Das Ende der bekannten Welt

Niemand soll sagen, dass wir in langweiligen Zeiten leben. So verändert sich die Welt gerade ganz rasant vor unseren Augen, auch wenn viele das vielleicht noch nicht so wahrnehmen mögen. Eine kleine und unvollständige Liste an teilweise geradezu epochalen Veränderungen der letzten Jahre:

 

USA:

  • Der Umbau in einen Wohlfahrtsstaat europäischer Prägung nimmt seit Obama an Fahrt auf. Die Aufteilung: Europa – staatshörig; USA – staatskritisch ist mit jedem Tag geringer.
  • Die Republikaner haben einen Präsidentschaftskandidaten, der die eigenen Bündnisverpflichtungen in Frage stellt, anderen Staaten nukleare Aufrüstung empfiehlt, Neo-Merkantilismus für ein gutes Wirtschaftskonzept hält und Sympathien für Diktatoren („starke Anführer“) gegenüber Demokraten („schwache Anführer“) zeigt.
  • Die USA sind seit 2012 nicht mehr die alleinige Supermacht, als Obama seine „rote Linie“ in Syrien beiseite wischte. Inzwischen bestimmt Russland mit über die Ordnung im Nahen Osten.
  • Die Staatsverschuldung hat längst den point of no return überschritten. In der Zukunft warten nur noch die Druckerpresse mit einer verbundenen Großinflation oder eine Staatsinsolvenz. Beides mit fatalen wirtschaftlichen Folgen.
  • Die von der VR China gehaltenen Schulden sind so groß, dass US-Steuerzahler mit ihren Zinszahlungen de facto das Militärbudget von Rotchina bezahlen. Amerikaner bezahlen den Chinesen also die Waffen, die ziemlich wahrscheinlich in wenigen Jahren US-Soldaten töten werden.
  • „Unsere Verbündeten vertrauen uns nicht mehr und unsere Feinde fürchten uns nicht mehr.“
  • Der USA-freundliche Diktator Mubarak wurde unter Jubel aus dem Weißen Haus durch den Islamisten und Staatsterroristen Mursi ersetzt, woraufhin ein von den USA verurteilter Putsch erfolgte. Dessen Ergebnis ist erneut ein (de facto) Diktator – der nun aber nicht mehr USA-freundlich ist, auch wenn er nun immerhin für den Moment von der Mehrheit seines Volkes getragen werden dürfte.

Russland:

  • Russland hat jeden Verständigungskurs gegenüber dem Westen und der NATO aufgegeben. Es betreibt nun wieder eine rücksichtloslose Machtpolitik. Das strategische Ziel ist nicht mehr eine bloße Koexistenz, auf Augenhöhe, es ist eine Zerschlagung von NATO und EU.
  • Russland hat die Nachkriegsordnung in Europa zerschlagen. Ab sofort sind offensichtlich wieder Grenzverschiebungen mit militärischen Mitteln möglich.
  • Russland hat gezeigt, dass es internationale Verträge nur so lange würdigt, wie sie ihm nützen. Das Budapester Memorandum wurde genauso gebrochen wie auch der INF-Vertrag.
  • Russland betreibt eine Informationskriegsführung in bester Nachfolge des KGB in Westeuropa, vor unser aller Augen. Die Öffentlichkeit will es aber mehrheitlich weder sehen, noch etwas dagegen tun.

VR China:

  • Die Schwäche der USA erlaubt den Chinesen, immer unverschämter zu werden. So wurden künstliche Inseln mit militärischen Einrichtungen in den Paracel- und Spratley-Inseln errichtet.
  • Inzwischen werden nicht mehr nur Ansprüche auf die japanischen Senkaku-Inseln erhoben, es gibt auch erste Memoranden, die einen chinesischen Anspruch auf die Ryuku-Inseln (Okinawa ist eine davon) bekräftigen.
  • Mit Hilfe von Währungsmanipulation und eiskalten protektionistischen Gesetzen hat das Land gewaltige Devisenreserven aufgebaut, mit denen es weltweit Hochtechnologie und Rochstoffvorkommen kauft. Sein Markt ist so groß, dass es Unternehmen zur lokalen Produktion zwingen kann, die nur mit Joint-Ventures mit einheimischen Firmen erlaubt sind. Diese behalten die Technologie und bauen daraufhin eigene Produkte, die dank Währungsmanipulation den ausländischen günstige Konkurrenz bieten…

EU:

  • Die EU ist so groß wie nie zuvor und verliert nun gleichzeitig eines ihrer wichtigsten Mitglieder, das Vereinigte Königreich.
  • Die EU will zeigen wie großartig sie ist, indem ihr Chefunterhändler den Ausstieg für GB möglichst schmerzhaft machen will. Ein austretendes Mitglied soll also „bestraft“ werden, was eigentlich ein Grund für den Austritt selbst sein sollte.
  • Seit Beginn der „Flüchtlingskrise“ ist die EU gespalten wie nie zuvor. Griechenland zieht seinen Botschafter aus Österreich ab, der Außenminister Luxemburgs fordert den Rauswurf Ungarns aus der EU.
  • In Frankreich ist der früher kleine FN inzwischen vor der Übernahme der Präsidentschaft, wenngleich das noch halbwegs unwahrscheinlich erscheint. Die Republikaner unter Sarkozy reagieren darauf mit einem rechtsaußen Politikpaket, das u.a. die Internierung von Islamisten in einem „französischen Guantanamo“ vorsieht.
  • Schweden hat die Zuwanderung gestoppt, weil es überlastet ist. Es ist dennoch längst die Vergewaltigungshauptstadt der zivilisierten Welt und wird in wenigen Jahrzehnten eine Bevölkerung haben,die man bislang entlang der Sahara erwartet hätte. Die ethnischen Schweden werden in absehbarer Zeit eine Minderheit im eigenen Land.
  • Osteuropäer haben panische Angst vor den Entwicklungen im Westen bekommen und wählen inzwischen rechts bis rechtsextrem, teilweise auch offen nazistische Parteien. Wie lange die Staaten noch in der EU bleiben, wird sich zeigen. Es herrscht blanke Angst vor islamischer Zuwanderung.
  • Im Westen der EU will man zwar keinen Islamismus, aber nicht eingestehen, dass er doch irgendwie mit Muslimen zu tun hat. Man erlaubt weiter eine islamische Massenzuwanderung, ohne sich darüber Gedanken zu machen, was man mit den Radikalen macht. Die demographische Entwicklung ist eindeutig. Mehrere Länder werden binnen einer Generation eine mehrheitlich islamische Bevölkerung haben, zumindest was die relevanten Altersgruppen (0-40) angeht.
  • Die Krisen der EU lassen den Zusammenhalt massiv erodieren. Vor der „Euro-Krise“ waren die Deutschen das von den Griechen am meisten geliebte Volk. Heute sind sie das am meisten gehasste. Die Griechen mögen die Deutschen inzwischen sogar weniger als ihre „Erzfeinde“, die Türken! Euro-Krise, „Flüchtlingskrise“ und Schuldenkrise lassen Deutschland in eine Vormachtsstellung in Europa rutschen, die seine Regierung offiziell nicht wünscht und daher völlig unzulänglich ausfüllt. „Was in zwei Weltkriegen nicht erreicht wurde, soll die EU nun ermöglichen.“ ist das Bonmot in einigen Ländern Europas.
  • Darunter leidet auch die weitgehend deckungsgleiche NATO. Der Zusammenhalt im Bündnis ist inzwischen so gering, dass es zunehmend wie ein Lippenbekenntnis wirkt. Je geringer der Zusammenhalt, desto wahrscheinlicher wird jedoch seine Notwendigkeit, weil ein Aggressor es austesten könnte. Das bedeutet tatsächliche Kriegsgefahr in absehbarer Zeit.
  • Statt sich militärisch vorzubereiten haben die Europäer lieber alles getan, um wenigstens in den Sozialabgaben Weltmacht zu sein.

Deutschland:

  • Nur noch 15 Millionen Deutsche halten den ganzen Laden mit ihren Steuern am Laufen. Das garantiert den Untergang, da zwingend notwendige Reformen zum Beschneiden des Sozialstaats gegen eine mehrfache Übermacht an Wählern nicht durchsetzbar sind.
  • Das Land ist seit der „Flüchtlingskrise“ gespalten wie wohl kaum je zuvor. Es gibt nur noch „Bahnhofsklatscher“ und „Besorger Bürger“.
  • Mit der Linkspartei und der AfD sind zwei Parteien der fünften Kolonne Russlands inzwischen im zweistelligen Bereich und repräsentieren rund ein Drittel der Wähler. Russlandfreundliche Elemente in der SPD zeigen einen nicht mehr weit von der Mehrheit entfernten Bevölkerungsanteil, der die Westbindung aufgeben will, ohne dabei zu verstehen, dass die Folge eine Hegemonie Russlands über Deutschland wäre. Also eine Hegemonie einer Diktatur.
  • Die demographische Entwicklung ist dramatisch. Alleine die 2015 gekommenen jungen muslimischen Männer stellen 5-7 Prozent des Bevölkerungsanteils ihrer Alterskohorte. Mit Familiennachzug, der Zuwanderung vor 2015 und der ab 2016 wird dies dazu führen, dass ihre Nachkommen in nur einer Generation die Mehrheit in Deutschland in dieser für die Zukunft eines Landes so bestimmenden Alterskohorte stellen werden. Zumindest wenn sie bleiben, was Grüne und Linke mit verteilten Pässen garantieren wollen. Wer das anspricht, ist Nazi. „1 Million kann 80 nicht islamisieren“ wird sermonhaft heruntergebetet, ohne den Kontext anzusehen.
  • Die Deutschen wollen zu 75 Prozent weniger Islam in Deutschland. Noch mehr Angst als vor dem Islam haben sie aber davor, ihre Angst außerhalb von anonymen Umfragen zu äußern. Daher wird auch nicht diskutiert, wie eine demographische Entwicklung hin zu einem islamischen Deutschland verändert werden könnte. Noch mehr Angst als vor dem Islam haben die Deutschen davor, als „Nazi“ zu gelten. Dies treiben sie bis zur Selbstaufgabe.
  • Die Demokratie wird mit jedem Tag gefährdeter, wenn die Leute die Meinungsfreiheit für sich nicht mehr gegeben sehen und beobachten, wie wenig der Bürger bei der Zuwanderung zu sagen hatte.
  • Zu dem bislang unbekannten islamischen Terrorismus wird sich rechter und linker Terrorismus als „Reaktion“ darauf entwickeln. Es wird spannend werden.

Naher Osten:

  • Der Iran erlebt gerade seine Rückkehr in die Gemeinschaft der Völker – ohne dass er sich einen Deut gebessert hätte. Er agiert weiter staatsterroristisch, er unterstützt weiterhin Terroristen weltweit, er unterdrückt und ermordet fleißig weiter Minderheiten im eigenen Land – doch für die USA und die nach Geschäften hungrigen Europäer ist das kein Problem mehr.
  • Der Iran interveniert offen und verdeckt in Syrien, dem Irak und dem Jemen. Die Saudis unterstützen im Gegenzug kurdische Separatisten im Iran. Der Rückzug der USA als Ordnungsmacht lässt Diadochenkriege rund um den persischen Golf erwarten. Statt mehr Frieden wird es zu mehr Krieg wegen der Abwesenheit der USA kommen.
  • In Syrien schlachtet ein Diktator sein Volk ab und die Welt sieht zu.
  • Die Türkei ist auf dem Weg – und hat ihn schon zur Hälfte gegangen – in eine islamistische Diktatur. Atatürks Erbe ist verloren, während Erdogans Außenpolitiik auf eine neo-osmanische Ausweitung des türkischen Einflusses in die arabischen Gebiete hin ausgelegt ist. Türkische Auswanderer in Europa sieht er als Kolonisten.
  • Ägypten ist von einer USA-freundlichen Diktatur zu einer Russland-freundlichen gewechselt.
  • Israel bleibt Israel. Zumindest bis auf weiteres. Was gut ist.

Südostasien:

  • Die Philippinen stehen mit ihrem neuen Präsidenten Duterte, der sich selbst als „Idi Amin [Diktator und Schlächter aus Uganda mit hunderttausenden Opfern] der Philippinen“ beschreibt. Er ist gerade auf dem besten Weg, das Bündnis mit den USA zu beenden und sich stattdessen auf die Seite Chinas zu stellen. Dass er bereit ist, die philippinischen Ansprüche im Südchinesischen Meer aufzugeben hat er bereits angedeutet. Damit zerfällt das US-Bündnissystem zusehend.
  • Japan ist dabei, seine Verfassung so neu zu interpretieren oder gar zu ändern, dass es wieder Krieg außerhalb des Landes führen darf. Damit ist das seit dem 2. Weltkrieg pazifistische Land vor einem epochalen Wechsel in der Außenpolitik.
  • In ganz Südostasien findet ein Wettrüsten statt, um auf Chinas Aufstieg zu reagieren. Da China aktuell keine Zurückhaltung bei seinen Forderungen zeigt, ist Krieg kein Ding der Unmöglichkeit.

Kanada:

  • In Kanada hat der oberste Gerichtshof entschieden, dass auch das Aussprechen der Wahrheit strafbewehrt sein kann, wenn sie andere Menschen verletzt. Zusammen mit seinen Publikationsverboten wegen „Hate Speech“ ist das Land auf dem besten Weg, die Meinungsfreiheit abzuschaffen.
  • Das Land hat einen Präsidenten, der zwar in seinem Kabinett wirklich jede Minderheit bedenkt und auf genau 50 Prozent Frauen im Kabinett achtet, der aber bei Besuchen in islamistischen Moscheen keinerlei Probleme mit der dort praktizierten Geschlechtertrennung hat.

Südamerika:

  • In Argentinien hat man einen Präsidenten gewählt, der genug vom Sozialismus hat. Starke marktwirtschaftliche Reformen sind auf dem Weg. Endlich einmal ein guter Kulturbruch und gute Neuigkeiten.
  • Chile will seine Verfassung ändern, was wohl das Ende der guten wirtschaftlichen Entwicklung seit den Chicago-Boys bedeuten könnte.
  • Brasilien scheint genug von der Korruption zu haben und setzt seine Präsidentin ab. Wegen der Gewalt im Land liberalisiert das Land die Waffengesetze massiv, sodass sich gesetzestreue Bürger bald selbst schützen können. Erneut gute Nachrichten!
  • In Venezuela steht wohl langsam ein Bürgerkrieg, Aufstand oder Militärputsch an. Die wirtschaftliche Lage im Land mit den größten Ölvorkommen weltweit ist so verzweifelt, dass die Menschen in Zoos einbrechen um die Zootiere zu schlachten und zu essen. Unterdessen lässt der sozialistische Präsident Waffen konfiszieren, während er die ihm treuen Bevölkerungsteile bewaffnen lässt und Milizen hat aufstellen lassen. Das kann fast nur blutig enden.

 

Bei weitem nicht abschließend, aber es stehen große Veränderungen an. Amerikas Rolle in der Welt wird sich mit einem Präsidenten Trump massiv ändern. Im Nahen Osten drohen noch mehr und noch größere Kriege, Europa wird wirtschaftlich massiv Probleme bekommen, während es sich rasant in einen islamischen Kontinent umwandelt. China und Russland nutzen das Chaos des Westens, um mit harter Hand und ihrem Militär Fakten auf dem Boden zu schaffen.

„It’s the end of the world as we know it“

 

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