Deutschland braucht die volle Wahrheit

Im Pressekodex des deutschen Presserates heißt es unter Ziffer 12.1:

Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Dieser Paragraph ist Gift für Deutschland und für die Glaubwürdigkeit der Presse im Allgemeinen. Er sollte daher dringend umgeändert werden.

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Lügenpresse ist Ihre Entscheidung!

Das Wort der „Lügenpresse“ kursiert nun schon seit Monaten in Deutschland. Ich mag das Wort an sich nicht, da ich gerade gegenüber den großen Medien in Deutschland den Vorwurf der systematischen Lüge für falsch halte, ist doch eine Lüge laut Duden eine „wissentlich geäußerte Unwahrheit“. Nein, auch wenn es immer wieder Fälle gibt, bei denen etwas das ich höre oder sehe für mich eben genau das ist, eine wissentlich geäußerte Unwahrheit, so ist die pauschale Zuweisung für mich doch falsch. Es gibt nämlich in fast allen dieser Medien zugleich auch kritische Beiträge zu den Themen und eine anders lautende Interpretation eines Ereignisses macht eine Aussage nicht zu einer Lüge. Doch wenn wir den Begriff, zum Zwecke der Veranschaulichung innerhalb der Argumentation, einmal nutzen wollen, so kann ich Ihnen, lieber Leser, nur sagen: „Sie haben Schuld an der Lügenpresse!“ Denn Sie, ja genau Sie, sorgen dafür, dass wir keine anderen Medien haben!

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