Liebe Muslime: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!

Es ist zumutbar, Muslime vor die Entscheidung zu stellen: Entweder mit uns gegen den politischen Islam oder mit diesem gegen uns. Ein dazwischen gibt es schlicht nicht. Es wird Zeit, sie vor diese Wahl zu stellen!

 

Man muss sich den eigenen Dämonen stellen

Ich bin Islamkritiker. Ich halte diese Religion für die größte Bedrohung der Freiheit im 21. Jahrhundert. Gleichfalls unterscheide ich jedoch entschieden und konsequent zwischen Muslimen und dem Islam. Muslime als Individuen können eigene Entscheidungen treffen und ihre Religion nicht nur liberal auslegen, sondern auch gänzlich ablegen.

Als Islamkritiker muss ich mich jedoch auch den eigenen Dämonen stellen. Zur Islamkritik gehört ein intellektuelles Schwergewicht wie Henryk M. Broder, genau wie ein gegen den Islam brüllender Haufen einer NPD-Veranstaltung. Zur Islamkritik gehört nicht nur der kultivierte Intellektuelle mit sinnvollen Konzepten und konsequenter Differenzierung, sondern auch der einfache Rassist, der seinen Rassismus zur Islamkritik umfirmiert hat, um seine Ablehnung fremder Menschen besser verkaufen zu können.

Dass Islamkritik eben nicht nur von einem genuinen Interesse an der Freiheit des Individuums getrieben sein kann, sondern auch durch harten Rassismus ist ein Faktum, das nicht zu verleugnen ist, weshalb ich es nicht nur in meinen Büchern bereits offen angesprochen und somit akzeptiert habe, sondern mich auch entschieden dagegen stelle.

Gleichfalls wäre es unsinnig zu behaupten, der Terrorist Anders Behring Breivik sei kein Islamkritiker gewesen. Natürlich war er es. Er war ein Extremfall, ein Verbrecher und ein Terrorist. Er war ein Islamkritiker, gegen den sich alle Islamkritiker mit aller Entschiedenheit stellen müssen. Hier zu behaupten, „Anders Breivik war kein Islamkritiker. Islamkritiker machen so etwas nicht.“ wäre zwar ein ein bekanntes Argumentationsmuster, aber zugleich zum Himmel schreiend lächerlich.

 

Eigene Dämonen müssen bekämpft werden

Eine gemeinsame und sinnvolle Zukunft können wir Islamkritiker jedoch nur dann mit den Muslimen aufbauen, wenn wir uns den Dämonen in unserer eigenen Mitte stellen. Statt die Verantwortung und jeden Zusammenhang mit den Rassisten und Verbrechern in unserer Mitte zu leugnen, müssen wir sie entschieden bekämpfen.

Entsprechend betone ich nicht nur fast täglich meine Differenzierung zwischen der Ideologie Islam und dem Individuum des Muslims, sondern positioniere mich auch deutlich und entschieden gegenüber Gewalt gegen Muslime. Ich schreibe und rede gegen die Extremisten in den eigenen Reihen genau wie gegen die auf der anderen Seite der Front. Ich werde dies auch weiterhin tun. Sollte ich jemals von einem Terrorplot gegenüber Muslimen erfahren, würde ich umgehend die staatlichen Behörden einschalten.

 

Auch Muslime müssen vor die Wahl gestellt werden

Ich bin jedoch der Überzeugung, dass man allen Menschen gegenüber die gleichen Maßstäbe anlegen muss, egal welcher Herkunft sie sind. Wenn jemand Muslimen gegenüber mehr Nachsicht zeigt als autochthonen Deutschen gegenüber, so ist er in meinen Augen nichts als ein Rassist. Weil er eben impliziert, Muslime seien Wilde, die eben nicht nach unseren hohen Maßstäben bewertet werden dürften. Ich sehe das anders.

Der sogenannte Islamismus, also der politische-, der radikale Islam, kommt aus der Mitte des Islams. Er ist ein integraler Bestandteil dieser Religion und findet seine Begründung in Koran, Sunna und den Hadithen. Selbst nach vorsichtigen Schätzungen hängen aktuell 20 bis 30 Prozent der Muslime dem radikalen Islam an. Von etwa 1,6 Milliarden Muslimen sind dies also lächerliche 320 bis 480 Millionen Menschen. Dazu kommen noch einmal sehr viele weitere, die diese Radikalen gewähren lassen, ihnen Sympathie gegenüber zeigen oder sie gar unterstützen, auch ohne selbst dem harten Kern anzugehören. Sei es wegen ihrer höheren Loyalität gegenüber der Umma, der „Gemeinschaft der Gläubigen“, zu denen sie diese Radikalen zählen oder aus Angst vor diesen Radikalen.

Das Pew Research Forum hat in einer Umfrage erschreckende Zahlen zutage gefördert, die „das ist nur eine kleine Minderheit“ über radikale Muslime als sinnloses Gefasel und pures Wunschdenken demaskiert.

Der "moderate" Teil des Islams.
Der „moderate“ Teil des Islams.

Dass der Islam also in seinem Kern ein erhebliches Problem mit den westlichen Werten hat, zeigt nicht nur diese Umfrage, sondern auch die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam„, die alle fundamentalen Menschenrechte verweigert.

Wenn aber ein gemeinsames Zusammenleben mittel- und langfristig friedlich ermöglicht werden wollen, bleibt uns keine andere Wahl als den Muslimen in unserer Mitte die Frage zu stellen:

„Liebe Muslime: Seid Ihr für uns oder gegen uns?“

Ein Dazwischen gibt es schlicht nicht. Entweder sie sind gegen den politischen Islam oder sie sind es nicht.

Wer den Islam als Rechtfertigung für Gewalt heranzieht, muss von allen bekämpft werden. Gerade auch von den Muslimen.
Wer den Islam als Rechtfertigung für Gewalt heranzieht, muss von allen bekämpft werden. Gerade auch von den Muslimen.

Es wäre im Interesse der Muslime selbst, den radikalen Islam zu bekämpfen

Der radikale Islam entspringt nicht nur aus der Mitte der Muslime, er erzeugt auch seine ersten Opfer und die meisten Opfer unter ihnen. Auch wenn Terroranschläge wie Nizza, Würzburg, Paris, Brüssel, New York, Orlando, Montreal, London, Madrid und viele weitere in unser Gedächtnis eingeprägt sind, so findet die überwiegende Mehrzahl der Anschläge doch tagtäglich in islamischen Staaten statt, mit Muslimen als Opfer.

Sie sind also nicht nur der fruchtbare Schoss, aus dem der radikale Islam entspringt, sondern zugleich auch der Körper, den dieser Krebs zerfrisst. Entsprechend gibt es für mich keinen nachvollziehbaren Grund, warum sie diese Pest nicht mit aller Entschlossenheit bekämpfen und ausrotten sollten. Damit wären sie unsere natürlichen Verbündeten und zugleich die ersten Kämpfer an dieser Front.

Der Erfolg des radikalen Islams, der sich ja erst im 20 Jahrhundert wieder wirklich ausgebreitet hat, belegt jedoch, dass die entscheidenden Teile der Umma ihn offensichtlich nicht als ausreichendes Problem sehen. Sie tolerieren ihn, sie instrumentalisieren ihn oder unterstützen ihn gar. Dies ist intolerabel und unentschuldbar.

Ich habe schon oft darauf hingewiesen, dass schon heute Muslime gegen den radikalen Islam kämpfen. Als Soldaten und Geheimdienstoffiziere mit der Waffe in der Hand, wie auch als Mütter, die den eigenen Sohn bei der Polizei melden. Oder wie Präsident al-Sisi von Ägypten, der in öffentlichen Reden den radikalen Islam gegeißelt hat. Diese Menschen müssen unterstützt werden, und zwar entschieden.

Allerdings dürfen wir es auch jenen Vertretern des Islams, die alle Schandtaten und Verbrechen aus der Mitte ihrer Religion mit der ewig gleichen Floskel „das ist nicht der Islam“ oder „das war kein Muslim“ beiseite wischen, dies nicht mehr durchgehen lassen. Das Übernehmen von Verantwortung und das Anerkennen der Existenz eines Problems ist essentiell für eine erfolgreiche Konfrontation und schlussendlich eine Lösung des Problems. Wer sich schon dem ersten Schritt, der Anerkennung eines Problems, verweigert und jeden Zusammenhang leugnet, der behindert eine Lösung. Wenn beispielsweise ein Aiman Mazyek nach Terroranschlägen nur ewig gleiche Floskeln eines Leugnen des Zusammenhangs mit seiner Religion und copy & paste Beileidsbekundungen als Reaktion kennt, dann ist er Teil des Problems und nicht ein Teil der Lösung.

Im Kampf gegen den radikalen Islam gibt es keine Grauzonen. Hier dürfen und müssen wir ein Bekenntnis und ein Engagement eines jeden Muslims erwarten. Wir dürfen und müssen es einfordern, weil wir schlicht keine andere Wahl haben.

 

 

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Der Terror von Orlando: Agitation und Fakten

In einer Schwulenbar in Orlando Florida hat ein muslimischer Extremist 50 Menschen ermordet, über 50 weitere sind verletzt. Teilweise so schwer, dass ein weiteres Anwachsen der Todeszahl zu befürchten steht. Während sich die Tagesthemen am gestrigen Sonntag noch zierten, das Ganze eine radikalislamischen Terroranschlag zu nennen und erst der Reporter vor Ort überhaupt den islamischen Namen des Täters nannte und die „mögliche islamistische“ Motivation erörterte, liegen die Fakten inzwischen wohl weitgehend auf dem Tisch:

 

Es war ein islamischer Terroranschlag

Der Täter war Muslim. Das macht ein Verbrechen natürlich nicht zu einer „islamistischen“ Tat, so wie ein Falschparken nicht ein „islamistisches Falschparken“ ist, nur weil der Täter Muslim ist. Wenn allerdings ein Massaker in einem Schwulenclub durch einen Muslim angerichtet wird, dann liegt dies nahe genug, dass Journalisten dies als wahrscheinlichste Motivation nennen sollten. Zumal die schwulenfeindliche Haltung des Islams nun wirklich keine neue Erkenntnis sein sollte. Wenn der Täter beim Morden „Allahu Akbar“ brüllt, der Islamische Staat die Verantwortung für das Verbrechen übernimmt und der Täter bereits wegen möglicher Terrorismusverbindungen das Objekt von Untersuchungen war, dann war es ein radikalislamischer Terroranschlag.

 

Die Sorge der Deutschen: Das Ganze könnte jemandem nutzen

Linke Medien wie Politiker sind sich einig: Das Schlimmste an 50 toten Menschen ist, dass das ganze Trump nutzen könnten. Ein lokaler Imam warnt vor „vorschnellen Rückschlüssen“. Ralf Stegners Niveaulimbo erreicht unterdessen einen neuen Rekordwert.

https://twitter.com/Ralf_Stegner/status/742066447191511040
https://twitter.com/Ralf_Stegner/status/742066447191511040

 

Solche Taten geschehen nicht aus dem Nichts heraus

So zu tun, als wären solche Taten unvermeidbar, gehört zum Ritus des Verarbeitens. Ja nicht politisch unkorrekt werden, ist die Devise. Dass in ebendiesem Orlando ein Imam erst vor wenigen Monaten die Ermordung von Homosexuellen gefordert hat, ist reiner Zufall. Dass die Täter fast immer „Flüchtlinge“ oder Kinder von „Flüchtlingen“ sind, ist ebenfalls ein Zufall. (Natürlich auch von „Zuwanderern“, aber die heißen heute ja pauschal ebenfalls „Flüchtlinge“.) Hier kamen die Eltern aus Afghanistan.

Es ist genauso ein Zufall, wie dass radikalislamischer Terror nur dort vorkommt, wo es auch Muslime gibt. Gott bewahre, dass mal jemand ansprechen würde, die muslimische Zuwanderung sei vielleicht ein wenig einzuschränken, bis das inhärente Terrorproblem des Islams beseitigt wurde. Wie groß ist Japans Problem mit radikalislamischem Terror noch gleich? Japan hat wohl nur etwa 1.000 Muslime im ganzen Land.

 

Wie immer: „Der Täter war den Behörden bereits bekannt“

Ebenfalls alte Gewohnheit bei solchen Taten: Die in den Presseberichten zu findende Aussage: „Der Täter war den Behörden bereits bekannt“. Wir wissen heute schon, wer uns morgen töten wird, da fast jeder der „islamistischen“ Terroristen zuvor bereits aufgefallen war. Aber die westliche Gesellschaft zeigt sich unwillig, dieses Problem anzugehen und ihre Bürger zu schützen. Solange dies so geschieht, werden Taten die in Orlando immer mehr zu unserem Alltag gehören. So lange werden wir nicht nur keine Lösung finden, sondern das Problem auch verschärfen. Aber das ist wohl der Preis, den man für die muslimische Zuwanderung und eine viel zu lasche Umgehensweise mit radikalen Muslimen bezahlen muss. Weite Teile der Gesellschaft sind offensichtlich bereit, diesen Preis zu bezahlen. Oder sie sind zu dumm, die offensichtlichen Zusammenhänge anzuerkennen.

 

Schärfere Waffengesetze sind sinnlos

Wie üblich folgt nach solchen Taten, die von SpOn gerne „Schießerei“ genannt werden – als ob dort zwei Seiten auf einander feuerten, der Ruf nach schärferen Waffengesetzen. Wenn Gesetze Terroristen von Mordtaten abhalten, dann sollte man vielleicht einfach Morden und Terrorismus verbieten?

Tatsächlich war es nämlich so: Der Täter hat sich nicht nur illegal mit seiner Waffe an das Morden von Unschuldigen gemacht, er war auch als bewaffneter Sicherheitsmann beschäftigt. Damit hatte er eine Waffenlizenz für Florida, die ihm wohl zusätzliche Rechte gegenüber den normalen Bewohnern des Staates einräumt. Hier strengere Gesetze zu fordern, ist atemberaubend dämlich. Denn der Täter hätte selbst in Deutschland eine Waffe besessen und sogar die Erlaubnis zum Führen derselben außer Hauses gehabt. Weil er analog dazu in Deutschland vielleicht als Angestellter einer Geldtransportfirma bewaffnet hätte sein dürfen. Er war also genau einer von denen, auf welche so viele Deutsche den Besitz von Waffen beschränken wollen. Einer von jenen, die eine Waffe für ihren Job brauchen.

Vergleichbar wäre das Fordern nach strengeren Waffengesetzen in so einem Fall, wie wenn man strengere Waffengesetze für Bürger nach einem Amoklauf eines Polizisten fordert. Die einzige mögliche Verschärfung, nämlich Waffen schon Muslimen mit Verdachts auf radikale Einstellungen vorzuenthalten ist dagegen undenkbar, das verhindert die Politische Korrektheit. Zudem wäre es aber wohl auch unsinnig, weil Terroristen eben doch immer an Schusswaffen kommen und man so nur die des Radikalismus Verdächtigten Muslime ausgrenzen würde, selbst wenn sie gar keine Radikalen sind, sondern nur den Namen, die Schule oder die Familie mit einem Radikalen teilen.

An die bestehenden Gesetze gehalten haben sich übrigens seine Opfer. Das hat ihnen ihr Leben gekostet! Während Florida eine relativ entspannte Schusswaffengesetzgebung hat und das versteckte Führen von Schusswaffen erlaubt, hat es jedoch wie (fast) alle US-Bundesstaaten dennoch Einschränkungen im Waffenrecht für gesetzestreue Bürger. So darf man in vielen Staaten seine private Schusswaffe nicht mit in Gebäude mit großem Menschenandrang mitnehmen, beispielsweise in Restaurants, Einkaufszentren, Universitäten, Krankenhäuser… Zufälligerweise überall dorthin, wo gerne Amokläufe passieren, die dann fast immer nur auf unbewaffnete Opfer treffen. Gleichzeitig ist das Führen einer Schusswaffe auch (fast) überall verboten, wenn man Alkohol konsumiert. Da dies auf praktisch alle Besucher des Anschlagsortes wohl zutraf, waren sie unbewaffnet, weil sie sich an die Gesetze gehalten haben. Sie konnten daher ohne Gegenwehr abgeschlachtet werden. Was hätte da nur ein Gast des Clubs ausgemacht, der das Gesetz gebrochen und seine Schusswaffe mitgenommen hätte?

Schärfere Gesetze nach so einem Massaker zu fordern ist daher nicht nur eine Ablenkung von den Tatsächlichen Problemen, sondern auch ausgesprochen dumm.

Gegen einen wild um sich Schießenden helfen einfach nur Schusswaffen. Daran ändert alles Hyperventilieren nicht. Idealerweise aber Schusswaffen, die nicht erst Stunden später durch die Staatsmacht eintreffen.
Gegen einen wild um sich Schießenden helfen einfach nur Schusswaffen. Daran ändert alles Hyperventilieren nicht. Idealerweise aber Schusswaffen, die nicht erst Stunden später durch die Staatsmacht eintreffen.

 

 

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Wir verlieren den Krieg mit dem Terror

Die populärsten Vorschläge gegen den Terror sind gerade, wir müssten die Muslime umarmen und prinzipientreu zu unseren Werten sein. Doch dies ist hilfloses Geschwätz. Umarmt wurden Zuwanderer schon in der Vergangenheit. Prinzipientreue wiederum besteht nicht, weil sie im Feuer der Kalaschnikows untergeht. Dies war Charlie Hebdo eine wichtige Lehre, die das Magazin gelernt hat. Es veröffentlicht heute keine Mohammed-Karikaturen mehr.

Der radikalislamische Terror hat dort gewonnen und er hat auch in der Vergangenheit fast immer gewonnen. Er hat 2004 in Madrid gewonnen, wo der damalige Ministerpräsident Aznar wegen des schweren Anschlags sein Amt verloren hat und sein Nachfolger Zapatero die spanischen Truppen mit dem Schwanz zwischen den Beinen eingeklemmt aus dem Irak hat flüchten lassen. Der Terror hat auch schon 1983 in Beirut gewonnen oder 1993 in Somalia. „Wir verlieren den Krieg mit dem Terror“ weiterlesen

Maas will die Zensur

Heiko Maas bekommt jetzt seine Facebook-Zensur. Überhaupt, das Thema der „Hass-Kommentare auf Facebook“ ist momentan so groß, dass man meinen möchte, es sei das einzige Problem in der aktuellen „Flüchtlings-Krise“. Nämlich dass irgendwelche Idioten im Internet etwas Verwerfliches oder Widerwärtiges schreiben.

Die Lösung der Politik: Das Sagen desselben verbieten. Dann wird alles gut. Dabei gäbe es schon jetzt so etwas wie das Strafgesetzbuch, das ausdrücklich Paragraphen wie die Paragraphen 111, Öffentliche Aufforderung zu Straftaten, 185, Beleidigung oder 130, Volksverhetzung kennt.

Das Problem von Maas und Konsorten ist dabei jedoch, dass solche Kommentare erst einmal durch die Staatsanwaltschaft verfolgt werden und anschließend vor einem Gericht verhandelt werden müssen. Das nennt sich zwar Gewaltenteilung und macht einen freiheitlichen Rechtsstaat aus, aber wenn es um das Verbreiten der „Wir schaffen es!“ und „Refugees Welcome“ Kultur geht, dann die damit verbundene rechtsstaatliche Vorgehensweise störend. So wie es eben auch störend ist, dass praktisch jeder Asylbewerber nach Grundgesetz und Asylverfahrensgesetz eigentlich gar kein Asylbewerber werden kann – so der Wortlaut des Gesetzes. „Maas will die Zensur“ weiterlesen

Selbsthass ist keine Lösung für islamischen Extremismus

In der Mainpost schreibt der Islamwissenschaftler Dr. Martin Rainer einen längeren Gastbeitrag, bei dem er, unter Verklausulierung, die Aufgabe unserer Meinungsfreiheit fordert.

 

Keine Solidarität für Zeichner

Wenn Dr. Rainer schreibt, die Trauer um verlorenes Leben und der Respekt vor treffender satirischer Kritik erlaube es ihm nicht, sich nach „Je suis Charlie“ mit Charlie Hebdo zu identifizieren. Viel besser würde ihnen stattdessen eine „kritischere, differenzierte Würdigung ihres Werkes“ zur Ehre gereichen. Wie er sich das vorstellt, sagt er im nächsten Absatz: Mit Widerspruch. Statt sich mit einem „Je suis Charlie“ mit dem Blatt, den Toten und seinen Überlebenden zu solidarisieren, ist „Je ne suis pas Charlie“ seine Antwort. Dabei dient das „Ich bin Charlie“ keineswegs einer kritischen künstlerischen Betrachtung der Qualität ihrer Karikaturen, sondern einer Demonstration der Solidarität gegenüber den Ermordeten und gegenüber des Angriffs auf die Meinungsfreiheit.

Letztendlich ist es nichts anders als „Ich bin ein Berliner“ auf die Gegenwart übertragen. So wenig wie damals John F. Kennedy sagen wollte: „Ich bin wirklich ein Berliner, spreche also Euren Dialekt und habe ebenfalls schlechtes Benehmen als >Berliner Schnauze< kultiviert“, so wenig bedeutet „Je suis Charlie“, dass man jede Karikatur des Blattes gut heißt. Es war und ist nichts anderes als eine Solidaritätserklärung mit bedrohten Menschen. Diese will ihnen Dr. Rainer jedoch verweigern.

 

Selbsthass statt Verteidigung der Freiheit

Anschließend erklärt Dr. Rainer, „wir“ hätten Schuld an dem tragischen Attentat, weil wir es versäumt hätten, die „satirische Provokation angemessen zu würdigen, nämlich durch unseren Widerspruch„. Nun, Die Brüder Kouachi haben es angemessen gewürdigt, mit dem Feuer aus ihren Kalaschnikows.

Als die Grenzen der Freiheit überschritten wurden, in dem Moment, als die Würde einer Weltreligion in ihrem heiligen Kern angegriffen wurde, da wäre unser Widerspruch die richtige Antwort gewesen. Aber stattdessen haben wir durch unser Schweigen die Antwort anderen überlassen, denen, die keine andere Sprache haben als die der Gewalt.„, schreibt Dr. Rainer in bester Tradition des westlichen Selbsthasses der Intellektuellen. Es erinnert an die Titelseiten „Wie konnten wir sie soweit treiben?“ nach dem 11. September 2001, als man die Schuld am Massenmord nicht bei den Mördern suchte, sondern bei den Opfern.

Dabei ist diese Betrachtungsweise inhärent rassistisch, nichts anderes. Sie besagt nämlich, dass der arme radikale Muslim am Ende eben nichts anderes kann als Köpfe abzuschneiden und Redaktionsräume im Blut der Redakteure zu tränken. Die Schuld wird vom Täter auf das Opfer transferiert. Warum trug die Frau auch nachts einen Minirock? Sie hat die Vergewaltigung doch provoziert.

 

Islamwissenschaftler blendet islamische Geschichte aus

Absurder wird es noch, wenn Dr. Rainer, den die Mainpost als „Islamexperten“ bezeichnet, schreibt: „Damit haben wir Mitschuld daran, dass in der muslimischen Welt Frustration und Empörung einen Nährboden für Wut und Hass gebildet haben.

Nicht nur, dass die Muslimbrüder, die Keimzelle von fast allem sunnitischen Terrorismus heute, schon 1928 von Hassan al-Banna gegründet wurden, Wut und Hass sind im extremistischen Islam seit jeher fest verwurzelt. Mohammed selbst ließ Fatuna und Qariba, zwei Sklavinnen von Abdullah ibn Sad ibn Abi Sarh, wegen Spottliedern töten. Abu Afak wurde im angeblich biblischen Alter von 120 Jahren auf Befehls Mohammed durch Salem ibn Omayr getötet, weil er Anekdoten und Gedichte über Mohammed verfasst hatte. Mohammed selbst hatte gefragt: „Wer wird für mich mit diesem Schurken fertig?“ Weil Asma bint Marwan den Mordbefehl respektlos kommentierte, wurde auch sie getötet.

Schon Mohammed machte mit Spöttern kurzen Prozess, ungeachtet ihres Geschlechts oder Alters, was nach Sure 33:21 „Wahrlich, im Gesandten Allahs ist für euch ein schönes Vorbild“ nachahmenswert für Muslime ist, die dieser Interpretation des Islams folgen.

Der radikale Islam hat seit seinem Entstehen wenig Erbarmen mit seinen Kritikern und mit den Kritikern seines Propheten gekannt. Dies fehlender Selbstkritik auf unserer Seite und fehlendem Widerspruch gegenüber Karikaturen zuzuschreiben, ist untragbar und erneut ein Beispiel der inhärenten Überzeugung von den Muslimen als „Edlen Wilden“, eine zutiefst rassistische Einstellung.

 

Gott soll man nicht lästern

Dr. Rainer schreibt, wir hätten die abendländische Aufklärung nicht verstanden. „Haben wir unsere abendländische Kultur bereits verloren, dass wir vergessen haben, dass man Gott nicht lästert, und Propheten nicht verunglimpft?“ Dabei ignoriert er, dass gerade durch die Aufklärung eine zunehmende Trennung von Staat und Kirche stattfand, auch wenn sie bei uns nach wie vor nicht vollendet ist.

Seine Aussage ist somit geradezu eine groteske Verkehrung der Aufklärung. Gerade die Aufklärung war es, die Kritik an Göttern und Propheten überhaupt erst ermöglicht hat. Wieso auch sollte ich Gott nicht lästern dürfen? Welchem Gott übrigens? Ich bin ungläubig und glaube daher weder an den dreifaltigen Gott, noch an JHWH, noch an Allah. Auch glaube ich nicht an die tausenden Hindu-Götter – und sollen Indianer nicht Gott in allem sehen? Ist nicht jeder unnötig gefällte Baum letztendlich ein Angriff auf die Religion der amerikanischen Ureinwohner?

Damit zeigt Dr. Rainer nichts anderes als die Forderung, einer potentiell gewalttätigen Religion gegenüber Vorsicht walten zu lassen. Vermutlich während er ein Steak auf dem Teller hat, das aus einer für viele Inder heiligen Kuh gemacht wurde.

Haben wir das demokratische Grundprinzip vergessen, dass die Freiheit des Einzelnen spätestens dort aufhört, wo er die Rechte der anderen verletzt?„, schreibt Dr. Rainer weiter, wobei er beflissentlich ignoriert, dass eine Kritik an Allah und an Mohammed eine Kritik an etwas Unpersönlichem, an einer Überzeugung ist. Keine Kritik und kein Angriff auf Menschen, zumindest nicht, solange diese ihn nicht auf sich beziehen wollen. So wie man selbstverständlich jede deutsche Partei zum Antichristen des politischen Spektrums erklären kann, ohne deswegen gleich die „Rechte der anderen“, sprich ihrer Mitglieder, zu verletzen, so muss auch eine Kritik an Ideologien und Religionen als Fundament der Freiheit verstanden werden.

Nie hat, zumindest wäre es mir nicht bekannt, Charlie Hebdo in Karikaturen oder Texten erklärt, „Die Muslime sind alle…“. Entsprechend ist es eine zutiefst kollektivistische Denkweise, Kritik an einer Ideologie und Religion auf die Individuen zu transferieren. Wird einzelnen unter diesen Individuen gar Verständnis ob begangener Bluttaten zugestanden, und nicht anders ist sein Text zu interpretieren, ist der Gipfel der Selbstverleugnung und Selbstaufgabe unserer Freiheiten erreicht.

 

Eigenwillige Betrachtung der Geschichte

Noch interessanter werden Dr. Rainers Ausführungen jedoch, wenn er den obligatorischen Bezug auf das NS-System herstellt, der auf die absurde Gleichsetzung „Die Muslime sind die Juden von heute“ abzielt.

So schreibt er: „Satirische Provokationen hat es auch unter den Nationalsozialisten gegeben. Karikaturen von Juden bereiteten damals den Pogromen den geistigen Boden. Haben wir daraus nichts gelernt?“ Nun, Herr Dr. Rainer, wir könnten daraus lernen, dass im NS-System unter Vorschieben verschiedener Gründe, satirische Darstellung in weiten Teilen verboten war. Während im NS-System „satirische Provokationen“ (welch herrlicher Euphemismus) gegenüber Juden publiziert wurden, wäre der Versuch Satire über das Dritte Reich, seinen Rassenkrieg und seine Vernichtung menschlichen Lebens mit einem Aufenthalt im KZ, möglicherweise ohne Rückkehr, entlohnt worden. Dazu zielten die genannten antisemitischen Karikaturen der NS-Zeit keineswegs auf radikale Vertreter, die Religion an sich oder Mose ab. Sie richteten sich ausdrücklich pauschal gegen „die Juden“ und dämonisierten diese bar jeden Bezugs zur Realität.

Auch eine Bezugnahme auf das angeblich so tolerante Kalifat von Cordoba darf natürlich nicht fehlen. Dies ignoriert nicht nur, dass alle nicht muslimischen Untertanen dort im Rahmen der Dhimma auch nur euphemistisch als „Bürger zweiter Klasse“ bezeichnet werden können, es ignoriert auch, dass dieser Mythos eines toleranten Zusammenlebens ein Produkt antiklerikaler Propaganda der Aufklärung ist und beispielsweise der Orientalist Bernard Lewis schrieb, dass der „Mythos spanisch-islamischer Toleranz besonders von jüdischen Gelehrten gefördert wurde, denen er als Stock diente, um ihre christlichen Nachbarn zu schlagen„.

Dass die islamischen Bewohner des Kalifats immer wieder Raubzüge ins christliche Hinterland führten und ganz Südfrankreich terrorisierten, wird genauso ausgeblendet, wie die Verwüstung von Zamora 981, von wo 4.000 christliche Gefangene als Sklaven ins Kalifat gebracht wurden oder die Zerstörung von Barcelona 985, der alle Bewohner durch Mord oder Versklavung zum Opfer fielen. Der dafür verantwortliche Abu Aamir Muhammad ibn Abdullah ibn Abi Aamir, al-Hajib al-Mansur war nicht nur für 50 Feldzüge gegen Christen während seiner Herrschaft bekannt, sondern auch dafür, alle philosophischen Bücher zu verbrennen, derer er habhaft wurde. Er machte 997 auch Santiago de Compostela dem Erdboden gleich und zeigte seine Toleranz gegenüber der christlichen Pilgerstadt, indem er die christlichen Überlebenden in die Sklaverei führte und zwang, die Glocken von Compostala tausende Kilometer weit nach Cordoba zu tragen, wo sie in Lampen für die Moschee umgescholzen wurden.

Die Historikerin Bat Ye’or weißt darauf hin, dass die Maßlosigkeit, die Regelmäßigkeit und der systematische Charakter der Verwüstungen die der griechischen, slawischen und lateinischen Heeren der Zeit weit übertraf.

Dass in al-Andaluz im Rahmen der Dhimma Toleranz herrschte, ist eine blanke Ignoranz der Fakten. Weil die islamischen Eroberer die einheimischen Verwaltungskräfte und Fachleute brauchten und die Dhimma zudem eine hervorragende Art der Beschaffung von Reichtum für die Eroberer (Stichwort Dschizya und Kharaj) war, wurden die „Buchgläubigen“ geschützt, aber nicht aus einem Wunsch tolerant zu sein. Das gleiche Prinzip wendet heute übrigens der „Islamische Staat“ an, der sogar die Jeziden unangetastet lässt, die in Erdölraffinerien unabkömmliche Aufgaben erfüllen.

Die nach Bernard Lewis herrschende „rituelle Demütigung“ der nichtmuslimischen Bewohner der iberischen Halbinsel zeigte sich auch in dem Rechtsgutachten von Ibn Abdun, dem Vertreter der in al-Andaluz vorherrschenden maliktischen Rechtsschule, das 1100 verfasst wurde.

«Ein Muslim darf einen Juden nicht massieren, auch nicht einen Christen. Er darf nicht ihren Abfall beseitigen und nicht ihre Latrine reinigen; es ist angemessener, dass Juden und Christen dieses Gewerbe ausüben, denn es ist das Gewerbe der am meisten Verachteten» (Nr. 153).

«Man darf nicht zulassen, dass ein Steuereintreiber, Polizist, Jude oder Christ, sich wie ein Notabler, ein Jurist oder ein Reicher kleidet, sondern man muss sie hassen, den Verkehr mit ihnen meiden und darf sie nicht mit ‹Der Friede sei mit dir› grüssen, denn ‹der Satan hat von ihnen Besitz ergriffen und sie das Gedenken Allahs vergessen lassen. Sie gehören zur Partei des Satans. Wahrlich, die zur Partei Satans gehören, werden ja (letzten Endes) den Schaden haben› (Sure 58:19). Sie müssen ein Abzeichen tragen, an dem man sie erkennt, das ihnen zur Schande gereicht» (Nr. 169).

«Man darf dem Juden und auch dem Christen kein wissenschaftliches Buch verkaufen, es sei denn, der Verfasser bekenne sich zu ihrer Religion, denn sie übersetzen wissenschaftliche Bücher und schreiben sie ihren Anhängern und Bischöfen zu, während ihre Verfasser Bischöfe sind» (Nr. 206).

Phasen tatsächlicher Toleranz mit einer Aufweichung der harten Regeln gegenüber den Dhimmis wechselten sich jedoch mit Phasen blutiger Unterdrückung ab, die beispielsweise 1066 zum Massaker von Granada führten, bei dem 4.000 Juden erschlagen wurden.

 

Forderung der Aufgabe der Freiheit

Dr. Rainer führt seine Ausführungen fort, indem er schreibt: „Eine multiethnische Demokratie von der Größe Europas kann nur mit klaren Regeln funktionieren; Regeln die auch der individuellen Freiheit dort Grenzen setzen, wo das allgemeine Interesse eines friedlichen Zusammenlebens gefährdet wird. Die Freude an der provokativen Überschreitung aller Grenzen, ohne Rücksicht auf Verluste, das ist ein 68er-Relikt aus dem letzten Jahrhundert, das sich unsere moderne Gesellschaft nicht mehr leisten kann.

Damit fordert er nichts anderes als die Aufgabe der Freiheit. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit definieren sich nämlich nicht dadurch, sich verschiedene Varianten einer Aussage aussuchen zu dürfen. Ob man nun sagen oder schreiben darf: „Der Diktator ist gut“, „Der Diktator ist großartig“ oder „Der Diktator ist wunderbar“ ist keine Meinungs- und Pressefreiheit mehr. Die herrscht nur, wenn man auch „Der Diktator gehört aufs Schafott“ schreiben darf.

Meinungsfreiheit herrscht konsequenterweise nicht, wenn man 90% sagen darf. Auch nicht, wenn man 95 oder 99% sagen darf, sondern ausschließlich, wenn man 100% sagen darf.

 

Die Forderung nach Beschränkung ist das Einknicken vor der Gewalt

Die ausgedrückte Forderung die eigenen Aussagen zu beschränken ist somit nichts anderes, als die Aufgabe der Meinungsfreiheit. Dies ist umso dramatischer, als sie selbstverständlich vor allem selektiv zu erfolgen hat. Auch wenn Dr. Rainer das Christentum und das Judentum mit einbezieht, so gibt es natürlich noch unzählige andere Ideologien und Religionen, die ihren Anhängern wichtig sind. Diese zeichnen sich zumeist jedoch dadurch aus, dass eine Fundamentalkritik an ihnen nicht in einem Blutbad enden kann.

Dr. Rainer bestätigt dies sogar expressis verbis: „Eine multiethnische Demokratie von der Größe Europas kann nur mit klaren Regeln funktionieren; Regeln die auch der individuellen Freiheit dort Grenzen setzen, wo das allgemeine Interesse eines friedlichen Zusammenlebens gefährdet wird.

Köpfe werden aktuell aber nur von Vertretern einer Religion abgeschnitten, was das „friedliche Zusammenleben“ ein klein wenig einschränkt. Die Reaktion darauf sollte nicht ein Hinterfragen sein, also ein „Warum leitet Ihr aus Eurer Religion das Recht ab, Köpfe abzuschneiden“, sondern eine Verkehrung von Ursache und Wirkung, indem er „Nicht mehr mit Meinungsfreiheit provozieren, dann schneiden sie keine Köpfe mehr ab.“ sagt.

Dabei ist dies nicht nur ein Selbstmord aus der Angst vor dem Tod, es ist zugleich ein Verrat an all den moderaten Muslimen, die nun hören, dass Kritik an der radikalen Auslegung des Islams verboten gehöre. Es öffnet dazu weiteren Forderungen von Extremisten Tür und Tor. Wieso sollten sie auch mit ihren Forderungen aufhören, wenn wir so bereitwillig einknicken, wie es sich Dr. Rainer wünscht?

 

Individualismus und Kollektivismus

Die Karikaturen von Charlie Hebdo sind niemals ein Angriff auf die Muslime, als Menschen und Individuen, gewesen, sondern ausschließlich auf den Islam und auf extremistische Vertreter von ihm. Dies muss eine freie Gesellschaft aushalten, sonst ist sie nicht mehr frei.

Statt in kollektivistischer Manier dazu überzugehen, die Kritik an einer Überzeugung allen Individuen zuzuschreiben, ob diese es sich nun ausgesucht haben, der Überzeugung anzuhängen oder nicht, sollten die Freiheit mit Überzeugung umarmt werden. Wenn überhaupt Grenzen gezogen werden müssen, dann ausschließlich dort, wo man Personen angreift.

Wer also „der Islam ist…“ schreibt, muss um jeden Preis in seiner Meinungsäußerung geschützt werden, egal wie weit er geht. Grenzen dürfen erst dort gezogen werden, wo er „Die Muslime sind…“ schreibt.