Wer von einer „Grechtigkeitslücke“ faselt, ist wahnsinnig.

2016 musste ein alleinstehender Durchschnittsverdiener 49,4 Prozent seines Einkommens dem Staat übergeben. Er arbeitete also das halbe Jahr, ohne nur einen Cent Bezahlung zu sehen. In der OECD ist der Durchschnitt bei 36 Prozent. Während also die Hälfte des Einkommens abgegeben werden musste, war dies noch lange nicht alles. Fing der alleinstehende Arbeitnehmer nämlich an, sein verbliebenes Geld auszugeben, kamen zahlreiche weitere Steuern (siehe unten die nicht zwingend vollständige Liste) hinzu.

Dazu kamen Zölle, Mitgliedsbeiträge in Berufsgenossenschaften und Versicherungen, die verpflichtend sind und vieles Weiteres wie die GEZ hinzu. Alles Steuern und Abgaben, die der alleinstehende Durchschnittsverdiener entweder selbst beim Konsum bezahlen muss oder die der Verkäufer oder Dienstleister bezahlt – und natürlich auf den Preis des Produktes umlegt. Am Ende ist die reale Besteuerung jenseits der 70 Prozent. Es wurden also etwa vier von fünf Werktagen für andere gearbeitet.

Und das ist jetzt die „Gerechtigkeitslücke“, von der linke Politiker gerne faseln. Das ist die mangelnde „soziale Gerechtigkeit“, die bis weit ins bürgerliche Lager beklagt wird. Wer hier eine „Gerechtigkeitslücke“ sieht, muss zum Arzt.

 

  • Abgeltungssteuer
  • Baulandsteuer
  • Beförderungssteuer
  • Biersteuer
  • Börsenumsatzsteuer
  • Branntweinsteuer
  • Einkommensteuer
  • Energiesteuer
  • Erbschaftsteuer
  • Ergänzungsabgabe
  • Essigsäuresteuer
  • Feuerschutzsteuer
  • Gesellschaftsteuer
  • Getränkesteuer
  • Gewerbesteuer
  • Grunderwerbsteuer
  • Grundsteuer
  • Hundesteuer
  • Hypothekengewinn-abgabe
  • Investitionssteuer
  • Jagd- und Fischereisteuer
  • Kaffeesteuer
  • Kapitalertragsteuer
  • KFZ-Steuer
  • Kinosteuer
  • Kirchensteuer
  • Körperschaftsteuer
  • Konjunkturzuschlag
  • Leuchtmittelsteuer
  • Lohnsteuer
  • Lustbarkeitssteuer
  • Mineralölsteuer
  • Notopfer Berlin
  • Ökosteuer
  • Rennwettsteuer
  • Salzsteuer
  • Schankerlaubnissteuer
  • Schaumweinsteuer
  • Schenkungsteuer
  • Solidaritätszuschlag
  • Speiseeissteuer
  • Spielbankabgabe
  • Spielkartensteuer
  • Stabilitätszuschlag
  • Stromsteuer
  • Süßstoffsteuer
  • Tabaksteuer
  • Tanzsteuer
  • Teesteuer
  • Tonnagesteuer
  • Umsatzsteuer
  • Vergnügungssteuer
  • Vermögensabgabe
  • Vermögensteuer
  • Verpackungssteuer
  • Versicherungssteuer
  • Wechselsteuer
  • Wertpapiersteuer
  • Zuckersteuer
  • Zündwarensteuer
  • Zweitwohnungssteuer

 

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Begeisterung über den Diebstahl

Allerorten Begeisterung: Der Staat hat dem Bürger noch mehr Geld abgenommen, als erwartet.

Ui.“ sagt der Deutsche mit sichtbarer Begeisterung im Gesicht. „Der Einbrecher von gestern Nacht hat sogar das Geldversteck von Opa gefunden. Ich wusste gar nicht, dass es das gibt! Wie toll!

Natürlich wird dieser Staat auch nicht Zurückzahlungen machen, Schulden werden sicherlich auch nicht nennenswert getilgt. Stattdessen werden die Regierenden sich überlegen, wie sie das geplünderte Geld am besten rauswerfen können. Idealerweise als „Geschenk für den Bürger“. So haben auch Medien freudig berichtet: „Mehr Geld für Familien„. Die Wähler freuen sich dann, weil sie der Regierung Geld zu verdanken haben und werden dafür brav das Richtige wählen. Woher das Geld aber ursprünglich kam und wie viel unterwegs als Prozesskosten hängenblieben, das kapieren sie nicht. Zum Ausrasten…

Wie viele Steuern haben diese Familien vorher bezahlt? Warum versucht man in diesem Land immer, Feuer mit Papier zu ersticken? Vor 30 Jahren konnte ein Arbeiter seine Familie voll ernähren und brauchte dazu keine unzähligen Transferleistungen. Weil sein Reallohn dazu ausgereicht hat.

Aber in dieser Republik der Narren nimmt einem der Staat so viel Geld ab, dass man dies heute nicht mehr machen kann. Und was macht der Deutsche? Er ruft nach noch mehr Staat.

 

 

 

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Ein Rendezvous mit dem Schicksal

Meine Rede vom 09. September 2013.

 

Update 14.01.2014:

Nachdem ich mich als bayerischer Spitzenkandidat für die Europawahl durchsetzen konnte, besuchen viele Menschen diese Seite und wollen wissen, wer ich bin.

Hier die Rede, die ich als chancenloser Direkatkandidat (kein Listenplatz) in Würzburg bei einer Versammlung mit Prof. Dr. Bernd Lucke in Würzburg gehalten habe:

„Ein Rendezvous mit dem Schicksal“ weiterlesen

Die Gier des Leviathan

Angesichts unerträglich hoher Abgabenlasten in Deutschland verspreche ich, dass meine ganze Arbeit als Abgeordneter einem Ziel gewidmet sein wird: Der Verringerung der Abgabenlast für die Bürger. Dies kann nur mit einer Konsolidierung des Staatshaushaltes einher gehen, ein Steuersenken auf Pump lehne ich ab. Um die Abgaben- und Steuerlast dennoch senken zu können, muss der Staat kleiner werden!

„Die Gier des Leviathan“ weiterlesen

Petition an den Bundestag: Umänderung der Bezeichnung „Bürger“ in „Heloten“

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Bezeichnung für Bürger der Bundesrepublik in „Heloten“ geändert wird. Entsprechend sollen allen öffentlichen Bezeichnungen mit dem Wort „Bürger“ in „Heloten“ umgeändert werden.

2012 betrug der Anteil der direkten Abgaben an den Fiskus noch vor der eigenen Verfügbarkeit des selbst Erarbeiteten 51,7% (http://tinyurl.com/bmlkvwo). Die von den verbliebenen 48,3% getätigten Käufe von Waren und Leistungen sind darüber hinaus mit zahllosen weiteren Steuern, Zöllen, Abgaben und Zwangsmitgliedschaften belastet – die allesamt ja in den Preis der Waren und Dienstleistungen einfließen. Die effektive Besteuerung erreicht bei einem vollständigen Ausgeben des Erwirtschaften somit 80 bis 90%.
Laut der OEW (http://tinyurl.com/boc5328) ist Sklaverei wie folgt definiert:
„Es wird die Meinung geäußert, dass eine Definition der Sklaverei alle Formen menschlicher Behandlung beinhalten müsste, die auf eine Ausbeutung der Arbeitskraft hinzielen. Einer anderen Meinung zufolge müsste die Definition alle Institutionen und Praktiken mit einschließen, die das Individuum durch die Einschränkung seiner Freiheit in großes Unglück stürzen und seine Handlungsmöglichkeiten stark beeinträchtigen. „
Der deutsche Staat beutet mit einer realen Besteuerung von 80 bis 90% die Arbeitskraft seiner Bewohner ins Extreme aus. Indem seinen Bewohnern nur ein Bruchteil ihres tatsächlichen Geldes bleibt, entzieht der Staat seinen Bewohnern ja ebenfalls die Freiheit,über die Früchte ihrer Arbeit selbst zu verfügen und damit beispielsweise eine (außerparlamentarische, zivile) Opposition zu unterstützen.
Der Umgang des deutschen Staates mit seinen Bewohnern ist also als Sklaverei zu definieren.

Da der „Bürger“ jedoch keinen privaten Individuen, sondern dem Staat, gehört,möge der Bundestag beschließen die historische korrekte Bezeichnung der Helotie einzuführen. Bislang als „Bürger“ bezeichnete Bewohner des Landes sind demnach als „Heloten“ zu erfassen. Diese Bezeichnung passt auch insoweit, als nach Tyrtaios die Heloten 50% ihres Erwirtschafteten direkt an den Staat abgeben mussten.