Israelische Siedler ermorden Palästinensische Eltern vor deren vier Kindern

Wieder ist es passiert. In einem „drive by shooting“ haben jüdische Siedler eine palästinensische Familie in ihrem Auto beschossen und die beiden Eltern getötet. Die vier Kinder waren im Auto und mussten das Sterben ihrer Eltern mit ansehen, blieben aber körperlich unverletzt. Die weltweiten Medien berichten empört über diesen Gewaltakt, der zudem von der israelischen Regierung auf Twitter gelobt wurde.

Sie haben nichts davon gehört? Ehrlich?

Ach, tut mir leid. Ich habe da wohl was verwechselt. Die Opfer waren Israelis, die Täter Palästinenser. Die Fatah hat den Anschlag gelobt. Na dann ist es ja halb so wild. Und mit der „moderaten“ Fatah soll Israel übrigens einen Frieden schließen…

 

Aktuell:

Heartbreaking: photo capturing the moment that the baby, whose father was murdered in tonight's terror attack, was…

Posted by StandWithUs on Saturday, October 3, 2015

 

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Waffen für Israel

 

Israel ist die einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten, die zugleich auch allen nationalen Minderheiten alle Rechte einräumt. So sind beispielsweise die israelischen Araber die freiesten Mitglieder ihrer Nation, obwohl sie im einzigen nicht von Arabern beherrschten Land der Region leben. Nur in Israel haben religiöse Minderheiten das Recht ihre Religion auszuüben, was beispielsweise die aus dem Iran stammenden Bahai zum Bau ihres berühmten Tempels in Haifa gebracht hat.

Israel verdient unsere Solidarität
Israel verdient unsere Solidarität

Während Israel also das einzige freie Land im Nahen Osten ist, wird sein Existenzrecht durch zahlreiche Staaten der Region, ja sogar durch mehrere Nachbarländer, verneint. Dabei wird aber nicht nur das Existenzrecht verneint, sondern sogar seine Vernichtung angekündigt.

An mehreren seiner Außengrenzen stehen terroristische Gruppen bereit, diese Vernichtung durchzuführen, sobald die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte nicht mehr den Schutz der Bürger des Landes ermöglichen können. Dabei machen Sie erwiesenermaßen auch vor Zivilisten nicht halt. Ja selbst Kleinkinder werden ermordet und die Mörder als Helden verehrt, wie beispielsweise Samir Kuntar. Immer wieder wird dazu über die Landesgrenzen mit Rohr- und Raketenartillerie geschossen.

Um diesen einen Lichtblick des Pluralismus und der Freiheit im ganzen Nahen Osten zu erhalten und ihm den Schutz all seiner Bürger zu ermöglichen, braucht Israel fähige Streitkräfte. Deutschland kann dies durch Lieferungen mit Waffen und anderem militärischen Gerät unterstützen und ermöglichen.

 

Ein Zeichen setzen

Würde der Bundestag, am amerikanischen „Taiwan relations act“ orientiert ein Gesetz verabschieden, dass es Israel erlaubt von allen deutschen Rüstungsunternehmen ohne die ansonsten notwendige Ausfuhrgenehmigung zu bestellen, würde dies wohl kaum etwas an dem aktuellen Stand ändern. Es wäre jedoch ein wichtiges Zeichen, dass Deutschland der besten und einzigen Garantie zur Verhinderung eines Zweiten Holocausts, den Israeli Defense Forces, nach Kräften die Erfüllung ebendieser Aufgabe ermöglicht.

Aus diesem Grund habe ich eine Petition gestartet, die den Bundestag auffordert, ein entsprechendes Gesetz zu erlassen.

Israel soll ein Erstkaufsrecht auf alles ausgemusterte Gerät der Bundeswehr erhalten und es soll dem Land ermöglicht werden, jede Art von in Deutschland hergestellten Waffen zu kaufen, ohne dass eine Genehmigung des Bundestags oder des Bundessicherheitsrats notwendig ist.

 

Bitte unterstützen Sie diese Petition hier:

„Waffen für Israel“ auf Change.org

Darum zahl‘ ich nicht (10)

Weil im „Heute Journal“ des ZDF die Familie von Terroristen sich lang und breit äußern kann und keiner von der Familie der Opfer spricht. Weil man völlig unrepräsentative orthodoxe Radikale als jüdischen Gegenpol zu den Mördern präsentiert und weil man die absurden Aussagen der Araber, ihnen gehe es so schlecht und der Mord sei normale Reaktion, nicht entsprechend kommentiert. Siehe dazu Alan Posener

Es gibt keine moralische Äquivalenz zwischen Israel und der Hamas

Im Konflikt zwischen Israel und der Hamas ist beispielhaft für einen Konflikt, bei dem beide Seiten eine größere moralische Unterschiedlichkeit zeigen und daher eine eigene Positionierung ermöglichen – und verlangen!

In der aktuell letzten Runde des Schlagabtauschs zwischen der Hamas und Israel schlug nach einigen Tagen des Kampfes Ägypten eine Waffenruhe vor. Israel akzeptierte, doch die Hamas feuerte stundenlang  weiter Rakete auf Rakete auf israelische Ortschaften und Städte. Während die Hamas auf Zivilisten schoss, betreibt Israel die größten Anstrengungen um Opfer unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden. Die israelischen Streitkräfte werfen Flugblätter ab, setzen Warnungsmunition, sogenannte „roof knocker“, Raketen ohne Sprengkopf die ein Haus erbeben lassen ohne es zu zerstören, ein und rufen sogar die Palästinenser an, um sie zu warnen. Eine solche Preisgabe des Überraschungsmoments ist in der modernen Kriegsführung eine Seltenheit, wenn nicht gar einzigartig.

Operation Protective Edge

Benjamin Netanjahu fasste den Unterschied zwischen beiden Seiten in einem Satz zusammen: „Wir setzen Raketen ein um unsere Zivilisten zu schützen und sie setzen ihre Zivilisten ein um ihre Raketen zu schützen.“  Tatsächlich rief der Sprecher der Hamas, Sami Abu Zhri dazu auf, sich auf die Dächer von Häusern zu begeben, die angegriffen werden sollen.

Selten gibt es in einem Konflikt deutlicher ein gut und ein böse. Selten sind die moralischen Unterschiede zwischen beiden Seiten deutlicher zu erkennen. Dennoch hält dies die Presse, aber auch Politiker wie Frank-Walter Steinmeier, nicht davon ab, von einer „Spirale der Gewalt“ zu sprechen.

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16 Mal Auschwitz ohne Rückfahrschein

— Update 16.01. 23:17: —

Wie ich erfahre, wollen liebe „Parteifreunde“ diesen Text zu meiner Diskreditierung nutzen. Daher für alle, die schwer von Begriff sind:

Ein Gedenken der Opfer ist wertlos, wenn man die Nachkommen der Opfer zu neuen Opfern werden lässt. Nichts anderes sagt dieser Text aus.

Dergleichen wurde in der Vergangenheit auch schon von Henryk M. Broder geschrieben.

— Update Ende —

Bestätigung

 

Beim Einwerfen von Flyern im Wahlkampf habe ich in der Straße „Am Pleidenturm“ in der Würzburger Innenstadt eine Entdeckung gemacht, die ziemlich Eindruck hinterlassen hat. Jeder kennt die „Stolpersteine“ und jeder Mensch mit Herz denkt auch immer wieder an die Opfer, für die sie stehen. Dennoch war es das Erreichen einer neuen Ebene, als ich 16 Stolpersteine vor einer einzigen Haustür fand. Eine ganze Großfamilie war nach Auschwitz verbracht worden um dort ermordet zu werden.

Deportation in Würzburg
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Ein Blick auf Israel

Als ich mich auf meiner Facebook-Seite über eine Dokumentation bezüglich des Antisemitismus in Deutschland äußerte, gab es einige eindeutige Nachrichten an mich. Ich habe weder Zeit noch Lust den Nahostkonflikt hier jetzt in eigenen Worten zu erklären, wenn es an anderer Stelle bereits umfassend passiert ist.
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Der Krieg des Sisyphos

Israel verdient unsere Solidarität

Und wieder einmal geht der unendliche Krieg in eine nächste Runde. Mit ihren letzten massiven Bombardierungen israelischer Städte und Dörfer forderte die Hamas die israelischen Streitkräfte zu einer massiven Reaktion heraus, die aktuell gerade erfolgt. Das frustrierende dabei ist, dass dieser jetzt ausbrechende Krieg nur einer von Vielen sein wird, da er nicht dauerhaft beendet werden wird.

„Der Krieg des Sisyphos“ weiterlesen