Freiheit statt Islam

Aus dem Umstand, den Islam abzulehnen, habe ich nie ein Geheimnis gemacht. Doch die Motivation diese Religion abzulehnen ist ebenfalls entscheidend. Ich bin zuletzt darauf eingegangen, dass sich das islamkritische Spektrum natürlich auch aus Personen zusammensetzt, deren Motive ich nicht teile, ja sogar vollends ablehne. Ich habe explizit Rassisten erwähnt, die ihren Rassismus als Islamkritik maskieren und so akzeptabler für die Öffentlichkeit zu machen.

Alleine die Freiheit kann und darf der Maßstab sein!
Alleine die Freiheit kann und darf der Maßstab sein!

 

Der totalitäre Staat ist keine Alternative!

Auf meiner Facebookseite kam anschließend die Erklärung, der Islam sei eine Theokratie, weshalb Muslimen die „muslimische Staatsbürgerschaft“ gegeben werden könne um sie anschließend auszubürgern und abzuschieben. Auch wollten „alle Muslime“ die Theokratie, wie sie ja im Iran und im IS gelebt werde. Wenn wir mal von der atemberaubenden Behauptung absehen, dass alle Muslime etwas wollten, als seien sie Drohnen die über keinerlei eigenen Willen verfügten, ist der Vorschlag natürlich entschieden abzulehnen. Rein semantisch würde ich dazu sagen, der Islam könnte bestenfalls eine „theokratische Religion/Ideologie“ sein, selbst aber keine Theokratie, doch das ist eine unnötige Diskussion.

Ich lehne den Islam ab, weil ich ihn als Gefahr für den freiheitlich-pluralistischen Staat sehe, als Gefahr für meine persönliche Freiheit und die meiner Mitmenschen. Nicht, weil ich glaube, Deutschland sollte monokulturell sein und, auf die Spitze getrieben, jeder der nicht Lederhosen trägt, Weißbier mag, Christ und blond und blauäugig ist, müsse weg. Alle mit Multikulti verbundenen Probleme, oder zumindest fast alle, sind nicht auf unterschiedliche Kulturen zurückzuführen, sondern auf eine: den Islam. Immer und immer wieder.

Der Vorschlag Muslimen die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen würde einen totalitären Staat bedeuten und damit das genaue Gegenteil dieses freiheitlich-pluralistischen Staates, den ich zu verteidigen suche. Der Vorschlag ist damit natürlich auch klar verfassungsfeindlich. Ein Staat, der völlig unbescholtenen Menschen ohne auch nur den Verdacht des Radikalismus oder auch Extremismus ihre Staatsbürgerschaft entzieht, der ist totalitär. Dieser Staat ist derart mächtig, in der Lage und Willens sich über die Rechte seiner Bürger hinweg zu setzen, dass er auch für mich persönlich zu einer erheblichen Bedrohung wird. Weil ein Staat nie mit einer Sache aufhört. Weil als nächstes die nächste Minderheit dran wäre.

 

Islamkritik ohne freiheitlichen Impetus ist wertlos!

Daher lehne ich nicht nur solche Maßnahmen ab, sondern auch die Islamkritik von dieser Seite. Islamkritik ohne freiheitlichen Impetus, die also nicht auf dem tiefen Wunsch nach Freiheit fußt, ist wertlos und kann sogar, wie in diesem Fall, gefährlich sein.

Entsprechend wäre ich bei einer Umsetzung eines solchen Vorschlags nicht nur erbitterter Gegner desselben. Nein, die deutschen Muslime hätten mich an ihrer Seite, notfalls auch mit der Waffe in der Hand. Ich will Freiheit. Die ist durch den Islam ganz genauso bedroht wie durch einen faschistischen / totalitären Staat. Deshalb würde ich gegen die Umsetzung eines solchen Vorschlages notfalls auch mit Waffengewalt kämpfen.

Die einzige Alternative zum Islam darf nur die Freiheit sein, nicht ein totalitärer, faschistoider Staat!

 

Übrigens: Im Dritten Reich wurden Juden ausgebürgert. Dort wurde ebenfalls unterstellt, alle Juden hätten bestimmte Pläne, Absichten und Eigenschaften.

 

 

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