Null Toleranz mit ausländischen Straftätern!

Vorsätzlicher Diebstahl oder Raub sollte mit unmittelbarer Ausweisung bestraft werden. Es gibt in Deutschland ein Sozialsystem, sodass vorsätzliche Straftaten nicht toleriert werden müssen, sollten und können.

Dass der „Antänzer“ hier mit einer Woche Jugendarrest davon kommt, wird weder abschrecken noch angemessen bestrafen. Zudem sehe ich keinen rationalen Grund, wieso wir Kriminelle bei uns aufnehmen sollten.

Denn auch die Gutmenschen sollten eines bedenken: Würde man konsequent jeden vorsätzlichen (!) Straftäter abschieben, was hätte das für Folgen?
1. Es würde abschreckend wirken
2. Alle die nicht davon abgeschreckt würden, wären weg und könnten keine Straftaten mehr begehen.
3. Die Kriminalitätsrate der verbliebenen Zuwanderer würde dramatisch fallen. Am Ende mit ziemlicher Sicherheit sogar _unter_ die der Autochthonen, da diese ja nicht abgeschoben werden können.

Am Ende gäbe es nur schlicht keine „migrantischen“ Intensivtäter mehr, Arbeitgeber wie Bevölkerung würden wissen, dass es wahrscheinlicher ist der Heinz Müller von gegenan benimmt sich nicht, als Ibrahim Bakir aus dem Asylantenheim. Man stelle sich mal vor, was das für Auswirkungen auf die Integration hätte.

Warum die friedliche Mehrheit irrelevant ist!

„Aber die gewaltige Mehrheit ist doch friedlich und es ist doch nur eine winzige Minderheit“

Ja, das mag stimmen. Es ist aber aus zwei Gründen irrelevant:

1. Meine Heimatstadt ist Würzburg. Ob es dort 134.000 Menschen gibt die mich nicht umbringen wollen ist irrelevant, wenn es einen gibt, der dazu fest entschlossen ist. Irrelevant ist diese „gewaltige Mehrheit von 99.999925 Prozent friedlichen Würzburgern“ nur dann nicht, wenn sie alles daran setzen, mir bei der Suche nach meinem künftigen Mörder zu helfen und ihn vor Vollendung auszuschalten.
Übrigens: In Deutschland haben wir 9.600 gewaltbereite Rechtsextremisten. Sagen wir, sie können auf eine zehnfache Menge an Sympathisanten zählen, die bereit sind, Gewalttaten zu decken und Täter zu verstecken. Dann sind es zusammen 105.600. Der Rest der Deutschen ist also „die gewaltige friedliche Mehrheit.“ Hier zählt sie allerdings, da diese Mehrheit, wenn sie von geplanten Gewalttaten hört oder die Planung verfolgt, unmittelbar die Polizei verständigt. Also: Die friedliche Mehrheit ist nur dann von Relevanz, wenn sie entschlossen und aktiv gegen die radikale oder gewalttätiger Minderheit vorgeht.

2. Für das Hinterfragen der Gründe der Täter ist es dennoch wichtig, ob sie einer bestimmten Gruppe angehören, auch wenn deren Mehrheit friedlich ist. 98,9% aller Sexualstraftaten werden von Männern begangen. Im Jahr sind das zusammen etwa 7.200 Stück. Schließen wir unrealistischerweise Mehrfachtäter aus, dann würde das bei etwa 49% Männern unter der Bundesbevölkerung bedeuten, dass nur 7.120 von 39.200.000 Männern Sexualstraftäter sind. Also gerade mal 0,018 Prozent der Männer. Sollen wir deshalb jede gesonderte Vergewaltigungsprävention, die auf Männer gerichtet ist, abschaffen? Wegen Generalverdachts und so? Soll jede spezielle Ausbildung, Erziehung und Prävention, aber auch jede Strafverfolgung aufhören, weil ja 99,982 Prozent der Männer die völlig harmlose Mehrheit stellen? Dann gibt es übrigens auch keine Frauenparkplätze, Frauenschwimmstunden, etc. mehr. „Warum die friedliche Mehrheit irrelevant ist!“ weiterlesen

Weimarer Verhältnisse kehren ein.

n einem Kommentar beim Spiegel schreibt Markus Feldenkirchen: „Deutschland könnte die Flüchtlingskrise bewältigen, ohne seine Zivilisation preiszugeben. Stattdessen liegt eine Wirtshausschlägereistimmung über dem Land. Wenn es so weitergeht, herrscht bald ein Klima der Verrohung wie zuletzt in Weimarer Zeiten.“ Er hat Recht, beteiligt sich aber gleichzeitig am Vergiften des Klimas, indem er so tut, als gäbe es Gewalt nur von einer Seite.

 

Teilen Sie das Video. Auch dieses Thema muss in Deutschland endlich auf die Tagesordnung kommen!In einem Kommentar…

Posted by Torsten Heinrich on Tuesday, November 3, 2015

Ein paar Fakten zu Flüchtlingen

Die neuste Meldung ist, dass Deutschland Sonderzüge zur Abholung der Flüchtlinge schickt. Doch während die Aufnahmezahlen mit jedem Tag weiter in die Höhe schnellen, scheint es allerhöchste Zeit zu sein, einmal wenigstens ein paar trockene Fakten ins Gedächtnis zu rufen:

 

1. Flüchtling ist nur, wer tatsächlich verfolgt ist und nicht im eigenen Land Unterschlupf findet.

Die Genfer Flüchtlingskonvention ist da recht eindeutig. Flüchtling ist, wer begründete Furcht vor Verfolgung wegen Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen politischen Überzeugung hat, wobei die Person nicht im Land, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, Zuflucht finden kann. Iraker könnten aber beispielsweise in den autonomen Kurdengebieten Zuflucht finden, wie es Hunderttausende auch getan haben.

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Politische Unkorrektheit und Rassismus

Ich freue mich sehr, dass meine letzten Videos so viel Anklang gefunden haben, ja dass sie teilweise praktisch viral gehen. Natürlich freut es mich auch, dass meine kleine Seite nun massiv an Followern gewinnt. Dies alles aber bitte nicht um jeden Preis.

Ich lehne politische Korrektheit ab, weil ich nichts davon halte, dass Dinge „politisch“ korrekt sind, nicht aber „faktisch“ oder „wissenschaftlich“ korrekt. Die Ablehnung der politischen Korrektheit rechtfertigt für mich jedoch weder Unhöflichkeit, noch dümmliche Pauschalisierungen, noch Pöbeleien und erst Recht keinen Rassismus.

Wer die politische Korrektheit ablehnt sollte sie nicht durch die Axt im Walde und eine Verweigerung jeder gesellschaftlichen Konventionen und jeden guten Benehmens ersetzen. Aufrichtigkeit, verbunden mit Höflichkeit, hat politische Korrektheit zu ersetzen, nicht ekelhaftes Verhalten.

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Eine Ode an die Trophäenjagd

Abgesehen von militanten Jagdgegnern ist die „normale“ Jagd auch in der heutigen Gesellschaft anerkannt. Die Hegeaufgaben werden anerkannt und die Beschaffung von Fleisch wird akzeptiert. Nur in einem Fall machen Menschen normalerweise einen Unterschied: Bei der Trophäenjagd. So schrieb beispielsweise ein geschätzter Freund auf Facebook: „Trophäenjagd ist krank„, verbunden mit Hobby-Psychoanalyse, dass es auf kleine Genitalien, Minderwertigkeitskomplexe oder Wahnsinn zurückzuführen sei.

 

Jagd war immer auch rituell

Erklären kann ich dies nur mit der heutigen postheroischen und überzivilisierten Welt bei uns im Westen. Während früher das Beweisen der eigenen Männlichkeit noch üblich war, sei es beim Preisboxen oder auch nur bei einer kleinen, aber zivilisierten, Keilerei, bei der keine Waffen zum Einsatz kamen und auf am Boden Liegende nicht eingetreten oder eingeschlagen wurde, gilt das Demonstrieren solcher Männlichkeit heute als anstößig. Erst Recht, wenn die „Männlichkeit“ auch bei der Jagd auf Tiere demonstriert wird. „Eine Ode an die Trophäenjagd“ weiterlesen

Löwe Cecil: Waidmanns Heil, Doktor Palmer!

Der amerikanische Zahnarzt Dr. Palmer hat in Zimbabwe einen Löwen geschossen, mit Pfeil und Bogen oder mit der Armbrust. Da wünsche ich doch mal ein ganz herzliches und aufrichtiges „Waidmanns Heil!“

Waidmanns Heil, Dr. Palmer
Waidmanns Heil, Dr. Palmer

So. Jetzt habe ich entweder Ihre Aufmerksamkeit oder Sie sind bereits dabei, mir eine Hassnachricht zu schreiben. Denn genau das, das Schreiben von Hassnachrichten und Drohungen ist die beliebteste Reaktion auf die Jagd des Amerikaners. So fordert der weltweite Internet-Mob seine Folterung und Ermordung, wie beispielhaft bei der WELT zu lesen.

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Freiheit ist nicht gratis

Auf der Homepage von Heise ist ein Artikel über den Kommentatoren-Mob, der die Seiten von Zeitungen heimsucht, im Besonderen wenn sie über die Ukraine berichten. Eine aktive Armee aus Kommentar-Kriegern handelt getreu nach Christian Morgenstein „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“ und überschwemmt jeden, der nicht Putin hochlobt und seine Invasion der Ukraine goutiert mit Hass-Mails. Besonders erschreckend ist, dass eine Journalistin der Zeit lieber wieder in die Ostukraine an die Front für die Berichterstattung will, als sich dem Hass dieses Mobs auszusetzen.

 

Hunderte Hate-Mails und Morddrohungen für kritischen Artikel

Nachdem ich eine emotionale Wutschrift über Volker Pispers zum Himmel schreienden Unsinn geschrieben habe, die auch auf Huffington Post veröffentlicht wurde,  habe auch ich mein Scherflein abbekommen. Die Zahl von 300 Hassmails ist bereits längst überschritten  und es gab, je nach Interpretation, zwei bis fünf Morddrohungen oder Mordaufrufe. Dabei ist der Inhalt des Artikels korrekt, wie mir seriöse Kollegen bestätigen. Ich würde ihn so wieder schreiben, wenn auch vielleicht nicht mehr mit dieser Wortwahl.

In dem Artikel selbst ist eine Vielzahl von Kommentaren zu lesen, etwa 30 weitere habe ich gar nicht mehr veröffentlicht. Auch auf Huffington Post, auf Twitter, per Email und auf Facebook gab es eine so hohe Zahl an Beleidigungen, Unterstellungen und Drohungen, dass ich dazu übergehen musste, nur noch die Perlen davon zu sichern. Alles nur wegen eines harmlosen kleinen Artikels. Wie muss es da erst den Autoren großer Publikationen gehen?

Morddrohung

Für mich persönlich hatte es mehr einen Unterhaltungswert. Ich muss ehrlich sagen, ich kann die Kommentatoren und Shitstormer beim besten Willen einfach nicht ernst nehmen. Ich komme mir vor wie ein Kind mit einem Brennglas in der Hand, das Ameisen versengt, während diese verzweifelt ihre Säure in meine Richtung schleudern und doch nur meiner Hand einen komischen Geruch verschaffen. Es ist einfach kein Kampf auf Augenhöhe.

Drohung
Ein Liebesbrief per Twitter

Wer heute noch schreibt, Russland habe mit dem Krieg in der Ostukraine nicht zu tun, den kann ich einfach nicht mehr ernst nehmen. Entweder konsumiert er aus Angst vor der westlichen „Lügenpresse“ nur noch obskure Blogs von paranoiden Verschwörungstheoretikern und russische Staatsmedien – und glaubt ernsthaft, dies sei eine bessere und ehrlichere Informationsquelle, oder aber diese Person ist ein überzeugter oder bezahlter Kreml-Troll, ein Kremlin.

Wenn also hilflose kleine Narren mich mit Hass überschütten, dann sitze ich teils lachend vor den Emails und freue mich diebisch, wenn auf meine sarkastischen Antworten weitere Mails kommen. Selten hatte ich in meinem Leben so viel Spaß wie die letzten Tage. Denn Angst brauche ich vor solchen Maulhelden nicht zu haben. Zum einen sind es paranoide Idioten, die sich aus Angst vor „Chemtrails“ vermutlich ohnehin kaum aus ihren eigenen vier Wänden wagen, zum anderen kann ich als Legalwaffenbesitzer der Krav Maga beherrscht einer Begegnung gelassen entgegen sehen, sollte sich einer dieser Hanswursten tatsächlich trauen, mich persönlich treffen zu wollen. In der Masse wird es sich jedoch um verpickelte Jungmännlein handeln, deren liebstes Hobby das Wickeln eines Aluhutes ist.

Da hilft es auch nichts, wenn der Blog des Schweizer Pleitiers und berufsparanoiden Verschwörungsspinners mein Bild (natürlich unter Missachtung des Urheberrechts) auf seine Seite packt, wohl um „dem Feind“ ein Gesicht zu geben. Dass er seinen Versuch mich zu widerlegen – was fachlich natürlich nicht möglich ist – mit Strohmann-Argumenten am Fließband bemühte, ist da nur eine Randnotiz. Da hilft es auch nichts, wenn zu Shitstorms gegen mich aufgerufen wird.

Shitstorm
Aufforderung zum Shitstorm

Das Ganze wird natürlich auch leichter, wenn die Kommentatoren elementare Dinge leugnen. Wenn dann noch in kaum verständlichen Deutsch erklärt wird, ich habe keine Ahnung oder wenn ich Nachrichten erhalte, man habe zwar „nur Hauptschulabschluss, aber dennoch mehr Ahnung als Du!“, hält sich der erzeugte Eindruck in Grenzen. Doch nicht jeder Journalist kann solch eine Distanz und entspannte Herangehensweise haben.

 

Zeigen Sie Solidarität

An meine Leser kann ich daher nur appellieren, Autoren von Artikeln die ihnen Zusagen ihre Unterstützung auszudrücken. Vergessen Sie nicht, dass die Gegenseite organisierte Kampagnen zur Beeinflussung und Einschüchterung fährt. In ihrer Erregung und in ihrem Hass produzieren sie Hassmails am Fließband, während ein zustimmender Leser nur in Ausnahmefällen zur (virtuellen) Feder greift. Daher: Wenn Sie merken dass jemand unter Beschuss liegt, nehmen Sie sich die 20 Sekunden Zeit und schreiben Sie der Person nur einen Einzeiler, dass Sie gut finden was er schreibt. Denn wenn Autoren aufhören zu schreiben was sie denken, weil sie Angst vor den Reaktionen organisierter Trollhorden haben, dann ist die Meinungsfreiheit ernsthaft in Gefahr!

Entgeltgleichheitsgesetz: Schattenboxen auf Kosten von Freiheit und Wirtschaft

Nun also will die Familienministerin die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen per Gesetz bekämpfen und die Medien schreiben, die Männer würden vor ihren „kühnen Plänen“ zittern. Zittern sollten die Menschen tatsächlich, Männer wie Frauen, vor der Dummheit und Ignoranz dieser Politik

 

Frauen verdienen 22 Prozent weniger – aus gutem Grund!

Laut den Medien verdienen Frauen 22 Prozent weniger. Das mag im Schnitt sogar so sein. Dennoch ist eine solche Diskrepanz nur dann ein Problem, wenn man alle Zusammenhänge außer Acht lässt.

Frauen verdienen weniger, weil sie nach wie vor vorrangig Berufe ergreifen, die geringeres Gehalt mit sich bringen. Friseusen verdienen im Schnitt nun einmal weniger als ein mit gleicher Schulbildung startender Maurer. Dazu arbeiten Frauen im Durchschnitt weniger Stunden, machen seltener Überstunden und häufiger Halbtagsjobs. Dies trägt genauso zu der Diskrepanz bei, wie es die unterschiedliche Weiterentwicklung im Beruf beiwirkt.

Frauen steigen nämlich im Schnitt langsamer und weniger hoch in ihren Tätigkeiten auf. Dazu kommt, dass sie bei Gehaltsverhandlungen weniger stark agieren und daher geringere Erhöhungen herausschlagen.

Dies ist jedoch in der Masse weder einer Verschwörung der Männer zuzuschreiben, als vielmehr genetischen Unterschieden, die anzusprechen in der „Ich suche mir mein Geschlecht aus“ Gender-Welt inzwischen empörend ist.

Doch alle Studien der Genderunwissenschaften ändern nichts an dem einfachen Umstand, dass die durchschnittliche Frau nur rund ein Zehntel des Testosterons eines Mannes hat. Dieses Sexualhormon bestimmt dabei aber nicht nur den Fettstoffwechsel, sondern auch die Psyche.

Aus Wikipedia:

Eine systematische Übersichtsarbeit zur Beziehung zwischen Testosteron und antisozialem Verhalten ergab, dass ein hoher Testosteronspiegel zu einer beeinträchtigten Regulation emotionaler und motivationaler Prozesse, geringerer sozialer Sensibilität und starker Belohnungsmotivation führt. [Dies sind Dinge, die für ein Aufsteigen innerhalb eines Unternehmens von Vorteil sein können, wenn es sich gegen Konkurrenten durchzusetzen gilt.]

[…]

Männer, denen Testosteron verabreicht wurde, behielten im Vergleich zur Placebo-Gruppe 27 % mehr Geld für sich in Verhandlungssituationen.

Während Frauen also aus eigenem Antrieb weniger bei Gehaltsverhandlungen erzielen und dazu weniger aggressiv um ihren Aufstieg innerhalb des Unternehmens bemüht sind, kommen noch Kinderpausen hinzu, die Frauen gegenüber gleichaltrigen Männern mehrere Jahre an Arbeitserfahrung kosten können. Man braucht keinen Abschluss in Human Ressources um zu wissen, dass ein Mitarbeiter mit mehr Arbeitserfahrung in der Regel mehr Gehalt bekommt.

Was also logisch nachvollziehbar ist und bestenfalls Maßnahmen zur Verringerung der Auszeiten nach Geburten nach sich ziehen sollte, wird zu einem Politikum, weil für Ideologen die Fakten keine Bedeutung haben.

Den vermeintlichen „Gender Pay Gap“ zu beklagen und den Männern anzulasten ist jedoch, wie das Gehalt eines 15 jährigen Maurerlehrlings mit dem eines 30 jährigen Meisters seines Faches zu vergleichen – um anschließend von Altersdiskriminierung des Jüngeren zu sprechen, weil er weniger verdiene.

Das angekündigte Gesetz wird sich also jenseits der Faktenlage und ungeachtet der Ursachen unterschiedlicher Durchschnittseinkommen bewegen und einen massiven Einschnitt in die Freiheit und die Wirtschaft bedeuten. Die Zeche dafür werden auch die Frauen zu zahlen haben.

 

Was wäre, wenn es tatsächlich eine Männerverschwörung wäre?

Doch spielen wir das Gedankenexperiment einmal durch. Was wäre, wenn sich die bösen Männer tatsächlich verschwören würden, um Frauen weniger zu bezahlen? Was hätte das für Folgen?

Kurz: Gar keine, es würde nicht funktionieren. Unternehmen sind gewinnorientiert und wirtschaftlicher handelnde Unternehmen haben massive Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern, die ideologisch handeln. Diese Vorteile können sie dann in Marktanteile umsetzen.

Würden also Frauen tatsächlich 22 Prozent weniger als Männer verdienen, bei gleichen Qualifikationen, Erfahrungen, Fertigkeiten – kurzum, bei exakt gleicher Leistung und Leistungsfähigkeit, dann wären Unternehmen drastisch im Vorteil, die ausschließlich Frauen einstellen würden.

Die Arbeitskosten, praktisch immer der größte Kostenfaktor, wäre so um 22 Prozent verringert, ein eklatanter Vorteil für ein Unternehmen.

Die Folge wäre, das dieses exklusiv mit Frauen arbeitende Unternehmen die Konkurrenz ausstechen könnte, durch günstigere Produkte oder Dienstleistungen und daher in Windeseile den Markt dominieren würde. Da das so rapide wachsende Unternehmen ausschließlich Frauen einstellen würde, wäre eine zunehmende Zahl an Männern gleicher Qualifikation arbeitslos und würde so die eigenen Gehaltsansprüche senken, bis sich eine Parität eingestellt hat und wieder nur noch die Qualifikation bei der Einstellung entscheidet. Gleichzeitig würde ein geringer werdender Anteil an für die Arbeit verfügbaren Frauen diese Ressource verknappen und teurer machen – das Gehalt der Frauen würde steigen.

Ein Gender Pay Gap, würde er denn tatsächlich und nicht nur in den Statistikbüros existierten, würde sich somit in einer Marktwirtschaft selbst in kürzester Zeit erledigt haben.

 

Doch statt Vernunft dominiert die deutsche Politik eben die Ideologie. Statt Ergebnissen zählen nur noch die Absichten. Leiden werden darunter alle, auch die Frauen.

Das eine Prozent Superreiche sind wir!

Oxfam hat bekannt gegeben, dass nun 1% der weltweiten Reichen weltweit 50% des Vermögens besitzt. Dies nutzen Vertreter fast aller politischer Ausrichtungen, um nach mehr Regulierungen, mehr Steuern, Enteignung und mehr „Umverteilung“ zu schreien. Dabei ist der Ansatz völlig falsch. Entscheidend ist nämlich nicht, wie reich das eine Prozent der Superreichen ist, sondern wie leicht man selbst reich werden kann. Dies geht nur im Kapitalismus. Je reiner, desto leichter.

 

Wir sind die 1 %!

Wussten Sie, dass Sie eine gute Chance haben, selber dieses eine Prozent zu sein? Das eine Prozent ist nämlich weltweit bezogen. Zumindest wenn es um Einkünfte geht, ist es nicht sonderlich schwer, zu dem 1 % Topverdienern weltweit zu gehören. Hier genügt bereits ein Jahreseinkommen von 34.000 Dollar, oder rund 29.000 Euro. In Deutschland betrug das Durchschnittseinkommen 2013 31.089 Euro. Wer also jetzt wegen der Oxfam-Aussage nach Enteignungen (ob direkt oder über Steuern) ruft, der fordert auch die eigene Enteignung.

 

Reiche sind gut

Dass eine solche Studie überhaupt soviel Wirbel macht, liegt an der Neidkultur und der grundsätzlichen Affinität in Richtung Sozialismus meiner deutschen Landsleute. Tatsächlich sind Reiche nämlich kein Problem, sondern eher die Lösung. Investitionen benötigen Kapital. Allein die Kumulierung von Kapital ermöglicht diese Investitionen. Wo sonst sollte das Geld für Maschinen einer neuen Fabrik herkommen? Banken sollen nach Wunsch der Mehrheit ja ebenfalls strengstens reguliert werden und möglichst keine Risiken mehr eingehen.

Große Würfe sind aber praktisch per Definition außergewöhnlich und neuartig. Somit sind sie mangels Erfahrungswerten nicht berechenbar und damit wiederum kaum kreditwürdig. Gleichzeitig sind sie es aber, die den Fortschritt am weitesten vorantreiben. Wo wäre die Welt heute ohne Youtube und Facebook, ohne Amazon und eBay und ohne Tesla und Space X?

Dazu weiß jeder, dass man auch für Kredite weit mehr braucht, also nur eine Idee, nämlich Eigenkapital. Dieses wiederum muss von Investoren kommen, ob nun von einem selbst oder von einem „Reichen“. Ansonsten versuchen Sie einmal, ohne signifikantes Eigenkapital von der Bank einen Kredit für eine Gastronomie zu erhalten. So gut das Konzept ist, Sie werden nichts bekommen. Ein Kapitalgeber hingegen hat „Risikokapital“ und kann sich durch sein Bauchgefühl zur Investition bewegen lassen, da er für sein Geld selbst verantwortlich ist. Eine Bank kann das nicht.

Unternehmensgründungen sind also in wesentlichem Maße von Reichen und Wohlhabenden abhängig. Unternehmen sind es jedoch, die Arbeitsplätze schaffen und damit Arbeitslosen Selbstachtung, ein Auskommen und Wohlstand ermöglichen.

Selbst wenn der Staat subventioniert, was für sich ja nichts anderes ist, als Steuerzahlern verdientes Geld wegzunehmen und es mit sehr hoher Ineffizienz (Stichwort Prozesskosten) anstelle der Steuerzahler zu investieren, kommt immer noch die Mehrzahl der Einkommenssteuer von den „Reichen“. Genau genommen bezahlen die „reichsten 20%“ über 70% der Einkommenssteuer.

 

Reiche können anspornen

Auch wenn es der deutschen Mentalität völlig zuwider läuft: Reiche können auch zu höheren eigenen Leistungen anspornen. Zu sehen, dass andere sich tatsächlich vom „Tellerwäscher zum Millionär“ hochgearbeitet haben, ist eine gewaltige Motivation, selbst etwas zu leisten. Allerdings nur, wenn man Reiche nicht als menschliche Pest und als etwas Verachtenswertes sieht, weil man völlig von Sozialneid zerfressen ist. Aber dazu müsste man Reichtum natürlich nicht als Ärgernis, sondern als einen erstrebenswerten Status ansehen.

 

Wie Reich Warren Buffett ist, ist egal

Dabei ist es völlig egal, ob Warren Buffett fünf, fünfzig oder fünfhundert Milliarden sein Eigen nennt. Für Sie und mich macht dies keinen Unterschied. Entscheidend muss nur die Frage sein, ob wir selbst so etwas auch erreichen können.

Gerade wenn wir uns die Superreichen der Neuen Welt ansehen, so ist der Großteil davon Selfmade-Milliardäre. Ob Bill Gates, Mark Zuckerberg oder der verstorbene Steve Jobs – all diese Milliardäre haben ihren Reichtum erarbeitet.

Möglich war ihnen dies nur, da das Wirtschaftssystem „kapitalistisch“ war. Wer Aufgrund der Oxfam-Studie also höhere Steuern, Umverteilung oder Enteignung wünscht, der nimmt allen Menschen genau diese Möglichkeit, selbst zu Wohlstand und zu Reichtum zu kommen.

Entscheidend ist nämlich nicht, wie reich Warren Buffett ist, sondern ob man es selbst werden kann. Je kapitalistischer das Wirtschaftssystem, desto größer ist diese Chance – zumindest wenn man es auf legalem Wege versucht.