Eine Ode an die Trophäenjagd

Abgesehen von militanten Jagdgegnern ist die „normale“ Jagd auch in der heutigen Gesellschaft anerkannt. Die Hegeaufgaben werden anerkannt und die Beschaffung von Fleisch wird akzeptiert. Nur in einem Fall machen Menschen normalerweise einen Unterschied: Bei der Trophäenjagd. So schrieb beispielsweise ein geschätzter Freund auf Facebook: „Trophäenjagd ist krank„, verbunden mit Hobby-Psychoanalyse, dass es auf kleine Genitalien, Minderwertigkeitskomplexe oder Wahnsinn zurückzuführen sei.

 

Jagd war immer auch rituell

Erklären kann ich dies nur mit der heutigen postheroischen und überzivilisierten Welt bei uns im Westen. Während früher das Beweisen der eigenen Männlichkeit noch üblich war, sei es beim Preisboxen oder auch nur bei einer kleinen, aber zivilisierten, Keilerei, bei der keine Waffen zum Einsatz kamen und auf am Boden Liegende nicht eingetreten oder eingeschlagen wurde, gilt das Demonstrieren solcher Männlichkeit heute als anstößig. Erst Recht, wenn die „Männlichkeit“ auch bei der Jagd auf Tiere demonstriert wird. „Eine Ode an die Trophäenjagd“ weiterlesen