Wegen #CecilTheLion werden jetzt 200 Löwen gekeult

Sie erinnern sich vielleicht an „Cecil“ den Löwen, der unter dem Hashtag #CecilTheLion weltweit bekannt wurde. Sein Jäger, Dr. Walter Palmer aus den USA, bekam daraufhin Todesdrohungen. Ich habe ihm damals zu seinem Abschuss gratuliert. Wie ich in dem entsprechenden Artikel und in einem späteren ausführlich erklärt habe, ist nichts verwerflich daran, auf Großwildjagd zu gehen, im Gegenteil.

Waidmanns Heil, Dr. Palmer
Waidmanns Heil, Dr. Palmer

Ich hatte ausführlich dargelegt, dass eine Bestandskontrolle notwendig ist, um die Erhaltung der Lebensräume zu ermöglichen. Sofern man nämlich kein Rassist ist und die Afrikaner ausgerottet sehen möchte, muss man anerkennen, dass eben nun einmal signifikante Teile Afrikas bewohnt und bewirtschaftet sind. Worum es also geht, ist die vorhandenen Lebensräume für die Tiere zu erhalten. Dies geht am leichtesten mit wirtschaftlichen Anreizen für die menschlichen Anlieger. Wie gesagt: Das habe ich alles bereits ausführlich besprochen.

 

200 Löwen werden in Zimbabwe gekeult.

Nachdem aber nun die ganze Welt ein paar Wochen lang ihre moralische Überlegenheit in einer virtuellen Hetzjagd auf Dr. Palmer zelebrieren konnte, sind die Jäger aus Zimbabwe ferngeblieben. Verständlicherweise haben Jäger momentan keine Lust, das Risiko einzugehen so etwas selbst zu erleben, wenn sie eine völlig legale Jagd machen. Die Folge ist so logisch, wie sie absehbar war: Keine Jäger bedeuten keine Jagden und damit große Summen an Geld, die jetzt nicht mehr in das bettelarme Land fließen. Gleichzeitig sind jetzt aber auch im Bubye Valley Conservancy 500 Löwen, was 200 zu viele für eine nachhaltige Population ist.

Da sich Jäger für legale Jagden, die den Simbabwern ihr schreckliches Leid in der Diktatur Mugabes etwas abmildern könnte, nicht mehr kommen, werden die 200 überzähligen Löwen jetzt in Kürze gekeult werden.

Dank der #CecilTheLion Empörung sterben die Löwen jetzt ganz genauso. Allerdings, ohne den Anwohnern einen bescheidenen Wohlstand zu ermöglichen. Ohne Guides, Hotelmitarbeitern, Fahrern, Köchen und vielen mehr ein warmes Essen auf den Tisch zu bringen.

Wieder einmal hat „gut gemeint“ über „gut“ gesiegt. Glückwunsch!

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