Warum mich der Klimawandel kalt lässt

Deutschland hat einen neuen Heiland: Greta Thunberg, die Klima-Prophetin. Auf ihren Aufruf hin schwänzen jeden Freitag zehn-, wenn nicht hunderttausende Schüler die Schule, natürlich nur aus Sorge um das Weltklima, nicht etwa, weil sie so Schule schwänzen können. Greta wird mit Preisen überhäuft und ist inzwischen für den Friedensnobelpreis nominiert. Vermutlich hat sie eine realistische Chance darauf. Was sie sagt, gilt.

Greta lo Vult!

Mich lässt dagegen die ganze Debatte kalt. Ich habe keine Angst vor dem Klimawandel. Warum, will ich hier so kompakt wie möglich erklären:

Der wissenschaftliche Konsens

97 Prozent der Wissenschaftler stimmen zu, der Mensch sei für den Klimawandel verantwortlich. Das haben wir immer wieder gehört. Leider ist die Realität etwas anders.

Lassen wir Kritik an den Zusammenfassungen der Studien einmal außen vor, wonach Studien von renommierten Wissenschaftlern einfach nicht mitgezählt wurden und sich nur auf die Zusammenfassung bezogen wird, auch wenn in der ganzen Studie etwas deutlich Differenzierteres stehen kann.

In an analysis of 12,000 abstracts, he found “a 97% consensus among papers taking a position on the cause of global warming in the peer-reviewed literature that humans are responsible.” “Among papers taking a position” is a significant qualifier: Only 34 percent of the papers Cook examined expressed any opinion about anthropogenic climate change at all. Since 33 percent appeared to endorse anthropogenic climate change, he divided 33 by 34 and — voilà — 97 percent! When David Legates, a University of Delaware professor who formerly headed the university’s Center for Climatic Research, recreated Cook’s study, he found that “only 41 papers — 0.3 percent of all 11,944 abstracts or 1.0 percent of the 4,014 expressing an opinion, and not 97.1 percent,” endorsed what Cook claimed. Several scientists whose papers were included in Cook’s initial sample also protested that they had been misinterpreted. “Significant questions about anthropogenic influences on climate remain,” Legates concluded.


https://www.nationalreview.com/2015/10/climate-change-no-its-not-97-percent-consensus-ian-tuttle/
Siehe auch:
https://www.forbes.com/sites/uhenergy/2016/12/14/fact-checking-the-97-consensus-on-anthropogenic-climate-change/#61c3cf311157

Oder anders gesagt: Nicht 97 Prozent der Wissenschaftler stimmen zu, sondern lediglich 97 Prozent des Drittels, das eine Position bezieht – und auch hier ist die Zahl noch sehr fragwürdig, da möglicherweise in weiten Teilen falsch interpretiert. Zwei Drittel aller wissenschaftlichen Aufsätze bezogen KEINE Position! „97 Prozent aller Wissenschaftler… Die Debatte ist vorbei“ ist folglich nur eines: Propaganda! Sie werden jedes Mal belogen, wenn jemand damit debattieren will!

Doch selbst wenn wir die 97 Prozent abkaufen wollen, so würde das Heraufbeschwören dieser Zahl noch immer einen wichtigen Punkt ignorieren: Dass die Zustimmung eines Wissenschaftlers, der Mensch erwärme das Klima, erst einmal gar nichts aussagt. Wenig überraschend, aber hier beflissentlich nicht erwähnt, ist eine Zustimmung nicht nur eine binäre Frage, die „Ja/Nein“ als Antwort erlaubt.

Denn zu sagen, der Mensch erwärme das Klima mit Treibhausgasen, sagt noch lange nicht, wie viel Prozent der aktuellen Erwärmung vom Menschen verursacht ist.

Oder um es mit einem drastischen Beispiel zu sagen: Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen der Aussage: „Die Frau wollte vergewaltigt werden, weil sie einen Minirock anhatte“ und „Der Täter hat sich möglicherweise das Opfer wegen seiner Kleidung ausgesucht.“
Man könnte beide Aussagen als: „sie sagen, die Frauen haben selbst an ihrer Vergewaltigung Schuld“ zusammenfassen. Inhaltlich wäre dies jedoch eine schäbige und völlig unlautere Verkürzung.

Selbst wenn also die 97 Prozent stimmen würden und daran dürfen Zweifel bestehen, dann fasst das alles zwischen „Der Mensch ist für 0,0006 Grad Celsius verantwortlich“ und „Der Mensch ist für die gesamte Erwärmung verantwortlich“ zusammen.

Dass es seriöse Wissenschaftler gibt, die dem Menschen keine Rolle oder eine marginale Rolle an der Klimaerwärmung zuweisen oder die sagen, die aktuellen Klimamodelle seien viel zu ungenau und praktisch nur ein wildes Herumgerate, wird daher nicht überraschen.

Ich selber bin nicht in der Lage, eine seriöse und definitive Aussage zu treffen. Ich habe eine wissenschaftliche Ausbildung genossen, um das Thema aber ausreichend seriös abschließend beurteilen zu können, müsste ich Zeit investieren. Eine Unmenge Zeit, die mit dem Studium unzähliger Fachaufsätze, Erklärungsansätze, Lernen von Grundlagen, etc. verbracht werden müssten. Dies kann ich zeitlich nicht leisten und dies können auch Sie zeitlich nicht leisten.
Ja es gibt nicht wenige auf diesem Gebiet forschende Wissenschaftler, die sagen, sie können keine abschließende Aussage treffen. Wie wollen Sie und ich uns da erdreisten, eine finite Position zu beziehen und andere Standpunkte als unwissenschaftlichen Unsinn oder gar Dummheit abzutun?

Entsprechend spare ich mir das Rosinenpicken. Wenn Sie Interesse an Argumenten gegen den anthropogenen Anteil an der Klimaerwärmung haben, so können Sie diese sehr einfach selbst finden.

Die Gefahr liegt nicht beim Klima

Wenn aber nun 97 Prozent Konsens doch stimmen würden, so blieben dennoch eine Menge Fragen übrig. Warum diese Propaganda? Warum wird mit gefälschten Zahlen ein praktisch einhelliger Konsens erfunden? Warum wurde vor 13 Jahren angekündigt, dass die Welt in 13 Jahren untergehen würde?
Was ist aus „Nie wieder viel Schnee und starker Frost“ geworden? Warum wird so getan, als ob die Eisbären aussterben, während sich ihre Zahl nicht nur in den letzten Jahrzehnten massiv vergrößert hat, sondern sie längst evolutionäre Anpassungen bei der Nahrungsaufnahme zeigen?

Nein, die Gefahr liegt vielmehr in der Politik. Die Luft zum Atmen besteuern zu können, ist eine einmalige Gelegenheit, Macht und Einfluss zu gewinnen. Ich muss nicht aufzählen, was alles inzwischen für den Klimawandel verantwortlich sein und was deswegen alles verboten werden soll. Sie selber können ja praktisch täglich neue Theorien und neue Verbotsforderungen lesen.

Der Klimawandel ist eine einmalige Gelegenheit, die völlige Kontrolle zu übernehmen und einen Neuen Menschen zu schaffen. Dass „Klimaleugner“ nicht nur verbal in eine Reihe mit Holocaustleugnern gestellt werden, obwohl der Begriff „Klimaleugner“ selten dumm ist, weil niemand „Das Klima“ leugnet, sondern nur die Relevanz des menschlichen Anteils bestritten wird, ist ein anderes Thema.

Viel wichtiger ist, dass längst die Todesstrafe für sie gefordert wurde und die Vorzüge von Diktaturen als Mittel gegen Klimawandel bereits ein Thema waren. Doch selbst wenn man dies großzügig als Irrläufer, respektive Fehlinterpretationen verstehen will, so bleibt unzweifelhaft, dass eine große Umerziehung mit massiver Einschränkung der individuellen Freiheiten und die große Umverteilung kommen soll – ja laut den „97 Prozent Konsens“Leuten kommen muss. Als Liberaler gehen mir hier alle Alarmleuchten an.

Wenn die Regierenden eines Landes einen Untergangspropheten wie Greta Tunberg hofieren und protegieren, die politische Forderungen aufstellt, welche von den Regierenden bei tatsächlich erkannter Dringlichkeit längst angegangen werden könnten, dann sollte jeder Mensch misstrauisch werden.

Merkel und Steinmeier loben das Schulschwänzen, dessen (angebliche) Absicht es ist, politische Handlungen herbeizuführen. Das ist nicht weit davon entfernt, als würde ein Unternehmer einen Streik der Belegschaft gegen sich selbst begrüßen.

Wer da nicht denkt, „Hier ist was faul und was ist das tatsächliche Interesse des Unternehmers“, der ist naiv.

Klimaschutz ist nicht Umweltschutz

Naturschutzgebiete sollen für Windräder abgeholzt werden, Urwälder werden für Biosprit in Monokulturen verwandelt, wasserverseuchende Giftstoffe in Solaranlagen, deren Herstellung verheerende Umweltschäden erzeugt…

Die Zahlen sind sehr unterschiedlich, aber irgendetwas zwischen 2 und 40 toten Vögeln hat jedes Windrad pro Jahr auf dem Gewissen. Bei über 20.000 alleine in Deutschland, kann man die Zahlen des Extremfalls selbst ausrechnen. Dazu kommen tote Fledermäuse, die nicht um die Windräder herum gefunden werden, denen der Unterdruck der rotierenden Blätter die Trommelfelle platzen lässt, woraufhin sie mangels Schallortung von Beute verhungern müssen. Vor allem seltene Raubvögel werden zu Opfern. Und wenn kein Windrad vor Ort ist, um die Vögel zu töten, werden sie inzwischen reihenweise durch Grundstücksbesitzer getötet, um die, dank Subventionen lukrative, Windräder verhindernden geschützten Vogelarten zu beseitigen. Direkt neben einem Fischadler-Bau darf kein Windrad aufgestellt werden, aber wenn kein Fischadler mehr da ist…

Selbst wenn gibt es keinen Grund zur Panik

Bis jetzt haben Sie einen sehr groben Überblick bekommen, warum ich ein „Skeptiker“ bin. Doch schreibe ich auch, dass ich es schlicht nicht beurteilen kann. Vielleicht ist der die Ablehnung des Alarmismus über den anthropogenen Klimawandel ja mein Gris-Gris, mein persönlicher Unsinn, von dessen Richtigkeit ich überzeugt bin.

Nehmen wir einmal an, die 97 Prozent stimmen doch und sie haben recht. Der Mensch ist die relevante Größe für die aktuelle Erwärmung. Warum sollte das keine Panik auslösen, wo doch unsere Welt gerade „zerstört wird“?

Zum einen, weil wärmeres Klima etwas Gutes ist. Die Artenvielfalt der Erde war in Warmzeiten immer am höchsten. Ein wärmeres Klima bedeutet mehr fruchtbaren Lebensraum für Tiere. Mehr Kohlenstoffdioxid zusammen mit mehr Wärme bedeutet dramatisch wachsende Ernten, womit die noch immer wachsende Weltbevölkerung viel leichter ernährt werden kann, was eine weitere Zerstörung der Umwelt, der Urwälder, für Ackerbau und Viehweiden unnötig macht. Schließlich ist CO2 das Nahrungsmittel der Pflanzen und schon seit langem wird in Gewächshäusern die CO2-Konzentration für besseres Pflanzenwachstum künstlich erhöht.

Doch selbst wenn wir das ignorieren oder Argumente dagegen finden, gibt es noch immer keinen Grund zur Panik. Der menschliche Genius kann nicht nur Jahrmillionenalte Pflanzen- und Tierkadaver nutzen, um seine Verwandten per Flugzeug über den Atlantik in nur 10 Stunden zu erreichen, er kann auch Lösungen für ein sich erwärmendes Klima finden.

Als der Vulkan Krakatau 1883 ausbrach und mit einer gewaltigen Explosition in die Luft geflogen ist, hat sich das Klima auf der Nordhalbkugel um 0,5-0,8 Grad wegen der durch den Vulkanausbruch ausgestoßenen Schwebstoffe abgekühlt. Wegen eines einzigen Vulkans. Jeden Tag fliegen etwa 200.000 Flugzeuge. Würde jedes davon nur 100 kg Aerosole ausbringen, so wären dies täglich 20 kt. Dass es hierzu wissenschaftliche Bedenken gibt, ist mir bekannt. Diese sollten aber nicht verhindern, dass es eben auf sehr kleinem Maßstab zunächst begonnen und erforscht wird. Technisch wäre es kein Problem und es spricht eigentlich nichts dagegen, dass man es umgehend sehr langsam beginnen würde und dabei die Veränderungen der Atmosphäre, der Sonneneinstrahlung und der chemischen Folgeprodukte ständig misst und erforscht.

In der Natur kommt ein solches „Klimaengineering“ alle paar Jahrzehnte in größerem Umfang vor, in kleinerem täglich und andauernd. Andauernd stoßen Vulkane Schwebstoffe aus, die die Sonne abschirmen und eine Verringerung der Temperatur verursachen. Normalerweise allerdings auf nicht messbarem Niveau. Es ist aber also natürlich. Doch auch hier soll jetzt wieder jeder menschliche Eingriff inakzeptabel sein?

Warum? Warum sollte man es nicht vorsichtig beginnen? Vielleicht, weil die anderen Maßnahmen gegen den „menschengemachten Klimawandel“ eine Unmenge Profit und Macht versprechen, während sich das Ausbringen von Aerosolen wohl mit 10-50 Cent je Flugticket finanzieren ließe und keine unfassbare weltweite Umverteilung rechtfertigen würde? Dabei ließe sich mit so einem Ausbringen eines „Sonnenschirms für die Erde“ nicht nur jede Erwärmung stoppen, sondern sogar rückgängig machen!

Dann bliebe noch das CO2, dessen enormen positiven Effekte für das weltweite Pflanzenwachstum schon jetzt überdeutlich messbar und unzweifelhaft belegt sind. Es gibt jedoch Studien, wonach es langsam im Meerwasser aufgenommen wird und so das Meer sauer macht, was zu einem Artensterben führen kann. Dies ließe sich durch Klimaangineering natürlich nicht lösen. Wohl aber durch etwas anderes: Energie

CO2 aus der Luft zu filtern ist möglich und erfordert nur eines: Energie. Ob das CO2 direkt am Ort der Freisetzung gesammelt oder aus der Luft gesaugt wird, ist nur eine Frage der Effizienz. Diese ist bestimmt durch die Frage der Kosten, die vor allem durch die aufgewendete Energie entstehen. Doch auch hier gäbe es längst Lösungen. Zum Beispiel der Dual-Fluid Reaktor, der in Deutschland entwickelt wurde. Nur eine Milliarde würde eine Pilotanlage laut den Entwicklern kosten. Und selbst wenn dies schamlos untertrieben wäre – angesichts der wissenschaftlich belegten physikalischen Funktionsfähigkeit, wären auch drei oder vier Milliarden ein gutes Investment. Vor allem, wenn anschließend eine spottbillige Stromerzeugung mit voller Grundlastfähigkeit ohne langfristig strahlenden Atommüll mit völliger Energieautarkie stehen würde. Oder wie wäre es mit Fusionskraftwerken oder auch nur die aktuellen Generationen von Kernreaktoren, die auch mittels Transmutation keinen langfristig strahlenden „Atommüll“ mehr produzieren? Vielversprechende Technologien gibt es zuhauf.

Können wir uns nicht einfach auf Vernunft einigen?

Wäre es daher nicht einfach möglich, wenn wir uns die von Manchen gewünschte Diktatur mit dem umerzogenen Neuen Menschen schenken würden, wenn wir die Zerstörung von Umwelt, Artenvielfalt, Wohlstand und Freiheit für den Kampf gegen den Klimawandel unterlassen würden?

Wenn die zwei Grad Erwärmung tatsächlich das maximal Erträgliche wären, so hätten wir noch Jahrzehnte Zeit, bis diese zwei Grad erreicht wären. Dies wäre mehr als genug Zeit, um das vorgeschlagene Klimaengineering für einen Bruchteil der Kosten und ohne Freiheitseinschränkungen umfassend zu erforschen und vorsichtig zu beginnen.

Würde Deutschland nicht kopflos aus der tatsächlich weitgehend Treibhausgas-Freien Kernenergie aussteigen und stattdessen aktiv in Richtung des Dual-Fluid Reaktors forschen, so wäre eine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen in absehbarer Zeit aus rein wirtschaftlichen Gründen nicht mehr gegeben, was darüber hinaus auch noch geopolitisch zu begrüßen wäre, ist die Mehrzahl der Erdölexportierenden Länder doch mit Staatssystemen versehen, denen man keine weiteren Devisen zur Verfügung stehen wollen sollte. Die zur Verfügung stehende Energie könnte anschließend sogar zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre genutzt werden.

Und wenn uns tatsächlich an der Erde, ihrer Artenvielfalt und damit an einem echten Umweltschutz gelegen ist, sollten wir dann nicht auch Gentechnik begrüßen, die höhere Erträge auf bereits bestehenden Ackerbauflächen mit oft weit weniger Wasser ermöglicht und so eine weitere Zerstörung naturbelassenen Lebensraums unnötig machen würde?

Oder um es anders zu sagen:

Dont Panic!

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Klimaschutz ist unnötig und ein Weg zum Weltsozialismus

Bei der Klimaerwärmung drehen alle durch. Obama hat sie inzwischen allen Ernstes zur größten Bedrohung der USA ernannt. Das US-Militär hat LKW mit Öl des Islamischen Staates nicht angegriffen, weil ansonsten die Umwelt verschmutzt würde und das verbrennende Öl CO2 freisetzen würde. Von dem mit dem Verkauf erworbenen Geld hat sich der IS unterdessen sein Reich aufgebaut und die Waffen gekauft, mit denen Völkermord begangen wurde.

 

Ich glaube es war Michael Miersch, der einmal schrieb: „Sie können nicht einmal den Rentenbeitrag stabil halten, wollen aber die Klimaerwärmung auf 2° beschränken. Das ist Hybris!

 

Klimaschutz ist Umweltzerstörung

Ich habe nie etwas von den „Klimaschutzmaßnahmen“ gehalten, zumal sie sehr oft das Gegenteil von Umweltschutzmaßnahmen sind. Tatsächlich ist der „Klimaschutz“ in Europa inzwischen der wohl größte Umweltzerstörer. Und auf anderen Kontinenten werden wegen des in Verbrennungsmotoren verbrannten Palmöls die Regenwälder abgeholzt, wobei enorme Artenvielfalt verloren geht.

Statt absurderweise das Weltklima beeinflussen zu wollen, ist es um ganze Äonen billiger, einfach ein paar zusätzliche Deiche zu bauen. Im schlimmsten Fall wäre es sogar weitaus billiger, beispielsweise von allem Getier auf der arabischen Halbinsel Exemplare einzufangen und nach Persien überzusiedeln, damit sie wandernden Klimazonen folgen könnten.

Der Kampf gegen den Klimawandel ignoriert auch, dass gemäß Schätzungen im 21. Jahrhundert die Ernteerträge um 80% ansteigen werden, weil den Pflanzen mehr CO2 zur Verfügung steht. Dies wäre eine effektive Methode um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, ohne die Anbauflächen dramatisch auf Kosten der Natur auszuweiten. Längst ist nämlich nicht mehr die Jagd und zumeist auch nicht die Umweltverschmutzung der größte Artenkiller, sondern der Verbrauch von Fläche.

Dass sich gleichzeitig die artenreichen wärmeren Breiten auf Kosten der artenarmen kalten Breiten im Norden Kanadas und in Russland ausbreiten würden, wird ebenso geflissentlich ignoriert.

Die Lieblingsdrohung der Apokalyptiker: Die verbrennende Erde!
Die Lieblingsdrohung der Apokalyptiker: Die verbrennende Erde!

Das alles behandelt noch gar nicht die Frage der Wissenschaft. Es gibt und gab gute Argumente gegen einen (relevanten) Anteil des Menschen am Klimawandel. Ob das der CO2 Gehalt der Stalagmiten und Stalaktiten ist, der, wie andere Daten, auf einen erst der Klimaerwärmung folgenden CO2-Anteil verweist, statt ihn dieser ursächlich zuzuschreiben. Oder man könnte darüber reden, dass (angeblich) 97 Prozent aller Wissenschaftler sich zwar darin einig sind, dass der Mensch das Weltklima erwärme, wobei aber bezeichnenderweise eben nicht kommentiert wird, wie groß diese Wissenschaftler den menschlichen Anteil bemessen. Zwischen „0,0006° Celsius“ und „alles der Mensch“ gibt es nämlich eine gewaltige und wichtige Bandbreite.

Allerdings sammle ich darüber nur seit Jahren Daten, ohne bislang die Zeit gefunden zu haben, mich im Detail einzuarbeiten. Ich will hier also gar nicht bewerten, welche Wissenschaftler Recht haben.

 

Nicht Sozialismus, sondern Fortschritt ist die Lösung

Um das Weltklima zu retten, träumen Wissenschaftler von einer „Wissenschaftler-Diktatur“, während Umverteilungsfanatiker davon sprechen, von einem weltweiten BIP von 60 Billionen Dollar müssten jährlich 12 Billionen in den „Klimaschutz“ investiert werden. Also 20% der ganzen Weltwirtschaftsleistung! Während Sozialisten und Möchtegerndiktatoren feuchte Träume bekommen, ist die Lösung für jeden vernünftig denkenden Menschen nachvollziehbar immer vor Augen gewesen: Die Wissenschaft.

Nicht nur, dass Geoengineering mittels Aerosolen eine geradezu lächerlich billige Lösung wäre, die der Erde einfach eine Art „Sonnenbrille“ verpassen würde, nein, es gibt auch andere Lösungen:

Im amerikanischen Oak Ridge National Labratory in Tennessee wurde eine Methode entdeckt, wie aus CO2 relativ einfach Ethanol hergestellt werden kann. Man könnte also buchstäblich aus Luft „Benzin“ machen.

Alternativ könnten Reaktoren wie der Dual Fluid Reaktor nicht nur den weltweiten Energiebedarf über Jahr(hundert)tausende decken, völlig CO2-neutral Treibstoff für Verbrennungsmotoren herstellen und zugleich allen „Atommüll“ als Treibstoff nutzen.

Dazu müsste man aber einmal auf den Fortschritt und die Innovationskräfte des Marktes vertrauen, statt auf sozialistische Untergangspropheten.

 

 

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