Staat und Nächstenliebe

Dem Deutschen ist sein Staat heilig. Groß muss er sein, und mächtig. „Vater Staat“ ist es, der uns umsorgt und umhegt. Dass er dafür 70% des von uns erwirtschafteten Einkommens benötigt ist eben der Preis für solche Fürsorge. Wie unnötig eine solche allumfassende Fürsorge von der Krippe bis zur Bahre sein kann, beweisen gerade die Menschen in Bayern und Sachsen.

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Die GEZ ist verfassungswirdrig – und unerträglich!

Die GEZ ist verfassungswirdrig. Art. 5 Abs. 1 des deutschen Grundgesetzes sagt:
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Das steht jedoch im klaren Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Medienanbietern. Diese sagen nämlich sinngemäß: „Wenn Du uns nicht für unsere 5% des Medienangebots bezahlst, dann darfst Du die anderen 95% nicht empfangen.“ Eine solche Einschränkung ist nicht tragbar.

Unnötig wie ein Kropf
Die Rechtfertigung für das teuerste „öffentlich-rechtliche“ Mediensystem der Welt liegt darin, dass die Medienvielfalt und damit die Auswahlmöglichkeit für die Bürger sichergestellt werden müssen. Allerdings gibt es inzwischen private Sender, die sich auf Jäger und Angler konzentrieren. Andere haben homosexuelle Männer als Zielgruppe. Oder es gibt grandiose private Radiosender wie Klassikradio. All diese Vielfalt ist ohne GEZ möglich. Jede Rechtfertigung für die ÖR ist damit hinfällig.

Parteiisch bis hin zur Propaganda
Was bei mir das Fass zum Überlaufen brachte, war der US-Wahlkampf 2008. Was ich in öffentlich-rechtlichen Medien sah und hörte, waren Claqueure für Barack Hussein Obama. Eine neutrale Berichterstattung fand nicht einmal in Ansätzen statt. So wurde beispielsweise Sara Palins „Verschwendung“ in Form von 400.000 Dollar für Kleidung tagelang breitgetreten. Dass Barack Hussein Obama stolze 8 Millionen Dollar für seinen Tempel im Griechischen Stil nur für die Annahme der Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten ausgab, hörte kein Leser, Hörer oder Zuseher deutscher ÖR-Medien.
Als kürzlich Klaus Scherer, der vormalige US-Korrespondent des ARD, die Wahl kommentierte, war der treffende Kommentar von David Harnasch „Wie schwer muss es wohl gewesen sein, die Leitung für Scherer direkt in Obamas Rektum herzustellen?“. Eine neutrale Berichterstattung durch die ÖR-Medien findet nicht einmal ansatzweise statt.

Das Problem ist der Zahlzwang
Selbstverständlich hat jeder Redakteur, jeder Journalist und jeder Verleger das Recht, seine eigene Meinung in seine Publikation zu tragen. So tun es Pro7Sat1 und RTL jeden Tag. Das Problem mit den ÖR ist jedoch, dass sie, im Gegensatz zu den Privaten, jeden Bürger zum Bezahlen ihrer Propaganda zwingen. Dies ist schlicht und einfach inakzeptabel.

Quoten sind eine Beleidigung

Aktuell wird in Europa einmal wieder über eine Frauenquote debattiert. Bezeichnenderweise nur in Führungsebenen, für eine Frauenquote unter Kanalarbeitern und bei der Müllabfuhr hat man noch niemanden werben hören.

Den Frauen selbst könnte man wohl nichts Schlimmeres antun, als sie mit einer Quote zu beglücken. Würde die Quote kommen, so würde künftig jede erfolgreiche Frau unter dem Verdacht stehen, es doch nur wegen der Quote in ihre Position geschafft zu haben. War sie aus eigener Kraft erfolgreich, so wird das damit erreichte dank einer Quote schlechter gemacht. Dieser permanente Verdacht der tatsächlichen Inkompetenz unter Frauen in Führungspositionen wird im Normalfall gleichzeitig mit einer Verringerung der Verantwortung einher gehen. Wenn ich als Unternehmer schon gezwungen bin mir eine „Quotentante“ zu holen, dann sollte sie wenigstens keinen Schaden anrichten können. Ist sie tatsächlich kompetent wird sie es somit deutlich schwerer haben als bisher.

Wie man sich tatsächlich, vor allem als Frau, für eine Quote einsetzen kann ist mir ein Rätsel. Neben dem Entwerten tatsächlicher Erfolge ist eine Quote ja vor allem eines: Sie ist eine öffentliche Kapitulation vor den Anforderungen des freien Marktes. Wenn ich für Meinesgleichen eine Quote fordere, so erkläre ich nichts anderes, als dass ich Meinesgleichen für unfähig halte es aus eigener Kraft zu schaffen. Was ist das Anderes als ein Schlag ins Gesicht?

Ergo: Eine Frauenquote ist frauenfeindlich und eine Kapitulationsurkunde im Namen aller Frauen. Wollt Ihr das wirklich, holde Damenwelt?

Petition an den Bundestag: Umänderung der Bezeichnung „Bürger“ in „Heloten“

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Bezeichnung für Bürger der Bundesrepublik in „Heloten“ geändert wird. Entsprechend sollen allen öffentlichen Bezeichnungen mit dem Wort „Bürger“ in „Heloten“ umgeändert werden.

2012 betrug der Anteil der direkten Abgaben an den Fiskus noch vor der eigenen Verfügbarkeit des selbst Erarbeiteten 51,7% (http://tinyurl.com/bmlkvwo). Die von den verbliebenen 48,3% getätigten Käufe von Waren und Leistungen sind darüber hinaus mit zahllosen weiteren Steuern, Zöllen, Abgaben und Zwangsmitgliedschaften belastet – die allesamt ja in den Preis der Waren und Dienstleistungen einfließen. Die effektive Besteuerung erreicht bei einem vollständigen Ausgeben des Erwirtschaften somit 80 bis 90%.
Laut der OEW (http://tinyurl.com/boc5328) ist Sklaverei wie folgt definiert:
„Es wird die Meinung geäußert, dass eine Definition der Sklaverei alle Formen menschlicher Behandlung beinhalten müsste, die auf eine Ausbeutung der Arbeitskraft hinzielen. Einer anderen Meinung zufolge müsste die Definition alle Institutionen und Praktiken mit einschließen, die das Individuum durch die Einschränkung seiner Freiheit in großes Unglück stürzen und seine Handlungsmöglichkeiten stark beeinträchtigen. „
Der deutsche Staat beutet mit einer realen Besteuerung von 80 bis 90% die Arbeitskraft seiner Bewohner ins Extreme aus. Indem seinen Bewohnern nur ein Bruchteil ihres tatsächlichen Geldes bleibt, entzieht der Staat seinen Bewohnern ja ebenfalls die Freiheit,über die Früchte ihrer Arbeit selbst zu verfügen und damit beispielsweise eine (außerparlamentarische, zivile) Opposition zu unterstützen.
Der Umgang des deutschen Staates mit seinen Bewohnern ist also als Sklaverei zu definieren.

Da der „Bürger“ jedoch keinen privaten Individuen, sondern dem Staat, gehört,möge der Bundestag beschließen die historische korrekte Bezeichnung der Helotie einzuführen. Bislang als „Bürger“ bezeichnete Bewohner des Landes sind demnach als „Heloten“ zu erfassen. Diese Bezeichnung passt auch insoweit, als nach Tyrtaios die Heloten 50% ihres Erwirtschafteten direkt an den Staat abgeben mussten.