Nicht jede Modernisierung ist sinnvoll – 007 und Terminator

Letzte Woche war ich in dem neuen Terminator-Film. Ich hatte schon vorher gelesen, dass der Film derart floppen soll, dass eine an sich geplante Fortsetzung der Serie zunehmend ausgeschlossen ist. Als Fan der ersten Filme, der auch die Fortsetzungen geschätzt hat, wollte ich den Film dennoch unbedingt sehen und mir meine eigene Meinung bilden.

Der Film erwies sich als solider Action-Streifen. Handwerklich war er kein Meisterwerk, aber er war durchaus unterhaltsam. Leider jedoch machte die neue progressive/regressive linke Ideologie in Hollywood auch vor diesem Film nicht halt und sorgte so dafür, dass mein Genuss erheblich eingeschränkt wurde.

Nicht nur, dass die Handlung nicht auf den anderen Filmen aufbaute, was für sich schon seltsam ist; wäre Arnold Schwarzenegger nicht für einen kommerziellen Erfolg eine vermutete Notwendigkeit, so hatte man wohl auch ihn entfernt. Wenn Männer überhaupt in dem Film vorkommen, dann nur als Bösewichte, Leichen oder Dummköpfe.

Jede Hauptperson muss eine Frau sein. Frauen sind die Coolen, die Guten und die Starken. Männer sind von einzelnen Szenenauftritten und Arnold Schwarzenegger abgesehen, nur vorhanden, damit Frauen etwas zu töten haben.

Warum ist das nötig? Ja, wir haben das 21. Jahrhundert. Aber warum muss ein offensichtlich an neuen Ideen völlig verarmtes Hollywood alte Klassiker und Franchises komplett umbauen, damit die Hauptpersonen nun Frauen sein können? Ich bin in den 80ern und 90ern aufgewachsen. Die Alien-Reihe waren damals absolute Blockbuster und sind bis heute Kultfilme geworden. Mit einer Frau als zentralen Action-Helden. Die Blade-Reihe gehört bis heute zu meinen Lieblingsfilmen – mit einem Schwarzen als Hauptdarsteller.

Niemand hat damals ein Aufsehen darum gemacht, zumindest kann ich mich nicht erinnern. Der Held von Alien wurde eben als Frau eingeführt, der von Blade als Schwarzer. Alles gut. Man mochte die Filme oder eben nicht. Welche Genitalien oder wie viel Melanin die Hauptdarsteller hatten, war für die Meisten irrelevant.

Weil man heute in Hollywood aber offensichtlich jeder Kreativität ermangelt, kann man nicht einfach neue, eigene, Filme und Serien mit neuen Hauptdarstellern erstellen, sondern muss geliebte Franchises übernehmen. Wer weiß, ob hier nicht auch der bewusste Wunsch der Umerziehung dabei ist, dass eben gerade die alten Fans sich nun gefälligst an die neue Zeit anzupassen haben.

Ich finde es nur noch nervig und freue mich, dass zumindest gelegentlich der Markt die passende Antwort gibt. Dieser Terminator ist gescheitert, obwohl er an sich ein solider Film ist. Ob die Produzenten allerdings daraus lernen, ist wohl leider zweifelhaft. Eine durch und durch rassistische Produktion von „Black Panther“ hat dessen gigantischen weltweiten Erfolg so wenig geschmälert, wie ein zweifelsfrei ebenfalls der gleichen progressiven/regressiven Ideologie folgender „Captain Marvel“. Immerhin wurden hier aber neue Charaktere eingeführt, was noch etwas Kreativität belegt.

Und auch vor James Bond macht das Ganze nicht halt. Ich hatte früher schon einmal darüber (auf Englisch) geschrieben, wie sehr mich diese durch Identitätspolitik bestimmte Auswahl von Darstellern ankotzt, als erste Gerüchte auftauchten, der neue James Bond solle nun endlich ein Schwarzer sein. Nicht etwa ein guter Schauspieler, der zufällig schwarz ist. Sondern ein Schwarzer, wegen seines Anteils an Melanin.

Noch wird Daniel Craig doch noch einmal James Bond spielen. Er wird aber ein Elektroauto haben und verheiratet sein. Mit einer Frau, die seinen Namen natürlich nicht angenommen hat. Vermutlich, weil diese schöne Tradition ein Zeichen des ach so bösen Patriarchats sein soll.

Muss dieses Umerziehen wirklich sein? Können sie einen normalen Menschen wie mich nicht einfach in Ruhe lassen und seine alten geliebten Franchises genießen lassen? Können sie nicht einfach ihre eigene Filmreihe mit einem transsexuellen non-binary queer-Schwarzen als Superhelden / Agenten / Roboter erzeugen, während ich meinen reaktionären Genuss geliebter Filme von vor gerade einmal 30-40 Jahren weiter genießen darf?

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Warum sind Linke eigentlich so dumm?

Ich verstehe es schlicht nicht.

Wie kann man die Statistiken über politische Straftaten stolz als Beweis der „Rechten Gefahr“ teilen und dabei ignorieren, dass nur „rechts“ Propagandadelikte kennt und daher ein wesentlicher Teil der Straftaten aus Worten, Bildern oder Gesten besteht? Dass jeder Muslim, der bei seiner antisemitischen Beleidigung den Hitlergruß zeigt, ebenfalls als „rechte Straftat“ verbucht wird?

Wie kann man stolz erklären, Deutschland sei ja so sicher wie nie, wenn die Morde und Vergewaltigungen seit der letzten Erhebung erheblich gestiegen sind und es noch nie so viele Verfahren wegen Terrorismus gab – weil im gleichen Zeitpunkt ja die Anzeigen (!) von Fahrraddiebstählen zurückgegangen sind?

Wie kann man so tun, als seien die Kapitäne der NGO-Boote „Seenotretter“, wenn sie zwar Menschen aus Seenot retten, sie aber anschließend quer über das Mittelmeer kutschieren, statt sie zum nächsten Land zurückzubringen? Wenn sie mit ihrem Warten vor der 12-Meilen-Zone überhaupt erst dafür sorgen, dass so viele Migranten auf völlig ungeeigneten und völlig überfüllten Schlauchbooten in See stechen? Wir reden hier ja nicht von Leuten, die im Sturm jemanden 30 km vor Sizilien aus dem Meer gefischt haben. Wir reden von Leuten, die laut Transponderdaten de facto einen Shuttleservice von direkt außerhalb der 12-Meilen-Zone vor Afrika betreiben.

Das zu ignorieren kann ich mir nur auf dreierlei Art erklären: Sie sind entweder genuin dumm und schlicht unfähig, das zu verstehen und geistig zu verarbeiten. Oder aber sie sind sich der Umstände im Klaren, ignorieren sie aber einfach und lügen daher dreist. Oder aber sie sind ideologisch so verblendet, dass sie keinerlei Interesse an Zusammenhängen haben, was aber wieder eindeutig unter „zu dumm“ subsumiert werden muss.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Ein Militärschlag gegen den Iran ist extrem schwierig. Trump bleiben nur schlechte Optionen

Eine Drohne diesen Typs wurde abgeschossen

Zuletzt habe ich erklärt, wieso der Iran anhand der vorliegenden Belege unzweifelhaft für die Angriffe auf Tanker verantwortlich war. Zumindest, soweit die Informationen bislang vorlagen.

In diesem Artikel erkläre ich, dass der Iran es sich aktuell leisten kann, die USA ein Stück weit zu provozieren, weil seine strategische Lage im Bezug auf die USA überraschend gut ist, sodass der Iran einen US-Angriff nicht unmittelbar zu befürchten hat. Nicht zuletzt auch, weil Trump wohl einer der wenigen US-Präsidenten der jüngeren Geschichte wäre, dem ein neuer Krieg nicht einmal kurzfristig die Zustimmung anschieben würde, sondern vielmehr eine zweite Amtszeit verhindern würde.

Update: Noch bevor der Artikel auf meiner Facebook-Seite gepostet wird, gibt es Neuigkeiten: Trump hatte wohl tatsächlich bereits einen Militärschlag in Gang gesetzt, der jedoch noch vor der Durchführung wieder abgebrochen wurde. War der Abbruch als Zeichen gedacht, um dem Iran ein letztes Mal vor Augen zu führen, dass in den USA jemand sitzt, der das Eskalationsspiel mitspielt? Statt den ganzen Artikel zu löschen oder mit seiner Veröffentlichung bis zu weiteren Nachrichten zu warten, lasse ich ihn wie geplant, von diesem Update abgesehen. Denn meine Grundaussagen halte ich für weiterhin richtig und gültig. Dass nämlich ein Militärschlag eine verdammt schlechte Idee ist, auch für die Interessen der USA, weil das Ganze nicht mit einem isolierten Militärschlag enden würde, sondern Gegenschläge des Irans praktisch garantiert wären. Dass der Artikel zu aktuellen Ereignissen geschrieben wurde und natürlich nur aufgrund der zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Erkenntnissen formuliert wurde, ist an dem Datum der Veröffentlichung erkennbar. Gegebenenfalls werden entsprechend später eben neue Gedanken formuliert. Update ende.

Abschuss einer US-Drohne

In der Nacht zum 20. Juni 2019 schoss der Iran eine amerikanische Drohne vom Typ MQ-4C Triton ab, die sich laut amerikanischen Angaben zu keinem Zeitpunkt in iranischem Hoheitsgebiet befand. Der Iran behauptete dagegen, dass die Drohne zum Zeitpunkt des Abschusses neun Meilen von der iranischen Küste, also innerhalb der Zwölf-Meilen-Zone und damit in iranischem Hoheitsgebiet gewesen sei.

Eine MQ-4C Triton ist eine bis auf fast 20 Kilometer Flughöhe fliegende Drohne zur maritimen Langstreckenaufklärung. Sowohl das Einsatzprofil der maritimen Aufklärung, als auch die Sensoren an Bord machen daher einen Einsatz im iranischen Hoheitsgebiet extrem unwahrscheinlich und die US-Aussage daher glaubwürdig.

Denkbar wäre ein Flug in iranisches Hoheitsgebiet nur unter wenigen Umständen. Zumindest theoretisch wäre denkbar, dass die Iraner erneut GPS-Daten manipuliert haben, und so die Drohne selbst in iranisches Hoheitsgebiet gelockt haben. Diese Methode, also eine Drohne per GPS-Manipulation umzuleiten, soll laut iranischen Angaben die Methode zur Erbeutung der RQ-170 Stealthdrohne 2011 gewesen sein. In diesem Fall hätte der Iran bewusst die Gelegenheit geschaffen, um die USA ein weiteres Mal vorzuführen oder gar um sie zu einem Militärschlag zu provozieren. Wie weit interne Navigationsmittel eine solche Fehlleitung verhindern und diese Methode ausschließen können, kann ich nicht sicher genug sagen. Ich halte es aber für wahrscheinlich.

Wer glaubt, die Amerikaner würden einen Krieg provozieren wollen – als ob dafür die Angriffe auf Tanker nicht schon ausreichen würden – der könnte ein bewusstes Steuern in den iranischen Luftraum zum Zwecke der Herbeiführung eines Abschusses vermuten.

Allerdings ist die Drohne so groß wie ein kleines Verkehrsflugzeug und dank signifikanter RCS (Radar Cross Section = Radarrückstrahlung) durchaus durch leistungsfähige Radargeräte zu orten, derer es viele in der Region gibt. Hätte sich die Drohne also tatsächlich in iranischem Hoheitsgebiet aufgehalten, so sollte das in Kürze bewiesen sein, da bei weitem nicht jedes Radargerät der Region in US-Händen ist. Angesichts des Einsatzprofils, der Beweisbarkeit und des provokativen iranischen Verhaltens zuletzt, halte ich die US-Angabe für glaubwürdiger.

Trump schreckt vor unmittelbarer Reaktion zurück

Nachdem nun also ein US-Militärflugzeug, wenngleich auch ein unbemanntes, abgeschossen wurde, ruderte Donald Trump nach ersten Warnungen zurück. Vielleicht sei es ja ein Versehen gewesen, vielleicht habe auf iranischer Seite jemand ohne Erlaubnis eigenmächtig gehandelt.

Die Absichten des Irans zeigten sich jedoch umgehend, als ein iranischer General stolz den Abschuss verkündete, was zumindest nach Außen keine Zweifel an einem absichtlichen und gewollten Abschuss lässt.

Vonseiten des Irans wurde also die Chance eines gesichtswahrenden Ausgangs bewusst abgelehnt. Wie geht es nun also weiter?

Die USA müssen auf die Provokationen reagieren

Wenn das nationale Prestige der USA in der ganzen Region und letztendlich weltweit nicht leiden soll, müssen die USA auf diese fortwährenden Provokationen reagieren. Dabei geht es nicht nur um diesen abstrakten Begriff „Prestige“. Es geht nicht um eine vermeintliche nationale Ehre derentwegen sich zu sterben wohl eher nicht lohnt. Eher müsste man den Begriff als Glaubwürdigkeit verstehen.

Viele Konflikte brechen nur deshalb nicht aus, weil die Beteiligten ein Eingreifen der USA befürchten. Gegner der USA sehen von ernsten Provokationen ab, weil sie eine militärische Antwort der Supermacht fürchten. Zeigt der Iran aber, dass er den USA auf der Nase herumtanzen kann, so lädt dies zur Nachahmung ein. Dies muss Trump vermeiden, was ihm auch voll und ganz bewusst ist. Schließlich hatte er selbst Obama immer wieder als schwachen Präsidenten kritisiert, weil sein Vorgänger eben nicht ausreichend auf Provokationen regierte und seine eigenen roten Linien folgenlos überschreiten ließ.

Ein Krieg ist keine gute Idee

In meinem letzten Artikel zum Thema hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass ein Krieg der USA gegen den Iran eigentlich nur schlechte Optionen für die USA enthält.

Ein Militärschlag gegen den Iran wäre eine politische Katastrophe für die USA, wenn nicht wenigstens die lokalen Verbündeten alle mit im Boot sind.

Die USA brauchen kein Öl aus dem Golf, wohl aber ihre Verbündeten Südkorea, Japan und Taiwan (und viele weitere verbündete oder befreundete Staaten).
Die USA haben einige Basen, die bedroht werden können, aber diese liegen in fast jedem Staat der Umgebung, womit diese Staaten unweigerlich in einen Krieg mit hineingezogen werden würden.
Die USA können nicht von den ballistischen Raketen des Irans erreicht werden, wohl aber Kuwait, Saudi-Arabien, UAE, Bahrein, Katar, Jordanien und Israel.

Insofern ist es durchaus möglich, dass Trump aktuell auf Zeit spielt, während seine Diplomaten daran arbeiten, die anderen Nationen für einen Militärschlag mit ins Boot zu holen. Ein Militärschlag ohne Rücksprache mit den anschließend von iranischen Gegenschlägen betroffenen Nationen wäre auch ein unfassbarer politischer Fehler.

Luftschläge alleine reichen nicht aus

Der Iran ist alleine mit Luftschlägen nicht zu besiegen und eine Bodenoffensive ist eigentlich auch mit den Verbündeten vor Ort ausgeschlossen. Einen „Sieg“ kann diese Allianz daher nur mit einem Regime-Change erreichen und der muss vom Iran selbst ausgehen, weil keiner eine Million Soldaten auf 1-2 Jahrzehnte in den Iran schicken und die dann zu erwartenden Verluste durch Guerilla-Angriffe verkraften will.

Was also bleibt ist eine potentielle Luftkampagne zur Verringerung der offensiven Schlagkraft des Irans, damit verbunden Schläge gegen die Luftabwehr, die militärische Kommando- und Infrastruktur, sowie natürlich gegen die Atomanlagen.

Das alles, während dann iranische Raketen über den Persischen Golf fliegen, die militärische und zivile Schifffahrt im Persischen Golf und der Straße von Hormus angegriffen wird, die irakischen schiitischen Milizen US-Truppen angreifen, die Hisbollah seine sechsstellige Zahl Raketen auf Israel abfeuert und die Houthi ihre Angriffe auf Öleinrichtungen in Saudi-Arabien intensivieren…

Jede Militäraktion müsste daher mit einem erzwungenen wirtschaftlichen Kollaps verbunden sein, also mit härtesten Sanktionen, einem Abschnüren von den internationalen Währungssystemen und wohl einer möglichst umfassenden Blockade, damit das Regime ohne Öleinnahmen und ohne fremde Hilfe pleite geht, wonach es dann, in den Augen der Planer, wohl hoffentlich durch einen Aufstand der iranischen Bevölkerung hinweggefegt werden würde.

Ob dies möglich ist, sowohl in der Umsetzung, ob die Verbündeten mit im Boot sind und wie hoch man die Chancen auf einen Erfolg einschätzt, müssen die USA zwingend vor einem Militärschlag klären. Auch, ob die Türkei dabei trotz der gerade herrschenden erheblichen Spannungen mit den USA mitmacht. Nicht zuletzt auch, weil all diese Maßnahmen theoretisch auch das iranische Volk hinter dem Regime vereinen und es so stabilisieren könnten, während die geostrategischen Gegner der USA, Russland und Rotchina, wegen der enormen Bindung von US-Ressourcen praktisch freie Hand woanders hätten.

Der Iran hat gute Karten

Selbst unter besten Bedingungen würde also eine andauernde Militäraktion gegen den Iran mit hohen Verlusten, hohen Kosten und gewaltigen diplomatischen Verstimmungen einhergehen. Davon abgesehen, dass sich eine solche Militäraktion wohl über Monate hinziehen würde.

Durch den Abschuss der Drohne, durch die Angriffe seiner Milizen im Irak auf Ölanlagen und die amerikanische Botschaft, durch die Angriffe auf Tanker, durch die Unterstützung der Luftabwehr der Houthis (die gerade selbst eine amerikanische Drohne abgeschossen haben, was laut US-Angaben nur mit iranischer Hilfe möglich war) und deren Angriffe auf Saudische Einrichtungen hat der Iran eine deutliche Nachricht nach Washington und auf die Arabische Halbinsel geschickt:

Er hat den USA und seinen arabischen Verbündeten gezeigt, dass der persische Löwe Zähne hat, die beißen können – und dass er bereit ist, diese auch zu benutzen.

Trump, dessen Verhandlungsstrategie mit Schurkenstaaten aus maximalem militärischen Druck als Weg zu einer Verhandlungslösung besteht, findet nun plötzlich einen Spieler am Kartentisch, der auf seinen Bluff hin seine Karten nicht auf den Tisch wirft, sondern mit einer Erhöhung des eigenen Einsatzes sagt, die Karten sehen zu wollen. Dies wäre angesichts der Vergangenheit durchaus erwartbar gewesen, hat der Iran doch schon in der Vergangenheit eine enorm hohe Bereitschaft gezeigt, Verluste in militärischen Konflikten in Kauf zu nehmen, wie ein Blick auf den Ersten Golfkrieg mit dem Irak zeigt.

Für Trump, ist dies der wohl schlimmstmögliche Ausgang. Sollte es zum Krieg kommen, würde die Weltwirtschaft unter den massiv steigenden Ölpreisen leiden und damit die US-Wirtschaft direkt vor seiner angestrebten Wiederwahl schwächen. Dies würde ihm das beste Argument für seine Wiederwahl aus der Hand schlagen.

Dutzende oder gar Hunderte tote US-Soldaten würden seine Anhänger massiv verärgern, die ihn zumindest in Teilen gerade wegen seines Versprechens keine weiteren Kriege mehr zu wollen gewählt hatten. Gleichzeitig wäre es vollständig in der Hand des Irans, ein Ende des Krieges zu bestimmen, da auch Militärschläge keine vollständige Vernichtung der iranischen Offensivfähigkeiten erreichen würden und der Iran so jederzeit weitere Angriffe auf US-Einrichtungen, US-Verbündete und Schiffe im Persischen Golf durchführen könnte. Nicht die USA, sondern der Iran würde bestimmen, wann der Konflikt beendet ist. Was vor der US-Wahl an sich völlig inakzeptabel für Trump sein muss.

Diplomatisch wäre ein Krieg mit dem Iran wegen seiner Folgen für die US-Verbündeten und -Freunde eine Katastrophe, zumal eine Unterstützung aller Betroffenen praktisch ausgeschlossen ist, erst Recht eine über Monate oder gar Jahre dauernde Unterstützung.

Den USA bleiben nur schlechte Optionen

Wie schon im Artikel über die Tankerangriffe geschrieben: Der Iran ist in der deutlich besseren Position und kann sich daher seine Provokationen leisten, während die USA eigentlich um jeden Preis einen Krieg verhindern wollen sollten.

Da laut US-Angaben die neuerlichen Sanktionen gegen den Iran hoch effektiv sind, dürften die iranischen Provokationen weitergehen, bis eine amerikanische Entscheidung erzwungen ist. Hier bleiben nur drei Optionen:

  • Die USA schaffen es, eine volle militärische Konfrontation zu vermeiden, ohne dabei schwach auszusehen, bis die Sanktionen den Iran in die Knie gezwungen haben, was aber nicht zuletzt dank bereits angekündigter chinesischer und wohl zu erwartender russischer Hilfe unwahrscheinlich ist.
  • Die USA geben nach und schwächen die Sanktionen ab, womit der Iran seinerseits die USA in die Knie gezwungen hätte. Das würde die US-Position im Nahen Osten erheblich schwächen.
  • Die militärische Eskalation führt zu einem Militärschlag und anschließend wohl mindestens zu einem Kleinkrieg. Ein Einknicken der Iraner nach ein paar Luftangriffen auf symbolische Ziele scheint angesichts des bisherigen iranischen Verhaltens ausgeschlossen zu sein – und genau deshalb macht der Iran auch, was er eben gerade macht. Dies schließt Trumps Wiederwahl praktisch aus und endet wohl ebenfalls mit einem Sieg des Irans.

Sofern ich hier nicht eine Option vergessen habe, hat der Iran also fast alle Karten in der Hand. Umso mehr, wenn er tatsächlich Hilfe aus Russland und der Volksrepublik China erhält, was wegen deren geopolitischen Konkurrenz zu den USA sehr wahrscheinlich ist. Wollen Russland und Rotchina es, dürfte der Iran wohl auch die US-Sanktionen eine Weile überdauern können, während er die USA – und damit Trump – mit einem asymmetrischen Kleinkrieg vor den Augen der Weltöffentlichkeit vorführt.

Erneut: Sofern ich nicht eine Option übersehen habe, dürfte Trump nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera haben. Einen guten Ausgang aus der Konfrontation mit dem Iran scheint kaum mehr möglich zu sein. Und genau deshalb spricht auch alles dafür, dass der Iran die Tanker tatsächlich angegriffen und die Drohe tatsächlich außerhalb seines Hoheitsgebietes abgeschossen hat. Weil es ihm in die Hände spielt und so eine für den Iran positive Entscheidung ermöglicht, bevor die Sanktionen eine zuungunsten des iranischen Regimes erzwingen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die USA auf irgendeine Art und Weise schaffen, einen Ausweg zu finden, der beide Seiten das Gesicht wahren lässt. Allerdings wird dies mit jedem vergangen Tag und mit jedem Angriff des Irans unwahrscheinlicher.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Wohnungsnot Berlin: Die sensationelle Dummheit der Linken

In Berlin herrscht Wohnungsnot, so hört man. Als mit dem Tempelhofer Feld ein großer Platz für Neubauten verfügbar wurde, lehnte die Bevölkerung jedoch den Bau neuer Wohnungen dort ab, auch nur auf einem Teil des Geländes. Mit neuen Wohnungen wollte man dem Problem also nicht Herr werden.

Nun haben die Rot-Rot-Grüne Regierung zusammen mit Linken Initiativen neue Maßnahmen erdacht, wie sie den Mangel an Wohnraum beheben können:

  • Mietpreisbremsen
  • Kontrolle von Renovierungen
  • Enteignungen

Wie die Linken ernsthaft glauben können, dass diese Maßnahmen funktionieren können, ist mir ein Rätsel. Viele von ihnen mögen schlicht zu dumm für ein grundsätzliches Verständnis von Markt und Anreizen sein, aber der Rest?

Wohnungseigentum in staatlicher Hand, bevor die bösen Investoren kamen und „Rendite“ wollten.
Von Bundesarchiv, Bild 183-1987-0128-310 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5345825

Mietpreisbremsen

Mit Mietpreisbremsen sollen die angeblich so unverschämten und unangemessenen Erhöhungen der Miete verhindert werden. In einer Marktwirtschaft würden höhere Mieten zwar die Anreize zum Bau neuer Wohnungen setzen und mittels steigendem Angebot für ein Auspendeln der Preise sorgen, doch in Berlin gelten die Gesetze des Marktes eben nicht.

Die Berliner Regierung will nun nicht nur eine „Bremse“, sondern einen völligen Stopp. Wenn dies als Maßnahme für mehr und besseren Wohnraum gedacht ist, so wird es seine Wirkung völlig verfehlen.

Nicht nur, dass Vermieter in Erwartung des Einfrierens der Miete diese umgehend erhöht haben, sobald eine solche Regulierung tatsächlich greift, findet der Markt seinen Weg. Allerdings nicht in Richtung neuer Wohnungen.

Statt nämlich wegen steigender Mietrendite den Bau neuer Wohnungen zu einem interessanten Investment werden zu lassen, werden Anreize zum Neubau so effektiv verhindert. Nicht nur mangels Rendite, sondern auch aus Angst vor weiteren Eingriffen in das Privateigentum.

Wer als Immobilieninhaber Mietpreise nicht mehr erhöhen darf, unterlässt naturgemäß alle nicht zwingend notwendigen Reparaturen und Renovierungen. Wer zehntausende Euro in die Verbesserung seiner Mietwohnungen investiert, der erwartet eine höhere Rendite. Da die Qualität der Wohnung durch die Renovierungen steigt, ist eine Mieterhöhung naturgemäß genauso angemessen, wie durch eine Verknappung des Angebotes. Ist die Erhöhung der Mieten nicht möglich, unterbleibt die Renovierung oder aber der Vermieter sucht sich seinen finanziellen Ausgleich woanders.

Wird mir von staatlicher Seite verboten, die getätigten Investitionen zu amortisieren oder die Rendite dem Bedarf entsprechend anzupassen, so suche ich nach Wegen, wie ich an einem Mietpreisstopp vorbei zusätzliche „Miete“ erheben kann. Man könnte beispielsweise die begehrte Wohnung einen Monat lang an einen Verwandten oder engen Freund pro forma vermieten, während sie mit billigsten Möbeln ausgestattet wird. Ist die Wohnung begehrt genug, so kann der Verwandte oder Freund anschließend eine hohe Ablösung verlangen. „Ich gehe nur aus meiner Wohnung vorzeitig raus, wenn Sie mir die Möbel für 12.000 Euro abkaufen.“ Ist die Wohnung schön genug, so werden entsprechend solvente Mietinteressenten gerne zugreifen, auch wenn sie die Möbel anschließend entsorgen. War der Preisunterschied zwischen der Ablöse und dem Kaufpreis der Schrottmöbel groß genug, so könnten die Renovierungskosten oder ausbleibende Preisanpassungen der Miete zumindest ein Stück weit wieder eingespielt sein.

Reichen solche Tricks nicht aus, so sind der Fantasie wenig Grenzen gesetzt, solange sie den Gesetzesrahmen nicht zu deutlich sprengen. Warum sollte man das für eine größere Wohnanlage eingestellte Personal nicht in eine separate Firma ausgliedern, die anschließend für Putzfrauen und Hausmeister überhöhte Rechnungen stellt? Da diese Rechnungen ja als Nebenkosten dem Mieter weitergegeben werden, man selbst aber die Profite der Firma erhält, kann man so die Mieten indirekt zumindest etwas erhöhen. Vielleicht lassen sich aber auch Einrichtungen im Haus installieren, für deren Nutzung man zusätzliche Gebühren erheben kann, weil diese Praxis nicht explizit im Gesetz ausgeschlossen ist?

Solche Tricks betreibt jedoch nur, wer bereits vor Ort investiert hat und nun nach Wegen sucht, seine angemessene Rendite zu erhalten. Wer Millionen und Abermillionen in Immobilien stecken hat, hat den absolut berechtigten Wunsch, dafür etwas Geld zurückzuerhalten. Neue Investoren in Wohnraum gewinnt man mit Mietpreisbremsen sowenig, wie eine Verschönerung des Wohnraums mittels Renovierungen gleichfalls ausgeschlossen wird.

Kontrolle von Renovierungen

Der nächste geniale Schritt zur völligen de facto Vergesellschaftung des Wohneigentums kündigt der Regierende Berliner Bürgermeister unterdessen bereits an:

Image may contain: 1 person

Man muss also künftig für die Renovierung des eigenen Besitzes den bürokratischen Aufwand betreiben, sie erst anzukündigen und dann gegebenenfalls eine Genehmigung einholen. Anschließend wird eine Kommission oder ein von der sozialistischen Regierung eingesetzter „Fachmann“ darüber bestimmen, ob dies eine Mieterhöhung rechtfertigt. Dass Kommission oder Fachmann sich vor allem über ihre sozialistische ideologische Ausrichtung und die richtige Parteizugehörigkeit definieren werden, dürfte sich von selbst erklären. Wieso genau sollte man also das eigene Geld in eine Verbesserung des Wohnraums stecken? Wieso sollte man sein eigenes Geld aufwenden, um in Berlin bestehenden Wohnraum zu kaufen oder gar neu zu bauen?

Enteignungen

Während die oben genannten Maßnahmen nur eine de facto Vergesellschaftung bedeuten, da der Staat den Eigentümern künftig noch mehr vorschreiben wird, was mit ihrem rechtmäßig erworbenen Eigentum passiert, hört der linke Berliner Wahnsinn hier natürlich nicht auf. Während der Vermieter schon jetzt nach der geltenden Gesetzeslage in Deutschland seine Rechte am eigenen Eigentum mit der Unterzeichnung eines Mietvertrages weitgehend aufgibt, wollen die Berliner natürlich noch mehr, nämlich eine Enteignung.

Ein dahingehendes Volksbegehren ist auf den Weg gebracht. Wie das genau die Mietsituation verbessern soll, verschließt sich mir vollständig. In Deutschland wird der Eigentümer – zumindest noch – im Falle einer Enteignung finanziell entschädigt. Wenn das Land Berlin also Wohnungen im Wert von einer Milliarde Euro enteignet, gibt „das Land Berlin“ eine Milliarde Steuergeld an die Wohnungseigentümer weiter.

Diese Milliarde fehlt anschließend nicht nur im Haushalt, mit einer Enteignung wird keine einzige neue Wohnung geschaffen

Damit werden aber auch Wohnungen einer Regierung übergeben werden, die für die Bauruine BER mitverantwortlich ist. Man übergibt die Verantwortung für tausende, zehntausende oder gar hunderttausende Wohnungen also einer Organisation, die bewiesen hat, dass sie von Infrastrukturprojekten heillos überfordert ist und schlechte Qualität zu überteuerten Preisen viel zu spät liefert.

Wie wird das auf Investoren wirken? Wenn ich mein Startup gerade für einen sieben- oder achtstelligen Betrag verkauft habe, werde ich nun mein Geld in Wohnungen in Berlin stecken? Garantiert nicht. Privates Kapital wird damit von einer Vergrößerung des Wohnungsbestandes effektiv ausgeschlossen. Niemand, der bei Verstand ist, wird nach einer Enteignung in Berliner Immobilien investieren.

Darüber hinaus werden damit bei allen, die in Berlin Immobilien besitzen, die Anreize geschaffen, Wohneigentum in Gewerbeeinheiten umzuwandeln, soweit möglich. Wer ebenerdig eine Eigentumswohnung hat, der mag von einer Enteignung noch nicht betroffen sein, er kann jedoch die Zeichen am Horizont sehen. Für nicht enteignete Wohnungseigentümer ergibt es daher Sinn, Wohnungseigentum mittels Umwidmung zu vernichten, um künftigen Enteignungen zu entgehen.

Und weil das noch nicht genug ist, kann eine solche Enteignung auch noch auf den Wohnungsmarkt anderer Städte eine negative Auswirkung haben. Wenn ein Großinvestor eine neun- oder gar zehnstellige Summe für seine Wohnungen vom Land Berlin erhält, wird er vielleicht neu in Immobilien investieren wollen – wenn auch garantiert nicht in Berlin. Die Entschädigung für die Enteignung kann somit in anderen Städten die Immobilienpreise stark nach oben treiben – und damit in der Folge auch die Mieten. Eine groß angelegte Enteignung in Berlin wird also die Mieten in anderen Städten steigen lassen!

Warum? Warum nur?

Die angestrebten Maßnahmen werden also nur ein Strohfeuer sein und mittel- und langfristig verheerende Folgen für den Mietmarkt in Berlin haben. Sie werden Investitionen abhalten, Renovierungen und damit Verbesserungen der Wohnungen für Mieter verhindern, sie werden privates Kapital verjagen und damit neue Wohnungen verhindern und gleichzeitig sogar das Angebot verknappen, weil Immobilieneigentümer nun sogar die Anreize erhalten, Wohneigentum zu vernichten, um solchen Einschränkungen, Regulierungen oder gar Enteignungen zu entgehen.

Wieso vertritt man solch eine Politik, wenn in Berlin eine Wohnungsnot herrscht? Wieso tut man alles, damit sich diese Wohnungsnot noch verschärft? Wieso sind derart viele Berliner völlig davon überfordert, dass sie das mit ihren Maßnahmen das Gegenteil des Gewollten erreichen werden? Dass das Niveau der Bildung im Land Berlin katastrophal ist, war ja bekannt – aber so schlecht?

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Öffentlich-Rechtliche Anti-Kernenergie Propaganda

Auf Youtube hat mir der Algorithmus ein Video des BR über „Atommüll“ auf die Startseite gespült. Die Sendung ist von 2017 und hat gehalten, was ich von ihr erwartet hatte. Propaganda satt:

Man muss schon staatlicher Propagandasender mit Anhängerschaft der Grünen Partei sein, um eine solche Sendung zu produzieren.

Kein Wort der Kritik an der völlig unsinnigen Politik, dass ein Land mit KKW auch eine „Endlagerung“ auf eigenem Grund machen muss, obwohl es hervorragend dafür geeignete Orte weltweit gibt, die damit weitaus besser sind, als das, was sich ggf. unter einem Land findet. Warum sollte man seinen Atommüll nicht gegen Gebühr an ein Land wie Russland liefern, das vielleicht dann ein hervorragend gesichertes Lager im Uralgebirge erstellt hat, das über Überkapazitäten verfügt? Warum sollte man nicht etwa auch die antarktischen Trockentäler für eine Lagerung zur Debatte stellen, solange man mit der oben genannten Politik nicht beabsichtigt, die Nutzung der Kernenergie möglichst zu erschweren?

Kein Wort darüber, dass „Atommüll“ ein Oxymoron ist, weil der angebliche „Müll“ als wertvoller Brennstoff gilt und bereits heute (!) in Reaktoren wie den BN-800 zur Stromgewinnung verbraucht wird. 96 (sechsundneunzig!) Prozent Energie sind noch im „Atommüll“ enthalten und können von Reaktoren wie dem oben genannten verbraucht werden. Dass die dann übrig gebliebenen Spaltprodukte eine dramatisch kürzere Halbwertszeit haben und gar kein „Endlager“ mehr erfordern – wieso sollte man das dem deutschen Zuschauer zumuten, wenn man ihn doch vom Kernausstieg als staatlich-grüner Propagandasender überzeugen will?

Wieso sollte dem Zuseher auch die Transmutation nahe gebracht werden?

Wieso sollte der Zuseher erfahren, dass Atommüll nach 300 Jahren nicht mehr relevant radioaktiv wäre, würde man ihn anständig wiederaufbereiten und anschließend in Schnellen Reaktoren zur Energieerzeugung verwenden. In Reaktoren übrigens, die heute inhärent sicher zu bauen sind, sodass gar nichts mehr passieren KANN!

Doch nein. Man will den Zuseher wieder einmal mit Falschinformationen beeinflussen.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Tankerangriffe: Der Iran war es

Darauf deutet zumindest aktuell tatsächlich alles hin.

Erneut sind Tanker knapp außerhalb der Straße von Hormuz angegriffen worden, dieses Mal auf der Fahrt und auf See. Die veröffentlichten Bilder sind dabei eindeutig.

Limpet Mine Attack in the Gulf of Oman: JUNE 13, 2019

Video recorded by a U.S aircraft of an Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) Gashti Class patrol boat and crew removing an unexploded limpet mine from the M/T Kokuka Courageous. M/T Kokuka Courageous suffered an explosion while operating in the Gulf of Oman causing 21 crew members to abandon ship and later get rescued by the U.S. Navy's Arleigh Burke-class guided missile destroyer USS Bainbridge (DDG 96).

Posted by U.S. Navy on Thursday, June 13, 2019

In dem Video kann man eindeutig und unzweifelhaft ein iranisches Gashti-Klasse Patrouillenboot erkennen, das von der Außenwand eines Tankers ein Objekt entfernt.

Die typischen Rillen der Trittfläche am Bug ist auf dem Video erkennbar, genauso wie die charakteristische Bugform und die Maschinenwaffe an der richtigen Position.

Screenshot
I

Die Bilder von einem der beschädigten Tanker bestätigen ebenfalls die offiziellen Meldungen:

Image may contain: text, water and outdoor

Deutlich ist rechts eine Art kleine „Pyramide“ zu erkennen, während der links markierte Schaden vor nicht allzu groß und noch dazu über der Wasseroberfläche ist.

Die Position des Schadens schließt eine Seemine genauso aus, wie einen Torpedo. Oberhalb der Wasserlinie könnten nur Projektile, ob aus Rohrwaffen oder Raketen ein Schiff auf diese Art beschädigen – oder eben eine Haftmine.

Haftminen müssen tragbar sein und haben daher ein Maximalgewicht. Die größte mir ad hoc bekannte Haftmine ist die von der Wehrmacht gegen das Fort Eben Emael eingesetzte mit einem Gesamtgewicht von 50 Kilogramm, die jedoch aus zwei Teilen bestand, die auf dem Ziel zusammengesetzt werden mussten.

Gut auf dem Bild zu erkennen ist die Form einer Halbkugel. Da Haftladungen mit Hohlladungen funktionieren und nicht auf Aerodynamik, sondern auf geringes Gewicht angewiesen sind, ist ihre Form normalerweise grob die einer Halbkugel, eines Kegels oder einer Pyramide. Dies ist auch bei der deutschen Hafthohlladung des Zweiten Weltkriegs erkennbar:

Das veröffentlichte Bild ist nicht zu gut, man kann jedoch deutlich eine Pyramide erkennen. Da eine dort angebrachte Hohlladung leicht genug sein muss, um sie zu tragen und von einem schwankenden kleinen Boot anzubringen, dürfte ihr Gewicht nicht höher als 20 kg sein, was die Sprengwirkung nicht nur einschränkt, sondern auch den auf dem Bild sichtbaren Schaden erklären würde.

Hohlladungen sind darüber hinaus auf die Penetration des Ziels ausgelegt. Sie erzeugen einen Metallstachel, der sich durch die vor der Hohlladung liegende Panzerung bohrt. Statt also Energie für die Zerstörung der Panzerung selbst zu verschwenden, entsteht ein eher kleines Loch, während auf der anderen Seite der Panzerung idealerweise größerer Schaden entsteht. Je nach Konstruktion, Zielbeschaffenheit und Sprengladung ist entsprechend natürlich auch ein Schaden auf der Außenseite zu beobachten.

Taucher könnten Hafthohlladungen im Hafen anbringen, wobei dann der Schaden unter der Wasserlinie entstehen würde. Ist das Schiff jedoch unterwegs, fällt eine Montage per Taucher praktisch aus, da zu schwierig und riskant. Entsprechend würden Hohlladungen von einem kleinen Boot aus angebracht, was die Höhe über der Wasserlinie erklärt.

Die Bilder belegen also eindeutig das, was dem Iran vorgeworfen wird. Es sieht nach Haftminen aus, das Boot ist eines der iranischen Gashti-Klasse und der Schaden entspricht dem, was man von einer Haftmine erwarten dürfte.

Warum sollte der Iran das machen?

„Der Iran hat überhaupt keinen logischen Grund das zu machen!“ werden Sie jetzt zahlreich in den sozialen Medien lesen können. Der Golf von Tonking wird beschworen und den Amerikanern die Inszenierung eines Kriegsgrundes vorgeworfen. Ein solches Ereignis ist natürlich der passende Anlass, damit Verschwörungstheoretiker und Antiamerikaner aus allen Löchern kommen.

Natürlich. Vielleicht haben Mossad oder CIA ja ein Gashti-Klasse Boot nachgebaut. Vielleicht ist das Video von einer Übung des Irans oder gleich direkt eine am Computer erzeugte Fälschung. Wenn man Verschwörungstheoretiker ist, dann glaubt man per Definition ja nicht an vorgelegte Beweise, weshalb auch Bildbelege nicht überzeugen werden. Doch während Verschwörungstheoretiker, die gerne auch mal an eine Fälschung der Mondlandung glauben, keine wirkliche Aufmerksamkeit verdienen, ist die Frage an sich durchaus legitim. Wieso sollte der Iran so dumm sein?

Der Iran glaubt, Trump verstanden zu haben und ist sich seiner geopolitischen Lage bewusst.

Der Iran ist seit Jahren in Syrien militärisch aktiv und hat dabei das amerikanische Engagement und die amerikanische Entschlossenheit (bzw. deren Fehlen) aus nächster Nähe beobachten können. Während Obama sich völlig als Papiertiger erwies und iranische Erpressungen mit einer großen Summe Dollar in Bar und der Aufhebung von Sanktionen belohnte, war der Luftschlag seines Nachfolgers Trump gegen das Syrische Militär wegen des Einsatzes von Chemiewaffen „Mehr Schein als Sein„. Nachdem also einmal ein paar Flugzeugwracks zerstört wurden, wurden in Syrien fleißig weiter Chemiewaffen eingesetzt, ohne dass es Konsequenzen gehabt hätte.

Dies zeigt einem aufmerksamen Beobachter, dass es dem US-Präsident um gute Presse, um schöne Bilder und um die Außenwirkung geht. Es geht darum, dass er als starker Präsident auftreten und die Falken in seinem Heimatland beruhigen kann. Es geht ihm mitnichten um eine nachhaltige Veränderung des Verhaltens des syrischen Regimes oder um eine nachhaltige Einflussnahme.

Und während die geopolitischen Realitäten eine vollständige Umsetzung von Trumps Isolationismus verhindern, so zeigt auch sein angekündigter Rückzug aus Syrien erneut, dass Trump möglichst wenig in der Region agieren möchte. Und erinnern Sie sich an die Ankündigungen, man halte sich auch in Venezuela militärische Optionen offen? Haben Sie die letzten Tage noch etwas davon gehört?

Der Iran hat es also mit einem US-Präsidenten zu tun, der vor allem gerne bellt aber wirklich gar keine Lust hat, auch zu beißen. Trump liebt den Bluff und die Kulturnation Iran hat abseits aller religiösen Apokalyptiker, die glauben, mit möglichst großem Leid auf Erden die Rückkehr des 12. Imams herbeiführen zu können, hochgebildete und intelligente Fachleute. Dass im Iran Trumps Aussagen und seine Veröffentlichungen genauestens studiert werden und wurden, ist Gewissheit. Daher weiß man auch, dass Trump es liebt, laut und pompös zu sein, um Eindruck in Verhandlungen zu schinden.

In seinem von mir nicht gelesenen Buch „The Art of the Deal“ soll Trump sinngemäß sagen: „Man verlangt in einer Verhandlung das Doppelte von dem, was man will. Wenn man dann am Ende 51 Prozent bekommt, hat man gewonnen, während die Gegenseite sich toll fühlt, weil sie einem so viele Zugeständnisse abgerungen hat.“ In dieser Linie ist das laut angekündigte Verlegen eines Flugzeugträgers in die Region, dem Vernehmen nach als Reaktion auf den Iran. Tatsächlich war es ungewöhnlich, dass kein Flugzeugträger dort war, weil die USA normalerweise immer dort einen hatten. Wenn also eine Routineverlegung durch die USA groß aufgebauscht wird, dann weiß der Iran, dass man in Washington vor allem auf Show aus ist. Dass hier wieder einmal die Taktik versucht wird, die Trump auch mit Nordkorea versucht hat. Erst eine maximale Drohkulisse aufbauen, um dann Zugeständnisse zu erreichen. Man weiß, dass hier ein Hund ist, der gerne bellt. Syrien hat gezeigt, dass Trump nicht beißen will und wenn, dann bestenfalls nur so kneift, dass es nicht blutet. Nordkorea zeigt, dass die Handlungen bezüglich des Irans einem Muster folgen.

Der Iran ist sich sicher, dass Trump keine Lust auf einen Krieg zwischen den USA und dem Iran hat, ja diesen unter keinen Umständen will.

Ein Krieg wäre auch in der Tat keine gute Idee. Während eine Ausschaltung des Atomprogramms wünschenswert wäre, um eine iranische Bombe zu verhindern, ist eine dauerhafte Ausschaltung des Atomprogramms nur mit einer Besetzung des Landes zu schaffen, da viele Anlagen gegen Luftangriffe gesichert wurden. Luftangriffe würden das Programm daher zurückwerfen und verlangsamen, es aber nicht ausschalten. Anders als im Irak oder in Syrien gibt es im Iran nicht den einen Reaktor, der nach seiner Bombardierung das gesamte Programm beendet. Vielmehr sind es dutzende Anlagen, teils sehr tief unter der Erde.

Wollte man also sicherstellen, dass das Atomprogramm wirklich beendet ist, so müssten Soldaten am Boden die Anlagen zerstören und im ganzen Land nach weiteren versteckten Anlagen suchen. Dies geht naturgemäß nur am Boden. In einem Land, das mehr als viermal so groß ist, wie Deutschland. Das über eine anspruchsvolle Geographie verfügt und theoretisch eine siebenstellige Zahl seiner Bürger bewaffnen kann, von denen die USA einen fanatischen Widerstand erwarten müssen.

Dass die iranischen Streitkräfte besiegt werden können, steht außer Frage. Genauso würden die US-Truppen in das Land einfallen und es besetzen können. Kontrollieren würden sie es jedoch zu keinem Zeitpunkt, während ein gewaltiger Guerillakrieg gegen sie geführt wird. Während praktisch alle verfügbaren Landstreitkräfte im Iran gebunden wären.

Gleichzeitig läuft ein Drittel aller Öltransporte und ein Drittel aller Gastransporte durch die Straße von Hormuz, die so eng ist, dass selbst Rohrartillerie die Schiffe beschießen und versenken kann. Dabei verfügt der Iran jedoch auch über von LKW einsetzbare ASM (Anti-Schiff-Raketen) mit mehreren hundert Kilometer Reichweite. In der Reichweite seiner ballistischen Raketen liegen nicht nur viele wichtige US-Basen, sondern auch ein großer Teil der exportierenden Erdölfelder.

Der Iran bereitet sich seit Jahrzehnten darauf vor, genau diese Umstände zu seinen Gunsten zu nutzen. Er verfügt über die Mittel, um die Ölfelder, Gasfelder, Raffinieren, Verladeterminals und US-Basen anzugreifen. Er verfügt über hunderte kleine Boote, die Angriffe auf Tanker durchführen können und dabei in so großer Zahl angreifen können, dass eine Verteidigung übersättigt würde. Sie verfügen über Minen zum Sperren der Straße von Hormuz, über konventionell betriebene Uboote, die auch US-Kriegsschiffe gefährden können, wie auch ihre ASM.

Sollte Trump also einen Krieg beginnen, so würden die Ölexporte aus dem persischen Golf weitgehend stoppen, bis die iranische Küste und die Seestreitkräfte neutralisiert sind. Dies würde höchstwahrscheinlich auch Invasionen des Küstenstreifens und der iranischen Inseln vor der Küste erfordern, was tote US-Soldaten bedeuten würde, während es gleichzeitig keine dauerhafte Lösung erzeugen würde.

Der Iran könnte in einem Krieg massiv militärisch geschwächt werden, der von ihm angerichtete Schaden an den USA und ihren Verbündeten wäre jedoch enorm. Gleichzeitig würde der Ölpreis explodieren, was nicht nur das US-Wirtschaftswachstum abwürgen und Trumps Chancen auf eine Wiederwahl praktisch beenden würde, es würde auch wieder frisches Geld in die Kassen Russlands spülen. Geld, mit dem Russland wieder militärisch aktiv werden könnte. Am Ende müssten sich die USA zurückziehen, während in Teheran womöglich noch immer die gleichen Leute an der Macht wären, die nun auch noch einen offenen militärischen Sieg gegen die USA reklamieren könnten.

Ein Angriff der USA auf den Iran würde Trump daher die Wiederwahl kosten, Russland stärken, weitere russische militärische Abenteuer ermöglichen, die Verbündeten der USA massiv schwächen und die US-Wirtschaft abwürgen.

All das weiß man in Teheran.

Wenn man das bedenkt, wie groß ist dann noch das Risiko für den Iran, wenn seine Revolutionsgarde mit ein paar kleineren Angriffen die USA provoziert? Mit den Angriffen zeigen die Iraner, dass sie fähig und willens sind, den Ölfluss zu stoppen oder extrem zu verteuern. Sie zeigen der aufmerksam zusehenden arabischen und islamischen Öffentlichkeit, dass sie es wagen – und am Ende wohl erfolgreich wagen – gegen den „großen Satan“ USA aufzustehen. Sie zeigen, dass sie es schaffen, gegen die USA zu bestehen.

Dazu soll Kushners Friedensplan für den Palästinenserkonflikt in Kürze vorgelegt werden. An Frieden ist jedoch nicht zu denken, wenn ein Krieg mit dem Iran droht. Noch weniger, wenn der Iran erfolgreich gegen die USA aufsteht und stehenbleibt. Wieso sollte die arabische Straße Zugeständnisse gegen Israel akzeptieren, wenn der Iran es schafft, den USA zu trotzen?

Das Verhalten stärkt die Position des Iran im geopolitischen Konflikt mit Saudi-Arabien erheblich. Es zeigt allen Muslimen der Region, wer der wirklich starke islamische Staat ist und verhindert einen Frieden mit Israel, dessen Zerstörung der Iran als einzige Nation der Region ernsthaft anstrebt. Und dies sollte erklären, wieso der Iran „so dumm sein sollte, Tanker anzugreifen“. Der Iran will Trumps Karten sehen und „callt den Bluff“. Er zeigt, dass er, der Iran, tatsächlich bereit ist, zu den Waffen zu greifen, sollte es nötig sein. Dass der Bluff bei ihm nicht wirken wird. Weil der Iran eben gerade nicht dumm ist, sondern schlau. Möglicherweise zu schlau für Trump.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Bundesregierung rät Juden, ihre Kippa nicht zu tragen

Der Antisemitismus wächst rapide und die Gefahr für Juden steigt inzwischen auf so ein Niveau, dass die Bundesregierung selbst Juden davor warnt, die Kippa zu tragen.

No photo description available.

Auch wenn Ihnen „Faktenfinder“ und politische Organisationen etwas anderes erzählen wollen, der Hintergrund der Täter ist recht eindeutig, wenn man die Opfer fragt:

Wenig überraschend liegt Deutschland bei den Übergriffen durch muslimische Extremisten vorne, 41 Prozent aller Übergriffe wurden als von Muslimen ausgehend identifiziert. Bei Europaweit weniger als 5% Muslimen konnten die Opfer 30 Prozent der Angreifer als Muslime identifizieren, 21 Prozent als linksextrem und 13 Prozent als rechtsextrem.

„With respect to the most serious incident of antisemitic harassment, on average, across the 12 Member States surveyed, the most frequently mentioned categories for perpetrators were: ‘someone else I cannot describe’ (31 %); ‘someone with an extremist Muslim view’ (30 %); ‘someone with a left-wing political view’ (21 %); ‘work or school/college colleague’ (16 %); ‘teenager or group of teenagers’ (15 %); ‘an acquaintance or friend’ (15 %); ‘someone with a right-wing political view’ (13 %); ‘someone else I can describe’ (13 %).“

https://fra.europa.eu/sites/default/files/fra_uploads/fra-2018-experiences-and-perceptions-of-antisemitism-survey_en.pdf S. 52f.

2013, also vor der großen Zuwanderung, sahen die Zahlen noch so aus:

„Im Hinblick auf den schwerwiegendsten Vorfall antisemitischer Belästigung aus den letzten fünf Jahren nannten beispielsweise 27 % der Befragten jemanden mit extremistisch muslimischer Orientierung, 22 % jemanden mit linksgerichteter politischer Orientierung und 19 % jemanden mit rechtsgerichteter politischer Orientierung als Täter.

http://fra.europa.eu/sites/default/files/fra-2013-discrimination-hate-crime-against-jews-eu-member-states_de.pdf

Der Anteil der Muslime an den Übergriffen stieg also von 27 auf 30 Prozent, linke Übergriffe blieben fast stabil mit einem Rückgang von einem Prozent auf 21 Prozent und rechtsextreme Übergriffe fielen von 19 auf 13 Prozent.

Ich hatte schon in meinem Buch zur Flüchtlingskrise von 2015 auf die letzte Studie zum Thema verwiesen und einen massiven Anstieg des Antisemitismus in Deutschland prognostiziert:

Weiterer Antisemitismus wird importiert

Wann immer Israel in den letzten Jahren in einen Waffengang mit der Terrororganisation Hamas verwickelt war, konnte man sehen, wie sehr Deutschland neuen Antisemitismus importiert hat. Nicht, dass der Hass auf Juden in Deutschland jemals ausgerottet gewesen wäre, doch seitdem die muslimische Bevölkerung in Deutschland wächst, erhalten Antisemiten von rechts und links Nachwuchs durch islamischen Antisemitismus. So konnte man 2014 in Deutschland hören, wie der Slogan „Hamas, Hamas – Juden ins Gas” gebrüllt wurde.[http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article130133483/Linke-und-Rechtsextreme-protestieren-gegen-Israel.html abgerufen am 24.02.2016.] Schon seit Jahren liest man entsprechende Berichte, dass Juden immer mehr von muslimischem Antisemitismus in Deutschland bedroht sind. In den Schulen deutscher Großstädte ist „Jude” inzwischen sogar als Schimpfwort etabliert.[https://www.ndr.de/info/sendungen/das_forum/Angst-vor-antisemitischen-Schuelern,sendung415402.html abgerufen am 27.02.2016.] Kein Wunder daher, dass sich auch Israelis Sorgen darüber machen, dass künftig immer mehr Muslime in Deutschland leben werden.[http://www.welt.de/politik/deutschland/article153005146/Israelis-besorgt-ueber-mehr-Muslime-in-Deutschland.html abgerufen am 07.03.2016.]
Unter den jetzt zuwandernden Menschen kommen vor allem solche, die in Gesellschaften aufgewachsen sind, in denen der Hass auf Israel und der Hass auf Juden den Kindern von klein auf eingeimpft wurde und wird. Lokale Fernsehsender zeigen antisemitische Fernsehserien, die mit ältesten Verleumdungen und Schauermärchen über Juden arbeiten. Ob sie nun als Brunnenvergifter oder als Schlächter von Kindern, mit deren Blut sie Mazzen backen, dargestellt werden; sogar die Schulbücher sind voll mit dem Hass auf Juden. Gerade auch Syrien war immer einer der Vorreiter des Hasses auf Israel und einer der erbittertsten staatlichen Gegner Israels.[http://www.welt.de/debatte/kommentare/article149944120/Was-wird-aus-dem-Judenhass-der-Fluechtlinge.html abgerufen am 27.02.2016.] In dem Land ist sogar eine nationalsozialistische Partei mit einem abgewandelten Hakenkreuz als Parteilogo, die Syrische Sozial-Nationalistische Partei, an dem Regierungsbündnis der „Nationalen Progressiven Front” beteiligt.[Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Syrische_Sozial-Nationalistische_Partei#Die_Partei_in_Syrien und https://de.wikipedia.org/wiki/Nationale_Progressive_Front abgerufen am 27.02.2016.] Entsprechend nehmen die Sorgen auch unter den hiesigen Juden[http://www.tagesspiegel.de/politik/juden-in-berlin-sorge-vor-neuem-antisemitismus-wegen-fluechtlingen/12455444.html abgerufen am 27.02.2016.] zu. Auch in Österreich finden sich Vertreter dieser Glaubensrichtung, die ihre Ängste inzwischen offen äußern. So sagte der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wiens am 21. September 2015 im Kurier:[http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/4828778/Wie-viel-Antisemitismus-importieren-wir-eigentlich-gerade abgerufen am 27.02.2016.]

„Die Hunderttausenden, die aus Syrien oder Afghanistan nach Europa kommen, waren einem über Jahrzehnte zu besonderer Aggressivität herangewachsenen Antisemitismus ausgesetzt. In Schulbüchern, Zeitungen, im Fernsehen und sozialen Netzwerken wird Judenhass gelehrt und eingefordert. Terror gegen Israelis wird in den Herkunftsländern ebenso bejubelt wie die islamistischen Angriffe auf jüdische Schulen, Synagogen oder jüdische Museen im Westen. Wie sich der latente Antisemitismus unter vielen der rund 20Millionen Muslimen in Europa entladen kann, haben wir in den vergangenen Jahren leider viel zu oft erlebt.“

In der Tat sind die bisherigen Erfahrungen verheerend. Muslime stellten 2010 nur 3,8% der Bevölkerung in der EU.[https://en.wikipedia.org/wiki/Islam_in_Europe abgerufen am 27.02.2016.] Dennoch[http://fra.europa.eu/sites/default/files/fra-2013-discrimination-hate-crime-against-jews-eu-member-states_de.pdf Seite 31 und http://www.pewresearch.org/fact-tank/2015/11/17/5-facts-about-the-muslim-population-in-europe/ abgerufen am 27.02.2016.] ergab eine Studie der Europäischen Union, die Juden nach ihren Erfahrungen mit antisemitischen Vorfällen befragte, ein bestürzendes Ergebnis: „Im Hinblick auf den schwerwiegendsten Vorfall antisemitischer Belästigung aus den letzten fünf Jahren nannten beispielsweise 27 % der Befragten jemanden mit extremistisch muslimischer Orientierung, 22 % jemanden mit linksgerichteter politischer Orientierung und 19 % jemanden mit rechtsgerichteter politischer Orientierung als Täter.[http://fra.europa.eu/sites/default/files/fra-2013-discrimination-hate-crime-against-jews-eu-member-states_de.pdf Seite 13. Abgerufen am 27.02.2016.]”
Ungeachtet der Tatsache, dass nur 3,8% der Bevölkerung Muslime waren, hatten Juden ihre schwersten antisemitischen Erlebnisse in den letzten Jahren mit Muslimen. Ein sprunghaftes Anwachsen der muslimischen Bevölkerung in Europa und in Deutschland im Besonderen wird das Problem nur verschärfen, vor allem auch deshalb, weil nicht wenige der Menschen aus Kriegsgebieten kommen und durch die Erfahrungen möglicherweise enthemmter sind als in Europa aufgewachsene Muslime. Entsprechend darf es vermutlich nicht verwundern, dass etwa 50% der „Flüchtlinge” Sympathien für Hitler bekundeten.[Siehe hier letzter Absatz: http://www.onleihe.de/static/content/zeit_de_p/20151001/DZ_40_15_P/vDZ_40_15_P.pdf abgerufen am 02.03.2016.]

Nein, wir schaffend das nicht!, Tönisvorst 2016. http://amzn.to/2qbvWXm

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Überraschung: Es gibt eine neue Steuer für Deutschland

Die Frage, wieso die Regierung Greta Thunberg und die „FridaysforFuture“ Bewegung hofiert, dürfte beantwortet sein:

Sie schafften die Akzeptanz für eine neue, umfangreiche Steuer. Die CO2-Steuer.

Für mich unbegreiflich, wie die Mehrheit das nicht unmittelbar durchschaut hat. De facto protestieren Greta und ihre Jünger ja gegen die Regierung. Und diese lobt sie dafür.

Die Regierung könnte ja morgen alle notwendigen Maßnahmen treffen – schließlich regiert sie ja.
Das Ganze ergab nur Sinn, wenn die Regierung einen Zweck dabei verfolgt hat.

Jetzt kann die Regierung ja erklären, sie wurde praktisch zur CO2-Steuer gezwungen. Sie kann ja nun nichts anderes tun, als dem Bürger mehr Geld abzunehmen.

Und die Naivlinge da draußen glauben, es ginge um etwas anderes, als Macht der Regierung und das Geld der Bürger im Staatssäckel. 

Die CO2-Steuer belegt die Unmündigkeit der Deutschen

Dass bezüglich der #CO2Steuer ernsthaft debattiert wird, dass das Geld dem Bürger „zurückgegeben“ werde, ist für mich ein Beleg, dass das deutsche Volk unmündig ist.

Wieso will man einem Volk das Wahlrecht geben, dass so etwas ernsthaft glaubt?

Zunächst könnte man nämlich fragen, wieso man es den Bürgern dann überhaupt erst wegnimmt, wenn man es ihnen zurückgeben will.
Dann könnte man sich darüber im Klaren sein, dass, sollte es überhaupt je dazu kommen, ein großer Teil des Geldes unterwegs als „Prozesskosten“ verfrühstückt werden wird.
Und schließlich ist es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass die Regierung sich dazu entscheidet, das Geld „indirekt zurückzugeben“, z.B., indem sie etwas „kostenlos“ macht. Schließlich ist es das Politikprinzip fast aller Parteien in der Demokratie, sich Wählerstimmen durch „Geschenke“ kaufen zu wollen. Garantiert wird man das Geld dem Bürger also „zurückgeben“, indem dann beispielsweise der öffentliche Nahverkehr „kostenlos“ (so werden sie es nennen, weil sie selbst für Semantik regelmäßig zu dumm sind) wird.

Am Ende können Sie es sich dann nicht mehr leisten, ihre Wohnung anständig zu heizen und müssen, weil Sie sich keine Autofahrten mehr leisten können, im Sommer mit ausgefallener Klimaanlage und im Winter wie in der Sauna im Bus fahren. Sie werden zwar keine andere Wahl mehr haben, dafür wird der Bus dann aber gratis sein. Dank der großzügigen Regierung.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Warum mich der Klimawandel kalt lässt

Deutschland hat einen neuen Heiland: Greta Thunberg, die Klima-Prophetin. Auf ihren Aufruf hin schwänzen jeden Freitag zehn-, wenn nicht hunderttausende Schüler die Schule, natürlich nur aus Sorge um das Weltklima, nicht etwa, weil sie so Schule schwänzen können. Greta wird mit Preisen überhäuft und ist inzwischen für den Friedensnobelpreis nominiert. Vermutlich hat sie eine realistische Chance darauf. Was sie sagt, gilt.

Greta lo Vult!

Mich lässt dagegen die ganze Debatte kalt. Ich habe keine Angst vor dem Klimawandel. Warum, will ich hier so kompakt wie möglich erklären:

Der wissenschaftliche Konsens

97 Prozent der Wissenschaftler stimmen zu, der Mensch sei für den Klimawandel verantwortlich. Das haben wir immer wieder gehört. Leider ist die Realität etwas anders.

Lassen wir Kritik an den Zusammenfassungen der Studien einmal außen vor, wonach Studien von renommierten Wissenschaftlern einfach nicht mitgezählt wurden und sich nur auf die Zusammenfassung bezogen wird, auch wenn in der ganzen Studie etwas deutlich Differenzierteres stehen kann.

In an analysis of 12,000 abstracts, he found “a 97% consensus among papers taking a position on the cause of global warming in the peer-reviewed literature that humans are responsible.” “Among papers taking a position” is a significant qualifier: Only 34 percent of the papers Cook examined expressed any opinion about anthropogenic climate change at all. Since 33 percent appeared to endorse anthropogenic climate change, he divided 33 by 34 and — voilà — 97 percent! When David Legates, a University of Delaware professor who formerly headed the university’s Center for Climatic Research, recreated Cook’s study, he found that “only 41 papers — 0.3 percent of all 11,944 abstracts or 1.0 percent of the 4,014 expressing an opinion, and not 97.1 percent,” endorsed what Cook claimed. Several scientists whose papers were included in Cook’s initial sample also protested that they had been misinterpreted. “Significant questions about anthropogenic influences on climate remain,” Legates concluded.


https://www.nationalreview.com/2015/10/climate-change-no-its-not-97-percent-consensus-ian-tuttle/
Siehe auch:
https://www.forbes.com/sites/uhenergy/2016/12/14/fact-checking-the-97-consensus-on-anthropogenic-climate-change/#61c3cf311157

Oder anders gesagt: Nicht 97 Prozent der Wissenschaftler stimmen zu, sondern lediglich 97 Prozent des Drittels, das eine Position bezieht – und auch hier ist die Zahl noch sehr fragwürdig, da möglicherweise in weiten Teilen falsch interpretiert. Zwei Drittel aller wissenschaftlichen Aufsätze bezogen KEINE Position! „97 Prozent aller Wissenschaftler… Die Debatte ist vorbei“ ist folglich nur eines: Propaganda! Sie werden jedes Mal belogen, wenn jemand damit debattieren will!

Doch selbst wenn wir die 97 Prozent abkaufen wollen, so würde das Heraufbeschwören dieser Zahl noch immer einen wichtigen Punkt ignorieren: Dass die Zustimmung eines Wissenschaftlers, der Mensch erwärme das Klima, erst einmal gar nichts aussagt. Wenig überraschend, aber hier beflissentlich nicht erwähnt, ist eine Zustimmung nicht nur eine binäre Frage, die „Ja/Nein“ als Antwort erlaubt.

Denn zu sagen, der Mensch erwärme das Klima mit Treibhausgasen, sagt noch lange nicht, wie viel Prozent der aktuellen Erwärmung vom Menschen verursacht ist.

Oder um es mit einem drastischen Beispiel zu sagen: Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen der Aussage: „Die Frau wollte vergewaltigt werden, weil sie einen Minirock anhatte“ und „Der Täter hat sich möglicherweise das Opfer wegen seiner Kleidung ausgesucht.“
Man könnte beide Aussagen als: „sie sagen, die Frauen haben selbst an ihrer Vergewaltigung Schuld“ zusammenfassen. Inhaltlich wäre dies jedoch eine schäbige und völlig unlautere Verkürzung.

Selbst wenn also die 97 Prozent stimmen würden und daran dürfen Zweifel bestehen, dann fasst das alles zwischen „Der Mensch ist für 0,0006 Grad Celsius verantwortlich“ und „Der Mensch ist für die gesamte Erwärmung verantwortlich“ zusammen.

Dass es seriöse Wissenschaftler gibt, die dem Menschen keine Rolle oder eine marginale Rolle an der Klimaerwärmung zuweisen oder die sagen, die aktuellen Klimamodelle seien viel zu ungenau und praktisch nur ein wildes Herumgerate, wird daher nicht überraschen.

Ich selber bin nicht in der Lage, eine seriöse und definitive Aussage zu treffen. Ich habe eine wissenschaftliche Ausbildung genossen, um das Thema aber ausreichend seriös abschließend beurteilen zu können, müsste ich Zeit investieren. Eine Unmenge Zeit, die mit dem Studium unzähliger Fachaufsätze, Erklärungsansätze, Lernen von Grundlagen, etc. verbracht werden müssten. Dies kann ich zeitlich nicht leisten und dies können auch Sie zeitlich nicht leisten.
Ja es gibt nicht wenige auf diesem Gebiet forschende Wissenschaftler, die sagen, sie können keine abschließende Aussage treffen. Wie wollen Sie und ich uns da erdreisten, eine finite Position zu beziehen und andere Standpunkte als unwissenschaftlichen Unsinn oder gar Dummheit abzutun?

Entsprechend spare ich mir das Rosinenpicken. Wenn Sie Interesse an Argumenten gegen den anthropogenen Anteil an der Klimaerwärmung haben, so können Sie diese sehr einfach selbst finden.

Die Gefahr liegt nicht beim Klima

Wenn aber nun 97 Prozent Konsens doch stimmen würden, so blieben dennoch eine Menge Fragen übrig. Warum diese Propaganda? Warum wird mit gefälschten Zahlen ein praktisch einhelliger Konsens erfunden? Warum wurde vor 13 Jahren angekündigt, dass die Welt in 13 Jahren untergehen würde?
Was ist aus „Nie wieder viel Schnee und starker Frost“ geworden? Warum wird so getan, als ob die Eisbären aussterben, während sich ihre Zahl nicht nur in den letzten Jahrzehnten massiv vergrößert hat, sondern sie längst evolutionäre Anpassungen bei der Nahrungsaufnahme zeigen?

Nein, die Gefahr liegt vielmehr in der Politik. Die Luft zum Atmen besteuern zu können, ist eine einmalige Gelegenheit, Macht und Einfluss zu gewinnen. Ich muss nicht aufzählen, was alles inzwischen für den Klimawandel verantwortlich sein und was deswegen alles verboten werden soll. Sie selber können ja praktisch täglich neue Theorien und neue Verbotsforderungen lesen.

Der Klimawandel ist eine einmalige Gelegenheit, die völlige Kontrolle zu übernehmen und einen Neuen Menschen zu schaffen. Dass „Klimaleugner“ nicht nur verbal in eine Reihe mit Holocaustleugnern gestellt werden, obwohl der Begriff „Klimaleugner“ selten dumm ist, weil niemand „Das Klima“ leugnet, sondern nur die Relevanz des menschlichen Anteils bestritten wird, ist ein anderes Thema.

Viel wichtiger ist, dass längst die Todesstrafe für sie gefordert wurde und die Vorzüge von Diktaturen als Mittel gegen Klimawandel bereits ein Thema waren. Doch selbst wenn man dies großzügig als Irrläufer, respektive Fehlinterpretationen verstehen will, so bleibt unzweifelhaft, dass eine große Umerziehung mit massiver Einschränkung der individuellen Freiheiten und die große Umverteilung kommen soll – ja laut den „97 Prozent Konsens“Leuten kommen muss. Als Liberaler gehen mir hier alle Alarmleuchten an.

Image may contain: text

Auf in den Klimafaschismus! Wen kümmern schon Grundrechte und Freiheit?

Wenn die Regierenden eines Landes einen Untergangspropheten wie Greta Tunberg hofieren und protegieren, die politische Forderungen aufstellt, welche von den Regierenden bei tatsächlich erkannter Dringlichkeit längst angegangen werden könnten, dann sollte jeder Mensch misstrauisch werden.

Merkel und Steinmeier loben das Schulschwänzen, dessen (angebliche) Absicht es ist, politische Handlungen herbeizuführen. Das ist nicht weit davon entfernt, als würde ein Unternehmer einen Streik der Belegschaft gegen sich selbst begrüßen.

Wer da nicht denkt, „Hier ist was faul und was ist das tatsächliche Interesse des Unternehmers“, der ist naiv.

Klimaschutz ist nicht Umweltschutz

Naturschutzgebiete sollen für Windräder abgeholzt werden, Urwälder werden für Biosprit in Monokulturen verwandelt, wasserverseuchende Giftstoffe in Solaranlagen, deren Herstellung verheerende Umweltschäden erzeugt…

Die Zahlen sind sehr unterschiedlich, aber irgendetwas zwischen 2 und 40 toten Vögeln hat jedes Windrad pro Jahr auf dem Gewissen. Bei über 20.000 alleine in Deutschland, kann man die Zahlen des Extremfalls selbst ausrechnen. Dazu kommen tote Fledermäuse, die nicht um die Windräder herum gefunden werden, denen der Unterdruck der rotierenden Blätter die Trommelfelle platzen lässt, woraufhin sie mangels Schallortung von Beute verhungern müssen. Vor allem seltene Raubvögel werden zu Opfern. Und wenn kein Windrad vor Ort ist, um die Vögel zu töten, werden sie inzwischen reihenweise durch Grundstücksbesitzer getötet, um die, dank Subventionen lukrative, Windräder verhindernden geschützten Vogelarten zu beseitigen. Direkt neben einem Fischadler-Bau darf kein Windrad aufgestellt werden, aber wenn kein Fischadler mehr da ist…

Selbst wenn gibt es keinen Grund zur Panik

Bis jetzt haben Sie einen sehr groben Überblick bekommen, warum ich ein „Skeptiker“ bin. Doch schreibe ich auch, dass ich es schlicht nicht beurteilen kann. Vielleicht ist der die Ablehnung des Alarmismus über den anthropogenen Klimawandel ja mein Gris-Gris, mein persönlicher Unsinn, von dessen Richtigkeit ich überzeugt bin.

Nehmen wir einmal an, die 97 Prozent stimmen doch und sie haben recht. Der Mensch ist die relevante Größe für die aktuelle Erwärmung. Warum sollte das keine Panik auslösen, wo doch unsere Welt gerade „zerstört wird“?

Zum einen, weil wärmeres Klima etwas Gutes ist. Die Artenvielfalt der Erde war in Warmzeiten immer am höchsten. Ein wärmeres Klima bedeutet mehr fruchtbaren Lebensraum für Tiere. Mehr Kohlenstoffdioxid zusammen mit mehr Wärme bedeutet dramatisch wachsende Ernten, womit die noch immer wachsende Weltbevölkerung viel leichter ernährt werden kann, was eine weitere Zerstörung der Umwelt, der Urwälder, für Ackerbau und Viehweiden unnötig macht. Schließlich ist CO2 das Nahrungsmittel der Pflanzen und schon seit langem wird in Gewächshäusern die CO2-Konzentration für besseres Pflanzenwachstum künstlich erhöht.

Doch selbst wenn wir das ignorieren oder Argumente dagegen finden, gibt es noch immer keinen Grund zur Panik. Der menschliche Genius kann nicht nur Jahrmillionenalte Pflanzen- und Tierkadaver nutzen, um seine Verwandten per Flugzeug über den Atlantik in nur 10 Stunden zu erreichen, er kann auch Lösungen für ein sich erwärmendes Klima finden.

Als der Vulkan Krakatau 1883 ausbrach und mit einer gewaltigen Explosition in die Luft geflogen ist, hat sich das Klima auf der Nordhalbkugel um 0,5-0,8 Grad wegen der durch den Vulkanausbruch ausgestoßenen Schwebstoffe abgekühlt. Wegen eines einzigen Vulkans. Jeden Tag fliegen etwa 200.000 Flugzeuge. Würde jedes davon nur 100 kg Aerosole ausbringen, so wären dies täglich 20 kt. Dass es hierzu wissenschaftliche Bedenken gibt, ist mir bekannt. Diese sollten aber nicht verhindern, dass es eben auf sehr kleinem Maßstab zunächst begonnen und erforscht wird. Technisch wäre es kein Problem und es spricht eigentlich nichts dagegen, dass man es umgehend sehr langsam beginnen würde und dabei die Veränderungen der Atmosphäre, der Sonneneinstrahlung und der chemischen Folgeprodukte ständig misst und erforscht.

In der Natur kommt ein solches „Klimaengineering“ alle paar Jahrzehnte in größerem Umfang vor, in kleinerem täglich und andauernd. Andauernd stoßen Vulkane Schwebstoffe aus, die die Sonne abschirmen und eine Verringerung der Temperatur verursachen. Normalerweise allerdings auf nicht messbarem Niveau. Es ist aber also natürlich. Doch auch hier soll jetzt wieder jeder menschliche Eingriff inakzeptabel sein?

Warum? Warum sollte man es nicht vorsichtig beginnen? Vielleicht, weil die anderen Maßnahmen gegen den „menschengemachten Klimawandel“ eine Unmenge Profit und Macht versprechen, während sich das Ausbringen von Aerosolen wohl mit 10-50 Cent je Flugticket finanzieren ließe und keine unfassbare weltweite Umverteilung rechtfertigen würde? Dabei ließe sich mit so einem Ausbringen eines „Sonnenschirms für die Erde“ nicht nur jede Erwärmung stoppen, sondern sogar rückgängig machen!

Dann bliebe noch das CO2, dessen enormen positiven Effekte für das weltweite Pflanzenwachstum schon jetzt überdeutlich messbar und unzweifelhaft belegt sind. Es gibt jedoch Studien, wonach es langsam im Meerwasser aufgenommen wird und so das Meer sauer macht, was zu einem Artensterben führen kann. Dies ließe sich durch Klimaengineering natürlich nicht lösen. Wohl aber durch etwas anderes: Energie

CO2 aus der Luft zu filtern ist möglich und erfordert nur eines: Energie. Ob das CO2 direkt am Ort der Freisetzung gesammelt oder aus der Luft gesaugt wird, ist nur eine Frage der Effizienz. Diese ist bestimmt durch die Frage der Kosten, die vor allem durch die aufgewendete Energie entstehen. Doch auch hier gäbe es längst Lösungen. Zum Beispiel der Dual-Fluid Reaktor, der in Deutschland entwickelt wurde. Nur eine Milliarde würde eine Pilotanlage laut den Entwicklern kosten. Und selbst wenn dies schamlos untertrieben wäre – angesichts der wissenschaftlich belegten physikalischen Funktionsfähigkeit, wären auch drei oder vier Milliarden ein gutes Investment. Vor allem, wenn anschließend eine spottbillige Stromerzeugung mit voller Grundlastfähigkeit ohne langfristig strahlenden Atommüll mit völliger Energieautarkie stehen würde. Oder wie wäre es mit Fusionskraftwerken oder auch nur die aktuellen Generationen von Kernreaktoren, die auch mittels Transmutation keinen langfristig strahlenden „Atommüll“ mehr produzieren? Vielversprechende Technologien gibt es zuhauf.

In den USA ist bereits ein erstes Gaskraftwerk im Regelbetrieb, bei dem das durch die Verbrennung des Erdgases entstehende CO2 direkt abgefangen und anstelle von Wasserdampf für den Betrieb der Turbinen verwendet wird, um anschließend in Tanks zu enden. In die Umwelt kommt dieses CO2 also trotz der Verbrennung eines fossilen Brennstoffes nur, wenn man es wünscht.

Wurde das CO2 nun so direkt beim Verbrennen aufgefangen oder später der Luft entnommen, so gibt es bereits eine Technologie, die den theoretischen Status verlassen hat und im Regelbetrieb ist. In Island steht eine Anlage, in der CO2 mit Wasser vermischt in Basaltstein gepresst wird. (Hier die wissenschaftliche Erklärung)

Die Experten haben kürzlich im Südwesten Islands damit begonnen, Wasser mit Kohlendioxid zu versetzen und 700 Meter in die Tiefe zu pumpen. Der Untergrund besteht aus porösem Basaltgestein, das große Mengen an Magnesium, Kalzium und Eisen enthält.
In Kontakt mit den Mineralien beginnt das Kohlendioxid, aus dem im Wasser Kohlensäure entstanden ist, quasi zu versteinern. Es entstehen sogenannte Karbonate. „Der Prozess ist innerhalb von maximal zwei Jahren abgeschlossen“, sagt der Geowissenschaftler Martin Stute von der Columbia University in New York, der seit vielen Jahren zu diesem Thema forscht.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/island-forscherteam-macht-kohlendioxid-zu-stein-a-1174652.html

CO2 kann also nicht nur schon bei der Erzeugung eingefangen oder auch später aus der Luft gefiltert werden, es kann anschließend mit einer bezahlbaren Anlage so ins Erdreich gepumpt werden, dass es die Erdoberfläche nicht mehr erreichen kann, weil es binnen maximal zwei Jahren zu Gestein wird. Dabei ist alleine in Island genug Basalt vorhanden, um das Zehnfache der weltweiten CO2-Emissionen dauerhaft zu binden. Weltweit gibt es genug Basalt, um alles CO2 aus allen fossilen Brennstoffen zu binden. Aus allen fossilen Quellen – für immer! Jeder einzelne Brösel Kohle, jeder einzelne Tropfen Öl und jedes einzelne Molekül Kohlenwasserstoff-Gas könnte verbrannt werden, ohne dass sich die CO2-Konzentration der Erde erhöht, mit dieser Methode. Ohne, dass Freiheit und Wohlstands einschränkt werden müssten und ohne Umerziehung und wahnwitzige neue Steuern.

Warum genau sollen wir nun also in Panik verfallen? Es gibt eine Vielzahl technologischer Lösungen, deren Wirksamkeit belegt ist.

Können wir uns nicht einfach auf Vernunft einigen?

Wäre es daher nicht einfach möglich, wenn wir uns die von Manchen gewünschte Diktatur mit dem umerzogenen Neuen Menschen schenken würden, wenn wir die Zerstörung von Umwelt, Artenvielfalt, Wohlstand und Freiheit für den Kampf gegen den Klimawandel unterlassen würden?

Wenn die zwei Grad Erwärmung tatsächlich das maximal Erträgliche wären, so hätten wir noch Jahrzehnte Zeit, bis diese zwei Grad erreicht wären. Dies wäre mehr als genug Zeit, um das vorgeschlagene Klimaengineering für einen Bruchteil der Kosten und ohne Freiheitseinschränkungen umfassend zu erforschen und vorsichtig zu beginnen.

Wir könnten uns eine gigantische Vernichtung des Wohlstandes sparen, die mit einer völligen Vernichtung unserer Umwelt einher ginge:

Wir haben heute in Deutschland rund 28 000 Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 57 000 Megawatt (MW), bei der Fotovoltaik sind es 46 000 MW. Eine Versiebenfachung der Solaranlagen würde fast alle möglichen Dachfassaden und andere Siedlungsflächen erfassen. Eine Versiebenfachung bei der Windenergie würde selbst bei Verdopplung der Kapazität der einzelnen Generatoren die deutsche Landschaft radikal verändern. Verteilt in einem Netz übers ganze Land, käme alle 1,5 Kilometer eine 200 Meter hohe Windmühle zu stehen. Man sollte sich das plastisch vorstellen.

[…]

Und gratis ist die schöne neue Welt von Greta, Annalena und Robert leider auch nicht zu haben. Hier kann einem beim Blick in den Abgrund richtig schwindlig werden. Die Autoren setzen 60 Prozent CO2-Minderung voraus, die ja bis 2030 erreicht werden soll (Seite 116 der Studie, Grafik 35). Das heutige Energieversorgungssystem kostet pro Jahr 250 Milliarden Euro. Will man das CO2-Zwischenziel in den nächsten zehn Jahren erreichen, kostet das 1500 Milliarden zusätzlich. Bei einer Erhöhung auf 75 Prozent CO2-Minderung rechnen die Autoren mit weiteren 800 Milliarden, bei einer solchen auf 85 Prozent mit weiteren 1000 Milliarden. Für die Steigerung von 85 auf 90 Prozent CO2-Minderung bis ins Jahr 2050 wären noch weitere 1300 Milliarden fällig. Alles zusammen ergäbe dann das hübsche Sümmchen von 4600 Milliarden Euro.

4600 Milliarden Euro müssten die deutschen Haushalte also ausgeben, um 800 Millionen Tonnen CO2 zu vermeiden. Dies ist die Menge an CO2, die China jedes Jahr zusätzlich ausstösst. Damit die Eltern der streikenden Kinder von «Fridays for Future» die 4600 Milliarden richtig verstehen: Das sind während dreissig Jahren für jeden deutschen Haushalt Monat für Monat 320 Euro – zusätzlich, notabene. Und wenn es nach Greta und ihren Followern geht, die 100 Prozent Erneuerbare innerhalb von fünfzehn Jahren fordern, dann wären das monatlich 640 Euro – immer vorausgesetzt, dass die deutsche Energieversorgung und damit auch die Wirtschaft nicht vorher zusammenbricht. Zur Erinnerung: Zieht man diese 640 Euro von einem deutschen Durchschnittsverdienst (1890 Euro netto pro Monat) ab, müssten Heerscharen von Deutschen unter oder nahe der Armutsgrenze (60 Prozent des Durchschnittsnettoeinkommens) leben.

https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-20/artikel/das-4600-milliarden-fiasko-die-weltwoche-ausgabe-20-2019.html

Würde Deutschland nicht kopflos aus der tatsächlich weitgehend Treibhausgas-Freien Kernenergie aussteigen und stattdessen aktiv in Richtung des Dual-Fluid Reaktors forschen, so wäre eine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen in absehbarer Zeit aus rein wirtschaftlichen Gründen nicht mehr gegeben, was darüber hinaus auch noch geopolitisch zu begrüßen wäre, ist die Mehrzahl der Erdölexportierenden Länder doch mit Staatssystemen versehen, denen man keine weiteren Devisen zur Verfügung stehen wollen sollte. Die zur Verfügung stehende Energie könnte anschließend sogar zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre genutzt werden.

Und wenn uns tatsächlich an der Erde, ihrer Artenvielfalt und damit an einem echten Umweltschutz gelegen ist, sollten wir dann nicht auch Gentechnik begrüßen, die höhere Erträge auf bereits bestehenden Ackerbauflächen mit oft weit weniger Wasser ermöglicht und so eine weitere Zerstörung naturbelassenen Lebensraums unnötig machen würde?

Oder um es anders zu sagen:

Dont Panic!

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.

Anschlag auf MdB Magnitz: Spart Euch Eure Heuchelei

Auf einen Bundestagsabgeordneten der AfD wurde ein Anschlag verübt. Das Bild mit der klaffenden Kopfwunde ist verstörend und zeigt, wie brutal der Angriff durchgeführt wurde.

Dass die AfD hier von einem Mordanschlag spricht, wirkt entsprechend nicht wie eine Übertreibung. Dass der Angriff auf den Mann seinen Tod zur Folge gehabt haben könnte, ist keine Dramatisierung, zumal auf das Opfer weiter eingetreten wurde, nachdem er auf dem Boden lag.

Nun reiht sich gerade auf Twitter und in den Medien Verurteilung an Verurteilung des Anschlags. Ehrlicher wären da schon Tweets wie der von Cem Özdemir, der von „Hass mit Hass bekämpfen“ spricht, also impliziert, hier sei der AfD mit gleicher Münze heimgezahlt worden, was sonst von ihr ausgeht.

Ehrlicher ist auch der Journalist Jan-Philipp Hein, der dem Vorsitzenden der AfD, MdB Prof. Dr. Jörg Meuthen nicht zubilligt, das Bild des schwer verletzten Opfers zu veröffentlichen, und der, so Hein, nur „behauptet“, er sei ob des Angriffs erschüttert. Für Hein ist Meuthen anscheinend so abgebrüht und gefühlskalt, dass der Anschlag auf das Leben eines Fraktionskollegen ihn kalt lässt und er aus kalter Berechnung Minuten nach der Nachricht darüber schreibt und dabei nur behauptet, er sei erschüttert.

Tatsächlich könnten sich all die nun empört Tuenden ihre Bekundungen sparen. Wer seit Jahr und Tag betont, die AfD habe im demokratischen Diskurs nichts zu tun, und sie dabei gezielt ausschließt – gerne unter Zusammenarbeit mit vom Verfassungsschutz beobachteten Parteien und Organisationen – der braucht doch nun nicht überrascht und empört zu tun, wenn das eigene Fußvolk dies beim Wort nimmt.

Wer jeden zweiten Tag behauptet, die AfD sei die NSDAP 2.0 und die Machtergreifung des Vierten Reiches stehe kurz bevor, der provoziert und produziert doch selbsternannte Widerstandskämpfer, die dies eben auch mit Gewalt verhindern wollen.

Noch einmal: Wer Jahr und Tag lautstark erklärt, die AfD habe keinen Platz in einer Demokratie, der braucht nicht Empörung und Beileid zu heucheln, wenn die AfD mit allen Mitteln bekämpft wird.

Mit Plakatzerstörungen fing es an. Dann folgten Brandanschläge auf Autos, Anschläge auf Wohnungen und Firmen, gelockerte Radmuttern und Schüsse auf Wahlkämpfer und Parteibüros, dann schwere Körperverletzungen gegen Abgeordnete und nun wohl direkter ein Mordanschlag. Von den ganzen Wahlfälschungen zu Lasten der AfD durch selbsternannte „Retter der Demokratie“ beim Auszählen der Stimmen in Wahlbüros ganz zu schweigen.


Nein. Wer die ganze Zeit erklärt, die AfD habe keinen Platz im demokratischen Diskurs, der fordert andere Mittel gegen sie. Er braucht entsprechend auch nicht unschuldig Beileid zu heucheln, wenn diese anderen Mittel zum Einsatz kommen. Das erste Todesopfer ist nur noch eine Frage der Zeit. Und sein Blut wird an den Händen all jener kleben, die Unwillens waren, der AfD mit Argumenten zu begegnen.

Das Opfer ist übrigens Vater von sechs Kindern, mit einer Türkin verheiratet und beschäftigt einen aus Kuba stammenden Deutschen als wissenschaftlichen Mitarbeiter, dem man seine fremdländische Herkunft ansieht. Genau so, wie man sich eben waschechte Nazis und Rassisten vorstellt.

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann speichern Sie sich diesen Link hier als Lesezeichen für Ihre Einkäufe auf Amazon ab, um mich künftig mit etwa 5% Ihrer Einkaufssumme zu unterstützen – ohne Mehrpreis für Sie! Folgen Sie mir hier auf Facebook, Gab.ai, Twitter und tragen Sie sich hier in meinen Newsletter ein, um mehr von mir zu hören.