Deutschland: Land der Eunuchen

In den letzten Monaten merke ich immer mehr, dass ich im falschen Jahrhundert lebe. Ich passe ganz offensichtlich weder in die heutige Zeit, noch in das heutige Volk. Als jemand, der Werte von zu Hause mitbekommen hat, die zwar nicht mit dem Feminismus 3.0, sondern eher mit früheren Zeiten kompatibel sind, habe ich tief verinnerlicht, dass man Frauen beispielsweise niemals schlägt und dass es die Kernaufgabe des Mannes ist, seine körperliche Überlegenheit für den Schutz von Frauen und Schwachen zu verwenden. Ich habe gelernt, dass man Selbstbewusstsein und Zivilcourage zu zeigen hat, und dass es sich für einen Mann geziemt, sich einer Sache zu verpflichten, Loyalität und Ehre zu kennen. Keine Frage, selbst mag ich diesen Ansprüchen auch nicht in jedem Moment meines Lebens genügt haben, doch ich habe mich stets redlich darum bemüht.

 

Männer? Gibt es nicht mehr

Ich las kürzlich, an Silvester gab es acht (!) Vergewaltigungen alleine auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln. Mitten in der Menschenmenge. Mindestens eine Frau wurde schwanger, was eine Penetration mit dem Penis erfordert.  (Edit: Dieser Fall stellte sich inzwischen als erlogen heraus. Das angebliche Opfer war nicht einmal in Köln!) Es gab allein in Köln mindestens 454 Sexualdelikte, im Ganzen wohl über mindestens 1.108 Opfer allein in dieser Stadt.

Doch wissen Sie, was mir besonders auffiel? Nicht eine der Anzeigen scheint wegen Körperverletzung oder Notwehrexzess gestellt worden zu sein. Es scheint nicht einen Verletzten gegeben haben. Ein Mann, also ein echter – das, was es mal zu Zeiten des „binären Geschlechtssystems“ gab – hätte sich in die Menge gestürzt um die Frauen zu retten. Völlig egal, ob es die eigenen Begleiterinnen oder Fremde gewesen wären. Völlig egal, wie viele dieser Barbaren auf dem Vorplatz waren. Weil ein Mann seine Stärke zum Schutz von Frauen einsetzt, auch wenn er selbst dabei Risiken eingeht.

Es hätte auf dem Bahnhofsvorplatz dutzende Schwerverletzte geben müssen und dazu Dutzende, die wegen Notwehrexzess hinter Gitter sitzen. Schwerverletzte, weil ein Mann gegen sechs bis zehn Barbaren eben eher selten gut davonkommt. Weil diese Leute offensichtlich auch nicht verinnerlicht haben, dass man immer nur eins gegen eins kämpft und ein Kampf endet, wenn jemand am Boden liegt. Ansonsten gäbe es nicht so viele Fälle mit Schwerverletzten und Toten nach Kopftritten. Stattdessen sind meine Geschlechtsgenossen offensichtlich wie weinerliche Kinder davon gerannt. Keiner hat den Mut gefunden, sich auf die Meute an Barbaren zu stürzen, die in Köln einen Pogrom veranstaltet haben.

Da es im Normalfall in etwa die gleiche Menge an Männern hätte geben müssen, die die Frauen begleiteten, waren also hunderte Männer vor Ort, die keine Barbaren waren. Sei es als Partner, als Freunde oder Männer, die in einer Männergruppe unterwegs waren, wie Frauen in Frauengruppen ausgehen und feiern. Im Prinzip hätte in etwa ein Mann auf jede Frau kommen müssen. Doch offensichtlich nicht an diesem Abend. Da gab es nicht einen Mann auf der Domplatte, der nicht Barbar war.

Ich kann mich nur voller Verachtung von meinen offensichtlich kastrierten Geschlechtsgenossen meines Volkes abwenden, die ja auch mediale Schützenhilfe bekommen haben. So wurde in der WELT allen Ernstes dazu aufgefordert, in solchen Fällen nicht einzugreifen, sondern lieber mit dem Handy zu filmen.

Männer? Das gibt es in Deutschland nicht mehr!
Männer? Das gibt es in Deutschland nicht mehr!

 

Eunuchen verlangen nach einem Herrscher

Würde das deutsche Volk nicht völlig entmannt sein, wäre es auch nie zu so einem Ereignis gekommen. Es gab ja Journalisten die mit den Tätern sprachen. Ihre einhellige Antwort war: „Die Deutschen sind Schwächlinge. Mit denen kann man alles machen.“

Hier waren es Immigranten, die einer Ideologie des sexuellen Besitzes von Frauen, deren Wertlosigkeit ohne männlichen Schutz und dem Prinzip des Entehrens der Männer durch das Entehren ihrer Frauen folgten. Denn da die Ehre der Männer in der islamischen Kultur ganz wesentlich auf der Bewachung des sexuellen Zugangs zu den Frauen in der eigenen Obhut beruht, ist eine Entehrung der deutschen Frauen auch direkt auf ihre Männer zielend.

Dies ist dabei keineswegs neu und keineswegs auf den islamischen Kulturkreis beschränkt. Vergewaltigung war schon immer eine Kriegswaffe, weil sie Familien und ganze Stämme zerstört. Wenn der Mann miterleben muss, wie seine Frau vergewaltigt wird, wird ihm die eigene Machtlosigkeit und die Dominanz des Kriegsgegners in einer Härte demonstriert, wie sie kaum anders möglich ist. Viele Familien zerbrechen an einer Vergewaltigung, dazu bleiben mögliche Kinder der Vergewaltigung als ewiger Beleg der Demütigung zurück. Es führt nicht nur die Gene des Eroberers und Vergewaltigers in Familie und Stamm, das Kind bleibt auch lebender Beweis und stete Erinnerung des Ereignisses. Dies kann man in den Kriegen in Afrika genauso beobachten, wie man es in den Jugoslawienkriegen beobachten konnte, oder auch in der Vergangenheit in Zentraleuropa. Die Vergewaltigung ist immer auch eine Machtdemonstration.

Da dies mitten in Deutschland passierte, wo die Täter auch trotz der jüngsten Zuwanderung noch nur eine winzige Minderheit sind, belegt es die Verachtung dieser Leute. Es zeigt, dass sie die Deutschen eben nicht als Männer sehen. Denn würden sie solche Taten in ihren heimatlichen Ländern begehen, würden Brüder, Väter, Söhne, Cousins der Frauen sie jagen und erschlagen. Sie würden solch ein Verbrechen mit ziemlicher Sicherheit nicht überleben.

Und doch kamen sie damit durch. Weil die deutschen Frauen eben keine Männer haben, die sie beschützen. Die Allermeisten werden nicht einmal verurteilt werden. Das ist unfassbar in einem Maße, der jeden, der nicht bereits völlig die post-heroische und post-zivilisatorische Gesellschaft in sich aufgesogen hat, sprachlos machen muss.

 

Welcher Mann will Schlachtlamm sein?

Freie Bürger tragen Waffen. So habe ich einen Artikel genannt, in dem ich darauf eingehe, dass es das Naturrecht eines jeden Menschen ist, sich selbst zu verteidigen. Die Reaktionen auf meiner Facebookseite waren geteilt. Aber mit welcher Inbrunst einige Männer ihren unbedingten Willen zur eigenen Hilflosigkeit betonen, ist doch immer wieder neu schockierend.

Der deutsche Mann des 21. Jahrhunderts bettelt lieber winselnd am Telefon um Hilfe um sich dann 20 Minuten zu verstecken, als dass er die Mittel ergreifen würde, sich selbst, seine Lieben und seine Mitmenschen zu beschützen. Lieber hört er die, die ihm lieb sind, sterben, als dass er ihnen selbst hilft. Voller Stolz sagen Männer: „Ich bin lieber Opfer, als eine Waffe zu haben. Lieber zum Handy, statt zur Schusswaffe greifen.“ Die Zeiten, in denen Mann zu sein einmal bedeutete, für sich selbst und seine Taten Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zu helfen bevor man Fremde um Hilfe bittet, sind wohl vorbei.

Verstehen kann und werde ich das nie. Mir fehlt die Fähigkeit, dies zu erklären, außer mit einer post-heroischen und post-zivilisatorischen Gesellschaft, deren Teil ich aber nicht bin. Das aber noch als „Mann“ zu bezeichnen, fällt mir schwer. Vielleicht ist daher das neue Geschlechtersystem der Genderunwissenschaften doch richtig. Denn in ein binäres System, das neben dem Mann nur die Frau kennt, passen solche Leute nicht mehr.

Dergleichen übrigens auch mit den ständigen sexuellen Übergriffen in Schwimmbädern. Wäre so etwas vor 50 Jahren passiert, dann hätten die Täter die Abreibung ihres Lebens bekommen und anschließend ihre Lektion gelernt. So aber wissen sie, dass sie es machen können und lachen über die schwächlichen Deutschen. Zurecht. Denn ein Volk von Eunuchen verdient es nicht anders.

 

 

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Freie Bürger tragen Waffen

Erneut wurden gesetzestreue Bürger zu hilflosen Opfern verdammt, weil sie sich an die deutschen Waffengesetze gehalten haben, ihr Mörder aber nicht. Überhaupt, es scheint in Europa für Terroristen und Amokläufer keine Probleme zu geben sich Sturmgewehre oder halbautomatische Selbstladekarabiner zu besorgen, während ihre Opfer generell unbewaffnet sind.

 

Selbstverteidigung ist Naturrecht

Es ist keine Frage der Erlaubnis oder der Genehmigung, sich selbst verteidigen zu dürfen. Es ist Naturrecht. Es ist etwas, das uns nicht genommen oder gegeben werden kann, egal was die Gesetze sagen. Niemand darf zu einem hilflosen Opfer verdammt werden. Egal, mit welchem Gesetzestext der Gesetzgeber dies zu tun gedenkt.

Angesichts immer mehr Anschlägen, auch in Deutschland, durch Täter mit Schusswaffen, muss klar sein, dass freie Bürger auch Waffen tragen dürfen müssen. Nicht nur, weil die Schusswaffe die demokratischste aller Waffen ist. Weil allein die Schusswaffe eine 75 jährige Großmutter befähigt, es mit einem 22 jährigen, vor Testosteron überschäumenden, Schläger aufzunehmen und eine Chance gegen seine Aggression zu haben. Weil allein sie es Frauen und Schwachen ermöglicht, sich gegen physisch weit überlegene Gegner oder gegen eine Überzahl effektiv zu verteidigen. Sondern auch, weil alleine Schusswaffen gegen Terroristen und Amokläufer helfen, sei es zur Notwehr oder zur Nothilfe.

Hätte der deutsche Staat es mir erlaubt eine Schusswaffe zu besitzen und auch bei mir zu führen, statt sie in einen Safe zu verdammen wie bei Jägern, Sammlern und Sportschützen, und wäre ich der Filmer des bekannten Handyvideos gewesen, dann hätte der Amoklauf des Täters an dieser Stelle vor dem McDonalds geendet.

 

Ich habe ein Recht auf bewaffnete Selbstverteidigung

Ich bin volljährig, habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen, außer ein paar Strafzetteln für Falschparken oder Überschreiten der bezahlten Parkezeit, und drei Strafzetteln wegen geringfügig überhöhter Geschwindigkeit. Ich habe nie eine Körperverletzung begangen und gegen mich wurde noch nicht einmal ein Ermittlungsverfahren begonnen.

Ich bin geistig gesund und Herr meiner Sinne. Ich bin gesetzestreu und habe in der Bundeswehr eine Waffenausbildung erhalten und schießen gelernt. Selbst meinen Charakter habe ich bereits mehrere Male durch selbstlose Hilfe für andere belegt, unter anderem 2001, als ich zwei Zuwanderern gegen eine Horde Neonazis zu Hilfe eilte und mit körperlicher Gewalt den beiden Menschen gegen die Ausländerfeinde beistand. Als einer der Täter anschließend flüchtete und der übergewichtige Polizist die Verfolgung schon nach wenigen Schritten aufgab, rannte ich dem Täter selbst nach, fing ihn ein und brachte ihn wieder zurück. Dies ist kein Märchen um mich wichtig zu machen, sondern komplett durch Zeugenaussagen zu belegen. Und sofern er noch nicht wegen des Alters vernichtet wurde, müsste es auch noch einen Polizeibericht geben.

Ich bin also an Waffen ausgebildet, bin zuverlässig und gesetzestreu und habe in der Vergangenheit bewiesen, dass ich bereit bin andere Menschen zu schützen. Mit welchem Recht will mir ein Staat verbieten, mein Naturrecht wahrzunehmen? Mit welchem Recht will mich Deutschland dazu verdammen, als Lamm zur Schlachtbank geführt zu werden, weil es mir die Mittel verweigert, die mir und meinen Mitmenschen das Leben retten können?

Weil andere damit vielleicht Unsinn machen würden? Dann sorgt dafür, dass die anderen Menschen den Umgang mit Waffen erlernen, was fast alle Unfälle verhindert. Aber was kann ich für die Fehler und Taten von anderen? Abusus non tollit usum. (Missbrauch hebt den (rechten) Gebrauch nicht auf)

2014 war ich mit Freunden in North Carolina grillen. Dies war einer von zwei Tischen, die so ausgestattet waren. Wer Lust hatte, ging an den Tisch und suchte sich aus womit er schießen wollte. Niemand wurde erschossen. Niemand beging einen Terroranschlag, niemand lief Amok.
2014 war ich mit Freunden in North Carolina grillen. Dies war einer von zwei Tischen, die so ausgestattet waren. Wer Lust hatte, ging an den Tisch und suchte sich aus womit er schießen wollte. Niemand wurde erschossen. Niemand beging einen Terroranschlag, niemand lief Amok.

 

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Liebe Muslime: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!

Es ist zumutbar, Muslime vor die Entscheidung zu stellen: Entweder mit uns gegen den politischen Islam oder mit diesem gegen uns. Ein dazwischen gibt es schlicht nicht. Es wird Zeit, sie vor diese Wahl zu stellen!

 

Man muss sich den eigenen Dämonen stellen

Ich bin Islamkritiker. Ich halte diese Religion für die größte Bedrohung der Freiheit im 21. Jahrhundert. Gleichfalls unterscheide ich jedoch entschieden und konsequent zwischen Muslimen und dem Islam. Muslime als Individuen können eigene Entscheidungen treffen und ihre Religion nicht nur liberal auslegen, sondern auch gänzlich ablegen.

Als Islamkritiker muss ich mich jedoch auch den eigenen Dämonen stellen. Zur Islamkritik gehört ein intellektuelles Schwergewicht wie Henryk M. Broder, genau wie ein gegen den Islam brüllender Haufen einer NPD-Veranstaltung. Zur Islamkritik gehört nicht nur der kultivierte Intellektuelle mit sinnvollen Konzepten und konsequenter Differenzierung, sondern auch der einfache Rassist, der seinen Rassismus zur Islamkritik umfirmiert hat, um seine Ablehnung fremder Menschen besser verkaufen zu können.

Dass Islamkritik eben nicht nur von einem genuinen Interesse an der Freiheit des Individuums getrieben sein kann, sondern auch durch harten Rassismus ist ein Faktum, das nicht zu verleugnen ist, weshalb ich es nicht nur in meinen Büchern bereits offen angesprochen und somit akzeptiert habe, sondern mich auch entschieden dagegen stelle.

Gleichfalls wäre es unsinnig zu behaupten, der Terrorist Anders Behring Breivik sei kein Islamkritiker gewesen. Natürlich war er es. Er war ein Extremfall, ein Verbrecher und ein Terrorist. Er war ein Islamkritiker, gegen den sich alle Islamkritiker mit aller Entschiedenheit stellen müssen. Hier zu behaupten, „Anders Breivik war kein Islamkritiker. Islamkritiker machen so etwas nicht.“ wäre zwar ein ein bekanntes Argumentationsmuster, aber zugleich zum Himmel schreiend lächerlich.

 

Eigene Dämonen müssen bekämpft werden

Eine gemeinsame und sinnvolle Zukunft können wir Islamkritiker jedoch nur dann mit den Muslimen aufbauen, wenn wir uns den Dämonen in unserer eigenen Mitte stellen. Statt die Verantwortung und jeden Zusammenhang mit den Rassisten und Verbrechern in unserer Mitte zu leugnen, müssen wir sie entschieden bekämpfen.

Entsprechend betone ich nicht nur fast täglich meine Differenzierung zwischen der Ideologie Islam und dem Individuum des Muslims, sondern positioniere mich auch deutlich und entschieden gegenüber Gewalt gegen Muslime. Ich schreibe und rede gegen die Extremisten in den eigenen Reihen genau wie gegen die auf der anderen Seite der Front. Ich werde dies auch weiterhin tun. Sollte ich jemals von einem Terrorplot gegenüber Muslimen erfahren, würde ich umgehend die staatlichen Behörden einschalten.

 

Auch Muslime müssen vor die Wahl gestellt werden

Ich bin jedoch der Überzeugung, dass man allen Menschen gegenüber die gleichen Maßstäbe anlegen muss, egal welcher Herkunft sie sind. Wenn jemand Muslimen gegenüber mehr Nachsicht zeigt als autochthonen Deutschen gegenüber, so ist er in meinen Augen nichts als ein Rassist. Weil er eben impliziert, Muslime seien Wilde, die eben nicht nach unseren hohen Maßstäben bewertet werden dürften. Ich sehe das anders.

Der sogenannte Islamismus, also der politische-, der radikale Islam, kommt aus der Mitte des Islams. Er ist ein integraler Bestandteil dieser Religion und findet seine Begründung in Koran, Sunna und den Hadithen. Selbst nach vorsichtigen Schätzungen hängen aktuell 20 bis 30 Prozent der Muslime dem radikalen Islam an. Von etwa 1,6 Milliarden Muslimen sind dies also lächerliche 320 bis 480 Millionen Menschen. Dazu kommen noch einmal sehr viele weitere, die diese Radikalen gewähren lassen, ihnen Sympathie gegenüber zeigen oder sie gar unterstützen, auch ohne selbst dem harten Kern anzugehören. Sei es wegen ihrer höheren Loyalität gegenüber der Umma, der „Gemeinschaft der Gläubigen“, zu denen sie diese Radikalen zählen oder aus Angst vor diesen Radikalen.

Das Pew Research Forum hat in einer Umfrage erschreckende Zahlen zutage gefördert, die „das ist nur eine kleine Minderheit“ über radikale Muslime als sinnloses Gefasel und pures Wunschdenken demaskiert.

Der "moderate" Teil des Islams.
Der „moderate“ Teil des Islams.

Dass der Islam also in seinem Kern ein erhebliches Problem mit den westlichen Werten hat, zeigt nicht nur diese Umfrage, sondern auch die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam„, die alle fundamentalen Menschenrechte verweigert.

Wenn aber ein gemeinsames Zusammenleben mittel- und langfristig friedlich ermöglicht werden wollen, bleibt uns keine andere Wahl als den Muslimen in unserer Mitte die Frage zu stellen:

„Liebe Muslime: Seid Ihr für uns oder gegen uns?“

Ein Dazwischen gibt es schlicht nicht. Entweder sie sind gegen den politischen Islam oder sie sind es nicht.

Wer den Islam als Rechtfertigung für Gewalt heranzieht, muss von allen bekämpft werden. Gerade auch von den Muslimen.
Wer den Islam als Rechtfertigung für Gewalt heranzieht, muss von allen bekämpft werden. Gerade auch von den Muslimen.

Es wäre im Interesse der Muslime selbst, den radikalen Islam zu bekämpfen

Der radikale Islam entspringt nicht nur aus der Mitte der Muslime, er erzeugt auch seine ersten Opfer und die meisten Opfer unter ihnen. Auch wenn Terroranschläge wie Nizza, Würzburg, Paris, Brüssel, New York, Orlando, Montreal, London, Madrid und viele weitere in unser Gedächtnis eingeprägt sind, so findet die überwiegende Mehrzahl der Anschläge doch tagtäglich in islamischen Staaten statt, mit Muslimen als Opfer.

Sie sind also nicht nur der fruchtbare Schoss, aus dem der radikale Islam entspringt, sondern zugleich auch der Körper, den dieser Krebs zerfrisst. Entsprechend gibt es für mich keinen nachvollziehbaren Grund, warum sie diese Pest nicht mit aller Entschlossenheit bekämpfen und ausrotten sollten. Damit wären sie unsere natürlichen Verbündeten und zugleich die ersten Kämpfer an dieser Front.

Der Erfolg des radikalen Islams, der sich ja erst im 20 Jahrhundert wieder wirklich ausgebreitet hat, belegt jedoch, dass die entscheidenden Teile der Umma ihn offensichtlich nicht als ausreichendes Problem sehen. Sie tolerieren ihn, sie instrumentalisieren ihn oder unterstützen ihn gar. Dies ist intolerabel und unentschuldbar.

Ich habe schon oft darauf hingewiesen, dass schon heute Muslime gegen den radikalen Islam kämpfen. Als Soldaten und Geheimdienstoffiziere mit der Waffe in der Hand, wie auch als Mütter, die den eigenen Sohn bei der Polizei melden. Oder wie Präsident al-Sisi von Ägypten, der in öffentlichen Reden den radikalen Islam gegeißelt hat. Diese Menschen müssen unterstützt werden, und zwar entschieden.

Allerdings dürfen wir es auch jenen Vertretern des Islams, die alle Schandtaten und Verbrechen aus der Mitte ihrer Religion mit der ewig gleichen Floskel „das ist nicht der Islam“ oder „das war kein Muslim“ beiseite wischen, dies nicht mehr durchgehen lassen. Das Übernehmen von Verantwortung und das Anerkennen der Existenz eines Problems ist essentiell für eine erfolgreiche Konfrontation und schlussendlich eine Lösung des Problems. Wer sich schon dem ersten Schritt, der Anerkennung eines Problems, verweigert und jeden Zusammenhang leugnet, der behindert eine Lösung. Wenn beispielsweise ein Aiman Mazyek nach Terroranschlägen nur ewig gleiche Floskeln eines Leugnen des Zusammenhangs mit seiner Religion und copy & paste Beileidsbekundungen als Reaktion kennt, dann ist er Teil des Problems und nicht ein Teil der Lösung.

Im Kampf gegen den radikalen Islam gibt es keine Grauzonen. Hier dürfen und müssen wir ein Bekenntnis und ein Engagement eines jeden Muslims erwarten. Wir dürfen und müssen es einfordern, weil wir schlicht keine andere Wahl haben.

 

 

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Widerstandsrecht und der 20. Juli 1944

Das Attentat auf Hitler durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seine Mitverschwörer jährt sich heute zum 72. Mal. Angesichts des Gedenkens dieser Helden, die in verzweifelter Lage den großen Wurf versuchten, um im Zweifelsfall nur der Welt und der Geschichte gegenüber zu beweisen, dass es auch ein anderes Deutschland gibt, scheint der perfekte Moment gekommen zu sein, um einmal über das Widerstandsrecht zu reden. Gerade auch, nachdem gerade in der Türkei ein Putsch gescheitert ist und den Putschisten möglicherweise sogar die Todesstrafe droht.

Ein deutscher Held!
Ein deutscher Held!

 

Das Widerstandsrecht ist einzigartig – und doch missverstanden

Es heißt, allein die deutsche Verfassung, das Grundgesetz, kennt weltweit ein in der Verfassung niedergeschriebenes Widerstandsrecht. Allein im deutschen Grundgesetz sei es expressis verbis legalisiert, mit Gewalt gegen den eigenen Staat und seine Vertreter vorzugehen, wenn diese diktatorisch geworden sind und eine andere Abhilfe nicht mehr möglich ist. Artikel 20 des Grundgesetzes Abs. 4 garantiert das Recht eines jeden Deutschen, gegen jeden Widerstand zu leisten, der es unternimmt, die dort in Abs. 1 bis 3 niedergelegte Verfassungsordnung zu beseitigen, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Dabei wird es jedoch massiv missverstanden.

Ob das Widerstandsrecht nun an der Zeit sei zu wirken, liest man als Frage auf Webseiten und in Sozialen Netzwerkern bei fast jeder wichtigen Entscheidung. Ob das die „Euro-Rettung“ war oder Merkels Grenzöffnung, immer wieder berufen sich Kommentatoren auf das Widerstandsrecht. Nicht nur, dass Art 20. das Widerstandsrecht nur auf die staatliche Ordnung bezieht, die für sich durch eine Massenzuwanderung ebenso wenig beseitigt wird, wie durch die Euro-Rettung, so ist dies doch auch hier ein interessantes Missverständnis. Denn das Recht zum Widerstand wird niemals gelten – und zugleich doch immer!

 

Das Widerstandsrecht gilt nie und immer

Kommentatoren implizieren, sie glaubten eine bestimmte Linie könne überschritten werden, ab wann das Widerstandsrecht gelte. Tatsächlich ist dies nicht der Fall. Denn, und hier wird es amüsant und absurd zugleich: Wer das Widerstandsrecht in Anspruch nimmt und mit Gewalt gegen die Regierung vorgeht, der wird verhaftet und vor Gericht gestellt werden. Wenn ihm dort in höchster Instanz zugesprochen wird, dass das Widerstandsrecht zurecht in Anspruch genommen habe, so wäre dies ein „Schrödingers Gerichtsurteil„. Einerseits besagt das Urteil des Gerichtes, dass die demokratische Grundordnung nicht mehr Bestand habe. Gleichzeitig belegt das Urteil des Gerichts, dass die demokratische Grundordnung Bestand hat und ein Widerstandsrecht nicht gerechtfertigt ist, weil die Judikative offensichtlich die bedrohte Ordnung des Staates anerkennt und dies mit Urteilen bestätigt.

Oder anders gesagt: Wer vor Gericht Recht bekommt, dass er im Recht war das Widerstandsrecht zu beanspruchen, der belegt gleichzeitig, dass er vor Gericht noch eine „andere Abhilfe“ möglich gewesen wäre, nämlich der Weg über die Gerichte, und dass damit das Widerstandsrecht nicht gerechtfertigt war.

 

Tatsächlich dient es der Ermutigung und der Legende

In meinem Verständnis, und ich bin kein Jurist, dient das Widerstandsrecht daher einem anderen Zweck. Es ist keineswegs eine Rote Linie, ab der Gewalt gerechtfertigt ist. Vielmehr dient das Widerstandsrecht als schriftliche Bestätigung für Widerständler. Es soll Leuten wie dem Grafen von Stauffenberg sagen, dass ihr Akt des Terrorismus, ihr Mordanschlag und ihr Hochverrat genau dies jeweils nicht ist, weil sie das Recht wahrnehmen, die Diktatur zu beseitigen. Leute wie er sollen ermutigt werden und anderen, die zweifeln und sich auf Treue, Diensteid oder Ähnliches berufen sagen: „Nein, Ihr dürft Euren Eid brechen. Hier steht es schwarz auf weiß.“

Graf von Stauffenberg und seine Mitverschwörer konnten lange Zeit zugleich als Verräter und Terroristen bezeichnet werden und wurden dies auch. Dies waren sie womöglich auch de jure, de facto natürlich nicht. Ein Recht die Hitler-Diktatur zu beseitigen war jederzeit gegeben. Die wenigen Helden, die es aktiv versuchten, sind mit dem gebührenden Respekt zu würdigen. Mit einem Widerstandsrecht wird also ermöglicht, dass Verschwörer gegen die staatliche Ordnung von der Nachwelt nicht verurteilt werden, ob nach einem Scheitern oder einem Erfolg. Es soll einer nachfolgenden Regierung ermöglichen und auftragen, die Verschwörer gegen die alte Ordnung freizusprechen und zu rehabilitieren, weil sie das Recht zu ihren Taten hatten.

Wenn wir zur Gegenwart zurückkommen, so haben die Putschisten in der Türkei möglicherweise (ihre Motive und Begründung ist mir keineswegs umfassend genug bekannt) ein Widerstandsrecht für sich in Anspruch genommen. In der Gegenwart hilft es ihnen kein bisschen, vielleicht werden sie hingerichtet. Aber wenn die Türkei ein solches Recht in ihrer Verfassung hätte, so hätten sich vielleicht mehr Truppenteile und auch ein Teil der Zivilgesellschaft beteiligt, während zugleich eine zukünftige Regierung sie ohne Probleme rehabilitieren könnte, weil sie ja bei ihrer Tat das ihnen garantierte Recht zum Widerstand in Anspruch nahmen.

 

 

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Frankreich liegt in Afrika

Frankreich ist ein afrikanisches Land. Das zumindest hätte der Eindruck sein können, den man bei dem Viertelfinalspiel der Nationalmannschaften Frankreichs und Islands am 03.07.2016 gewinnt. Das wirklich Amüsante dabei ist jedoch, dass eine solche Benennung von Offensichtlichkeiten anrüchig ist. Was will er damit jetzt sagen? Will er damit sagen, dass…?

Wenn man ausspricht, dass die französische Nationalmannschaft fast ausschließlich aus Spielern besteht, deren nahe familiäre Herkunft südlich der Sahara liegt, dann muss dabei doch etwas Sinisteres der Grund dafür sein, oder nicht?

 

 

Rassismus ist nur, wenn die anderes es machen!

In gewissen Kreisen verkürzt man die Spieler der deutschen Nationalmannschaft bewusst auf ihrer ethnische Herkunft und Hautfarbe, um stolz darauf hinweisen zu können, wie „bunt“ Deutschland bereits sei. Man macht extra Werbespots um zu betonen, wie wenige der Spieler in der deutschen Nationalmannschaft beide Elternlinien bis zur Zeit Friedrichs des Großen in irgendwelche Kuhdörfer Niedersachsens verfolgen können. Da ist es positiv, die Spieler der Nationalmannschaft auf ihre Gene zu verkürzen. Darauf hinzuweisen, dass sie ja aus aller Herren Länder kommen.  Wenn die Handball-Nationalmannschaft anscheinend (fast) rein ethnisch deutsch ist, dann wird sie zur „AfD unter den Nationalmannschaften“ erklärt.

Menschen auf ihre Hautfarbe zu verkürzen ist also nur böse, wenn man nicht links ist. Wenn die Grünen ein Wahlplakat machen, bei dem eine schwarze Frau von einer weißen an den nackten Arsch gepackt wird, ist das natürlich kein Rassismus. Dabei wurde das Hinternmodel nur wegen seiner Hautfarbe ausgewählt.

Menschen auf ihre Hautfarbe verkürzen ist kein Rassismus, wenn man grün ist!
Menschen auf ihre Hautfarbe verkürzen ist kein Rassismus, wenn man grün ist!

Aber versuchen Sie mal, ein Symbolbild einer Menschengruppe zu finden, bei der nicht wenigstens ein Teilnehmer nicht dunkelhäutig oder mit Kopftuch ausgestattet ist. So etwas heute noch zu benutzen ist anrüchig. Im besten Falle wird einem nur vorgeworfen, es entspreche nicht mehr der Realität im Lande. Zu dieser Realität gehörte aber auch, dass verdammt viele Menschen zu fett sind, schlechte Zähne und unreine Haut haben, sowie einen schlechten Kleidungsgeschmack. Aber hier darf die Realität noch ausgeblendet werden, wenngleich „Lookismus“ in der heutigen verrückten Welt auch langsam eingeführt wird.

Wie soll man das rational noch fassen? Hautfarbe ist immer nur so lange egal, wie man einen dunkleren Teint nicht zu einer großartigen Sache erklären kann oder das Fehlen desselben zu etwas Negativen.

Es fehlt eindeutig noch ein Kopftuch. Ansonsten ist es aber wohl schön politisch korrekt.
Es fehlt eindeutig noch ein Kopftuch. Ansonsten ist es aber wohl schön politisch korrekt.

Entweder es sind alle Menschen gleich, dann hat man es schlicht zu ignorieren, welche Farbe Menschen haben, oder sie sind es nicht. Sind sie es aber nicht, dann geht das in jede Richtung. Wenn man stolzer Schwarzer sein darf, dann muss der andere auch stolzer Weißer sein dürfen. Wenn es eine Datingseite nur für Schwarze geben darf, dann muss es auch eine nur für Weiße geben dürfen. Keiner kommt auf die Idee, seinen Bekanntenkreis nach Haarfarben zu sortieren. Weil Haarfarben offensichtlich tatsächlich egal sind. Und zwar völlig egal.

Ich würde einen schwarzen Freund nicht als „meinen schwarzen Freund“ bezeichnen, weil das schlicht irrelevant wäre. Er ist mein Freund. Relevant wäre es nur, wenn gefragt würde, ob und wie viel Sonnencreme wir für den Strand brauchen. Einen italienischstämmigen Freund bezeichne ich auch nicht als „meinen italo-Freund“, weil auch das scheißegal ist. Es ist erst dann relevant, wenn es um seine von seinem Vater vermittelten Kochkünste, seine Vorliebe für besonderen Kaffee oder seine Anhängerschaft zur italienischen Fußballnationalmannschaft geht.

Wäre ich aber links, so müsste ich nun wohl prahlen, wie divers mein Freundeskreis sei.
Ich habe X schwarze Freunde, X türkische, X italienische und X Schwule.“ Nicht zu vergessen natürlich die Jüdischen. Jüdische Freunde dürfen in so einer Aufzählung genauso wenig fehlen wie muslimische. Dabei ist es ganz einfach: Entweder sind es meine Freunde oder sie sind mein Alibi-Kabinett.

 

Hautfarbe sei irrelevant, wird uns überall gesagt. Gleichzeitig wird demonstriert, dass sie das goldene Kalb ist, um das die ganze Rasselbande tanzt.

 

Vielleicht könnte man sich endlich mal entscheiden? Ist es nun ein Relevanzkriterium? Dann kann man gerne betonen, wie viele Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft dunkle Haut haben. Dann kann man gerne dafür sorgen, dass bei vier Personen im Stockbild immer ein Schwarzer ist. Dann kann man auch gerne Quoten für Dunkelhäutige einführen, weil es ja offensichtlich wichtig ist, dass in dem Bundestag 10 Prozent Schwarze sind, so wie es wichtig ist, dass die Schleswiger im Landtag in Schleswig-Holstein sitzen können.

Wenn es aber nicht relevant ist, dann sind das ganz einfach nur deutsche Nationalspieler. Dann ist ein Stockbild mit fünf blonden, blauäugigen Männern genauso viel wert wie eines, das schön politisch korrekt mit den richtigen Quoten an Männern, Frauen, Dunkelhäutigen und Muslimen besetzt wurde.

Wenn sich eine linke Anetta Kahane darüber echauffieren darf, dass der Osten Deutschlands zu weiß sei, dass muss sich auch ein rechter Politiker äußern dürfen, dass Berlin-Neukölln „zu schwarz“ sei. Tit for Tat. Entweder, Oder. Ganz oder gar nicht. Menschen auf ihre äußeren Merkmale zu verkürzen ist entweder in Ordnung oder es ist es nicht. Das sollte doch eigentlich ganz einfach sein, oder nicht?

 

Man könnte es natürlich auch einfach so handhaben, wie Morgan Freeman es in dem unten stehenden Video vorschlägt:

Moderator: „Wie werden wir Rassismus los?“

Freeman: „Hören Sie auf, darüber zu reden. Ich höre auf, Sie einen weißen Mann zu nennen. Und ich werde Sie darum bitten, mich nicht mehr einen schwarzen Mann zu nennen. Ich kenne Sie als Mike Wallace, Sie kennen mich als Morgan Freeman.“

 

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Völkerwanderung und Schicksalsgemeinschaft

„Gote war, wer mit den Goten zog.“, so definierte sich die Schicksalsgemeinschaft dieses Volkes.

Das habe ich so einmal in einem Seminar an der Universität gelernt, als es um die West- und Ostgoten ging. Beide Stämme waren Jahrzehnte in der Völkerwanderung unterwegs. Immer wieder mit kurzen Ansiedlungen nach Verträgen mit Rom um anschließend wieder gegen die Römer zu kämpfen.

In tausenden Kilometern Route war es für das ursprünglich aus dem Ostseeraum stammende Volk selbstverständlich, dass sich das gotische Volk mit anderen Stämmen und Völkern vermischte. Sei es durch diplomatische Ehen, durch Geiseln, evtl. vielleicht auch geraubte Frauen, durch gemeinsame Siedlungsgebiete und durch Menschen, die sich dem Zug schlicht anschlossen, weil sie an seinem Ziel eine bessere Zukunft erhofften.

Wer aber neben einem einem Mann aus einem Balkanvolk in der Schlacht gegen die Römer gekämpft hatte, wem der Rücken durch so jemanden gedeckt und das Leben gerettet wurde, für den waren kleingeistige Überlegungen einer anderen Herkunft irrelevant. Wer den gotischen Königen gehorchte, mit den Goten kämpfte und notfalls auch mit den Goten starb, der war Gote.

Die neuen Deutschen?
Die neuen Deutschen?

 

Schicksalsgemeinschaft oder Parallelgesellschaft?

Daher müsste es nicht dramatisch sein, dass die ethnischen Deutschen in den ersten Städten in naher Zukunft nicht mehr die Mehrheit stellen.

Deutschland hat kaum geographische Barrieren, sodass Eroberer, Händler, Söldner und Zuwanderer über die Jahrtausende immer wieder unseren Genpool aufgefrischt haben. Ob Römer, Hunnen oder Slawen, immer wieder gab es Eroberer und Kriegszüge, die ohne Zweifel auch ihren genetischen Abdruck hinterlassen haben. Später breiteten sich die Deutschen dann selbst aus und germanisierten andere Völker. Selbst die deutsche Hauptstadt „Berlin“ hat mit „in“ eine slawische Endung, Saßnitz und Pankow zeigen den slawischen Einfluss genauso davon wie die Familiennamen von Clausewitz, Leibnitz, Noack oder Kroll. Der vermutlich beste deutsche Pilot des zweiten Weltkriegs, Hans-Joachim Marseille war, wie sein Nachname unschwer erkennen lässt, Nachkomme von hugenottischen Zuwanderern. Im Kaiserreich setzte erneut eine Wanderungswelle ein, als viele Polen in das Ruhrgebiet zogen, wo entsprechende Namensendungen heute noch sehr häufig sind. „Ethnisch reine Deutsche“ gibt es von daher nicht, anders als vielleicht bei den Inuit, die keinen nennenswerten Austausch mit anderen Völkern gehabt haben dürften.

Deutschlands Problem sind sicherlich keine erbeuteten Germanen, selbst wenn sie wegen eines dunkleren Hauttons weniger Sonnencreme brauchen. Allerdings kann es ein erhebliches Problem werden, wenn in den Städten in naher Zukunft immer mehr Menschen wohnen, die sich selbst überhaupt nicht als Deutsche sehen.

Völker verstehen sich als Schicksalsgemeinschaften, was im tiefsten Inneren unseres genetischen Codes liegt, da der Urzeitmensch nur in der Gemeinschaft überleben konnte. Wie Samuel P. Huntington völlig einleuchtend in „Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert“ erklärt, definieren sich aber Gruppen dadurch, dass andere nicht dazu gehören. Es ist fest im Menschen verwurzelt, dass er nach einer Gemeinschaft strebt, die wiederum nur durch Abgrenzung von Anderen überhaupt existieren kann. Entsprechend wird das Christentum erst zu einer identitätsstiftenden Religion, weil die anderen Menschen keine Christen sind. Entsprechend konnten aber auch „Schwarze Seminolen“ entstehen, weil sowohl die geflohenen afrikanischen Sklaven, als auch der Indianerstamm der Seminolen, sich vor den weißen Siedlern verstecken mussten.

Nur innerhalb einer Schicksalsgemeinschaft ist der Zusammenhalt stark genug, um dauerhaft zusammen zu halten und auch auf Kosten des eigenen Vorteils ein Stück weit für die Gemeinschaft freiwillig zurückzustehen. Dies geht bei großen Unterschieden auf äußeren Druck hin, wie in der Schweiz. Normalerweise aber geschieht dies durch eine identitätsstiftende Gemeinsamkeit, bei der auch im 21. Jahrhundert die Religion das Fundament ist, wie Huntington erklärt.

 

Parallelgesellschaften bergen Konfliktpotential

Wenn also in naher Zukunft in ersten Städten mehr als 50 Prozent der Menschen nicht autochthon sind, wird dies nur dann auf Dauer nicht zu einer zum Scheitern verurteilten Balkanisierung führen, wenn sich die Menschen dort als Deutsche verstehen. Dass dies in der Mehrheit geschieht ist jedoch mehr als fraglich, wie auch dieser kleine Exkurs hin zu den Aussagen eines offensichtlich türkischstämmigen Deutschen zeigt:

Muslim1

Muslim2

Nachdem betont wurde, dass er in Deutschland geboren ist, hier aufgewachsen ist und mit Studium und 22 Jahren Arbeitszeit wohl Mitte 40 sein dürfte, bezeichnet er doch wie selbstverständlich die Türkei als „mein Land“. (Das Strohmannargument, dass er das Land verlassen müsse, habe ich natürlich abgestritten. Ein deutscher Staatsbürger ist deutscher Staatsbürger, egal welche Religion er hat.)

Wenn dieses Land nicht auf gewaltige Probleme schon in der nahen Zukunft zusteuern möchte, so muss es einen Weg finden, eine solche freiwillige Ausgrenzung aus der deutschen Schicksalsgemeinschaft und Zuordnung zu einer Fremden (ob türkisch, arabisch oder islamisch), zu verhindern. Dies kann nur auf wenige Arten ermöglicht werden: Die Zahl der Immigranten muss auf eine so geringe Zahl beschränkt bleiben, dass eine Durchmischung unvermeidbar ist. Wenn eine höhere Zuwanderung gewünscht wird, dann muss wie in den USA eine Diversität der Einwanderer garantiert werden, wie es mit der Green Card Lottery geschieht.

Um aber einen stolzen nationalbewussten Türken oder einen stammesbewussten Araber zu Deutschland zu verführen, müsste Deutschland auch eine Identität haben, die das Aufgeben der fremden Identität eines Zuwanderers erfordert. Auch hier erklärt Huntington schlüssig, dass sich Menschen nur dann integrieren und assimilieren, dass Sie nur dann fremde Kulturen übernehmen, wenn sie diese als überlegen erachten und sich dadurch persönlich Vorteile erhoffen. Ob und wie die deutsche Identität dazu in der Lage ist, kann sich jeder selbst beantworten, Hartz IV bekommen schließlich sogar Terroristen.

Wenn Deutschland nicht einen Weg findet, den Menschen eine gemeinsame Identität zu stiften, wird es bei den ersten nicht mehr mit Steuergeld ertränkbaren Problemen gnadenlos scheitern. Wenn sich die Bevölkerung dann in zahlreiche kleine Schickalsgemeinschaften der Deutschen, Muslime, Araber und Türken aufspaltet, steht in diesem Land ein Bruchlinienkrieg bevor. Ein Konflikt, der mit nur etwas vorausschauender Planung vollends vermeidbar gewesen wäre.

 

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Ein ehrlicher Blick auf Abtreibungen

Ende März 2016 wurde aus Polen bekannt, dass möglicherweise in naher Zukunft ein Gesetz verabschiedet werden könnte, das Abtreibungen nicht nur fast vollständig verbieten würde, sondern sie sogar mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestrafen würde. Und während in Deutschland Abtreibungen kein Thema mehr sind, sind sie doch bei jeder Wahl in den USA ein heiß debattiert. Die Haltung der Kandidaten zur Abtreibung kann dabei entscheidend für ihren Erfolg bei den Wahlen sein, so wichtig ist das Thema für die Amerikaner. Währenddessen findet man Bilder wie dieses hier in sozialen Netzwerken:

Nope. She doesn't have a point!
Nope. She doesn’t have a point!

 

Abtreibung und Mord

In fast jedem Land der Welt ist es legal, Spermien von der Befruchtung einer Eizelle mit Hilfe eines Kondoms abzuhalten. In hoffentlich jedem Land ist es jedoch illegal, ein einjähriges Kind „abzutreiben”. Stattdessen wird der zweite Fall wohl hoffentlich überall als Mord bestraft. Das bedeutet, irgendwo dazwischen wird die Verhinderung eines Kindes, die „Abtreibung” in praktisch jeder Gesellschaft zum Mord. Dieses Umstandes muss man sich bewusst sein, wenn man über Abtreibung redet. Letztendlich kann man nur darüber diskutieren, wann eine Abtreibung zu Mord wird, nicht ob sie es irgendwann wird. Auch darüber sollten sich eigentlich alle einig sein.

So plädieren einige Wissenschaftler dafür, Kinder auch kurz nach der Geburt legal töten zu dürfen, da ein Kindsmord ja auch nichts anderes als eine Abtreibung sei. Für Christen hingegen ist die befruchtete Eizelle selbst bereits zu schützen, da aus ihr ein Mensch werden kann.

Und hier kommen wir zu dem entscheidenden Punkt. Während das Spermium und die Eizelle vor ihrer Verbindung nur organische Masse sind, wird diese organische Masse nach der Befruchtung zu irgendeinem Zeitpunkt zu einem Menschen. Dieser hat, und das ist das wichtige, alle Menschenrechte. Er hat ein Anrecht auf den Schutz seines Lebens. Er hat ein Anrecht auf körperliche Unversehrtheit, etc.

Ob man den Übergang von „Biomasse zu Mensch” nun direkt bei der Befruchtung ansetzt, wie der Christ, oder später, bleibt jedem selbst überlassen. Ist es der Moment des ersten Herzschages, der Moment, an dem der Fetus wie ein Mensch aussieht oder der Moment, an dem der Embryo außerhalb des Körpers der Mutter (im Brutkasten) lebensfähig ist? Diese Frage kann ich für Sie nicht beantworten, aber diese Frage muss durch den Gesetzgeber beantwortet werden, jeweils nach aktueller Mehrheit im Parlament. Ist dieser Zeitpunkt jedoch passiert, so wird die Abtreibung tatsächlich zum Mord, weil es ab dann die Tötung eines Menschen ist. Das heißt, dass Abtreibung selbstverständlich Mord sein kann.

 

Es ist mein Bauch

Eines der beliebten Argumente ist, dass Frauen sagen „Es ist aber mein Bauch”. Stimmt. Und Dein Haus ist dein Haus. Deshalb darfst Du dennoch nicht jeden darin erschießen.

Diese Analogie ist, so unpassend sie zunächst scheint, dabei durchaus hilfreich. Ein eingeladener Gast darf von der Hausherrin nicht erschossen werden, sonst ist es Mord. Ein bewaffneter Einbrecher kann dagegen nach den Gesetzen fast jedes Landes erschossen werden. Dies wäre die Ausnahme, die selbst viele christliche Abtreibungsgegner zu machen bereit sind: Dass sie Frauen die Abtreibung bei Inzest und Vergewaltigung erlauben wollen. Weil da gesagt wird, dass das Recht auf körperliche Unversehrtheit der Mutter (zunächst, schließlich wird die Abtreibung auch in diesen Fällen nicht beliebig lang geduldet) wichtiger ist, als das Recht eines befruchteten Eis oder Fötus auf seine körperliche Unversehrtheit.

Denn, und auch hier muss man sich wiederholen: „Liebe Frau. Es mag Dein Bauch sein, aber ab irgendeinem Zeitpunkt ist darin eben ein Mensch, der auch das Menschenrecht auf Leben hat. Nur weil er in Deinem Bauch ist, darfst Du einen Menschen aber nicht töten.”

 

 

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Die Besten verlassen das Land zuerst

Die aktuelle Zuwanderung wird zu einer Auswanderungswelle in Deutschland führen. Anders als es im Sprichwort heißt, werden nicht die Ratten das sinkende Schiff verlassen, sondern die Besten des Landes. Was jetzt stattfindet ist eine Armutszuwanderung, auch wenn sie unter dem Label der „Flüchtlinge” verkauft wird. Damit müssen die deutschen Steuerzahler dramatische Mehrkosten aufbringen. Wenn Thilo Sarrazins Ausführung stimmt, so werden es in den nächsten 60 Jahren etwa 1,5 Billionen Euro sein.

Wenn der Standard der nun Kommenden weit unter dem aktuellen durchschnittlichen Standard liegt, sind die bislang schon über dem Schnitt stehenden noch weiter über dem aktualisierten, nach unten korrigierten Standard angesiedelt. Wer aber weit oben ist, der kann auch im Ausland eine Anstellung finden. Mit dieser Aussicht, auf ein besseres Einkommen mit niedrigeren Steuern und weniger sozialen Problemen, wird die Auswanderung zu einer verlockenden Alternative.

Diese schon jetzt über dem Durchschnitt qualifizierten Menschen werden daher in immer größeren Zahlen abwandern und ihr Glück in der Ferne suchen, da sie sich nicht hinabziehen lassen wollen und müssen. Damit verschärfen sie jedoch die Situation für den Rest noch weiter. Mit jedem jetzt abwandernden Hochqualifizierten fehlt das Geld für mehrere Transferleistungsempfänger, von den mangels Hochqualifizierenden wegfallenden Arbeitsplätzen auf niedrigeren Qualifikationsstufen ganz zu schweigen.

Wenn die jetzige Zuwanderung eine Auswanderungswelle nach sich ziehen wird, und der Autor kann dies zumindest aus seinem persönlichen Umfeld (also seiner „Blase”) bestätigen, so wird für die Zurückgebliebenen die Abwärtsspirale mit jedem Tag schneller werden.

Dies war ein Auszug aus „Nein, wir schaffen das nicht!“ (ISBN-13: 978-1530448975) das Sie hier bestellen können:

Der europäische Verrat an moderaten Muslimen

In Tom Kratmans Roman „Caliphate“ sagt ein Araber in einer der zurückblickenden Szenen, dass er „den Fluch der Wüste“ in sich trage. Wo immer die Muslime vor dem Islam hinfliehen, würden sie ihn zugleich auch mit hinbringen. Die Romanfigur warnt dabei eindringlich vor dem radikalen Islam, seinen Machtansprüchen und seiner Verachtung gegenüber Nicht- und Andersgläubigen, bevor er zum Christentum konvertiert und schließlich selbst Opfer eines Anschlags wird. Wie in dem trotz allem lesenswerten Roman mit seinen etwas eindimensionalen Charakteren erwartet werden kann, glaubt ihm seine linke deutsche Freundin nicht und verurteilt ihn gar für seine Ansichten.

 

Der Verrat an moderaten und säkularen Muslimen

Auch wenn Kratmans Roman sicherlich kein Meisterwerk der Literatur ist, so trifft er hier doch den Punk. In ganz Europa führen Politiker und Staaten selbst Diskussionen mit Muslimen und ihren Organisationen. Je lauter diese sind, desto eher werden sie zu einem offiziellen Verhandlungspartner. So auch der „Zentralrat der Muslime„,der trotz seines hochtrabenden Namens praktisch keinerlei Rückhalt unter den Muslimen hat und noch nicht einmal ein Prozent der Muslime in Deutschland vertritt. So war diese Organisation nicht nur bei der deutschen Islamkonferenz ein Verhandlungspartner, auch islamistische Organisationen wie Millî Görüş wurden hier zu offiziellen Verhandlungspartnern erhoben.

Betrachtet man die Szenerie von außen, so scheinen vor allem orthodoxe bis islamistische Organisationen als Verhandlungspartner angenommen zu werden, während der Großteil der Muslime sich überhaupt nicht mit diesen Organisationen identifiziert oder zumindest keinen Grund sieht Mitglied zu werden.

Dass dabei die lautesten Organisationen angehört werden, erklärt sich vermutlich in der Dynamik der Medien. Wer ständig Sonderrechte fordert, wird wahrgenommen. Wer dagegen eine „Assimilierung“ fordert, bringt einfach keine gute Schlagzeile für eine Tageszeitung. Zumal er solch eine Ansicht weitaus häufiger einfach lebt, statt es großspurig zu fordern. Schließlich braucht es auch keine Organisation, wenn man als Muslim sich in einem Deutschland mit gleichen Rechten und Pflichten, dem Grundgesetz und seiner Werteordnung wohlfühlt. Da aber die radikaleren Vertreter sich organisieren und mit ihren Forderungen mehr Medienpräsenz bekommen, steigt ihre Wichtigkeit gegenüber den Politikern, die sich nun mit diesen lauten Vertretern befassen und mit ihnen zu diskutieren und verhandeln beginnen.

Dabei ist dies nichts als ein Verrat an den eigenen Werten und – viel schlimmer – an all jenen Muslimen, die nicht etwa wegen des kälteren Wetters und des Sozialsystems eingewandert sind, sondern gerade weil sie auf der Suche nach einem wirklich säkularen Staat ohne islamische Dogmatik waren.

Als der algerische Schriftsteller Kamel Daoud in einem bemerkenswerten Essay vor dem islamischen Frauenbild warnte, wurde ihm anschließend von 18 französischen Akademikern vorgeworfen, er nähre „islamophobe Fantasmen” und wolle Flüchtlinge „disziplinieren”. Die moralische Kapitulation erfolgte dabei, dass diese Akademiker Daoud allen Ernstes vorwarfen, er wolle „Flüchtlingen” Aufnahmebedingungen stellen und ihnen Werte auferlegen, vor allem den Respekt vor Frauen. Dass die Vorstellung von Fremden Benimmregeln und Respekt vor Frauen zu fordern in Europa inzwischen etwas Anstößiges ist, spricht dabei für sich. Dass der Schriftsteller anschließend erklärte, er werde sich künftig nicht mehr öffentlich politisch äußern, ebenfalls. Einmal mehr verrieten europäische Intellektuelle diejenigen Menschen aus der islamischen Welt, die ihre Gefahren erkennen und die im Westen gelebten Werte angenommen haben und sie zu verteidigen bereit sind.

Erklären kann ich mir diese so häufigen und so typischen Attacken von europäischen Intellektuellen und Journalisten gegen aus islamischen Ländern Zugewanderte durchaus. Vielleicht ist es der innere Trieb, nicht wahrhaben zu wollen, was man dort hört. Die muslimische Zuwanderung dürfte zu wesentlichen Teilen auf den Ideologien der linken Intellektuellen beruhen, die an eine gemeinsame und friedliche Welt glauben, bei der sich alle Menschen insgeheim doch nur an den Händen halten und gemeinsam Lieder singen wollen. Dass das abgrundtief Böse hierbei nicht nur bei alten heterosexuellen rechten weißen Männern lauern kann, sondern auch bei den ob ihrer Exotik so geliebten Zuwanderern und ihrer Religion, will man nicht glauben. Und deshalb heißt es einmal mehr nach Christian Morgenstern:

Und er kommt zu dem Ergebnis: »Nur ein Traum war das Erlebnis. Weil«, so schließt er messerscharf, »nicht sein kann, was nicht sein darf.«

Wenn aber die Kritiker marginalisiert und zum Schweigen gebracht werden, dann bleiben alleine die Fundamentalisten übrig, die oft auch gerade durch ihre radikale Anschauung mit größerem Sendungsbewusstsein und Missionierungsdrang ausgestattet sind. Damit wird garantiert, dass „der Fluch der Wüste“ all jene Muslime wieder einholt, die dem Islam mit seiner real existierenden Ausführung entfliehen wollten.

Will Europa das verhindern, so muss es sich mit all jenen gemein machen, die aus erster Hand wissen, was der Islam in seiner politischen Form bedeutet, statt sie zu verfemen. Ein durch europäische Kritiker zum Schweigen gebrachter Kamel Daoud ist eine Katastrophe und ein verheerendes Zeichen für den Selbsterhaltungstrieb eines säkularen und toleranten Europas. Dieses müsste nämlich nach Karl Popper handeln.

„Wir sollten daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten geltend machen, dass sich jede Bewegung, die Intoleranz predigt, außerhalb des Gesetzes stellt, und wir sollten eine Aufforderung zur Intoleranz und Verfolgung als ebenso verbrecherisch behandeln wie eine Aufforderung zum Mord, zum Raub oder zur Wiedereinführung des Sklavenhandels.

AfD: Das Funktionieren und Scheitern der Demokratie

In jüngsten Umfragen liegt die AfD auf Platz drei bei den Wählerstimmen, in Hamburg stünde sie bei einer heutigen Wahl kurz davor, zweitstärkste Kraft zu werden. Dies bedeutet große Auswirkungen für die deutsche Demokratie, die Politikverdrossenheit und die demokratische Gesinnung der Bevölkerung. Der Aufstieg der AfD ist, auch wenn die Partei wohl nur durch die merkelsche Flüchtlingspolitik gerettet wurde, ein Beleg des Funktionierens der deutschen Demokratie. Die erst Anfang 2013 gegründete Partei ist keine drei Jahre später im Europaparlament und in fünf Landtagen vertreten. Ein Einzug in den Bundestag nur wenige Monate nach der Gründung wäre auf Anhieb um ein Haar geglückt. Der Einzug in alle fünf im Jahr 2016 zu wählenden Landesparlamente (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin) scheint zum aktuellen Zeitpunkt garantiert zu sein.

Dieser schnelle Erfolg einer neu gegründeten Partei ist ein großer Gewinn für die Demokratie und belegt deren Funktionsfähigkeit. Ein offensichtlich nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung fühlte sich bislang nicht im Parteiensystem repräsentiert, was nun anders ist. Der Aufstieg einer neuen Partei sorgt somit nicht nur für eine breitere parlamentarische Vertretung der Wähler, er belegt auch, dass das Parteienspektrum keineswegs statisch ist. Im Ganzen ist der Aufstieg der AfD also ein sehr gutes Zeichen für die Demokratie in Deutschland, völlig egal, wo man politisch steht und ob man sie wählen wird oder würde.

Ein gutes System ist jedoch immer nur so perfekt, wie seine Mitspieler es erlauben. Ein perfekt entworfenes Gesellschaftsspiel taugt nichts, wenn die Spieler sich nicht an die Regeln halten und ständig eigene entwickeln. Und so ist das auch mit der deutschen Demokratie: Solange die anderen Parteien der AfD jeden Umgang auf Augenhöhe verwehren und öffentlich-rechtliche – und damit eigentlich „neutrale“ – Medien zum AfD-Boykott zwingen können, solange wird der Wählerwillen ad absurdum geführt. Indem die AfD als Paria der deutschen Demokratie behandelt wird, sagen die etablierten Parteien zugleich auch den Wählern der Partei, was sie von ihnen halten. Effektiver kann man Menschen wohl nicht von der Demokratie entfernen.

Dazu kommt, dass eine Wahl der AfD für ihre Wähler fast völlig nutzlos sein wird. Aktuell besteht kaum ein Zweifel, dass alle Parteien gemeinsam einen Boykott der Partei planen und durchführen werden. Ob die Partei nun also fünf oder 25 Prozent bekommen sollte, die Auswirkungen auf die tatsächliche Politik werden marginal sein. Solange nämlich keine deutsche Partei bereit ist, mit der AfD zu koalieren, solange ist die Zahl ihrer Abgeordneten völlig zweitrangig. Dabei macht der Boykott der AfD durch die Union – den wahrscheinlichsten und logischsten Koalitionspartner – sogar parteistrategisch absolut Sinn. Aktuell sind nämlich viele Bürgerliche mit Sympathien für die politischen Positionen der AfD nicht willens, sie zu wählen, da sie ja „rechte Schmuddelkinder“ sind. Sie gehen also nicht wählen oder wählen zähneknirschend das kleinere Übel: die Union.

Würde die Union also mit der AfD umgehen wie die SPD mit der Linkspartei, also mit Tolerierungen auf Landesebene beginnen, um nach einigen Legislaturperioden mit Koalitionen auf Landesebene auch den Weg im Bund für Koalitionen freizumachen, so würde die Partei das Gütesiegel „Wählbar für Bürgerliche“ erhalten.
Indem sie sich also die Macht mit einer Koalitionsregierung mit der AfD erkaufen würde, würde die CDU diese zugleich für eigene Wähler wählbar machen und sich selbst schwächen. Bleibt die Union dagegen bei ihrer Blockadehaltung, hat sie bis auf weiteres die Regierung im Bund garantiert.

Momentan deutet nämlich nichts daraufhin, dass die Partei bei Bundestagswahlen nicht die stärkste Partei werden wird. Völlig egal, ob bei 42 oder 34 Prozent. Indem aber die AfD einzieht, wird eine Rot-Rot-Grüne Regierung rechnerisch unmöglich. Zieht die FDP wieder ein, ändert sich daran nichts, da sie keine Regierung mit der Linkspartei unterstützen wird und auch eine SPD-Grüne-FDP Koalition ausgeschlossen sein dürfte, zudem wohl auch keine ausreichende Mehrheit erreichen würde. Am Ende werden in diesem Fall daher nur noch Koalitionen mit der CDU übrig bleiben. Ob die Große Koalition mit der SPD, oder ob CDU-Grüne-FDP. Egal wie es ausgeht, die CDU wird immer mit in einer Regierung sein müssen und dazu immer die Kanzlerschaft stellen. Alles was dafür nötig ist, ist eine konsequente Durchsetzung der Isolation der AfD auch in den Länderparlamenten.

Durch ihr oben geschildertes „Funktionieren“ erzeugt die deutsche Demokratie dank Verhältniswahlrecht mit dem Einzug der AfD und der „Quarantäne-Politik“ der Union somit eine Situation, in der der Wählerwille praktisch irrelevant wird. Am Ende steht immer eine Koalition aus der Union und einem linken Partner.

Für die AfD-Wähler wird ihre Wahl daher nur eine sichere und eine mögliche Folge haben: Zum einen werden AfD-Abgeordnete etablierten Parteien Mandate abnehmen. Zum anderen können AfD-Wähler darauf hoffen, dass die Etablierten die Forderungen der AfD zumindest im Ansatz teilweise übernehmen um der Partei das Wasser abzugraben. Doch ist das der Zweck der Wahl einer Partei?

Die Folgen eines solchen Szenarios kann man sich daher ausmalen. Immer mehr Wähler werden sich fragen, wieso sie überhaupt noch zur Wahl gehen sollen. Ändern wird ihr Gang an die Urnen ohnehin nichts. Bald wird die Wahlbeteiligung bei unter 50 Prozent liegen. Wer jedoch den Glauben in die Demokratie verliert, der ist auch nicht mehr bereit sie zu verteidigen. Er ist prinzipiell bereit, ein anderes Staatssystem auszuprobieren. Dabei werden die Wenigsten jedoch einen Versuch in Richtung eines liberaleren Staates, also einer weniger mächtigen Politik bevorzugen. Nein, die Meisten werden sich nach einem „starken Mann“ sehnen, nach der Autokratie. Immerhin verspricht diese, ohne lästige Parteipolitik großes bewegen zu können.

 

Hier das Video dazu:

 

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