Es schmerzt weit mehr… – Margaret Thatcher ist tot.

als ich es mir nie hätte vorstellen können. Margaret Thatcher, die Iron Lady, ist verstorben.

An sich könnte es mir wohl egal sein. Sie war weit vor meiner Zeit Politikerin, das noch nicht einmal in meinem Heimatland. Wenn ich mich recht erinnere, war sie eine Gegnerin der deutschen Einigung, was ihr den Ruf verpasst hat, Deutschland und die Deutschen nicht zu mögen, gar zu hassen. Ob dies stimmt vermag ich nicht zu beurteilen, aber dass die Briten mit einer starken deutschen Kontinentalmacht ein Problem hatten, ist so alt wie Britannien selbst.

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Wieso kümmert es mich überhaupt?

Während ich diese Zeilen schreibe habe ich einen Kloß im Hals, mir ist nach gar nicht männlichen Tränen zumute. Ich kannte Margaret Thatcher als kongenialen Partner zu Ronald Reagan, weiter hat sie mich nur wenig interessiert. Immer wieder mal bin ich über eine ihrer Reden auf Youtube gestoßen. Natürlich habe ich auch den Film „The Iron Lady“ angesehen. Aber dass ich sie verehre, dass ihr Tod mir nahe gehen könnte, hätte ich nie gedacht.

 

Es herrscht schlicht Leere, wo sie war.

Diese Gefühle sind aufgekommen, nachdem ich mir anlässlich ihres Todes zahlreiche Videos mit Margaret Thatcher angesehen. Es sind ihre Reden, wo sie einen selbstbestimmten Bürger sieht. Wo sie, die Regierungschefin ihre eigene Institution im Hinblick auf die Bürger in Zaum halten und zurück nehmen will. Es zeigt sich das Bild einer Frau, die niemals auf die Idee gekommen wäre, den Bürger über 70% seiner Zeit für den Staat arbeiten zu lassen. Die niemals auf die Idee gekommen wäre, ihm das Rauchen zu verbieten und seinen Konsum von Zucker und Salz zu verringern – weil sie, der Staat, es besser wisse als der Bürger.

Auch in der höchsten Regierungsposition im Staate verlor sie nicht ihre Skepsis vor der Gewalt des Staates. Sie vergaß nicht, dass dieser kein eigenes Geld hat, sondern alles was ausgegeben wird auch erst seinen Bürgern abnehmen muss. Sie vergaß nicht, dass der Staat vorrangig an sich selbst und seine Institutionen denkt, nicht an die individuellen Wünsche und Vorstellungen seiner Bürger. Es sind diese Videos, die mir zeigen, was ich vermisse.

Natürlich, auch sie war nicht perfekt. Es werden sich einige Politiken finden lassen, die ich nicht billigen würde, aber einfach nur nicht kenne. Doch kann man ihr nicht vorwerfen, dass sie das Individuum und seine Rechte nicht geschätzt habe. Ihr kann man nicht vorwerfen, dass sie nicht die Interessen ihres Landes im Sinn gehabt hätte. Ihr wird niemand vorwerfen können, dass sie Erfolg bestrafen und Misserfolg konservieren wollte.

Wie könnte ich solch eine Erkenntnis haben, wie könnte ich mir Videos der „Iron Lady“ ansehen, ohne zu vergessen dass nichts, aber auch gar nichts, ihres Kalibers und mit ihren Einstellungen in unserem Land zu finden ist?

Es schmerzt wohl deshalb so sehr, dass es etwas gab, was ich niemals haben werde.. Ruhe in Frieden Margaret Thatcher. Ich zumindest werde Dich vermissen!

„We want a society where people are free to make choices, to make mistakes, to be generous and compassionate. This is what we mean by a moral society; not a society where the state is responsible for everything, and no one is responsible for the state“

Update:
Schauen Sie sich diese Wilden an, die den Tod Thatchers gefeiert haben!

Sozialistischer Richtungskampf in Würzburg

Am 30.03.2013 habe ich meine erste Nazi-Demo besucht. Eine Gruppe auswärtiger Neo-Nazis wollte aus irgend einem Grund in der Stadt demonstrieren, mit dem Motto habe ich mich mangels Interesse nicht befasst.

 

Überall Feinde des Pluralismus

Zunächst einmal fand ich es spannend, dass die Lokalzeitung Main-Post in einem Facebook-Posting das Verbot der Demonstration aus Sicherheitsbedenken, also aus Angst vor Randale von Gegendemonstranten, als „gute Nachricht“ bezeichnete. Wenn also eine politische Richtung gewaltbereit genug ist um die Grundrechte, und auch Neo-Nazis haben diese, zu beschneiden, so hält man das in den Würzburger Medien für eine gute Nachricht.

An sich sollte ich mich jetzt lang und breit darüber auslassen, dass die für diese Bewertung verantwortlichen Polizei-Beamten degradiert gehören, aber ich will es bei nur einem Absatz belassen. Daher nur kurz: Liebe Polizei. Es ist Eure Aufgabe, auch die Grundrechte von Neo-Nazis zu schützen. Mit der Anmeldung einer Demonstration mit legalem Thema, die Demonstrationen wurden ja nicht wegen nicht zulässigem Thema nicht genehmigt, habt Ihr die Demonstration mit allen Mitteln zu schützen! Im Zweifelsfall karrt eben dutzende Hundertschaften aus ganz Deutschland heran. Dass aber die Gewaltbereitschaft von Gegendemonstranten ausreicht um Neo-Nazis das Grundrecht (!) auf Demonstrationsfreiheit zu nehmen kann und darf nicht akzeptiert werden! Wenn wir anfangen Grundrechte nur noch selektiv zu verteilen sind es keine Grundrechte mehr!
Die Feinde einer pluralistischen Gesellschaft befanden sich also im Zusammenhang dieser Demonstration auf fast allen Seiten! Zunächst auf Seiten der Neo-Nazis, dann auf Seiten ihrer Gegendemonstranten, die Grundrechte unliebsamen Personen verweigern wollen (wie es übrigens ein faschistischer Staat macht). Auch auf Seiten der Medien hält man offensichtlich nichts vom Pluralismus, was in eine Reihe mit der örtlichen Polizei und Stadtverwaltung ist.

Wenigstens die Judikative bewies den Wert der Gewaltenteilung, indem sie die Demonstration der Neo-Nazis per Gerichtsbeschluss genehmigte. Danke an die Stadt für die in diesem Zusammenhang verschwendeten Steuergelder!

Nachdem die Demonstration nun also stattfand, wollte ich sie mir aus der Nähe ansehen. Einerseits wollte ich die Teilnehmer sehen, dann unter Umständen etwas von ihren Argumenten hören und schließlich um auch etwas von den Gegendemonstranten zu sehen.

 

Die Neo-Nazis

Die Neo-Nazis bildeten eine Gruppe von vielleicht 40 bis 50 Leuten. Mit einem Bekannten konnte ich ohne Probleme an sie heran gelangen, nur durch die aufgerüstete Polizeikette direkt um die Demonstranten wollte man mich nicht lassen. Das war mir allerdings auch nicht zu unangenehm, da ich an sich keine Ambition habe auf irgendeiner linksextremen „Outing-Seite“ per Foto in einer Nazidemo abgelbildet zu werden.

Einer der Demonstraten zeigte mir freundlich und bereitwillig seinen Pullover, der auf Vorder- und Rückseite „National und Sozialistisch“ stehen hatte. Als Teilnehmer einer Demonstration sollte ein Verheimlichen der eigenen Symbole wohl an sich auch seltsam sein, dachte ich.

Doch weit gefehlt. Ich wollte unbedingt ein Foto ihrer Fahne machen, die scheinbar die dieser „Kameradschaft“ ist. Dabei ist in einem Zahnrad ein Schwert mit einem Hammer gekreuzt. Ich war fasziniert von dem Verwenden kommunistischer Symbolik. Man konnte geradezu die Forderung nach „Arbeiter- und Kriegerräten“ erahnen.
Erstaunlicherweise weigerten sich die Demonstrationsteilnehmer aber, die Fahne für ein Foto von mir auszubreiten. Einer der Ordner versuchte zudem, permanent zwischen mir und der Fahne zu stehen, um so das Bild für ein Foto zu blockieren. Doch warum tritt man mit Fahnen auf einer Demonstration an, wenn man nicht will dass diese gesehen werden?

Daneben waren die kaiserlichen Farben Schwarz-Weiß-Rot häufig und einige lokale Farben. Auf Nachfrage wurde mir erklärt gelb-rot-gelb stehe für Baden. Das ist mir zwar bekannt, das Zeigen der Badischen Fahne hätte ich aber nicht erwartet. Aber wieso sollten Neo-Nazis auch die staatliche Neuordnung durch die „Besatzer“ akzeptieren? Macht also durchaus Sinn.

Was ich nur sehr lustig fand war, dass die Nationalen, die ihren Stolz auf das Vaterland, die Ehre des Vaterlandes usw. usf. ja so hoch halten, von richtiger Handhabung von Fahnen keine Ahnung hatten. So schliffen fast alle Fahnen zwischenzeitlich auf dem Boden. Wären sie wirklich am Hochhalten ihrer nationalen Symbole interessiert, würden sie dann die „heiligen Farben“ auf dem Boden schleifen lassen? Erschreckend, dass selbst die ach so patriotischen Neo-Nazis zu dumm für nationale Symbolik zu sein scheinen.

Die Nationalen und Sozialistischen „Kameraden“ demonstrierten übrigens scheinbar gegen „Ausbeuter“ und Zeitarbeit. So gab es mehrere Banner und Schilder, auf denen „arm trotz Arbeit“ oder Zeitarbeit ist Sklaverei stand. Dies wird weiter unten noch von Bedeutung sein.

Die Wahl zwischen Pest und Cholera

Etwa 200 Meter von dem Sammlungspunkt der Demonstration entfernt blockierten Gegendemonstranten die Straße und die Straßenbahnschienen. Die Linken (der Einfachheit halber wird hier nicht mehr differenziert. Wer sich unter LINKE und DKP Fahnen schwenkende mischt hat offensichtlich zumindest nichts gegen diese Parteien. Natürlich dürften die Gegendemonstranten eine heterogene Gruppe gewesen sein, aber des besseren Leseflusses zuliebe werden sie hier schlicht „Linke“ genannt.) bildeten einen Haufen, in dem mehrere LINKE und DKP-Fahnen zu sehen waren. Wie erwartet zeigten sich also unter den Gegendemonstranten Mitglieder von Parteien, die der Demokratie feindlich gegenüber stehen.

Für mich wird es immer ein Rätsel sein, wie sich aufrechte und ehrliche Demokraten, und dazu zähle ich an sich auch weite Teile der SPD und Teile der Grünen, zu gemeinsamen Demonstrationen mit der LINKE und der DKP einlassen können. Selbst die CSU nimmt häufig an „bunt statt braun“ Demos mit der DKP teil. Das ist so, als ob man sich freiwillig mit der Pest infiziert, weil man Angst vor Cholera hat. Sind die alle völlig geschichtsbild? Es war der SPD-„Wiedergründer“ nach der NS-Zeit, Kurt Schumacher, der „Kommunisten sind rot lackierte Faschisten“ gesagt hat. Wieso machen Demokraten mit „rot lackierten Faschisten“ gemeinsame Sache?

Doch egal. Die Linken verhielten sich wie erwartet. Die Demo der Neo-Nazis konnte lange nicht beginnen, da die Linken ihre Verachtung des Rechtsstaats mit einer Blockade der Straße demonstrierten. Auf diese Weise wollten sie den Neo-Nazis das verbriefte Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit nehmen.
Auch hier zeigte sich die Polizei wieder einmal von einer erbärmlichen Seite. Trotz einer enormen Truppenpräsenz konnte ich sicher 20 Mal ein „bitte räumen sie jetzt die Straße“ hören. Wie sollten linke Gegendemonstranten denn bitte die Polizei ernst nehmen, wenn sie immer nur höflich bittet? Wieso wurden all die Polizisten nicht eingesetzt, um Recht und Ordnung zu erhalten? Wieso wird der Rechtsstaat zugunsten einer „Deeskalationsstrategie“ außer Kraft gesetzt? Soll meine Lehre daraus sein, dass ich nur mit einer Reihe Anderer genügend gewaltbereit sein muss, um rechtmäßige Demonstrationen zu verhindern?

Nachdem die Straße endlich geräumt war, zog die Demonstration in Richtung Main. Mit meinem Bekannten ging ich zur Julius-Promenade, um dort wieder auf beide Gruppen zu treffen. Hier kam es zu dem lustigen Ereignis, dass die Linken ein „Es gibt kein Recht- auf Nazi-Propaganda“ skandierten. Überhaupt wirkten die im Stile von Fußball-Stadionsprächen gestalteten Sprechchöre äußerst einfach gehalten und wenig ansprechend. Ich sehe ein, dass das Ganze einfach sein soll, aber muss es wirklich auf einem stilistisch so niedrigem Niveau bleiben. Könnt Ihr nicht einmal einen der Intelligenteren unter Euch zum Entwerfen von schmissigen Sprüchen animieren?

 

Demonstration gegen Zeitarbeit und für Mindestlöhne ist Nazi-Propaganda!

Doch wieder schweife ich ab… Es gibt also kein Recht auf Nazi-Propaganda, so die Linke in Würzburg. Lustig wird das, wenn man bedenkt, dass die Neo-Nazis ja für Mindestlohn und gegen Zeitarbeit demonstrierten.

Was bedeutet das nun? Sind DKP und Linke nun für Zeitarbeit und gegen Mindestlohn? Oder betreiben sie etwa selbst Nazi-Propaganda?

Natürlich war es anders gemeint, das ist mir klar. Wenn Nazis etwas sagen ist es schlecht und man muss dagegen sein, selbst wenn man das Gleiche sagt. Ich bin immer wieder von der Vorstellung fasziniert, was die Grünen wohl machen würden wenn die NPD als wichtigsten Punkt im Wahlprogramm den Atomausstieg aufnehmen würde. Würden die Grünen dann neue Kernkraftwerke bauen lassen?

So oder so ist es allerdings eine Schande, dass die Gegendemonstranten gemeinsame Sache mit den Anhängern anti-pluralistischer Bewegungen wie der Linkspartei und der DKP machen. Auch ist es schändlich, sich einer Demonstration anzuschließen in der Gesetze gebrochen werden.

 

Wo sind hier Recht und Gesetz?

Was mich aber auch ärgert sind die Würzburger Verwaltung und Polizei. Als ich eine völlig harmlose Demonstration zum Gedenken an die in Afghanistan gestorbenen und gefallenen Soldaten angemeldet habe, machte man mir die Auflage, nicht mehr als 1 Deutschlandfahne dürfe je 25 Demonstranten mitgeführt werden. Sonst könnte es wie ein „Fahnenaufmarsch“ wirken. Unter den geschätzten 40 bis 50 Neo-Nazis zählte ich hingegen 18 Fahen, keine einzige davon in den Farben des demokratischen Deutschlands…

Wieso wurde mir verboten, was dort erlaubt wird?

Wieso wurde mir gesagt, als Veranstalter sei ich für die Demonstration verantwortlich, bei Gegendemonstrationen wird jedoch das Recht am laufenden Band gebrochen, ohne dass ein Veranstalter zur Rechenschaft gezogen wird?

Wieso setzt die Würzburger Exekutive bei gesetzestreuen Bürgern mit ungefährlichen Belangen harte Regelungen ein und durch, während Neo-Nazis und gewaltbereite Gegendemonstranten scheinbar freie Hand erhalten? Wie soll ich das verstehen?

Lee Greenwood ist ein Nazi!

zumindest wenn die deutschen Medien auf ihn aufmerksam werden!

schauen Sie sich nur diesen Auszug aus seinem „God bless the USA“ an!

And I’m proud to be an American,
where at least I know I’m free.
And I wont forget the men who died,
who gave that right to me.
-> Nationalchauvinistisch, Militaristisch, Volkstümelei

And I gladly stand up,
next to you and defend her still today.
‘ Cause there ain’t no doubt I love this land,
God bless the USA.
-> Übertriebene, plakative Heimatliebe. Militaristische Ankündigung in den Krieg zu ziehen

From the lakes of Minnesota,
to the hills of Tennessee.
Across the plains of Texas,
From sea to shining sea.
-> Manifestierung territorialer Ansprüche!

 

Ein Glück, dass der Mann zu keinem Echo nominiert ist. Sonst müsste man ihn sofort ausladen, diesen Nazi-Bastard!

 

(dank GEMA Proxy erforderlich) http://www.youtube.com/watch?v=Q65KZIqay4E&proxmate=us

Darum zahl‘ ich nicht! (5)

Auf den DWN ist ein längerer Artikel darüber, wie die Tagesschau die neu gegründete „Alternative für Deutschland“ braun einfärben will.

Dank #Demokratieabgabe wird hier mit Ihrem Geld die Leserschaft belogen und manipuliert. Ich bezahle nicht für ein Propagandainstrument, das in der Redaktion unbeliebte Parteien zu vernichten versucht.

Darum zahl‘ ich nicht (4)

Am 11.03.2013 berichtet die Tagesschau:

„Ein Erdbeben der Stärke 9 hatte damals den Nordosten des Landes erschüttert und eine bis zu 20 Meter hohe Tsunami-welle. In der Folge kam es zu einem Reaktorunglück im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen etwa 16.000 Menschen ums Leben. Tausende gelten immer noch als vermisst.

Wahr ist: Es kam lediglich eine Handvoll Menschen im Kernkraftwerk ums leben. Alle jedoch durch Herzinfarkte und Ertrinken. Bis heute gibt es keinen einzigen Strahlentoten durch den „Super-GAU“…

Bezahlt mit Ihrer Demokratieabgabe!

Darum zahl‘ ich nicht! (3)

Der GEZ-Sender 3Sat jubelt in seiner so oft unerträglichen „Kulturzeit“ den verstorbenen Diktator Hugo Chavez hoch – dank der „Demokratieabgabe“ auf Ihre Kosten!

Hier das Video und hier ein Kommentar dazu von Henryk M. Broder.

 

Darum zahl‘ ich nicht! (2)

Haben sie den „Amazon-Skandal“ mitbekommen? Eine Lügerei und Betrügerei, wie sie im Buche steht. Was auch immer sich diese Kretins von Journaillisten gedacht hat, der dafür verantwortlich war: Es wurde mit Ihrer „Demokratieabgabe“ finanziert!

Nicht mit mir!

Hier eine Zusammenfassung.

 

Update 08.04.2013

Inzwischen hat Meedia das Ganze noch etwas interessanter ausgeleuchtet. Nicht nur, dass die Aussagen einer Leiharbeiterin mutwillig verfälscht wurden. Es wurde auch eine Beschwerdemail, die als grobe Anklage dienen sollte, von den Autoren des Films frei erfunden! Die hr-Rechtsabteilung hat das inzwischen frei zugegeben, so der Meedia-Artikel.

Mir kam die ganze Geschichte von Anfang an spanisch vor. Schon alleine die verwendeten Stilmittel. Dunkle Beleuchtung, zerspringende Glasscheiben vor dem Firmenlogo… Alles Stilmittel, die auch aus einem billigen Horrorfilm stammen könnten.

 

Lügen sind eine Sache. Propaganda auch. Aber die Empfänger dieser Lügenpropaganda auch noch zum Bezahlen derselben zwingen zu wollen ist der Gipfel der Unverschämtheit. Deshalb werde ich NICHT bezahlen. NIEMALS! Die Schufte sollen mir die Polizei mit dem Gerichtsvollzieher schicken. Ich werde alleine bewaffneter Gewalt weichen.

Mein Gewissen erlaubt es mir nicht, für diesen Verein auch nur einen Cent zu bezahlen!

Geld ist die Wurzel allen Übels

Oder wie Francisco d’Aconia es in seiner berühmten Rede über Geld in Ayn Rands „Atlas Shrugged“ es ausdrückt (wirklich lesenswert, wenn Sie es noch nicht kennen):

„So you think that money is the root of all evil?“ said Francisco d’Aconia. „Have you ever asked what is the root of money? Money is a tool of exchange, which can’t exist unless there are goods produced and men able to produce them. Money is the material shape of the principle that men who wish to deal with one another must deal by trade and give value for value. Money is not the tool of the moochers, who claim your product by tears, or of the looters, who take it from you by force. Money is made possible only by the men who produce. Is this what you consider evil?

„When you accept money in payment for your effort, you do so only on the conviction that you will exchange it for the product of the effort of others. It is not the moochers or the looters who give value to money. Not an ocean of tears nor all the guns in the world can transform those pieces of paper in your wallet into the bread you will need to survive tomorrow. Those pieces of paper, which should have been gold, are a token of honor – your claim upon the energy of the men who produce. Your wallet is your statement of hope that somewhere in the world around you there are men who will not default on that moral principle which is the root of money. Is this what you consider evil?

„Have you ever looked for the root of production? Take a look at an electric generator and dare tell yourself that it was created by the muscular effort of unthinking brutes. Try to grow a seed of wheat without the knowledge left to you by men who had to discover it for the first time. Try to obtain your food by means of nothing but physical motions – and you’ll learn that man’s mind is the root of all the goods produced and of all the wealth that has ever existed on earth.

„But you say that money is made by the strong at the expense of the weak? What strength do you mean? It is not the strength of guns or muscles. Wealth is the product of man’s capacity to think. Then is money made by the man who invents a motor at the expense of those who did not invent it? Is money made by the intelligent at the expense of the fools? By the able at the expense of the incompetent? By the ambitious at the expense of the lazy? Money is made – before it can be looted or mooched – made by the effort of every honest man, each to the extent of his ability. An honest man is one who knows that he can’t consume more than he has produced.

„To trade by means of money is the code of the men of good will. Money rests on the axiom that every man is the owner of his mind and his effort. Money allows no power to prescribe the value of your effort except by the voluntary choice of the man who is willing to trade you his effort in return. Money permits you to obtain for your goods and your labor that which they are worth to the men who buy them, but no more. Money permits no deals except those to mutual benefit by the unforced judgment of the traders. Money demands of you the recognition that men must work for their own benefit, not for their own injury, for their gain, not their loss – the recognition that they are not beasts of burden, born to carry the weight of your misery – that you must offer them values, not wounds – that the common bond among men is not the exchange of suffering, but the exchange of goods. Money demands that you sell, not your weakness to men’s stupidity, but your talent to their reason; it demands that you buy, not the shoddiest they offer, but the best your money can find. And when men live by trade – with reason, not force, as their final arbiter – it is the best product that wins, the best performance, then man of best judgment and highest ability – and the degree of a man’s productiveness is the degree of his reward. This is the code of existence whose tool and symbol is money. Is this what you consider evil?

„But money is only a tool. It will take you wherever you wish, but it will not replace you as the driver. It will give you the means for the satisfaction of your desires, but it will not provide you with desires. Money is the scourge of the men who attempt to reverse the law of causality – the men who seek to replace the mind by seizing the products of the mind.

„Money will not purchase happiness for the man who has no concept of what he wants; money will not give him a code of values, if he’s evaded the knowledge of what to value, and it will not provide him with a purpose, if he’s evaded the choice of what to seek. Money will not buy intelligence for the fool, or admiration for the coward, or respect for the incompetent. The man who attempts to purchase the brains of his superiors to serve him, with his money replacing his judgment, ends up by becoming the victim of his inferiors. The men of intelligence desert him, but the cheats and the frauds come flocking to him, drawn by a law which he has not discovered: that no man may be smaller than his money. Is this the reason why you call it evil?

„Only the man who does not need it, is fit to inherit wealth – the man who would make his own fortune no matter where he started. If an heir is equal to his money, it serves him; if not, it destroys him. But you look on and you cry that money corrupted him. Did it? Or did he corrupt his money? Do not envy a worthless heir; his wealth is not yours and you would have done no better with it. Do not think that it should have been distributed among you; loading the world with fifty parasites instead of one would not bring back the dead virtue which was the fortune. Money is a living power that dies without its root. Money will not serve that mind that cannot match it. Is this the reason why you call it evil?

„Money is your means of survival. The verdict which you pronounce upon the source of your livelihood is the verdict you pronounce upon your life. If the source is corrupt, you have damned your own existence. Did you get your money by fraud? By pandering to men’s vices or men’s stupidity? By catering to fools, in the hope of getting more than your ability deserves? By lowering your standards? By doing work you despise for purchasers you scorn? If so, then your money will not give you a moment’s or a penny’s worth of joy. Then all the things you buy will become, not a tribute to you, but a reproach; not an achievement, but a reminder of shame. Then you’ll scream that money is evil. Evil, because it would not pinch-hit for your self-respect? Evil, because it would not let you enjoy your depravity? Is this the root of your hatred of money?

„Money will always remain an effect and refuse to replace you as the cause. Money is the product of virtue, but it will not give you virtue and it will not redeem your vices. Money will not give you the unearned, neither in matter nor in spirit. Is this the root of your hatred of money?

„Or did you say it’s the love of money that’s the root of all evil? To love a thing is to know and love its nature. To love money is to know and love the fact that money is the creation of the best power within you, and your passkey to trade your effort for the effort of the best among men. It’s the person who would sell his soul for a nickel, who is the loudest in proclaiming his hatred of money – and he has good reason to hate it. The lovers of money are willing to work for it. They know they are able to deserve it.

„Let me give you a tip on a clue to men’s characters: the man who damns money has obtained it dishonorably; the man who respects it has earned it.

„Run for your life from any man who tells you that money is evil. That sentence is the leper’s bell of an approaching looter. So long as men live together on earth and need means to deal with one another – their only substitute, if they abandon money, is the muzzle of a gun.

„But money demands of you the highest virtues, if you wish to make it or to keep it. Men who have no courage, pride, or self-esteem, men who have no moral sense of their right to their money and are not willing to defend it as they defend their life, men who apologize for being rich – will not remain rich for long. They are the natural bait for the swarms of looters that stay under rocks for centuries, but come crawling out at the first smell of a man who begs to be forgiven for the guilt of owning wealth. They will hasten to relieve him of the guilt – and of his life, as he deserves.

„Then you will see the rise of the double standard – the men who live by force, yet count on those who live by trade to create the value of their looted money – the men who are the hitchhikers of virtue. In a moral society, these are the criminals, and the statutes are written to protect you against them. But when a society establishes criminals-by-right and looters-by-law – men who use force to seize the wealth of disarmed victims – then money becomes its creators‘ avenger. Such looters believe it safe to rob defenseless men, once they’ve passed a law to disarm them. But their loot becomes the magnet for other looters, who get it from them as they got it. Then the race goes, not to the ablest at production, but to those most ruthless at brutality. When force is the standard, the murderer wins over the pickpocket. And then that society vanishes, in a spread of ruins and slaughter.

„Do you wish to know whether that day is coming? Watch money. Money is the barometer of a society’s virtue. When you see that trading is done, not by consent, but by compulsion – when you see that in order to produce, you need to obtain permission from men who produce nothing – when you see that money is flowing to those who deal, not in goods, but in favors – when you see that men get richer by graft and by pull than by work, and your laws don’t protect you against them, but protect them against you – when you see corruption being rewarded and honesty becoming a self-sacrifice – you may know that your society is doomed. Money is so noble a medium that it does not compete with guns and it does not make terms with brutality. It will not permit a country to survive as half-property, half-loot.

„Whenever destroyers appear among men, they start by destroying money, for money is men’s protection and the base of a moral existence. Destroyers seize gold and leave to its owners a counterfeit pile of paper. This kills all objective standards and delivers men into the arbitrary power of an arbitrary setter of values. Gold was an objective value, an equivalent of wealth produced. Paper is a mortgage on wealth that does not exist, backed by a gun aimed at those who are expected to produce it. Paper is a check drawn by legal looters upon an account which is not theirs: upon the virtue of the victims. Watch for the day when it becomes, marked: ‚Account overdrawn.‘

„When you have made evil the means of survival, do not expect men to remain good. Do not expect them to stay moral and lose their lives for the purpose of becoming the fodder of the immoral. Do not expect them to produce, when production is punished and looting rewarded. Do not ask, ‚Who is destroying the world?‘ You are.

„You stand in the midst of the greatest achievements of the greatest productive civilization and you wonder why it’s crumbling around you, while you’re damning its life-blood – money. You look upon money as the savages did before you, and you wonder why the jungle is creeping back to the edge of your cities. Throughout men’s history, money was always seized by looters of one brand or another, but whose method remained the same: to seize wealth by force and to keep the producers bound, demeaned, defamed, deprived of honor. That phrase about the evil of money, which you mouth with such righteous recklessness, comes from a time when wealth was produced by the labor of slaves – slaves who repeated the motions once discovered by somebody’s mind and left unimproved for centuries. So long as production was ruled by force, and wealth was obtained by conquest, there was little to conquer. Yet through all the centuries of stagnation and starvation, men exalted the looters, as aristocrats of the sword, as aristocrats of birth, as aristocrats of the bureau, and despised the producers, as slaves, as traders, as shopkeepers – as industrialists.

„To the glory of mankind, there was, for the first and only time in history, a country of money – and I have no higher, more reverent tribute to pay to America, for this means: a country of reason, justice, freedom, production, achievement. For the first time, man’s mind and money were set free, and there were no fortunes-by-conquest, but only fortunes-by-work, and instead of swordsmen and slaves, there appeared the real maker of wealth, the greatest worker, the highest type of human being – the self-made man – the American industrialist.

„If you ask me to name the proudest distinction of Americans, I would choose – because it contains all the others – the fact that they were the people who created the phrase ‚to make money‘. No other language or nation had ever used these words before; men had always thought of wealth as a static quantity – to be seized, begged, inherited, shared, looted, or obtained as a favor. Americans were the first to understand that wealth has to be created. The words ‚to make money‘ hold the essence of human morality.

„Yet these were the words for which Americans were denounced by the rotted cultures of the looters‘ continents. Now the looters‘ credo has brought you to regard your proudest achievements as a hallmark of shame, your prosperity as guilt, your greatest men, the industrialists, as blackguards, and your magnificent factories as the product and property of muscular labor, the labor of whip-driven slaves, like the pyramids of Egypt. The rotter who simpers that he sees no difference between the power of the dollar and the power of the whip, ought to learn the difference on his own hide – as, I think, he will.

„Until and unless you discover that money is the root of all good, you ask for your own destruction. When money ceases to be the tool by which men deal with one another, then men become the tools of men. Blood, whips and guns – or dollars. Take your choice – there is no other – and your time is running out.“