Nicht Arbeitgeber, sondern der Staat diskriminiert muslimische Bewerberinnen mit Kopftuch

Haben Sie schon von der neuesten Sau gehört, die durchs Dorf getrieben wird? Bewerberinnen mit Kopftuch werden diskriminiert!

Der Hintergrund: Fast 1500 fiktive Bewerbungen verschickte die Universität Linz an deutsche Unternehmen. Bei Unterlagen mit dem typischen deutschen Namen Sandra Bauer folgte in 18,8 Prozent der Fälle eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Die fiktive Meryem Öztürk hingegen bekam nur in 13,5 Prozent der Fälle eine positive Rückmeldung. Trug sie zudem noch ein Kopftuch trug, sank die Quote auf 4,2 Prozent.

 

Arbeitgeber sind sooo gemein!

Oder? Nein! Das ist die Folge des Allgemeinem Gleichstellungsgesetzes („Antidiskriminierungsgesetz“) und der völlig fehlenden Vertragsfreiheit bei Arbeitsverträgen, was als „Arbeitnehmerschutz“ verkauft wird.

Wer Arbeitgeber ist, braucht nicht nur fachlich gute Mitarbeiter, sondern auch solche, die sich gut eingliedern und keine Probleme machen. Wenn jemand aus einem islamischen Land kommt und gar ein Kopftuch trägt, hat der Arbeitgeber Angst, dass er sich einen Fundamentalisten einstellt. Schließlich ist das Kopftuch ja nicht gerade ein Zeichen säkularer Einstellung und mangelnder Religiosität, während sein Fehlen bei einer Frau aus diesem Kulturkreis noch keine Garantie für eine nicht-religiöse Einstellung ist.

Das bedeutet nicht etwa Angst vor Anschlägen. Fast alle Arbeitgeber sind schlau genug zu wissen, dass das Risiko dahingehend verschwindend gering ist, wenn man nicht gerade am Flughafen oder in der Sprengstoffproduktion arbeitet.

Nein, aber ein fundamentalistischer Muslim kann massiv Probleme machen. Er kann:

  • plötzlich verlangen, dass die Kantine kein Schwein mehr serviert
  • plötzlich erklären, die Weihnachtsfeier des Betriebs diskriminiere/beleidige ihn
  • Geschlechtertrennung bei Veranstaltungen verlangen
  • Halal Essen in Kantinen und bei Betriebsveranstaltungen verlangen
  • Alkoholverbot im Betrieb (Firmenfeiern, Kantine, etc.) fordern
  • Das Abhängen von Kreuzen fordern
  • Kunden und Geschäftspartnern des anderen Geschlechts den Handschlag verweigern.
  • etc. pp.

Warum sollte ein Arbeitgeber so ein Risiko freiwillig eingehen?

Nicht dieses Stück Stoff, sondern der Staat verhindert eine Anstellung!
Nicht dieses Stück Stoff, sondern der Staat verhindert eine Anstellung!

 

Im Kapitalismus gäbe es das nicht

Hätten wir einen Kapitalismus, zu dem die Vertragsfreiheit fundamental dazugehört, würde er wie folgend reagieren können:

  • Er könnte die Bewerberin fragen, wie fundamentalistisch sie ist (verboten!)
  • Er könnte sie auffordern sich nicht so anzustellen und sich unterzuordnen (verboten!)
  • Er könnte eine Klausel in den Arbeitsvertrag einbauen, die bei solchen Forderungen sofort und fristlos eine Kündigung ermöglicht (verboten!)
  • Er könnte sie auch nach der Probezeit kurzfristig kündigen, wenn sie Probleme macht. (verboten!)
  • Er könnte sie ausfragen, wie sie zu allem denkt und anschließend sagen: „Wegen ihrer religiösen Einstellungen passen Sie nicht in unser Unternehmen.“ (verboten!) Sie könnte daraus lernen und sich verbessern oder verändern.

 

Wenn der Arbeitgeber die muslimische Bewerberin mit Kopftuch zum Vorstellungsgespräch einlädt und dann ablehnt, droht ihm nach geltendem Gesetz eine Diskriminierungsklage, bei der er beweisen muss, nicht diskriminiert zu haben. Hat er am Ende gar ein paar Fragen in Richtung Religion, Alkohol, Geschlechterverhältnisse, etc. gestellt, dürfte seine kostspielige Verurteilung garantiert sein. Warum sollte ein Unternehmer mit Verstand so ein Risiko eingehen?

Gäbe es all das nicht, ließe sich zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein frei ausgehandelter Vertrag schließen und der Arbeitgeber würde keinerlei Risiko bei einer Anstellung eingehen. Es spräche damit auch umgehend nichts mehr gegen Einstellung.

So aber schützt der „Arbeitnehmerschutz“ Muslimas mit Kopftuch vor Arbeit und das „Allgemeine Gleichstellungsgesetz“ sorgt für ihre Diskriminierung. Den Bewerberinnen wird das Recht genommen, sich selbst einen Arbeitsvertrag auszuhandeln, der den Bedürfnissen von Arbeitgeber und Bewerber entspricht. 

 

 

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Die Krux mit der Homo-Ehe

Der Supreme Court of the United States hat für die USA entschieden: Auch Homosexuelle müssen in jedem Bundesstaat der USA heiraten dürfen. Was zunächst ein gewaltiger Sieg für die Homosexuellen und ihre Unterstützer ist, schafft zugleich viele neue Fragen. Eine der Deutlichsten ist, ob der Supreme Court eine solche Entscheidung überhaupt hätte fällen dürfen, oder ob er sich anmaßt Gesetz zu schaffen, statt es auszulegen. Dies wäre fatal, weil es die Gewaltenteilung aufheben würde. Um das zu diskutieren fehlt mir jedoch die juristische Kompetenz, daher sollen sich andere damit beschäftigen.

 

„Die Krux mit der Homo-Ehe“ weiterlesen

Die einfache Lösung für die Frauenquote

Seitdem ich mich für einen Job bewerbe, habe ich Frauen zu hassen gelernt.

meinte vor zwei oder drei Jahren ein Freund zu mir. Bei jeder Bewerbung musste er lesen: „Aus Gründen der Gleichstellung werden bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt eingestellt.“ D.h. aus Gründen der Gleichstellung wird unterschiedlich behandelt und diskriminiert. Ihm selbst war mehrfach gesagt worden, dass man ihn gerne genommen hätte, er aber ein Mann sei. Nun ist es also soweit und die organisierte Diskriminierung von Männern wird gesetzliche verordnet, indem die Frauenquote kommt.

Zwar lässt sie die Fakten außer acht, nämlich dass es unzählige kompetente Männer mangels Stellen ebenfalls nie in Führungsposten schaffen. Zwar ignoriert sie Fakten, wie dass Frauen sehr oft weder die nötige Aggressivität zeigen, die für Beförderungen (und das Fordern danach) erforderlich ist, noch den Durchhaltewillen beweisen (beides mangels Testosteron) oder dass Frauen oftmals wegen Kindern Jahre ausfallen und daher weniger Berufserfahrung als gleich alte Männer haben. Auch ignoriert die Quote, dass sie damit alle Frauen beleidigt, weil sie ihnen sagt: „Ihr armen Würstchen bekommt es ohne Hilfe von Papa Staat nicht alleine hin!“ und jede von sich aus erfolgreiche Frau ohne Unterschied zur „Quotenfrau“ erklärt oder zumindest unter diesen Verdacht stellt. Doch Schwamm drüber. Wenn es kommt, muss man einen Umgang damit finden.

 

Das Geschlecht ist ein soziales Konstrukt.

Wie wir von den Gender“wissenschaften“ wissen, ist das Geschlecht ein rein soziales Konstrukt. Dass ich ein Mann bin hat nicht etwa damit zu tun, dass ein Penis zwischen meinen Beinen hängt, sondern es ist die Folge meiner Sozialisierung. Weil ich von meinen Eltern Cowboy & Indianer Playmobil geschenkt bekam bin ich heute ein Mann. Hätte man mir Barbies geschenkt, wäre ich eine Frau. (Dumm nur, dass ich mindestens einmal mit meiner großen Schwester mit den Barbiepuppen gespielt habe, so als Achtjähriger. Aber egal.)

Diese Wahl des eigenen Geschlechts bedeutet aber nicht nur, dass ich ein Mannmann sein kann. Sie bedeutet auch, dass man sich nach dieser neuen „Wissenschaft“ über die Gender selbstverständlich zur Frau erklären kann.

 

Daher lässt sich die Frauenquote von beiden Seiten wunderbar umgehen:

1. Der Arbeitgeber schreibt die Stellen wie gewohnt aus. Findet er einen Mann, den er einstellen möchte, wäre aber vom Staat gezwungen eine Frau einzustellen, hat sich der Eingestellte, pardon: „Die Eingestellte“ zur Frau zu erklären und die Quote ist erfüllt.

2. Bewirbt sich ein Mann um eine Führungsposition, sollte er in seinem Bewerbungsschreiben künftig einfach die Kategorie „Geschlecht“ hinzufügen. In dieser Art: „Geschlecht: männlich / oder weiblich, wenn Quote erfüllt werden muss.“

Fight fire with fire!

 

Noch eine Frage als Nachtrag: Was ist denn bitte mit der trans- cis- wasauchimmer-Quote? Was ist mit dem „Dritten Geschlecht“? Warum werden all diese Menschen diskriminiert, indem sich die Große Koalition auf das binäre Geschlechterbild (O-Ton Genderunwissenschaft) festlegt? Da besteht eindeutig Nachholbedarf!

Unequal Pay für alle!

Weltweit kämpfen engagierte und aufrichtige Menschen für „Equal Pay for Equal Work“, sprich also „gleiche Bezahlung für die gleiche Arbeit.“ Diese zunächst einmal lobeneswerte und nachvollziehbare Haltung ist bedauerlicherweise jedoch nur ein weiteres Mal Beispiel für Politik, die sich an einem gewünschten Endergebnis, statt an den Fakten orientiert.

Unequal Pay

Equal pay ist Apartheid und Anti-Feminismus

Das bestehen auf gleicher Bezahlung für die gleiche Arbeit ist nichts anderes als Apartheid und Anti-Feministisch.

Der Grund hierfür ist so einfach wie einleuchtend: Ein weniger produktiver Arbeiter, sei es nun durch Physis, Motorik, Bildung oder Arbeitserfahrung, hat überhaupt nur dann eine Chance mit besseren Konkurrenten um eine Arbeitsstelle zu konkurrieren, wenn er seine geringere Produktivität durch eine geringere Gehaltsforderung ausgleicht.

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Quoten sind eine Beleidigung

Aktuell wird in Europa einmal wieder über eine Frauenquote debattiert. Bezeichnenderweise nur in Führungsebenen, für eine Frauenquote unter Kanalarbeitern und bei der Müllabfuhr hat man noch niemanden werben hören.

Den Frauen selbst könnte man wohl nichts Schlimmeres antun, als sie mit einer Quote zu beglücken. Würde die Quote kommen, so würde künftig jede erfolgreiche Frau unter dem Verdacht stehen, es doch nur wegen der Quote in ihre Position geschafft zu haben. War sie aus eigener Kraft erfolgreich, so wird das damit erreichte dank einer Quote schlechter gemacht. Dieser permanente Verdacht der tatsächlichen Inkompetenz unter Frauen in Führungspositionen wird im Normalfall gleichzeitig mit einer Verringerung der Verantwortung einher gehen. Wenn ich als Unternehmer schon gezwungen bin mir eine „Quotentante“ zu holen, dann sollte sie wenigstens keinen Schaden anrichten können. Ist sie tatsächlich kompetent wird sie es somit deutlich schwerer haben als bisher.

Wie man sich tatsächlich, vor allem als Frau, für eine Quote einsetzen kann ist mir ein Rätsel. Neben dem Entwerten tatsächlicher Erfolge ist eine Quote ja vor allem eines: Sie ist eine öffentliche Kapitulation vor den Anforderungen des freien Marktes. Wenn ich für Meinesgleichen eine Quote fordere, so erkläre ich nichts anderes, als dass ich Meinesgleichen für unfähig halte es aus eigener Kraft zu schaffen. Was ist das Anderes als ein Schlag ins Gesicht?

Ergo: Eine Frauenquote ist frauenfeindlich und eine Kapitulationsurkunde im Namen aller Frauen. Wollt Ihr das wirklich, holde Damenwelt?