Facebook und co: Angriff auf die Meinungsfreiheit?

Mit jedem Tag wird die Liste der Unternehmen länger, die Donald Trump vorübergehend oder für immer von ihren Diensten ausgeschlossen haben. Den Mann, der zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels immer noch amtierender US-Präsident ist. Ein Teil wird damit begründet, dass der 45. US-Präsident zur Gewalt aufgerufen habe. Ein anderer Teil will wohl noch schnell auf den Zug aufspringen und sich unter die „Guten“ gesellen. Dieser Tage dürfte es nicht mehr überraschen, wenn Netflix morgen erklärte, es habe den privaten Zugang von Donald Trump zu seinem Angebot gekündigt, weil man nicht wolle, dass Trump Netflix zum Ansehen von Filmen nutze.

Die große Säuberungswelle

Gesperrt wird allerdings nicht nur der abgewählte US-Präsident, sondern auch zunehmend mehr, was seinen Anhängern zur Organisation dient. Die App Parler, die als eine Art Twitter-Alternative ohne Zensur von Konservativen dienen sollte, wurde inzwischen aus den App-Stores von Googles Android und von Apple genommen. Der Hoster der App, Amazon Web Services, hat dem Unternehmen sein Hosting mit 24-Stundenfrist gekündigt.

Pro-Trump Gruppen werden überall im Internet gelöscht, so auch der entsprechende Subreddit. Dies erinnert an die erste Säuberungswelle 2017, als ein Rassist mit seinem Auto in eine Gruppe Gegendemonstranten in Charlottesville gefahren war, wobei eine Frau starb. Damals wurde dem für Meinungsfreiheit einstehenden konservativen sozialen Netzwerk Gab ebenfalls von Seiten des Hosters gekündigt und überall weltweit reagierten Unternehmen mit Zensur und dem Entfernen von Produkten.

Dabei wurden nicht nur Fahnen der Südstaaten aus dem Sortiment oder rassistische Lieder von Youtube entfernt, selbst die Profile auf Dating-Seiten wurden prominenten Rassisten wie Chris Cantwell gelöscht.

Marktfreiheit

Als Liberaler bin ich für Marktfreiheit und für das Hausrecht von Unternehmen. Ein Rassist soll das Recht haben, in seinem Geschäft keine von ihm verhassten Menschen zu bedienen, weil der Markt dies eigentlich damit bestens regeln wird, dass ein nicht-Rassist dafür mehr Umsatz hat und belohnt wird.

Entsprechend soll auch ein großes Unternehmen das Recht haben, sich seine Kunden auszusuchen. Wenn Facebook bestimmte Menschen wegen ihrer politischen Gesinnung nicht haben will, so ist ihm dies, diesen Prinzipien folgend, freigestellt.

Problematisch wird es erst, wenn man sich der Frage kritischer oder essentieller Infrastruktur nähert. Soll es leigitm sein, wenn ein privates Busunternehmen sich auf dem Land weigert, den Rassisten ohne Auto zu transportieren, es aber der einziger Anbieter für Busverbindungen ist? Wenn die einzigen zwei Lebensmittelgeschäfte in seinem Ort ihm Hausverbot erteilen? Wenn die Internetanbieter seinen Anschluss abstellen und einen neuen Vertrag verweigern, weil er ja Rassist sei? Wer für ein unbeschränktes Hausrecht von Unternehmen eintritt, der muss auch das unterstützen.

Linke sind gleicher

Das harte Vorgehen gegen Rechte, eben beileiben nicht nur Rechtsextreme, wäre deutlich leichter zu akzeptieren, wenn die Maßstäbe in jede Richtung gleich wären. Schon 2016 wurde der rechte Provokateur Milo Yannopolis dauerhaft auf Twitter gesperrt. Er hatte so schwerwiegende Verbrechen begangen, wie Schauspielerinnen hässlich zu nennen oder eine Umfrage zu starten, ob man lieber wolle, dass die eigenen Kinder Krebs oder Feminismus bekämen, wobei Krebs übrigens gewann.

Während ein harmloser Rabauke zunächst den einmaligen Vorgang erlebte, dass ihm die Verifizierung entzogen wurde, was bedeutet, dass sein Account plötzlich nicht mehr von Twitter garantiert der von Milo war, wurde er später dann lebenslang gesperrt. Dies zeigte nicht nur, wie offen Twitter den „Blauen Haken“ politisch nutzt, es wird auch besonders pikant, dass die Terrororganisationen Hamas und Hisbollah offizielle Accounts auf Twitter unterhielten, die erst drei Jahre später, 2019, von Twitter gelöscht wurden.

Ein rechter Provokateur, der nicht zur Gewalt aufrief, war also schlimmer für Twitter, als islamische Terrororganisationen mit einer langen blutigen Spur. Der Sprecher der Terrororganisation der afghanischen Taliban ist übrigens weiterhin unbehelligt auf Twitter, wobei er sich selbst sogar offen als Sprecher der Organisation bezeichnet. Donald J. Trump hingegen, der amtierende US-Präsident, ist nun ebenfalls gelöscht. Dass die iranische Regierung, die offen und wiederholt auf Twitter zur Vernichtung Israels aufruft, nicht gelöscht wird, ist selbstredend.

Diese Ungleichbehandlung durch Medien und die mit ihnen verbundenen großen Monopolisten bzw. Oligopolisten ist dabei so offensichtlich, wie konsequent. Die linke „Komödiantin“ Kathy Griffin konnte nicht nur mehrfach ein Bild, bei dem sie den abgetrennten Kopf von Donald Trump hochhielt posten, sie behielt selbstverständlich ihren blauen Haken, wurde nicht gebannt und das Bild ist weiterhin auf Twitter online.

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text

Als den Sommer 2020 über Linksextreme in der Westlichen Welt, aber vor allem auch in den USA randalierten, mit Sachschäden in Milliardenhöhe, Plünderungen, Schwerverletzten und mindestens 25 Toten, konnte die künftige US-Vizepräsidentin Kamala Harris ohne negatives mediales Echo dazu auffordern, für die Kaution der verhafteten Gewalttäter zu spenden. Wie wäre wohl das Echo, wenn Mike Pence auffordern würde, für die Kaution der verhafteten Kapitolstürmer zu spenden?

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text „Kamala Harris @KamalaHarris 。ㅇㅇ If you're able to, chip in now to the @MNFreedomFund to help post bail for those protesting on the ground in Minnesota. Tweet übersetzen MFF Donate to the Minnesota Freedom Fund secure.actblue.com 10:34 nachm. Juni 2020 Sprout Social“

Als der ehemalige American Football-Spieler Colin Kaepernick die Gewalt der BLM-Randalierer verteidigte und das Recht auf Gewalt propagierte reagierte Twitters Jack Dorsey ebenfalls – indem er Kaepernick drei Millionen Dollar für dessen politischen Aktivismus übergab. Kritik an Kaepernick oder gar „deplatforming“ war – natürlich – Fehlanzeige.

Die Liste der Ungleichbehandlung durch das Kartell auf Medien und Big Tech Oligopols ist länger, als es in einem Artikel Platz finden könnte, diese Beispiele sollten daher ausreichen. Nur um wenigstens auch einen direkten Bezug zu Deutschland herzustellen: Merkel forderte im Blick auf die USA, Wahlverlierer haben das Ergebnis anzuerkennen, während sie selbst erklärte, die demokratische Wahl des Ministerpräsidenten von Thüringen sei „unverzeihlich und sofort rückgängig zu machen“…

Die Machtkonzentration wird existenziell bedrohlich

Wenn Unternehmen politisch agieren, kann dies problematisch sein. Wenn es ein Oligopol ist, wird es bedrohlich. Wenn das Oligopol aber völlig einseitig politisch agiert, wird es zu einer existenziellen Frage.

Facebook, Twitter, Amazon, Apple, Mircosoft und Alphabet kontrollieren praktisch heute das Internet. Wenn diese Unternehmen einen gezielt vernichten wollen, können sie es. Man hört in der virtuellen Welt auf zu existieren. Facebook und Twitter können einem die Stimme nehmen, Google und Microsoft können mit ihren Suchmaschinen einem die Möglichkeit zur Werbung auf der eigenen Webseite nehmen und wenn sie einen aus ihren Suchmaschinen entfernen, wird man nicht mehr gefunden. Da selbst Browser inzwischen aktiv für „deplatforming“ eintreten, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man mit gängigen Browsern bestimmte Webseiten nicht mehr aufrufen kann, weil diese von den dahinter stehenden Unternehmen negativ bewertet wurden. Covid-19 hat dies gezeigt, wo (zuvor) renommierte Wissenschaftler gebannt, geshaddowbannt oder anderweitig in ihrer Verbreitung gehindert wurden. Wer „fake news“ über das Virus verbreitete, dem löschte Facebook dies gerne einfach direkt und warnte anschließend, dass weiteres Teilen solcher Inhalte die eigene Reichweite verringern würde, bis man schließlich gesperrt werde.

Verbindet man die Vorauswahl der zur Verfügung gestellten Informationen durch die oben genannten Unternehmen mit der Dominanz linker Lehrer und Universitätslehrer, so schwinden zunehmend die Möglichkeiten, Andersdenkenden überhaupt noch die eigenen Ansichten vorzustellen, damit diese sich eigene Meinungen bilden können.

Wäre ich der nächste republikanische Präsident, so würde ich meine marktwirtschaftlichen Überzeugungen in diesem Fall ignorieren und die genannten Unternehmen zerschlagen, und wenn es nur aus dem kleingeistigen Gefühl der Rache wäre. Wie wichtig und mächtig deren ungewählte Chefs jedoch sind, zeigt sich, dass ich eine solche Absicht dabei aber besser bis nach der Wahl für mich behalten sollte. Denn die kombinierte Macht, nicht nur finanziell, sondern vor allem technisch, von Facebook (auch Whatsapp und Instagram), Twitter, Microsoft (Windows, Edge Browser, Bing Suchmaschine), Alphabet (Google, Youtube, Chrome), Apple und Amazon (Hosting, Logistik und Online-Vertrieb) ist so groß, dass ich keinerlei Zweifel habe, dass sie den US-Präsidenten bestimmen können, wenn sie es wollen.

Selbst wenn man politisch bereits verfestigt ist, so kann ein Spiel mit dem Algorithmus und eine redaktionelle Zuarbeit erheblichen poltiischen Einfluss erzeugen. Wer Republikaner ist, durch Facebook manipuliert aber vor allem Schlechtes über den eigenen Kandidaten hört, ist, selbst wenn die Wahl des Gegenkandidaten ausgeschlossen ist, eher geneigt, nicht zur Wahl zu gehen. Umgekehrt können die Wähler des Gegenkandidaten gezielt motiviert werden.

Die Liste der Unternehmen, die sich mit kritischer technischer oder elektronischer Infrastruktur klar politisch engagieren wird mit jedem Tag länger. Darin keine Gefahr für die Freiheit zu sehen, wäre mehr als nur naiv.

Eine völlige Vergiftung des politischen Klimas ist die Folge

Wer dieser Tage auf Twitter und Facebook liest, ertrinkt geradezu in Kommentaren Linker, die vor Glück von Orgasmus zu Orgasmus reiten. Jede Löschung eines Accounts, jeder Schritt zur wirtschaftlichen Vernichtung einer konservativen Konkurrenz wird gefeiert und voller Häme bedacht. Glauben diese Leute, dass dies spuren- und folgenlos sein wird?

Mit jedem Tag wird es schwerer, vom rechten politischen Spektrum zivilisiertes und faires Verhalten zu erwarten, wenn die Gegenseite jeden Anschein aufgegeben hat. Wenn Meinungsfreiheit, Fairness, Chancengleichheit als bloße Phrasen entlarvt wurden und „Might is Right“, also „Macht bedeutet Recht“ die Losung der Stunde ist, warum sollte diese Nachricht nicht auch rechts der Mitte ankommen und aufgenommen werden?

Wenn jeden Tag demonstriert wird, dass die Gegner nichts von den Grundprinzipien des Pluralismus halten, wie lange kann man dann erwarten, dass das andere Lager diese aufrechterhält? Wie viel Wert misst man freiheitlichen und pluralistischen Grundprinzipien bei, wenn die Gegenseite diese offensichtlich exklusiv für sich selbst beansprucht und anderen vorenthalten will? Ab wann gibt man diese Prinzipien auf?

Sollten die USA wieder unter republikanische Führung gelangen, was die kommende Regierung dauerhaft zu verhindern suchen wird, indem sie Washington D.C. und wohl auch Puerto Rico zu Bundesstaaten erheben und damit vier neue demokratische Senatoren in den Kongress schicken wird, könnte es gut sein, dass sich die Demokraten jemanden wie Donald Trump zurückwünschen werden. Wenn es dazu kommen sollte, sollten sie besser nicht die Schuld bei anderen suchen.

Eine Lehre der Geschichte ist, dass man dauerhaften Frieden mit einem starken Feind nur unter zwei Bedingungen erreichen kann: Man behandelt ihn respektvoll, mit Verständnis und ist auch in der Stunde des Sieges zu Kompromissen bereit. Oder aber man vernichtet ihn vollständig und schaltet ihn so auf Dauer als Konkurrenten aus. Tut man weder das eine, noch das andere, sondern demütigt ihn nur, während man ihn gleichzeitig stark genug lässt, so ist der nächste Konflikt nur eine Frage der Zeit. Dieser wird dann noch zusätzlich durch Rachegefühle angeheizt sein.

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Für mehr Meinungsfreiheit: EFSI – European Free Speech Initiative

Wer in den letzten Jahren politisch interessiert oder gar aktiv war, dem ist eine Veränderung des Internets nicht entgangen. Immer rigider wird gegen die Meinungsfreiheit vorgegangen. Sowohl durch staatliche Stellen, vor allem mit der Hilfe von Zensur-Gesetzen wie dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz, als auch durch Unternehmen und vor allem sogenannten „Aktivisten“.

Wer sich heute äußert, der muss auch im Falle einer legitimen Meinungsäußerung außerhalb der Strafbarkeit damit rechnen, dass die BILD ihn als „Hetzer“ auf die Titelseite ihrer Zeitung setzt oder dass selbsternannte „Antifaschisten“ oder andere politische und religiöse Aktivisten ihn physisch attackieren, sein Eigentum beschädigen oder auch „nur“ seine Arbeitgeber und Nachbarn informieren, welch böser Mensch da im Unternehmen, respektive der Nachbarschaft, ist.

Auf Youtube wird dagegen gegen kritische Ansichten vorgegangen, indem inzwischen selbst halbstaatliche Stellen wie das vom Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunk betriebene Projekt „Funk“ mittels reklamierten Urheberrechtsverletzungen Kanäle blockieren lässt. Dass die angeblichen Urheberrechtsverletzungen oft genug klar durch das Zitatrecht gedeckt sind, interessiert niemanden. Schließlich müsste ein anonym betriebener Youtube-Kanal seine Identität preisgeben, wenn er sogenannte „DRM-Strikes“, also Bestrafungen nach Urheberrechtsverletzungen, anfechtet. Daher gehen die ÖR kein wirkliches Risiko ein, wenn sie kritische Stimmen so ausschalten.

 

Meinungsfreiheit kann nur erhalten bleiben, wenn man auch für sie kämpft. Daher habe ich in Panama die ESFI gestartet, die für oben genannte Fälle Hilfen und Lösungen bereitstellt, um weiterhin eine Meinungsfreiheit zu ermöglichen. Nicht zuletzt auch, indem sie sich innerhalb des Gesetzes bewegenden Personen die Anonymität ermöglicht, die mit oben genannten Maßnahmen angegriffen werden soll.

Wenn Sie also eine Webseite oder einen Youtube-Kanal anonym betreiben oder sich vor rechtswidrigen Attacken und Druck durch Radikale schützen wollen, kann ich Ihnen künftig dabei helfen. Für mehr Meinungsfreiheit im Internet: EFSI.

Moralische Standards zwischen Links und Rechts

Che Guevara, der berühmteste „Freiheitskämpfer“ der Welt, war nicht nur Rassist und Schwulenhasser, er wollte auch einen Weltkrieg und Völkermord. Er fand Gefallen an der Exekution hunderter politischer Gegner und war auch sonst ein sehr sympathischer Geselle.

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Die Revolution, an der er in vorderster Front mitwirkte, schuf ein Land, das 70.000 Todesopfer gefordert hat. Von dem Blut an seinen eigenen Händen ganz zu schweigen. Dennoch ist er für die Linken ein Freiheitsheld, wie es auch Fidel Castro ist. Schließlich schuf er ein „kommunistisches Paradies„, das vor allem von jenen geliebt wird, die nicht in ihm leben müssen.

Augusto Pinochet.
Augusto Pinochet.

Augusto Pinochet war ein Militärdiktator, der den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende mit einem Putsch beseitigte, in dessen Zuge Allende Selbstmord beging. Allendes Chile war in Aufruhr, weshalb Pinochet seinen Putsch zumindest Teilen des Landes und der Weltöffentlichkeit als Wiederherstellung der Ordnung verkaufen konnte, auch wenn beispielsweise die vorgelegten Beweise zur Ermordung von Oppositionellen inzwischen als Fälschung belegt sind.

Pinochets Herrschaft forderte 28,000 Gefolterte, 2,279 Hingerichtete und 1,248 „Verschwundene“, (laut Wikipedia) also ebenfalls Tote. Seine Präsidentschaft führte zu marktwirtschaftlichen Reformen, die den Chilenen heute ein höheres Pro-Kopf-Einkommen beschert hat, als es Venezuela hat. Das Venezuela, das die größten nachgewiesenen Erdölvorkommen der Welt hat und auf mindestens 5 Billionen (5.000.000.000.000!) US-Dollar Öl sitzt.

In Chile fallen unter 20 Prozent Abgaben pro Kopf an, was innerhalb der OECD mit der niedrigste Wert ist. Chile liegt auf Platz 7 in der wirtschaftlichen Freiheit weltweit und damit vor den USA und Deutschland. Alles dank der wirtschaftlichen Reformen von Augusto Pinochet.

Wenn Konservative und Liberale die gleichen moralischen Standards wie Linke hätten, müssten sie Augusto Pinochet T-Shirts tragen.

 

 

 

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Selbstzensur ist die wirklich effektive Zensur

Von Ayn Rand stammt ein Satz, der so treffend ist, dass er schmerzt: „Unterdrückung braucht die Unterstützung des Unterdrückten.“ In der Tat kann jede Art der Unterdrückung nur funktionieren, wenn die Opfer mitmachen. Der Unterdrückte kann sich auch einfach weigern und sich notfalls erschießen lassen. Das mag einfach zu schreiben gewesen sein, wenn man wie Ayn Rand im freien Amerika zur Mitte des letzten Jahrhundert wohnte, es bleibt jedoch zutreffend.

 

Ich erlebe Zensur mit meinem Buch

Ich habe ein Buch geschrieben, das sich kritisch mit der Zuwanderungspolitik von Angela Merkel auseinandersetzt. Ich spreche mich begründet gegen die aktuelle Zuwanderungspolitik aus und belege meine Aussagen mit 450 Fußnoten. Die Leser bewerten das Buch sehr eindeutig:

„Eine sachliche Abrechnung mit der deutschen Flüchtlingspolitik“ „Ich möchte mich herzlich beim Autor bedanken. Zum ersten Mal habe ich mich in den letzten Monaten wirklich aufgeklärt gefühlt. Das was mir immer fehlte war eine neutrale, ehrliche, ungeschönte und vor allem rationale Betrachtung der Situation.“ „Ein sehr sachliches Buch“ „Das Buch ist sachlich. Aspekte der Flüchtlingspolitik und Zuwanderung werden ohne Polemik dargestellt.“ „Das Buch ist sachlich verständlich und ohne populismus geschriebenen“ “ TORSTEN HEINRICH nimmt sich eines sehr heiklen Themas an, macht das aber sehr unaufgeregt, sachlich und kompetent.“ „Ich rechne dem Autor hoch, dass er die Flüchtlinge nicht verteufelt, sondern auch deren Probleme sieht.“ Dazu viele weitere Rezensionen in diese Richtung.

Während ich also Position beziehe, habe ich mir bei dem Buch enorme Mühe gegeben. Ich wollte ein Buch schreiben, das eine kritische Sicht der Lage erlaubt, ohne pauschal urteilend zu sein, ohne zu verteufeln, ohne unsachlich zu werden. Kurzum: Ich wollte ein gutes Buch schreiben. Ich denke, das ist mir gelungen. Es ist ein Buch, das eine Diskussion erlaubt, das alle Thesen sauber belegt und das sachlich ist, trotz der Thematik.

Während ich gerade mit einem Verlag in den finalen Verhandlungen für die Printausgabe bin, bleiben die eBooks meine Sache. Daher wollte ich das Buch bei einem großen deutschen Dienstleister für das Selfpublishing von eBooks einstellen. Die Veröffentlichung wurde ohne Angabe von Gründen verweigert. Ich fragte also nach, so höflich wie nur irgendwie möglich. Nach etwa zwei Wochen bekam ich eine Antwort von dem Abteilungsleiter für die Inhalte persönlich. Er schrieb mir:

Das Thema Flüchtlinge/Flüchtlingshilfe ist zur Zeit ein sensibles Thema, welchem wir als Dienstleister neutral gegenüber zu stehen haben. Ihr Buch ist ein Sachbuch, welches am Ende vermehrt Quellentexte und Links aufweist. Wir müssten hier Verlagsarbeit leisten und alle Quellen und Inhalte sorgfältig prüfen. Diese Zeit und diesen Aufwand können wir als reine Selfpublishing Plattform nicht leisten, so dass wir auf die Veröffentlichung verzichtet haben.

Nicht nur, dass das Buch unter meinem Klarnamen veröffentlicht wird und ich damit die Verantwortung für den Text unzweifelhaft übernehme; bei wortklauberischer Interpretation der Antwort müsste ich also erwarten dürfen, dass das Buch bei einer Beseitigung aller Belege veröffentlicht würde. Sobald es also kein Sachbuch mehr wäre, würde einer Veröffentlichung nichts im Wege stehen.

Ich wies in einer Antwort darauf hin, wie die Rezensenten die seriöse Herangehensweise lobten und dass ich ja inhaltlich Verantwortung übernehme. Eine Antwort bekam ich darauf bis dato leider nicht mehr.

Selbstverständlich ist „Zensur“ in ihrem Wortsinne auf staatliche Stellen beschränkt oder wenigstens auf staatlichem Druck fußend. Ein Unternehmen muss auch nach meinen politischen Überzeugungen die Vertragsfreiheit haben, sich auszusuchen mit wem es Geschäfte macht. Wenn das Unternehmen politisch korrekt und dabei ein wichtiger Spieler auf dem Markt ist, dann habe ich eben Pech gehabt. Doch ganz so einfach ist es nicht.

 

Zensur fängt im Kopf an

Um zu Ayn Rand zurückzukommen, muss klar sein, dass eine Beschränkung der Meinungsfreiheit ganz wesentlich bei einem selbst beginnt. So auch in diesem Fall.

Zensur fängt im Kopf an.
Zensur fängt im Kopf an.

Das Unternehmen ist ein wichtiger Spieler auf dem Markt. So wichtig, dass ich es nicht verärgern will und daher hier nicht seinen Namen nenne. So wichtig, dass ich die Ablehnung meines Sachbuches in Kauf nehme, um damit wenigstens meine anderen Bücher dort weiterhin verkaufen zu können. Und damit fängt die Selbstzensur an.

Nicht nur, dass ich mich gezwungen sehe, auf eine laute Kritik zu verzichten. Ich muss mich gleichzeitig auch fragen, ob sich das Schreiben anderer Bücher jeweils auch dann rentiert, wenn die betreffende Firma auch deren Veröffentlichung ablehnt. Was ist, wenn ich das nächste mal pro-Gentechnik, pro-Kernenergie, gegen Genderwissenschaften oder gar – oh Schreck! – islamkritisch schreibe?  Wird sich meine Arbeit noch rentieren, wenn auch diese Bücher nach Wochen und Monaten Arbeit dort nicht veröffentlicht werden?

Und was bedeuten diese weiteren Ablehnungen? Wird mir gar nach einem weiteren abgelehnten Buch der ganze Account gesperrt, weil man mich als Unruhestifter versteht und ich daher auch meine harmlosen Romane nicht mehr verkaufen darf?

 

Freiheit hat ihren Preis

Ich will mich diesen Fragen nicht stellen, daher werde ich künftig dort keine politischen Bücher mehr veröffentlichen. Ich werde mir Mühe geben, dass meine nächsten Bücher so gut sind, dass die Leser zu meinen Büchern kommen und dann eben bei Amazon einkaufen, wo man mich immer veröffentlicht. Wenn das Buch nicht zum Leser kommen darf, dann wird vielleicht wenigstens die Plattform auf kleinem Niveau dafür bestraft, weil der Leser zum Buch wandert und woanders sein Geld ausgibt. Doch mich inhaltlich von einer deutschen Plattform beschneiden zu lassen, bin ich nicht bereit.

Dennoch ist es immer wieder erschreckend zu sehen, wie sehr man von anderen abhängig ist. Auffällig ist hier jedoch auch wieder, dass es vor allem die amerikanischen Unternehmen sind, die Meinungsfrehiet schützen. Zumindest so lange, bis die deutsche Regierung ihnen Druck macht, wie kürzlich bei Facebook geschehen.

Selbstzensur will ich nicht durchführen. Den Preis dafür werde ich in ausfallenden Einnahmen bezahlen müssen. Nicht jeder kann dies oder ist dazu bereit. Ich will jedoch kein Unterstützer meiner eigenen Unterdrückung sein und daher weiter so schreiben, wie ich denke.

Das Buch können Sie übrigens hier bei Amazon kaufen und sich eine eigene Meinung bildern.

 

 

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Das Blutopfer der politischen Korrektheit

Nun also Nizza. Die aktuelle Meldung: 80 sind tot. Vermutlich wird die Zahl noch steigen. Was soll man dazu noch groß sagen? Inzwischen ist es ja Alltag, dass auch im Herzen Europas der Islam seine blutige Spur durch die Straßen zieht. In Frankreich gab es in den letzten anderthalb Jahren einen „islamistischen“ Terroranschlag alle zwei Monate. 13734888_10154337874636171_4462717716666968994_o

Doch was kümmert uns das? Wir alle wissen, was jetzt in den kommenden Tagen wieder zu hören sein wird. Was uns unsere „Eliten“ aus Politik und Medien erzählen werden. Allen voran natürlich Heiko Maas, mit dem ich mich bereits einmal in diesem Buch zum Thema ausführlicher befasst habe.

Das hat nichts mit dem Islam zu tun!

Islam bedeutet Frieden!

Das war ein Angriff auf den Islam! Das war anti-islamisch!

Zuwanderung hat damit nichts zu tun!

Das Schlimme an dem Anschlag ist, dass Rechte, wie die AfD, ihn ausnutzen werden!

Wir brauchen dringend einen Kampf gegen rechts!

Dass nur eine Religion eine blutige Spur durch die ganze Welt zieht und jeden verdammten Tag ein Dutzend oder mehr tödliche Terroranschläge in ihrem Namen, von ihren Mitgliedern und unter Ausrufen von „Allah ist der Größte“  stattfinden, wen kümmert es?

Dass fast jeder muslimische Terrorist in Europa „Flüchtling“ oder Nachkomme von „Flüchtlingen“ war, wen kümmert es?

Dass es eine auffällige Korrelation zwischen der Präsenz von Muslimen und islamischem Terror gibt, wen kümmert es?

Nein, die Rechten sind das Problem. Wer auch nur auf die Idee kommt, die muslimische Einwanderung begrenzen zu wollen, ist die wahre Gefahr! Wir brauchen unbedingt mehr muslimische Zuwanderung, schon alleine um uns selbst zu beweisen, wie tolerant wir doch sind.

Oder wie ein Freund gerade gepostet hat:

„Yesterday a man hit you with a rock. So, you banned rocks. Today a man hits you with a brick. So, you ban bricks. Tomorrow after you get hit with big stick, I doubt you will be smart enough to seek out why the man continues to attack you. Unless of course the dude knocked some sense into you.“

„Gestern hat ein Mann Dich mit einem Stein geschlagen. Also hast Du Steine verboten. Heute hat Dich ein Mann mit einem Ziegel geschlagen. Also wirst Du Ziegel verbieten. Morgen, nachdem Du mit einem großen Stock geschlagen wurdest, bezweifle ich, dass Du herausfindest, warum der Mann Dich immer wieder angreift. Außer natürlich, der Typ hat es geschafft Dir etwas Vernunft einzuprügeln.“

Gewöhnen Sie sich daran, lieber Leser. Was in Nizza passiert ist, was alle paar Monate in Paris passiert, das ist der neue Normalzustand. Vermutlich wird es in wenigen Jahren nach den Staumeldungen kommen. „15 Kilometer Stau auf der A3 bei Regensburg. In Münster ist gegenwärtiger der Innenstadtbereich zu meiden, da eine anti-islamische Aktion stattfindet, bei der bislang 15 Köpfe von ihren Rümpfen getrennt wurden. Jetzt weiter zum Wetter.

Wer einen Feind nicht benennt, kann ihn auch nicht besiegen.
Wer einen Feind nicht benennt, kann ihn auch nicht besiegen.

Wer einen Feind nicht benennt, der kann ihn auch nicht besiegen. Diese 80 Todesopfer in Nizza, die 130 von Paris aus dem November und die 20 aus Paris vom Januar 2015 sind eben die Späne die fallen, wenn die politische Korrektheit ihren Traum der multikulturellen Gesellschaft hobelt. Kein Problem, passiert eben. Für eine, von einer Ideologie bestimmte, bessere Gesellschaft und für den Neuen Menschen wurde schon immer über Leichen gegangen.

Aber wir haben natürlich eine Waffe. Lasst uns unser Profilbild einfärben und jetzt eben #JesuisNice oder #PrayforNice posten. Das wird helfen. Vielleicht könnte Facebook auch einfach ein Skript zur Verfügung stellen, das einfach automatisch täglich „Je suis [aktuelle Stadt von heute]“ postet?

Wir kämpfen mit Hashtags, sie mit Handgranaten. Allahu Akbar.

 

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Frankreich liegt in Afrika

Frankreich ist ein afrikanisches Land. Das zumindest hätte der Eindruck sein können, den man bei dem Viertelfinalspiel der Nationalmannschaften Frankreichs und Islands am 03.07.2016 gewinnt. Das wirklich Amüsante dabei ist jedoch, dass eine solche Benennung von Offensichtlichkeiten anrüchig ist. Was will er damit jetzt sagen? Will er damit sagen, dass…?

Wenn man ausspricht, dass die französische Nationalmannschaft fast ausschließlich aus Spielern besteht, deren nahe familiäre Herkunft südlich der Sahara liegt, dann muss dabei doch etwas Sinisteres der Grund dafür sein, oder nicht?

 

 

Rassismus ist nur, wenn die anderes es machen!

In gewissen Kreisen verkürzt man die Spieler der deutschen Nationalmannschaft bewusst auf ihrer ethnische Herkunft und Hautfarbe, um stolz darauf hinweisen zu können, wie „bunt“ Deutschland bereits sei. Man macht extra Werbespots um zu betonen, wie wenige der Spieler in der deutschen Nationalmannschaft beide Elternlinien bis zur Zeit Friedrichs des Großen in irgendwelche Kuhdörfer Niedersachsens verfolgen können. Da ist es positiv, die Spieler der Nationalmannschaft auf ihre Gene zu verkürzen. Darauf hinzuweisen, dass sie ja aus aller Herren Länder kommen.  Wenn die Handball-Nationalmannschaft anscheinend (fast) rein ethnisch deutsch ist, dann wird sie zur „AfD unter den Nationalmannschaften“ erklärt.

Menschen auf ihre Hautfarbe zu verkürzen ist also nur böse, wenn man nicht links ist. Wenn die Grünen ein Wahlplakat machen, bei dem eine schwarze Frau von einer weißen an den nackten Arsch gepackt wird, ist das natürlich kein Rassismus. Dabei wurde das Hinternmodel nur wegen seiner Hautfarbe ausgewählt.

Menschen auf ihre Hautfarbe verkürzen ist kein Rassismus, wenn man grün ist!
Menschen auf ihre Hautfarbe verkürzen ist kein Rassismus, wenn man grün ist!

Aber versuchen Sie mal, ein Symbolbild einer Menschengruppe zu finden, bei der nicht wenigstens ein Teilnehmer nicht dunkelhäutig oder mit Kopftuch ausgestattet ist. So etwas heute noch zu benutzen ist anrüchig. Im besten Falle wird einem nur vorgeworfen, es entspreche nicht mehr der Realität im Lande. Zu dieser Realität gehörte aber auch, dass verdammt viele Menschen zu fett sind, schlechte Zähne und unreine Haut haben, sowie einen schlechten Kleidungsgeschmack. Aber hier darf die Realität noch ausgeblendet werden, wenngleich „Lookismus“ in der heutigen verrückten Welt auch langsam eingeführt wird.

Wie soll man das rational noch fassen? Hautfarbe ist immer nur so lange egal, wie man einen dunkleren Teint nicht zu einer großartigen Sache erklären kann oder das Fehlen desselben zu etwas Negativen.

Es fehlt eindeutig noch ein Kopftuch. Ansonsten ist es aber wohl schön politisch korrekt.
Es fehlt eindeutig noch ein Kopftuch. Ansonsten ist es aber wohl schön politisch korrekt.

Entweder es sind alle Menschen gleich, dann hat man es schlicht zu ignorieren, welche Farbe Menschen haben, oder sie sind es nicht. Sind sie es aber nicht, dann geht das in jede Richtung. Wenn man stolzer Schwarzer sein darf, dann muss der andere auch stolzer Weißer sein dürfen. Wenn es eine Datingseite nur für Schwarze geben darf, dann muss es auch eine nur für Weiße geben dürfen. Keiner kommt auf die Idee, seinen Bekanntenkreis nach Haarfarben zu sortieren. Weil Haarfarben offensichtlich tatsächlich egal sind. Und zwar völlig egal.

Ich würde einen schwarzen Freund nicht als „meinen schwarzen Freund“ bezeichnen, weil das schlicht irrelevant wäre. Er ist mein Freund. Relevant wäre es nur, wenn gefragt würde, ob und wie viel Sonnencreme wir für den Strand brauchen. Einen italienischstämmigen Freund bezeichne ich auch nicht als „meinen italo-Freund“, weil auch das scheißegal ist. Es ist erst dann relevant, wenn es um seine von seinem Vater vermittelten Kochkünste, seine Vorliebe für besonderen Kaffee oder seine Anhängerschaft zur italienischen Fußballnationalmannschaft geht.

Wäre ich aber links, so müsste ich nun wohl prahlen, wie divers mein Freundeskreis sei.
Ich habe X schwarze Freunde, X türkische, X italienische und X Schwule.“ Nicht zu vergessen natürlich die Jüdischen. Jüdische Freunde dürfen in so einer Aufzählung genauso wenig fehlen wie muslimische. Dabei ist es ganz einfach: Entweder sind es meine Freunde oder sie sind mein Alibi-Kabinett.

 

Hautfarbe sei irrelevant, wird uns überall gesagt. Gleichzeitig wird demonstriert, dass sie das goldene Kalb ist, um das die ganze Rasselbande tanzt.

 

Vielleicht könnte man sich endlich mal entscheiden? Ist es nun ein Relevanzkriterium? Dann kann man gerne betonen, wie viele Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft dunkle Haut haben. Dann kann man gerne dafür sorgen, dass bei vier Personen im Stockbild immer ein Schwarzer ist. Dann kann man auch gerne Quoten für Dunkelhäutige einführen, weil es ja offensichtlich wichtig ist, dass in dem Bundestag 10 Prozent Schwarze sind, so wie es wichtig ist, dass die Schleswiger im Landtag in Schleswig-Holstein sitzen können.

Wenn es aber nicht relevant ist, dann sind das ganz einfach nur deutsche Nationalspieler. Dann ist ein Stockbild mit fünf blonden, blauäugigen Männern genauso viel wert wie eines, das schön politisch korrekt mit den richtigen Quoten an Männern, Frauen, Dunkelhäutigen und Muslimen besetzt wurde.

Wenn sich eine linke Anetta Kahane darüber echauffieren darf, dass der Osten Deutschlands zu weiß sei, dass muss sich auch ein rechter Politiker äußern dürfen, dass Berlin-Neukölln „zu schwarz“ sei. Tit for Tat. Entweder, Oder. Ganz oder gar nicht. Menschen auf ihre äußeren Merkmale zu verkürzen ist entweder in Ordnung oder es ist es nicht. Das sollte doch eigentlich ganz einfach sein, oder nicht?

 

Man könnte es natürlich auch einfach so handhaben, wie Morgan Freeman es in dem unten stehenden Video vorschlägt:

Moderator: „Wie werden wir Rassismus los?“

Freeman: „Hören Sie auf, darüber zu reden. Ich höre auf, Sie einen weißen Mann zu nennen. Und ich werde Sie darum bitten, mich nicht mehr einen schwarzen Mann zu nennen. Ich kenne Sie als Mike Wallace, Sie kennen mich als Morgan Freeman.“

 

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Der Terror von Orlando: Agitation und Fakten

In einer Schwulenbar in Orlando Florida hat ein muslimischer Extremist 50 Menschen ermordet, über 50 weitere sind verletzt. Teilweise so schwer, dass ein weiteres Anwachsen der Todeszahl zu befürchten steht. Während sich die Tagesthemen am gestrigen Sonntag noch zierten, das Ganze eine radikalislamischen Terroranschlag zu nennen und erst der Reporter vor Ort überhaupt den islamischen Namen des Täters nannte und die „mögliche islamistische“ Motivation erörterte, liegen die Fakten inzwischen wohl weitgehend auf dem Tisch:

 

Es war ein islamischer Terroranschlag

Der Täter war Muslim. Das macht ein Verbrechen natürlich nicht zu einer „islamistischen“ Tat, so wie ein Falschparken nicht ein „islamistisches Falschparken“ ist, nur weil der Täter Muslim ist. Wenn allerdings ein Massaker in einem Schwulenclub durch einen Muslim angerichtet wird, dann liegt dies nahe genug, dass Journalisten dies als wahrscheinlichste Motivation nennen sollten. Zumal die schwulenfeindliche Haltung des Islams nun wirklich keine neue Erkenntnis sein sollte. Wenn der Täter beim Morden „Allahu Akbar“ brüllt, der Islamische Staat die Verantwortung für das Verbrechen übernimmt und der Täter bereits wegen möglicher Terrorismusverbindungen das Objekt von Untersuchungen war, dann war es ein radikalislamischer Terroranschlag.

 

Die Sorge der Deutschen: Das Ganze könnte jemandem nutzen

Linke Medien wie Politiker sind sich einig: Das Schlimmste an 50 toten Menschen ist, dass das ganze Trump nutzen könnten. Ein lokaler Imam warnt vor „vorschnellen Rückschlüssen“. Ralf Stegners Niveaulimbo erreicht unterdessen einen neuen Rekordwert.

https://twitter.com/Ralf_Stegner/status/742066447191511040
https://twitter.com/Ralf_Stegner/status/742066447191511040

 

Solche Taten geschehen nicht aus dem Nichts heraus

So zu tun, als wären solche Taten unvermeidbar, gehört zum Ritus des Verarbeitens. Ja nicht politisch unkorrekt werden, ist die Devise. Dass in ebendiesem Orlando ein Imam erst vor wenigen Monaten die Ermordung von Homosexuellen gefordert hat, ist reiner Zufall. Dass die Täter fast immer „Flüchtlinge“ oder Kinder von „Flüchtlingen“ sind, ist ebenfalls ein Zufall. (Natürlich auch von „Zuwanderern“, aber die heißen heute ja pauschal ebenfalls „Flüchtlinge“.) Hier kamen die Eltern aus Afghanistan.

Es ist genauso ein Zufall, wie dass radikalislamischer Terror nur dort vorkommt, wo es auch Muslime gibt. Gott bewahre, dass mal jemand ansprechen würde, die muslimische Zuwanderung sei vielleicht ein wenig einzuschränken, bis das inhärente Terrorproblem des Islams beseitigt wurde. Wie groß ist Japans Problem mit radikalislamischem Terror noch gleich? Japan hat wohl nur etwa 1.000 Muslime im ganzen Land.

 

Wie immer: „Der Täter war den Behörden bereits bekannt“

Ebenfalls alte Gewohnheit bei solchen Taten: Die in den Presseberichten zu findende Aussage: „Der Täter war den Behörden bereits bekannt“. Wir wissen heute schon, wer uns morgen töten wird, da fast jeder der „islamistischen“ Terroristen zuvor bereits aufgefallen war. Aber die westliche Gesellschaft zeigt sich unwillig, dieses Problem anzugehen und ihre Bürger zu schützen. Solange dies so geschieht, werden Taten die in Orlando immer mehr zu unserem Alltag gehören. So lange werden wir nicht nur keine Lösung finden, sondern das Problem auch verschärfen. Aber das ist wohl der Preis, den man für die muslimische Zuwanderung und eine viel zu lasche Umgehensweise mit radikalen Muslimen bezahlen muss. Weite Teile der Gesellschaft sind offensichtlich bereit, diesen Preis zu bezahlen. Oder sie sind zu dumm, die offensichtlichen Zusammenhänge anzuerkennen.

 

Schärfere Waffengesetze sind sinnlos

Wie üblich folgt nach solchen Taten, die von SpOn gerne „Schießerei“ genannt werden – als ob dort zwei Seiten auf einander feuerten, der Ruf nach schärferen Waffengesetzen. Wenn Gesetze Terroristen von Mordtaten abhalten, dann sollte man vielleicht einfach Morden und Terrorismus verbieten?

Tatsächlich war es nämlich so: Der Täter hat sich nicht nur illegal mit seiner Waffe an das Morden von Unschuldigen gemacht, er war auch als bewaffneter Sicherheitsmann beschäftigt. Damit hatte er eine Waffenlizenz für Florida, die ihm wohl zusätzliche Rechte gegenüber den normalen Bewohnern des Staates einräumt. Hier strengere Gesetze zu fordern, ist atemberaubend dämlich. Denn der Täter hätte selbst in Deutschland eine Waffe besessen und sogar die Erlaubnis zum Führen derselben außer Hauses gehabt. Weil er analog dazu in Deutschland vielleicht als Angestellter einer Geldtransportfirma bewaffnet hätte sein dürfen. Er war also genau einer von denen, auf welche so viele Deutsche den Besitz von Waffen beschränken wollen. Einer von jenen, die eine Waffe für ihren Job brauchen.

Vergleichbar wäre das Fordern nach strengeren Waffengesetzen in so einem Fall, wie wenn man strengere Waffengesetze für Bürger nach einem Amoklauf eines Polizisten fordert. Die einzige mögliche Verschärfung, nämlich Waffen schon Muslimen mit Verdachts auf radikale Einstellungen vorzuenthalten ist dagegen undenkbar, das verhindert die Politische Korrektheit. Zudem wäre es aber wohl auch unsinnig, weil Terroristen eben doch immer an Schusswaffen kommen und man so nur die des Radikalismus Verdächtigten Muslime ausgrenzen würde, selbst wenn sie gar keine Radikalen sind, sondern nur den Namen, die Schule oder die Familie mit einem Radikalen teilen.

An die bestehenden Gesetze gehalten haben sich übrigens seine Opfer. Das hat ihnen ihr Leben gekostet! Während Florida eine relativ entspannte Schusswaffengesetzgebung hat und das versteckte Führen von Schusswaffen erlaubt, hat es jedoch wie (fast) alle US-Bundesstaaten dennoch Einschränkungen im Waffenrecht für gesetzestreue Bürger. So darf man in vielen Staaten seine private Schusswaffe nicht mit in Gebäude mit großem Menschenandrang mitnehmen, beispielsweise in Restaurants, Einkaufszentren, Universitäten, Krankenhäuser… Zufälligerweise überall dorthin, wo gerne Amokläufe passieren, die dann fast immer nur auf unbewaffnete Opfer treffen. Gleichzeitig ist das Führen einer Schusswaffe auch (fast) überall verboten, wenn man Alkohol konsumiert. Da dies auf praktisch alle Besucher des Anschlagsortes wohl zutraf, waren sie unbewaffnet, weil sie sich an die Gesetze gehalten haben. Sie konnten daher ohne Gegenwehr abgeschlachtet werden. Was hätte da nur ein Gast des Clubs ausgemacht, der das Gesetz gebrochen und seine Schusswaffe mitgenommen hätte?

Schärfere Gesetze nach so einem Massaker zu fordern ist daher nicht nur eine Ablenkung von den Tatsächlichen Problemen, sondern auch ausgesprochen dumm.

Gegen einen wild um sich Schießenden helfen einfach nur Schusswaffen. Daran ändert alles Hyperventilieren nicht. Idealerweise aber Schusswaffen, die nicht erst Stunden später durch die Staatsmacht eintreffen.
Gegen einen wild um sich Schießenden helfen einfach nur Schusswaffen. Daran ändert alles Hyperventilieren nicht. Idealerweise aber Schusswaffen, die nicht erst Stunden später durch die Staatsmacht eintreffen.

 

 

Ich spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mich in Form eines Buches mit dem Problemfeld Islam, Islamismus, Islamkritik und Islamischer Terror auseinanderzusetzen. Wenn Sie daran Interesse haben und über die Entstehung eines solchen Buches informiert bleiben wollen, abonnieren Sie bitte meinen Newsletter.

Mein aktuelles Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird

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#Oscarssowhite ist Rassismus.

#oscarssowhite ist nun der neue Hashtag. Der von mir als Schauspieler geschätzte Will Smith will nun mit seiner Frau die Verleihung boykottieren, weil kein Schwarzer als Darsteller nominiert ist.

Dabei beweist er, wie auch seine linken/progressiven Unterstützer wieder einmal nur, wie rassistisch die eigene Denkweise ist. Also die von Will Smith. Er und seine Unterstützer reduzieren Menschen auf ihre Hautfarbe. Das ist Rassismus, nichts anderes. Wenn eine Quote eingeführt würde, wären sie wohl glücklich. Zwar wären dann die Preise für Halle Berry, Forest Whitaker, Jamie Fox, Denzel Washington und Sidney Poitier nichts mehr wert, weil diese sich noch durch ihr eigenes Können gegen weiße Schauspieler durchgesetzt haben, aber wir leben heute ja in einer Gesellschaft, bei der die Medaille für das Erscheinen auf der Startlinie vergeben wird, nicht mehr für den Sieg.

Ist es wirklich wichtig, welche Hautfarbe dieser Mensch hat? Ich denke nicht.
Ist es wirklich wichtig, welche Hautfarbe dieser Mensch hat? Ich denke nicht.

Wo ist der Aufschrei, weil zu wenig Rothaarige mit grünen Augen gewinnen? Zum letzten Mal wurde 1938 ein Deutscher zum besten Hauptdarsteller gekürt. Luise Rainer, die 1938 und 1937 beste Hauptdarstellerin wurde.
Seither wird Deutschland diskriminiert. Wo ist die Quote für Inuit und Native Americans? Wo die für Menschen über 7 Fuß Körpergröße? Wo ist die Beschwerde über zu viele schwarze NBA-Spieler und zu viele Goldmedaillen bei Olympia für schwarze Läufer?

Es ist immer wieder ernüchternd zu sehen, wenn so etwas passiert. Dabei könnte man Rassismus ganz einfach lösen, wie der so unglaublich großartige Morgan Freeman es simpel erklärt:

„Wie werden wir Rassismus los?“ „Hören wir auf davon zu reden.“

Sollte man vielleicht besser den Mund halten?

Wie viel Meinungsfreiheit kann man sich in Deutschland heute noch leisten?

Akif Pirincci hat bei der Pegida-Demonstration eine Rede gehalten. Er selbst hat in der Presse gesagt, man solle ihn gerne Nazi nennen, wenn man das möchte. Da es hier nicht um seine Rede gehen soll und ich keine Lust habe, im Detail über sie zu diskutieren, nehme ich Akif beim Wort. Er hat also eine „Neonazi-Rede“ gehalten.

Nicht nur, dass ein Zitat davon jedoch sinnumkehrend in der Presse zitiert wurde, andere Autoren bei seinem Verleger Random House begannen offensichtlich einen Proteststurm, der zur Kündigung seiner Verträge führte. Gestern konnte ich auf Amazon noch beobachten, dass sei eigentlich gerade erschienenes Buch „Die große Verschwulung“ nur zur Vorbestellung freigegeben war, während sich bei all seinen anderen Büchern, auch bei seinen völlig unpolitischen Romanen, die negativen Bewertungen häuften. Dutzende Bewertungen ohne das „verifizierter Kauf“ Label sprachen davon, Amazon sollte Akif Pirincci aus dem Sortiment nehmen. Dass die Bücher eines solchen Nazis verboten gehörten, etc. Sie haben ihr Ziel erreicht. Heute ist keines seiner Bücher mehr auf Amazon erhältlich.

Selbstverständlich gibt es Vertragsfreiheit und Amazon und Random House können Verträge nach Gutdünken im Rahmen der Vertragsbedingungen und des BGB  kündigen. Allerdings, und das ist hier das Entscheidende, haben es beide wohl nicht aus freien Stücken gemacht, sondern aufgrund des Drucks durch den Mob. Auf Amazon sind so auch weiterhin Bücher von so illustren Autoren wie Che Guevara, Saddam Hussein, Muammar Gaddafi, Josef Stalin oder Mao Zedong erhältlich. An den ethischen Standards scheiterte der Verkauf von Akifs Büchern also nicht. Wo Massenmörder, Folterer, Terroristen und Völkermörder weiter fleißig verkauft werden, sollten ein paar harmlose Bücher eines Hetzers wie Akif doch auch noch Platz finden können. Sie finden sich jedoch nicht mehr, weil der Mob ihre Entfernung erzwungen hat.

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Ein paar Fakten zu Flüchtlingen

Die neuste Meldung ist, dass Deutschland Sonderzüge zur Abholung der Flüchtlinge schickt. Doch während die Aufnahmezahlen mit jedem Tag weiter in die Höhe schnellen, scheint es allerhöchste Zeit zu sein, einmal wenigstens ein paar trockene Fakten ins Gedächtnis zu rufen:

 

1. Flüchtling ist nur, wer tatsächlich verfolgt ist und nicht im eigenen Land Unterschlupf findet.

Die Genfer Flüchtlingskonvention ist da recht eindeutig. Flüchtling ist, wer begründete Furcht vor Verfolgung wegen Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen politischen Überzeugung hat, wobei die Person nicht im Land, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, Zuflucht finden kann. Iraker könnten aber beispielsweise in den autonomen Kurdengebieten Zuflucht finden, wie es Hunderttausende auch getan haben.

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