Coronavirus: Zeit, sich vorzubereiten

Ich habe diesen Artikel seit Wochen vor mir hergeschoben und nur mit mir nahe stehenden Personen darüber gesprochen. Am Ende will man ja nicht wie ein Hysteriker wirken, der wegen einer Grippe in Weltuntergangsstimmung verfällt.

Zunächst war COVID-19 für mich nur ein Virus wie jeder andere. Dies änderte sich jedoch, als die Chinesen, die nun nicht gerade für ihre herausragende Menschlichkeit, Achtung von Menschenleben und Menschenrechten bekannt sind, zig Millionen unter Quarantäne stellten.

Für eine Infektionskrankheit, die angeblich nicht schlimmer als Influenza sein soll, so ja deutsche Experten, waren diese Maßnahmen völlig überdimensioniert. Der wirtschaftliche Schaden so einer Quarantäne wird sich im chinesischen Bruttoinlandsprodukt erkennen lassen, so gravierend wird er sein. Dennoch machten die Chinesen es.

Erklären ließ sich dies nur mit drei möglichen Antworten:
1. Das Ausmaß der Infektion war weitaus schlimmer, als offiziell angegeben.
2. Die Regierung in Peking wollte der Welt und ihrem Volk zeigen, wie entschlossen man auf Krankheiten regieren kann und so auf Kosten der eigenen Wirtschaftsleistung das eigene System bewerben. Wie erfolgreich das in Teilen war, ließ sich ja ein Stück weit an der internationalen Bewunderung für das binnen weniger Tage gebaute Notkrankenhaus erkennen.
3. Die rotchinesische Regierung macht sich Sorgen um soziale und politische Unruhen, sollte sie nicht so drastisch reagieren.

Während die letzten beiden Optionen für den Beobachter interessant, aber nicht gefährlich sind, sollte die erste einem alle Warnglocken angehen lassen. Am 23. Januar habe ich daher begonnen, Vorbereitungen zu treffen. Ich wollte nicht vor leeren Regalen stehen, wenn der Rest der Menschen bemerkt, dass man Schutzmasken oder Handschuhe gebrauchen könnte.

Sinnvolle Vorbereitung ist nur wenig Geldverschwendung

Die Überlegung war für mich relativ einfach. Ich habe in meinem Kopf einen mehrstufigen Plan zurechtgelegt, wann ich wie reagiere. In der ersten Stufe habe ich daher mir nur Gedanken gemacht und mir ein paar Dinge gekauft, die ich gebrauchen könnte. Gesichtsmasken, Filter, Gesichtsschutz, Schutzbrille und Handschuhe. Dinge, die nicht so alltäglich sind, dass ein steigender Bedarf sie schnell aus den Regalen fegt.

Die Diskussion um den Schutz der Gesichtsmasken ist mir bekannt, eine Rücksprache mit Ärzten bestätigte mich jedoch darin, dass sie nützlich sind. Sie bieten sicherlich keinen hundertprozentigen Schutz, doch der ist auch nicht notwendig. Das Immunsystem kommt mit einer gewissen Menge Viren zurecht, sodass am Ende nur die aufgenommene Anzahl verringert werden muss. Dabei können die Masken genauso helfen, wie sie einen daran hindern, sich mit ungewaschenen Händen an den Mund zu fassen. Mund, Nase und Augen sind nämlich die Haupteindringpunkte für Viren.

In dieser Phase habe ich nun 100 Dollar ausgegeben für 100 Einweghandschuhe 100 medizinische Gesichtsmasken, eine N95 Gesichtsmaske mit Ersatzfiltern, einen Gesichtsschutz und eine Schutzbrille. Die letzten drei Dinge in doppelte Ausführung auch für meine Freundin. Wäre ich im Januar also falsch gelegen, so hätte ich eben 100 Euro für etwas ausgegeben, das ich nicht benötige, das aber in Haushalt beim Putzen oder bei Handwerksarbeiten sehr wohl zu gebrauchen ist.

Steigender Eskalationsplan

In der nächsten Stufe würde ich mich aus der Großstadt aufs Land begeben, weil eine Isolation von anderen Menschen der beste Schutz ist. Später würde ich mich dann mit Grundnahrungsmitteln, Wasser, Kochmitteln, Toilettenartikeln etc. eindecken, um möglichst lange sozialen Interaktionen aus dem Weg gehen zu können. Ob es dazu kommt, ist unklar. Aktuell werde ich mir jedenfalls noch nicht das Auto mit 200 Kilogramm Reis vollladen. Mit einem Grundnahrungsmittel, von dem ich normalerweise wohl vielleicht zwei bis fünf Kilogramm pro Jahr verbrauche.

Wann und ob ich diese Überlegungen in die Tat umsetze, ist unklar. Aber ich werde im Zweifelsfall nicht planlos sein. Oder, wie ich meiner Mutter sagte: Panik ist noch nicht angebracht, Vorsicht aber schon.

Wie sehr sich dies bestätigt hat, haben voneinander unabhängige Gespräche mit zwei Ärzten gezeigt. Beide bereiten sich auf den Notfall vor, der eine sogar mit Hazmat-Suits!

Meine bisherige Ausrüstung

Für mich war die Überlegung klar: Ich gebe lieber ein paar Dollar extra für etwas aus, was ich möglicherweise die nächsten 10 Jahre nicht brauchen werde, als dann vor leeren Regalen zu stehen. Noch bekommen Sie die oben genannten Dinge vermutlich in Apotheken, im Baumarkt oder bei Amazon. Aber wenn Sie sich mit dem Kauf Zeit lassen, ist es vielleicht am Ende wie mit dem Kauf eines Feuerlöschers. Wenn das Haus bereits brennt, wird es eng, noch einen kaufen zu fahren.

Aktuell sind fast alle Todesfälle in der Volksrepublik China zu verorten und ansonsten ist ein klarer Unterschied in der Lethalität je nach Entwicklungsstand des Landes zu erkennen, siehe diese Webseite hier. Ich halte es weiterhin für möglich, dass alles halb so schlimm wird. Aber wenn es doch eine entsprechend gefährliche Pandemie wird, dann werde ich vorbereitet sein.

Pünktlich zum Schreiben des Artikels schickte mir nun auch ein Freund einen Artikel eines wohl führenden Virologen, der erklärt, es sei allerhöchste Zeit, COVID-19 als Pandemie einzustufen!

Hier der Artikel mit vielen weiterführenden Links, die Ihnen bei der Anleitung zur Vorbereitung aus der Sicht eines Fachmannes helfen kann.

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Hanau zeigt einmal mehr den tief sitzenden Rassismus in Deutschland

Da legt jemand ein ganzes Panoptikum psychischer Erkrankungen vor seiner Tat offen und ist aber natürlich ein Nazi, der rechtsextremen Terror begeht. Die rechte Oppositionspartei in Deutschland ist daher natürlich dafür verantwortlich, auch ohne jede belegte Verbindung. Siehe Boris Reitschuster.

Bei anderen ist der einzige Hinweis (neben der abscheulichen Tat) auf psychische Erkrankung das Lobpreisen einer Wüstengottheit bei der Durchführung der Tat, was die Tat natürlich zur Einzeltat eines psychisch Kranken macht und weltweite, täglich passierende, Taten mit gleicher Lobpreisung nicht in Verbindung dazu bringt. Geschweige denn die dahinterstehende Ideologie.

Für mich wirkt das Ganze auf zweierlei Art: zum einen zeigt es die politische Stoßrichtung der „Eliten“. Zum anderen belegt es tief sitzenden Rassismus, der bei weißen Menschen grundsätzlich das möglichst böse sieht, während braune Menschen offenbar immer mit der einem „edlen Wilden“ gebotenen Nachsicht zu betrachten sind.
Der edle Wilde, der eigentlich keine Verantwortung für seine Taten hat, weshalb sie immer nur aus vorher erfolgter Falschbehandlung (Diskriminierung, nicht ausreichend erfolgte Anstrengungen zur Integration durch die Gastgeber, et al) oder psychischer Krankheit entstanden sein können.

Es wäre allem, vor allem aber einem Wunsch zum Beheben der Probleme, gedient, wenn man offen eingestehen würde, dass auch Rechtsextreme psychisch krank und psychische Kranke rechtsextrem sein können. Dass die Häufung von „psychisch Kranken“ unter den Tätern von unter der Preisung eines Wüstengottes verübten Gewalttaten auffällig hoch ist. Dass psychisch kranke Täter mit zweitgenanntem Hintergrund auffallen häufig auch ihren Gott loben, wenn sie die Tat begehen. Dass also ihre Gottfigur und seine Lehren möglicherweise etwas mit den Taten zu tun haben könnten.

Aber leider wissen wir, dass man in Deutschland nicht am Beheben des Problems interessiert ist. Man will „Rechte“ möglichst ausmerzen und gleichzeitig möglichst viele Migranten aus dem Morgenland willkommen heißen.

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Lesen bildet: Meine Leseliste 2019

Letztes Jahr habe ich einen neuen Rekord beim Lesen von Büchern aufgestellt. Schon vor einigen Jahren hatte ich einmal sowohl festgehalten was ich lesen wollte, als auch was ich dann tatsächlich geschafft hatte.

Letztes Jahr habe ich diese Bücher gelesen:

  1. 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert von Yuval Noah Harari
    Der israelische Historiker Harari befasst sich in diesem Buch mit möglichen Entwicklungen in diesem Jahrhundert. Dabei spricht er Themen an, die so einleuchtend, wie erschreckend sind, beispielsweise die Möglichkeit einer Spaltung der Menschheit in eine neue Gattung, weil Reiche mittels Genengineering ihre Kinder schlauer, schöner, gesünder, stärker… machen, was sich die Armen nicht leisten können. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen werden dann so fundamental sein, dass man es praktisch als neuen „homo“ bezeichnen können wird, eine bewusst herbeigeführte Weiterentwicklung des Homo Sapiens.
    Einziger Nachteil des Buches ist die politische Orientierung des Autors, mit der zwar auch nicht zu sehr nervt, die er aber auch nicht für sich behält. Dies kann das Buch jedoch nicht ausreichend schwächen, um es nicht dennoch lesenswert zu machen.
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  2. Archipel Gulag von Aleksandr Solzhenitsyn
    Dieses Buch verlangt wohl keine wirkliche Erklärung. Es ist das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Werk des sowjetischen Dissidenten, der die Situation in den Gulags der Sowjetunion beschreibt. Gerade in Zeiten, in denen der Sozialismus verharmlost wird und der (aktuell ehemalige, aber wohl zugleich künftige) Ministerpräsident von Thüringen Stalin als „Genossen“ bezeichnet hat, ist eine Besinnung darauf, wozu diese Ideologie führt, wichtig.
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  3. Be Obsessed or Be Average von Grant Cardone
    Grant Cardone hat sich vom 30-jährigen Dorgensüchtigen mit eigener Kraft ein Imperium aufgebaut, das heute u.a. einen Immobilienfonds mit Milliardenvermögen verwaltet und ihm selbst ein Vermögen von über 300 Millionen Dollar verschafft hat. Dies ist eines seiner zwei Bücher, die ich gelesen habe, in denen er erklärt, wie er seinen Erfolg hatte. Das Buch war für mich enrom hilfreich und motivierend, selbst mehr aus meinem Leben zu machen und mehr Erfolg zu haben.
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  4. The 10x Rule von Grant Cardone
    Ein weiteres Buch von Grant Cardone, das chronologisch vor dem oben genannten liegt und in dem er eindringlich erläutert, warum man sich nicht mit wenig zufriedengeben sollte, sondern immer zehnmal so viel anstreben sollte. Auch dieses Buch fand ich enorm lesenswert.
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  5. The Final Empire von Brandon Sanderson
    Nun kommen wir erstmals zur Unterhaltung. Den Fantasy-Autor Brandon Sanderson hatte ich kennengelernt, als er für den verstorbenen Robert Jordan die „Rad der Zeit“ Reihe beendet hatte. Wer Fantasy wie das Rad der Zeit mag, dem kann ich es nur ans Herz legen. Es ist der Anfang der „Mistborn Series„.
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  6. Well of Ascension von Brandon Sanderson
    Buch zwei der Mistborn Series.
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  7. The Hero of Ages von Brandon Sanderson
    Buch drei der Mistborn Series.
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  8. The Alloy of Law von Brandon Sanderson
    Dreihundert Jahre nach der Mistborn-Series führt Brandon Sanderson das geschaffene Universum mit völlig neuer Handlung und neuen Personen weiter.
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  9. Shadows of Self von Brandon Sanderson
    Buch fünf der Serie, das an Alloy of Law anschließt.
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  10. The Bands of Mourning von Brandon Sanderson
    Das vorerst letzte Buch des Mistborn-Universums.
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  11. No Excuses. The Power of Self-Discipline von Brian Tracy
    Zurück zur persönlichen Weiterentwicklung. Die meisten Menschen glauben, Erfolg ist Zufall, dabei ist er planbar und verlangt vor allem eines, Selbstdisziplin. Brian Tracy erklärt es hier und hilft einem dabei, die eigenen Selbstdisziplin zu verbessern.
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  12. Can’t Hurt me von David Goggins
    Ein weiterer Klassiker zur persönlichen Weiterentwicklung, der mir dabei geholfen hat, mich mehr auf die Dinge zu konzentrieren, die im Leben wichtig sind. Auch dieses Buch ist nicht grundlos ein Bestseller.
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  13. Flashpoints – Pulverfass Europa: Krisenherde, die den Kontinent bedrohen von George Friedman
    Nun das erste Buch zur Geopolitik. George Friedman, der Gründer von Stratfor, zeigt hier die Sollbruchstellen Europas auf und prognostiziert, wo in Zukunft ein großer Konflikt ausbrechen kann und möglicherweise wird. Absolut lesenswert.
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  14. America’s Secret War: Inside the Hidden Worldwide Struggle Between the United States and Its Enemies von George Friedman
    Im nächsten Buch zur Geopolitik geht George Friedman auf den 11.September 2001, seine Vorgeschichte und seine Folgen für das Land und seine Außenpolitik ein. Wie jeder George Friedman: Absolut lesenswert.
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  15. Die nächsten hundert Jahre: Die Weltordnung der Zukunft von George Friedman
    In diesem Buch schreibt George Friedman, wie sich die Welt in den nächsten 100 Jahren entwickeln könnte. Während Friedman generell wirklich lesenswert ist und sein Fach versteht, hat er sich hier möglicherweise von seinem Verlag zu etwas drängen lassen, das er nicht hätte schreiben sollen.
    In dem Buch geht er mit einer solchen Detailfülle auf künftige Kriege ein, dass es absurd wird. Während die Ursachen der Kriege wohldurchdacht und lesenswert sind, schildert er anschließend den Ablauf der Kriege, inklusive verwendete Waffen, Angriffe auf Weltraumbasen und nennt sogar das Datum, wann der Angriff erfolgt. Während Friedman hervorragend in seinem Fach ist, gleitet er in diesem Buch in die Welt des Science-Fiction Autors ab und vermischt diese mit einem Sachbuch. Dies ist seiner sonstigen Arbeit nicht würdig und passt einfach nicht. Das Buch ist daher ein gutes Stück weit enttäuschend.
    Während die Hintergründe es durchaus immer noch „lesbar“ machen, kann ich für dieses Buch wegen der unsinnigen, viel zu umfangreichen SiFi-Elemente nicht als Kaufempfehlung nennen.
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  16. Tried by War: Abraham Lincoln as Commander in Chief von James M. McPherson
    Endlich kommen wir bei der Geschichte an, was eines Historikers würdig ist. Der Gewinner des Pulitzer-Preises, James M. McPherson zeigt hier ein Portrait des US-Präsidenten Abraham Lincoln in einer Zeit voller Herausforderungen, wie sie die USA wohl seit ihrem Kampf um die Unabhängigkeit nie zuvor und auch anschließend nie wieder hatten; den Amerikanischen Bürgerkrieg. Für geschichtlich Interessierte ist das Buch absolut lesenswert.
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  17. A Hymn Before Battle von John Ringo
    Nun zurück zur Unterhaltung mit dem möglicherweise besten Autor für Militär-Science-Fiction. Die Erde wird von Außerirdischen Kontaktiert, weil eine kriegerische Spezies den auch von den Menschen besiedelten Teil des Universums bedroht und die anderen dort lebenden Völker nicht fähig sind, effektiv militärischen Widerstand zu leisten. Die Menschen werden wegen ihrer kriegerischen Natur ausgewählt, um den Kampf für die anderen Völker zu führen. Da auch die Erde selbst von einer Invasionsflotte bedroht ist, ist unser Volk natürlich bereit, zu helfen, zu töten und zu sterben.
    John Ringo beschreibt die Schlachten selten eindringlich und kompetent und verbindet dies mit einem vollends durchdachten, und in sich stimmigen Universum, dessen Bewohner kreative und logische Eigenheiten haben und so ein absolut stimmiges Bild ergeben. Die Reihe ist das wohl bislang beste, was ich aus dem Bereich Militär Si-Fi gelesen habe. Die Bücher werden als „Legacy of the Aldenata“ zusammengefasst.
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  18. Gust Front von John Ringo
    Band zwei der „Legacy of the Aldenata“ Serie.
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  19. When the Devil Dances von John Ringo
    Band drei der „Legacy of the Aldenata“ Serie.
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  20. Hells Faire von John Ringo
    Band vier der „Legacy of the Aldenata“ Serie.
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  21. The Hero von John Ringo
    Band fünf der „Legacy of the Aldenata“ Serie.
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  22. Callys War von John Ringo
    Band sechs der „Legacy of the Aldenata“ Serie.
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  23. Watch on the Rhine von John Ringo und Tom Kratman
    Band sieben der „Legacy of the Aldenata“ Serie. Man muss schon ein amerikanischer Autor sein um auf die Idee zu kommen, die Bundesregierung würde die SS wieder aktivieren, um Deutschland in größter Not zu retten. Und dass aus dem überrannten Israel geflüchtete Juden eine eigene Brigade innerhalb der SS aufstellen. Dass das Buch scheinbar nicht ins Deutsche übersetzt und in Deutschland veröffentlicht wurde, kann daher wenig überraschen. Es ist aber trotz allem ein absolut fantastischer Roman.
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  24. Yellow Eyes von John Ringo
    Band acht der „Legacy of the Aldenata“ Serie.
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  25. Sister Time von John Ringo
    Band neun der „Legacy of the Aldenata“ Serie.
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  26. Honor of the Clan von John Ringo
    Band zehn der „Legacy of the Aldenata“ Serie.
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  27. Eye of the Storm von John Ringo
    Band elf der „Legacy of the Aldenata“ Serie.
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  28. The Tuloriad von John Ringo
    Band zwölf und der bislang letzte Band der „Legacy of the Aldenata“ Serie.
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  29. Think and Grow Rich von Napoleon Hill
    Der wohl älteste Klassiker zum Thema „Wie werde ich reich?“ durfte dieses Jahr auch nicht auf meiner Leseliste fehlen.
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  30. Sapiens: Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari
    Der andere Weltbestseller von Harari. Auch dieses Buch wird wieder ein klein wenig von seiner Ideologie getrübt, bleibt jedoch überaus lesenswert.
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  31. The Expanse Drive: An Expanse Novella von James Corey
    Eine Novella und mein Einstieg zur „Expanse“ Science-Fiction Serie. Leider finde ich das Buch nicht zu kaufen.
  32. The Expanse: The Churn von James Corey
    Eine weitere Novella zur Einführung in das Expanse-Universum.
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  33. The Expanse: The Butcher of Anderson Station von James Corey
    In dieser Novella wird die Hintergrundgeschichte von Colonel (Oberst) Fred Johnson erzählt.
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  34. The Expanse: Leviathan Wakes von James Corey
    Der „richtige“ Beginn der verfilmten Expanse-Geschichte. Die Grundlage der überaus erfolgreichen Serie ist noch besser als die Fernsehserie.
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  35. The Expanse: Caliban’s War von James Corey
    Band zwei der Expanse-Serie.
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  36. The Expanse: Gods of Risk von James Corey
    Eine weitere Novella, die das Expanse-Universum vertieft.
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  37. The Expanse: Abaddon’s Gate von James Corey
    Band drei der Expanse-Serie.
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  38. The Expanse: Cibola Burn von James Corey
    Band vier der Expanse-Serie.
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  39. The Expanse: Nemesis Games von James Corey
    Band fünf der Expanse-Serie.
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  40. The Expanse: The Vital Abyss von James Corey
    Eine weitere Novella zur Expanse-Serie.
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  41. The Expanse: Babylons Ashes von James Corey
    Band sechs der Expanse-Serie.
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  42. Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien
    Ich wollte das Buch endlich gelesen und nicht nur den Film gesehen haben. Das Buch ist naturgemäß deutlich besser, da viel weiter in die Tiefe gehend.
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  43. Das Universum in der Nussschale von Stephen Hawking.
    Ein moderner Klassiker und ein Mitbegründer des Ruhms von Stephen Hawking in der breiten Öffentlichkeit.
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  44. Der Weg des Wahren Mannes von David Deida.
    Eines der wohl bekanntesten Bücher zur Weiterentwicklung von Männern.
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  45. 12 Rules for Life von Jordan B Peterson
    Den Weltbestseller des Kanadiers wollte ich natürlich auch gelesen haben.
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  46. World War Z von Max Brooks
    Nachdem ich selbst ein Buch über die Zombie-Apokalypse geschrieben und den Film zu Buch gesehen hatte, wollte ich das Buch nun endlich selbst einmal lesen. Es war noch weitaus besser, als erwartet.
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  47. Body by Science von John Little
    Nach fast 20 Jahren Training im Fitnessstudio wollte ich mein Wissen um die Theorie mit diesem von vielen Freunden wärmstens empfohlenen Buch erweitern. Das Buch ist wissenschaftlich fundiert und erklärt, wieso man mit nur wenigen Minuten pro Woche dennoch gute Erfolge im Krafttraining und Bodybuilding erzielen kann.
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  48. Ender’s Game von Orson Scott Card
    Nachdem ich den hervorragenden Science-Fiction Film gesehen hatte, wollte ich das Buch lesen, das die Grundlage bildet. Wie erwartet war es weitaus besser als die hervorragende Verfilmung.
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  49. Dune von Frank Herbert
    Vor Jahrzehnten mit Sting verfilmt habe ich nun endlich das Buch gelesen und erst jetzt so einige seltsame Handlungsstränge des Filmes verstanden. Das Buch ist ein Klassiker des Science-Fiction Genres und natürlich absolut lesenswert.
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  50. The Witcher von Andrzej Sapkowski
    Nicht mehr ganz 2019, aber noch 2019 angefangen habe ich die Witcher-Saga, angeregt durch die Netflix-Serie. Inzwischen habe ich die fünf Bücher durchgelesen, weil mich die Serie, wie so viele andere, in ihren Bann gezogen hatte. Sie finden die fünf Bücher hier auf Amazon.
  51. From Mahan to Pearl Harbor von Sadao Asada
    Passend zu meinem Forschungsgebiet der Japanischen Marine habe ich 2019 einige Bücher zum Thema neu oder wieder gelesen.
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  52. Rising Sun von John Toland
    Der massive, mit dem Pulitzer-Preis dekorierte, Schinken mit fast 1.000 Seiten erzählt die Geschichte des Pazifikkriegs aus der Japanischen Perspektive.
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  53. The Future of Sea Power von Eric Grove
    Weniger Japanische Marine als vielmehr moderne Seestreitkräfte hat das Buch zum Thema. Doch auch wenn das Buch weiterhin hoch interessante Einblicke in die Grundlagen ermöglicht, so merkt man ihm doch an, dass es vor 30 Jahren, also noch im Kalten Krieg, wenngleich auch zu seinem Ende, geschrieben wurde.
    Das Buch scheint tatsächlich nicht im deutschen Amazon erhältlich zu sein und müsste daher aus den USA bestellt werden, sollten Sie es haben wollen.
  54. A Battle History of the Imperial Japanese Navy von Paul S. Dull
    Ein weiteres Buch zum Pazifikkrieg aus der japanischen Perspektive mit japanischem Archivmaterial. Sehr interessant und lesenswert.
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  55. Morning Glory. The Story of the Imperial Japanese Navy von Stephen Howarth
    Ein weiteres Buch zum Thema.
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  56. A Glorious Way to Die. The Kamikaze Mission of the Battleship Yamato von Russell Spurr
    Eine fantastische Erzählung der letzten Fahrt des größten Schlachtschiffs der Welt, der japanischen Yamato. All die Hintergründe, die Überlegungen und die Schwierigkeiten werden genannt und sowohl detailliert, als auch spannend, erzählt.
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  57. Pacific Crucible. War at Sea in the Pacific 1941-42 von Ian W. Toll
    Wenn nur ein Jahr Seekrieg auf fast 600 Seiten beschrieben wird, so weiß man, dass das Buch nicht an Detailfülle spart und wenige Fragen offen lässt.
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  58. Kaigun: Strategy, Tactics, and Technology in the Imperial Japanese Navy, 1887-1941 von David C. Evans und Mark R. Peattie.
    Der Klassiker. Nach Jahren habe ich das Buch mal wieder in die Hand genommen und es erneut verschlungen. Einen besseren Ein- und Überblick über die Entwicklung der Japanischen Marine gibt es meines Wissens weiterhin nicht.
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Wenn ich die in einzelnen Büchern zusammengefassten weiteren acht Bücher mitzähle, so habe ich im letzten Jahr 66 Bücher gelesen. Auf wie viele Bücher kamen Sie?

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737-Absturz/Abschuss: Der Iran zeigt, wie Krisen-PR nicht geht

Seit heute, 09.01.2020, kursieren Bilder, die Wrackteile mit Perforierungen zeigen, die auf Schrapnelle hindeuten. Fotos, die von der Absturzstelle stammen sollen, zeigen Teile einer Luftabwehrrakete, die von einer iranischen Tor-M1-Batterie verschossen worden sein soll.

Schon in meinem Beitrag gestern zum iranischen Angriff auf durch die US-Streitkräfte genutzte Basen im Irak hatte ich darüber spekuliert, dass ein versehentlicher Abschuss durch die iranische Luftabwehr die wahrscheinlichste Absturzursache sei.

Dass die Iraner auf die Tötung Suleimanis antworten würden, war abzusehen.Da die USA den Angriff rechtzeitig erkannt…

Posted by Torsten Heinrich on Wednesday, January 8, 2020

Was ich nicht verstehen kann, ist, wie ein Staat wie der Iran glauben kann, er könnte den Abschuss einer Verkehrsmaschine voller ausländischer Bürger vertuschen.

Das ganze Verhalten war von Anfang an ein Schuldeingeständnis. Der Versuch, sich aus der Affaire zu lügen, die Blackboxen nicht zu übergeben, dann sie als fehlerhaft zu erklären, dann das Wrack mit Bulldozern zu bearbeiten…

Wie konnten die ernsthaft glauben, sie könnten damit davonkommen? Alles, was sie damit erreichen, ist das internationale Ansehen des Landes noch mehr zu beschädigen und die Länder mit Opfern an Bord gegen sich aufzubringen.

In militärischen Konflikten passieren Fehler. Der für den Abschuss verantwortliche Offizier hat garantiert nicht auf Befehl der Regierung eine Zivilmaschine abgeschossen, sondern ist entweder falschen Einsatzvorschriften gefolgt oder hat eigenständig gehandelt. In beiden Fällen hätte man Verantwortliche, die man bestrafen kann und die ein zivilisiertes Land bestrafen würde.

Ein offenes Eingeständnis, nachdem die Ursache klar wurde, also wohl Minuten nach dem Abschuss, wäre im Sinne einer Schadensbegrenzung das einzig Richtige gewesen. Ein Regierungssprecher, der vor Gram zerfressen vor die Kameras tritt, eine volle Aufklärung, ein zur Rechenschaft ziehen der Verantwortlichen und eine Entschädigung der Opferfamilien ankündigt, hätte im Endeffekt ein verantwortungsvolles Land präsentiert, das einen Fehler gemacht hat.

Das ist die Kernessenz der Krisen-PR. Zu erkennen, wann man sich nicht mehr herausreden kann, sondern Verantwortung übernehmen und sich entschuldigen muss. Wieso der Iran dazu zu dumm ist, ist mir ein Rätsel.

Supermani ist tot

Qasem Soleimani ist tot.

Der Kommandeur der Quds-Force war einer der profiliertesten Staatsterroristen des Nahen Ostens. Seine Truppen sind für Terroranschläge rund um den Globus verantwortlich und es gibt keine radikale schiitische Gruppe, die nicht Unterstützung durch ihn erhalten hätte.

Er gehörte zu den Unterzeichnern des Briefes an Präsident Khatami 1999, in dem eine gewaltsame Niederschlagung der Studentenproteste gefordert und alternativ ein Militärputsch angedroht wurde.

Es kann also nicht verwundern, dass nicht nur im Irak, in Syrien und in Libanon Menschen über seinen Tod jubeln, sondern auch aus dem Iran Freude zu vernehmen ist.

Der Mann war ein Schlächter und Staatsterrorist – aber auch ein Genie. Es soll auf seinen Plan und seine Initiative zurückzuführen sein, dass die Regierung Assad nun wieder fest im Sattel sitzt, die massiv gestiegene militärische Schlagkraft der Hisbollah wird seiner Beratung zugerechnet, er war nicht nur bei zahlreichen Gefechten als Beobachter und Berater anwesend, sondern übernahm immer wieder auch das Kommando schiitischer Milizen im Kampf gegen den Islamischen Staat.

Wegen seiner Rolle und weil er praktisch überall zu sein und überall entscheidenden Einfluss zu haben schien, wurde er auch scherzhaft, aber anerkennend „Supermani“ genannt.

Die Hellfire (vermutlich), die sein Leben beendete, hatte er seit langem verdient und auch wenn man seinen unzweifelhaften militärischen Fähigkeiten Anerkennung zollen muss, so ist seine Tötung gerechtfertigt und überfällig gewesen. Sie ist, wie andere vor mir bereits kommentiert haben, größer, bzw. wichtiger, als die Tötung von Osama bin Laden und al-Baghdadi zusammen.

Wenn das deutsche Feuilleton nun mit seinen Phrasen um sich wirft; „Eskalation“, „Spirale der Gewalt“, „Flächenbrand“, so mag das im Kern durchaus eine berechtigte Angst sein. Der Iran wird sich nun überlegen, wie er auf die Tötung dieser wichtigen Person antworten wird. Aber der Schaden, den sein Fehlen anrichtet, wurde von der US-Führung ganz offensichtlich als größer angesehen, als eventuelle Racheakte des Irans.

Für die Menschen der Region scheint es heute ein guter Tag zu sein. Eine der gefährlichsten Menschen des Nahen Ostens ist tot.

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Nicht jede Modernisierung ist sinnvoll – 007 und Terminator

Letzte Woche war ich in dem neuen Terminator-Film. Ich hatte schon vorher gelesen, dass der Film derart floppen soll, dass eine an sich geplante Fortsetzung der Serie zunehmend ausgeschlossen ist. Als Fan der ersten Filme, der auch die Fortsetzungen geschätzt hat, wollte ich den Film dennoch unbedingt sehen und mir meine eigene Meinung bilden.

Der Film erwies sich als solider Action-Streifen. Handwerklich war er kein Meisterwerk, aber er war durchaus unterhaltsam. Leider jedoch machte die neue progressive/regressive linke Ideologie in Hollywood auch vor diesem Film nicht halt und sorgte so dafür, dass mein Genuss erheblich eingeschränkt wurde.

Nicht nur, dass die Handlung nicht auf den anderen Filmen aufbaute, was für sich schon seltsam ist; wäre Arnold Schwarzenegger nicht für einen kommerziellen Erfolg eine vermutete Notwendigkeit, so hatte man wohl auch ihn entfernt. Wenn Männer überhaupt in dem Film vorkommen, dann nur als Bösewichte, Leichen oder Dummköpfe.

Jede Hauptperson muss eine Frau sein. Frauen sind die Coolen, die Guten und die Starken. Männer sind von einzelnen Szenenauftritten und Arnold Schwarzenegger abgesehen, nur vorhanden, damit Frauen etwas zu töten haben.

Warum ist das nötig? Ja, wir haben das 21. Jahrhundert. Aber warum muss ein offensichtlich an neuen Ideen völlig verarmtes Hollywood alte Klassiker und Franchises komplett umbauen, damit die Hauptpersonen nun Frauen sein können? Ich bin in den 80ern und 90ern aufgewachsen. Die Alien-Reihe waren damals absolute Blockbuster und sind bis heute Kultfilme geworden. Mit einer Frau als zentralen Action-Helden. Die Blade-Reihe gehört bis heute zu meinen Lieblingsfilmen – mit einem Schwarzen als Hauptdarsteller.

Niemand hat damals ein Aufsehen darum gemacht, zumindest kann ich mich nicht erinnern. Der Held von Alien wurde eben als Frau eingeführt, der von Blade als Schwarzer. Alles gut. Man mochte die Filme oder eben nicht. Welche Genitalien oder wie viel Melanin die Hauptdarsteller hatten, war für die Meisten irrelevant.

Weil man heute in Hollywood aber offensichtlich jeder Kreativität ermangelt, kann man nicht einfach neue, eigene, Filme und Serien mit neuen Hauptdarstellern erstellen, sondern muss geliebte Franchises übernehmen. Wer weiß, ob hier nicht auch der bewusste Wunsch der Umerziehung dabei ist, dass eben gerade die alten Fans sich nun gefälligst an die neue Zeit anzupassen haben.

Ich finde es nur noch nervig und freue mich, dass zumindest gelegentlich der Markt die passende Antwort gibt. Dieser Terminator ist gescheitert, obwohl er an sich ein solider Film ist. Ob die Produzenten allerdings daraus lernen, ist wohl leider zweifelhaft. Eine durch und durch rassistische Produktion von „Black Panther“ hat dessen gigantischen weltweiten Erfolg so wenig geschmälert, wie ein zweifelsfrei ebenfalls der gleichen progressiven/regressiven Ideologie folgender „Captain Marvel“. Immerhin wurden hier aber neue Charaktere eingeführt, was noch etwas Kreativität belegt.

Und auch vor James Bond macht das Ganze nicht halt. Ich hatte früher schon einmal darüber (auf Englisch) geschrieben, wie sehr mich diese durch Identitätspolitik bestimmte Auswahl von Darstellern ankotzt, als erste Gerüchte auftauchten, der neue James Bond solle nun endlich ein Schwarzer sein. Nicht etwa ein guter Schauspieler, der zufällig schwarz ist. Sondern ein Schwarzer, wegen seines Anteils an Melanin.

Noch wird Daniel Craig doch noch einmal James Bond spielen. Er wird aber ein Elektroauto haben und verheiratet sein. Mit einer Frau, die seinen Namen natürlich nicht angenommen hat. Vermutlich, weil diese schöne Tradition ein Zeichen des ach so bösen Patriarchats sein soll.

Muss dieses Umerziehen wirklich sein? Können sie einen normalen Menschen wie mich nicht einfach in Ruhe lassen und seine alten geliebten Franchises genießen lassen? Können sie nicht einfach ihre eigene Filmreihe mit einem transsexuellen non-binary queer-Schwarzen als Superhelden / Agenten / Roboter erzeugen, während ich meinen reaktionären Genuss geliebter Filme von vor gerade einmal 30-40 Jahren weiter genießen darf?

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Warum sind Linke eigentlich so dumm?

Ich verstehe es schlicht nicht.

Wie kann man die Statistiken über politische Straftaten stolz als Beweis der „Rechten Gefahr“ teilen und dabei ignorieren, dass nur „rechts“ Propagandadelikte kennt und daher ein wesentlicher Teil der Straftaten aus Worten, Bildern oder Gesten besteht? Dass jeder Muslim, der bei seiner antisemitischen Beleidigung den Hitlergruß zeigt, ebenfalls als „rechte Straftat“ verbucht wird?

Wie kann man stolz erklären, Deutschland sei ja so sicher wie nie, wenn die Morde und Vergewaltigungen seit der letzten Erhebung erheblich gestiegen sind und es noch nie so viele Verfahren wegen Terrorismus gab – weil im gleichen Zeitpunkt ja die Anzeigen (!) von Fahrraddiebstählen zurückgegangen sind?

Wie kann man so tun, als seien die Kapitäne der NGO-Boote „Seenotretter“, wenn sie zwar Menschen aus Seenot retten, sie aber anschließend quer über das Mittelmeer kutschieren, statt sie zum nächsten Land zurückzubringen? Wenn sie mit ihrem Warten vor der 12-Meilen-Zone überhaupt erst dafür sorgen, dass so viele Migranten auf völlig ungeeigneten und völlig überfüllten Schlauchbooten in See stechen? Wir reden hier ja nicht von Leuten, die im Sturm jemanden 30 km vor Sizilien aus dem Meer gefischt haben. Wir reden von Leuten, die laut Transponderdaten de facto einen Shuttleservice von direkt außerhalb der 12-Meilen-Zone vor Afrika betreiben.

Das zu ignorieren kann ich mir nur auf dreierlei Art erklären: Sie sind entweder genuin dumm und schlicht unfähig, das zu verstehen und geistig zu verarbeiten. Oder aber sie sind sich der Umstände im Klaren, ignorieren sie aber einfach und lügen daher dreist. Oder aber sie sind ideologisch so verblendet, dass sie keinerlei Interesse an Zusammenhängen haben, was aber wieder eindeutig unter „zu dumm“ subsumiert werden muss.

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Ein Militärschlag gegen den Iran ist extrem schwierig. Trump bleiben nur schlechte Optionen

Eine Drohne diesen Typs wurde abgeschossen

Zuletzt habe ich erklärt, wieso der Iran anhand der vorliegenden Belege unzweifelhaft für die Angriffe auf Tanker verantwortlich war. Zumindest, soweit die Informationen bislang vorlagen.

In diesem Artikel erkläre ich, dass der Iran es sich aktuell leisten kann, die USA ein Stück weit zu provozieren, weil seine strategische Lage im Bezug auf die USA überraschend gut ist, sodass der Iran einen US-Angriff nicht unmittelbar zu befürchten hat. Nicht zuletzt auch, weil Trump wohl einer der wenigen US-Präsidenten der jüngeren Geschichte wäre, dem ein neuer Krieg nicht einmal kurzfristig die Zustimmung anschieben würde, sondern vielmehr eine zweite Amtszeit verhindern würde.

Update: Noch bevor der Artikel auf meiner Facebook-Seite gepostet wird, gibt es Neuigkeiten: Trump hatte wohl tatsächlich bereits einen Militärschlag in Gang gesetzt, der jedoch noch vor der Durchführung wieder abgebrochen wurde. War der Abbruch als Zeichen gedacht, um dem Iran ein letztes Mal vor Augen zu führen, dass in den USA jemand sitzt, der das Eskalationsspiel mitspielt? Statt den ganzen Artikel zu löschen oder mit seiner Veröffentlichung bis zu weiteren Nachrichten zu warten, lasse ich ihn wie geplant, von diesem Update abgesehen. Denn meine Grundaussagen halte ich für weiterhin richtig und gültig. Dass nämlich ein Militärschlag eine verdammt schlechte Idee ist, auch für die Interessen der USA, weil das Ganze nicht mit einem isolierten Militärschlag enden würde, sondern Gegenschläge des Irans praktisch garantiert wären. Dass der Artikel zu aktuellen Ereignissen geschrieben wurde und natürlich nur aufgrund der zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Erkenntnissen formuliert wurde, ist an dem Datum der Veröffentlichung erkennbar. Gegebenenfalls werden entsprechend später eben neue Gedanken formuliert. Update ende.

Abschuss einer US-Drohne

In der Nacht zum 20. Juni 2019 schoss der Iran eine amerikanische Drohne vom Typ MQ-4C Triton ab, die sich laut amerikanischen Angaben zu keinem Zeitpunkt in iranischem Hoheitsgebiet befand. Der Iran behauptete dagegen, dass die Drohne zum Zeitpunkt des Abschusses neun Meilen von der iranischen Küste, also innerhalb der Zwölf-Meilen-Zone und damit in iranischem Hoheitsgebiet gewesen sei.

Eine MQ-4C Triton ist eine bis auf fast 20 Kilometer Flughöhe fliegende Drohne zur maritimen Langstreckenaufklärung. Sowohl das Einsatzprofil der maritimen Aufklärung, als auch die Sensoren an Bord machen daher einen Einsatz im iranischen Hoheitsgebiet extrem unwahrscheinlich und die US-Aussage daher glaubwürdig.

Denkbar wäre ein Flug in iranisches Hoheitsgebiet nur unter wenigen Umständen. Zumindest theoretisch wäre denkbar, dass die Iraner erneut GPS-Daten manipuliert haben, und so die Drohne selbst in iranisches Hoheitsgebiet gelockt haben. Diese Methode, also eine Drohne per GPS-Manipulation umzuleiten, soll laut iranischen Angaben die Methode zur Erbeutung der RQ-170 Stealthdrohne 2011 gewesen sein. In diesem Fall hätte der Iran bewusst die Gelegenheit geschaffen, um die USA ein weiteres Mal vorzuführen oder gar um sie zu einem Militärschlag zu provozieren. Wie weit interne Navigationsmittel eine solche Fehlleitung verhindern und diese Methode ausschließen können, kann ich nicht sicher genug sagen. Ich halte es aber für wahrscheinlich.

Wer glaubt, die Amerikaner würden einen Krieg provozieren wollen – als ob dafür die Angriffe auf Tanker nicht schon ausreichen würden – der könnte ein bewusstes Steuern in den iranischen Luftraum zum Zwecke der Herbeiführung eines Abschusses vermuten.

Allerdings ist die Drohne so groß wie ein kleines Verkehrsflugzeug und dank signifikanter RCS (Radar Cross Section = Radarrückstrahlung) durchaus durch leistungsfähige Radargeräte zu orten, derer es viele in der Region gibt. Hätte sich die Drohne also tatsächlich in iranischem Hoheitsgebiet aufgehalten, so sollte das in Kürze bewiesen sein, da bei weitem nicht jedes Radargerät der Region in US-Händen ist. Angesichts des Einsatzprofils, der Beweisbarkeit und des provokativen iranischen Verhaltens zuletzt, halte ich die US-Angabe für glaubwürdiger.

Trump schreckt vor unmittelbarer Reaktion zurück

Nachdem nun also ein US-Militärflugzeug, wenngleich auch ein unbemanntes, abgeschossen wurde, ruderte Donald Trump nach ersten Warnungen zurück. Vielleicht sei es ja ein Versehen gewesen, vielleicht habe auf iranischer Seite jemand ohne Erlaubnis eigenmächtig gehandelt.

Die Absichten des Irans zeigten sich jedoch umgehend, als ein iranischer General stolz den Abschuss verkündete, was zumindest nach Außen keine Zweifel an einem absichtlichen und gewollten Abschuss lässt.

Vonseiten des Irans wurde also die Chance eines gesichtswahrenden Ausgangs bewusst abgelehnt. Wie geht es nun also weiter?

Die USA müssen auf die Provokationen reagieren

Wenn das nationale Prestige der USA in der ganzen Region und letztendlich weltweit nicht leiden soll, müssen die USA auf diese fortwährenden Provokationen reagieren. Dabei geht es nicht nur um diesen abstrakten Begriff „Prestige“. Es geht nicht um eine vermeintliche nationale Ehre derentwegen sich zu sterben wohl eher nicht lohnt. Eher müsste man den Begriff als Glaubwürdigkeit verstehen.

Viele Konflikte brechen nur deshalb nicht aus, weil die Beteiligten ein Eingreifen der USA befürchten. Gegner der USA sehen von ernsten Provokationen ab, weil sie eine militärische Antwort der Supermacht fürchten. Zeigt der Iran aber, dass er den USA auf der Nase herumtanzen kann, so lädt dies zur Nachahmung ein. Dies muss Trump vermeiden, was ihm auch voll und ganz bewusst ist. Schließlich hatte er selbst Obama immer wieder als schwachen Präsidenten kritisiert, weil sein Vorgänger eben nicht ausreichend auf Provokationen regierte und seine eigenen roten Linien folgenlos überschreiten ließ.

Ein Krieg ist keine gute Idee

In meinem letzten Artikel zum Thema hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass ein Krieg der USA gegen den Iran eigentlich nur schlechte Optionen für die USA enthält.

Ein Militärschlag gegen den Iran wäre eine politische Katastrophe für die USA, wenn nicht wenigstens die lokalen Verbündeten alle mit im Boot sind.

Die USA brauchen kein Öl aus dem Golf, wohl aber ihre Verbündeten Südkorea, Japan und Taiwan (und viele weitere verbündete oder befreundete Staaten).
Die USA haben einige Basen, die bedroht werden können, aber diese liegen in fast jedem Staat der Umgebung, womit diese Staaten unweigerlich in einen Krieg mit hineingezogen werden würden.
Die USA können nicht von den ballistischen Raketen des Irans erreicht werden, wohl aber Kuwait, Saudi-Arabien, UAE, Bahrein, Katar, Jordanien und Israel.

Insofern ist es durchaus möglich, dass Trump aktuell auf Zeit spielt, während seine Diplomaten daran arbeiten, die anderen Nationen für einen Militärschlag mit ins Boot zu holen. Ein Militärschlag ohne Rücksprache mit den anschließend von iranischen Gegenschlägen betroffenen Nationen wäre auch ein unfassbarer politischer Fehler.

Luftschläge alleine reichen nicht aus

Der Iran ist alleine mit Luftschlägen nicht zu besiegen und eine Bodenoffensive ist eigentlich auch mit den Verbündeten vor Ort ausgeschlossen. Einen „Sieg“ kann diese Allianz daher nur mit einem Regime-Change erreichen und der muss vom Iran selbst ausgehen, weil keiner eine Million Soldaten auf 1-2 Jahrzehnte in den Iran schicken und die dann zu erwartenden Verluste durch Guerilla-Angriffe verkraften will.

Was also bleibt ist eine potentielle Luftkampagne zur Verringerung der offensiven Schlagkraft des Irans, damit verbunden Schläge gegen die Luftabwehr, die militärische Kommando- und Infrastruktur, sowie natürlich gegen die Atomanlagen.

Das alles, während dann iranische Raketen über den Persischen Golf fliegen, die militärische und zivile Schifffahrt im Persischen Golf und der Straße von Hormus angegriffen wird, die irakischen schiitischen Milizen US-Truppen angreifen, die Hisbollah seine sechsstellige Zahl Raketen auf Israel abfeuert und die Houthi ihre Angriffe auf Öleinrichtungen in Saudi-Arabien intensivieren…

Jede Militäraktion müsste daher mit einem erzwungenen wirtschaftlichen Kollaps verbunden sein, also mit härtesten Sanktionen, einem Abschnüren von den internationalen Währungssystemen und wohl einer möglichst umfassenden Blockade, damit das Regime ohne Öleinnahmen und ohne fremde Hilfe pleite geht, wonach es dann, in den Augen der Planer, wohl hoffentlich durch einen Aufstand der iranischen Bevölkerung hinweggefegt werden würde.

Ob dies möglich ist, sowohl in der Umsetzung, ob die Verbündeten mit im Boot sind und wie hoch man die Chancen auf einen Erfolg einschätzt, müssen die USA zwingend vor einem Militärschlag klären. Auch, ob die Türkei dabei trotz der gerade herrschenden erheblichen Spannungen mit den USA mitmacht. Nicht zuletzt auch, weil all diese Maßnahmen theoretisch auch das iranische Volk hinter dem Regime vereinen und es so stabilisieren könnten, während die geostrategischen Gegner der USA, Russland und Rotchina, wegen der enormen Bindung von US-Ressourcen praktisch freie Hand woanders hätten.

Der Iran hat gute Karten

Selbst unter besten Bedingungen würde also eine andauernde Militäraktion gegen den Iran mit hohen Verlusten, hohen Kosten und gewaltigen diplomatischen Verstimmungen einhergehen. Davon abgesehen, dass sich eine solche Militäraktion wohl über Monate hinziehen würde.

Durch den Abschuss der Drohne, durch die Angriffe seiner Milizen im Irak auf Ölanlagen und die amerikanische Botschaft, durch die Angriffe auf Tanker, durch die Unterstützung der Luftabwehr der Houthis (die gerade selbst eine amerikanische Drohne abgeschossen haben, was laut US-Angaben nur mit iranischer Hilfe möglich war) und deren Angriffe auf Saudische Einrichtungen hat der Iran eine deutliche Nachricht nach Washington und auf die Arabische Halbinsel geschickt:

Er hat den USA und seinen arabischen Verbündeten gezeigt, dass der persische Löwe Zähne hat, die beißen können – und dass er bereit ist, diese auch zu benutzen.

Trump, dessen Verhandlungsstrategie mit Schurkenstaaten aus maximalem militärischen Druck als Weg zu einer Verhandlungslösung besteht, findet nun plötzlich einen Spieler am Kartentisch, der auf seinen Bluff hin seine Karten nicht auf den Tisch wirft, sondern mit einer Erhöhung des eigenen Einsatzes sagt, die Karten sehen zu wollen. Dies wäre angesichts der Vergangenheit durchaus erwartbar gewesen, hat der Iran doch schon in der Vergangenheit eine enorm hohe Bereitschaft gezeigt, Verluste in militärischen Konflikten in Kauf zu nehmen, wie ein Blick auf den Ersten Golfkrieg mit dem Irak zeigt.

Für Trump, ist dies der wohl schlimmstmögliche Ausgang. Sollte es zum Krieg kommen, würde die Weltwirtschaft unter den massiv steigenden Ölpreisen leiden und damit die US-Wirtschaft direkt vor seiner angestrebten Wiederwahl schwächen. Dies würde ihm das beste Argument für seine Wiederwahl aus der Hand schlagen.

Dutzende oder gar Hunderte tote US-Soldaten würden seine Anhänger massiv verärgern, die ihn zumindest in Teilen gerade wegen seines Versprechens keine weiteren Kriege mehr zu wollen gewählt hatten. Gleichzeitig wäre es vollständig in der Hand des Irans, ein Ende des Krieges zu bestimmen, da auch Militärschläge keine vollständige Vernichtung der iranischen Offensivfähigkeiten erreichen würden und der Iran so jederzeit weitere Angriffe auf US-Einrichtungen, US-Verbündete und Schiffe im Persischen Golf durchführen könnte. Nicht die USA, sondern der Iran würde bestimmen, wann der Konflikt beendet ist. Was vor der US-Wahl an sich völlig inakzeptabel für Trump sein muss.

Diplomatisch wäre ein Krieg mit dem Iran wegen seiner Folgen für die US-Verbündeten und -Freunde eine Katastrophe, zumal eine Unterstützung aller Betroffenen praktisch ausgeschlossen ist, erst Recht eine über Monate oder gar Jahre dauernde Unterstützung.

Den USA bleiben nur schlechte Optionen

Wie schon im Artikel über die Tankerangriffe geschrieben: Der Iran ist in der deutlich besseren Position und kann sich daher seine Provokationen leisten, während die USA eigentlich um jeden Preis einen Krieg verhindern wollen sollten.

Da laut US-Angaben die neuerlichen Sanktionen gegen den Iran hoch effektiv sind, dürften die iranischen Provokationen weitergehen, bis eine amerikanische Entscheidung erzwungen ist. Hier bleiben nur drei Optionen:

  • Die USA schaffen es, eine volle militärische Konfrontation zu vermeiden, ohne dabei schwach auszusehen, bis die Sanktionen den Iran in die Knie gezwungen haben, was aber nicht zuletzt dank bereits angekündigter chinesischer und wohl zu erwartender russischer Hilfe unwahrscheinlich ist.
  • Die USA geben nach und schwächen die Sanktionen ab, womit der Iran seinerseits die USA in die Knie gezwungen hätte. Das würde die US-Position im Nahen Osten erheblich schwächen.
  • Die militärische Eskalation führt zu einem Militärschlag und anschließend wohl mindestens zu einem Kleinkrieg. Ein Einknicken der Iraner nach ein paar Luftangriffen auf symbolische Ziele scheint angesichts des bisherigen iranischen Verhaltens ausgeschlossen zu sein – und genau deshalb macht der Iran auch, was er eben gerade macht. Dies schließt Trumps Wiederwahl praktisch aus und endet wohl ebenfalls mit einem Sieg des Irans.

Sofern ich hier nicht eine Option vergessen habe, hat der Iran also fast alle Karten in der Hand. Umso mehr, wenn er tatsächlich Hilfe aus Russland und der Volksrepublik China erhält, was wegen deren geopolitischen Konkurrenz zu den USA sehr wahrscheinlich ist. Wollen Russland und Rotchina es, dürfte der Iran wohl auch die US-Sanktionen eine Weile überdauern können, während er die USA – und damit Trump – mit einem asymmetrischen Kleinkrieg vor den Augen der Weltöffentlichkeit vorführt.

Erneut: Sofern ich nicht eine Option übersehen habe, dürfte Trump nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera haben. Einen guten Ausgang aus der Konfrontation mit dem Iran scheint kaum mehr möglich zu sein. Und genau deshalb spricht auch alles dafür, dass der Iran die Tanker tatsächlich angegriffen und die Drohe tatsächlich außerhalb seines Hoheitsgebietes abgeschossen hat. Weil es ihm in die Hände spielt und so eine für den Iran positive Entscheidung ermöglicht, bevor die Sanktionen eine zuungunsten des iranischen Regimes erzwingen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die USA auf irgendeine Art und Weise schaffen, einen Ausweg zu finden, der beide Seiten das Gesicht wahren lässt. Allerdings wird dies mit jedem vergangen Tag und mit jedem Angriff des Irans unwahrscheinlicher.

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Wohnungsnot Berlin: Die sensationelle Dummheit der Linken

In Berlin herrscht Wohnungsnot, so hört man. Als mit dem Tempelhofer Feld ein großer Platz für Neubauten verfügbar wurde, lehnte die Bevölkerung jedoch den Bau neuer Wohnungen dort ab, auch nur auf einem Teil des Geländes. Mit neuen Wohnungen wollte man dem Problem also nicht Herr werden.

Nun haben die Rot-Rot-Grüne Regierung zusammen mit Linken Initiativen neue Maßnahmen erdacht, wie sie den Mangel an Wohnraum beheben können:

  • Mietpreisbremsen
  • Kontrolle von Renovierungen
  • Enteignungen

Wie die Linken ernsthaft glauben können, dass diese Maßnahmen funktionieren können, ist mir ein Rätsel. Viele von ihnen mögen schlicht zu dumm für ein grundsätzliches Verständnis von Markt und Anreizen sein, aber der Rest?

Wohnungseigentum in staatlicher Hand, bevor die bösen Investoren kamen und „Rendite“ wollten.
Von Bundesarchiv, Bild 183-1987-0128-310 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5345825

Mietpreisbremsen

Mit Mietpreisbremsen sollen die angeblich so unverschämten und unangemessenen Erhöhungen der Miete verhindert werden. In einer Marktwirtschaft würden höhere Mieten zwar die Anreize zum Bau neuer Wohnungen setzen und mittels steigendem Angebot für ein Auspendeln der Preise sorgen, doch in Berlin gelten die Gesetze des Marktes eben nicht.

Die Berliner Regierung will nun nicht nur eine „Bremse“, sondern einen völligen Stopp. Wenn dies als Maßnahme für mehr und besseren Wohnraum gedacht ist, so wird es seine Wirkung völlig verfehlen.

Nicht nur, dass Vermieter in Erwartung des Einfrierens der Miete diese umgehend erhöht haben, sobald eine solche Regulierung tatsächlich greift, findet der Markt seinen Weg. Allerdings nicht in Richtung neuer Wohnungen.

Statt nämlich wegen steigender Mietrendite den Bau neuer Wohnungen zu einem interessanten Investment werden zu lassen, werden Anreize zum Neubau so effektiv verhindert. Nicht nur mangels Rendite, sondern auch aus Angst vor weiteren Eingriffen in das Privateigentum.

Wer als Immobilieninhaber Mietpreise nicht mehr erhöhen darf, unterlässt naturgemäß alle nicht zwingend notwendigen Reparaturen und Renovierungen. Wer zehntausende Euro in die Verbesserung seiner Mietwohnungen investiert, der erwartet eine höhere Rendite. Da die Qualität der Wohnung durch die Renovierungen steigt, ist eine Mieterhöhung naturgemäß genauso angemessen, wie durch eine Verknappung des Angebotes. Ist die Erhöhung der Mieten nicht möglich, unterbleibt die Renovierung oder aber der Vermieter sucht sich seinen finanziellen Ausgleich woanders.

Wird mir von staatlicher Seite verboten, die getätigten Investitionen zu amortisieren oder die Rendite dem Bedarf entsprechend anzupassen, so suche ich nach Wegen, wie ich an einem Mietpreisstopp vorbei zusätzliche „Miete“ erheben kann. Man könnte beispielsweise die begehrte Wohnung einen Monat lang an einen Verwandten oder engen Freund pro forma vermieten, während sie mit billigsten Möbeln ausgestattet wird. Ist die Wohnung begehrt genug, so kann der Verwandte oder Freund anschließend eine hohe Ablösung verlangen. „Ich gehe nur aus meiner Wohnung vorzeitig raus, wenn Sie mir die Möbel für 12.000 Euro abkaufen.“ Ist die Wohnung schön genug, so werden entsprechend solvente Mietinteressenten gerne zugreifen, auch wenn sie die Möbel anschließend entsorgen. War der Preisunterschied zwischen der Ablöse und dem Kaufpreis der Schrottmöbel groß genug, so könnten die Renovierungskosten oder ausbleibende Preisanpassungen der Miete zumindest ein Stück weit wieder eingespielt sein.

Reichen solche Tricks nicht aus, so sind der Fantasie wenig Grenzen gesetzt, solange sie den Gesetzesrahmen nicht zu deutlich sprengen. Warum sollte man das für eine größere Wohnanlage eingestellte Personal nicht in eine separate Firma ausgliedern, die anschließend für Putzfrauen und Hausmeister überhöhte Rechnungen stellt? Da diese Rechnungen ja als Nebenkosten dem Mieter weitergegeben werden, man selbst aber die Profite der Firma erhält, kann man so die Mieten indirekt zumindest etwas erhöhen. Vielleicht lassen sich aber auch Einrichtungen im Haus installieren, für deren Nutzung man zusätzliche Gebühren erheben kann, weil diese Praxis nicht explizit im Gesetz ausgeschlossen ist?

Solche Tricks betreibt jedoch nur, wer bereits vor Ort investiert hat und nun nach Wegen sucht, seine angemessene Rendite zu erhalten. Wer Millionen und Abermillionen in Immobilien stecken hat, hat den absolut berechtigten Wunsch, dafür etwas Geld zurückzuerhalten. Neue Investoren in Wohnraum gewinnt man mit Mietpreisbremsen sowenig, wie eine Verschönerung des Wohnraums mittels Renovierungen gleichfalls ausgeschlossen wird.

Kontrolle von Renovierungen

Der nächste geniale Schritt zur völligen de facto Vergesellschaftung des Wohneigentums kündigt der Regierende Berliner Bürgermeister unterdessen bereits an:

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Man muss also künftig für die Renovierung des eigenen Besitzes den bürokratischen Aufwand betreiben, sie erst anzukündigen und dann gegebenenfalls eine Genehmigung einholen. Anschließend wird eine Kommission oder ein von der sozialistischen Regierung eingesetzter „Fachmann“ darüber bestimmen, ob dies eine Mieterhöhung rechtfertigt. Dass Kommission oder Fachmann sich vor allem über ihre sozialistische ideologische Ausrichtung und die richtige Parteizugehörigkeit definieren werden, dürfte sich von selbst erklären. Wieso genau sollte man also das eigene Geld in eine Verbesserung des Wohnraums stecken? Wieso sollte man sein eigenes Geld aufwenden, um in Berlin bestehenden Wohnraum zu kaufen oder gar neu zu bauen?

Enteignungen

Während die oben genannten Maßnahmen nur eine de facto Vergesellschaftung bedeuten, da der Staat den Eigentümern künftig noch mehr vorschreiben wird, was mit ihrem rechtmäßig erworbenen Eigentum passiert, hört der linke Berliner Wahnsinn hier natürlich nicht auf. Während der Vermieter schon jetzt nach der geltenden Gesetzeslage in Deutschland seine Rechte am eigenen Eigentum mit der Unterzeichnung eines Mietvertrages weitgehend aufgibt, wollen die Berliner natürlich noch mehr, nämlich eine Enteignung.

Ein dahingehendes Volksbegehren ist auf den Weg gebracht. Wie das genau die Mietsituation verbessern soll, verschließt sich mir vollständig. In Deutschland wird der Eigentümer – zumindest noch – im Falle einer Enteignung finanziell entschädigt. Wenn das Land Berlin also Wohnungen im Wert von einer Milliarde Euro enteignet, gibt „das Land Berlin“ eine Milliarde Steuergeld an die Wohnungseigentümer weiter.

Diese Milliarde fehlt anschließend nicht nur im Haushalt, mit einer Enteignung wird keine einzige neue Wohnung geschaffen

Damit werden aber auch Wohnungen einer Regierung übergeben werden, die für die Bauruine BER mitverantwortlich ist. Man übergibt die Verantwortung für tausende, zehntausende oder gar hunderttausende Wohnungen also einer Organisation, die bewiesen hat, dass sie von Infrastrukturprojekten heillos überfordert ist und schlechte Qualität zu überteuerten Preisen viel zu spät liefert.

Wie wird das auf Investoren wirken? Wenn ich mein Startup gerade für einen sieben- oder achtstelligen Betrag verkauft habe, werde ich nun mein Geld in Wohnungen in Berlin stecken? Garantiert nicht. Privates Kapital wird damit von einer Vergrößerung des Wohnungsbestandes effektiv ausgeschlossen. Niemand, der bei Verstand ist, wird nach einer Enteignung in Berliner Immobilien investieren.

Darüber hinaus werden damit bei allen, die in Berlin Immobilien besitzen, die Anreize geschaffen, Wohneigentum in Gewerbeeinheiten umzuwandeln, soweit möglich. Wer ebenerdig eine Eigentumswohnung hat, der mag von einer Enteignung noch nicht betroffen sein, er kann jedoch die Zeichen am Horizont sehen. Für nicht enteignete Wohnungseigentümer ergibt es daher Sinn, Wohnungseigentum mittels Umwidmung zu vernichten, um künftigen Enteignungen zu entgehen.

Und weil das noch nicht genug ist, kann eine solche Enteignung auch noch auf den Wohnungsmarkt anderer Städte eine negative Auswirkung haben. Wenn ein Großinvestor eine neun- oder gar zehnstellige Summe für seine Wohnungen vom Land Berlin erhält, wird er vielleicht neu in Immobilien investieren wollen – wenn auch garantiert nicht in Berlin. Die Entschädigung für die Enteignung kann somit in anderen Städten die Immobilienpreise stark nach oben treiben – und damit in der Folge auch die Mieten. Eine groß angelegte Enteignung in Berlin wird also die Mieten in anderen Städten steigen lassen!

Warum? Warum nur?

Die angestrebten Maßnahmen werden also nur ein Strohfeuer sein und mittel- und langfristig verheerende Folgen für den Mietmarkt in Berlin haben. Sie werden Investitionen abhalten, Renovierungen und damit Verbesserungen der Wohnungen für Mieter verhindern, sie werden privates Kapital verjagen und damit neue Wohnungen verhindern und gleichzeitig sogar das Angebot verknappen, weil Immobilieneigentümer nun sogar die Anreize erhalten, Wohneigentum zu vernichten, um solchen Einschränkungen, Regulierungen oder gar Enteignungen zu entgehen.

Wieso vertritt man solch eine Politik, wenn in Berlin eine Wohnungsnot herrscht? Wieso tut man alles, damit sich diese Wohnungsnot noch verschärft? Wieso sind derart viele Berliner völlig davon überfordert, dass sie das mit ihren Maßnahmen das Gegenteil des Gewollten erreichen werden? Dass das Niveau der Bildung im Land Berlin katastrophal ist, war ja bekannt – aber so schlecht?

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Öffentlich-Rechtliche Anti-Kernenergie Propaganda

Auf Youtube hat mir der Algorithmus ein Video des BR über „Atommüll“ auf die Startseite gespült. Die Sendung ist von 2017 und hat gehalten, was ich von ihr erwartet hatte. Propaganda satt:

Man muss schon staatlicher Propagandasender mit Anhängerschaft der Grünen Partei sein, um eine solche Sendung zu produzieren.

Kein Wort der Kritik an der völlig unsinnigen Politik, dass ein Land mit KKW auch eine „Endlagerung“ auf eigenem Grund machen muss, obwohl es hervorragend dafür geeignete Orte weltweit gibt, die damit weitaus besser sind, als das, was sich ggf. unter einem Land findet. Warum sollte man seinen Atommüll nicht gegen Gebühr an ein Land wie Russland liefern, das vielleicht dann ein hervorragend gesichertes Lager im Uralgebirge erstellt hat, das über Überkapazitäten verfügt? Warum sollte man nicht etwa auch die antarktischen Trockentäler für eine Lagerung zur Debatte stellen, solange man mit der oben genannten Politik nicht beabsichtigt, die Nutzung der Kernenergie möglichst zu erschweren?

Kein Wort darüber, dass „Atommüll“ ein Oxymoron ist, weil der angebliche „Müll“ als wertvoller Brennstoff gilt und bereits heute (!) in Reaktoren wie den BN-800 zur Stromgewinnung verbraucht wird. 96 (sechsundneunzig!) Prozent Energie sind noch im „Atommüll“ enthalten und können von Reaktoren wie dem oben genannten verbraucht werden. Dass die dann übrig gebliebenen Spaltprodukte eine dramatisch kürzere Halbwertszeit haben und gar kein „Endlager“ mehr erfordern – wieso sollte man das dem deutschen Zuschauer zumuten, wenn man ihn doch vom Kernausstieg als staatlich-grüner Propagandasender überzeugen will?

Wieso sollte dem Zuseher auch die Transmutation nahe gebracht werden?

Wieso sollte der Zuseher erfahren, dass Atommüll nach 300 Jahren nicht mehr relevant radioaktiv wäre, würde man ihn anständig wiederaufbereiten und anschließend in Schnellen Reaktoren zur Energieerzeugung verwenden. In Reaktoren übrigens, die heute inhärent sicher zu bauen sind, sodass gar nichts mehr passieren KANN!

Doch nein. Man will den Zuseher wieder einmal mit Falschinformationen beeinflussen.

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