Jihad Bells! Jihad Bells!



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„Was sollen nur 2.000 Soldaten in Syrien schon ausrichten?“

Wer mich länger liest, dürfte wenig davon überrascht sein, dass ich Trumps Entscheidung zum überhasteten Rückzug aus Syrien für katastrophal halte. Ich habe in der Vergangenheit darüber geschrieben, dass Interventionen zwar falsch sein können, dass es aber auch dramatisch negative Folgen haben kann, wenn sie unterbleiben.

Hier soll es jedoch um die gerade ständig zu hörende Aussage gehen, was denn nur 2.000 Soldaten ausrichten sollen. Kurz gesagt: alles!

Diese 2.000 Soldaten haben selbst noch nicht einmal gegen den IS gekämpft und entsprechend auch nur vier Gefallene in 2 Jahren zu beklagen gehabt. Sie waren dort, um einheimische Kräfte auszubilden und zu koordinieren. Und um sie in Gefechten gegebenenfalls mit Artillerie und Luftangriffen zu unterstützen. Dies erhöht die Schlagkraft von lokalen Kräften um ein Vielfaches.

Es waren kurdische und mit diesen verbündete arabische Kräfte, die mit US-Unterstützung den Großteil des IS-Gebietes im Norden Syriens befreit haben. Die US-Truppen leisteten dabei Feuerunterstützung und koordinierten die Kräfte, was den Ausschlag gab.

2.000 Mann sind mehr als genug um Einfluss zu nehmen und die kurdische Selbstverwaltungszone zu halten, wenn sie einheimische Milizen koordinieren, ihnen mittels Artillerie und Luftwaffe beistehen. Dazu fungieren sie als Stolperdraht. Sind irgendwo Soldaten mit Stars and Stripes auf dem Oberarm, so weiß der Angreifer, dass ein Angriff auf diese Truppen einen Gegenschlag der stärksten Militärmacht der Welt wahrscheinlich macht. Sollten iranische Truppen also diese 2.000 Mann angreifen und tatsächlich überwältigen können, was angesichts der Stärke der US-Luftwaffe, auch in der Region, alles andere als wahrscheinlich ist, so wüsste der Iran, dass er im Persischen Golf und aus der Luft über dem Iran eine Antwort erhalten würde. Eine Antwort, die so schmerzhaft wäre, dass ein möglicher Sieg über US-Truppen in Syrien es nicht wert wäre. (Siehe auch Die Ökonomie des Krieges)

Pro-Assad Kräfte haben es übrigens einmal zusammen mit russischen Söldnern versucht, die US-Kräfte in Syrien anzugreifen. Sie wurden aufgerieben.

Darüber hinaus sind die Truppen in Syrien ein Faustpfand, das den USA ein Mitspracherecht garantierte. Trump kritisierte Obama für seine Schwäche dem Iran gegenüber und wegen seiner fehlenden Unterstützung Israels. Er selbst wird Israel ein Syrien in iranischer Hand mit iranischen Terrorgruppen am Golan hinterlassen. Mit US-Truppen im Rojava hätte Trump sein angebliches Verhandlungsgeschick nutzen können, um nicht nur die eigenen kurdischen und arabischen Verbündeten vor Ort nicht den Türken und Assad ans Messer zu liefern, sondern auch, um einen Abzug der iranischen Truppen und Milizen und eine Pufferzone zum Golan auzuhandeln. Stattdessen hinterlässt er Israel ein Syrien, das gefährlicher für es ist, als unter Obama.

Und wer glaubt, eine fehlende US-Einmischung würde Friede, Freude, Eierkuchen bringen, verkennt die Realität. Es gibt keine Welt ohne Hegemon. Ein Rückzug der USA aus dem Nahen Osten hinterlässt ein Vakuum, das andere aufzufüllen suchen und werden. Diese werden darum kämpfen, was wir ja bereits seit Jahren beobachten können, und sich ihre lokale Vorherrschaft mit Hilfe russischer oder chinesischer Oberherrschaft sichern. Zu glauben, eine Welt mit russischem oder rotchinesischem Hegemon sei besser, als eine mit US-amerikanischem, kann wohl kaum jemand ernsthaft glauben, der Westliche Werte schätzt.

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Claas Relotius: Der Spiegel bekam, was er wollte

Es erscheinen gerade im Minutentakt neue Artikel über einen der größten Betrugsfälle der jüngeren Geschichte des Journalismus. Selbst meine Idee, einen Relotiuspreis für besonders kreative Journalisten mit hohem moralischen Sendungsbewusstsein auszurufen, ist mir von Henryk Broder zumindest ansatzweise bereits vorweggenommen worden.

Von Flüchtlingskindern, denen Angela Merkel (wie Heilige oder Propheten) im Traum erscheint, von Flüchtlingen die Geld finden und es zurückgeben, von jungfräulichen Trump wählenden Bürgermeistern, die noch nie das Meer gesehen haben und auf Facebook mit ihrer Frau am Meer posieren… er legte selbst der letzten Überlebenden der NS-Widerstandsgruppe Weiße Rose in den Mund, sie bete nie, nun bete sie aber gegen die AfD.

Von mir daher nur zwei Sachen:

Der Spiegel versucht, seriös zu sein

Im Unterschied zu vielen „alternativen Medien“ oder gar russischer Staatspropaganda, versucht der Spiegel seriös zu sein. Der Fall wird aufgearbeitet, auch wenn er garantiert dramatische finanzielle Folgen haben wird. Vielmehr hätte man mit Relotius auch einfach ein Schweigeabkommen schließen und den Fall verschwinden lassen können.

So würden es viele „alternative Medien“ machen, während Staatsmedien im Osten das Thema gleich ganz unterdrücken würden.

Das ändert nichts daran, dass ich den Spiegel als Drecksblatt empfinde. Was mich zum zweiten Punkt führt.


Der Spiegel wollte belogen werden

Den Amerika-Korrespondenten des Blattes, Marc Pitzke, nenne ich seit vielen Jahren „Anti-Amerikakorrespondent„. Das Blatt hat unter anderem solche Schlagzeilen veröffentlicht:

No automatic alt text available.

Wohlgemerkt: „erwidert“!

Relotius konnte sein Spiel überhaupt nur treiben, weil er genau das schrieb, was im Verlagshaus feste Überzeugung und grundliegendes Weltbild ist. Dass Trump-Wähler alles Iditioten sind weiß man dann dort genauso, wie dass „Flüchtlinge“ tatsächlich alle nur aus aufrechten Motiven gekommen sind, dass die AfD die nächste NSDAP ist und dass Merkel die Reinkarnation von Jesus Christus ist, wenn es um Migration geht.

Relotius gab in der Redaktion wunderschön geschriebene Texte ab, die den Überzeugungen seiner Chefs ensprachen. Daher wurden sie gedruckt und auf aufwendige Überprüfung verzichtet. Wieso auch, man wusste ja, dass das Gesagte der Realität entspricht.

Oder anders gesagt: Claas Relotius hat seinen Job gemacht. Er war nur etwas zu engagiert dabei.

An sich sollte daher keiner den Relotius-Skandal brauchen, um dieses Produkt unsinnigen Baummordes zu lesen. Wer aber das präsentierte Weltbild teilt, den wird der Spiegel mit seinen Gegenmaßnahmen garantiert überzeugen können. Denn im Grunde genommen wissen die Leser ja, dass Relotius doch Recht hatte. Oder wie es Alexander Wendt so schön satirisch geschrieben hat:

Wie aus guten Kreisen verlautet, haben Medienmitarbeiter der Millennial-Generation Konsequenzen aus dem Fall Claas…

Posted by Alexander Wendt on Friday, December 21, 2018

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Das Leben in Panama (VI): Ein erster Kontakt mit der Korruption

Korruption existiert in jedem Land der Welt. Die Frage ist daher immer nur, wie weit. Kann man sich von einem Mord freikaufen oder nur die Vergabe eines Auftrages mittels Bestechung erreichen. Dass die Korruption in Panama deutlich verbreiteter ist, als in Deutschland, war mir bekannt. Nun habe ich selbst einen ersten Kontakt gehabt.

Vor einem Jahr wurde mir gesagt, dass jemand 10 Bitcoin bei einem damaligen Kurs von 17.000 Dollar in bar kaufen wolle. Also 170.000 Dollar in bar zu Hause herumliegen habe. Ich lehnte damals ab, da mir klar war, dass es sich um Geldwäsche handeln müsse. Das Geld stammte entweder aus der organisierten Kriminalität oder von Korruption. Dass eben jemand für irgendeine Leistung einen Koffer voll Geld erhalten habe, den er (zum Höchstkurs) in Bitcoin tauschen wollte.

Zwischenzeitlich war mir gesagt worden, dass mein Waffenschein mit Hilfe eines Anwaltes beschleunigt werden könnte. Dieser würde 500 Dollar kosten – und garantiert nur einen Teil der 500 Dollar behalten.

Ein Freund ist unfähig, die Verkehrsregeln einzuhalten. Er scheint geradezu aus Prinzip keinen Anschnallgurt zu tragen und Tempolimits sind für ihn wohl eher die Anweisung: „Mindestens 20 km/h schneller fahren“. Entsprechend wird er wohl wöchentlich auf der Interamerikana herausgefischt. Er hat den Satz der „Gebühren“, die er den Polizisten in bar bezahlt, inzwischen auf 40 Dollar gedrückt. Anfänglich waren es noch 100. Einheimische kommen dagegen wohl oft mit 10 Dollar davon.

Bislang war mein Kenntnisstand, dass die Polizei zwar bestechlich sei, aber von der besten Art der Bestechlichkeit. Man würde ausschließlich nach einem Bruch von Gesetzen behelligt und habe dann praktisch die Wahl, ob man ein ordentliches Verfahren mit einer Zahlung an die staatliche Gebührenkasse wünscht oder ob man dem Polizisten den Kauf eines Geschenkes für seine Frau ermöglicht. Also Stress und Zeit oder eine unbürokratische Erledigung.

Nun war ich vor zwei Tagen auf dem Weg zu einem Restaurant, wo ich mit ein paar Einheimischen zum Abendessen verabredet war. Mittels der App Waze suchte ich den schnellsten Weg und einen Kilometer vor der Ankunft sagte es mir, eine Polizeikontrolle sei auf dem Weg. Gut, kein Problem. Meine Autopapiere sind in Ordnung, das Auto ist versichert, mein Führerschein ist gültig und ich habe nichts getrunken und keine Drogen genommen.

In der Kontrolle erklärte mir nun der Polizist nach Entgegennahme meines Führerscheins und einer (vermeintlichen) Eingabe meiner Daten in sein Handy, dass ein Strafzettel für 100 Dollar von mir nicht bezahlt worden sei und er daher meinen Führerschein einziehen müsse. Ich sagte, das könne nicht sein. Ein wenig hin und her und er forderte mich auf, an den Straßenrand zu fahren. Dort bat er um meine Fahrzeugpapiere. Wieder sagte er, er müsse meinen Führerschein einziehen, weil ich nicht bezahlt habe.

Ich wollte einen Freund zum Übersetzen anrufen, woraufhin er mich aufforderte aufzulegen. Die Diskussion ging weiter, während ich wartete und er mir sagte, er würde jemanden anrufen, um Genaueres zu erfahren. Nach 10 Minuten kam dann ein anderer Polizist und gab mir meinen Führerschein zurück und sagte, ich solle weiterfahren.  Allerdings war ich zu deutsch dafür. Wie? Was ist jetzt mit dem Strafzettel? „Ihr Kollege hat aber doch gesagt…“. Er nahm mir also den Führerschein wieder ab und ging zu seinem Kollegen.

Der erklärte mir erneut, dass ich einen unbezahlten Strafzettel habe. Ich rief nun meinen Freund an und bat ihn, zu übersetzen. Demnach habe ich einen Strafzettel, er könne aber nicht sehen, von wann. Der Polizist überlege sich nun, was er tun könne und ob er mich weiterfahren lassen solle.

Ich wartete weiter und schließlich gab mir nach weiteren 5-10 Minuten der Polizist meinen Führerschein zurück und schickte mich los.

Ich war vor allem konsterniert, dass so etwas möglich ist. Panama hat kein Postsystem, einen Strafzettel können sie einem also gar nicht zustellen. Nicht zuletzt deshalb wird man auch bei einem Vergehen unmittelbar von der Polizei gestoppt. Das war mir aber nie passiert. Gibt es nun seit neuestem Radarfallen? Und was soll das, dass man dann den Führerschein verliert? Wie soll man ein Ticket bezahlen können, von dem man gar nicht weiß? Um dann irgendwann an einem Feiertag um 2 Uhr nachts mit drei schlafenden Kindern irgendwo auf dem Land in einem Funkloch zu erfahren, dass man den Führerschein abgeben und zu Fuß laufend in der Nacht nach einem Hotel suchen müsse?

Ich fuhr also heute zur Verkehrsstelle, um meine Strafe zu bezahlen. Dort stellte sich heraus, dass weder auf meinen Führerschein, noch auf mein Kennzeichen ein Vergehen registriert sei. Sofern das System des Polizisten keine Fehlfunktion hatte, hatte er wohl meinen Ford Mustang gesehen, und dann noch einen weißen Gringo darin, und gedacht, dass der sicher Geld habe. Sein „Ich muss ihren Führerschein abnehmen“ sollte mich wohl dazu bringen, ihn mit einer Spende zu überzeugen, mich diesen Abend laufen zu lassen.

Das erklärt auch, warum er den Führerschein nicht direkt abnahm und mir erklärte, ich müsse schauen, wie ich weiter komme. Das erklärt, warum sein Kollege mich nach 15 Minuten fahren lassen wollte. Und das erklärt, warum ich am Ende problemlos fahren konnte.

Ich kam das erste Mal mit Korruption in Verbindung – und diese panamesischen Polizisten das erste Mal mit einem Deutschen. Statt nämlich einfach zu zahlen, war ich besorgt, was ich denn falsch gemacht hätte. Wie ich das künftig vermeiden könnte und wie ich nun pünktlich zu meiner Verabredung kommen könnte. Ich dachte gar nicht daran, einem von drei anwesenden Polizisten Geld anzubieten, da dies am Ende ja noch mehr Probleme hätte machen können.

Die Polizisten mussten also lernen, dass ich zu dumm war um zu kapieren, dass sie eine Bestechung von mir wollten. 😀

 

Zur Sicherheit habe ich mir nun für 25 Cent einen Auszug aus meinen einwandfreien Fahrzeug- und Führerscheinregister erstellen lassen, der nun bei den Autopapieren liegt. Wenn so etwas wieder einmal vorkommt, werde ich den Polizisten darum bitten, mir zu zeigen, wo er sieht, dass ich einen Strafzettel haben soll.

Wenn dies nicht reicht, werde ich ihn um seine Dienstnummer, seinen Namen und seine Wache bitten und ihm sagen, dass ich mit diesen Daten nun einen Freund anrufen werde, der in der Antikorruptionsbehörde des Präsidialamtes arbeitet. Damit dürfte meine Weiterfahrt kein Problem mehr sein.

 

 

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Steve Bannon in seinen eigenen Worten

Steve Bannon, von hysterischen Trump-Kritikern nach der Wahl gerne zum eigentlichen Präsidenten erklärt, zum „Leninisten“, „Antisemiten“ und was weiß ich noch alles.

Hier ist er in seinen eigenen Worten. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:

 

 

 

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Nick Hanauer: When a billionaire has lost touch with reality.

English blog post

I just stumbled over this TED-Talk by the billionaire Nick Hanauer.

Fascinating, that a billionaire can be so economically illiterate. He claims that the fact that there are more CEOs today than in the past is an argument for minimum wage – while keeping a straight face.

Like the minimum wage affected the people he is referring to. Insane. Just insane that he thinks more high-wage workers with high qualifications mean that a forced higher wage for low-income workers without qualifications will be just the same.

I guess you have to be a billionaire not to understand that starting a new business becomes much more risky and may often even be impossible, if you are forced to pay a high wage right from the beginning. But his companies don’t have that problem, so he’s all for a higher minimum wage. Like crony-capitalists always are. It makes competition from innovative startups almost impossible. In Germany, the postal service advocated the first minimum wage in the country. A minimum wage its competitor couldn’t afford, so it went bankrupt, 8.000 people lost their job and the competition was gone.

That’s „why plutocrats like him have always found persuasive stories to tell everyone else, about why positions that benefits his companies most and harm others are morally right and good for everyone.“

He’s probably completely out of touch with reality in his dozens of homes, his yacht and his private plane by now.

 

 

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Barbaren bleiben Barbaren, auch wenn das der Maasschen Zensurtruppe bei Facebook nicht gefällt.

Ich mache eine neue Zwangspause auf Facebook, weil ich Menschen, die sich wie Barbaren benehmen, als Barbaren bezeichnet habe. Dabei ist dieser Rückgriff auf die Terminologie der Antike sogar überaus zutreffend.

Auch unter Barbaren gab es friedliche und freundliche Menschen. Es gab auch viele, die einfach nur ihr Feld bestellen oder Handel treiben wollten. Dennoch hatte Rom Stadtmauern, damit die Barbaren nicht einfach ungefragt, unkontrolliert, bewaffnet und in belibiger Zahl in die Umfriedung eindingen

Entsprechend droht mir bei der nächsten Denunziation eine Sperre von 30 Tagen. Ich habe ein paar Möglichkeiten: ich kann Facebook verklagen. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe Anwälte, die das routinemäßig machen und zuverlässige Ergebnisse dabei erzielen.

Ich kann die Nutzung von Facebook beenden. Das wäre das Schlaueste, weil mich dieser Saftladen mit jedem Tag mehr ankotzt. Allerdings würde ich dann den Kontakt zu vielen Freunden verlieren.

Stattdessen werde ich die dritte Option wählen. Ich werde künftig alles, was die Maassche Putztuppe zum Zwecke der Erhaltung des heilen Bildes in Merkels Reich entfernen könnte, hier auf dieser Seite posten. Sie ist im Ausland gehostet und so sicher vor deutscher Zensur. Da man einen Link auf Facebook möglicherweise wieder mit einer Zensur bestrafen könnte, werde ich entsprechend nur noch „Auf meiner Webseite gibt es wieder etwas zensurwürdiges“ auf Facebook veröffentlichen. Dann wissen Sie künftig, wo Sie nachsehen können, wenn es Sie interessiert. Alternativ können Sie sich auch einfach in den Newsletter eintragen, der Ihnen jeden Sonntag einen Anriss aller Einträge dieser Webseite aus der vergangen Woche schickt.

 

 

 

 

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Das Leben in Panama (V) – Verkehrsregeln

In diesem Teil der Serie werden die Verkehrsregeln in Panama vorgestellt. Die offiziellen, wie die inoffiziellen. Dies sollte gerade für Urlauber wichtig und interessant sein, weil bei einem Nichtbeachten Unfälle drohen.

 

Die offiziellen Regeln:

In Panama ist, wie auch in den meisten US-Bundesstaaten, das Rechtsabbiegen bei einer roten Ampel erlaubt. Darüber hinaus dürfen andere Fahrzeuge auch hier rechts überholt werden. Innerorts ist das Tempolimit meist bei 60 km/h.

Im Land herrscht Rechtsverkehr, in einigen Straßen gibt es jedoch Linksverkehr! Dies vor allem bei Straßen, die in eine der großen mehrspurigen Einbahnstraßen mit viel Verkehr in der Hauptstadt münden. In diesem Fall fährt man, durchaus effektiv, bei einer von links zuführenden Straße auf der linken Spur ab, während die Zufahrenden so vor einem gleichzeitig auf die Einbahnstraße einbiegen können. Erkennbar sind diese Straßen ausschließlich an einem auf der Fahrbahn befindlichen Pfeil – der gerne einmal ausgeblichen ist.

Gerade in der Hauptstadt gibt es viele Einbahnstraßen, die sehr oft allerdings unzureichend oder nicht gekennzeichnet sind. An sich gibt es ein Verkehrsschild, das einen links- oder rechtsabbiegenden Pfeil im roten Kreis zeigt, der durchgestrichen ist. In diesem Fall darf man entsprechend nicht abbiegen. Ist der Pfeil nicht durchgestrichen, so heißt es (wohl) eigentlich, man müsse entsprechend abbiegen. Teilweise widerspricht das aber der Verkehrsführung. Dazu sind diese Schilder allzu oft nicht mehr vorhanden. In diesem Fall ist es hilfreich, auf den Verkehr und die geparkten Autos zu achten. Zeigen die geparkten Autos auf beiden Straßenseiten in eine Richtung, so ist es höchstwahrscheinlich eine Einbahnstraße in diese Richtung.

Straßen und Brücken werden mitunter zur Hauptverkehrszeit in eine Richtung gesperrt, damit der Verkehr in die Hauptrichtung schneller abfließen kann. Hier ist es hilfreich, sich nicht nur auf die Verkehrsschilder zu verlassen, weil man ansonsten auf einer Seite des Kanals festhängen kann, wenn man nicht 20 Kilometer weiter nach Norden zur zweiten Brücke fährt.

Die Beschilderung ist in Panama deutlich sparsamer. Das „Sie haben Vorfahrt“ Zeichen fehlt völlig. Wer wissen will, ob er gerade Vorfahrt hat, muss schauen, ob auf den Einmündungen Stoppschilder sind.

 

Die inoffiziellen Verkehrsregeln in Panama und einige Hinweise

Blinker dienen in Panama eher der Dekoration des Autos oder der psychologischen Kriegsführung. In der Regel biegt der Blinkende nicht ab, während der nicht blinkende abbiegt. Die Menschen schalten gerne und oft ihre Warnblinkanlagen ein. Wenn sie bei einem Zebrastreifen halten (was sie normalerweise nicht tun), wenn es anfängt zu regnen, etc. Anschließend vergessen sie die Warnblinkanlage gerne.

Da die Autoscheinwerfer und -lichter an vielen Autos nicht funktionieren, wirkt eine eingeschaltete Warnblinkanlage daher gerne auch mal wie ein gesetzter Blinker. Jedes dritte bis vierte Auto scheint hier nachts ohne Licht zu fahren. Oft sieht man bei genauem Hinsehen jedoch, dass irgendwo doch eine kleine Funzel leuchtet oder die Frontscheinwerfer an sind. Da die Revisado, also der „Panama-TÜV“ hier so funktioniert, dass man der Werkstatt ein Foto des eigenen Autos schickt, überprüft keiner die Funktionsweise von Scheinwerfern und Blinkern und die Polizei bestraft fehlende Funktion offensichtlich völlig unzureichend. Daher ist es enorm wichtig, dass man sich immer darüber bewusst ist, dass einem nachts Autos ohne Licht begegnen können. Das ist in Panama tatsächlich Alltag!

Ampeln sind mehr Richtlinien, denn Regeln. Man darf rechts bei rot abbiegen. Das hindert aber nicht daran, dass bei weniger Verkehr auch gerne geradeaus weitergefahren wird oder nach links trotz roter Ampel abgebogen wird. Das heißt, selbst bei einer grünen Ampel muss man mit in den Verkehr stoßenden Fahrzeugen rechnen. Die Ampeln selbst blinken zum Ende der Grünphase erst grün, werden dann durchgehend gelb, bevor sie auf rot umschalten. Die anderen erhalten allerdings ohne Übergangsfrist grün, wenn es von gelb auf rot umspringt.

Gewohnheit und Aggressivität bestimmen die Vorfahrt. Ich vermute mal, dass es auch in Panama rechts vor links gibt. Tatsächlich hat hier jedoch der Vorfahrt, der am forschesten in die Kreuzung fährt. Dazu wird Gewohnheitsrecht in Anspruch genommen. Ich wohne in Amador, wo es einen langen Damm mit einer vierspurigen Straße gibt. Diese ist immer wieder durch Kreisverkehre unterbrochen, wo extra mit Schildern und Markierungen auf den Straßen darauf hingewiesen wird, man solle dem Verkehr im Kreisverkehr Vorrang gewähren. Da jedoch 99% des Verkehrs den Kreisverkehr nur überquert, wird die Vorfahrt einfach beansprucht und niemand hält an, wenn jemand mal tatsächlich nicht nur gerade über den Kreisverkehr fährt. Entsprechend müssen Autos warten, die eigentlich Vorfahrt haben. Tun sie es nicht, gibt es Unfälle.

Abbiegen ist eine Frage des Willens. Man wird gerne einmal böse angesehen und angehupt, wenn man nicht stoppt, um andere aus einer Ausfahrt zu lassen. In Panama kommt man nur voran, wenn man sein Auto weniger liebt, als die anderen das ihre. Das heißt, man muss die Geschwindigkeiten der anderen Abschätzen, ob sie abbremsen können. Wenn ja, dann biegt man ein oder wechselt die Spur. Man drückt sich einfach hinein, ansonsten kommt man niemals vorwärts. Und wenn ein Abbiegen an einer Stelle verboten ist und ein Umweg nötig wäre, dann hält man schon auch einfach mal mitten auf der dicht befahrenen Straße an, staut hinter sich alles auf und fährt dann langsam über die doppelt gezogene Linie und blockiert so den Gegenverkehr, um dennoch abbiegen zu kommen.

Die Straßenmarkierungen sind teilweise sehr problematisch. Bei einigen Ampeln sind keine Stopplinien eingezeichnet, sodass man nur bei einem Blick auf die Straße einfach bei rot über die Ampel fahren würde. An anderen Stellen wurde der Verkehrsfluss wohl geändert und ein Bleiben auf der eigenen Spur würde einen plötzlich in den Gegenverkehr leiten.

Teilweise sind erhebliche Löcher in der Straße. Es ist absolut notwendig, permanent die Augen auf der Straße zu halten, wenn man keinen Achsbruch erleiden will. Mitunter fehlt sogar der Gullydeckel. Während es in Deutschland ein großer Spaß ist, durch eine Pfütze zu fahren, sollte man dies hier tunlichst vermeiden. Am Ende ist nämlich durch das Wasser ein tiefer Krater verdeckt und man zerstört sich das Auto. Wenn vor einem ein Taxi in wilden Schlangenlinien fährt, so ist der Fahrer mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht betrunken oder auf Drogen. Vielmehr kennt er nur die Straße mit ihren Löchern und fährt die Ideallinie. Man sollte daher gut auf seine Ausweichmanöver achten.

Alles ist Fahrbahn! Da in der Stadt andauernd Stau ist, fahren die Leute extrem aggressiv. Da wird die Einbiegespur neben einem schon einmal vom Hintermann genutzt, um einen zu überholen. Gerne drängeln sich auch mal drei Autos nebeneinander auf eine zweispurige Straße. Und wer glaubt, hier würde man sich brav einfädeln, der wird lernen, dass besonders Taxis gerne an der Schlange vorbeifahren, um sich dann im letzten Moment mit wildem Gehupe in die Schlange zu drängeln. Wer dann keine Vollbremsung macht, der fährt auf. Mitunter wird sogar die Gegenfahrbahn genutzt. Der erste Mutige fährt vor und sofort schließen sich Dutzende an, die hinter ihm fahren. Im Schlepptau von Krankenwagen sind immer mehrere Autos, die die mit der Sirene geschaffene Schneise aggressiv nutzen.

Die App Waze wird hier sehr intensiv genutzt, sodass sie relativ zuverlässig und daher empfehlenswert ist. Uber ist zuverlässig, die Zahl der verfügbaren Fahrzeuge ist allerdings seit einer Gesetzesänderung, die Ausländern das Fahren als Fahrer verbietet, beschränkt. Taxis fahren ohne Taxamater, daher ist es zwingend notwendig, den Preis vor Beginn der Fahrt auszuhandeln!

Sie sollen auf keinen Fall Road-Rage haben, ansonsten wird Panama eine Katastrophe für Sie. Reagieren Sie auf Gehupe einfach cool und erwiedern Sie den Gruß mit Ihrer Hupe. Viel Spaß beim Fahren in Panama! 🙂

 

 

 

 

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Aras Bacho: Neuigkeiten vom Lieblingsflüchtling der Medien

Schon einmal bin ich hier auf den „Flüchtling“ Aras Bacho eingegangen. Er veröffentlichte über Jahre Kommentare auf Medien, zunächst als Blogger bei der Huffington Post, dann aber auch bei oe24 und schließlich sogar im Freitag, in dem er Forderungen an die deutsche Mehrheitsgesellschaft aufstellte, die vor Unverschämtheit kaum zu überbieten waren. Er selbst gerierte sich als Kriegsflüchtling, dabei war er schon 2010 nach Deutschland gekommen.

Ein kleiner Überblick wobei ich nur das Dreisteste auswähle. Normale politische Forderungen, wie sie beispielsweise von den Grünen kommen könnten, erwähne ich nicht:

  • Ja, wir geben unser Alter falsch an
  • Es ist auch unsere Zukunft, wir Flüchtlinge sollten wählen dürfen
  • Jeder Flüchtling sollte vom deutschen Staat ein Smartphone bekommen
  • Jeder Deutsche sollte Flüchtlingen Geld spenden
  • Gefälschte Pässe sind keine Straftat
  • Es ist Aufgabe der Deutschen, uns Flüchtlinge aufzunehmen
  • Natürlich sollte in Europa für Flüchtlinge alles auf Arabisch sein
  • Natürlich ist es richtig, dass Flüchtlinge Geld vom deutschen Staat bekommen
  • Flüchtlinge sollten überall respektiert werden
  • 18-jähriger Syrer: „Natürlich haben Flüchtlinge gefälschte Pässe – und das ist auch gut so“
  • 18-jähriger Flüchtling: „Natürlich fahren wir nach Syrien in den Urlaub“

Er, der stolz erklärte, er habe eine 1 in Deutsch an der Schule (was für einen Ausländer durchaus eine Leistung ist, selbst in NRW), erklärte nach der Kölner Silvesterparty, sein Deutsch sei zu schlecht, er habe das genaue Gegenteil dessen gemeint, was Sie hier unten sehen:

Nun. Offensichtlich war dieser Twittereintrag ein freudscher Versprecher. In wenigen Wochen wird Aras Bacho nämlich vor Gericht erscheinen müssen, wegen sexueller Belästigung. Oder um es im Stil von Aras Bacho zu schreiben: Daran sind meistens die Klassenkameradinnen schuld. Alleine im Schulbus zu sein.

 

 

 

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Freiburg: Was bis zu 15 Täter eigentlich bedeuten

Noch immer ist nicht genau klar, wie viele Täter die junge 18-jährige Frau nun eigentlich über Stunden vergewaltigt haben. Acht – oder vielleicht bis zu 15. Acht sitzen aktuell in Haft, sieben von ihnen sind Syrer, einer ist „Deutscher“, beziehungsweise Inhaber eines deutschen Passes. [Bitte beachten Sie hierzu die Korrektur weiter unten im Text!] Die Tat ist nicht nur schrecklich und wird das Leben der jungen Frau für immer zerstört haben, sie hat leider auch gesamtgesellschaftliche Implikationen, die verheerend sind.

Ich habe Statistiken gefunden, wonach 25 von 100.000 Asylbewerbern Überfallvergewaltigungen begehen. Die Statistiken sind allem Anschein nach richtig, ich werde hier jedoch nicht für sie die Hand ins Feuer legen. Sieht man sich diese Zahl an, so ist sie erschreckend hoch im Vergleich zu Deutschen. Gleichzeitig bedeutet es aber natürlich auch, dass 99.975 von 100.000 keine Überfallvergewaltigungen begehen.

Das heißt, einer von 4.000 Asylbewerbern begeht eine Überfallvergewaltigung (im Auswahljahr!).

Doch was bedeutet das eigentlich? Es heißt, dass der Haupttäter nach dem Verüben seiner Tat spontan 56.000 andere Asylbewerber fragte, ob sie sich denn nicht an der Vergewaltigung einer Frau beteiligen wollten. (Danke an C.S. für den Gedanken).

 

Das Täterpotential ist furchteinflößend groß!

Tatsächlich bedeutet es, dass die Bereitschaft, solche Taten zu begehen, dramatisch höher ist, als es die Zahlen implizieren. Vierzehn andere Täter bei so etwas zu finden, wobei nicht einer die anderen stoppt oder die Polizei ruft, bedeutet, dass die Bereitschaft zum Begehen solcher Taten unfassbar größer ist, als die tatsächliche Zahl der Tatausübung. Stellen Sie sich, lieber Leser, nur einmal vor, sie hätten gerade jemanden vergewaltigt. Wie viele ihrer Freunde und Bekannten müssten Sie wohl fragen, bis Sie 14 weitere Mittäter finden würden?

Wie lange würde dieses „Hey, ich habe gerade jemanden unter Drogen gesetzt, sodass er/sie sich nicht mehr wehren kann. Willst Du auch mal ran?“ wohl gut gehen? Der wievielte Gefragte würde wohl die Polizei rufen? Wie viel Prozent würden sich beteiligen?

Wenn sich am Ende über ein Dutzend Täter an einer solchen Tat beteiligt, so bedeutet das, dass höchstwahrscheinlich fast jeder, wenn nicht gar jeder der Befragten an der Tat teilnahm. Und dass entsprechend nicht einer die anderen stoppte, dem Mädchen zu Hilfe eilte und Polizei und Krankenwagen rief.

Eine so große Zahl an Tätern kann man nur so lesen, dass die Bereitschaft zu solchen Taten unfassbar hoch sein muss. Doch warum ist das so?

 

Frauenbild, Deutschenbild und Konsequenzen führen zu solchen Taten.

Frauenbild:

Ich habe schon in der Vergangenheit darüber geschrieben und das Thema auch in meinem Buch zur Flüchtlingskrise behandelt. Wer in einer Gruppe gemeinsam eine Frau überfällt und vergewaltigt, also eine „Gruppen-Überfallvergewaltigung“ begeht, der handelt geplant oder zumindest in Gruppendynamik. Anders als bei einem Einzeltäter, dessen Tat man mit „krankhaftem Trieb“ oder „Geisteskrankheit“ erklären könnte, ist dieser Erklärungsansatz bei Gruppen nicht möglich.

Wenn in einer Gruppe gemeinsam eine Frau vergewaltigt wird, so bedeutet das, dass sich jeder Täter der Beteiligung oder zumindest des nicht zu erwartenden Einschreitens und der sicheren Verschwiegenheit der anderen zugegenen (potentiellen) Täter gewiss ist. Dies setzt ein kollektiv gehaltenes Frauenbild voraus, das Frauen zu legitimen Opfern von Vergewaltigungen macht. Bei allem von den #Metoo-Aktivisten propagierten Sexismus in der Gesellschaft in Deutschland beschränkt sich das in dieser Richtung vorhandene Frauenbild unter Autochthonen wohl auf eine Akzeptanz eines Nachpfeifens und eines anzüglichen Kommentars, sobald die Frau außer Hörweite ist.

Aber zu behaupten, unter Autochthonen sei ernsthaft zu erwarten, dass sie sich in einer Gruppe über eine beliebige Frau hermachen würden, um sie zu vergewaltigen, ist so absurd, dass es mit „lächerlich“ nicht mehr adäquat zu beschreiben ist. Tatsächlich können Sie, lieber Leser, ja gerne selbst eine Recherche durchführen und schauen, bei wie vielen Suchergebnissen mit den Stichworten „Vergewaltigung zwei Männer/ drei Männer/ vier Männer) die Täterbeschreibung Autochthone erwarten lässt.

Würde ich, bei einem gemeinsamen Ausgehen mit Freunden, mich an einer Frau vergehen und dies vor den Augen dieser Freunde beginnen, so würden sie mich mit Gewalt davon abhalten. Hätte ich die Tat bereits verübt und würde sie einladen, so würden sie die Polizei rufen und mich bis zu deren Eintreffen von der Flucht abhalten. Ich würde dergleichen mit eigenen Freunden tun, wenn sie vorhätten, sich an Frauen zu vergehen.

Unter den arabischen, mit dem Eintrittsticket „Asyl“ ausgestatteten, Zuwanderern, ist dies ganz offensichtlich nicht so. Ansonsten würden Taten mit mehreren Tätern nicht derart unfassbar oft begangen werden.

Das vom Islam geprägte Frauenbild vermittelt den Tätern, dass Frauen sich verschleiern, weil sie anständig sind. Unverschleierte sind daher im Umkehrschluss nicht anständig, da sie Männer sexuell erregen wollen. Die auch in der arabischen Welt zugänglichen westlichen Pornofilme vermitteln, dass westliche Frauen mit einer großen Zahl Männer Sex hätten und dabei offensichtlich nie nein sagen. Und zuletzt gilt das Vorbild Mohammeds, der im Krieg gefangene weibliche Sklaven sexuell missbrauchte. Entsprechend erlaubt der Islam Sex mit ungläubigen Sklavinnen, was auch jüngst durch Boko Haram und den Islamischen Staat praktiziert wurde. Westliche Frauen werden als Teil eines so geprägten Frauenbildes als Huren gesehen, die es insgeheim sicherlich so wollen und für deren Vergewaltigung es eine religiöse Rechtfertigung gibt.

Deutschenbild:

Nur weil die Täter ein Frauenbild teilen, das jeden, egal welcher politischen Richtung, mit Ekel erfüllen sollte, sind sie keineswegs zu dumm um zu wissen, dass die Tat selbst strafbar ist. Die Taten werden nicht zuletzt deshalb trotzdem verübt, weil sie das Volk, das sie mit seinen Steuermitteln beherbergt und durchfüttert und ihnen ein unfassbar besseres Leben als bei sich zu Hause ermöglicht, verachten.

Vergewaltigungen dienen seit jeher als Kriegswaffe zur Demütigung des Gegners und zur Zerstörung der Familien des Feindes. Aus einer Kultur kommend, bei der die Ehre eines Mannes essentiell von der Beschränkung des sexuellen Zugangs der Frauen seiner Familie abhängt, sind die Deutschen, die Sex außerhalb der Ehe erlauben und haben, unmoralischer Dreck für sie. Väter, die ihren Töchtern erlauben, ohne Ehe Sex mit Männern zu haben, am besten noch mit mehr als einem, sind ehrlos und verdienen dafür jede nur denkbare Verachtung. Diese Väter, oder auch Brüder, sind in den Augen der so sozialisierten Männer praktisch keine „Männer“. Jede Vergewaltigung einer Frau dient somit auch dem Ausdruck der Verachtung und der Demütigung. Die Verachtung gegenüber Deutschland, seinen Männern und Institutionen sind so auch in diesem Fall schon vor der Tat demonstriert worden.

Es wurde an anderer Stelle, auch von Autoren aus diesem Kulturraum, oft genug geschrieben, dass in der arabischen Welt nur Stärke gelte und Gewalt eine legitime Art der Durchsetzung eigener Interessen und essentielles Mittel zur Bekräftigung der eigenen Ehre seien.

Dass die Deutschen inzwischen so weit zivilisiert sind und Gewalt so weit ablehnen, dass auf 1.000 zu Opfern gewordenen Frauen in Köln nicht ein deutscher Mann wegen Notwehrexzess oder bei dem Versuch der Nothilfe erlittenen Verletzungen vermeldet wurde, zeigt ja, dass der Gewalttäter aus dem Orient niemanden gegenüber sieht, den er respektiert.

Konsequenzen? Was für Konsequenzen?

Wer nicht durch sein eigenes Weltbild von solchen Taten abgehalten wird, der kann durch Angst vor Konsequenzen abgehalten werden. In manch einem von uns mag ein dunkler Geist wohnen, der jedoch aus Angst vor den Konsequenzen unter Kontrolle gehalten wird. Jeder kennt das Gefühl, dass sich die Faust in der Tasche ballt, doch gesellschaftliche Kontrolle, Erziehung und die bewussten Folgen eines Schlagens mit der Faust führen dazu, dass sich der Schlag auf die Einbildung beschränkt, wenn er dort überhaupt geführt wird.

Hier waren jedoch wieder einmal alle Täter polizeilich bereits bekannt. Bis hin zu Messerstechereien waren durch die Täter bereits begangen worden. Dennoch waren sie auf freiem Fuß. Eine Abschreckung vor Straftaten wegen fühlbarer und harter Strafen gibt es für diese Klientel offensichtlich nicht in ausreichendem Maße. Es sind ja genügend Fälle bekannt, wo auf das Androhen von Enthauptung nur eine Verlegung in eine andere Flüchtlingsunterkunft erfolgte oder ein Messerangriff auf Polizisten lediglich eine Festnahme bis zur Feststellung der Personalien nach sich zog.

Auf Straftaten ausbleibende unmittelbare Strafe und Bewährungen in Verfahren ein Jahr nach der Tat vermitteln, dass die Taten effektiv straffrei bleiben. Und sollte doch einmal das Gefängnis kommen, so lässt das deutsche, auf Resozialisierung und nicht Bestrafung ausgelegte, System auch nicht gerade panische Angstgefühle entstehen.

Vor allem aber drohen den Tätern keine Konsequenzen außerhalb des Staates. In Syrien wäre inzwischen der Clan des Opfers vor dem Gefängnis aufgetaucht und hätte die Freigabe der Gefangenen erpresst, um sie vor Ort zu lynchen. Wenn die Täter überhaupt die Chance gehabt hätten, festgenommen zu werden, weil sie nicht schon vorher zur Strecke gebracht wurden.

So aber droht ihnen ein wenig furchteinflößendes Rechtssystem und keinerlei Rache der Angehörigen, was die Abschreckung erheblich verringert.

 

Der „Deutsche“ Täter ist das noch größere Problem

[Korrektur: Ich bin soeben auf Facebook auf diesen aktuell etwa einen Tag alten Kommentar der Polizei Freiburg hingewiesen worden. Ohne Beweise werde ich der Polizei Freiburg keine Vertuschung oder Lügen unterstellen, daher ist zum jetzigen Zeitpunkt dazu auszugehen, dass der „deutsche Täter“ tatsächlich ein Autochthoner (oder überwiegend Autochthoner) war. Das widerspricht weiten Teilen dem weiter unten geschrieben. Verstehen tue ich es ebenfalls nicht. Aber der Aufrichtigkeit halber hat es ergänzt zu werden.

Hier finden Sie den Original-Kommentar.

Über die Hintergründe des deutschen Täters ist mir bislang nichts bekannt. Es kann theoretisch ein Passant gewesen sein, der die wehrlose Frau nackt aufgefunden und missbraucht hat. Er kann aber theoretisch auch ein Mitglied der ansonsten rein syrischen Clique gewesen sein, was wenig Sinn ergibt.

Ungeachtet dessen, was dabei herauskommt, wäre es grundfalsch, hier „AHA“ zu rufen und allem widersprochen anzusehen. Eine Nadel im Heuhaufen ändert rein gar nichts an der Existenz des Heuhaufens. Und der ragt spätestens seit 2015 gewaltig auf!

Ende Korrektur]

Dass an der Tat auch ein „Deutscher“ (-> „Passdeutsche und Assimilierung“) beteiligt war, macht das ganze Verbrechen zu einem noch gravierenderen gesellschaftlichen Problem für Deutschland. Im Internet ist zu finden, der „Deutsche“ sei ein Staatsbürger mit syrischer Herkunft, bestätigen konnte ich es allerdings bislang nicht.

Dass aber „Karl-Heinz Müller“ sich nicht spontan entschlossen hat, zusammen mit sieben bis 14 Syrern ein Mädchen zu vergewaltigen, sollte jedem einleuchten, der sich nicht einer politisch korrekten Auto-Lobotomierung unterzogen hat.

Wenn man also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass der Täter mit deutschem Pass kein Autochthoner, sondern arabischer Herkunft ist, so zeigt dies, was auch von all jenen so beflissentlich ignoriert wurde, die erleichtert berichteten, dass bei der Silvesterparty in Köln kaum „Flüchtlinge“ beteiligt gewesen sein sollen: Dass nämlich auch langer Aufenthalt in Deutschland bei viel zu vielen dieser Migranten nicht zu einer Zivilisierung führt.

Wenn der Täter tatsächlich syrischer Abstammung ist, aber einen deutschen Pass hat, dann ist er bereits mindestens acht Jahre legal in Deutschland, wenn er nicht sogar in Deutschland geboren wurde. Dennoch hat selbst rund mindestens ein Jahrzehnt leben unter Deutschen eben nicht dazu geführt, dass er sich bei einer solchen Tat mit den Deutschen und ihren Werten solidarisiert und die Vergewaltigung verhindert. Vielmehr tat er sich mit seiner ethnischen und offensichtlich auch kulturellen Gruppe zusammen, um über eine schutzlose junge Frau herzufallen.

Das zeigt, dass dieses Verhalten kein vorübergehender Zustand ist, der sich nach wenigen Jahren ausgewachsen hat. Vielmehr wird es ein Problem sein, das Deutschland in vielen der kommenden Jahren begleiten wird.

 

Deutschland hat die Tore geöffnet und Barbaren hinter die Stadtmauer eingeladen. Zur allgemeinen Überraschung ist das Ergebnis davon jedoch nicht allgemeine Glückseligkeit, sondern… Barbarei.

Aber jeder, der es kommenden sehen konnte, wurde als Nazi, Rassist und Ausländerfeind diffamiert und verfemt.

 

 

Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

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