Gegen den Drohnenhype


Drohnen machen Kampfflugzeuge nicht im Geringsten obsolet!
U.S. Navy photo by Photographer’s Mate 2nd Class Daniel J. McLain

Drohnen sind keine Alternative für konventionelle Kampfflugzeuge. Wer glaubt sie würden in absehbarer Zeit die einzigen fliegenden Kampfmaschinen sein liegt völlig falsch.

Als kürzlich die Bundeswehr bekannt gab, über die Beschaffung bewaffneter Drohnen nachzudenken, war manch selbsternannter „Experte“, in der Zusammenarbeit mit Medien, sich nicht zu schade, Drohnen zu den Kampfflugzeugen der Zukunft zu erklären. Dies ist jedoch aus vielfacher Sicht falsch und wird hoffentlich von Seiten der entsprechenden Planer nie übernommen werden.

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9/11 wurde von Außerirdischen verursacht!

Mit Verschwörungsfuzzies zu diskutieren ist schlicht sinnlos! Dies sei anhand einer eigenen Verschwörungstheorie veranschaulicht.

Alljährlich zum 11. September gedenkt nicht nur Amerika und der zivilisierte Teil der Welt der Anschläge vom 11. September 2001, auch tauchen wieder die Verschwörungstheoretiker allerorten auf. Mit ihnen zu diskutieren macht jedoch kaum einen Sinn, da Verschwörungstheorien ja auf einer Reihe von Grundannahmen beruhen, die eine Diskussion praktisch zur blanken Zeitverschwendung machen.

Entscheidend dabei ist vor allem, dass eine Verschwörungstheorie wegen ihrer Grundannahme, alles sei gefälscht, nicht zu widerlegen ist. Wer öffentlichen, belegbaren, Angaben nicht traut, der hat auch keinen Grund auf die Argumente eines Anderen einzugehen. Auch sind irgendwelche Qualitätskriterien für die „Beweise“ und „Quellen“ der Theorien nicht erforderlich. Es reicht durchaus, dass irgendwo auf irgendeiner Webseite steht, irgendein Sprengmeister habe gesagt der Zusammenbruch der Zwillingstürme war eine kontrollierte Sprengung. Wird einem Theoretiker ein Fehler nachgewiesen, wie beispielsweise dass es sehr wohl in Ordnung ist dass Osama bin Laden Schmuck trug, was von den „Loose Change“ Machern bestritten wurde, so wird die Theorie einfach angepasst. Die nächste Ausgabe der „Dokumentation“ lässt diesen Teil einfach weg und nimmt dafür, wenn die Macher kreativ genug sind, einfach ein paar neue wilde Behauptungen mit auf.

Diese Haltung zeigt, wie Verschwörungstheorien funktionieren. Es besteht nicht geringste Bedarf, seine eigenen Aussagen stichhaltig zu belegen. Jedwede Quellenkritik ist tunlichst zu vermeiden. Wird ein Fehler gefunden, so wird seine Existenz entweder abgestritten, oder aber die Theorie entsprechend umgeformt. Das macht die Verschwörungstheorie nicht im mindesten falsch, auch wenn man 20 verschiedene Aussagen widerlegen kann. Zumal der, der Verschwörungstheoretiker kritisiert, ohnehin umgehend als „dumm“, „Mitläufer“ oder Teil der Verschwörung verordnet wird.

Während also das Aufdecken von Fehlern in Verschwörungstheorien diese eher verbessern, da der Theoretiker einfach so lange verschiedene Elemente seiner Theorie umformt bis sie kaum noch zu widerlegen sind, reicht eine einzige, gerne auch nur vermeintliche, Unstimmigkeit in einer offiziellen Stellungnahme, damit die Verschwörung belegt ist. Wie dieser Fehler in der öffentlichen Stellungnahme zu Stande kommt interessiert dabei nicht. Ob es ein menschlicher Fehler bei der Erstellung des Berichts war, ob zum damaligen Zeitpunkt einfach noch nicht alle Informationen vorlagen, oder ob gar bewusst gelogen wurde um eine eigene Anfälligkeit gegenüber Anschlägen, beispielsweise eine unausgereifte Luftabwehr, weiteren potentiellen Attentätern zu verheimlichen – alles interessiert nicht.

Zuletzt kommt noch der „Internet-Beweiskreis“ zum Einsatz. Eine Verschwörungstheorie wird durch eine Person erfunden. Diese ist entweder geisteskrank, paranoid, oder hat schlicht und einfach den schnöden Mammon im Blick, verkaufen sich doch Bücher über Verschwörungstheorien herrlich gut. Anschließend werden diese wilden Beschuldigungen von zig verschiedenen Webseiten kopiert, und verfeinert. Überall beginnt man, sich auf einander zu berufen und sich jeweils gegenseitig als Beweis und Beleg zu führen. Da an keiner Stelle jemand an einem neutralen Hinterfragen (also ohne die Annahme dass die Theorie stimmt und entsprechend alle „Belege“ unter diesem Suchfilter gesehen werden) der Theorie an sich interessiert ist, bildet sich irgendwann ein solches Netz an „Beweisen“, dass Verschwörungsfuzzies genügend Bestätigungen finden. Dass sich dabei B auf A, C auf B, D auf C und A auf D beruft interessiert nicht. Am Ende führt jeder 10 „Quellen“ an, die sich nach entsprechender Weiterverfolgung als schöner Kreis der Quervernetzungen ohne Bezug zur Außenwelt erweisen.

9/11 wurde in Wirklichkeit von Außerirdischen verursacht!

Um meine Ausführungen zu konkretisieren, soll eine eigene Verschwörungstheorie aufgestellt werden. Dabei glaube ich natürlich zu keinem Zeitpunkt an deren Wahrheitsgehalt!

Die Anschläge wurden in Wirklichkeit von Aliens verübt! Diese haben die Flugzeuge in die Gebäude gesteuert, um die US-Regierung unter Bush für ihre eingestellte Zusammenarbeit mit den Aliens bei der Ausbeutung des Planeten zu bestrafen.

Das faszinierende dabei ist nun, dass diese völlig irre Aussage nicht zu widerlegen ist. Versuchen Sie es in den Kommentaren, aber wenn ich getreu den Grundsätzen der Verschwörungstheorien argumentiere, kann ich nicht widerlegt werden! Ein paar Beispiele:

Frage: Wenn die Aliens ferngesteuert haben, warum ist dann eines der Flugzeuge vorher abgestürzt ohne das Weiße Haus oder das Kongressgebäude zu treffen?
Antwort: Die Regierung Bush hat unmittelbar nach den ersten drei Anschlägen die Aliens kontaktiert und eine Wiederaufnahme der Zusammenarbeit bestätigt. Um die Menschen an Bord nicht zu Zeugen werden zu lassen, wurde das Flugzeug anschließend zerstört.

F: Wie sollen die ferngesteuert worden sein, wenn man in den Black Boxes die Stimmen der Attentäter und die Kämpfe an Bord hören kann?
A 1: Du Depp glaubst also wirklich den „offiziellen“ Angaben zu den Inhalten?
A 2: Die Aufnahmen sind gefälscht.
A 3: Die Attentäter waren unter Gedankenkontrolle mittels außerirdischer Psi-Kräfte.

Ich denke das Muster sollte klar sein. Gerne widerlege ich Kritiker meiner Theorie im Kommentarbereich!

Quoten sind eine Beleidigung

Aktuell wird in Europa einmal wieder über eine Frauenquote debattiert. Bezeichnenderweise nur in Führungsebenen, für eine Frauenquote unter Kanalarbeitern und bei der Müllabfuhr hat man noch niemanden werben hören.

Den Frauen selbst könnte man wohl nichts Schlimmeres antun, als sie mit einer Quote zu beglücken. Würde die Quote kommen, so würde künftig jede erfolgreiche Frau unter dem Verdacht stehen, es doch nur wegen der Quote in ihre Position geschafft zu haben. War sie aus eigener Kraft erfolgreich, so wird das damit erreichte dank einer Quote schlechter gemacht. Dieser permanente Verdacht der tatsächlichen Inkompetenz unter Frauen in Führungspositionen wird im Normalfall gleichzeitig mit einer Verringerung der Verantwortung einher gehen. Wenn ich als Unternehmer schon gezwungen bin mir eine „Quotentante“ zu holen, dann sollte sie wenigstens keinen Schaden anrichten können. Ist sie tatsächlich kompetent wird sie es somit deutlich schwerer haben als bisher.

Wie man sich tatsächlich, vor allem als Frau, für eine Quote einsetzen kann ist mir ein Rätsel. Neben dem Entwerten tatsächlicher Erfolge ist eine Quote ja vor allem eines: Sie ist eine öffentliche Kapitulation vor den Anforderungen des freien Marktes. Wenn ich für Meinesgleichen eine Quote fordere, so erkläre ich nichts anderes, als dass ich Meinesgleichen für unfähig halte es aus eigener Kraft zu schaffen. Was ist das Anderes als ein Schlag ins Gesicht?

Ergo: Eine Frauenquote ist frauenfeindlich und eine Kapitulationsurkunde im Namen aller Frauen. Wollt Ihr das wirklich, holde Damenwelt?

Red Flag: F-22 vs. Eurofighter

Gerade gehen einige Artikel über die simulierten Luftkämpfe zwischen F-22 Raptor und deutschen Eurofightern durch die Fachmedien und -blogs. Die weiteste Verbreitung erhielt das Ganze nach einem Bericht im Danger Room.

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F-22 Raptor bei Red Flag 2011 in Nevada (U.S. Air Force photo by Senior Airman Brett Clashman)

Nach dem Bericht haben bei simulierten Luftkämpfen zwischen US-F-22 und Luftwaffe Eurofightern die deutschen Piloten sehr gute Ergebnisse erzielt. Schon vor dem Bericht im Danger Room tauchten einige Fotos auf, die F-22 Abschussmarkierungen an Eurofightern zeigten.

Inzwischen kocht das Ganze hoch und der Autor des Artikels auf Danger Room wird als unpatriotisch beschimpft. Tatsächlich ist das Ergebnis in sich durchaus nachvollziehbar.

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Amokläufe und Waffen

Angesichts des aktuellen Massakers in Amerika höre ich in zahlreichen Diskussionen, wie böse Waffen ja sind. Dabei wird völlig der schützende Charakter der Waffen ignoriert. Auch werden die Opfer schamlos missbraucht um die eigene waffenkritische Agenda zu verbreiten.

Hier einmal ein Opfer eines Amoklaufs, das überlebt hat:

 

Petition an den Bundestag: Umänderung der Bezeichnung „Bürger“ in „Heloten“

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Bezeichnung für Bürger der Bundesrepublik in „Heloten“ geändert wird. Entsprechend sollen allen öffentlichen Bezeichnungen mit dem Wort „Bürger“ in „Heloten“ umgeändert werden.

2012 betrug der Anteil der direkten Abgaben an den Fiskus noch vor der eigenen Verfügbarkeit des selbst Erarbeiteten 51,7% (http://tinyurl.com/bmlkvwo). Die von den verbliebenen 48,3% getätigten Käufe von Waren und Leistungen sind darüber hinaus mit zahllosen weiteren Steuern, Zöllen, Abgaben und Zwangsmitgliedschaften belastet – die allesamt ja in den Preis der Waren und Dienstleistungen einfließen. Die effektive Besteuerung erreicht bei einem vollständigen Ausgeben des Erwirtschaften somit 80 bis 90%.
Laut der OEW (http://tinyurl.com/boc5328) ist Sklaverei wie folgt definiert:
„Es wird die Meinung geäußert, dass eine Definition der Sklaverei alle Formen menschlicher Behandlung beinhalten müsste, die auf eine Ausbeutung der Arbeitskraft hinzielen. Einer anderen Meinung zufolge müsste die Definition alle Institutionen und Praktiken mit einschließen, die das Individuum durch die Einschränkung seiner Freiheit in großes Unglück stürzen und seine Handlungsmöglichkeiten stark beeinträchtigen. „
Der deutsche Staat beutet mit einer realen Besteuerung von 80 bis 90% die Arbeitskraft seiner Bewohner ins Extreme aus. Indem seinen Bewohnern nur ein Bruchteil ihres tatsächlichen Geldes bleibt, entzieht der Staat seinen Bewohnern ja ebenfalls die Freiheit,über die Früchte ihrer Arbeit selbst zu verfügen und damit beispielsweise eine (außerparlamentarische, zivile) Opposition zu unterstützen.
Der Umgang des deutschen Staates mit seinen Bewohnern ist also als Sklaverei zu definieren.

Da der „Bürger“ jedoch keinen privaten Individuen, sondern dem Staat, gehört,möge der Bundestag beschließen die historische korrekte Bezeichnung der Helotie einzuführen. Bislang als „Bürger“ bezeichnete Bewohner des Landes sind demnach als „Heloten“ zu erfassen. Diese Bezeichnung passt auch insoweit, als nach Tyrtaios die Heloten 50% ihres Erwirtschafteten direkt an den Staat abgeben mussten.

F-16 für den Iran?

Hat Venezuela F-16 an den Iran geliefert? Dies war immer wieder im Gespräch.

Laut dieses Videos sei schon vor Jahren eine F-16 an den Iran geliefert worden. Der Nutzen für die islamische Republik läge dabei nicht in einer Verstärkung ihrer Luftwaffe, sondern vielmehr in den Übungsmöglichkeiten für eigene Jagdflugzeuge und die eigene Luftabwehr. Iranische Piloten hätten die Gelegenheit gehabt, sich im Luftkampf mit einem Flugmuster zu üben, das durch Israel und die USA, aber auch durch andere Staaten der Region wie Pakistan, Bahrein, die UAE, Türkei oder Ägypten, genutzt wird.
Die venezolanischen Muster sind F-16A/B Block 15, also deutlich älter als die meisten vor Ort eingesetzen Muster. Hifreiche Erkenntnisse über die Luftkampftaktik und die Fähigkeiten des Flugzeugs könnten allerdings dennoch gewonnen werden.

Allerdings ist nicht im Mindesten klar, wieweit die Angaben aus dem Video stimmen, dies sei hierbei zu bedenken. Eine Überprüfung ergab keine stichhaltigen Belege für einen tatsächlich erfolgten Transfer.


Venezuela supplied Iran with F-16 von infolivetvenglish