Von der Leyen huldigt glühendem Antisemiten

Die Medien berichten, der IBuK, Ursula von der Leyen, habe das Liederbuch der Bundeswehr aus dem Verkehr ziehen lassen und wolle es nun überarbeiten lassen. Das unpolitische Panzerlied ist wohl zu martialisch für eine Armee, deren Daseinszweck eigentlich das Kriegführen sein sollte. Also zu kriegerisch für Krieger. Das Westerwald-Lied ist ebenfalls unpassend. Vielleicht, weil es „heteronormativ“ ist und von nur zwei Gendern ausgeht, ich habe keine Ahnung.

Bemerkenswert ist auf jeden Fall diese Stelle:

Zudem enthält das Liederbuch Kompositionen und Texte von NS-Ideologen. Die Gaumusikreferenten Gottfried Wolters und August Kremser schrieben auch für die Hitler-Jugend.

Wie weit Komponisten als „Ideologen“ gelten können, muss hinterfragt werden dürfen.  Das Datum des Parteieeintritts Wolters‘ deutet mehr auf einen Karrieristen und Mitläufer, denn auf einen Überzeugungstäter hin. Ob dies nun also überzeugte Nationalsozialisten waren, soll jemand beurteilen, der tatsächlich über beide Personen geforscht hat, sich also wissenschaftlich mit ihnen beschäftigt hat. Nicht jemand wie ich, der ihre Namen nun erstmals bei Google eingegeben hat oder jemand, der Politiker ist.

Weil aber also Lieder und Kompositionen aus der NS-zeit darin enthalten sind, sollen sie entfernt werden. Weil offensichtlich unpolitische Texte und Kompositionen ein Problem sind, wenn der Verfasser gelegentlich den rechten Arm zum „Deutschen Gruß“ erhoben hat.

 

Von der Leyen feiert und huldigt einem glühenden Antisemiten

Offensichtlich gelten solche Maßstäbe aber nur für die Bundeswehrsoldaten und ihre Lieder, nicht etwa für den Verteidigungsminister. So ist Ursula von der Leyen mindestens 2006 und 2009 in Bayreuth zu den Wagner-Festspielen erschienen, wo sie zusammen mit anderen Spitzenpolitikern, darunter auch der Bundeskanzlerin, dem glühenden Antisemiten und Hitlers Lieblingskomponisten Richard Wagner gehuldigt hat.

Unpolitische Lieder von Komponisten, die zur NS-Zeit gelebt haben und daher, wenig überraschend, auch für NS-Institutionen komponiert haben, dürfen nicht mehr in der Bundeswehr gesungen werden. Aber die Opern eines glühenden Antisemiten, als dies nicht Staatsdoktrin war und er sich daher voll aus freien Stücken zu seinem Judenhass entschied, sind für die Verteidigungsministerin gut genug.

 

Pauschalierung ist nur bei der Bundeswehr legitim

Wie viele der „Flüchtlinge“ haben inzwischen einen Terroranschlag verübt? Drei? Vier? Fünf? Wie viele hundert wurden wegen Planung eines Terroranschlags, Vorbereitung eines Terroranschlags, Bildung einer Terrorzelle, Mitgliedschaft in einer Terroristischen Vereinigung o.a. verhaftet?  Zumindest wird es 600 Prozesse gegen Terrorbeschuldigte alleine 2017 geben. Wie viele Frauen wurden durch „Flüchtlinge“ vergewaltigt und wie viele Menschen durch sie umgebracht? Zumindest ist die Zahl der Gruppenvergewaltigungen um 106,3% von 2015 auf 2016 gestiegen.

Dennoch wissen wir alle, was für ein Gezeter es auslösen würde, würde jemand pauschal allen Flüchtlingen vorwerfen, ein Vergewaltigungs- oder Terrorproblem zu haben. Was bei illegalen Immigranten nicht geht, geht jedoch bei den Vertretern einer Verfassungsinstitution, die im Fall der Fälle bereit sein müssen, ihr Leben für Deutschland zu opfern. Hier kann die Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen nämlich der ganzen Bundeswehr einen falschen Korpsgeist und ein Haltungsproblem vorwerfen.

Muss man über diese moralische Verkommenheit der Ministerin noch etwas sagen? Muss man noch etwas über die moralische Verkommenheit von Politik und Medien sagen, die UvdL damit durchkommen lassen? Muss man noch etwas über die Wähler sagen, die dieses Verhalten mit Mandaten und Ministerien belohnen?

 

 

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