Wie soll man noch mit den Deutschen Mitleid haben können?

Dass die Deutschen nach wie vor keine Demokratie können, zeigt der Umstand, dass Merkel und ihre Politik unterstützenden Parteien nicht einmal im Ansatz politische Verantwortung übernehmen müssen.

Dass es keine Opposition im Parlament gibt und die einzige Opposition ab Herbst ein Paria sein wird, für den man extra die Geschäftsordnung ändert, um ihm ja keinen Alterspräsidenten zuzugestehen.

Jeder Deutsche muss sich im Klaren sein, dass wir dieses Mal keine Diktatur haben. Es gab kein Ermächtigungsgesetz. Die ganzen Unionsabgeordneten hätten Merkel im Herbst 2015 beseitigen können, wenn sie es gewollt hätten. Es gab keine SS und keine SA (der Union), die Abgeordnete auf Linie gehalten und mit Gewalt bedroht hätte. (Die Antifa mal außen vor gelassen. Sie ist zwar Erbe der SA, aber erreicht nicht deren Schlagkraft.)

Es gab also nicht nur keine Diktatur, die aktuelle Politik könnte im Herbst fundamental geändert werden. Man könnte mit einer umgehenden Rückführung beginnen, man könnte entschlossen gegen Islamisten vorgehen, etc. Man wird es aber nicht.

Weil die Mehrheit wieder die Blockparteien (wie sonst soll man Parteien mit voller Einigkeit in allen wichtigen Dingen sonst nennen? Atomausstieg, „Klimarettung“, „Flüchtlingsaufnahme“, „Eurorettung“…) wählen werden und der große Rest lieber nicht wählt, als die unappetitliche AfD.

Dabei wurde dem Rest gerade mit der AfD gezeigt, dass sich eine neue Partei nach wie vor etablieren kann, und zwar in rasantem Tempo, wenn nur der Bedarf besteht.
Man müsste meinen, eine wirklich bürgerliche Partei mit einer klaren Linie zu Islam und Asylmigration, müsste 30-40 Prozent holen können. Im Prinzip also eine etwas verschärfte CSU, die dann aber auch Worten Taten folgen lässt, während sie gleichzeitig koalitionsfähig bleibt.

Aber die Deutschen lassen es lieber mit sich machen. Sie lesen lieber täglich von misshandelten, vergewaltigten und ermordeten Landsleuten, bei denen fast immer die Täter mit „sprach Deutsch mit Akzent“, „dunkelhäutig“, „arabisches Aussehen“, etc beschrieben werden. Es mag durch meine Blase potenziert sein, doch aktuell scheint es kaum noch autochthone Gewalttäter zu geben. (Politisch korrekter Einwurf für besonders dumme Leser: „scheint“ impliziert, dass es eine subjektive, höchstwahrscheinlich nicht stimmende Aussage ist. Tatsächlich gibt es selbstverständlich weiterhin autochthone Mörder, Vergewaltiger und Körperverletzer. Die Häufung von Meldungen mit eindeutig nicht autochthonen Tätern bei Gruppen-Gewaltakten, Morden und Überfall-Vergewaltigungen ist jedoch sehr auffällig.)

78 Prozent haben Angst vor dem Islam und wollen weniger davon in Deutschland, hat 2015 eine Umfrage von Infratest Dimap ergeben. Diese 78%, die den Mut hatten das in einer Umfrage zu bestätigen, haben zwar Angst vor dem Islam; weitaus mehr Angst haben sie jedoch davor, von der Minderheit der verblieben 22% als „Rassist“ oder „Nazi“ geschimpft zu werden. Wobei diese 22% es keineswegs alle tun würden, sondern am Ende nur ein winziger Anteil an radikalen Schreihälsen.

Deshalb gehen die 78% lieber weiter jeden Morgen um 8 zur Arbeit, halten den Mund und zahlen die Steuern, mit denen die Massenmigration und die Ausbreitung des Islams überhaupt erst ermöglicht wird.

Mir tut es leid um die, die keinem blinden rassistischen Hass verfallen sind und sich dagegen offen und mit Mut wehren. Um die Autochthonen und Migranten, gerne auch aus islamischen Ländern, die besonnen bis panisch vor einer Islamisierung Europas warnen und dabei persönliche Risiken in Kauf nehmen.

Der Rest hat sein Schicksal wohl langsam verdient. Wer nicht den Mut findet, sich gegen die Dinge zu wehren, die ihn bedrohen; wer noch nicht einmal den Mut findet seine eigene Meinung zu äußern, der wird auch keine Bedrohung verhindern können.

Die Deutschen hätten es in der Hand. Sie wollen aber nicht. Wie also soll man da mit ihnen Mitleid haben?

 

 

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Syrer-Familiennachzug kostet bis zu 16 Mrd zusätzlich pro Jahr

267.500 Syrer haben ein „Recht“ auf Familiennachzug, so die Bundesregierung.

Gemäß UN-Daten liegt die Nettoreproduktionsrate in Syrien bei 1,5, was 1,5 Töchter je Frau bedeutet, also 3 Kinder. Selbst wenn sie also nur die unmittelbare Familie und keine Großeltern, Cousins etc. nachholen dürfen, bedeutet das bis zu(*) 1.070.000 Syrer, die anschließend zusätzlich einreisen dürfen und danach fast vollständig in der Sozialhilfe landen werden.

Dies bedeutet selbst bei einer zurückhaltenden Schätzung von nur 10.000 Euro pro Person und Jahr zusätzliche Mehrausgaben von 10.700.000.000 pro Jahr. Wenn die Zahlen von Hagen oder Braunschweig stimmen, die mit 15.000 pro Jahr rechnen, wären das 16 Milliarden Kosten zusätzlich pro Jahr, die der deutsche Steuerzahler erarbeiten muss. Und dies sind nur die finanziellen Kosten…

(*) Davon ausgehend, dass jeder verheiratet mit drei Kindern wäre, was nicht der Fall ist. Andere Familienangehörige über Ehepartner und minderjährige Kinder hinaus dürfen nur „in Härtefällen“ nachziehen, was bei einem Kriegsgebiet zutreffen könnte und entsprechend die Zahl von einer Million theoretisch noch weit überschreiten könnte.

 

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Kölns Silvesterfeier belegt das Versagen der Migrationspolitik

900 „nordafrikanisch aussehende Männer“ wurden an der Silvesterfeier 2016/17 mit einem Platzverweis bedacht. Wer also vom Phänotyp nach Nordafrika aussah, durfte in Köln nicht mehr Silvester feiern. Dies erlaubt einige Rückschlüsse:

Die Männer wurden von der Staatsmacht offensichtlich als so gefährlich eingeschätzt, dass man sie nicht einmal unter einem der größten Polizeiaufgebote der Bundesrepublik feiern lassen konnte. An den anderen 364 Tagen des Jahres sind diese Männer scheinbar ungefährlich. Oder aber den Politikern ist es egal, was sie dann machen, weil es dann an weniger prominenter Stelle passiert.

Der Staat ist zwar willens, auf der bestbewachten Silvesterfeier Deutschlands wie ein guter Türsteher „Du kommst hier nicht rein“ zu sagen, aber unwillig, diese offensichtlich so gefährlich eingestuften Männer dann auch aus dem Land zu verweisen.

Die Migrationspolitik ist so erfolgreich, dass der Staat nun auch Migranten gegenüber zunehmend zu Kollektivmaßnahmen greift. Oder wie Karim Dabouz schreibt:

Damit hat sich die Opferzahl der zu laschen Einwanderungspolitik noch einmal erhöht – um eine unbestimmbare Anzahl an Menschen, die mit dem ganzen Mist gar nichts zu tun haben, aber zur allgemeinen Sicherheit in Sippenhaft genommen werden (müssen).

An der Grenze jemanden abzuweisen, oder gar jemanden aus dem Inland abzuschieben, ist nicht durchführbar. Dafür sorgt die Politik. Stattdessen schützt man nun winzige Teile der Bundesrepublik an einem einzigen Tag im Jahr vor diesen Menschen, die man an diesem einen Tag für eine solche Gefahr hält, dass man sie nicht einmal unter massivster Polizeipräsenz feiern lassen will. Ansonsten kann der steuerzahlende Bürger schauen, wo er bleibt. Wer das Pech hat und nordafrikanisch aussieht, darf künftig eben nicht mehr Silvester feiern.

Ich sage und schreibe wohl seit bald zehn Jahren sermonhaft: Kriminelle Zuwanderer müssen schon im Interesse der nicht kriminellen Zuwanderer ausgewiesen werden, da es auf sie zurückfällt. Ich bin nun ebenfalls ein Zuwanderer, da ich ausgewandert bin. Sollten hier deutsche Jugendbanden, so absurd die Vorstellung auch erscheint, die Stadt unsicher machen, wäre ich der lauteste Befürworter von harten Maßnahmen gegen sie. Weil sie mich mit in Verruf bringen würden.

 

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Nicht Multikulti ist gescheitert – der Islam ist es

Lassen Sie uns dieser Tage doch einmal etwas in aller Deutlichkeit festhalten: Multikulti ist NICHT gescheitert. Gescheitert ist nicht, dass ich zum Japaner Sushi essen gehen kann, wo ich einen Weihnachtsbaum im Laden vorfinde. Gescheitert ist nicht, dass mein Paketzusteller Pole ist und die Nagelstudios der Stadt von Vietnamesen betrieben werden.

Gescheitert ist auch nicht das Zusammenleben der Kulturen, das in der Tat wirklich und spürbar bereichert. Nicht nur in kulinarischen Fragen, sondern auch in kulturellen. Ob das St. Patrick’s Day ist, den man inzwischen auch in Deutschland immer häufiger mit Bier im Irish Pub begießt oder ob es der Christopher Street Day ist, dessen gelebte Schwulenkultur mir zwar nach wie vor befremdlich ist, die aber doch Hunderttausende, wenn nicht Millionen, jedes Jahr erfreut.

Wer, der kein echter Rassist ist, hat denn ein Problem mit anderen Menschen, die etwas Schönes und Spannendes und Gutes bringen? Würden sich die Vietnamesen nicht so assimilieren, dass man von ihrer Existenz praktisch nichts mitbekäme, würde ich gerne jedes Jahr mit ihnen die Tet-Feierlichkeiten begehen. Dann gäbe es Ende Januar bis Ende Februar eben noch einmal ein großes Feuerwerk und ein großes Besäufnis. Wunderbar!

Welcher Mann hätte denn bitte ein Problem mit brasilianischen Karnevalsfeierlichkeiten, auch wenn sie besser in den Sommer verlegt werden sollten? Ich persönlich würde mir diese Umzüge zumindest sehr gerne ansehen, das gebe ich offen und gerne zu. Oder was bitte wäre gegen mexikanische Día de los Muertos-Feierlichkeiten zu sagen? Ich hoffe auch, dass ich endlich mal ein Laubhüttenfest selbst miterleben kann. Und warum sollte ich ein Problem mit einem Shinto-Schrein im Nachbarhaus haben? Und muss ich überhaupt erst mit Musik, Kleidung und Theater anfangen?

Nein. Die allermeisten Menschen haben überhaupt kein Problem mit anderen Kulturen. Sie können sie tatsächlich bereichernd empfinden und sich an ihnen erfreuen. Zumindest dann, wenn diese anderen Kulturen sie bei eigenem Desinteresse in Ruhe lassen. Dazu müssen diese anderen Kulturen aber nicht zu Mord und Totschlag führen und den erklärten Anspruch haben, zur Monokultur zu werden.

Denn: wo der Islam ist, gibt es keine Schwulenkultur mehr. Wo der Islam ist, gibt es keine Transsexuellenkultur mehr. Wo der Islam ist, gibt es keine Freiheit und keine freizügigen Feste der unterschiedlichsten Kulturen mehr. Wo der Islam ist, gibt es auch keine Frauenrechte und keine Minderheitenrechte mehr.

 

Man kann nur eines haben: Multikulti oder Islam. Beides zusammen geht nicht.

Es ist Zeit, das endlich offen einzugestehen!

 

 

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Ist Aras Bacho ein Agent Provocateur?

In den letzten Wochen und Monate werden die für sein Alter auffallend gut formulierten Artikel des 18-Jährigen „Flüchtlings“ (darum schreibe ich es in Anführungsstrichen: Link und Link) Aras Bacho in den sozialen Netzwerken herumgereicht. Ihnen gemein ist: dass sie in einer Art und Weise formuliert sind, die jeden Deutschen mit nur einem Funken Nationalgefühl und nationaler Selbstachtung zur Weißglut treiben müssen. In den von der HuffPo präferierten provokanten Titeln formuliert er:

  • Die Wutbürger sollten Deutschland verlassen
  • Die Wutbürger sind die Lügner, nicht die Presse
  • Natürlich fahren wir nach Syrien in den Urlaub
  • Was Deutschland zur Integration von uns Flüchtlingen beitragen muss
  • Natürlich ist es richtig, dass Flüchtlinge Geld vom deutschen Staat bekommen
  • Flüchtlinge sollten überall respektiert werden
  • Natürlich haben Flüchtlinge gefälschte Pässe – und das ist auch gut so

Diese Formulierungen sprechen für sich.

Ich hege inzwischen den Verdacht, dass der gute Mann vielleicht ein Agent Provokateur für AfD oder NPD ist. Das würde den Tenor zumindest gut erklären. Er dürfte auf jeden Fall als hervorragendes Wahlkampfinstrument dienen und viele Leute für diese Parteien gewinnen.

 

 

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Die ZEIT: Politische Verantwortung gibt es nicht mehr.

Karste Polke-Majewski hat nachgelegt. Nach seinem sensationell dämlichen ersten Artikel, der Merkel von aller Verantwortung ihrer Politik reinwaschen sollte, schreibt er nun, warum Angela Merkel „wirklich“ nichts mit den Flüchtlingszahlen zu tun hat.

 

Merkel ist zwar Kanzlerin, regiert aber scheinbar nicht

Laut Polke-Majewski und seinen co-Autoren waren nämlich nicht die Willkommensgestern der Grund für die hohen Zahlen, sondern andere Faktoren. Belegen will er dies unter anderem mit einer Grafik über die „Entwicklung der Flüchtlingszahlen in Deutschland“. Dabei wird – natürlich völlig überraschend – nicht etwa das erste Zeichen der „Einladung“ eingezeichnet, sondern erst die 11 Tage später getroffene Entscheidung die in Ungarn sitzenden Zuwanderer ins Land zu lassen.

Dass diese Leute sich dort der Registrierung verweigerten weil sie nach Deutschland wollten, hatte, so Polke-Majewski, sicherlich nichts damit zu tun, dass das BaMF elf Tage vorher über Twitter verbreitet hatte, es würden keinerlei Syrer mehr in andere EU-Staaten abgeschoben werden, wenn sie sich dort zuerst registriert hätten. Oder anders gesagt, das BaMF sagte, „Wer Syrer ist, kann bleiben“.

Legt man dieses Datum auf die Grafik der ZEIT an, sieht es gleich ein ganzes Stückchen anders aus:

Der Abstand 9. März bis 20. März an die Grafik der Zeit angelegt. Foto: Screenshot von der ZEIT.
Der Abstand 9. März bis 20. März an die Grafik der Zeit angelegt.
Foto: Screenshot von der ZEIT.

Warum die Zeit darauf verzichtete, dieses so wichtige Datum mit einzuzeichnen, kann wohl nur geraten werden. Ein Grund könnte sein, dass der BaMF Tweet am Beginn des wirklich rasanten Anstiegs der Zahlen steht. Und damit in einem direkten Zusammenhang.

In dem Artikel wird richtiggehend darauf hingewiesen, dass ein guter Teil der unmittelbar nach den „Einladungen“ Kommenden bereits auf dem Weg war. Allerdings zeigt der in einem unmittelbaren und deutlichen zeitlichen Zusammenhang stehende Anstieg der Zahlen, dass die sich bereits auf dem Marsch befindlichen nach den Handlungen der Bundesregierung in immer weiter steigender Zahl in Deutschland eingefunden hatten.

Dass am 7. September 2015, also zwei Tage nach der Entscheidung in Ungarn, in Bagdad demonstriert wurde und mit der Ausreise nach Deutschland gedroht wurde, wird ignoriert.

Ob am 6. September 2015 der Weltspiegel der ARD berichtete, dass sich nun Araber auf den Weg machen – wobei sie einen direkten Zusammenhang mit den deutschen Einladungen selbst äußerten, wird ignoriert.

Das alles ist irrelevant.

 

Es gibt keine politische Verantwortung mehr

Denn, und das ist meine Lehre aus den letzten 12 Monaten: Es gibt keine politische Verantwortung mehr in Deutschland.

Genauso wenig, wie Merkel eine politische Verantwortung dafür hat, wenn die von ihr ins Land gelassenen Terroranschläge verüben – denn wer dann einen Bezug auf Merkel herstellt wird mit Empörung überschüttet – genauso hat sie auch für sonst nichts eine Verantwortung.

Zwar ist Merkel seit 11 Jahren Kanzlerin, aber sie trifft dennoch „wirklich“ keine Schuld, wenn:

  • Trotz lange vorher bekannter erwarteter hoher Zahlen nichts gemacht wurde.
  • Keine Vorbereitungen getroffen wurden, obwohl die griechische Regierung bereits im Februar 2015 damit drohte, die „Flüchtlinge“ nach Berlin zu schicken.
  • Vor Ort nicht geholfen wurde.
  • Die Balkanroute nicht vor der Ankunft der Menschen geschlossen wurde.
  • Eine eigene Schließung der Grenzen überhaupt nicht erst versucht wurde.
  • Für den Fall einer Entscheidung für die Aufnahme nichts zur Registrierung, Unterbringung und Versorgung organisiert wurde.
  • Ein Türkei-Flüchtlingsabkommen nicht schon vor Frühjahr 2016 geschlossen wurde.
  • Ihre Selfies und Einladungen einladend gewirkt haben, was unzählige Interviews bestätigen.

Egal was passiert, obwohl Angela Merkel seit 11 Jahren die Geschiche dieses Landes leitet, sie hat für keinerlei politische Folgen ihres Handelns eine Verantwortung. „Flüchtlinge“ (darum schreibe ich es in Anführungsstrichen: Link und Link) sind offensichtlich eine Naturkatastrophe. Genau wie Angela Merkels Politik.

 

 

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Warum eigentlich noch diskutieren?

Gestern hatte ich wieder so ein Erlebnis: Ein mir bis dato völlig unbekannter Mann schrieb auf der Seite eines bekannten Journalisten des Springer-Konzerns sehr Interessantes über mich. So sei ich „weitaus gefährlicher als der Pöbel von Pegida und AfD“, weil ich mit „geschliffener Wortwahl“ meine „pseudowissenschaftliche, pseudointellektuelle, pseudo…, pseudo…, pseudo…“ (lange Aufzählung wo ich überall pseudo sei) fremdenfeindliche und faschistoide Gesinnung verbreiten und Leute aufhetzen würde. Der Mann hatte sich daran gestoßen, dass ich den durch den erstgenannten Journalisten geteilten lächerlichen Artikel der ZEIT stark kritisiert hatte.

Die Kernaussage dieses Artikels ist, dass Merkel an der Zahl der „Flüchtlinge“ (darum schreibe ich es in Anführungsstrichen: Link und Link) keine Schuld habe, weil die Schätzung der Regierung vor Merkels Handlungen zum Öffnen der Grenzen bereits der jetzt veröffentlichten Zahl nahe kam. Weil also eine Schätzung vorab dem Endergebnis nahe kommt, ist es plötzlich irrelevant, dass Merkel die Grenzen gesetzeswidrig geöffnet, Sonderzüge ins Ausland zum Abholen der Menschen geschickt und mit ihren Aussagen diese zum Aufbrechen nach Deutschland gebracht hat. Dies haben die „Flüchtlinge“ selbst in zahllosen Interviews so bestätigt, wo sie expressis verbis sagten, Deutschland bzw. Merkel habe sie eingeladen. Dies haben auch die deutschen Medien so berichtet.

Wer also sagt: eine vorab erfolgte Schätzung schafft weder Verantwortlichkeiten, noch Zusammenhänge ab, der ist „faschistoid“ und „fremdenfeindlich“. Oder anders gesagt: „Entweder Du bist meiner Meinung, oder Du bist ein Nazi!“

 

Welchen Sinn sollen Diskussionen eigentlich noch haben?

In der Rückschau frage ich mich nun, warum man eigentlich noch diskutiert. Warum investiere ich eigentlich noch Zeit? Das ganze Thema ist bereits über ein Jahr alt. Inzwischen könnte doch jeder, der an Fakten interessiert wäre, sich weitergebildet haben. Man könnte sich mein Buch gekauft haben, das von den Rezensenten für seine Objektivität, Sachlichkeit und selbstkritische und faire Herangehensweise unisono gelobt wird. Wer im ersten Rausch am Bahnhof klatschen war, könnte spätestens nach Silvester oder den Anschlägen zum Nachdenken gekommen sein. Hat er bis heute jedoch nicht nachgedacht, hat er doch längst bewiesen, dass er völlig ideologisch fixiert ist. Damit wird eine Diskussion per Definition unsinnig.

Wer bis heute abstreitet, dass mit den Flüchtlingen auch ein überproportionaler Anteil an Straftätern gekommen ist, der will es doch nicht besser wissen. Wer bis heute abstreitet, dass sich beispielsweise Überfall-Vergewaltigungen massiv überproportional auf junge muslimische Männer konzentrieren, der will es doch nicht besser wissen. Wer bis heute bestreitet, dass mit den „Flüchtlingen“ auch Terroristen kommen, kamen und kommen werden, der will es doch nicht besser wissen. Wie sollen diese Menschen jemals noch umgestimmt werden, wenn sie nicht selbst durch eigene Erkenntnis die Bereitschaft zum Nachdenken erlangen?

Was soll eine Diskussion bringen, wenn die Missstände durchweg in Abrede gestellt werden, wenn ihre Nennung nicht gleich mit ehrverletzenden Diffamierungen beantwortet wird? Wer zum heutigen Zeitpunkt keine differenzierte Position vertritt, der wird sie durch meine Argumente auch nicht mehr gewinnen. Wer glaubt, er müsse wegen der vermeintlichen oder tatsächlichen Radikalität einiger Schreier von der Gegenseite (denn das betrifft beide Seiten) nun selbst radikal und undifferenziert werden, der ist eine reine Zeitverschwendung.

Es ist ja nicht so, dass es nicht noch differenzierte Ansichten gäbe. Aber mit denen diskutiert man ja auch nicht mehr über Fakten, wie dass unter den Gekommenen natürlich eine gewaltige Menge Islamisten war, sondern nur noch darüber, wie damit umzugehen ist. Diese Leute kommen mitunter noch auf die Idee nachzufragen, wieso man glaubt die Situation werde sich so und so entwickeln und was man meiner Meinung nach dagegen tun könne.

Alle anderen müssen selbst zu dem Schluss kommen, dass ihre einseitige Sichtweise Unsinn ist, egal auf welcher Seite sie stehen. Ob da irgendetwas anderes als Erlebnisse an der eigenen Haut helfen werden, weiß ich nicht. Und so erschreckend, frustrierend und bedauerlich es auch ist: Auch bei mir sinkt mit jedem Tag die Lust auf weiteren Diskurs. Wer sich jetzt noch nicht in der Debatte befindet, der will ohnehin keine mehr. Genau diese Haltung zementiert jedoch die Spaltung des Landes und verhindert eine effektive und sinnvolle Lösung.

 

 

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Nein, wir schaffen das nicht! erscheint am 15.09.2016 beim Juwelen-Verlag

Am 15. September erscheint „Nein, wir schaffen das nicht!“ bei Juwelen – der verlag

Nein, wir schaffen das nicht! ist ab dem 15. September im Buchhandel erhältlich.
Nein, wir schaffen das nicht! ist ab dem 15. September im Buchhandel erhältlich.

Eine Gefahr für Deutschland… Völlig unnötigerweise herbeigeführt von Angela Merkel.

Statt sich an geltendes Recht zu halten, öffnete die deutsche Kanzlerin im Herbst 2015 die deutschen Grenzen und fegte alle Einwände mit einem einfachen Satz: „Wir schaffen das!“ beiseite. In der Folge setzte eine Völkerwanderung ein, bei der teilweise jeden Monat das Äquivalent einer ganzen Großstadt ins Land strömte. Die Neuankömmlinge: mehrheitlich muslimische Männer. Der Autor Torsten Heinrich analysiert die Folgen der aktuellen Zuwanderung für die deutsche Bevölkerung. Wie viele sind eigentlich überhaupt Flüchtlinge und warum werden sie so genannt? Welche Rolle spielen die Medien in der ganzen Sache? Und er thematisiert den weitverbreiteten Mythos, dass Flüchtlinge als Kriegswaffe eingesetzt werden.

„Nein, wir schaffen das nicht!“ erscheint am 15. September im JUWELEN und kann ab sofort vorbestellt werden.

Ein Lese-Muss für jeden kritischen Bürger

„Der Autor hat ein lesenswertes, weil sachliches und faktenbasiertes, Buch über die Flüchtlingsthematik geschrieben. Die Anregungen und Themen motivieren zum Nachdenken über die Flüchtlingskrise und die Auswirkungen auf unsere Demokratie. Viele Punkte, die angesprochen werden, sind richtig. […] Ich rechne dem Autor hoch, dass er die Flüchtlinge nicht verteufelt, sondern auch deren Probleme sieht.“ – Aus den Rezensionen

Der JUWELEN-Verlag

Der JUWELEN-Verlag positioniert sich mutig gegen den politischen Mainstream. Die Publikationen argumentieren kraftvoll und kritisch gegen die in diesen Zeiten einengenden, nur mehr zeitgeisthuldigenden Denk- und Handlungsweisen.
Also: Raus aus Norm und Schablone – atmen Sie frei durch. Mit unseren Juwelen sind Sie in der denkverbotfreien Zone – und in einer kultivierten obendrein.

Der Autor

Torsten Heinrich (Jahrgang 1982) ist Historiker, der seinen Magister Artium in Neuerer und Neuester Geschichte, Mittelalterlicher Geschichte und Europäischer Ethnologie an der Universität Würzburg erwarb. Heute schreibt er über die Themen Militärgeschichte, Sicherheitspolitik, Politik und Medien.

Mehr Informationen über Autor, Verlag und Buch finden Sie auf der Internetseite:www.juwelenverlag.de

Der Verlag

Anfragen zu Interview- und Presseterminen, Anforderungen von Rezensionsexemplaren und weitere Informationsauskünfte richten Sie bitte an:

JUWELEN – Der Verlag Susanne Kablitz Alter Weg 29, 47918 Tönisvorst Tel.: 02156 – 77 45 860; Fax: 02156 – 77 45 861; E-Mail: sk@juwelen-derverlag.com

Titel Nein, wir schaffen das nicht!
Autor: Torsten Heinrich
Verlag: JUWELEN
Auflage: 1. Auflage, September 2016
Kategorie: Sachbuch
Sprache: Deutsch
ISBN 978-3-945822-82-1
Seiten: 220
Cover: Softcover
Format: 14,8 x 0,9 x 21 cm
Gewicht: 320 g
Preis: € 9.90 inkl. 7% MwSt

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Liebe Freunde von der #refugeeswelcome-Fraktion

Liebe Freunde der #refugeeswelcome-Fraktion. Ihr habt in Sozialen Netzwerken und an den Bahnhöfen die Öffnung unserer Grenzen bejubelt und dafür gekämpft, dass jeder Mensch nach Deutschland einreisen kann. Viele von Euch haben gleichzeitig alle Kritiker dieser Politik vehement bekämpft, gerne auch unter Verwendung von diffamierenden Bezeichnungen. Doch Schwamm drüber. Ihr habt ja gewonnen. Glückwunsch dazu.

"Refugees Welcome" um jeden Preis!
„Refugees Welcome“ hat gewonnen.

 

Nichts ist umsonst

There’s no such thing as a free lunch.“ hat Milton Friedman geschrieben. Und so ist natürlich auch die islamische Massenzuwanderung nicht gratis. Doch Kosten und Risiken sind normal. Wir alle wissen, dass der „individuelle Personenverkehr“, also auf gut Deutsch, die Existenz von Autos, jedes Jahr eine vierstellige Zahl von Toten in Deutschland fordert. Letztes Jahr waren es rund 3.500 Menschenleben, die dort verloren gingen. Dennoch kommt keiner auf die Idee, Autos zu verbieten, weil ihr Nutzen für die Allgemeinheit so gewaltig hoch ist, dass diese 3.500 Toten als notwendige Kosten verstanden werden. Auch wenn die meisten von uns dies nicht so trocken und nüchtern ausrechnen und aussprechen, ist dies dennoch Konsens. „Autos sind zu gut, als dass uns 3.500 Tote davon abhalten könnten.“ Bei der Kernenergie war dagegen die Angst vor Toten, bis heute hat sie ja keinen Toten in Deutschland gefordert, so groß, dass man das Risiko nicht einzugehen bereit war.

Nun hat auch die islamische Massenzuwanderung Kosten. Nicht nur finanzieller Art, sondern auch in der Art von Gewaltausübung. Wir alle erinnern uns noch an die Silvester-Pogrome*, bei der von Basel bis Helsinki und in 14 deutschen Bundesländern tausende junge muslimische Männer Jagd auf Frauen machten und es eine ganze Reihe schweren sexuellen Belästigungen, sexuellen Übergriffen, Vergewaltigungen, auch Massenvergewaltigungen an einer vierstelligen Zahl von weiblichen Opfern gab. Diese Täter waren noch nicht einmal organisiert, was das Potential für spontane Taten dieser Art unter nicht geringen Anteilen der männlichen muslimischen Zuwanderer belegt. Jetzt ist in meiner Heimatstadt der erste IS-Terroranschlag in Deutschland „geglückt“, auch wenn es zum Glück keine Todesopfer gab. Dass aber unter den Kommenden Islamisten sein würden, musste jedem klar sein. Dass unter den Kommenden Terroristen sein würden, ebenfalls.

 

Zwei einfache Fragen

Daher möchte ich Euch, die ihr für das Gute kämpft, und das streite ich keineswegs ab, nun zwei einfache Fragen stellen, um deren Beantwortung ich bitte:

  1. Sind Ereignisse wie die Silvester-Pogrome und IS-Anschläge ein Kollateralschaden, den Ihr akzeptiert? Sind das eben die Späne die fallen, wenn gehobelt wird? Akzeptiert Ihr dies als Kosten der Zuwanderung?
  2. Was ist der kollektive Nutzen der islamischen Massenzuwanderung, der die mit ihr entstehenden Kosten rechtfertigt. Welchen Nutzen haben wir alle, welchen Nutzen habe ich persönlich davon, wenn Millionen junger Männer aus islamischen Ländern nach Deutschland kommen?

Ich bitte Euch um ehrliche Antworten. Sind die Kosten es wert und seid Ihr bereit, sie zu akzeptieren? Welchen Nutzen haben wir davon? Dies sollte mit einem einfachen „Ja!“ oder mit einem „Ja, diese Kosten sind es wert, weil…“ zu beantworten sein. Die Beantwortung sollte doch leicht fallen.

Ich hätte um ein Haar Opfer des IS-Terroristen sein können, der nur 200 Meter von meiner üblichen Angelstelle entfernt, an der ich oft bis ein Uhr nachts sitze, erschossen wurde. Ich war nur glücklicherweise an diesem Abend nicht am Wasser. Ich wäre um ein Haar an Silvester in Köln gewesen, wenn Krankheit nicht die Reise zu einer Silvesterfeier dort verhindert hätte.

Daher, so höflich ich nur fragen kann: Bitte erklärt mir, welchen Nutzen ich von dieser Zuwanderung habe, damit ich auch bereit bin, die Kosten zu bezahlen. Aktuell verstehe ich es nämlich nicht.

 

Wikipedia: „Der Begriff Pogrom bezeichnet die gewaltsame Ausschreitung gegen Menschen, die entweder einer abgrenzbaren gesellschaftlichen Gruppe angehören oder aber von den Tätern einer realen bzw. vermeintlichen gesellschaftlichen Gruppe zugeordnet werden.“ Wikitonary: „Ausschreitungen gegen bestimmte Personengruppen in einer Gesellschaft“

 

 

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Mainpost: Oder wie sich Zeitungen um ihre Glaubwürdigkeit schreiben

In der Würzburger Mainpost Online-Ausgabe ist ein Bericht über einen Vorfall, bei dem ein Mann im Schwimmbad Mädchen und eine junge Frau unsittlich berührt hat und daraufhin festgenommen wurde. Die Meldung lässt keinerlei Hinweise zu, wer der Mann war.

Dieser Badebesuch war für einige Mädchen nicht so entspannt.
Dieser Badebesuch war für einige Mädchen nicht so entspannt.

 

Nicht Lügen- aber Dummpresse

In Zeiten wie diesen weiß man es in so einem Zusammenhang schlicht, wer der Täter war. Man könnte 500 Euro wetten, dass es ein Fremder war. Ob zwingend ein „Flüchtling“ (darum schreibe ich das in Anführungsstrichen) aus 2015 oder vielleicht ein Asylbewerber von 2013 (interessanterweise waren alle illegalen Einwanderer von 2015 „Flüchtlinge“, davor aber nicht), tut dabei nichts zur Sache. Dies bedeutet aber nichts anderes als:

  1. Die Mainpost erreicht durch das Weglassen nichts. Fast jeder Leser hat gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen und weiß daher, dass es ein „Flüchtling“ war.
  2. Die Mainpost vermittelt dabei, dass sie dem Leser bewusst Fakten vorenthält. Welchen Wert hat aber eine Zeitung, die wichtige Dinge vorenthält, obwohl sie ihr bekannt sind?
  3. Sollte wider Erwarten doch ein Autochthoner der Täter gewesen sein, wären wegen des Verschweigens der Mainpost Vorurteile gestärkt worden.

„Lügenpresse“ bedeutet, dass bewusst und geplant falsche Dinge gemeldet werden. Natürlich kommen Lügen in deutschen Medien auch vor, aber nicht systematisch und von oben gesteuert. „Sie kommen vor“, sind aber nicht systemimmanent. Normalerweise sind es jedoch solche Auslassungen, mit denen die Medien ihre Leser beeinflussen und ihnen Dinge vorenthalten wollen. Dass der Pressekodex hier erlaubt die Herkunft zu verschweigen, ist bekannt, wenn auch falsch. Ein für das Verständnis notwendiger Sachbezug liegt vor! Aus oben genannten Gründen. Dazu bin ich erwachsen. Ich brauche niemanden, der mir sagt was ich zu wissen habe und was nicht. Eine Zeitung die mich so bevormundet soll ich anschließend für Geld kaufen? 

Doch es kommt noch besser: Die Polizeimeldung zum Thema zeigt, dass sie von der Mainpost fast wortgleich übernommen wurde. Allerdings nur fast, weil man vor der Veröffentlichung noch die Hinweise auf die Täterherkunft entfernt hat. D.h. es wurden dem Leser gezielt Informationen vorenthalten, indem man einen fertigen Text noch änderte. Das ist ein ganz anderes Kaliber, als wenn man in einem selbst verfassten Text nicht alles sagt. Statt zu Informieren werden gezielt Informationen vorenthalten. Ist das der Zweck einer Zeitung? Da wäre eine Nichtveröffentlichung besser gewesen.

Ich finde es nur noch schade. Die Mainpost verspielt sich auf diese Art und Weise ihre Glaubwürdigkeit. Dabei hat sie mehrere mir bekannte Mitarbeiter, die auch bei gegenteiligen politischen Ansichten fair und ausgewogen berichten. Gerade mit der Politikredaktion hatte ich in meiner Zeit als Politiker zu tun und hatte nicht einen Grund zur Klage. Man ging fair und seriös mit mir um.

 

Es war der Täter ein „Flüchtling“

Und natürlich war es auch ein „Flüchtling“. Die erste Ahnung beim Lesen des Textes auf der Mainpost täuschte nicht.  Es mag noch nur rein subjektiv sein, da ich mir die Zeit für eine umfassende Studie spare, aber einige Taten konzentrieren sich in Deutschland nun einmal praktisch exklusiv auf kleine Tätergruppen. So, wie man ernsthafte Probleme hat, eine Überfall-Gruppenvergewaltigung mit ethnisch deutschen Tätern zu finden, so sind solche „eine Reihe weiblicher Teenager und junger Frauen im Schwimmbad begrapscht“ Vorfälle rein subjektiv ebenfalls einer klar abgrenzbaren Tätergruppe zuzuordnen. Dies nicht zu nennen verhindert ganz offensichtlich nicht, dass es bekannt wird und Menschen ihre Schlüsse daraus ziehen. Es erreicht nur, dass die Probleme nicht gelöst werden können.

Die Polizei verschweigt hier die Umstände nämlich keineswegs:

Laut Zeugenangaben soll der 21-jährige Afghane zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr einer Gruppe junger Mädchen von Becken zu Becken gefolgt sein. Dabei soll er insgesamt fünf Schülerinnen im Alter zwischen 10 und 13 Jahren und eine 24-Jährige unter anderem im Intimbereich unsittlich berührt haben. Der Bademeister brachte den Mann in sein Büro und verständigte von dort aus die Polizei.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung machte sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt auf den Weg zu der Badeanstalt am Nigglweg. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen, der in einer Asylbewerberunterkunft im Landkreis Würzburg untergebracht ist, vorläufig fest.

Hier geht die Mainpost übrigens auf die Kritik ein.

 

 

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