Öffentlich-Rechtliche „Experten“

Jürgen Döschner ist, laut eigener Angabe „ARD/WDR-Energieexperte u. Leiter Investigative Recherche WDR Radio“.

Als „Quelle“ nimmt dieser „Experte“ die Netzfrauen, quasi der Zentralrat der alarmistischen Verschwörungstheoretiker.

Screenshot. Quelle: https://twitter.com/jdoeschner/status/630468912128376832
Screenshot. Quelle:
https://twitter.com/jdoeschner/status/630468912128376832

Das nennt sich dann vermutlich „neutrale Berichterstattung“…

Nachtrag: Straftaten goutieren darf er ebenfalls in den GEZ-Medien.

Der Protest – vielleicht nicht legal, aber legitim – werde sich nicht mit Schlagstöcken aufhalten lassen.

Narretei im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen

In meinem Facebook-Newsfeed ist ein Video von 3sat aufgetaucht, in dem das öffentlich-rechtlichen Fernsehen mal wieder einem „Erziehungsauftrag“ nachkommt und den Zuschauer zu einem besseren Menschen machen will.

Wenn die Deutschen ihren Fleischverbrauch um 80% senken würden, dann müssten pro Jahr 869.000.000 Tiere weniger sterben.

Was die Narren aber nicht erwähnen ist, dass diese 869.000.000 dann natürlich auch nie leben würden. Keiner hält sich Rinder und Schweine, weil sie schön aussehen.

2.600.000 Ha landwirtschaftliche Fläche wird für Sojamehl gebraucht, das für das deutsche Fleisch benötigt wird.[…] Alleine in Brasilien würden 1.600.000 Ha zurückgewonnen werden. Nutzen: Schutz des Regenwaldes und der Artenvielfalt

Nur dass diese 2.600.000 Ha auch unzählige Menschen ernähren, die dann in die Armut getrieben wären. Dazu würden die 1.600.000 Ha in Brasilien nicht aufgeforstet werden, bzw dem Urwald überlassen werden. Damit würde weder der Regenwald geschützt werden, noch die Artenvielfalt erhalten bleiben.

Statt dessen würde die Fläche mit etwas anderem bebaut werden, während ihre Bewirtschafter ärmer würden. Sie bauen nämlich nur Soja an, weil es für sie den höchsten Profit bringt. Folglich muss eine Umnutzung den Brasilianern schaden und zu ihrer Verarmung führen.

Über 28.000 Menschen arbeiten in der Fleischindustrie. Die genaue Zahl ist wegen zahlreicher Leiharbeiter aus anderen EU-Nationen jedoch nicht bekannt. Rein rechnerisch würden damit über 20.000 Arbeitsplätze verloren gehen.

Die Leiharbeiter arbeiten nicht in einem fremden Land mit fremder, schwer zu erlernender Sprache, weil das Klima in Deutschland so toll ist. Sie arbeiten hier, weil sie damit deutlich mehr verdienen als zu Hause. Die Folge wäre eine Verarmung in ihren Ursprungsländern. Die Folge wären Familien, die nun ihren Kindern keine gute Schulausbildung oder keine bessere medizinische Versorgung leisten könnten.

Ich gehe mir jetzt erst mal meine 550g Hähnchenfilet braten, die mein Abendessen ausmachen. Mein momentaner Ernährungsplan ist nämlich gemäß der „anabolen Diät“ gestaltet, womit ich nicht nur auf Kohlenhydrate verzichte, sondern auch von morgens bis abends nichts außer Fleisch, Wurst und Käse esse. Damit komme ich mitunter statt auf 1kg Fleisch pro Woche auf 1kg pro Tag oder mehr. Guten Hunger!

Übrigens:
Wenn Sie gutes Fleisch wollen, dann kaufen Sie welches aus Argentinien. Das Fleisch dort wird in extensiver Weidewirtschaft hergestellt, auf Böden die oftmals für gar nichts anderes zu gebrauchen wären. Damit leisten sie effektiv Entwicklungshilfe und bekommen Leckeres auf den Teller!