Die einfache Lösung für die Frauenquote

Seitdem ich mich für einen Job bewerbe, habe ich Frauen zu hassen gelernt.

meinte vor zwei oder drei Jahren ein Freund zu mir. Bei jeder Bewerbung musste er lesen: „Aus Gründen der Gleichstellung werden bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt eingestellt.“ D.h. aus Gründen der Gleichstellung wird unterschiedlich behandelt und diskriminiert. Ihm selbst war mehrfach gesagt worden, dass man ihn gerne genommen hätte, er aber ein Mann sei. Nun ist es also soweit und die organisierte Diskriminierung von Männern wird gesetzliche verordnet, indem die Frauenquote kommt.

Zwar lässt sie die Fakten außer acht, nämlich dass es unzählige kompetente Männer mangels Stellen ebenfalls nie in Führungsposten schaffen. Zwar ignoriert sie Fakten, wie dass Frauen sehr oft weder die nötige Aggressivität zeigen, die für Beförderungen (und das Fordern danach) erforderlich ist, noch den Durchhaltewillen beweisen (beides mangels Testosteron) oder dass Frauen oftmals wegen Kindern Jahre ausfallen und daher weniger Berufserfahrung als gleich alte Männer haben. Auch ignoriert die Quote, dass sie damit alle Frauen beleidigt, weil sie ihnen sagt: „Ihr armen Würstchen bekommt es ohne Hilfe von Papa Staat nicht alleine hin!“ und jede von sich aus erfolgreiche Frau ohne Unterschied zur „Quotenfrau“ erklärt oder zumindest unter diesen Verdacht stellt. Doch Schwamm drüber. Wenn es kommt, muss man einen Umgang damit finden.

 

Das Geschlecht ist ein soziales Konstrukt.

Wie wir von den Gender“wissenschaften“ wissen, ist das Geschlecht ein rein soziales Konstrukt. Dass ich ein Mann bin hat nicht etwa damit zu tun, dass ein Penis zwischen meinen Beinen hängt, sondern es ist die Folge meiner Sozialisierung. Weil ich von meinen Eltern Cowboy & Indianer Playmobil geschenkt bekam bin ich heute ein Mann. Hätte man mir Barbies geschenkt, wäre ich eine Frau. (Dumm nur, dass ich mindestens einmal mit meiner großen Schwester mit den Barbiepuppen gespielt habe, so als Achtjähriger. Aber egal.)

Diese Wahl des eigenen Geschlechts bedeutet aber nicht nur, dass ich ein Mannmann sein kann. Sie bedeutet auch, dass man sich nach dieser neuen „Wissenschaft“ über die Gender selbstverständlich zur Frau erklären kann.

 

Daher lässt sich die Frauenquote von beiden Seiten wunderbar umgehen:

1. Der Arbeitgeber schreibt die Stellen wie gewohnt aus. Findet er einen Mann, den er einstellen möchte, wäre aber vom Staat gezwungen eine Frau einzustellen, hat sich der Eingestellte, pardon: „Die Eingestellte“ zur Frau zu erklären und die Quote ist erfüllt.

2. Bewirbt sich ein Mann um eine Führungsposition, sollte er in seinem Bewerbungsschreiben künftig einfach die Kategorie „Geschlecht“ hinzufügen. In dieser Art: „Geschlecht: männlich / oder weiblich, wenn Quote erfüllt werden muss.“

Fight fire with fire!

 

Noch eine Frage als Nachtrag: Was ist denn bitte mit der trans- cis- wasauchimmer-Quote? Was ist mit dem „Dritten Geschlecht“? Warum werden all diese Menschen diskriminiert, indem sich die Große Koalition auf das binäre Geschlechterbild (O-Ton Genderunwissenschaft) festlegt? Da besteht eindeutig Nachholbedarf!

2 Antworten auf „Die einfache Lösung für die Frauenquote“

  1. Habe mich neulich auf eine Stelle beworben bei der ich als Mann durch den Satz „Bei gleicher Qualifikation werden Männer bevorzugt eingestellt.“ andersherum im Vorteil war. Es ist nicht immer alles so einseitig, wie Sie hier beschreiben.
    Und diejenigen, die behaupten, sie bekämen wegen der Frauenquote keinen Job, sind arme Jungs, denen das Rückgrat fehlt. Meine Meinung.
    Gruß Arno

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