Wie verzweifelt müssen Linke im Bezug auf die Aussenwirkung des Islams sein?

Wenn man links ist, muss man scheinbar Fremdes um jeden Preis gutfinden. Anders sind die Artikel, wie der jüngst in der Taz erschienene Artikel „Deutschland ist ohne Islam undenkbar“ nicht erklärbar.

Tatsächlich spielte der Islam eine prägende Rolle für Deutschland, weil ohne die ein Jahrtausend dauernde Bedrohung Europas durch muslimische Horden sich das ganze Abendland anders entwickelt hätte. Charles Martell hätte ohne seinen Sieg über die Muslime bei Tours und Portiers seine Familie möglicherweise nie mit der Autorität und Legitimität ausgestattet, die seinen Enkel Karl der Große zum Kaiser werden ließ.

Polen-Litauen und das Herrschaftsgebiet der Habsburger konnten sich nur unter dem ständigen Eroberungsdruck durch die Osmanen so entwickeln und hätten die Osmanen nicht auf dem Balkan ein Pulverfass hinterlassen, in das sich Österreich-Ungarn vorgeschoben hat, dann wäre der Erste Weltkrieg vielleicht nie ausgebrochen. Damit wäre auch der Zweite Weltkrieg mit allen bekannten Folgen nie passiert und Deutschland wäre heute noch eine Monarchie. Ungarn selbst wäre ohne die Bedrohung durch die Osmanen wohl kaum unter Habsburger Herrschaft gelangt, was die Habsburger möglicherweise langfristig auf Österreich beschränkt hätte und statt der Optionen einer großdeutschen- und einer kleindeutschen Einigung nur eine deutsche Einigung als Ausgang einer Einigung geschaffen hätte.

Insofern: Ja. Natürlich ist dieses Deutschland ohne Islam tatsächlich völlig undenkbar. Übrigens auch dieses Deutschland, das heute von Messerattacken, massenhaften Terroristen, Sexuellen Übergriffen und Parallelgesellschaften immer mehr zerrissen wird. Und genau um dieses heutige Deutschland schmackhaft zu machen, werden ja Artikel wie der in der Taz geschrieben.

Doch um daher zu dem Artikel meiner Kollegin Ingrid Thurner (ich bin ja auch Ethnologe) zurückzukommen: Das Verbreiten der Namen von ein paar Handelsgütern, deren Handelswege durch islamisches Territorium führten, als Bereicherung anzuführen, zeigt bereits die Verzweiflung. Dass sie die Ziffern, mit denen wir rechnen, als „arabisch“ bezeichnet, obwohl sie aus Indien kommen, spricht ebenfalls für sich. Überhaupt sind die wenigstens islamischen Errungenschaften durch den Islam geschaffen, sondern nur verbreitet worden. In Indien, Persien und dem byzantinischen Orient geraubtes Wissen wurde teilweise weiter genutzt und verbreitet. Schaffenskraft ist dies jedoch mitnichten.

Vielmehr wäre das Wissen auch ohne den Islam nach Westen gelangt, oft genug sogar schneller. Denn während das byzantinische Reich auch im sogenannten „dunklen Mittelalter“ (das keineswegs dunkel war) weiterhin eine Hochkultur war, vernichteten die Muslime bei ihrer Ausbreitung eine Unmenge Kultur und sogar Wissen. Und schließlich auch die oströmische Hochkultur. Die Bibliothek von Alexandria fand unter der Herrschaft der Muslime ihr Ende. Angeblich, weil der Kalif befahl, dass alles außer dem Koran wertlos sei, woraufhin das gesammelte Wissen der Antike zum Heizen genutzt wurde.

Sucht man nach genuinen Erfindungen muslimischer Gelehrter, wird es nicht nur in der Gegenwart sehr dünn, wo sie praktisch keine wissenschaftlichen Nobelpreisträger zu stellen in der Lage sind, sondern auch in der Vergangenheit. Dies kann wenig überraschen, ist der Islam doch von seiner ganzen Dogmatik eigenständigem Denken extrem feindlich gegenüber gesinnt. Wer den Koran anzweifelt und uminterpretieren will, wird sehr schnell zum Abtrünnigen erklärt

Sure 2, Vers 217: Sie werden dich befragen nach dem Kampf im heiligen Monat. Sprich: “Kämpfen in ihm ist schlimm; aber Abwendigmachen von Allahs Weg und Ihn und die heilige Moschee verleugnen und sein Volk daraus vertreiben, ist schlimmer bei Allah; und Verführung ist schlimmer als Totschlag.“

Wer aber in einer Gesellschaft aufwächst, die eigenständiges Denken mit dem Tode bestraft, von dem können auch keine großartigen Wissenschaftlichen Erfolge erwartet werden. Schließlich erfordern sie ja ein Denken außerhalb bereits vorhandener und damit vorgegebener Bahnen.

Mich würde jetzt einmal interessieren, ob die Taz auch einen Artikel veröffentlichen würde, der genau nach dem Muster von Frau Thurner den Kolonialismus bejubelt. Infrastruktur, Medizin, modernes Staatswesen und auch Menschenrechte gelangten ja erst durch ihn nach Afrika und Amerika. Und auch Teile Asiens waren vor der Kolonialisierung von allen wissenschaftlichen Errungenschaften abgeschnitten. Entsprechend könnte man also auch den Kolonialismus hochjubeln.

Allerdings führt der Kolonialismus gerade eben nicht zu massenhaften Übergriffen seiner Anhänger auf Autochthone in Europa. Deshalb braucht es auch keine ihn bejubelnden Artikel, um die Ausbreitung europäischer Kolonialisten in der westlichen Welt weiter voranzutreiben. Vielmehr wird der Kolonialismus genutzt, um ihn als historische Schuld zu portraitieren, damit die Westliche Welt weiter Migranten, im Besonderen aus islamischen Ländern aufnimmt.

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