Bengazigate – Failure in Chief Obama

Als am 11. September das amerikanische Konsulat in Bengasi (engl. Bengazi) angegriffen wurde, starben neben dem Botschafter für Libyen auch drei weitere Amerikaner. Zwei Wochen lang versuchte der US-Präsident den Angriff als spontanen Protest gegen einen Film zu verkaufen, bis er endlich zugab, dass es tatsächlich ein Terroranschlag war.
Inzwischen entwickelt sich das Ganze zu einem Skandal, den John McCain als “worst cover-up I have seen in my lifetime” bezeichnet.

Obama-Administration log von Anfang an.
Als sich der Rauch über den zwei angegriffenen Anlagen in Bengasi noch nicht verzogen hatte, gab Obama eine Erklärung an die Presse. Er erklärte, der Angriff sein ein Protest gegen den in Kalifornien gedrehten Film. Tatsächlich ist inzwischen bekannt, dass nur zwei Stunden nach Beginn des Angriffs – zu diesem Zeitpunkt fanden noch stundenlang Gefechte statt – bereits eine Email mit einem Bekennerschreiben einer radikalislamischen Organisation eingegangen war. Zwei Wochen lang log Obama, während sich Hillary Clinton nicht zu schade war, dem Vater eines Der Opfer zu sagen: “Wir werden den Macher des Films verfolgen und einsperren”, ohne die Mörder seines Sohnes mit einem Wort zu erwähnen.

Führung verweigert Hilfe für das Konsulat
Inzwischen kommen mehr und mehr Details ans Licht. Schon wenige Minuten nach Beginn des Angriffs um 21:40 Uhr Ortszeit bat der ex-SEAL Tyrone Woods, der sich in einem CIA-Safehouse 2km vom Konsulat entfernt aufhielt, seine Vorgesetzten um die Erlaubnis mit seinem Team den Angegriffenen zu Hilfe kommen zu dürfen. Dies wurde ihm nicht gestattet.
Das Konsulat wurde unterdessen aus mehreren Richtungen gestürmt, die nur sechs Sicherheitsbeamten waren völlig überfordert und zogen sich mit dem Botschafter rasch in einen Sicherheitsraum zurück. Dort konnten die Angreifer sie zwar nicht erreichen, sie verteilten jedoch Kraftstoff und zündeten das Gelände an. In der Folge kam der Botschafter mit einem seiner Mitarbeiter wegen Rauchvergiftung ums Leben.
Einige Zeit später bat Woods erneut darum, helfen zu dürfen. Wieder wurde es ihm verweigert, diesmal ignorierte er allerdings seine Befehle. Auf eigene Faust schlug er sich unter Missachtung seiner Befehle zum Konsulat durch, wo er mit seinem Team die Überlebenden rettete. Für Botschafter Stevens kam er jedoch zu spät. Hätte man ihm umgehend die Erlaubnis gegeben zur Hilfe zu eilen, wäre es möglicherweise anders ausgegangen.

Weitere Angriffe folgen auf die CIA-Einrichtung
Woods Team schlug sich zusammen mit den Überlebenden zum CIA-Safehouse durch. Auf dem Weg dahin wurden sie angegriffen, konnten sich aber mit zwei platten Reifen durchschlagen. Auf dem Gelände stießen acht Sicherheitsleute zu ihnen, die inzwischen aus Tripolis eingeflogen wurden. Das 400 Meilen entfernte Tripolis schickte selbständig die Verstärkung, die es entbehren konnte, von den 480 Meilen entfernten Basen in Italien war jedoch bis dato kein Flugzeug gestartet.
Wenig später wurde das CIA-Gelände ebenfalls angegriffen. Tyrone Woods verteidigte das Gelände zusammen mit den anderen Sicherheitskräften. Dabei befand sich der ex-SEAL zusammen mit einem Kollegen auf dem Dach des Gebäudes und verteidigte die Anlage mit Maschinengewehren.
Von diesem Aussichtspunkt machten sie eine Mörserstellung aus, die von den Angreifern besetzt war. Sie hatten einen Laser bei sich, mit dem sie die Mörserstellung markierten und ein drittes Mal um Hilfe baten.
Erneut wurde ihnen die Hilfe verweigert. Selbst bei sehr pessimistischen Annahmen zur Bereitschaft der Einheiten auf den italienischen Basen hätten inzwischen jedoch längst F-16 und AC-130 über dem Gelände kreisen müssen. Da diesen jedoch keine entsprechenden Befehle gegeben wurden, blieben die Amerikaner auf dem CIA-Gelände weiterhin auf sich gestellt.

Mörserfeuer tötet weitere Amerikaner
Als der Mörser schließlich das Feuer eröffnete, zeigte er die genaue Vorbereitung der Angreifer. Nach nur einem Fehlschuss lag bereits die zweite Granate im Ziel. Sie, oder die folgende dritte Granate tötete Tyrone Woods und seinen Kameraden auf dem Dach. Die einzige Erklärung neben ausführlicher Vorbereitung kann nur eine enorme Erfahrung der Schützen sein, was für „empörte Demonstranten“ nicht gerade zu erwarten ist.
Entlastung kam dann endlich durch eine amerikafreundliche Miliz, die durch mit schweren Maschinengewehren bewaffneten Technicals die Lage entschärften. Hilfe von den starken amerikanischen Streitkräften der Region erfolgte zu keinem Zeitpunkt.

Der Präsident log – und das bewusst!
Möglicherweise um das offensichtliche Scheitern der US-Politik im Nahen Osten zu verschleiern entschied sich die US-Regierung dazu, die Angriffe in Bengasi auf den lächerlichen Film zu schieben. Im Prinzip wurde das Ganze zwei Wochen lang als eine Art aus dem Ruder gelaufenen Flashmob verkauft. Dabei lag bereits zwei Stunden nach Beginn der Angriffe eine Email von Ansar al-Sharia vor, die klar machte, dass die Terrororganisation die Angriffe klar geplant hatte. Auch das FBI wies in einem Briefing am nächsten Tag deutlich auf die terroristische Komponente des Angriffs hin. Dennoch erklärten sowohl der CIA-Chef Petraeus, wie auch Präsident Obama zwei Wochen lang, es seien nur spontane Reaktionen auf den Film gewesen. Obama stellte sich wenige Tage nach dem Angriff sogar vor die UN-Vollversammlung und wies in seiner Rede achtmal auf den Film hin.
All dies geschah, obwohl alle Beweise zu diesem Zeitpunkt vorlagen, dass es ein geplanter terroristischer Angriff war.

Wahlkampfgeld war wichtiger als die Sicherheit der eigenen Leute
Noch ist es unklar, was genau passiert ist. Es gibt inzwischen die Aussagen eines Oberstleutnants, dass Obama die Live-Feeds des Angriffs verfolgt habe. Die Entwicklung in Libyen war ihm jedoch so egal, dass er lieber zu einem Fundraiser in Las Vegas flog, um Geld für seinen Wahlkampf zu erlangen. Anschließend sei er schlafen gegangen.
Wenn man bedenkt, dass seine ureigene Aufgabe als CiC gerade die Verteidigung amerikanischen Lebens ist, schockiert diese Gleichgültigkeit umso mehr.

Hilfe wurde verweigert
Drei mal riefen die CIA-Leute vor Ort um Hilfe, drei mal wurde ihr Bitten ignoriert. Die Flugzeit für eine der AC-130 Spectre wäre wohl unter einer Stunde gelegen. Dennoch tauchte in sieben Stunden Gefechte nicht eine der Maschinen über Bengasi auf. Die F-16 hätten die Distanz gar wohl in unter einer halben Stunde bewältigen können, blieben jedoch ebenfalls am Boden.
Laut unbestätigten Gerüchten soll General Ham, der Oberbefehlshaber von AFRICOM unmittelbar nach Beginn des Angriffs auf das Konsulat eine Einsatzgruppe zusammen gestellt haben. Er bat um Erlaubnis, diese umgehend in Marsch zu setzen. Ihm wurde jedoch befohlen, nichts zu machen! Als er sich danach unmittelbar entschloss seine Befehle zu ignorieren um den Angegriffenen zu Hilfe zu eilen, soll er umgehend von seinem Stellvertreter von seinen Aufgaben entbunden worden sein. Überprüfbar ist das zum jetzigen Zeitpunkt nicht, nicht zuletzt weil die Akten und Unterlagen zu den Angriffen umgehend als „Top Secret“ eingestuft wurden.
Laut eigenen Aussagen hat General Ham übrigens keine Anfrage erhalten zu helfen.

Medien schweigen weitgehend
Erschreckend dabei ist, dass ein guter Teil der US-Medien die Ereignisse weitgehend ignoriert. Während der Skandal bei FOX-News auch während des Hurricane Sandy ein Hauptthema bleibt und der Sender ständig weiter recherchiert, bleiben die „Mainstream-Medien“ stumm. Da ich davon ausgehe, dass auch in Deutschland niemand über diesen unglaublichen Skandal berichtet, habe ich diese Zusammenfassung geschrieben.

Die Verteidigung der US-Anlagen wurde trotz Angriffen geschwächt, nicht verstärkt!
Der Skandal über den Angriff selber ist oben nach aktuellem Stand geschildert, Nicht vergessen werden darf jedoch, dass in den sechs Monaten vor dem Angriff mehr als 30 Mann aus dem Sicherheitspersonal aus Libyen abgezogen wurde. Dies geschah, obwohl die Botschaft vor Ort mehrfach um eine Verstärkung der Sicherheit gebeten hat. Schon im Sommer gab es einen Bombenanschlag auf die Botschaft, wo die Außenmauer durchbrochen wurde. Auch soll die Libysche Regierung den USA mitgeteilt haben, dass sie die Kontrolle über die Kyrenaika verloren habe! Statt die Verteidigung zu verstärken wurde sie jedoch durch Obama geschwächt.

Romney bleibt staatsmännisch
Erstaunlich bleibt dabei, dass der republikanische Präsidentschaftskandidat den Skandal nicht aufgreift. Offensichtlich hat man sich im Lager der GOP dazu entschieden, staatsmännisch zu bleiben und keinen Wahlkampf auf dem Rücken toter Landsleute zu machen. Damit beweist Romney die Souveränität, die sein Konkurrent im Zusammenhang mit der Tötung Osama bin-Ladens so unheimlich vermissen ließ.

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