Dann kaufe ich eben nicht mehr bei Lidl

Lassen Sie mich gestehen: Ich bin Lidl-Fan. Nachdem ich vor etwa 5 Jahren von Aldi konvertiert bin, war ich treuer Kunde. Das Konzept ist besser als das des Konkurrenten und die Produkte sind für den Preis unschlagbar gut.

Wenn ich aber in all meinen Büchern die Selbstaufgabe Europas kritisiere und immer wieder deutlich gemacht habe, dass nicht die Zuwanderung das wirkliche Problem sei, sondern der Umgang der Autochthonen mit den Zuwanderern, dann kann ich beim besten Willen kein Unternehmen wie Lidl mehr mit meinem Geld unterstützen.

Wer Kirchen auf den eigenen Produkten abbildet und auf den Abbildungen die Kreuze entfernt, der gibt das christliche Erbe und die christliche Identität Europas auf. Laut eigener Erklärung wolle Lidl „die religiöse und politische Neutralität einzuhalten“, was sie jedoch nicht davon abhält, Halal-Siegel auf Produkten anzubringen und islamische Symbole wie Minarette auf anderen abzubilden.

Europa ist ein christlicher Kontinent. Nicht für jeden im Glauben, und dazu gehöre auch ich, aber in der Kultur. Wer nach Europa kommt, weiß das. Jetzt nun in vorauseilendem Gehorsam gegenüber einer noch kleinen Zahl islamischer Kunden bereits die christliche Symbolik zu entfernen, während gleichzeitig freimütig islamische Symbolik verwendet wird, ist nicht tolerabel.

Wenn Lidl das christliche Erbe Europas für die 25 Kunden verleugnen will, die wegen dieses winzigen Kreuzes das Produkt nicht gekauft hätten, bitte. Mich widert das erheblich an. Ich werde eben künftig woanders kaufen, wo man nicht derart handelt.

 

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Revolutionäre Erklärung der ägyptischen Al-Azhar Universität

Die Ägyptische Al Azhar Universität hat als renommierteste islamische Institution der sunnitischen Welt eine Erklärung abgegeben. Ihr Inhalt ist zusammengefasst:

  1. Männer und Frauen sind gleichwertig
  2. Christen, Juden, Polytheisten und Nichtgläubige sind gleichwertig und dürfen in keiner Art und Weise diskriminiert oder bekämpft werden.
  3.  Der sogenannte Islamismus wird als Erzfeind des Islams erkannt. Die sogenannten Islamisten werden zu Feinden nicht nur des Islams, sondern der Menschheit erklärt. Der Präsident der Universität sagte wörtlich: „Jeder Ungläubige, jeder Abtrünnige und jeder Jude ist mir ein Freund und Bruder gegen diese Pest unseres eigenen Glaubens.“
  4. Muslime werden aufgefordert, sich in ihre Wohngesellschaften zu integrieren und anzupassen.
  5. Jede Gewalt gegen Ungläubige wird verboten.
  6. In einer Fatwa wurde bestimmt, dass ein gutes humanistisches Leben wichtiger für das Paradies sei, als strenge Gläubigkeit. Gewalttätiger Dschihad führe direkt in die Hölle.
  7. Der Abfall vom Glauben ist eine persönliche Entscheidung und darf keinerlei weltliche Sanktionen nach sich ziehen.
  8. „Homosexuelle sind auch Gottes Geschöpfe.“
  9. Musliminnen dürfen ab sofort nicht-Muslime heiraten.
  10. Ehebruch darf zu keinen weltlichen Strafen gegen die betroffenen Personen führen.

 

In einer überraschenden Geste stimmte der iranische schiitische Ajatollah Ali Chamene’i den Ausführungen zu.
Haha, Da habe ich Sie jetzt aber reingelegt. April April.

 

 

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Freiheit statt Islam

Aus dem Umstand, den Islam abzulehnen, habe ich nie ein Geheimnis gemacht. Doch die Motivation diese Religion abzulehnen ist ebenfalls entscheidend. Ich bin zuletzt darauf eingegangen, dass sich das islamkritische Spektrum natürlich auch aus Personen zusammensetzt, deren Motive ich nicht teile, ja sogar vollends ablehne. Ich habe explizit Rassisten erwähnt, die ihren Rassismus als Islamkritik maskieren und so akzeptabler für die Öffentlichkeit zu machen.

Alleine die Freiheit kann und darf der Maßstab sein!
Alleine die Freiheit kann und darf der Maßstab sein!

 

Der totalitäre Staat ist keine Alternative!

Auf meiner Facebookseite kam anschließend die Erklärung, der Islam sei eine Theokratie, weshalb Muslimen die „muslimische Staatsbürgerschaft“ gegeben werden könne um sie anschließend auszubürgern und abzuschieben. Auch wollten „alle Muslime“ die Theokratie, wie sie ja im Iran und im IS gelebt werde. Wenn wir mal von der atemberaubenden Behauptung absehen, dass alle Muslime etwas wollten, als seien sie Drohnen die über keinerlei eigenen Willen verfügten, ist der Vorschlag natürlich entschieden abzulehnen. Rein semantisch würde ich dazu sagen, der Islam könnte bestenfalls eine „theokratische Religion/Ideologie“ sein, selbst aber keine Theokratie, doch das ist eine unnötige Diskussion.

Ich lehne den Islam ab, weil ich ihn als Gefahr für den freiheitlich-pluralistischen Staat sehe, als Gefahr für meine persönliche Freiheit und die meiner Mitmenschen. Nicht, weil ich glaube, Deutschland sollte monokulturell sein und, auf die Spitze getrieben, jeder der nicht Lederhosen trägt, Weißbier mag, Christ und blond und blauäugig ist, müsse weg. Alle mit Multikulti verbundenen Probleme, oder zumindest fast alle, sind nicht auf unterschiedliche Kulturen zurückzuführen, sondern auf eine: den Islam. Immer und immer wieder.

Der Vorschlag Muslimen die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen würde einen totalitären Staat bedeuten und damit das genaue Gegenteil dieses freiheitlich-pluralistischen Staates, den ich zu verteidigen suche. Der Vorschlag ist damit natürlich auch klar verfassungsfeindlich. Ein Staat, der völlig unbescholtenen Menschen ohne auch nur den Verdacht des Radikalismus oder auch Extremismus ihre Staatsbürgerschaft entzieht, der ist totalitär. Dieser Staat ist derart mächtig, in der Lage und Willens sich über die Rechte seiner Bürger hinweg zu setzen, dass er auch für mich persönlich zu einer erheblichen Bedrohung wird. Weil ein Staat nie mit einer Sache aufhört. Weil als nächstes die nächste Minderheit dran wäre.

 

Islamkritik ohne freiheitlichen Impetus ist wertlos!

Daher lehne ich nicht nur solche Maßnahmen ab, sondern auch die Islamkritik von dieser Seite. Islamkritik ohne freiheitlichen Impetus, die also nicht auf dem tiefen Wunsch nach Freiheit fußt, ist wertlos und kann sogar, wie in diesem Fall, gefährlich sein.

Entsprechend wäre ich bei einer Umsetzung eines solchen Vorschlags nicht nur erbitterter Gegner desselben. Nein, die deutschen Muslime hätten mich an ihrer Seite, notfalls auch mit der Waffe in der Hand. Ich will Freiheit. Die ist durch den Islam ganz genauso bedroht wie durch einen faschistischen / totalitären Staat. Deshalb würde ich gegen die Umsetzung eines solchen Vorschlages notfalls auch mit Waffengewalt kämpfen.

Die einzige Alternative zum Islam darf nur die Freiheit sein, nicht ein totalitärer, faschistoider Staat!

 

Übrigens: Im Dritten Reich wurden Juden ausgebürgert. Dort wurde ebenfalls unterstellt, alle Juden hätten bestimmte Pläne, Absichten und Eigenschaften.

 

 

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Liebe Muslime: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!

Es ist zumutbar, Muslime vor die Entscheidung zu stellen: Entweder mit uns gegen den politischen Islam oder mit diesem gegen uns. Ein dazwischen gibt es schlicht nicht. Es wird Zeit, sie vor diese Wahl zu stellen!

 

Man muss sich den eigenen Dämonen stellen

Ich bin Islamkritiker. Ich halte diese Religion für die größte Bedrohung der Freiheit im 21. Jahrhundert. Gleichfalls unterscheide ich jedoch entschieden und konsequent zwischen Muslimen und dem Islam. Muslime als Individuen können eigene Entscheidungen treffen und ihre Religion nicht nur liberal auslegen, sondern auch gänzlich ablegen.

Als Islamkritiker muss ich mich jedoch auch den eigenen Dämonen stellen. Zur Islamkritik gehört ein intellektuelles Schwergewicht wie Henryk M. Broder, genau wie ein gegen den Islam brüllender Haufen einer NPD-Veranstaltung. Zur Islamkritik gehört nicht nur der kultivierte Intellektuelle mit sinnvollen Konzepten und konsequenter Differenzierung, sondern auch der einfache Rassist, der seinen Rassismus zur Islamkritik umfirmiert hat, um seine Ablehnung fremder Menschen besser verkaufen zu können.

Dass Islamkritik eben nicht nur von einem genuinen Interesse an der Freiheit des Individuums getrieben sein kann, sondern auch durch harten Rassismus ist ein Faktum, das nicht zu verleugnen ist, weshalb ich es nicht nur in meinen Büchern bereits offen angesprochen und somit akzeptiert habe, sondern mich auch entschieden dagegen stelle.

Gleichfalls wäre es unsinnig zu behaupten, der Terrorist Anders Behring Breivik sei kein Islamkritiker gewesen. Natürlich war er es. Er war ein Extremfall, ein Verbrecher und ein Terrorist. Er war ein Islamkritiker, gegen den sich alle Islamkritiker mit aller Entschiedenheit stellen müssen. Hier zu behaupten, „Anders Breivik war kein Islamkritiker. Islamkritiker machen so etwas nicht.“ wäre zwar ein ein bekanntes Argumentationsmuster, aber zugleich zum Himmel schreiend lächerlich.

 

Eigene Dämonen müssen bekämpft werden

Eine gemeinsame und sinnvolle Zukunft können wir Islamkritiker jedoch nur dann mit den Muslimen aufbauen, wenn wir uns den Dämonen in unserer eigenen Mitte stellen. Statt die Verantwortung und jeden Zusammenhang mit den Rassisten und Verbrechern in unserer Mitte zu leugnen, müssen wir sie entschieden bekämpfen.

Entsprechend betone ich nicht nur fast täglich meine Differenzierung zwischen der Ideologie Islam und dem Individuum des Muslims, sondern positioniere mich auch deutlich und entschieden gegenüber Gewalt gegen Muslime. Ich schreibe und rede gegen die Extremisten in den eigenen Reihen genau wie gegen die auf der anderen Seite der Front. Ich werde dies auch weiterhin tun. Sollte ich jemals von einem Terrorplot gegenüber Muslimen erfahren, würde ich umgehend die staatlichen Behörden einschalten.

 

Auch Muslime müssen vor die Wahl gestellt werden

Ich bin jedoch der Überzeugung, dass man allen Menschen gegenüber die gleichen Maßstäbe anlegen muss, egal welcher Herkunft sie sind. Wenn jemand Muslimen gegenüber mehr Nachsicht zeigt als autochthonen Deutschen gegenüber, so ist er in meinen Augen nichts als ein Rassist. Weil er eben impliziert, Muslime seien Wilde, die eben nicht nach unseren hohen Maßstäben bewertet werden dürften. Ich sehe das anders.

Der sogenannte Islamismus, also der politische-, der radikale Islam, kommt aus der Mitte des Islams. Er ist ein integraler Bestandteil dieser Religion und findet seine Begründung in Koran, Sunna und den Hadithen. Selbst nach vorsichtigen Schätzungen hängen aktuell 20 bis 30 Prozent der Muslime dem radikalen Islam an. Von etwa 1,6 Milliarden Muslimen sind dies also lächerliche 320 bis 480 Millionen Menschen. Dazu kommen noch einmal sehr viele weitere, die diese Radikalen gewähren lassen, ihnen Sympathie gegenüber zeigen oder sie gar unterstützen, auch ohne selbst dem harten Kern anzugehören. Sei es wegen ihrer höheren Loyalität gegenüber der Umma, der „Gemeinschaft der Gläubigen“, zu denen sie diese Radikalen zählen oder aus Angst vor diesen Radikalen.

Das Pew Research Forum hat in einer Umfrage erschreckende Zahlen zutage gefördert, die „das ist nur eine kleine Minderheit“ über radikale Muslime als sinnloses Gefasel und pures Wunschdenken demaskiert.

Der "moderate" Teil des Islams.
Der „moderate“ Teil des Islams.

Dass der Islam also in seinem Kern ein erhebliches Problem mit den westlichen Werten hat, zeigt nicht nur diese Umfrage, sondern auch die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam„, die alle fundamentalen Menschenrechte verweigert.

Wenn aber ein gemeinsames Zusammenleben mittel- und langfristig friedlich ermöglicht werden wollen, bleibt uns keine andere Wahl als den Muslimen in unserer Mitte die Frage zu stellen:

„Liebe Muslime: Seid Ihr für uns oder gegen uns?“

Ein Dazwischen gibt es schlicht nicht. Entweder sie sind gegen den politischen Islam oder sie sind es nicht.

Wer den Islam als Rechtfertigung für Gewalt heranzieht, muss von allen bekämpft werden. Gerade auch von den Muslimen.
Wer den Islam als Rechtfertigung für Gewalt heranzieht, muss von allen bekämpft werden. Gerade auch von den Muslimen.

Es wäre im Interesse der Muslime selbst, den radikalen Islam zu bekämpfen

Der radikale Islam entspringt nicht nur aus der Mitte der Muslime, er erzeugt auch seine ersten Opfer und die meisten Opfer unter ihnen. Auch wenn Terroranschläge wie Nizza, Würzburg, Paris, Brüssel, New York, Orlando, Montreal, London, Madrid und viele weitere in unser Gedächtnis eingeprägt sind, so findet die überwiegende Mehrzahl der Anschläge doch tagtäglich in islamischen Staaten statt, mit Muslimen als Opfer.

Sie sind also nicht nur der fruchtbare Schoss, aus dem der radikale Islam entspringt, sondern zugleich auch der Körper, den dieser Krebs zerfrisst. Entsprechend gibt es für mich keinen nachvollziehbaren Grund, warum sie diese Pest nicht mit aller Entschlossenheit bekämpfen und ausrotten sollten. Damit wären sie unsere natürlichen Verbündeten und zugleich die ersten Kämpfer an dieser Front.

Der Erfolg des radikalen Islams, der sich ja erst im 20 Jahrhundert wieder wirklich ausgebreitet hat, belegt jedoch, dass die entscheidenden Teile der Umma ihn offensichtlich nicht als ausreichendes Problem sehen. Sie tolerieren ihn, sie instrumentalisieren ihn oder unterstützen ihn gar. Dies ist intolerabel und unentschuldbar.

Ich habe schon oft darauf hingewiesen, dass schon heute Muslime gegen den radikalen Islam kämpfen. Als Soldaten und Geheimdienstoffiziere mit der Waffe in der Hand, wie auch als Mütter, die den eigenen Sohn bei der Polizei melden. Oder wie Präsident al-Sisi von Ägypten, der in öffentlichen Reden den radikalen Islam gegeißelt hat. Diese Menschen müssen unterstützt werden, und zwar entschieden.

Allerdings dürfen wir es auch jenen Vertretern des Islams, die alle Schandtaten und Verbrechen aus der Mitte ihrer Religion mit der ewig gleichen Floskel „das ist nicht der Islam“ oder „das war kein Muslim“ beiseite wischen, dies nicht mehr durchgehen lassen. Das Übernehmen von Verantwortung und das Anerkennen der Existenz eines Problems ist essentiell für eine erfolgreiche Konfrontation und schlussendlich eine Lösung des Problems. Wer sich schon dem ersten Schritt, der Anerkennung eines Problems, verweigert und jeden Zusammenhang leugnet, der behindert eine Lösung. Wenn beispielsweise ein Aiman Mazyek nach Terroranschlägen nur ewig gleiche Floskeln eines Leugnen des Zusammenhangs mit seiner Religion und copy & paste Beileidsbekundungen als Reaktion kennt, dann ist er Teil des Problems und nicht ein Teil der Lösung.

Im Kampf gegen den radikalen Islam gibt es keine Grauzonen. Hier dürfen und müssen wir ein Bekenntnis und ein Engagement eines jeden Muslims erwarten. Wir dürfen und müssen es einfordern, weil wir schlicht keine andere Wahl haben.

 

 

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Liebe Freunde von der #refugeeswelcome-Fraktion

Liebe Freunde der #refugeeswelcome-Fraktion. Ihr habt in Sozialen Netzwerken und an den Bahnhöfen die Öffnung unserer Grenzen bejubelt und dafür gekämpft, dass jeder Mensch nach Deutschland einreisen kann. Viele von Euch haben gleichzeitig alle Kritiker dieser Politik vehement bekämpft, gerne auch unter Verwendung von diffamierenden Bezeichnungen. Doch Schwamm drüber. Ihr habt ja gewonnen. Glückwunsch dazu.

"Refugees Welcome" um jeden Preis!
„Refugees Welcome“ hat gewonnen.

 

Nichts ist umsonst

There’s no such thing as a free lunch.“ hat Milton Friedman geschrieben. Und so ist natürlich auch die islamische Massenzuwanderung nicht gratis. Doch Kosten und Risiken sind normal. Wir alle wissen, dass der „individuelle Personenverkehr“, also auf gut Deutsch, die Existenz von Autos, jedes Jahr eine vierstellige Zahl von Toten in Deutschland fordert. Letztes Jahr waren es rund 3.500 Menschenleben, die dort verloren gingen. Dennoch kommt keiner auf die Idee, Autos zu verbieten, weil ihr Nutzen für die Allgemeinheit so gewaltig hoch ist, dass diese 3.500 Toten als notwendige Kosten verstanden werden. Auch wenn die meisten von uns dies nicht so trocken und nüchtern ausrechnen und aussprechen, ist dies dennoch Konsens. „Autos sind zu gut, als dass uns 3.500 Tote davon abhalten könnten.“ Bei der Kernenergie war dagegen die Angst vor Toten, bis heute hat sie ja keinen Toten in Deutschland gefordert, so groß, dass man das Risiko nicht einzugehen bereit war.

Nun hat auch die islamische Massenzuwanderung Kosten. Nicht nur finanzieller Art, sondern auch in der Art von Gewaltausübung. Wir alle erinnern uns noch an die Silvester-Pogrome*, bei der von Basel bis Helsinki und in 14 deutschen Bundesländern tausende junge muslimische Männer Jagd auf Frauen machten und es eine ganze Reihe schweren sexuellen Belästigungen, sexuellen Übergriffen, Vergewaltigungen, auch Massenvergewaltigungen an einer vierstelligen Zahl von weiblichen Opfern gab. Diese Täter waren noch nicht einmal organisiert, was das Potential für spontane Taten dieser Art unter nicht geringen Anteilen der männlichen muslimischen Zuwanderer belegt. Jetzt ist in meiner Heimatstadt der erste IS-Terroranschlag in Deutschland „geglückt“, auch wenn es zum Glück keine Todesopfer gab. Dass aber unter den Kommenden Islamisten sein würden, musste jedem klar sein. Dass unter den Kommenden Terroristen sein würden, ebenfalls.

 

Zwei einfache Fragen

Daher möchte ich Euch, die ihr für das Gute kämpft, und das streite ich keineswegs ab, nun zwei einfache Fragen stellen, um deren Beantwortung ich bitte:

  1. Sind Ereignisse wie die Silvester-Pogrome und IS-Anschläge ein Kollateralschaden, den Ihr akzeptiert? Sind das eben die Späne die fallen, wenn gehobelt wird? Akzeptiert Ihr dies als Kosten der Zuwanderung?
  2. Was ist der kollektive Nutzen der islamischen Massenzuwanderung, der die mit ihr entstehenden Kosten rechtfertigt. Welchen Nutzen haben wir alle, welchen Nutzen habe ich persönlich davon, wenn Millionen junger Männer aus islamischen Ländern nach Deutschland kommen?

Ich bitte Euch um ehrliche Antworten. Sind die Kosten es wert und seid Ihr bereit, sie zu akzeptieren? Welchen Nutzen haben wir davon? Dies sollte mit einem einfachen „Ja!“ oder mit einem „Ja, diese Kosten sind es wert, weil…“ zu beantworten sein. Die Beantwortung sollte doch leicht fallen.

Ich hätte um ein Haar Opfer des IS-Terroristen sein können, der nur 200 Meter von meiner üblichen Angelstelle entfernt, an der ich oft bis ein Uhr nachts sitze, erschossen wurde. Ich war nur glücklicherweise an diesem Abend nicht am Wasser. Ich wäre um ein Haar an Silvester in Köln gewesen, wenn Krankheit nicht die Reise zu einer Silvesterfeier dort verhindert hätte.

Daher, so höflich ich nur fragen kann: Bitte erklärt mir, welchen Nutzen ich von dieser Zuwanderung habe, damit ich auch bereit bin, die Kosten zu bezahlen. Aktuell verstehe ich es nämlich nicht.

 

Wikipedia: „Der Begriff Pogrom bezeichnet die gewaltsame Ausschreitung gegen Menschen, die entweder einer abgrenzbaren gesellschaftlichen Gruppe angehören oder aber von den Tätern einer realen bzw. vermeintlichen gesellschaftlichen Gruppe zugeordnet werden.“ Wikitonary: „Ausschreitungen gegen bestimmte Personengruppen in einer Gesellschaft“

 

 

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Das Blutopfer der politischen Korrektheit

Nun also Nizza. Die aktuelle Meldung: 80 sind tot. Vermutlich wird die Zahl noch steigen. Was soll man dazu noch groß sagen? Inzwischen ist es ja Alltag, dass auch im Herzen Europas der Islam seine blutige Spur durch die Straßen zieht. In Frankreich gab es in den letzten anderthalb Jahren einen „islamistischen“ Terroranschlag alle zwei Monate. 13734888_10154337874636171_4462717716666968994_o

Doch was kümmert uns das? Wir alle wissen, was jetzt in den kommenden Tagen wieder zu hören sein wird. Was uns unsere „Eliten“ aus Politik und Medien erzählen werden. Allen voran natürlich Heiko Maas, mit dem ich mich bereits einmal in diesem Buch zum Thema ausführlicher befasst habe.

Das hat nichts mit dem Islam zu tun!

Islam bedeutet Frieden!

Das war ein Angriff auf den Islam! Das war anti-islamisch!

Zuwanderung hat damit nichts zu tun!

Das Schlimme an dem Anschlag ist, dass Rechte, wie die AfD, ihn ausnutzen werden!

Wir brauchen dringend einen Kampf gegen rechts!

Dass nur eine Religion eine blutige Spur durch die ganze Welt zieht und jeden verdammten Tag ein Dutzend oder mehr tödliche Terroranschläge in ihrem Namen, von ihren Mitgliedern und unter Ausrufen von „Allah ist der Größte“  stattfinden, wen kümmert es?

Dass fast jeder muslimische Terrorist in Europa „Flüchtling“ oder Nachkomme von „Flüchtlingen“ war, wen kümmert es?

Dass es eine auffällige Korrelation zwischen der Präsenz von Muslimen und islamischem Terror gibt, wen kümmert es?

Nein, die Rechten sind das Problem. Wer auch nur auf die Idee kommt, die muslimische Einwanderung begrenzen zu wollen, ist die wahre Gefahr! Wir brauchen unbedingt mehr muslimische Zuwanderung, schon alleine um uns selbst zu beweisen, wie tolerant wir doch sind.

Oder wie ein Freund gerade gepostet hat:

„Yesterday a man hit you with a rock. So, you banned rocks. Today a man hits you with a brick. So, you ban bricks. Tomorrow after you get hit with big stick, I doubt you will be smart enough to seek out why the man continues to attack you. Unless of course the dude knocked some sense into you.“

„Gestern hat ein Mann Dich mit einem Stein geschlagen. Also hast Du Steine verboten. Heute hat Dich ein Mann mit einem Ziegel geschlagen. Also wirst Du Ziegel verbieten. Morgen, nachdem Du mit einem großen Stock geschlagen wurdest, bezweifle ich, dass Du herausfindest, warum der Mann Dich immer wieder angreift. Außer natürlich, der Typ hat es geschafft Dir etwas Vernunft einzuprügeln.“

Gewöhnen Sie sich daran, lieber Leser. Was in Nizza passiert ist, was alle paar Monate in Paris passiert, das ist der neue Normalzustand. Vermutlich wird es in wenigen Jahren nach den Staumeldungen kommen. „15 Kilometer Stau auf der A3 bei Regensburg. In Münster ist gegenwärtiger der Innenstadtbereich zu meiden, da eine anti-islamische Aktion stattfindet, bei der bislang 15 Köpfe von ihren Rümpfen getrennt wurden. Jetzt weiter zum Wetter.

Wer einen Feind nicht benennt, kann ihn auch nicht besiegen.
Wer einen Feind nicht benennt, kann ihn auch nicht besiegen.

Wer einen Feind nicht benennt, der kann ihn auch nicht besiegen. Diese 80 Todesopfer in Nizza, die 130 von Paris aus dem November und die 20 aus Paris vom Januar 2015 sind eben die Späne die fallen, wenn die politische Korrektheit ihren Traum der multikulturellen Gesellschaft hobelt. Kein Problem, passiert eben. Für eine, von einer Ideologie bestimmte, bessere Gesellschaft und für den Neuen Menschen wurde schon immer über Leichen gegangen.

Aber wir haben natürlich eine Waffe. Lasst uns unser Profilbild einfärben und jetzt eben #JesuisNice oder #PrayforNice posten. Das wird helfen. Vielleicht könnte Facebook auch einfach ein Skript zur Verfügung stellen, das einfach automatisch täglich „Je suis [aktuelle Stadt von heute]“ postet?

Wir kämpfen mit Hashtags, sie mit Handgranaten. Allahu Akbar.

 

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Der europäische Verrat an moderaten Muslimen

In Tom Kratmans Roman „Caliphate“ sagt ein Araber in einer der zurückblickenden Szenen, dass er „den Fluch der Wüste“ in sich trage. Wo immer die Muslime vor dem Islam hinfliehen, würden sie ihn zugleich auch mit hinbringen. Die Romanfigur warnt dabei eindringlich vor dem radikalen Islam, seinen Machtansprüchen und seiner Verachtung gegenüber Nicht- und Andersgläubigen, bevor er zum Christentum konvertiert und schließlich selbst Opfer eines Anschlags wird. Wie in dem trotz allem lesenswerten Roman mit seinen etwas eindimensionalen Charakteren erwartet werden kann, glaubt ihm seine linke deutsche Freundin nicht und verurteilt ihn gar für seine Ansichten.

 

Der Verrat an moderaten und säkularen Muslimen

Auch wenn Kratmans Roman sicherlich kein Meisterwerk der Literatur ist, so trifft er hier doch den Punk. In ganz Europa führen Politiker und Staaten selbst Diskussionen mit Muslimen und ihren Organisationen. Je lauter diese sind, desto eher werden sie zu einem offiziellen Verhandlungspartner. So auch der „Zentralrat der Muslime„,der trotz seines hochtrabenden Namens praktisch keinerlei Rückhalt unter den Muslimen hat und noch nicht einmal ein Prozent der Muslime in Deutschland vertritt. So war diese Organisation nicht nur bei der deutschen Islamkonferenz ein Verhandlungspartner, auch islamistische Organisationen wie Millî Görüş wurden hier zu offiziellen Verhandlungspartnern erhoben.

Betrachtet man die Szenerie von außen, so scheinen vor allem orthodoxe bis islamistische Organisationen als Verhandlungspartner angenommen zu werden, während der Großteil der Muslime sich überhaupt nicht mit diesen Organisationen identifiziert oder zumindest keinen Grund sieht Mitglied zu werden.

Dass dabei die lautesten Organisationen angehört werden, erklärt sich vermutlich in der Dynamik der Medien. Wer ständig Sonderrechte fordert, wird wahrgenommen. Wer dagegen eine „Assimilierung“ fordert, bringt einfach keine gute Schlagzeile für eine Tageszeitung. Zumal er solch eine Ansicht weitaus häufiger einfach lebt, statt es großspurig zu fordern. Schließlich braucht es auch keine Organisation, wenn man als Muslim sich in einem Deutschland mit gleichen Rechten und Pflichten, dem Grundgesetz und seiner Werteordnung wohlfühlt. Da aber die radikaleren Vertreter sich organisieren und mit ihren Forderungen mehr Medienpräsenz bekommen, steigt ihre Wichtigkeit gegenüber den Politikern, die sich nun mit diesen lauten Vertretern befassen und mit ihnen zu diskutieren und verhandeln beginnen.

Dabei ist dies nichts als ein Verrat an den eigenen Werten und – viel schlimmer – an all jenen Muslimen, die nicht etwa wegen des kälteren Wetters und des Sozialsystems eingewandert sind, sondern gerade weil sie auf der Suche nach einem wirklich säkularen Staat ohne islamische Dogmatik waren.

Als der algerische Schriftsteller Kamel Daoud in einem bemerkenswerten Essay vor dem islamischen Frauenbild warnte, wurde ihm anschließend von 18 französischen Akademikern vorgeworfen, er nähre „islamophobe Fantasmen” und wolle Flüchtlinge „disziplinieren”. Die moralische Kapitulation erfolgte dabei, dass diese Akademiker Daoud allen Ernstes vorwarfen, er wolle „Flüchtlingen” Aufnahmebedingungen stellen und ihnen Werte auferlegen, vor allem den Respekt vor Frauen. Dass die Vorstellung von Fremden Benimmregeln und Respekt vor Frauen zu fordern in Europa inzwischen etwas Anstößiges ist, spricht dabei für sich. Dass der Schriftsteller anschließend erklärte, er werde sich künftig nicht mehr öffentlich politisch äußern, ebenfalls. Einmal mehr verrieten europäische Intellektuelle diejenigen Menschen aus der islamischen Welt, die ihre Gefahren erkennen und die im Westen gelebten Werte angenommen haben und sie zu verteidigen bereit sind.

Erklären kann ich mir diese so häufigen und so typischen Attacken von europäischen Intellektuellen und Journalisten gegen aus islamischen Ländern Zugewanderte durchaus. Vielleicht ist es der innere Trieb, nicht wahrhaben zu wollen, was man dort hört. Die muslimische Zuwanderung dürfte zu wesentlichen Teilen auf den Ideologien der linken Intellektuellen beruhen, die an eine gemeinsame und friedliche Welt glauben, bei der sich alle Menschen insgeheim doch nur an den Händen halten und gemeinsam Lieder singen wollen. Dass das abgrundtief Böse hierbei nicht nur bei alten heterosexuellen rechten weißen Männern lauern kann, sondern auch bei den ob ihrer Exotik so geliebten Zuwanderern und ihrer Religion, will man nicht glauben. Und deshalb heißt es einmal mehr nach Christian Morgenstern:

Und er kommt zu dem Ergebnis: »Nur ein Traum war das Erlebnis. Weil«, so schließt er messerscharf, »nicht sein kann, was nicht sein darf.«

Wenn aber die Kritiker marginalisiert und zum Schweigen gebracht werden, dann bleiben alleine die Fundamentalisten übrig, die oft auch gerade durch ihre radikale Anschauung mit größerem Sendungsbewusstsein und Missionierungsdrang ausgestattet sind. Damit wird garantiert, dass „der Fluch der Wüste“ all jene Muslime wieder einholt, die dem Islam mit seiner real existierenden Ausführung entfliehen wollten.

Will Europa das verhindern, so muss es sich mit all jenen gemein machen, die aus erster Hand wissen, was der Islam in seiner politischen Form bedeutet, statt sie zu verfemen. Ein durch europäische Kritiker zum Schweigen gebrachter Kamel Daoud ist eine Katastrophe und ein verheerendes Zeichen für den Selbsterhaltungstrieb eines säkularen und toleranten Europas. Dieses müsste nämlich nach Karl Popper handeln.

„Wir sollten daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten geltend machen, dass sich jede Bewegung, die Intoleranz predigt, außerhalb des Gesetzes stellt, und wir sollten eine Aufforderung zur Intoleranz und Verfolgung als ebenso verbrecherisch behandeln wie eine Aufforderung zum Mord, zum Raub oder zur Wiedereinführung des Sklavenhandels.

Die Rede, die Kölns OB Henriette Reker zu #KölnHbf hätte halten müssen

Liebe Frau Reker,

in Ihrer Rede sprachen Sie angesichts der Angriffe in der Neujahrsnacht davon, dass die Stadt neue Verhaltensregeln für potentielle Opfer erstellen werde um ihnen so eine bessere Vorbereitung zu ermöglichen. Da dies nichts anderes als eine Kapitulation vor der Gewalt und ein Offenbarungseid des Rechtsstaates wäre, gehe ich davon aus, dass Ihr Redenschreiber entweder drei durchzechte Nächte in Folge hinter sich oder eine Valium eingeworfen hatte. Ich habe daher für Sie eine neue Rede geschrieben.

 

Liebe Kölner,

die Angriffe auf dem Bahnhofsvorplatz von der Neujahrsnacht haben uns völlig unerwartet getroffen. Lassen Sie mich ehrlich sein, sie waren ein totales Staatsversagen. Jeder Staat hat als seine Kernaufgabe den Schutz seiner Bürger. Hier haben wir nicht nur katastrophal versagt, hier müssen wir uns auch entschuldigen.
Angesichts von mindestens zwei weiteren, simultan durchgeführten Angriffen dieser Art in anderen Großstädten, jeweils ebenfalls durch arabischstämmige Täter und jeweils mit praktisch identischer Vorgehensweise, kann kein Zweifel mehr bestehen, dass wir vor einem erheblichen Problem stehen. Wir haben es offensichtlich mit einem soziokulturellen Problem der arabischen Männer in Deutschland zu tun. „Die Rede, die Kölns OB Henriette Reker zu #KölnHbf hätte halten müssen“ weiterlesen

Selbsthass ist keine Lösung für islamischen Extremismus

In der Mainpost schreibt der Islamwissenschaftler Dr. Martin Rainer einen längeren Gastbeitrag, bei dem er, unter Verklausulierung, die Aufgabe unserer Meinungsfreiheit fordert.

 

Keine Solidarität für Zeichner

Wenn Dr. Rainer schreibt, die Trauer um verlorenes Leben und der Respekt vor treffender satirischer Kritik erlaube es ihm nicht, sich nach „Je suis Charlie“ mit Charlie Hebdo zu identifizieren. Viel besser würde ihnen stattdessen eine „kritischere, differenzierte Würdigung ihres Werkes“ zur Ehre gereichen. Wie er sich das vorstellt, sagt er im nächsten Absatz: Mit Widerspruch. Statt sich mit einem „Je suis Charlie“ mit dem Blatt, den Toten und seinen Überlebenden zu solidarisieren, ist „Je ne suis pas Charlie“ seine Antwort. Dabei dient das „Ich bin Charlie“ keineswegs einer kritischen künstlerischen Betrachtung der Qualität ihrer Karikaturen, sondern einer Demonstration der Solidarität gegenüber den Ermordeten und gegenüber des Angriffs auf die Meinungsfreiheit.

Letztendlich ist es nichts anders als „Ich bin ein Berliner“ auf die Gegenwart übertragen. So wenig wie damals John F. Kennedy sagen wollte: „Ich bin wirklich ein Berliner, spreche also Euren Dialekt und habe ebenfalls schlechtes Benehmen als >Berliner Schnauze< kultiviert“, so wenig bedeutet „Je suis Charlie“, dass man jede Karikatur des Blattes gut heißt. Es war und ist nichts anderes als eine Solidaritätserklärung mit bedrohten Menschen. Diese will ihnen Dr. Rainer jedoch verweigern.

 

Selbsthass statt Verteidigung der Freiheit

Anschließend erklärt Dr. Rainer, „wir“ hätten Schuld an dem tragischen Attentat, weil wir es versäumt hätten, die „satirische Provokation angemessen zu würdigen, nämlich durch unseren Widerspruch„. Nun, Die Brüder Kouachi haben es angemessen gewürdigt, mit dem Feuer aus ihren Kalaschnikows.

Als die Grenzen der Freiheit überschritten wurden, in dem Moment, als die Würde einer Weltreligion in ihrem heiligen Kern angegriffen wurde, da wäre unser Widerspruch die richtige Antwort gewesen. Aber stattdessen haben wir durch unser Schweigen die Antwort anderen überlassen, denen, die keine andere Sprache haben als die der Gewalt.„, schreibt Dr. Rainer in bester Tradition des westlichen Selbsthasses der Intellektuellen. Es erinnert an die Titelseiten „Wie konnten wir sie soweit treiben?“ nach dem 11. September 2001, als man die Schuld am Massenmord nicht bei den Mördern suchte, sondern bei den Opfern.

Dabei ist diese Betrachtungsweise inhärent rassistisch, nichts anderes. Sie besagt nämlich, dass der arme radikale Muslim am Ende eben nichts anderes kann als Köpfe abzuschneiden und Redaktionsräume im Blut der Redakteure zu tränken. Die Schuld wird vom Täter auf das Opfer transferiert. Warum trug die Frau auch nachts einen Minirock? Sie hat die Vergewaltigung doch provoziert.

 

Islamwissenschaftler blendet islamische Geschichte aus

Absurder wird es noch, wenn Dr. Rainer, den die Mainpost als „Islamexperten“ bezeichnet, schreibt: „Damit haben wir Mitschuld daran, dass in der muslimischen Welt Frustration und Empörung einen Nährboden für Wut und Hass gebildet haben.

Nicht nur, dass die Muslimbrüder, die Keimzelle von fast allem sunnitischen Terrorismus heute, schon 1928 von Hassan al-Banna gegründet wurden, Wut und Hass sind im extremistischen Islam seit jeher fest verwurzelt. Mohammed selbst ließ Fatuna und Qariba, zwei Sklavinnen von Abdullah ibn Sad ibn Abi Sarh, wegen Spottliedern töten. Abu Afak wurde im angeblich biblischen Alter von 120 Jahren auf Befehls Mohammed durch Salem ibn Omayr getötet, weil er Anekdoten und Gedichte über Mohammed verfasst hatte. Mohammed selbst hatte gefragt: „Wer wird für mich mit diesem Schurken fertig?“ Weil Asma bint Marwan den Mordbefehl respektlos kommentierte, wurde auch sie getötet.

Schon Mohammed machte mit Spöttern kurzen Prozess, ungeachtet ihres Geschlechts oder Alters, was nach Sure 33:21 „Wahrlich, im Gesandten Allahs ist für euch ein schönes Vorbild“ nachahmenswert für Muslime ist, die dieser Interpretation des Islams folgen.

Der radikale Islam hat seit seinem Entstehen wenig Erbarmen mit seinen Kritikern und mit den Kritikern seines Propheten gekannt. Dies fehlender Selbstkritik auf unserer Seite und fehlendem Widerspruch gegenüber Karikaturen zuzuschreiben, ist untragbar und erneut ein Beispiel der inhärenten Überzeugung von den Muslimen als „Edlen Wilden“, eine zutiefst rassistische Einstellung.

 

Gott soll man nicht lästern

Dr. Rainer schreibt, wir hätten die abendländische Aufklärung nicht verstanden. „Haben wir unsere abendländische Kultur bereits verloren, dass wir vergessen haben, dass man Gott nicht lästert, und Propheten nicht verunglimpft?“ Dabei ignoriert er, dass gerade durch die Aufklärung eine zunehmende Trennung von Staat und Kirche stattfand, auch wenn sie bei uns nach wie vor nicht vollendet ist.

Seine Aussage ist somit geradezu eine groteske Verkehrung der Aufklärung. Gerade die Aufklärung war es, die Kritik an Göttern und Propheten überhaupt erst ermöglicht hat. Wieso auch sollte ich Gott nicht lästern dürfen? Welchem Gott übrigens? Ich bin ungläubig und glaube daher weder an den dreifaltigen Gott, noch an JHWH, noch an Allah. Auch glaube ich nicht an die tausenden Hindu-Götter – und sollen Indianer nicht Gott in allem sehen? Ist nicht jeder unnötig gefällte Baum letztendlich ein Angriff auf die Religion der amerikanischen Ureinwohner?

Damit zeigt Dr. Rainer nichts anderes als die Forderung, einer potentiell gewalttätigen Religion gegenüber Vorsicht walten zu lassen. Vermutlich während er ein Steak auf dem Teller hat, das aus einer für viele Inder heiligen Kuh gemacht wurde.

Haben wir das demokratische Grundprinzip vergessen, dass die Freiheit des Einzelnen spätestens dort aufhört, wo er die Rechte der anderen verletzt?„, schreibt Dr. Rainer weiter, wobei er beflissentlich ignoriert, dass eine Kritik an Allah und an Mohammed eine Kritik an etwas Unpersönlichem, an einer Überzeugung ist. Keine Kritik und kein Angriff auf Menschen, zumindest nicht, solange diese ihn nicht auf sich beziehen wollen. So wie man selbstverständlich jede deutsche Partei zum Antichristen des politischen Spektrums erklären kann, ohne deswegen gleich die „Rechte der anderen“, sprich ihrer Mitglieder, zu verletzen, so muss auch eine Kritik an Ideologien und Religionen als Fundament der Freiheit verstanden werden.

Nie hat, zumindest wäre es mir nicht bekannt, Charlie Hebdo in Karikaturen oder Texten erklärt, „Die Muslime sind alle…“. Entsprechend ist es eine zutiefst kollektivistische Denkweise, Kritik an einer Ideologie und Religion auf die Individuen zu transferieren. Wird einzelnen unter diesen Individuen gar Verständnis ob begangener Bluttaten zugestanden, und nicht anders ist sein Text zu interpretieren, ist der Gipfel der Selbstverleugnung und Selbstaufgabe unserer Freiheiten erreicht.

 

Eigenwillige Betrachtung der Geschichte

Noch interessanter werden Dr. Rainers Ausführungen jedoch, wenn er den obligatorischen Bezug auf das NS-System herstellt, der auf die absurde Gleichsetzung „Die Muslime sind die Juden von heute“ abzielt.

So schreibt er: „Satirische Provokationen hat es auch unter den Nationalsozialisten gegeben. Karikaturen von Juden bereiteten damals den Pogromen den geistigen Boden. Haben wir daraus nichts gelernt?“ Nun, Herr Dr. Rainer, wir könnten daraus lernen, dass im NS-System unter Vorschieben verschiedener Gründe, satirische Darstellung in weiten Teilen verboten war. Während im NS-System „satirische Provokationen“ (welch herrlicher Euphemismus) gegenüber Juden publiziert wurden, wäre der Versuch Satire über das Dritte Reich, seinen Rassenkrieg und seine Vernichtung menschlichen Lebens mit einem Aufenthalt im KZ, möglicherweise ohne Rückkehr, entlohnt worden. Dazu zielten die genannten antisemitischen Karikaturen der NS-Zeit keineswegs auf radikale Vertreter, die Religion an sich oder Mose ab. Sie richteten sich ausdrücklich pauschal gegen „die Juden“ und dämonisierten diese bar jeden Bezugs zur Realität.

Auch eine Bezugnahme auf das angeblich so tolerante Kalifat von Cordoba darf natürlich nicht fehlen. Dies ignoriert nicht nur, dass alle nicht muslimischen Untertanen dort im Rahmen der Dhimma auch nur euphemistisch als „Bürger zweiter Klasse“ bezeichnet werden können, es ignoriert auch, dass dieser Mythos eines toleranten Zusammenlebens ein Produkt antiklerikaler Propaganda der Aufklärung ist und beispielsweise der Orientalist Bernard Lewis schrieb, dass der „Mythos spanisch-islamischer Toleranz besonders von jüdischen Gelehrten gefördert wurde, denen er als Stock diente, um ihre christlichen Nachbarn zu schlagen„.

Dass die islamischen Bewohner des Kalifats immer wieder Raubzüge ins christliche Hinterland führten und ganz Südfrankreich terrorisierten, wird genauso ausgeblendet, wie die Verwüstung von Zamora 981, von wo 4.000 christliche Gefangene als Sklaven ins Kalifat gebracht wurden oder die Zerstörung von Barcelona 985, der alle Bewohner durch Mord oder Versklavung zum Opfer fielen. Der dafür verantwortliche Abu Aamir Muhammad ibn Abdullah ibn Abi Aamir, al-Hajib al-Mansur war nicht nur für 50 Feldzüge gegen Christen während seiner Herrschaft bekannt, sondern auch dafür, alle philosophischen Bücher zu verbrennen, derer er habhaft wurde. Er machte 997 auch Santiago de Compostela dem Erdboden gleich und zeigte seine Toleranz gegenüber der christlichen Pilgerstadt, indem er die christlichen Überlebenden in die Sklaverei führte und zwang, die Glocken von Compostala tausende Kilometer weit nach Cordoba zu tragen, wo sie in Lampen für die Moschee umgescholzen wurden.

Die Historikerin Bat Ye’or weißt darauf hin, dass die Maßlosigkeit, die Regelmäßigkeit und der systematische Charakter der Verwüstungen die der griechischen, slawischen und lateinischen Heeren der Zeit weit übertraf.

Dass in al-Andaluz im Rahmen der Dhimma Toleranz herrschte, ist eine blanke Ignoranz der Fakten. Weil die islamischen Eroberer die einheimischen Verwaltungskräfte und Fachleute brauchten und die Dhimma zudem eine hervorragende Art der Beschaffung von Reichtum für die Eroberer (Stichwort Dschizya und Kharaj) war, wurden die „Buchgläubigen“ geschützt, aber nicht aus einem Wunsch tolerant zu sein. Das gleiche Prinzip wendet heute übrigens der „Islamische Staat“ an, der sogar die Jeziden unangetastet lässt, die in Erdölraffinerien unabkömmliche Aufgaben erfüllen.

Die nach Bernard Lewis herrschende „rituelle Demütigung“ der nichtmuslimischen Bewohner der iberischen Halbinsel zeigte sich auch in dem Rechtsgutachten von Ibn Abdun, dem Vertreter der in al-Andaluz vorherrschenden maliktischen Rechtsschule, das 1100 verfasst wurde.

«Ein Muslim darf einen Juden nicht massieren, auch nicht einen Christen. Er darf nicht ihren Abfall beseitigen und nicht ihre Latrine reinigen; es ist angemessener, dass Juden und Christen dieses Gewerbe ausüben, denn es ist das Gewerbe der am meisten Verachteten» (Nr. 153).

«Man darf nicht zulassen, dass ein Steuereintreiber, Polizist, Jude oder Christ, sich wie ein Notabler, ein Jurist oder ein Reicher kleidet, sondern man muss sie hassen, den Verkehr mit ihnen meiden und darf sie nicht mit ‹Der Friede sei mit dir› grüssen, denn ‹der Satan hat von ihnen Besitz ergriffen und sie das Gedenken Allahs vergessen lassen. Sie gehören zur Partei des Satans. Wahrlich, die zur Partei Satans gehören, werden ja (letzten Endes) den Schaden haben› (Sure 58:19). Sie müssen ein Abzeichen tragen, an dem man sie erkennt, das ihnen zur Schande gereicht» (Nr. 169).

«Man darf dem Juden und auch dem Christen kein wissenschaftliches Buch verkaufen, es sei denn, der Verfasser bekenne sich zu ihrer Religion, denn sie übersetzen wissenschaftliche Bücher und schreiben sie ihren Anhängern und Bischöfen zu, während ihre Verfasser Bischöfe sind» (Nr. 206).

Phasen tatsächlicher Toleranz mit einer Aufweichung der harten Regeln gegenüber den Dhimmis wechselten sich jedoch mit Phasen blutiger Unterdrückung ab, die beispielsweise 1066 zum Massaker von Granada führten, bei dem 4.000 Juden erschlagen wurden.

 

Forderung der Aufgabe der Freiheit

Dr. Rainer führt seine Ausführungen fort, indem er schreibt: „Eine multiethnische Demokratie von der Größe Europas kann nur mit klaren Regeln funktionieren; Regeln die auch der individuellen Freiheit dort Grenzen setzen, wo das allgemeine Interesse eines friedlichen Zusammenlebens gefährdet wird. Die Freude an der provokativen Überschreitung aller Grenzen, ohne Rücksicht auf Verluste, das ist ein 68er-Relikt aus dem letzten Jahrhundert, das sich unsere moderne Gesellschaft nicht mehr leisten kann.

Damit fordert er nichts anderes als die Aufgabe der Freiheit. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit definieren sich nämlich nicht dadurch, sich verschiedene Varianten einer Aussage aussuchen zu dürfen. Ob man nun sagen oder schreiben darf: „Der Diktator ist gut“, „Der Diktator ist großartig“ oder „Der Diktator ist wunderbar“ ist keine Meinungs- und Pressefreiheit mehr. Die herrscht nur, wenn man auch „Der Diktator gehört aufs Schafott“ schreiben darf.

Meinungsfreiheit herrscht konsequenterweise nicht, wenn man 90% sagen darf. Auch nicht, wenn man 95 oder 99% sagen darf, sondern ausschließlich, wenn man 100% sagen darf.

 

Die Forderung nach Beschränkung ist das Einknicken vor der Gewalt

Die ausgedrückte Forderung die eigenen Aussagen zu beschränken ist somit nichts anderes, als die Aufgabe der Meinungsfreiheit. Dies ist umso dramatischer, als sie selbstverständlich vor allem selektiv zu erfolgen hat. Auch wenn Dr. Rainer das Christentum und das Judentum mit einbezieht, so gibt es natürlich noch unzählige andere Ideologien und Religionen, die ihren Anhängern wichtig sind. Diese zeichnen sich zumeist jedoch dadurch aus, dass eine Fundamentalkritik an ihnen nicht in einem Blutbad enden kann.

Dr. Rainer bestätigt dies sogar expressis verbis: „Eine multiethnische Demokratie von der Größe Europas kann nur mit klaren Regeln funktionieren; Regeln die auch der individuellen Freiheit dort Grenzen setzen, wo das allgemeine Interesse eines friedlichen Zusammenlebens gefährdet wird.

Köpfe werden aktuell aber nur von Vertretern einer Religion abgeschnitten, was das „friedliche Zusammenleben“ ein klein wenig einschränkt. Die Reaktion darauf sollte nicht ein Hinterfragen sein, also ein „Warum leitet Ihr aus Eurer Religion das Recht ab, Köpfe abzuschneiden“, sondern eine Verkehrung von Ursache und Wirkung, indem er „Nicht mehr mit Meinungsfreiheit provozieren, dann schneiden sie keine Köpfe mehr ab.“ sagt.

Dabei ist dies nicht nur ein Selbstmord aus der Angst vor dem Tod, es ist zugleich ein Verrat an all den moderaten Muslimen, die nun hören, dass Kritik an der radikalen Auslegung des Islams verboten gehöre. Es öffnet dazu weiteren Forderungen von Extremisten Tür und Tor. Wieso sollten sie auch mit ihren Forderungen aufhören, wenn wir so bereitwillig einknicken, wie es sich Dr. Rainer wünscht?

 

Individualismus und Kollektivismus

Die Karikaturen von Charlie Hebdo sind niemals ein Angriff auf die Muslime, als Menschen und Individuen, gewesen, sondern ausschließlich auf den Islam und auf extremistische Vertreter von ihm. Dies muss eine freie Gesellschaft aushalten, sonst ist sie nicht mehr frei.

Statt in kollektivistischer Manier dazu überzugehen, die Kritik an einer Überzeugung allen Individuen zuzuschreiben, ob diese es sich nun ausgesucht haben, der Überzeugung anzuhängen oder nicht, sollten die Freiheit mit Überzeugung umarmt werden. Wenn überhaupt Grenzen gezogen werden müssen, dann ausschließlich dort, wo man Personen angreift.

Wer also „der Islam ist…“ schreibt, muss um jeden Preis in seiner Meinungsäußerung geschützt werden, egal wie weit er geht. Grenzen dürfen erst dort gezogen werden, wo er „Die Muslime sind…“ schreibt.