Bemerkenswerte Wahlwerbespots im US-Wahlkampf 2012 II

„Citizens against government waste“, also die Bürger gegen staatliche Verschwendung, schalten gerade unten stehenden Werbespot.
Ist der nun gegen Obama? Das ja wohl sicher.
Ist er für Romney? Von Romney ist vielleicht etwas weniger Verschwendung zu erwarten, Schulden wird er aber auch in unerträglicher Höhe machen.
An sich müsste es also wohl für Gary Johnson sein, aber das it wohl unwahrscheinlich.

Möglich wäre eine zufällige Schaltung der Werbung, das ist aber gerade jetzt doch sehr unwahrscheinlich.

Bemerkenswerte Wahlwerbespots im US-Wahlkampf 2012 I

Beide Seiten geben gerade eine Unmenge für Wahlwerbung aus. Dabei gibt es gute und schlechte Filme. Positive Werbung über den eigenen Kandidaten, wie auch Negativads über den Gegner. Bemerkenswert ist jedoch, dass nicht nur die Kandidaten und zahlreiche ihrer Unterstützerorganisationen Werbung schalten. Auch Privatleute, eine entsprechende Portokasse vorausgesetzt, schalten eigene Werbung.

In dieser Serie werde ich einige der interessanteren Werbungen vorstellen:

Über die Dritte Fernsehdebatte von der Wahlfront

Als sich am 22. Oktober um 9 Uhr Ortszeit die beiden wichtigsten Bewerber für die US-Präsidentschaft zur dritten und letzten Fernsehdebatte trafen, ging es formal um die Außenpolitik.

Zuschauerreaktionen von CNN visualisiert
Zusammen mit einem Republikaner aus North Carolina habe ich dabei die Debatte auf CNN angesehen. Interessant dabei war, dass CNN sich 39 „unentschiedene Wähler“ gesucht hatte, die sie mit einem Gerät ausgestattet hat. Dieses Gerät ermöglichte den ausgesuchten Zusehern ihre Zustimmung oder Ablehnung gegenüber den gerade getätigten Aussagen zu visualisieren. Ob die Zuseher tatsächlich unabhängig waren, war natürlich auch für CNN nicht nachvollziehbar. Die permanent eingeblendete Skala mit den Bewertungen der ausgewählten Frauen und Männer war jedoch sehr aufschlussreich.

Aktion ist Trumpf, Angriffe sind schlecht
Es war wirklich hoch interessant, wie die ausgewählten Betrachter die Debatte live mitbewerteten. Immer, wenn Obama von Aktion sprach, ging die Zustimmung hoch. Wenn er Romney anging stürzten die Kurven umgehend ab. Bei Romney war das Gleiche zu beobachten. Da Obama ungleich aggressiver war, dürfte die Debatte zumindest unterbewusst keineswegs so klar für Obama ausgegangen sein, wie man es bei der objektiven Beachtung durchaus bewerten musste.

Außenpolitische Routine ist nicht zu ignorieren
Man kommt nicht umhin, Obama bei seinen Formulierungen, unabhängig vom Inhalt, eine größere Souveränität zuzugestehen. Verglichen mit dem Kandidaten von vor vier Jahren zeigt sich eigentlich nur, wie wichtig es ist, wenn man vernünftige Berater hat und von den schlausten Köpfen des Landes informiert wird. Obama war seinerzeit der harmlose Community-Organizer, der von Außenpolitik keinerlei Ahnung hatte. Seinen naiven Ansatz hat er umgesetzt, die aktuelle Entwicklung im Nahen Osten ist entsprechend vernichtend.
Allerdings wird die US-Wahl nicht über die Frage einer perfekten Außenpolitik entschieden, sondern über die Innenpolitik. Ein informierter Wähler sollte also wohl eher nach den moralischen und ideologischen Prämissen wählen, denn nach der aktuellen Kenntnis.

Wie viel sagt der Graph tatsächlich aus?
Wann immer der Opponent angesprochen wird sinkt die Zustimmung auf CNN. Die tatsächliche Aussagekraft dürfte jedoch fraglich sein. So ist auch die Mehrheit in Umfragen einig in der Aussage, dass negative Werbung über den Opponenten ihnen nicht gefällt. Gleichzeitig ist jedoch auch belegt, dass gerade die negativen Argumente über den Gegner hängen bleiben. Entsprechend zeigt Obamas Verhalten zwar seine Defensive, ja vielleicht sogar seine Panik, schlecht muss es deswegen aber noch lange nicht sein!.
Auch die Umfragen sind wohl nur zu einem gewissen Grad hilfreich. So stimmten bei der, wie oft betont wurde, wissenschaftlichen CNN Debatte tatsächlich 21% für einen aggressiveren Romney. Dabei kann es keine Frage sein. Obama war enorm aggressiv und Romney schien sich ganz bewusst zurück zu halten. Wie 21% das anders sehen konnten ist ein Rätsel.

Als ich beinahe den US-Präsidenten gewählt hätte

2-Parteiensystem? Keineswegs! In North Carolina treten neben Demokraten und Republikanern auch die Libertären an.

In den USA gibt es teilweise keine nennenswerte Kontrolle, wer eigentlich zur Wahl erscheint. Bei der Begleitung zweiter Freunde zur Wahl wurde mir die Möglichkeit selbst eine Stimme abzugeben auf dem Silbertablett präsentiert.

Wähleridentifikation ist Rassismus – so die Demokraten
In den USA gibt es keine einheitliche Personenidentifikation. Es nicht so wie in Deutschland, wo jeder Erwachsene seinen Personalausweis haben muss, und ihn auch auf eigene Kosten gültig halten muss. Statt dessen wird rund ein Dutzend verschiedener Dokumente im Allgemeinen als Ausweis akzeptiert, von normalen Reisepässen hin zu Führerscheinen und co. Das wiederum bedeutet allerdings, dass es weder ein einheitliches Ausweisdokument, noch die Pflicht eines zu besitzen gibt!
Problematisch wird dies nicht nur bei der Identifikation von illegalen Einwanderern, sondern auch wenn es ans Wählen geht. Unter dem Vorwand möglichst vielen die Teilnahme an der Wahl zu ermöglichen, wird in vielen Bundesstaaten auf eine Ausweispflicht verzichtet. Dies bedeutet aber letztendlich auch, dass Tür und Tor für Manipulationen offen steht.
Nachdem es bei der letzten Wahl zahlreiche Verdachtsmomente im Hinblick auf Wahlbetrug für die Demokraten gab, streben die republikanischen Staaten inzwischen eine Verpflichtung zur Identifikation der Wähler an. Die Demokraten blockieren dies unter dem Vorwand, dass vor allem Minderheiten oft über keine Ausweisdokumente verfügen würden und daher von den Wahlen ausgeschlossen wären. Eine Ausweispflicht für Wahlen sei also diskriminierend gegenüber Minderheiten, sprich also Rassismus. Die Konsequenzen dieser Politik konnte ich am eigenen Leib erfahren.

Frühwahl ist möglich
In den USA sind Wahlen nicht wie in Deutschland grundsätzlich auf Sonntage gelegt. Entsprechend kann es für einen großen Teil der Bevölkerung mitunter unmöglich sein, am Wahltag seine Stimme abzugeben. Deshalb gibt es nicht nur eine Möglichkeit zur Briefwahl, sondern auch die sogenannten „Early Votes“, also Frühwahlen. Schon etwa drei Wochen vor dem eigentlichen Wahltermin öffnen dabei die ersten Wahllokale ihre Tore, um den am Wahltag verhinderten eine Abstimmung vor Ort zu ermöglichen.
Dabei läuft es genau so ab, wie am Wahltag selbst. Der Wähler holt sich seine Unterlagen ab, geht zu seiner Wahlkabine und stimmt ab.

Stimmabgabe schon Wochen im Voraus
Als zwei amerikanische Freunde zur Frühwahl gehen wollten, schloss ich mich an um das Prozedere selbst zu erfahren. Auf einer Sportanlage wurde eine Turnhalle für die Wahl genutzt. Der Weg dorthin war gepflastert mit Wahlwerbung, die in den USA ja meist aus einem Schild besteht, das man mit zwei Stangen in den Boden drückt. Eine Plakatierung an den Laternen ist verboten.
Durch den Schilderwald hindurch ging es also zum Wahllokal. Dort saßen eine Reihe Wahlhelfer, um einem nach der Identifikation die Unterlagen auszuhändigen, die einem an einen anderen Stand der passende Stimmzettel (scheinbar wurde in diesem Frühwahl-Wahllokal gleich für mehrere Bezirke abgestimmt, so dass unterschiedliche Stimmzettel notwendig waren) verschafft.
Die Aushändigung verlief dabei denkbar einfach. Mein Freund sagte, er sei Michael Floyd. Die Wahlhelferin hatte ihn nicht richtig verstanden und fragte, ob er Mathew Flod von 6581 Norwood Drive sei. Er korrigierte sie und gab seine tatsächliche Adresse an, was ihm seine Wahlunterlagen verschaffte.

Für wen soll ich als Deutscher, ohne US-Staatsbürgerschaft, meine Stimme abgeben?
Eine wie auch immer geartete Identifikation fand nicht statt. Ich folgte meinem Freund, woraufhin mich eine andere Wahlhelferin fragte, ob ich nicht wählen wolle. Ich erklärte, ich dürfe nicht wählen, dass ich einem Wähler dennoch auf dem Fuße folgte interessierte allerdings keinen.
Auch die Wahlkabinen sind nur kleine Tische, die an drei Seiten mit Sichtblenden versehen sind. Sie stehen direkt neben einander, so dass ein Blick auf den Nebenmann kein Problem ist.
Nach der Wahl fuhren wir zurück, und meine Freunde fragten mich, ob ich nicht fasziniert davon sei, dass man keinerlei Identifikation erfordert habe. Ich konnte es kaum glauben. Auf „Mathew Floyd“ angesprochen sagte man mir: „Hättest Du doch einfach „Ich bin Mathew“ gesagt, dann hättest Du mitwählen können.“
In der Tat, scheint in vielen Staaten lediglich eine Kenntnis von Namen und Adressen notwendig zu sein, schon kann man seine Stimme auch für Andere abgeben. Wenn die Wahlhelfer dann auch noch freundlich genug sind einem gleich die Namen und Adresse auf dem Silbertablett zu servieren, so steht einer Wahlfälschung nichts mehr im Wege.

Da gerade die Republikaner dem einem Riegel vorschieben wollen, die Demokraten aber gegen einen elementaren Schutz vor Wahlfälschungen opponieren, sind die Vorwürfe von republikanischen Freunden gut nachvollziehbar, die Demokraten würden dies wegen Wahlfälschungen zu ihren Gunsten beibehalten wollen.

Trailer zu Ore wa, kimi no tame ni koso shini ni iku

Der Film handelt von Kamikazefliegern im Pazaifikkrieg und ihren Einsätzen. Der Trailer verspricht ein qualitativ sehr hochwertiges Kriegsdrama und scheint sehr sehenswert – vor allem wenn man wie ich seine MA über die Japanische Kriegsmarine geschrieben hat. 🙂

Das Original-Musikvideo zu PSY – Gangnam Style

Zugegeben, was neue Trends angeht bin ich wohl wirklich nicht der Schnellste. So habe ich das seit Monaten virale Video „Gangnam Style“ gerade erst kennen gelernt.

Dieses verrückte Lied ist nicht mehr weit von 300 Millionen Views auf Youtube entfernt – nur dürfen Deutsche da nicht mitmachen. Ruft man die Originaladresse auf, so erscheint das hier:

Ich erkenne Urheberrechte eigentlich bedingungslos an, und wenn ein Schaffer die GEMA mit der Wahrung seiner Urheberrechte beauftragt, so akzeptiere ich natürlich die damit verbundenen Einschränkungen.
Ärgerlich wird das Ganze nur, wenn The Guardian berichtet:

Psy has produced a video that is born to spawn and has further facilitated this by waiving his copyright.

Also: PSY hat ein Video produziert, das zum Verbreiten geboren ist, was er weiter befeuert hat indem er seine Urheberrechte darauf aufgab!
Das heißt, das Video wird vom Schaffer selbst als gemeinfrei erklärt – die deutsche GEMA blockiert deutschen Nutzern aber dennoch den Zugriff darauf.

Glücklicherweise habe ich das Video andernorts gefunden und entspreche mit der Einbindung hier auf meinem Blog dem Wunsch des Künstlers, der sich offensichtlich eine möglichst breite Verteilung wünschte. Daher hier, das ansonsten in Deutschland im Internet gesperrte offizielle PSY Gangnam Style Video:

Gegen den Drohnenhype


Drohnen machen Kampfflugzeuge nicht im Geringsten obsolet!
U.S. Navy photo by Photographer’s Mate 2nd Class Daniel J. McLain

Drohnen sind keine Alternative für konventionelle Kampfflugzeuge. Wer glaubt sie würden in absehbarer Zeit die einzigen fliegenden Kampfmaschinen sein liegt völlig falsch.

Als kürzlich die Bundeswehr bekannt gab, über die Beschaffung bewaffneter Drohnen nachzudenken, war manch selbsternannter „Experte“, in der Zusammenarbeit mit Medien, sich nicht zu schade, Drohnen zu den Kampfflugzeugen der Zukunft zu erklären. Dies ist jedoch aus vielfacher Sicht falsch und wird hoffentlich von Seiten der entsprechenden Planer nie übernommen werden.

„Gegen den Drohnenhype“ weiterlesen

9/11 wurde von Außerirdischen verursacht!

Mit Verschwörungsfuzzies zu diskutieren ist schlicht sinnlos! Dies sei anhand einer eigenen Verschwörungstheorie veranschaulicht.

Alljährlich zum 11. September gedenkt nicht nur Amerika und der zivilisierte Teil der Welt der Anschläge vom 11. September 2001, auch tauchen wieder die Verschwörungstheoretiker allerorten auf. Mit ihnen zu diskutieren macht jedoch kaum einen Sinn, da Verschwörungstheorien ja auf einer Reihe von Grundannahmen beruhen, die eine Diskussion praktisch zur blanken Zeitverschwendung machen.

Entscheidend dabei ist vor allem, dass eine Verschwörungstheorie wegen ihrer Grundannahme, alles sei gefälscht, nicht zu widerlegen ist. Wer öffentlichen, belegbaren, Angaben nicht traut, der hat auch keinen Grund auf die Argumente eines Anderen einzugehen. Auch sind irgendwelche Qualitätskriterien für die „Beweise“ und „Quellen“ der Theorien nicht erforderlich. Es reicht durchaus, dass irgendwo auf irgendeiner Webseite steht, irgendein Sprengmeister habe gesagt der Zusammenbruch der Zwillingstürme war eine kontrollierte Sprengung. Wird einem Theoretiker ein Fehler nachgewiesen, wie beispielsweise dass es sehr wohl in Ordnung ist dass Osama bin Laden Schmuck trug, was von den „Loose Change“ Machern bestritten wurde, so wird die Theorie einfach angepasst. Die nächste Ausgabe der „Dokumentation“ lässt diesen Teil einfach weg und nimmt dafür, wenn die Macher kreativ genug sind, einfach ein paar neue wilde Behauptungen mit auf.

Diese Haltung zeigt, wie Verschwörungstheorien funktionieren. Es besteht nicht geringste Bedarf, seine eigenen Aussagen stichhaltig zu belegen. Jedwede Quellenkritik ist tunlichst zu vermeiden. Wird ein Fehler gefunden, so wird seine Existenz entweder abgestritten, oder aber die Theorie entsprechend umgeformt. Das macht die Verschwörungstheorie nicht im mindesten falsch, auch wenn man 20 verschiedene Aussagen widerlegen kann. Zumal der, der Verschwörungstheoretiker kritisiert, ohnehin umgehend als „dumm“, „Mitläufer“ oder Teil der Verschwörung verordnet wird.

Während also das Aufdecken von Fehlern in Verschwörungstheorien diese eher verbessern, da der Theoretiker einfach so lange verschiedene Elemente seiner Theorie umformt bis sie kaum noch zu widerlegen sind, reicht eine einzige, gerne auch nur vermeintliche, Unstimmigkeit in einer offiziellen Stellungnahme, damit die Verschwörung belegt ist. Wie dieser Fehler in der öffentlichen Stellungnahme zu Stande kommt interessiert dabei nicht. Ob es ein menschlicher Fehler bei der Erstellung des Berichts war, ob zum damaligen Zeitpunkt einfach noch nicht alle Informationen vorlagen, oder ob gar bewusst gelogen wurde um eine eigene Anfälligkeit gegenüber Anschlägen, beispielsweise eine unausgereifte Luftabwehr, weiteren potentiellen Attentätern zu verheimlichen – alles interessiert nicht.

Zuletzt kommt noch der „Internet-Beweiskreis“ zum Einsatz. Eine Verschwörungstheorie wird durch eine Person erfunden. Diese ist entweder geisteskrank, paranoid, oder hat schlicht und einfach den schnöden Mammon im Blick, verkaufen sich doch Bücher über Verschwörungstheorien herrlich gut. Anschließend werden diese wilden Beschuldigungen von zig verschiedenen Webseiten kopiert, und verfeinert. Überall beginnt man, sich auf einander zu berufen und sich jeweils gegenseitig als Beweis und Beleg zu führen. Da an keiner Stelle jemand an einem neutralen Hinterfragen (also ohne die Annahme dass die Theorie stimmt und entsprechend alle „Belege“ unter diesem Suchfilter gesehen werden) der Theorie an sich interessiert ist, bildet sich irgendwann ein solches Netz an „Beweisen“, dass Verschwörungsfuzzies genügend Bestätigungen finden. Dass sich dabei B auf A, C auf B, D auf C und A auf D beruft interessiert nicht. Am Ende führt jeder 10 „Quellen“ an, die sich nach entsprechender Weiterverfolgung als schöner Kreis der Quervernetzungen ohne Bezug zur Außenwelt erweisen.

9/11 wurde in Wirklichkeit von Außerirdischen verursacht!

Um meine Ausführungen zu konkretisieren, soll eine eigene Verschwörungstheorie aufgestellt werden. Dabei glaube ich natürlich zu keinem Zeitpunkt an deren Wahrheitsgehalt!

Die Anschläge wurden in Wirklichkeit von Aliens verübt! Diese haben die Flugzeuge in die Gebäude gesteuert, um die US-Regierung unter Bush für ihre eingestellte Zusammenarbeit mit den Aliens bei der Ausbeutung des Planeten zu bestrafen.

Das faszinierende dabei ist nun, dass diese völlig irre Aussage nicht zu widerlegen ist. Versuchen Sie es in den Kommentaren, aber wenn ich getreu den Grundsätzen der Verschwörungstheorien argumentiere, kann ich nicht widerlegt werden! Ein paar Beispiele:

Frage: Wenn die Aliens ferngesteuert haben, warum ist dann eines der Flugzeuge vorher abgestürzt ohne das Weiße Haus oder das Kongressgebäude zu treffen?
Antwort: Die Regierung Bush hat unmittelbar nach den ersten drei Anschlägen die Aliens kontaktiert und eine Wiederaufnahme der Zusammenarbeit bestätigt. Um die Menschen an Bord nicht zu Zeugen werden zu lassen, wurde das Flugzeug anschließend zerstört.

F: Wie sollen die ferngesteuert worden sein, wenn man in den Black Boxes die Stimmen der Attentäter und die Kämpfe an Bord hören kann?
A 1: Du Depp glaubst also wirklich den „offiziellen“ Angaben zu den Inhalten?
A 2: Die Aufnahmen sind gefälscht.
A 3: Die Attentäter waren unter Gedankenkontrolle mittels außerirdischer Psi-Kräfte.

Ich denke das Muster sollte klar sein. Gerne widerlege ich Kritiker meiner Theorie im Kommentarbereich!

Quoten sind eine Beleidigung

Aktuell wird in Europa einmal wieder über eine Frauenquote debattiert. Bezeichnenderweise nur in Führungsebenen, für eine Frauenquote unter Kanalarbeitern und bei der Müllabfuhr hat man noch niemanden werben hören.

Den Frauen selbst könnte man wohl nichts Schlimmeres antun, als sie mit einer Quote zu beglücken. Würde die Quote kommen, so würde künftig jede erfolgreiche Frau unter dem Verdacht stehen, es doch nur wegen der Quote in ihre Position geschafft zu haben. War sie aus eigener Kraft erfolgreich, so wird das damit erreichte dank einer Quote schlechter gemacht. Dieser permanente Verdacht der tatsächlichen Inkompetenz unter Frauen in Führungspositionen wird im Normalfall gleichzeitig mit einer Verringerung der Verantwortung einher gehen. Wenn ich als Unternehmer schon gezwungen bin mir eine „Quotentante“ zu holen, dann sollte sie wenigstens keinen Schaden anrichten können. Ist sie tatsächlich kompetent wird sie es somit deutlich schwerer haben als bisher.

Wie man sich tatsächlich, vor allem als Frau, für eine Quote einsetzen kann ist mir ein Rätsel. Neben dem Entwerten tatsächlicher Erfolge ist eine Quote ja vor allem eines: Sie ist eine öffentliche Kapitulation vor den Anforderungen des freien Marktes. Wenn ich für Meinesgleichen eine Quote fordere, so erkläre ich nichts anderes, als dass ich Meinesgleichen für unfähig halte es aus eigener Kraft zu schaffen. Was ist das Anderes als ein Schlag ins Gesicht?

Ergo: Eine Frauenquote ist frauenfeindlich und eine Kapitulationsurkunde im Namen aller Frauen. Wollt Ihr das wirklich, holde Damenwelt?