Germany is introducing Facebook censorship over the recent refugee crisis

After serious pressure from the German minister of justice, Facebook now has started to censor Postings in Europe and Germany in particular. According to the ZDF, postings will be deleted and the users may be banned if they contain “attacks” against races, ethnicity, national background, religious affiliation, sexual orientation, gender identity, serious disability or illness.
Interestingly, there is no definition of what constitutes an “attack”. Is it an attack on race if you write you don’t want any immigration from Asia? Is it an attack on ethnicity, if you want to stop any further immigration by Arabs?

Both statements are clearly protected by free speech in Germany, unless perhaps if “because they are inferior” is added as a justification for that opinion.

Both statements may be considered stupid, but stupidity is legal. Still, no one knows how the anonymous censor will judge it.

“Attacks on religious identity” are also forbidden. Does this mean any criticism of Islam will lead to the ban of the person expressing it?

“Attacks on gender identity” may very well mean that the madness of the gender ideology, for instance the claimed existence of 65 genders and the idea a man doesn’t become a man because of his penis, but because he was indoctrinated through his parents raising him as a boy – can no longer be criticized – and thus attacked – on facebook without risking deletion of your account.
There cannot be enough emphasis on the word “attack”. We are not talking about calls for violence or heinous defamations. Attack is, what we Germans call a “rubber-word”. You can stretch it to cover practically everything.

The German minister of justice has pressured Facebook. His job includes protection of the constitution with its Article 5 guarantee against censorship. There will be no due process. No hearing the other side. No appeal and no probation, if the facebook censor doesn’t grant it. Those censored will not even know who enforced the censorship.

300 people were hired to perform this work. It is highly unlikely they all will be judicial experts. The number of comments will make it impossible for an overseer to double check and there won’t be any time to look into the context of a comment which may be a sarcastic exaggeration.

People making a living through Facebook will now have to consider in detail what they say, or to risk losing their livelihood. This will lead to self-censorship that occurs in despotic nations.
And, as a funny anecdote at the end: These measures weren’t deemed necessary when anti-jewish mobs ravaged German streets in 2014, shouting “Hamas, Hamas, Jews in the Gas” among other solgans and posting comments accordingly all over Facebook. But this is from a minister of justice, who called the terror attack on Charly Hebdo an “attack on Islam” while visiting a big mosque just hours after four Jews were killed because they were Jews in the kosher supermarket Hyper Casher. And of course, he didn’t visit a synagogue after that.

 

Update (2016/01/20):

An example of this censorship at work has just come to my attention:

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Maas will die Zensur

Heiko Maas bekommt jetzt seine Facebook-Zensur. Überhaupt, das Thema der „Hass-Kommentare auf Facebook“ ist momentan so groß, dass man meinen möchte, es sei das einzige Problem in der aktuellen „Flüchtlings-Krise“. Nämlich dass irgendwelche Idioten im Internet etwas Verwerfliches oder Widerwärtiges schreiben.

Die Lösung der Politik: Das Sagen desselben verbieten. Dann wird alles gut. Dabei gäbe es schon jetzt so etwas wie das Strafgesetzbuch, das ausdrücklich Paragraphen wie die Paragraphen 111, Öffentliche Aufforderung zu Straftaten, 185, Beleidigung oder 130, Volksverhetzung kennt.

Das Problem von Maas und Konsorten ist dabei jedoch, dass solche Kommentare erst einmal durch die Staatsanwaltschaft verfolgt werden und anschließend vor einem Gericht verhandelt werden müssen. Das nennt sich zwar Gewaltenteilung und macht einen freiheitlichen Rechtsstaat aus, aber wenn es um das Verbreiten der „Wir schaffen es!“ und „Refugees Welcome“ Kultur geht, dann die damit verbundene rechtsstaatliche Vorgehensweise störend. So wie es eben auch störend ist, dass praktisch jeder Asylbewerber nach Grundgesetz und Asylverfahrensgesetz eigentlich gar kein Asylbewerber werden kann – so der Wortlaut des Gesetzes. „Maas will die Zensur“ weiterlesen

Waren dem Justizminister Heiko Maas ermordete Juden egal?

Am 9 Januar 2015 endete die Terrorwelle in Paris. Den Tag begann der Justizminister mit einem Besuch in der Sehitilik Moschee, wie er in einem Tweet um 11:33 zeigte: „Zu Besuch in Sehitilik Moschee. Dialog mit den Muslimen in Deutschland, gemeinsam gg Hass der Terroristen

Heiko Maas
Tweet von Heiko Maas, nachdem klar war, dass vier Juden aus antisemitischen Motiven ermordet wurden.

Weiteren Bildern von seinem Moscheebesuch und der bildkräftigen Pressekonferenz vor hohen Minaretten folgen Retweets der Deutschen Welle auf Arabisch und Englisch. In dem auf arabisch wird in seinem Namen zum Dialog aufgerufen, während die englischsprachige Ausgabe ihn damit zitiert, der Angriff auf Charlie Hebdo sei ein Angriff auf den Islam. „#CharlieHebdo attack ‚an attack on Islam‘: German justice minister @HeikoMaas http://dw.de/p/1EGgk

Um 13 Uhr drang währenddessen in Paris Amedy Coulibaly in den koscheren Supermarkt Hyper Cacher ein und ermordete umgehend vier der anwesenden jüdischen Kunden.  Er nahm Geiseln und rief um 15 Uhr beim französischen Fernsehen an. Dort sagte er, er habe vier Menschen ermordet und Geiseln genommen. Auf die Frage, ob er das Geschäft aus einem bestimmten Grund gewählt habe, sagte er: „Ja. Die Juden”.

Um 16:44 Uhr veröffentlichte die Deutsche Welle den Tweet, bei dem die Angriffe als Angriff auf den Islam bezeichnet wurden. Heiko Maas retweetete diese Meldung, also mindestens rund zwei Stunden, nachdem klar war dass im Rahmen des Terrors Juden durch einen Muslim ermordet wurden, weil sie Juden waren.

Um 18:48 Uhr tweetet er dann: „Jeder sollte wissen, wem er da hinterherläuft: #Pegida-Anführer operierten mit Hitler-Zitaten u rassistischen Parolen http://spon.de/aept5”. Coulibaly, der Terrorist aus dem koscheren Supermarkt, war da bereits fast zwei Stunden tot und die Zahl seiner Opfer bestätigt. Doch die Sorge von Heiko Maas galt PEGIDA.

Auch in den folgenden Tagen tweetete er wieder und wieder #nopegida, auf die ermordeten Juden nahm er jedoch nie Bezug. Nicht ein einziges Mal.

 

Wenn Muslime Karikaturisten ermorden, und anfangen Juden aus antisemitischen Motiven zu ermorden, bezeichnet er die Anschläge als „Angriff auf den Islam“. Er besucht eine Moschee, um zum Dialog aufzurufen. Doch auch nur ein einziger Tweet in Bezugnahme auf die ermordeten Juden kam ihm nicht in den Sinn. Der Besuch einer Synagoge, um den Angegriffenen Solidarität auszusprechen, erst Recht nicht. Da stellt sich unweigerlich die Frage:
Wieso waren Heiko Maas die ermordeten Juden nicht ein Wort der Solidarität wert?

Auf Twitter entscheidet der Minister selbst, was gepostet wird. Er selbst kann also festlegen und zeigen, was ihm wichtig ist. Das war vor allem #nopegida.
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