Bundesregierung rät Juden, ihre Kippa nicht zu tragen

Der Antisemitismus wächst rapide und die Gefahr für Juden steigt inzwischen auf so ein Niveau, dass die Bundesregierung selbst Juden davor warnt, die Kippa zu tragen.

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Auch wenn Ihnen „Faktenfinder“ und politische Organisationen etwas anderes erzählen wollen, der Hintergrund der Täter ist recht eindeutig, wenn man die Opfer fragt:

Wenig überraschend liegt Deutschland bei den Übergriffen durch muslimische Extremisten vorne, 41 Prozent aller Übergriffe wurden als von Muslimen ausgehend identifiziert. Bei Europaweit weniger als 5% Muslimen konnten die Opfer 30 Prozent der Angreifer als Muslime identifizieren, 21 Prozent als linksextrem und 13 Prozent als rechtsextrem.

„With respect to the most serious incident of antisemitic harassment, on average, across the 12 Member States surveyed, the most frequently mentioned categories for perpetrators were: ‘someone else I cannot describe’ (31 %); ‘someone with an extremist Muslim view’ (30 %); ‘someone with a left-wing political view’ (21 %); ‘work or school/college colleague’ (16 %); ‘teenager or group of teenagers’ (15 %); ‘an acquaintance or friend’ (15 %); ‘someone with a right-wing political view’ (13 %); ‘someone else I can describe’ (13 %).“

https://fra.europa.eu/sites/default/files/fra_uploads/fra-2018-experiences-and-perceptions-of-antisemitism-survey_en.pdf S. 52f.

2013, also vor der großen Zuwanderung, sahen die Zahlen noch so aus:

„Im Hinblick auf den schwerwiegendsten Vorfall antisemitischer Belästigung aus den letzten fünf Jahren nannten beispielsweise 27 % der Befragten jemanden mit extremistisch muslimischer Orientierung, 22 % jemanden mit linksgerichteter politischer Orientierung und 19 % jemanden mit rechtsgerichteter politischer Orientierung als Täter.

http://fra.europa.eu/sites/default/files/fra-2013-discrimination-hate-crime-against-jews-eu-member-states_de.pdf

Der Anteil der Muslime an den Übergriffen stieg also von 27 auf 30 Prozent, linke Übergriffe blieben fast stabil mit einem Rückgang von einem Prozent auf 21 Prozent und rechtsextreme Übergriffe fielen von 19 auf 13 Prozent.

Ich hatte schon in meinem Buch zur Flüchtlingskrise von 2015 auf die letzte Studie zum Thema verwiesen und einen massiven Anstieg des Antisemitismus in Deutschland prognostiziert:

Weiterer Antisemitismus wird importiert

Wann immer Israel in den letzten Jahren in einen Waffengang mit der Terrororganisation Hamas verwickelt war, konnte man sehen, wie sehr Deutschland neuen Antisemitismus importiert hat. Nicht, dass der Hass auf Juden in Deutschland jemals ausgerottet gewesen wäre, doch seitdem die muslimische Bevölkerung in Deutschland wächst, erhalten Antisemiten von rechts und links Nachwuchs durch islamischen Antisemitismus. So konnte man 2014 in Deutschland hören, wie der Slogan „Hamas, Hamas – Juden ins Gas” gebrüllt wurde.[http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article130133483/Linke-und-Rechtsextreme-protestieren-gegen-Israel.html abgerufen am 24.02.2016.] Schon seit Jahren liest man entsprechende Berichte, dass Juden immer mehr von muslimischem Antisemitismus in Deutschland bedroht sind. In den Schulen deutscher Großstädte ist „Jude” inzwischen sogar als Schimpfwort etabliert.[https://www.ndr.de/info/sendungen/das_forum/Angst-vor-antisemitischen-Schuelern,sendung415402.html abgerufen am 27.02.2016.] Kein Wunder daher, dass sich auch Israelis Sorgen darüber machen, dass künftig immer mehr Muslime in Deutschland leben werden.[http://www.welt.de/politik/deutschland/article153005146/Israelis-besorgt-ueber-mehr-Muslime-in-Deutschland.html abgerufen am 07.03.2016.]
Unter den jetzt zuwandernden Menschen kommen vor allem solche, die in Gesellschaften aufgewachsen sind, in denen der Hass auf Israel und der Hass auf Juden den Kindern von klein auf eingeimpft wurde und wird. Lokale Fernsehsender zeigen antisemitische Fernsehserien, die mit ältesten Verleumdungen und Schauermärchen über Juden arbeiten. Ob sie nun als Brunnenvergifter oder als Schlächter von Kindern, mit deren Blut sie Mazzen backen, dargestellt werden; sogar die Schulbücher sind voll mit dem Hass auf Juden. Gerade auch Syrien war immer einer der Vorreiter des Hasses auf Israel und einer der erbittertsten staatlichen Gegner Israels.[http://www.welt.de/debatte/kommentare/article149944120/Was-wird-aus-dem-Judenhass-der-Fluechtlinge.html abgerufen am 27.02.2016.] In dem Land ist sogar eine nationalsozialistische Partei mit einem abgewandelten Hakenkreuz als Parteilogo, die Syrische Sozial-Nationalistische Partei, an dem Regierungsbündnis der „Nationalen Progressiven Front” beteiligt.[Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Syrische_Sozial-Nationalistische_Partei#Die_Partei_in_Syrien und https://de.wikipedia.org/wiki/Nationale_Progressive_Front abgerufen am 27.02.2016.] Entsprechend nehmen die Sorgen auch unter den hiesigen Juden[http://www.tagesspiegel.de/politik/juden-in-berlin-sorge-vor-neuem-antisemitismus-wegen-fluechtlingen/12455444.html abgerufen am 27.02.2016.] zu. Auch in Österreich finden sich Vertreter dieser Glaubensrichtung, die ihre Ängste inzwischen offen äußern. So sagte der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wiens am 21. September 2015 im Kurier:[http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/4828778/Wie-viel-Antisemitismus-importieren-wir-eigentlich-gerade abgerufen am 27.02.2016.]

„Die Hunderttausenden, die aus Syrien oder Afghanistan nach Europa kommen, waren einem über Jahrzehnte zu besonderer Aggressivität herangewachsenen Antisemitismus ausgesetzt. In Schulbüchern, Zeitungen, im Fernsehen und sozialen Netzwerken wird Judenhass gelehrt und eingefordert. Terror gegen Israelis wird in den Herkunftsländern ebenso bejubelt wie die islamistischen Angriffe auf jüdische Schulen, Synagogen oder jüdische Museen im Westen. Wie sich der latente Antisemitismus unter vielen der rund 20Millionen Muslimen in Europa entladen kann, haben wir in den vergangenen Jahren leider viel zu oft erlebt.“

In der Tat sind die bisherigen Erfahrungen verheerend. Muslime stellten 2010 nur 3,8% der Bevölkerung in der EU.[https://en.wikipedia.org/wiki/Islam_in_Europe abgerufen am 27.02.2016.] Dennoch[http://fra.europa.eu/sites/default/files/fra-2013-discrimination-hate-crime-against-jews-eu-member-states_de.pdf Seite 31 und http://www.pewresearch.org/fact-tank/2015/11/17/5-facts-about-the-muslim-population-in-europe/ abgerufen am 27.02.2016.] ergab eine Studie der Europäischen Union, die Juden nach ihren Erfahrungen mit antisemitischen Vorfällen befragte, ein bestürzendes Ergebnis: „Im Hinblick auf den schwerwiegendsten Vorfall antisemitischer Belästigung aus den letzten fünf Jahren nannten beispielsweise 27 % der Befragten jemanden mit extremistisch muslimischer Orientierung, 22 % jemanden mit linksgerichteter politischer Orientierung und 19 % jemanden mit rechtsgerichteter politischer Orientierung als Täter.[http://fra.europa.eu/sites/default/files/fra-2013-discrimination-hate-crime-against-jews-eu-member-states_de.pdf Seite 13. Abgerufen am 27.02.2016.]”
Ungeachtet der Tatsache, dass nur 3,8% der Bevölkerung Muslime waren, hatten Juden ihre schwersten antisemitischen Erlebnisse in den letzten Jahren mit Muslimen. Ein sprunghaftes Anwachsen der muslimischen Bevölkerung in Europa und in Deutschland im Besonderen wird das Problem nur verschärfen, vor allem auch deshalb, weil nicht wenige der Menschen aus Kriegsgebieten kommen und durch die Erfahrungen möglicherweise enthemmter sind als in Europa aufgewachsene Muslime. Entsprechend darf es vermutlich nicht verwundern, dass etwa 50% der „Flüchtlinge” Sympathien für Hitler bekundeten.[Siehe hier letzter Absatz: http://www.onleihe.de/static/content/zeit_de_p/20151001/DZ_40_15_P/vDZ_40_15_P.pdf abgerufen am 02.03.2016.]

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Mein letztes Buch befasst sich mit der „Flüchtlingskrise“ und ist hier käuflich zu erwerben: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird.

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