Abschied von einem revolutionären Helden

Angesichts des 25. Novembers 2016 sind Menschen weltweit in tiefer Trauer vereint. Ein Mann, der Held, Weltverbesserer, Ikone, Vorbild und ein revolutionärer Führer zugleich war, ist von uns gegangen. Er hat ein Land in Aufruhr übernommen, das von einem Büttel einer fremden Großmacht kontrolliert war. Er hat sein Volk von den Konsequenzen dieser Fremdkontrolle befreit und ihm das Selbstbewusstsein zurückgegeben. Seine revolutionären Ideen vereinen Menschen weltweit in tiefer Verehrung.

Dank ihm ist das Land heute frei, die Kinder im Land haben eine der besten Bildungen seiner Hemisphäre, das Gesundheitssystem ist hervorragend. Die einstmals darbende Wirtschaft ist nicht nur auf dem Weg der Besserung, sondern tatsächlich inzwischen als gut und gesund zu bezeichnen.

Gut, seine Herrschaft war nicht mit vollendeter Freiheit verbunden und ein paar Späne sind gefallen, als er seinen revolutionären Hobel angesetzt hat. Doch wer ein Land aus der Kontrolle einer korrupten Regierung befreien will, die von einer imperialistischen Supermacht kontrolliert wird, muss eben die Glacéhandschuhe ausziehen.

Lasst uns daher gemeinsam dem 101. Geburtstag von Augusto José Ramón Pinochet Ugarte gedenken.

 

Dieser Text ist eine Replik und Persiflage auf die zahlreichen Nachrufe nationaler und internationaler Medien, sowie demokratischer Politiker, die zum Tode des kubanischen Diktators Fidel Castro veröffentlicht wurden. Nachrufe, die tausende Hinrichtungen, zehntausende Folterungen, jahzehntelange Inhaftierungen in Umerziehungslagern und die Flucht von zwei Millionen Kubanern aus ihrem Heimatland kleinreden oder schlicht ignorieren. Nachrufe, in denen Fidel Castro als „Präsident“, „Großer Führer“, „Ikone“, „Revolutionärer Führer“ oder gar „Vorbild“ genannt wird. Dabei war er ein Diktator, und ein blutiger dazu. Und im Gegensatz zu Augusto Pinochet hat er sein Land völlig verarmen lassen, statt es wie der Chilenische Diktator wenigstens zu enormem Wohlstand zu führen.

 

Siehe auch:

„The book is Armando Valladares’ Against All Hope, the account of his decades’ long imprisonment and torture by the regime of Fidel Castro. It makes for grim reading. Arrested for not denying Christ and for not supporting Marxism, Valladares was tortured, starved and even thrown into a pit of human excrement. At one point, rats were about to eat his genitals. A guard intervened at the last moment.“

American Thinker

HRW Report zur Menschenrechtslage in Kuba

Online-Archiv der Opfer der Kubanischen Diktatur

The Spectator

 

 

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann können Sie mich auf Patreon (hier klicken) unterstützen oder speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Moralische Standards zwischen Links und Rechts

Che Guevara, der berühmteste „Freiheitskämpfer“ der Welt, war nicht nur Rassist und Schwulenhasser, er wollte auch einen Weltkrieg und Völkermord. Er fand Gefallen an der Exekution hunderter politischer Gegner und war auch sonst ein sehr sympathischer Geselle.

543629_10150855001339872_367822059871_9297146_1966709999_n

Die Revolution, an der er in vorderster Front mitwirkte, schuf ein Land, das 70.000 Todesopfer gefordert hat. Von dem Blut an seinen eigenen Händen ganz zu schweigen. Dennoch ist er für die Linken ein Freiheitsheld, wie es auch Fidel Castro ist. Schließlich schuf er ein „kommunistisches Paradies„, das vor allem von jenen geliebt wird, die nicht in ihm leben müssen.

Augusto Pinochet.
Augusto Pinochet.

Augusto Pinochet war ein Militärdiktator, der den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende mit einem Putsch beseitigte, in dessen Zuge Allende Selbstmord beging. Allendes Chile war in Aufruhr, weshalb Pinochet seinen Putsch zumindest Teilen des Landes und der Weltöffentlichkeit als Wiederherstellung der Ordnung verkaufen konnte, auch wenn beispielsweise die vorgelegten Beweise zur Ermordung von Oppositionellen inzwischen als Fälschung belegt sind.

Pinochets Herrschaft forderte 28,000 Gefolterte, 2,279 Hingerichtete und 1,248 „Verschwundene“, (laut Wikipedia) also ebenfalls Tote. Seine Präsidentschaft führte zu marktwirtschaftlichen Reformen, die den Chilenen heute ein höheres Pro-Kopf-Einkommen beschert hat, als es Venezuela hat. Das Venezuela, das die größten nachgewiesenen Erdölvorkommen der Welt hat und auf mindestens 5 Billionen (5.000.000.000.000!) US-Dollar Öl sitzt.

In Chile fallen unter 20 Prozent Abgaben pro Kopf an, was innerhalb der OECD mit der niedrigste Wert ist. Chile liegt auf Platz 7 in der wirtschaftlichen Freiheit weltweit und damit vor den USA und Deutschland. Alles dank der wirtschaftlichen Reformen von Augusto Pinochet.

Wenn Konservative und Liberale die gleichen moralischen Standards wie Linke hätten, müssten sie Augusto Pinochet T-Shirts tragen.

 

 

 

Mein aktuelles Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie mich doch bitte auf Patreon (hier klicken) oder speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.