Buchrezension: Im Meer schwimmen Krokodile

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Zug nach Rom. Sie packen Ihre Laptop aus und fangen an zu arbeiten, als sich gegenüber ein junger Mann niederlässt. Seine Kleidung ist abgetragen. Er riecht so, als habe er eine Woche nicht geduscht. Seine Gesichtsform und seine Haut zeigen, dass er aus dem Nahen oder mittleren Osten kommt. Ein „Flüchtling“ also, ein illegaler Einwanderer. Dummerweise haben Sie eine Platzkarte und können sich so nicht wegsetzen, immerhin haben Sie ja für diese Karte bezahlt, damit Sie ihren Sitzplatz haben.

Sie arbeiten also so vor sich hin, als der junge Kerl auf einmal anfängt und „Rum please“ sagt. Sie schauen ihn verstört an. Will der Junge wirklich Rum von mir? fragen Sie sich. Sie sagen: „Keinen Rum!“ und arbeiten weiter. Kurz darauf verlangt er wieder nach Rum. Wieder lehnen Sie ab, doch Sie werden langsam sauer. Immer wieder verlangt der junge Mann nach Rum, bis Ihnen schließlich der Kragen platzt. Sie brüllen ihn an: „Keinen Rum!“ aber haben dann doch Mitleid und gehen zum Zugrestaurant. Sie kaufen ihm eine falsche Coca Cola und kommen zurück. Mit einem „Keinen Rum! Cocoa Cola“ stellen Sie die Flasche vor ihm ab. Es wird noch eine Weile dauern, bis Sie bemerken, dass der Junge eigentlich nur nach Rom will und nicht um Rum bittet.

Was sich nacherzählt weit weniger lustig anhört, ist eine Szene aus „Im Meer schwimmen Krokodile„, in dem Fabio Geda einen afghanischen Flüchtling seine Geschichte erzählen lässt und  abgesehen von wenigem Nachfragen ihn praktisch ungehindert erzählen lässt. „Buchrezension: Im Meer schwimmen Krokodile“ weiterlesen

Darum bekommen „Flüchtlinge“ mehr Geld fürs Essen

Im Internet gibt es Portale, die vorrechnen, wie viel Geld die Flüchtlinge fürs Essen bekommen. Zwischen 11 und 16 Euro werden nämlich verplant, während Hartz IV-Empfänger nur 4,72 Euro bekommen, so die Rechnung in diesem Artikel. Welch ein Skandal, oder?

 

Nein, nicht wirklich. Wenn die Zahlen stimmen, dann ist in den Kosten für „Flüchtlinge“ eben nicht ein Geldtransfer eingerechnet, wie bei Hartz IV-Empfängern, sondern die Kosten für das Essen pro Tag. Während der Hartz IV-Empfänger eine eigenen Wohnung mit Küche hat (was er ja alles bezahlt bekommt), wo man ihm zumuten kann zu kochen, sind Zuwanderer aktuell häufig in alten Fabrikhallen oder Turnhallen untergebracht. Die täglichen Essenskosten sind also kein Bargeldtransfer an die Zuwanderer, sondern die Kosten für das Catering, vom Einkauf der Zutaten über das Kochen und Servieren bis hin zum Einsammeln und Säubern aller Utensilien. Dazu natürlich eine solide Marge für den Caterer, der die Notlage der Behörden nutzt um gut zu verdienen. Was ihm übrigens nicht vorzuwerfen ist. Ich würde es nicht anders machen. „Darum bekommen „Flüchtlinge“ mehr Geld fürs Essen“ weiterlesen

Zur Kriminalität von „Flüchtlingen“

Die Bochumer Polizistin Tania Kambouri  erklärt, die Zahlen zur Kriminalität der Flüchtlinge würden verheimlicht werden. Wenn das stimmt, so sind vorliegende Daten kaum sinnvoll zu nutzen. Zumal es dahingehend auch widersprüchliche Pressebreichte gibt. Also einmal die Bestätigung, dass es nicht mehr Verbrechen gebe, das andere Mal umgekehrt.

 

„Flüchtlinge“ müssen eigentlich krimineller sein!

An sich erklärt es sich von selbst, dass die „Flüchtlinge“ krimineller sein müssten. Wenn wir davon ausgehen, dass die Menschen aus diesen Herkunftsländern prinzipiell gleich kriminell wie Deutsche sind, so gibt es doch einen wesentlichen Unterschied. Die, die hier sind, sind dramatisch ärmer als die Mehrheit der hiesigen Wohnbevölkerung. „Zur Kriminalität von „Flüchtlingen““ weiterlesen

Wir werden von Wahnsinnigen regiert

Der ganze Wahnsinn der deutschen Flüchtlingspolitik hat sich wieder einmal in zwei Nachrichten der letzten Woche Manifestiert. Der Innenminister Thomas de Maiziere will einerseits den Familiennachzug von Syrern verbieten und andererseits das Bildungsniveau vorübergehend absenken.

Das heißt, Deutschland soll nur noch den hierher gelangten syrischen Männern Schutz gewähren. Ihre Frauen und Kinder sollen ruhig weiter den Fassbomben von Assad ausgesetzt bleiben oder in den Flüchtlingslagern bleiben. Andererseits könnte man natürlich auch fragen, wieso die syrischen Männer dann überhaupt hier aufgenommen werden, wenn ihre Frauen und Kinder zu Hause offensichtlich nicht bedroht sein sollen. Ich persönlich würde ja sagen, entweder sind die ganzen Familien schutzbedürftig, oder keiner.
Als zweiter Vorschlag unseres großartigen Innenministers wird eine Absenkung der Schulstandards präsentiert. Damit mehr Flüchtlinge die Schule abschließen. Natürlich nur vorübergehend. Großartige Idee! „Wir werden von Wahnsinnigen regiert“ weiterlesen

Achtung: „Flüchtlinge“ heißen jetzt „Vertriebene“!

Als Hinweis für meine Leser, damit sie auf dem neuesten Stand bleiben: „Flüchtlinge“ heißen jetzt „Vertriebene“, wie in Stern und Cicero nachlesbar. Was früher einmal Migranten waren, wurde bis vor etwa einer Woche noch Flüchtlinge genannt. Offensichtlich erzeugt das Wort aber nicht mehr genug Sympathie, daher wurde die Bezeichnung nun durch Vertriebene ersetzt.

 

Ab 1. Dezember heißen sie dann „Verfolgte“ und am 1. Januar „aus höchster Lebensgefahr Gerettete“.

 

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Ich hätt‘ da mal ne Frage zu Flüchtlingen

Liebe Medien, liebe Parteien.

in den letzten Wochen und Monaten habe ich von Ihnen gelernt, dass die Zuwanderer mit dem Prädikat Flüchtling eine Bereicherung für unser Land sind. Wir brauchen sie um unsere Renten zu bezahlen und ihr Bildungsstand ist höher als der der dummen Deutschen. Gerade was die Syrer angeht, und dieser Tage ist ja jeder Araber ein Syrer, kommen ausschließlich Fachkräfte. Damit wird unser Fachkräftemangel gelöst. Zudem können wir die Flüchtlinge gebrauchen, um die entvölkerten Gebiete in Ostdeutschland wiederzubesiedeln. Kurzum, wir müssen jedem Flüchtling dankbar sein, der in unser Land kommt, was an den Bahnhöfen ja auch ordentlich gefeiert wurde.

Jetzt verstehe ich allerdings nicht, wieso Deutschland die Flüchtlinge nun innerhalb Europas umverteilen will. Zunächst: Wie soll das gehen? Die Flüchtlingen wollen ja nicht nur in ein sicheres Land, denn sicher waren sie schon in der Türkei oder im Libanon. Sie wollen nach Deutschland und eben nicht nach Ungarn, das sie unterwegs durchquert haben. Sollen die Flüchtlinge daher künftig mit Waffengewalt eingesammelt und in bewachte Lager gesperrt werden, um ihre Weiterreise nach Deutschland zu verhindern? Wieso überhaupt?

Wir haben doch gelernt, dass wir um jeden einzelnen Flüchtling dankbar sein müssen. Wieso also sollen wir welche abgeben? Wer soll denn dann unsere Renten bezahlen und unsere Fachkräfte stellen, wenn wir welche von ihnen abgeben? Die Flüchtlinge wollen Deutschland. Deutschland will sie. Die anderen EU-Staaten wollen sie nicht. Damit sollte doch alles geklärt sein, oder nicht?

Jeder Einzelne ist ja ein Gewinn. Jeder, der zusätzlich kommt, ist einer mehr der uns die Rente bezahlt. Angela Merkel hat schließlich gesagt: „Wir schaffen das!“ Im Elternhaus meines Vaters waren nach dem Krieg 65 Menschen einquartiert, ohne dass die Familie etwas mitzureden hatte. Das könnte die Regierung doch auch machen. In meine kleine Einzimmerwohnung passen auch drei Stockbetten. Ein kleines Gesetz und schwupps bin ich gezwungen, 5 Asylbewerber in meiner Wohnung aufzunehmen. Wäre das nicht toll?

Wieso also die Umverteilung? Sollten wir uns nicht glücklich an die Grenzen stellen und singen? „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Es kommt das Heer der Herrlichkeit!“

Beste Grüße,

Ihr Torsten Heinrich

Wahnsinn der Woche

Herzlich willkommen zum diesmaligen Wahnsinn der Woche.

Deutschland hat alle Schleusen für Zuwanderer geöffnet, vorgeblich um Syrer zu schützen. Inzwischen boomt nicht nur der Handel mit gefälschten syrischen Pässen, immer mehr Araber aus anderen Ländern nutzen die Gelegenheit um in der Masse unterzutauchen und so nach Deutschland zu gelangen. Unterdessen fordert Deutschland Umverteilungsquoten für Flüchtlinge. Wie wird das aussehen? Werden die Zuwanderer, die auf ihrem Weg nach Deutschland ja bereits bis zu fünf oder sechs sichere und freie Länder durchquert haben ohne einen Asylantrag zu stellen, mit Handschellen abgeführt werden, um sie so nach Polen zu verfrachten, wo sie gar nicht sein wollen? Werden in anderen Ländern bewachte Lager errichtet werden müssen, um die Zuwanderer dort zu halten, weil sie ja nach Deutschland wollen und eben nicht ins Baltikum, nach Polen oder Tschechien? Aus Polen hört man zumindest die Geschichte von einer freundlich aufgenommenen christlichen syrischen Familie, die von der Kirche Wohnung, Kleidung, Essen und Taschengeld bekam – um dann in der Nacht darauf sich auf den Weg nach Deutschland zu machen. Ich jedenfalls bin gespannt darauf, wenn ich bald vor laufenden Fernsehkameras sehen werde, wie Familien mit Gewalt aus deutschen Flüchtlingsunterkünften gezerrt werden, um sie in andere europäische Länder umzuverteilen. Oder um es anders und mit weniger Sarkasmus zu sagen: Das wird nicht passieren. Diese Forderung belegt nur die Realitätsferne der deutschen Politik. „Wahnsinn der Woche“ weiterlesen

Der Asyl-Burgfrieden

Man glaubt dieser Tage fast, Wilhelm II. wieder im Radio hören zu können. Seine krächzende Stimme sagt: „In der Asylfrage kenne ich keine unterschiedlichen Meinungen mehr. Ich kenne nur noch Befürworter. Zum Zeichen dessen, dass Sie fest entschlossen sind, ohne Parteiunterschied, ohne Stammesunterschied, ohne Konfessionsunterschied durchzuhalten mit mir bei der Aufnahme von Asylbewerbern durch dick und dünn, durch Not und Tod zu gehen, fordere ich die Deutschen auf, vorzutreten und mir das in die Hand zu geloben.“ Denn jede abweichende Meinung, als die der unbedingten Aufnahme, macht einen heute nicht mehr zum Vaterlandsverräter, sondern zu etwas viel Schlimmeren: Man wird „Dunkeldeutscher“. „Der Asyl-Burgfrieden“ weiterlesen

Deutschland mordet wieder

bzw. es mordet weiter.

Gerade wurde in Österreich ein LKW mit „Dutzenden Leichen“ gefunden, inzwischen ist klar, dass es 71 Tote sind, darunter mehrere Kinder. Offensichtlich Flüchtlinge, die beim Transport durch den Schlepper umgekommen sind. Die Opfer sind aus Syrien. Das bedeutet, sie haben auf ihrem Landweg in Richtung Deutschland mit hoher Wahrscheinlich bereits die sicheren und freien Länder Griechenland, Serbien und Ungarn durchquert. Dass der LKW innerhalb Österreichs gefunden wurde deutet darauf hin, dass sie auf dem Weg nach Deutschland waren. Damit haben die Syrer, die auf der Flucht vor Verfolgung waren, ziemlich sicher bereits drei bis vier Länder, sowie die Türkei oder den Libanon durchquert, in denen sie sicher vor Verfolgung waren. Dennoch reisten sie weiter – in ihren Tod.

 

Mordopfer der deutschen Flüchtlingspolitik!

Sie sind daher ganz klar Opfer der deutschen Flüchtlingspolitik.

Ermordet von der Politik. Weil diese entweder nicht durchsetzungsstark genug oder zu dumm ist klarzumachen, dass die aktuellen Flüchtlingsmassen aus gutem Grund kommen: „Deutschland mordet wieder“ weiterlesen

Bitte keine europäische Solidarität bei den Asylbewerbern!

Thomas Strobl, stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag schreibt, „Es kann nicht sein, dass zwei oder drei Staaten beinahe die komplette Last tragen und zwei Dutzend Staaten praktisch so tun, als ging sie das alles nicht an.“

In Wien berät heute die #Westbalkan-Konferenz über eine gerechtere Verteilung von Asylsuchenden innerhalb der EU. Klar…

Posted by CDU/CSU-Bundestagsfraktion on Thursday, August 27, 2015

Er will also, dass die Asylbewerber in Deutschland innerhalb der EU verteilt werden.
„Bitte keine europäische Solidarität bei den Asylbewerbern!“ weiterlesen