Facebook und co: Angriff auf die Meinungsfreiheit?

Mit jedem Tag wird die Liste der Unternehmen länger, die Donald Trump vorübergehend oder für immer von ihren Diensten ausgeschlossen haben. Den Mann, der zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels immer noch amtierender US-Präsident ist. Ein Teil wird damit begründet, dass der 45. US-Präsident zur Gewalt aufgerufen habe. Ein anderer Teil will wohl noch schnell auf den Zug aufspringen und sich unter die „Guten“ gesellen. Dieser Tage dürfte es nicht mehr überraschen, wenn Netflix morgen erklärte, es habe den privaten Zugang von Donald Trump zu seinem Angebot gekündigt, weil man nicht wolle, dass Trump Netflix zum Ansehen von Filmen nutze.

Die große Säuberungswelle

Gesperrt wird allerdings nicht nur der abgewählte US-Präsident, sondern auch zunehmend mehr, was seinen Anhängern zur Organisation dient. Die App Parler, die als eine Art Twitter-Alternative ohne Zensur von Konservativen dienen sollte, wurde inzwischen aus den App-Stores von Googles Android und von Apple genommen. Der Hoster der App, Amazon Web Services, hat dem Unternehmen sein Hosting mit 24-Stundenfrist gekündigt.

Pro-Trump Gruppen werden überall im Internet gelöscht, so auch der entsprechende Subreddit. Dies erinnert an die erste Säuberungswelle 2017, als ein Rassist mit seinem Auto in eine Gruppe Gegendemonstranten in Charlottesville gefahren war, wobei eine Frau starb. Damals wurde dem für Meinungsfreiheit einstehenden konservativen sozialen Netzwerk Gab ebenfalls von Seiten des Hosters gekündigt und überall weltweit reagierten Unternehmen mit Zensur und dem Entfernen von Produkten.

Dabei wurden nicht nur Fahnen der Südstaaten aus dem Sortiment oder rassistische Lieder von Youtube entfernt, selbst die Profile auf Dating-Seiten wurden prominenten Rassisten wie Chris Cantwell gelöscht.

Marktfreiheit

Als Liberaler bin ich für Marktfreiheit und für das Hausrecht von Unternehmen. Ein Rassist soll das Recht haben, in seinem Geschäft keine von ihm verhassten Menschen zu bedienen, weil der Markt dies eigentlich damit bestens regeln wird, dass ein nicht-Rassist dafür mehr Umsatz hat und belohnt wird.

Entsprechend soll auch ein großes Unternehmen das Recht haben, sich seine Kunden auszusuchen. Wenn Facebook bestimmte Menschen wegen ihrer politischen Gesinnung nicht haben will, so ist ihm dies, diesen Prinzipien folgend, freigestellt.

Problematisch wird es erst, wenn man sich der Frage kritischer oder essentieller Infrastruktur nähert. Soll es leigitm sein, wenn ein privates Busunternehmen sich auf dem Land weigert, den Rassisten ohne Auto zu transportieren, es aber der einziger Anbieter für Busverbindungen ist? Wenn die einzigen zwei Lebensmittelgeschäfte in seinem Ort ihm Hausverbot erteilen? Wenn die Internetanbieter seinen Anschluss abstellen und einen neuen Vertrag verweigern, weil er ja Rassist sei? Wer für ein unbeschränktes Hausrecht von Unternehmen eintritt, der muss auch das unterstützen.

Linke sind gleicher

Das harte Vorgehen gegen Rechte, eben beileiben nicht nur Rechtsextreme, wäre deutlich leichter zu akzeptieren, wenn die Maßstäbe in jede Richtung gleich wären. Schon 2016 wurde der rechte Provokateur Milo Yannopolis dauerhaft auf Twitter gesperrt. Er hatte so schwerwiegende Verbrechen begangen, wie Schauspielerinnen hässlich zu nennen oder eine Umfrage zu starten, ob man lieber wolle, dass die eigenen Kinder Krebs oder Feminismus bekämen, wobei Krebs übrigens gewann.

Während ein harmloser Rabauke zunächst den einmaligen Vorgang erlebte, dass ihm die Verifizierung entzogen wurde, was bedeutet, dass sein Account plötzlich nicht mehr von Twitter garantiert der von Milo war, wurde er später dann lebenslang gesperrt. Dies zeigte nicht nur, wie offen Twitter den „Blauen Haken“ politisch nutzt, es wird auch besonders pikant, dass die Terrororganisationen Hamas und Hisbollah offizielle Accounts auf Twitter unterhielten, die erst drei Jahre später, 2019, von Twitter gelöscht wurden.

Ein rechter Provokateur, der nicht zur Gewalt aufrief, war also schlimmer für Twitter, als islamische Terrororganisationen mit einer langen blutigen Spur. Der Sprecher der Terrororganisation der afghanischen Taliban ist übrigens weiterhin unbehelligt auf Twitter, wobei er sich selbst sogar offen als Sprecher der Organisation bezeichnet. Donald J. Trump hingegen, der amtierende US-Präsident, ist nun ebenfalls gelöscht. Dass die iranische Regierung, die offen und wiederholt auf Twitter zur Vernichtung Israels aufruft, nicht gelöscht wird, ist selbstredend.

Diese Ungleichbehandlung durch Medien und die mit ihnen verbundenen großen Monopolisten bzw. Oligopolisten ist dabei so offensichtlich, wie konsequent. Die linke „Komödiantin“ Kathy Griffin konnte nicht nur mehrfach ein Bild, bei dem sie den abgetrennten Kopf von Donald Trump hochhielt posten, sie behielt selbstverständlich ihren blauen Haken, wurde nicht gebannt und das Bild ist weiterhin auf Twitter online.

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text

Als den Sommer 2020 über Linksextreme in der Westlichen Welt, aber vor allem auch in den USA randalierten, mit Sachschäden in Milliardenhöhe, Plünderungen, Schwerverletzten und mindestens 25 Toten, konnte die künftige US-Vizepräsidentin Kamala Harris ohne negatives mediales Echo dazu auffordern, für die Kaution der verhafteten Gewalttäter zu spenden. Wie wäre wohl das Echo, wenn Mike Pence auffordern würde, für die Kaution der verhafteten Kapitolstürmer zu spenden?

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text „Kamala Harris @KamalaHarris 。ㅇㅇ If you're able to, chip in now to the @MNFreedomFund to help post bail for those protesting on the ground in Minnesota. Tweet übersetzen MFF Donate to the Minnesota Freedom Fund secure.actblue.com 10:34 nachm. Juni 2020 Sprout Social“

Als der ehemalige American Football-Spieler Colin Kaepernick die Gewalt der BLM-Randalierer verteidigte und das Recht auf Gewalt propagierte reagierte Twitters Jack Dorsey ebenfalls – indem er Kaepernick drei Millionen Dollar für dessen politischen Aktivismus übergab. Kritik an Kaepernick oder gar „deplatforming“ war – natürlich – Fehlanzeige.

Die Liste der Ungleichbehandlung durch das Kartell auf Medien und Big Tech Oligopols ist länger, als es in einem Artikel Platz finden könnte, diese Beispiele sollten daher ausreichen. Nur um wenigstens auch einen direkten Bezug zu Deutschland herzustellen: Merkel forderte im Blick auf die USA, Wahlverlierer haben das Ergebnis anzuerkennen, während sie selbst erklärte, die demokratische Wahl des Ministerpräsidenten von Thüringen sei „unverzeihlich und sofort rückgängig zu machen“…

Die Machtkonzentration wird existenziell bedrohlich

Wenn Unternehmen politisch agieren, kann dies problematisch sein. Wenn es ein Oligopol ist, wird es bedrohlich. Wenn das Oligopol aber völlig einseitig politisch agiert, wird es zu einer existenziellen Frage.

Facebook, Twitter, Amazon, Apple, Mircosoft und Alphabet kontrollieren praktisch heute das Internet. Wenn diese Unternehmen einen gezielt vernichten wollen, können sie es. Man hört in der virtuellen Welt auf zu existieren. Facebook und Twitter können einem die Stimme nehmen, Google und Microsoft können mit ihren Suchmaschinen einem die Möglichkeit zur Werbung auf der eigenen Webseite nehmen und wenn sie einen aus ihren Suchmaschinen entfernen, wird man nicht mehr gefunden. Da selbst Browser inzwischen aktiv für „deplatforming“ eintreten, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man mit gängigen Browsern bestimmte Webseiten nicht mehr aufrufen kann, weil diese von den dahinter stehenden Unternehmen negativ bewertet wurden. Covid-19 hat dies gezeigt, wo (zuvor) renommierte Wissenschaftler gebannt, geshaddowbannt oder anderweitig in ihrer Verbreitung gehindert wurden. Wer „fake news“ über das Virus verbreitete, dem löschte Facebook dies gerne einfach direkt und warnte anschließend, dass weiteres Teilen solcher Inhalte die eigene Reichweite verringern würde, bis man schließlich gesperrt werde.

Verbindet man die Vorauswahl der zur Verfügung gestellten Informationen durch die oben genannten Unternehmen mit der Dominanz linker Lehrer und Universitätslehrer, so schwinden zunehmend die Möglichkeiten, Andersdenkenden überhaupt noch die eigenen Ansichten vorzustellen, damit diese sich eigene Meinungen bilden können.

Wäre ich der nächste republikanische Präsident, so würde ich meine marktwirtschaftlichen Überzeugungen in diesem Fall ignorieren und die genannten Unternehmen zerschlagen, und wenn es nur aus dem kleingeistigen Gefühl der Rache wäre. Wie wichtig und mächtig deren ungewählte Chefs jedoch sind, zeigt sich, dass ich eine solche Absicht dabei aber besser bis nach der Wahl für mich behalten sollte. Denn die kombinierte Macht, nicht nur finanziell, sondern vor allem technisch, von Facebook (auch Whatsapp und Instagram), Twitter, Microsoft (Windows, Edge Browser, Bing Suchmaschine), Alphabet (Google, Youtube, Chrome), Apple und Amazon (Hosting, Logistik und Online-Vertrieb) ist so groß, dass ich keinerlei Zweifel habe, dass sie den US-Präsidenten bestimmen können, wenn sie es wollen.

Selbst wenn man politisch bereits verfestigt ist, so kann ein Spiel mit dem Algorithmus und eine redaktionelle Zuarbeit erheblichen poltiischen Einfluss erzeugen. Wer Republikaner ist, durch Facebook manipuliert aber vor allem Schlechtes über den eigenen Kandidaten hört, ist, selbst wenn die Wahl des Gegenkandidaten ausgeschlossen ist, eher geneigt, nicht zur Wahl zu gehen. Umgekehrt können die Wähler des Gegenkandidaten gezielt motiviert werden.

Die Liste der Unternehmen, die sich mit kritischer technischer oder elektronischer Infrastruktur klar politisch engagieren wird mit jedem Tag länger. Darin keine Gefahr für die Freiheit zu sehen, wäre mehr als nur naiv.

Eine völlige Vergiftung des politischen Klimas ist die Folge

Wer dieser Tage auf Twitter und Facebook liest, ertrinkt geradezu in Kommentaren Linker, die vor Glück von Orgasmus zu Orgasmus reiten. Jede Löschung eines Accounts, jeder Schritt zur wirtschaftlichen Vernichtung einer konservativen Konkurrenz wird gefeiert und voller Häme bedacht. Glauben diese Leute, dass dies spuren- und folgenlos sein wird?

Mit jedem Tag wird es schwerer, vom rechten politischen Spektrum zivilisiertes und faires Verhalten zu erwarten, wenn die Gegenseite jeden Anschein aufgegeben hat. Wenn Meinungsfreiheit, Fairness, Chancengleichheit als bloße Phrasen entlarvt wurden und „Might is Right“, also „Macht bedeutet Recht“ die Losung der Stunde ist, warum sollte diese Nachricht nicht auch rechts der Mitte ankommen und aufgenommen werden?

Wenn jeden Tag demonstriert wird, dass die Gegner nichts von den Grundprinzipien des Pluralismus halten, wie lange kann man dann erwarten, dass das andere Lager diese aufrechterhält? Wie viel Wert misst man freiheitlichen und pluralistischen Grundprinzipien bei, wenn die Gegenseite diese offensichtlich exklusiv für sich selbst beansprucht und anderen vorenthalten will? Ab wann gibt man diese Prinzipien auf?

Sollten die USA wieder unter republikanische Führung gelangen, was die kommende Regierung dauerhaft zu verhindern suchen wird, indem sie Washington D.C. und wohl auch Puerto Rico zu Bundesstaaten erheben und damit vier neue demokratische Senatoren in den Kongress schicken wird, könnte es gut sein, dass sich die Demokraten jemanden wie Donald Trump zurückwünschen werden. Wenn es dazu kommen sollte, sollten sie besser nicht die Schuld bei anderen suchen.

Eine Lehre der Geschichte ist, dass man dauerhaften Frieden mit einem starken Feind nur unter zwei Bedingungen erreichen kann: Man behandelt ihn respektvoll, mit Verständnis und ist auch in der Stunde des Sieges zu Kompromissen bereit. Oder aber man vernichtet ihn vollständig und schaltet ihn so auf Dauer als Konkurrenten aus. Tut man weder das eine, noch das andere, sondern demütigt ihn nur, während man ihn gleichzeitig stark genug lässt, so ist der nächste Konflikt nur eine Frage der Zeit. Dieser wird dann noch zusätzlich durch Rachegefühle angeheizt sein.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter, Telegram und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Schwarz-Weiß-Rot-Verbot als Zeichen der Schwäche

Schwarz-Weiß-Rot war die Fahne des Kaiserreiches, des Norddeutschen Bundes und wurde auch in der Weimarer Republik in der Handelsfahne weiter verwendet. Über ein halbes Jahrhundert waren es die Farben Deutschlands und auf sie geht bis heute das Schwarz-Weiße Trikot der Fußballnationalmannschaft zurück. Die Nazis haben diese Fahne gerade einmal zwei Jahre genutzt, während rechte Nazigegner sie in der Weimarer Republik als Gegensatz zur Hakenkreuzfahne verwendet haben. Dass Neonazis sie in den letzten Jahrzehnten als Alternative zur verbotenen Hakenkreuzfahne missbraucht haben, ändert daran nichts.

In Bremen ist das Zeigen der Reichs-Trikolore bereits verboten, Bayern will nachziehen. Ein bundesweites Verbot wird bereits gefordert. Es ist ein Zeichen der Schwäche und des Gefühls der Bedrohung der Regierenden.

Mein Buch zur Flüchtlingskrise hatte ich mit „Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zur Staatskrise“ wird untertitelt. Ich hatte bereits 2015/16 im Buch geschildert, warum der Staat als Folge auf die Migration und ihre Konsequenzen die Daumenschrauben ansetzen werde und immer mehr Einschränkungen der Freiheit folgen würden. Wer die Nachrichten der letzten fünf Jahren verfolgt hat, sieht, dass meine Prognose korrekt war.

Während der Staat sich in weiten Teilen mit der sogenannten Flüchtlingskrise überfordert sieht, heißt dies nicht, dass er völlig tatenlos wäre. Im Besonderen scheint sich die Aufmerksamkeit hierbei jedoch gegen die Schwachen in diesem Land zu richten. Nun, zumindest gegen die, die sich schwach geben, im Vergleich zu vielen „Flüchtlingen”. Diejenigen, die sich nicht gegen staatliche Maßnahmen wehren. Tatsächlich beginnt der Staat nämlich damit, hart gegen die Deutschen durchzugreifen.

https://amzn.to/30pLB6c

Die völlige Enttäuschung vieler mit dem Staat, der spätestens seit 2015 nicht mehr die Interessen der autochthonen Bevölkerung zu vertreten scheint, musste zu einer Entfremdung mit ihm und seinem System führen.

Die Demokratie selbst wird gefährdet
Nimmt man das fast schon systematische Versagen der Staatsorgane, kann das Vertrauen in den Staat und seine Institutionen nur geschwächt aus der Krise hervorgehen. Letzten Endes ist jede Verfassung und jede Institution das Papier nicht wert, auf dem sie begründet wurde, wenn das Vertrauen weg ist. Ein Verfassungsstaat kann daher nur auf zwei Arten überleben: Entweder, weil die Mehrheit dem System vertraut und es zu stützen bereit ist, oder weil eine starke Macht den Verfassungsstaat notfalls mit Gewalt zu stützen bereit ist. Ein Beispiel für den zweiten Fall ist das Deutschland der unmittelbaren Nachkriegszeit. Jedem in Westdeutschland war klar, dass die Amtsdauer nach einer erneuten „Machtergreifung” eher in Stunden, denn in Tagen zu bemessen wäre, weil die Siegermächte unmittelbar mit ihren Streitkräften eingreifen würden. Als die Siegermächte dann aber Deutschlands Demokratie als gefestigt genug beurteilten, wurde Deutschlands Souveränität wiederhergestellt.
Sehen die Deutschen jedoch das Versagen des Staates, verlieren sie ihr Vertrauen. Wenn 45% der Deutschen Angst hat, ihre Meinung zur Flüchtlingskrise zu äußern, so sind diese 45% davon überzeugt, die Meinungsfreiheit existiere nicht mehr in Deutschland. Sie sind folglich auch nicht mehr bereit, sie zu schützen und sich einer offensichtlichen Abschaffung entgegenzustellen.
Doch nicht nur die Meinungsfreiheit, auch die Demokratie selbst ist gefährdet. Angela Merkels Entscheidung, die Existenz der eigenen Staatsgrenzen praktisch zu verleugnen, war ihre Entscheidung. Noch nicht einmal der Bundestag hatte mitzureden, geschweige denn der eigentliche Souverän, der Wähler. Dieser hatte 2013 mit seinen Stimmen Merkel das Mandat zum Regieren verschafft, die meisten dürften dies jedoch nicht so verstanden haben, dass sie damit erlauben würden, bis 2017 die Zusammensetzung der Bevölkerung selbst bereits nachhaltig zu verändern (siehe Kapitel zur Demographie). Sie sagen es sogar ganz eindeutig: „Nach einer Umfrage von Infratest-Dimap erklären 78 Prozent der Deutschen, dass ihnen der Einfluss des Islam in Deutschland zu stark wird. 76 Prozent fürchten sich vor einer Zunahme von Straftaten, 75 Prozent dass die Terrorgefahr in Deutschland steigt. Die Zahlen der Demoskopen sind so dramatisch eindeutig – die Deutschen wollen in ihrer großen Mehrheit diese Massenzuwanderung nicht nur nicht, sie haben blanke Angst davor.”
Die CDU-Abgeordnete und Menschenrechtsbeauftragte Erika Steinbach sagte sogar offen, obwohl einer Regierungspartei angehörig, sie fühle sich wie in einer Diktatur!

https://amzn.to/30pLB6c

Wenn nun Schwarz-Weiß-Rot verboten werden soll, so zeigt es die zunehmende Schützengraben-Mentalität der Regierenden, die sich immer mehr von einem aufmüpfigen Volk bedroht sehen. Es ist Symbolpolitik, nichts Weiteres, und beweist damit die Verzweiflung der Politik.

Als Monarchist kann ich anschließend entweder die Farbe einzelner Königreiche Deutschlands nutzen oder auch eine Farbe mit dem Familienwappen der von mir unterstützten Dynastie. Wer den Staat als solchen ablehnt, nutzt anschließend eben eine andere Fahne. Zum Beispiel die Wirmer-Flagge oder er nutzt Schwarz-Rot-Gold und dreht es einfach um. Im Notfall lässt sich auch einfach alle paar Monate eine neue Fahne erfinden, wenn die Politik nachzieht.

Es ist Symbolpolitik und ein Zeichen der Verzweiflung und sollte als solches auch erkannt werden. Was mit jemandem aus dem Jemen, oder wer Solidarität mit den Menschen dort demonstriert, passiert, wird wohl auch spannend werden.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter, Telegram und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

COVID-19: Ich hatte Unrecht

Ab Januar 2020 hatte ich, weit vor den Meisten, begonnen, mich auf das Virus vorzubereiten. Ich habe Nachrichten gelesen, wonach die Letalität über der Spanischen Grippe liegen soll. Im Februar habe ich dann meinen Lesern empfohlen, sich selbst vorzubereiten. Inzwischen habe ich meine Ansicht geändert und bin davon überzeugt, dass ich falsch lag und die allermeisten Maßnahmen übertrieben sind.

Ich bin noch immer in Panama, wo wir nun endlich nach sechs Monaten (!) Hausarrest mit zweimal je zwei Stunden Ausgang pro Woche für Einkäufe langsam aus der Haft entlassen werden. Noch herrscht sonntags und ab 23 Uhr Ausgangssperre, es beginnt jedoch eine Normalisierung. Das Land hatte drakonisch auf das Virus reagiert, während die Elite gleichzeitig weiter entspannt an den Strand gefahren ist und 600.000 Menschen einen Passierschein hatten.

Vier bis fünf Monate wurde nur getestet, wer seinen Test selbst bezahlte (was bei zunächst 85 Dollar mehr als 10% des Monatsgehaltes entsprach) oder zwei Symptome gleichzeitig aufweisen konnte. Man hat also zu keinem Zeitpunkt versucht, ernsthaft jeden Infizierten zu finden.

Das Resultat, verbunden mit Missmanagement und den lokalen Umständen, die zu erläutern den Umfang eines halben Romans erfordern würde, ist, dass offiziell inzwischen 2,5 Prozent der Bevölkerung als infiziert diagnostiziert wurde. Gleichzeitig gab es Wochen mit mehr als 10.000 positiven Befunden (bei einer Bevölkerung von vier Millionen) und mit über 30% die weltweit höchste Positivquote bei Tests, was deren völlig unzureichenden Umfang und eine weit höhere Infektionsrate belegt.

Bedenkt man das weitgehende Ignorieren der Regeln in den Armenvierteln und durch die Oberschicht und verbindet das mit kleinen Häusern, überfüllten Wohnungen und dem allgemein üblichen Transportmittels des bis an den Rand gefüllten Kleinbusses mit maximal laufender Klimaanlage, so ist garantiert eine Untertreibung zu sagen, dass die tatsächliche Rate an Infektionen bei mindestens dem zehnfachen, also 25 Prozent der Bevölkerung liegt. Erneut: Monatelang nur Tests bei mehreren Symptomen gleichzeitig, die Wohnbedingungen und weltweit höchste Positivrate bei Tests über Wochen lassen das zu einer vorsichtigen Schätzung werden.

Realistischerweise sind zehnmal so viele wohl noch zurückhaltend, womit wohl eher 50, denn 25 Prozent der Bevölkerung das Virus bereits hatte. Nun gut, doch was sind die Folgen?

Stand heute sind 2.364 Menschen mit dem Virus verstorben, gleichzeitig gab es in den ersten sechs Monaten des Jahres eine Untersterblichkeit von 3.600. Es verstarben also trotz grassierender Epidemie weniger Menschen, als vorher.

Alleine die Zahlen zählen

Wenn man etwas bewerten will, so müssen alleine die Zahlen zählen. Diese geben jedoch keine Rechtfertigung für Panik oder restriktive Maßnahmen mehr her. Tote „des Virus“ werden komplett aufsummiert, egal was die tatsächliche Todesursache war. Ich will hier nicht das Fass aufmachen und diskutieren, wie viele der 90%, die in den USA auf dem Totenschein neben dem Virus auch noch andere Ursachen wie Krebs, Lungenentzündung etc. auflisten, dem Virus zuzurechnen sein müssen, aber nehmen wir einmal großzügig an, alle in Panama verstorbenen Menschen seien am Virus verstorben, wohlweislich ignorierend, dass fast alle schwere Vorerkrankungen hatten.

Will man die selbst dann nicht beeindruckende Todesrate (immer noch weniger Tote als im Vorjahr!) sinnvoll bewerten, so müsste man gleichzeitig die Zahlen haben, wie viele im Vergleich zu den Vorjahren an Krebs, Lungenentzündung und an den „Vorerkrankungen“ verstorben sind. Wenn das Virus die Menschen mit Vorerkrankungen dahinrafft – diese Erkrankungen aber plötzlich niemanden mehr, so ist das Virus vielleicht nicht der Verursacher der Sterbefälle. Oder zumindest nicht der alleinige, sondern allenfalls nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Aktuell zeigt es, dass vergangene schwere Grippewellen eine höhere Letalität hatten und damals die Regierungen bestenfalls häufiges Händewaschen und ein „bleiben Sie bei Erkältungssymptomen zu Hause“ empfohlen haben. Aber selbst wenn ein Viertel bis die Hälfte der Bevölkerung hier in Panama das Virus hatte, so fallen die Leute nicht von der Stange und die Straßen sind nicht voll mit Leichen. Es ist nicht der Schwarze Tod, soviel ist inzwischen klar.

Es gibt die Meldungen über Langzeitfolgen – allerdings ohne jede Zahlen in ausreichender Menge. Wie viele der tatsächlich Infizierten bekommen die Langzeitfolgen? Dass es Langzeitschäden geben kann, ist weder überraschend, noch beeindruckend. Hätte ich jedes Mal die maximal möglichen Langzeitschäden all meiner Erkrankungen und Unfälle gehabt, so wäre ich schon mehrfach verstorben. Und lesen Sie besser nie die „möglichen Nebenwirkungen“ der Medikamente, die Sie zur Heilung von etwas einnehmen. Wenn Sie das lesen, so glauben Sie nämlich, sie würden gerade pures Gift einnehmen. Weil es, überraschenderweise, einen Unterschied zwischen „garantierten Nebenwirkungen/Langzeitschäden“ und „möglichen Nebenwirkungen/Langzeitschäden“ gibt.

Wenn ich mir also das vorher aufgeführte ansehe, so kann ich zu keinem anderen (polemischen) Schluss mehr kommen, als dass einschneidende Maßnahmen über die Empfehlung „bleiben Sie bei Symptomen zu Hause und waschen Sie sich viel die Hände“ nicht mehr zu rechtfertigen sind. Tut mir leid, wenn ich mich damit für Sie zum „Covidioten“ mache. Aber das habe ich im Januar ja bereits, als ich das Virus lange vor anderen ernst nahm. Nun bin ich es eben wieder, nur in die andere Richtung.

Wenn Sie nun fragen, warum Regierungen dennoch weiter drakonisch vorgehen, so ist dies relativ einfach zu beantworten. Neben Dummheit (in manchen Regierungen) kommen Dinge wie Machtgier, die Möglichkeit zur Umformung der Gesellschaft – wie viele haben bislang schon gefordert, ein „Zurück zum Alten“ dürfe es nicht mehr geben – Möglichkeit zum Geldverdienen (der Eigner des Essenslieferdienstes hier in Panama oder Inhaber von genug Amazon-Aktien sind wohl eher für Lockdown) und vor allem die „sunk cost fallacy“ zusammen.

Für mich ist es kein Problem, mich hinzustellen und hier zu schreiben: „Ich lag falsch“. Ob mich jemand von Ihnen nun für einen „Covidioten“ hält – oder im Februar beim Schreiben des vor dem Virus warnenden Artikels für einen hysterischen Panikmacher, ist mir herzlich egal. Aber wenn Sie ein Politiker sind, der wiedergewählt werden will, so fällt es schwer zu sagen: „Wir haben die Wirtschaft zerstört, Freiheiten erodiert und Sie alle unterdrückt – wegen einer Grippe. Oopsie!“ Für den mahnenden Wissenschaftler fällt es ebenfalls schwer, wenn man zunächst hunderttausende Tote angedroht hat, nun zu sagen: „War wohl nix. Tut mir leid, dass Ihr meinetwegen Euren Wohlstand und Eure Freiheit weggeworfen habt.“ Da fällt es viel leichter zu sagen: „Die zweite Welle kommt und wird viel schlimmer“ und „Es war nur nicht schlimm, weil ich Eure Wirtschaft zerstört und Euch Eure Freiheiten genommen habe“.

Panama zeigt, dass selbst wenn (fast) jeder krank wird, die Welt nicht untergeht.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter, Telegram und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Corona-Virus: Der 11. September dieser Generation

Wir merken, wie alt wir werden, wenn wir uns alle noch genau an den 11. September 2001 erinnern können und wissen, was wir gerade gemacht haben, als wir von den Anschlägen erfuhren. Ich habe es praktisch noch bildlich vor den Augen und vor inzwischen acht Jahren auch hier auf diesem Blog einmal darüber geschrieben. Inzwischen gibt es jedoch Volljährige, die nach den Anschlägen geboren wurden und überhaupt nur eine Zeit post-9/11 kennen. Für diese Generation wird das Corona-Virus den gleichen Stellenwert haben. Es wird ihr Leben – und unseres natürlich auch – massiv verändern, wie kein Ereignis zuvor. Es wird „vor Corona war das soundso“ als anerkannte Aussage geben. Lassen Sie mich hier erklären, warum.

Die Pandemie ist da

In Panama herrscht seit gestern Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr, in Paraguay wurde sie inzwischen ebenfalls eingeführt. Wie schlimm das Virus ist, kann ich noch immer nicht hinreichend für mich selbst beantworten. Mir fehlt schlichtweg die Kompetenz – oder aber zumindest die Zeit, sie mir zu erarbeiten. Ich habe die Argumente beider Seiten gehört. Sowohl, dass das Virus tödlicher sein soll, als die Spanische Grippe, dass möglicherweise auch viele Überlebende eine Lungenfibrose bekommen – aber auch, dass nur ein Bruchteil der tatsächlich Infizierten erfasst wird und die Krankheit daher in ihrer Tödlichkeit im Ganzen gesehen völlig harmlos sei. Gegen jeden einzelnen dieser Punkte gibt es mehr oder weniger gut belegte Gegenargumente. Ich werde mich daher hier nicht zum Virologen aufspielen und eine Bewertung vornehmen, sondern nur die Auswirkungen thematisieren.
Klar ist, dass es für Alte mit Vorerkrankungen sehr tödlich ist und dass sehr viele dieser Fälle sehr schnell anfallen, was das Gesundheitssystem jeweils entweder an seine Grenzen bringt oder gleich direkt überfordert.

Ob die Maßnahmen der Regierungen daher ausreichend sind, ist aktuell daher kaum zu bewerten, wohl aber, ob sie richtig sind. Hier ist klar mit „Nein“ zu antworten, auch wenn ich die Entscheidungsträger nicht beneide. Denn wenn es tatsächlich nur eine „besonders starke Grippe“ wäre, dann wären Ausgangssperren und die mutwillige Zerstörung der Wirtschaft völlig wahnsinnig. Ist es dagegen eine tödliche Pandemie wie die Spanische Grippe oder noch schlimmer, so würden die Maßnahmen bei weitem nicht weit genug greifen.

China hat in bester Manier einer Diktatur gehandelt und 70 Millionen oder mehr unter Quarantäne gestellt und im ganzen Land Masken und Hygienemaßnahmen verordnet. Mit Drohnen wurden im Freien entdeckte Kinder nach Hause gejagt, auch weit von Wuhan entfernt. Die Maßnahmen waren von Erfolg gekrönt. Alle Neuinfektionen in der Volksrepublik sind heute eingeschleppte Fälle von Einreisenden, im Land fallen seit einigen Tagen keine eigenen Neuinfektionen mehr an.

Taiwan, Japan und Singapur scheinen die Lage ebenfalls mit sehr weitgreifenden und sehr frühzeitigen Maßnahmen unter Kontrolle gebracht zu haben, während Südkorea mit massivem Aufwand gerade die Kontrolle zurückgewinnt.

Wäre es eine noch schlimmere „Spanische Grippe“, so könnte der ganze Spuk nach nur vier Wochen vorbei sein, wenn alle Menschen Ausgangssperre erhielten und nur durch das Militär in vollem ABC-Schutz mit den notwendigsten Lebensmitteln versorgt würde. Ist es dagegen nur eine „normale, etwas stärkere Grippe“, so wären solche Maßnahmen nur noch als faschistoid zu bewerten. Oder anders gesagt: Entweder sind die Maßnahmen viel zu hysterisch, zu weit gehend und wahnsinnig – oder bei weitem nicht genug. Was von beidem zutrifft, wird wohl erst die Zukunft zeigen können – wenn dann überhaupt eine ehrliche Bewertung möglich sein wird.

Doch selbst wenn die „Beschwichtiger“ richtig liegen – und wer von uns hofft das nicht? – so wird diese Pandemie dennoch ein Epochenwechsel für die junge Generation sein, auch ohne viele Tote und langfristig Geschädigte. Weil ein Epochenwechsel in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht bevorsteht.

Das Verhältnis von Staat zu Bürger wird neu geordnet

Ich habe am 24. Januar begonnen, mir Masken zu kaufen. In Deutschland lief zu dieser Zeit eine systematische Beschwichtigungskampagne durch die Bundesregierung und die Staatsmedien, die bei Tichys Einblick dokumentiert wurde. Das Budget des Bundesgesundheitsministeriums beträgt über 15 Milliarden Euro pro Jahr, von dem Mitte Januar der Großteil also noch verfügbar war. Statt also eilig für eine strategische Reserve an Masken und Desinfektionsmitteln zu sorgen, verschlief die Bundesregierung ihre grundsätzliche Aufgabe, den Schutz ihrer Bürger. Statt der eigenen Raison d’être nachzukommen und die Bürger zu schützen, indem man wenigstens die Versorgung der Ärzte mit Desinfektionsmitteln und Masken garantiert, wurde nichts gemacht. Was hätte es zu dem Zeitpunkt wohl gekostet, 40 Millionen medizinische Masken auf Lager zu legen und Desinfektionsmittel zu bevorraten? Wohl kaum mehr als 10 bis 20 Millionen Euro. Peanuts für den Gesamthaushalt.

Statt die Grenzen wenigstens zu China dichtzumachen, gab es bei Einreisen bis gestern noch nicht einmal Gesundheitskontrollen – auch nicht aus Gebieten mit völlig außer Kontrolle geratener Situation wie Italien oder dem Iran. Vielmehr flogen die Flugzeuge fleißig weiter und die Passagiere wurden nicht einmal auf ihre Körpertemperatur hin überprüft, geschweige denn, in eine häusliche Quarantäne geschickt.

Auf das völlige Versagen der Regierung hier folgen nun immer härtere Maßnahmen, die nun statt wenigen Reisenden alle trifft. Die Ausgangssperre ist dabei auch in Deutschland wohl nur noch eine Frage der Zeit. Statt also ein paar Menschen ins eigene zu Hause in Quarantäne zu schicken, wird das ganze Land heruntergefahren

Während das Vertrauen in den Staat und seine Leistung erschüttert wird, zeigen die Bürger gleichzeitig die Bereitschaft, sich den drakonischen Maßnahmen der Regierenden zu unterwerfen. Diese Lektion wird nicht ungehört verhallen. „Man muss nur eine ausreichend große Notsituation erzeugen und die Leute gehorchen alle brav und lassen sich sogar zu Hause einsperren.“

Gleichzeitig wird die Regierung erwartungsgemäß Lügen gestraft, weil, anders als 2015 von Merkel selbst behauptet, sich Grenzen sehr wohl schließen lassen – wenn man es denn will. Auch das wird eine bleibende Lektion sein. Dass man es 2015 nicht wollte und gelogen hat – und es 2020 dann plötzlich möglich war.

Wie unfähig der demokratische Staat war, werden sich viele merken.

Die Freiheit wird leiden

Unternehmen ihre Tätigkeit zu verbieten, Ausgangssperren über das ganze Land zu verhängen, die Reisefreiheit praktisch abzuschaffen – all das sind Maßnahmen, die erfolgreich weltweit eingeführt wurden. Gesetze werden im Schnellverfahren aus dem Boden gestampft, um notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Sei es das Tracken von Handys, ohne dass die Personen Straftäter sind, um so mögliche Infizierte zu ermitteln; sei es weitgehende Überwachung – viele Maßnahmen werden auf die Schnelle ermöglicht, um die Pandemie einzudämmen. Die wenigsten der Maßnahmen werden anschließend verschwinden und nie wieder angewendet werden.

Stehen Mittel dem Staat einmal zur Verfügung, so nutzt er sie auch. Dass sich das Virus auch über Bargeld sehr gut verbreitet, ist ein weiteres Argument für die Abschaffung von Bargeld, mit all seinen auf diesem Blog bereits mehrfach thematisierten Konsequenzen. Aktuell fordert die WHO auf einen Verzicht von Bargeld. Denn, „wollen Sie tatsächlich ein solcher Unmensch sein und Menschen mit Keimen töten, nur um weiter Scheine in ihrer Hand spüren zu können?“

Die individuelle Freiheit wird nach Corona nie wieder so groß sein, wie davor.

Die Demokratie wird hinterfragt

Wenn das Virus vor allem Alte und Kranke tötet, sich die Mehrheit des Landes aber selbst bei den nur wenige hundert Kilometern entfernten Bildern aus Italien nicht darum kümmert, wenn sich die Jugend sogar zu „Corona-Parties“ trifft, so wird lässt das die Mündigkeit des Bürgers hinterfragen. Kann man so verantwortungslos handelnden Menschen tatsächlich so viele Freiheiten geben?

Die Demokratie wird deshalb nicht gleich fallen, aber die Erkenntnis, dass der Wähler im allgemeinen eben alles andere als verantwortungsvoll handelt und man daher seine Mitbestimmung hinterfragen kann, wird eine Lektion sein. Nicht überall, nicht in jedem Land, aber eben doch in einigen Ländern. Wenn China die Epidemie schnell unter Kontrolle bekommt, es in anderen Ländern jedoch viele Monate oder gar ein Jahr dauert, bei einem Vielfachen an Toten, so wird dies der Beweis für eine „Überlegenheit des Chinesischen Systems“ bei vielen Kritikern der Demokratie sein.

Der Kapitalismus wird hinterfragt werden

Gerade wird die Weltwirtschaft mit Anlauf gegen die Wand gefahren. Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass die Verantwortung für diese Krise nicht den Verantwortlichen, sondern dem angeblich herrschenden Wirtschaftssystem gegeben werden wird.

Weder wird China als Schuldiger benannt werden, noch die Zentralbanken in den zwei größten Wirtschaftsräumen, der Euro-Zone und den USA, die seit zwölf Jahren wie die Weltmeister Geld drucken und durch Null- oder gar Negativzinsen extreme Fehlallokationen in der Wirtschaft erzeugt haben.

Von allen Seiten wird erklärt werden, dass die Marktwirtschaft für den wirtschaftlichen Untergang verantwortlich sei. Nicht etwa Regierungen, die lieber beschwichtigt haben, statt Vorsorge zu treffen, sondern die besorgten Bürger, die „gehamstert“ haben, werden für Engpässe verantwortlich gemacht werden. Ob man das nicht künftig durch staatliche Produktion oder staatliche Verkaufsregeln verhindern könne, wird gefragt werden. Frankreich denkt schon jetzt über Verstaatlichungen nach.

Es ist geradezu ein Naturgesetz, dass Sozialisten den Kapitalismus für ihr Scheitern verantwortlich machen. Es wird auch dieses Mal nicht anders sein.

Ein geopolitisches Erdbeben

Die Slowakei hat gerade eine Million Gesichtsmasken und über hunderttausend Schnelltests aus China erhalten. In Italien sind Stimmen laut, dass die EU Italien verraten habe. Keinerlei Hilfe sei aus der EU gekommen. Die einzige Hilfe kam aus der Volksrepublik China. Im serbischen Fernsehen hat der serbische Präsident gesagt: „Es gibt keine europäische Solidarität. In dieser Krise können wir nur auf China hoffen.“

Die EU wird nach der Corona-Epidemie nie wieder sein, wie vorher. Italien wird nicht vergessen, dass keine Hilfe aus dem Rest Europas kam. Die Schweiz wird nicht vergessen, dass der deutsche Zoll Lieferungen mit Bedarf zur Bewältigung der Pandemie für die Schweiz in seinen Häfen beschlagnahmt hat.

Dazu kommt die geradezu absurde Propaganda aus Russland, aber auch aus China. Laut chinesischer Staatspropaganda ist COVID-19 nämlich nicht in China ursprünglich, sondern wurde von US-Soldaten nach China gebracht, die zu den World Military Games, einer Art „Olympiade für Soldaten“ im September 2019 nach Wuhan gereist waren. Diese Soldaten seien Virenträger, aber gegen das Virus geimpft, gewesen, um so die arme chinesische Bevölkerung de facto mit einer Biowaffe anzugreifen.

Währenddessen helfen selbst an sich als „seriös“ betrachtete deutsche Medien wie die WELT bei der Propaganda mit, indem sie wahrheitswidrig lügen, Donald Trump wollte eine deutsche Medizinfirma kaufen, um so den dort in Entwicklung befindlichen Impfstoff exklusiv für Amerikaner zu sichern.

Während China für die Krankheit verantwortlich ist und Gegenmaßnahmen durch seine Vertuschungskampagne massiv verschleppt hat, sieht es gerade so aus, als werde das Land als Gewinner aus der Pandemie hervorgehen. Das Land hatte seine Produktion von Mitteln zur Bekämpfung naturgemäß früher angekurbelt und ist nun, nachdem die Lage in der VR unter Kontrolle zu sein scheint, in der Lage, den Rest der Welt gnädig zu versorgen.

Wäre dies nicht schon schlimm genug, schließlich reden wir hier von einer Diktatur, die überhaupt nichts auf Menschenrechte gibt, so ist dies erst ein Teil der chinesischen Gefahr in der Krise.

Die kollabierende Wirtschaft führt mehr und mehr Firmen an den Rand des Ruins, während ihre Aktienkurse gleichzeitig zusammenbrechen. Käufe strategischer und innovativer Unternehmen durch chinesische Staatsfonds, eng mit der KPC verbundene Unternehmen und Milliardäre sind daher nur eine Frage der Zeit. Ob normale Käufe zur „Rettung vor der Insolvenz“ oder direkte feindliche Übernahmen spielt dabei kaum eine Rolle.

Konflikte und stürzende Regierungen

Meine Erwartung ist, dass wir vor einer Wirtschaftskrise stehen, die 2008 wie einen Kindergeburtstag erscheinen lassen wird. Wird dies verbunden mit der Demonstration der völligen Unfähigkeit einer Regierung, so droht ihr der Sturz. Der Iran hat das Ausmaß lange verheimlicht und so den ganzen Nahen Osten angesteckt. Sieht man sich die Bilder von Massengräbern an, so lässt es vermuten, dass das Land das wirkliche Ausmaß noch immer verheimlicht. Die mit dem System eng verbundenen Imame haben noch vor kurzem erklärt, das Virus würde in Moscheen nicht ansteckend sein, man könne also weiter zum Gebet gehen.

Ein solches Versagen der Regierung und ein solcher Verrat an seinen Bürgern erhöht nicht gerade deren Loyalität. Geht dies mit einer noch härteren Wirtschaftskrise einher, so droht ein erneuter Aufstand gegen das klerikale Regime und dessen Sturz.

Offiziell gibt es zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels erst 36 Infizierte in Venezuela. Was die Epidemie in dem unterernährten Land mit bereits vorher kollabierten Gesundheitssystem bei gleichzeitigem Wegbrechen der verbliebenen Öleinnahmen bedeuten kann, kann man sich denken.

Auch wenn die chinesische Regierung nun alles unter Kontrolle zu haben scheint, wird die Wirtschaftskrise nicht spurlos an der „Werkbank der Welt“ vorüberziehen. Dazu kommt, dass die weltweiten Zulieferketten unterbrochen wurden und ein Umdenken einsetzen wird, ob und wie weit man die Fertigung von notwendigen Teilen der eigenen Produktion tatsächlich ans andere Ende der Welt auslagern sollte. Ein starker Wirtschaftsabschwung kann auch die Kommunistische Partei Chinas in Gefahr bringen, gerade wenn mangels Geld die Umverteilung des Wohlstands von der reichen Küste hin zu dem armen Inland nicht mehr möglich ist. Renommierte Forscher haben genau in Erwartung desselben schon seit Jahren ein mögliches Auseinanderbrechen der Volksrepublik angekündigt!

Viele weitere Länder werden ihr politisches System, ihre Bündnispartner und ihr wirtschaftliches System hinterfragen. Dort, wo undemokratische Regierungen an der Macht sind, sind die Angehörigen der Nomenklatur durch einen solchen Wechsel erheblich persönlich bedroht, sodass diese Diktaturen zum traditionellen Mittel von Diktaturen mit innenpolitischen und wirtschaftlichen Krisen greifen könnten. Einem Mittel, das seit jeher das Volk zumindest kurzfristig einigt, zumal vom „Weltpolizisten“, inmitten einer Pandemie, vielleicht auch weniger Reaktionen zu erwarten sind.

Wir sind noch zu früh in der Krise, als hier seriöse Vorhersagen machen zu können, die Liste von territorialen Konflikten, deren gewaltsame Bereinigung patriotische Gefühle für die Regierung entfachen könnten, ist jedoch lang. Ob Russland-Ukraine, Venezuela-Guyana, China-Taiwan, Potential besteht genug.

Wollen wir hoffen, dass hier nichts dergleichen passiert.

Der Kaiser trägt keine Kleider

Man kommt nicht umhin, festzustellen, dass der Kaiser keine Kleider trägt. Die Bundesregierung hat in der Vorsorge völlig versagt und dann zu spät gehandelt. Wenn radikale Schritte nötig sind, wie sie gerade in immer mehr westlichen Ländern ausgerollt werden, so wären diese Schritte schon vor Wochen angemessen gewesen. Wenn man potentiell Infizierte in Quarantäne schickt, dann hätte man das auch schon bei viel weniger Menschen vor Wochen machen können.

Wenn man mit Ausgangssperren die Verbreitung verhindert, so wäre dies auch schon vor bald hunderten und tausenden Toten möglich gewesen.

Aber seien Sie unbesorgt, lieber Leser. Die Regierung, die unfähig ist, Masken auf Vorrat zu kaufen und Desinfektionsmittel zu Herstellerpreisen zu kaufen, wenn die Zeichen für aufmerksame Bürger längst am Horizont standen, diese Regierung wird den Planeten vor CO2 retten, das Stromsystem von physikalischen Prinzipien abkoppeln und durch (staatliche gesteuerte) Innovation alle Deutschen in eine glorreiche Zukunft führen.

Bleiben Sie sicher und gesund!

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter, Telegram und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Hanau zeigt einmal mehr den tief sitzenden Rassismus in Deutschland

Da legt jemand ein ganzes Panoptikum psychischer Erkrankungen vor seiner Tat offen und ist aber natürlich ein Nazi, der rechtsextremen Terror begeht. Die rechte Oppositionspartei in Deutschland ist daher natürlich dafür verantwortlich, auch ohne jede belegte Verbindung. Siehe Boris Reitschuster.

Bei anderen ist der einzige Hinweis (neben der abscheulichen Tat) auf psychische Erkrankung das Lobpreisen einer Wüstengottheit bei der Durchführung der Tat, was die Tat natürlich zur Einzeltat eines psychisch Kranken macht und weltweite, täglich passierende, Taten mit gleicher Lobpreisung nicht in Verbindung dazu bringt. Geschweige denn die dahinterstehende Ideologie.

Für mich wirkt das Ganze auf zweierlei Art: zum einen zeigt es die politische Stoßrichtung der „Eliten“. Zum anderen belegt es tief sitzenden Rassismus, der bei weißen Menschen grundsätzlich das möglichst böse sieht, während braune Menschen offenbar immer mit der einem „edlen Wilden“ gebotenen Nachsicht zu betrachten sind.
Der edle Wilde, der eigentlich keine Verantwortung für seine Taten hat, weshalb sie immer nur aus vorher erfolgter Falschbehandlung (Diskriminierung, nicht ausreichend erfolgte Anstrengungen zur Integration durch die Gastgeber, et al) oder psychischer Krankheit entstanden sein können.

Es wäre allem, vor allem aber einem Wunsch zum Beheben der Probleme, gedient, wenn man offen eingestehen würde, dass auch Rechtsextreme psychisch krank und psychische Kranke rechtsextrem sein können. Dass die Häufung von „psychisch Kranken“ unter den Tätern von unter der Preisung eines Wüstengottes verübten Gewalttaten auffällig hoch ist. Dass psychisch kranke Täter mit zweitgenanntem Hintergrund auffallen häufig auch ihren Gott loben, wenn sie die Tat begehen. Dass also ihre Gottfigur und seine Lehren möglicherweise etwas mit den Taten zu tun haben könnten.

Aber leider wissen wir, dass man in Deutschland nicht am Beheben des Problems interessiert ist. Man will „Rechte“ möglichst ausmerzen und gleichzeitig möglichst viele Migranten aus dem Morgenland willkommen heißen.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter, Telegram und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Warum sind Linke eigentlich so dumm?

Ich verstehe es schlicht nicht.

Wie kann man die Statistiken über politische Straftaten stolz als Beweis der „Rechten Gefahr“ teilen und dabei ignorieren, dass nur „rechts“ Propagandadelikte kennt und daher ein wesentlicher Teil der Straftaten aus Worten, Bildern oder Gesten besteht? Dass jeder Muslim, der bei seiner antisemitischen Beleidigung den Hitlergruß zeigt, ebenfalls als „rechte Straftat“ verbucht wird?

Wie kann man stolz erklären, Deutschland sei ja so sicher wie nie, wenn die Morde und Vergewaltigungen seit der letzten Erhebung erheblich gestiegen sind und es noch nie so viele Verfahren wegen Terrorismus gab – weil im gleichen Zeitpunkt ja die Anzeigen (!) von Fahrraddiebstählen zurückgegangen sind?

Wie kann man so tun, als seien die Kapitäne der NGO-Boote „Seenotretter“, wenn sie zwar Menschen aus Seenot retten, sie aber anschließend quer über das Mittelmeer kutschieren, statt sie zum nächsten Land zurückzubringen? Wenn sie mit ihrem Warten vor der 12-Meilen-Zone überhaupt erst dafür sorgen, dass so viele Migranten auf völlig ungeeigneten und völlig überfüllten Schlauchbooten in See stechen? Wir reden hier ja nicht von Leuten, die im Sturm jemanden 30 km vor Sizilien aus dem Meer gefischt haben. Wir reden von Leuten, die laut Transponderdaten de facto einen Shuttleservice von direkt außerhalb der 12-Meilen-Zone vor Afrika betreiben.

Das zu ignorieren kann ich mir nur auf dreierlei Art erklären: Sie sind entweder genuin dumm und schlicht unfähig, das zu verstehen und geistig zu verarbeiten. Oder aber sie sind sich der Umstände im Klaren, ignorieren sie aber einfach und lügen daher dreist. Oder aber sie sind ideologisch so verblendet, dass sie keinerlei Interesse an Zusammenhängen haben, was aber wieder eindeutig unter „zu dumm“ subsumiert werden muss.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter, Telegram und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Wohnungsnot Berlin: Die sensationelle Dummheit der Linken

In Berlin herrscht Wohnungsnot, so hört man. Als mit dem Tempelhofer Feld ein großer Platz für Neubauten verfügbar wurde, lehnte die Bevölkerung jedoch den Bau neuer Wohnungen dort ab, auch nur auf einem Teil des Geländes. Mit neuen Wohnungen wollte man dem Problem also nicht Herr werden.

Nun haben die Rot-Rot-Grüne Regierung zusammen mit Linken Initiativen neue Maßnahmen erdacht, wie sie den Mangel an Wohnraum beheben können:

  • Mietpreisbremsen
  • Kontrolle von Renovierungen
  • Enteignungen

Wie die Linken ernsthaft glauben können, dass diese Maßnahmen funktionieren können, ist mir ein Rätsel. Viele von ihnen mögen schlicht zu dumm für ein grundsätzliches Verständnis von Markt und Anreizen sein, aber der Rest?

Wohnungseigentum in staatlicher Hand, bevor die bösen Investoren kamen und „Rendite“ wollten.
Von Bundesarchiv, Bild 183-1987-0128-310 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5345825

Mietpreisbremsen

Mit Mietpreisbremsen sollen die angeblich so unverschämten und unangemessenen Erhöhungen der Miete verhindert werden. In einer Marktwirtschaft würden höhere Mieten zwar die Anreize zum Bau neuer Wohnungen setzen und mittels steigendem Angebot für ein Auspendeln der Preise sorgen, doch in Berlin gelten die Gesetze des Marktes eben nicht.

Die Berliner Regierung will nun nicht nur eine „Bremse“, sondern einen völligen Stopp. Wenn dies als Maßnahme für mehr und besseren Wohnraum gedacht ist, so wird es seine Wirkung völlig verfehlen.

Nicht nur, dass Vermieter in Erwartung des Einfrierens der Miete diese umgehend erhöht haben, sobald eine solche Regulierung tatsächlich greift, findet der Markt seinen Weg. Allerdings nicht in Richtung neuer Wohnungen.

Statt nämlich wegen steigender Mietrendite den Bau neuer Wohnungen zu einem interessanten Investment werden zu lassen, werden Anreize zum Neubau so effektiv verhindert. Nicht nur mangels Rendite, sondern auch aus Angst vor weiteren Eingriffen in das Privateigentum.

Wer als Immobilieninhaber Mietpreise nicht mehr erhöhen darf, unterlässt naturgemäß alle nicht zwingend notwendigen Reparaturen und Renovierungen. Wer zehntausende Euro in die Verbesserung seiner Mietwohnungen investiert, der erwartet eine höhere Rendite. Da die Qualität der Wohnung durch die Renovierungen steigt, ist eine Mieterhöhung naturgemäß genauso angemessen, wie durch eine Verknappung des Angebotes. Ist die Erhöhung der Mieten nicht möglich, unterbleibt die Renovierung oder aber der Vermieter sucht sich seinen finanziellen Ausgleich woanders.

Wird mir von staatlicher Seite verboten, die getätigten Investitionen zu amortisieren oder die Rendite dem Bedarf entsprechend anzupassen, so suche ich nach Wegen, wie ich an einem Mietpreisstopp vorbei zusätzliche „Miete“ erheben kann. Man könnte beispielsweise die begehrte Wohnung einen Monat lang an einen Verwandten oder engen Freund pro forma vermieten, während sie mit billigsten Möbeln ausgestattet wird. Ist die Wohnung begehrt genug, so kann der Verwandte oder Freund anschließend eine hohe Ablösung verlangen. „Ich gehe nur aus meiner Wohnung vorzeitig raus, wenn Sie mir die Möbel für 12.000 Euro abkaufen.“ Ist die Wohnung schön genug, so werden entsprechend solvente Mietinteressenten gerne zugreifen, auch wenn sie die Möbel anschließend entsorgen. War der Preisunterschied zwischen der Ablöse und dem Kaufpreis der Schrottmöbel groß genug, so könnten die Renovierungskosten oder ausbleibende Preisanpassungen der Miete zumindest ein Stück weit wieder eingespielt sein.

Reichen solche Tricks nicht aus, so sind der Fantasie wenig Grenzen gesetzt, solange sie den Gesetzesrahmen nicht zu deutlich sprengen. Warum sollte man das für eine größere Wohnanlage eingestellte Personal nicht in eine separate Firma ausgliedern, die anschließend für Putzfrauen und Hausmeister überhöhte Rechnungen stellt? Da diese Rechnungen ja als Nebenkosten dem Mieter weitergegeben werden, man selbst aber die Profite der Firma erhält, kann man so die Mieten indirekt zumindest etwas erhöhen. Vielleicht lassen sich aber auch Einrichtungen im Haus installieren, für deren Nutzung man zusätzliche Gebühren erheben kann, weil diese Praxis nicht explizit im Gesetz ausgeschlossen ist?

Solche Tricks betreibt jedoch nur, wer bereits vor Ort investiert hat und nun nach Wegen sucht, seine angemessene Rendite zu erhalten. Wer Millionen und Abermillionen in Immobilien stecken hat, hat den absolut berechtigten Wunsch, dafür etwas Geld zurückzuerhalten. Neue Investoren in Wohnraum gewinnt man mit Mietpreisbremsen sowenig, wie eine Verschönerung des Wohnraums mittels Renovierungen gleichfalls ausgeschlossen wird.

Kontrolle von Renovierungen

Der nächste geniale Schritt zur völligen de facto Vergesellschaftung des Wohneigentums kündigt der Regierende Berliner Bürgermeister unterdessen bereits an:

Image may contain: 1 person

Man muss also künftig für die Renovierung des eigenen Besitzes den bürokratischen Aufwand betreiben, sie erst anzukündigen und dann gegebenenfalls eine Genehmigung einholen. Anschließend wird eine Kommission oder ein von der sozialistischen Regierung eingesetzter „Fachmann“ darüber bestimmen, ob dies eine Mieterhöhung rechtfertigt. Dass Kommission oder Fachmann sich vor allem über ihre sozialistische ideologische Ausrichtung und die richtige Parteizugehörigkeit definieren werden, dürfte sich von selbst erklären. Wieso genau sollte man also das eigene Geld in eine Verbesserung des Wohnraums stecken? Wieso sollte man sein eigenes Geld aufwenden, um in Berlin bestehenden Wohnraum zu kaufen oder gar neu zu bauen?

Enteignungen

Während die oben genannten Maßnahmen nur eine de facto Vergesellschaftung bedeuten, da der Staat den Eigentümern künftig noch mehr vorschreiben wird, was mit ihrem rechtmäßig erworbenen Eigentum passiert, hört der linke Berliner Wahnsinn hier natürlich nicht auf. Während der Vermieter schon jetzt nach der geltenden Gesetzeslage in Deutschland seine Rechte am eigenen Eigentum mit der Unterzeichnung eines Mietvertrages weitgehend aufgibt, wollen die Berliner natürlich noch mehr, nämlich eine Enteignung.

Ein dahingehendes Volksbegehren ist auf den Weg gebracht. Wie das genau die Mietsituation verbessern soll, verschließt sich mir vollständig. In Deutschland wird der Eigentümer – zumindest noch – im Falle einer Enteignung finanziell entschädigt. Wenn das Land Berlin also Wohnungen im Wert von einer Milliarde Euro enteignet, gibt „das Land Berlin“ eine Milliarde Steuergeld an die Wohnungseigentümer weiter.

Diese Milliarde fehlt anschließend nicht nur im Haushalt, mit einer Enteignung wird keine einzige neue Wohnung geschaffen

Damit werden aber auch Wohnungen einer Regierung übergeben werden, die für die Bauruine BER mitverantwortlich ist. Man übergibt die Verantwortung für tausende, zehntausende oder gar hunderttausende Wohnungen also einer Organisation, die bewiesen hat, dass sie von Infrastrukturprojekten heillos überfordert ist und schlechte Qualität zu überteuerten Preisen viel zu spät liefert.

Wie wird das auf Investoren wirken? Wenn ich mein Startup gerade für einen sieben- oder achtstelligen Betrag verkauft habe, werde ich nun mein Geld in Wohnungen in Berlin stecken? Garantiert nicht. Privates Kapital wird damit von einer Vergrößerung des Wohnungsbestandes effektiv ausgeschlossen. Niemand, der bei Verstand ist, wird nach einer Enteignung in Berliner Immobilien investieren.

Darüber hinaus werden damit bei allen, die in Berlin Immobilien besitzen, die Anreize geschaffen, Wohneigentum in Gewerbeeinheiten umzuwandeln, soweit möglich. Wer ebenerdig eine Eigentumswohnung hat, der mag von einer Enteignung noch nicht betroffen sein, er kann jedoch die Zeichen am Horizont sehen. Für nicht enteignete Wohnungseigentümer ergibt es daher Sinn, Wohnungseigentum mittels Umwidmung zu vernichten, um künftigen Enteignungen zu entgehen.

Und weil das noch nicht genug ist, kann eine solche Enteignung auch noch auf den Wohnungsmarkt anderer Städte eine negative Auswirkung haben. Wenn ein Großinvestor eine neun- oder gar zehnstellige Summe für seine Wohnungen vom Land Berlin erhält, wird er vielleicht neu in Immobilien investieren wollen – wenn auch garantiert nicht in Berlin. Die Entschädigung für die Enteignung kann somit in anderen Städten die Immobilienpreise stark nach oben treiben – und damit in der Folge auch die Mieten. Eine groß angelegte Enteignung in Berlin wird also die Mieten in anderen Städten steigen lassen!

Warum? Warum nur?

Die angestrebten Maßnahmen werden also nur ein Strohfeuer sein und mittel- und langfristig verheerende Folgen für den Mietmarkt in Berlin haben. Sie werden Investitionen abhalten, Renovierungen und damit Verbesserungen der Wohnungen für Mieter verhindern, sie werden privates Kapital verjagen und damit neue Wohnungen verhindern und gleichzeitig sogar das Angebot verknappen, weil Immobilieneigentümer nun sogar die Anreize erhalten, Wohneigentum zu vernichten, um solchen Einschränkungen, Regulierungen oder gar Enteignungen zu entgehen.

Wieso vertritt man solch eine Politik, wenn in Berlin eine Wohnungsnot herrscht? Wieso tut man alles, damit sich diese Wohnungsnot noch verschärft? Wieso sind derart viele Berliner völlig davon überfordert, dass sie das mit ihren Maßnahmen das Gegenteil des Gewollten erreichen werden? Dass das Niveau der Bildung im Land Berlin katastrophal ist, war ja bekannt – aber so schlecht?

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter, Telegram und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Öffentlich-Rechtliche Anti-Kernenergie Propaganda

Auf Youtube hat mir der Algorithmus ein Video des BR über „Atommüll“ auf die Startseite gespült. Die Sendung ist von 2017 und hat gehalten, was ich von ihr erwartet hatte. Propaganda satt:

Man muss schon staatlicher Propagandasender mit Anhängerschaft der Grünen Partei sein, um eine solche Sendung zu produzieren.

Kein Wort der Kritik an der völlig unsinnigen Politik, dass ein Land mit KKW auch eine „Endlagerung“ auf eigenem Grund machen muss, obwohl es hervorragend dafür geeignete Orte weltweit gibt, die damit weitaus besser sind, als das, was sich ggf. unter einem Land findet. Warum sollte man seinen Atommüll nicht gegen Gebühr an ein Land wie Russland liefern, das vielleicht dann ein hervorragend gesichertes Lager im Uralgebirge erstellt hat, das über Überkapazitäten verfügt? Warum sollte man nicht etwa auch die antarktischen Trockentäler für eine Lagerung zur Debatte stellen, solange man mit der oben genannten Politik nicht beabsichtigt, die Nutzung der Kernenergie möglichst zu erschweren?

Kein Wort darüber, dass „Atommüll“ ein Oxymoron ist, weil der angebliche „Müll“ als wertvoller Brennstoff gilt und bereits heute (!) in Reaktoren wie den BN-800 zur Stromgewinnung verbraucht wird. 96 (sechsundneunzig!) Prozent Energie sind noch im „Atommüll“ enthalten und können von Reaktoren wie dem oben genannten verbraucht werden. Dass die dann übrig gebliebenen Spaltprodukte eine dramatisch kürzere Halbwertszeit haben und gar kein „Endlager“ mehr erfordern – wieso sollte man das dem deutschen Zuschauer zumuten, wenn man ihn doch vom Kernausstieg als staatlich-grüner Propagandasender überzeugen will?

Wieso sollte dem Zuseher auch die Transmutation nahe gebracht werden?

Wieso sollte der Zuseher erfahren, dass Atommüll nach 300 Jahren nicht mehr relevant radioaktiv wäre, würde man ihn anständig wiederaufbereiten und anschließend in Schnellen Reaktoren zur Energieerzeugung verwenden. In Reaktoren übrigens, die heute inhärent sicher zu bauen sind, sodass gar nichts mehr passieren KANN!

Doch nein. Man will den Zuseher wieder einmal mit Falschinformationen beeinflussen.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter, Telegram und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Anschlag auf MdB Magnitz: Spart Euch Eure Heuchelei

Auf einen Bundestagsabgeordneten der AfD wurde ein Anschlag verübt. Das Bild mit der klaffenden Kopfwunde ist verstörend und zeigt, wie brutal der Angriff durchgeführt wurde.

Dass die AfD hier von einem Mordanschlag spricht, wirkt entsprechend nicht wie eine Übertreibung. Dass der Angriff auf den Mann seinen Tod zur Folge gehabt haben könnte, ist keine Dramatisierung, zumal auf das Opfer weiter eingetreten wurde, nachdem er auf dem Boden lag.

Nun reiht sich gerade auf Twitter und in den Medien Verurteilung an Verurteilung des Anschlags. Ehrlicher wären da schon Tweets wie der von Cem Özdemir, der von „Hass mit Hass bekämpfen“ spricht, also impliziert, hier sei der AfD mit gleicher Münze heimgezahlt worden, was sonst von ihr ausgeht.

Ehrlicher ist auch der Journalist Jan-Philipp Hein, der dem Vorsitzenden der AfD, MdB Prof. Dr. Jörg Meuthen nicht zubilligt, das Bild des schwer verletzten Opfers zu veröffentlichen, und der, so Hein, nur „behauptet“, er sei ob des Angriffs erschüttert. Für Hein ist Meuthen anscheinend so abgebrüht und gefühlskalt, dass der Anschlag auf das Leben eines Fraktionskollegen ihn kalt lässt und er aus kalter Berechnung Minuten nach der Nachricht darüber schreibt und dabei nur behauptet, er sei erschüttert.

Tatsächlich könnten sich all die nun empört Tuenden ihre Bekundungen sparen. Wer seit Jahr und Tag betont, die AfD habe im demokratischen Diskurs nichts zu tun, und sie dabei gezielt ausschließt – gerne unter Zusammenarbeit mit vom Verfassungsschutz beobachteten Parteien und Organisationen – der braucht doch nun nicht überrascht und empört zu tun, wenn das eigene Fußvolk dies beim Wort nimmt.

Wer jeden zweiten Tag behauptet, die AfD sei die NSDAP 2.0 und die Machtergreifung des Vierten Reiches stehe kurz bevor, der provoziert und produziert doch selbsternannte Widerstandskämpfer, die dies eben auch mit Gewalt verhindern wollen.

Noch einmal: Wer Jahr und Tag lautstark erklärt, die AfD habe keinen Platz in einer Demokratie, der braucht nicht Empörung und Beileid zu heucheln, wenn die AfD mit allen Mitteln bekämpft wird.

Mit Plakatzerstörungen fing es an. Dann folgten Brandanschläge auf Autos, Anschläge auf Wohnungen und Firmen, gelockerte Radmuttern und Schüsse auf Wahlkämpfer und Parteibüros, dann schwere Körperverletzungen gegen Abgeordnete und nun wohl direkter ein Mordanschlag. Von den ganzen Wahlfälschungen zu Lasten der AfD durch selbsternannte „Retter der Demokratie“ beim Auszählen der Stimmen in Wahlbüros ganz zu schweigen.


Nein. Wer die ganze Zeit erklärt, die AfD habe keinen Platz im demokratischen Diskurs, der fordert andere Mittel gegen sie. Er braucht entsprechend auch nicht unschuldig Beileid zu heucheln, wenn diese anderen Mittel zum Einsatz kommen. Das erste Todesopfer ist nur noch eine Frage der Zeit. Und sein Blut wird an den Händen all jener kleben, die Unwillens waren, der AfD mit Argumenten zu begegnen.

Das Opfer ist übrigens Vater von sechs Kindern, mit einer Türkin verheiratet und beschäftigt einen aus Kuba stammenden Deutschen als wissenschaftlichen Mitarbeiter, dem man seine fremdländische Herkunft ansieht. Genau so, wie man sich eben waschechte Nazis und Rassisten vorstellt.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Aras Bacho: Neuigkeiten vom Lieblingsflüchtling der Medien

Schon einmal bin ich hier auf den „Flüchtling“ Aras Bacho eingegangen. Er veröffentlichte über Jahre Kommentare auf Medien, zunächst als Blogger bei der Huffington Post, dann aber auch bei oe24 und schließlich sogar im Freitag, in dem er Forderungen an die deutsche Mehrheitsgesellschaft aufstellte, die vor Unverschämtheit kaum zu überbieten waren. Er selbst gerierte sich als Kriegsflüchtling, dabei war er schon 2010 nach Deutschland gekommen.

Ein kleiner Überblick wobei ich nur das Dreisteste auswähle. Normale politische Forderungen, wie sie beispielsweise von den Grünen kommen könnten, erwähne ich nicht:

  • Ja, wir geben unser Alter falsch an
  • Es ist auch unsere Zukunft, wir Flüchtlinge sollten wählen dürfen
  • Jeder Flüchtling sollte vom deutschen Staat ein Smartphone bekommen
  • Jeder Deutsche sollte Flüchtlingen Geld spenden
  • Gefälschte Pässe sind keine Straftat
  • Es ist Aufgabe der Deutschen, uns Flüchtlinge aufzunehmen
  • Natürlich sollte in Europa für Flüchtlinge alles auf Arabisch sein
  • Natürlich ist es richtig, dass Flüchtlinge Geld vom deutschen Staat bekommen
  • Flüchtlinge sollten überall respektiert werden
  • 18-jähriger Syrer: „Natürlich haben Flüchtlinge gefälschte Pässe – und das ist auch gut so“
  • 18-jähriger Flüchtling: „Natürlich fahren wir nach Syrien in den Urlaub“

Er, der stolz erklärte, er habe eine 1 in Deutsch an der Schule (was für einen Ausländer durchaus eine Leistung ist, selbst in NRW), erklärte nach der Kölner Silvesterparty, sein Deutsch sei zu schlecht, er habe das genaue Gegenteil dessen gemeint, was Sie hier unten sehen:

Nun. Offensichtlich war dieser Twittereintrag ein freudscher Versprecher. In wenigen Wochen wird Aras Bacho nämlich vor Gericht erscheinen müssen, wegen sexueller Belästigung. Oder um es im Stil von Aras Bacho zu schreiben: Daran sind meistens die Klassenkameradinnen schuld. Alleine im Schulbus zu sein.

 

 

 

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.