Lebt Wohl, Netzfrauen

Liebe Netzfrauen, wie ich lesen konnte, verlasst Ihr uns und geht in den Ruhestand.

Gut, man hat Euch „Hetzfrauen“ genannt, „Zentralrat der alarmistischen Verschwörungstheoretiker“ oder gerätselt, ob Ihr nicht insgeheim ein frauenfeindliches Projekt seid, das „geschaffen [wurde], um Frauen im Allgemeinen als hysterische, jede Rationalität durch Emotionen erstickende und die Wissenschaft ignorierende Weiber darzustellen“. Immerhin hat Euch ja auch psiram einen schönen großen Eintrag gewidmet.

Wie aber, frage ich mich, soll die Welt künftig davon erfahren, dass der gefährlichste Moment in der Geschichte der Menschheit in Fukushima war? Das Fukushima, bei dem man in Japan inzwischen der Ansicht ist, dass es besser gewesen wäre, die Menschen gar nicht erst zu evakuieren.  Schließlich ist niemand durch die Verstrahlung gestorben, während die Universität Stanford 600 Todesopfer durch die Evakuierung berechnet. Ohne jede Evakuierung hätte es möglicherweise 30 Todesopfer durch die Strahlen gegeben.

Aber gut. Am „gefährlichsten“ ist bei Euch ja jede Menge.

Als Mann habe ich mich an Eurer Erklärung dann aber doch gestoßen:

Wir haben unser Haushaltsgeld in die Netzfrauen gesteckt, waren sparsam, um uns das leisten zu können.

Soll das etwa heißen, Ihr habt das Geld Eurer Männer, das für Essen, Putzmittel und Ähnliches vorgesehen war, für die Webseite „Netzfrauen“ ausgegeben? Eure Toiletten sind schmutzig, die Zimmer nicht gesaugt und es gibt nur Wasser und Brot, damit Ihr diese Hetzsei… äh, ich meine Webseite finanzieren könnt? Das ist dann aber doch nicht besonders schnieke.

Immerhin gibt es dann jetzt wieder etwas zu beißen für Eure Männer. 😉

#IchwähleMerkel

Ich finde, wir sollten unserer großartigen Kanzlerin Respekt zollen und öffentlich machen, warum wir sie alle wiederwählen werden. Dazu schlage ich den Hashtag #IchwähleMerkel vor, nach dem der Grund dafür genannt wird.

Beispielsweise:

  • #IchwähleMerkel, weil#106,3% Wachstum von Gruppenvergewaltigungen Deutschland spannend für Frauen macht.
  • #IchwähleMerkel, weil ich endlich weiß, wie sich alltägliche Terrorgefahr anfühlt.
  • #IchwähleMerkel, weil +1Mio Sozialhilfeempfänger schon #12,2% Mordrate wert sein müssen.
  • #IchwähleMerkel, weil 600 Terrorismusprozesse alleine 2017 eine Bereicherung sind
  • #IchwähleMerkel, weil immer mehr Stadtviertel nachts zum Abenteuergebiet werden.
  • #IchwähleMerkel, weil mich endlich Freunde aus Israel fragen, ob ich gesund bin, statt andersherum.
  • #IchwähleMerkel, weil 533 Milliarden Haftungrisiko für die „Eurorettung“ ein Klacks sind.
  • #IchwähleMerkel, weil in der Erdbeben- und Tsunami-Region Deutschland aus der Kernenergie ausgestiegen wird.

 

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Willkommen in der Realität

Die Lausitzer Rundschau berichtet über einen ehemaligen Mitarbeiter einer Tischlerei aus Syrien, dem fristlos gekündigt wurde. Der Inhaber wird in dem Artikel zitiert:

Die so genannten Flüchtlinge können und wollen sich nicht an unsere Normen und Gegebenheiten anpassen. So deutlich muss ich es sagen. Mehr als untergeordnete Hilfsarbeiten sind trotz des großen Egos dieses Personenkreises nicht möglich. Und dass ein Mitarbeiter mehrmals unentschuldigt fehlt, bin ich nicht gewohnt und ist in keiner Weise tolerierbar, weil es für mich zu großen wirtschaftlichen Schäden und zum Imageverlust führt“, sagt Harald Schneider. „Ein solches Verhalten wie von Rami Saleh gibt es in einem deutschen Handwerksbetrieb nicht und begründet mehr als genug die fristlose Kündigung. Wir sind nicht in Syrien.“ Für ihn stellt sich nach seinen Erfahrungen die Frage, wie es mit den Flüchtlingen weitergehen soll: „Einstellen kann man solche Personen nicht.

Schon vor anderthalb Jahren schrieb ich in meinem von den Kritikern überschwänglich gelobten Buch:

 

Eine Integration über Arbeitsplätze wird nicht erfolgen

Die Integration der Zuwanderer wird in der Masse scheitern. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich keine Arbeit für einen Großteil der Kommenden finden wird.[Siehe: http://www.welt.de/wirtschaft/article147414532/Die-meisten-Fluechtlinge-finden-keinen-Job.html abgerufen am 21.02.2016.] Tatsächlich brauchen 90% dieser Menschen Sozialhilfe.[http://www.welt.de/wirtschaft/article147414532/Die-meisten-Fluechtlinge-finden-keinen-Job.html abgerufen am 21.02.2016.] In einer, inzwischen optimistisch wirkenden Schätzung, erklärte die Ministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, noch 2015, dass durch die Zuwanderung bis zu einer Million zusätzlicher Hartz IV-Empfänger zu erwarten seien.[http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nahles-rechnet-mit-einer-million-mehr-hartz-iv-empfaengern-13847788.html abgerufen am 21.02.2016.]
Die Gründe dafür sind vielschichtig. In der Regel sind die Kommenden einfach zu schlecht ausgebildet, um sich zeitnah in Arbeitsplätze vermitteln zu lassen. Selbst jene, die eine Ausbildung haben, sind oftmals unbrauchbar. Was an sich selbstredend sein sollte, war für Teile der deutschen Öffentlichkeit dennoch überraschend: Menschen aus Schwellenländern sind nicht auf die Arbeit in einem Hochtechnologieland vorbereitet. Wer in Bagdad als Schreiner tätig war, der hat dort das Arbeiten mit der Säge und dem Handhobel gelernt. In Deutschland ist der Schreiner dagegen gerne mit einem Computersystem ausgestattet, das solche Arbeiten auf Knopfdruck erledigt. Statt einem „Schreiner” ist hier also eher eine Mischung aus Ingenieur, Architekten, Maschinenführer, Mechaniker und Techniker gefragt, auch wenn diese Mischung unterschiedlicher Kompetenzen weiterhin als „Schreiner” firmiert.
Neben den völlig fehlenden Sprachkenntnissen, die eine Anstellung naturgemäß ebenfalls dramatisch erschweren, kommt eine enorme Abbrecherquote bei den Auszubildenden hinzu. So sollen etwa 70% der Zuwanderer aus dem Irak, Syrien und Afghanistan ihre Ausbildungen wieder abbrechen. Unter den Deutschen liegt die Abbrecherquote dagegen bei nur 25%.[http://www.metropolico.org/2015/10/15/70-prozentige-abbrecherquote-bei-azubis/ abgerufen am 21.02.2016.] In einem Artikel in der FAZ schätzte ein mit „unbetreuten jugendlichen Flüchtlingen” befasster Experte, dass von 100 bis 150 unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen nur einer eine Ausbildung mache.[http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/ausbildung-von-fluechtlingen-in-rosenheim-14092678.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 abgerufen am 28.02.2016.] Das bedeutet, selbst wenn die Menschen also eine Ausbildungsstelle finden, endet diese oftmals nicht mit einem Abschluss. Diese Mischung verdammt die Menschen auf Dauer in die Sozialsysteme.

Fehlende Integration im Arbeitsmarkt bedeutet: lange Folgeprobleme
Damit kann nicht nur eine Integration über die Arbeit nicht erfolgen, es bringt einen ganzen Rattenschwanz an Problemen mit sich: So großzügig die Sozialhilfe in Deutschland auch im internationalen Vergleich sein mag, Menschen mit Hartz IV stehen finanziell naturgemäß schlechter da als arbeitende Bewohner des Landes. Dies erzeugt Neid und Hass, im Besonderen bei Zuwanderern, die sich eingeladen und nun benachteiligt fühlen oder bei denen die Komponente des politischen Islams hinzukommt. Wer sich durch seine Religionsauslegung als überlegen ansieht, der hat erhebliche Probleme, diesen Anspruch mit einer völlig anderen Wirklichkeit, in der er der soziale Bodensatz einer Gesellschaft ist, in Einklang zu bringen. Er ist damit der Radikalität zugeneigter.
Dazu kommt, dass Menschen, die dauerhaft von den Segnungen des Erfolgs durch Arbeit ausgeschlossen sind, nicht selten eine Möglichkeit des Zuverdiensts suchen, die außerhalb der Legalität liegt. Die relative Armut der Zuwanderer wird sie daher, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, häufiger in die Kriminalität abrutschen lassen.
Zudem sinkt die Bereitschaft von dauerhaft in der Sozialhilfe Befindlichen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wenn sie denn einmal die Gelegenheit dazu haben sollten. Was nicht nur auf Zuwanderer beschränkt ist, ist auch von deutschen sogenannten „Hartz IV-Dynastien” bekannt. Die Menschen richten sich in ihrer Situation ein und arrangieren sich mit ihr. Was aktuell noch ein Randphänomen sein wird, wird wegen der großen Menge an auch langfristig nicht zu vermittelnden Zuwanderern künftig häufiger auftreten. Die Menschen werden schlicht aufgeben, weiter nach Arbeit zu suchen. Sie resignieren. Im Idealfall tun sie das vor dem Fernseher. Im schlimmsten Fall suchen sie jedoch ihr Heil in der Moschee, womit sie leichte Beute für Islamisten werden können.
Neben der Belastung durch Kriminelle und eine mögliche Radikalisierung der Zuwanderer, die in Gefängnissen bekanntermaßen besonders voranschreitet, bedeutet eine solch dauerhafte Etablierung von Millionen Menschen in den Sozialsystem eine finanzielle Belastung für die deutschen Steuerzahler, wie diese es sich bislang kaum vorstellen können. Thilo Sarrazin rechnete vor, dass alleine die 2015 Gekommenen bis an ihr Lebensende dem Sozialstaat mit astronomischen Kosten von bis zu 1,5 Billionen zur Last fallen werden.[http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_jahr_der_entscheidung abgerufen am 21.02.2016.] Hans-Werner Sinn, der Chef des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung geht davon aus, jeder „Flüchtling” werde Deutschland 450.000 Euro kosten.[http://www.krone.at/Welt/Jeder_Fluechtling_kostet_uns_mehr_als_450.000_Euro-Explodierende_Kosten-Story-498827 abgerufen am 06.03.2016.] Dem sozialen Frieden kann dies genauso wenig zuträglich sein, wie der Erhaltung von tatsächlich benötigten Facharbeitern, die vor dieser Steuerbelastung zu fliehen beginnen.

 

Das Buch können Sie hier bestellen.

 

 

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Die Zeichen stehen am Horizont

Deutschland entwickelt sich rapide weg von einer freien Gesellschaft. Dass die Diktatur eine weitgehend sanfte ist, ändert daran wenig. Es soll in einigen Jahren keiner sagen können, dass man die Entwicklung nicht habe voraussehen können.

 

Überwachung der Bevölkerung

Zur „Terrorabwehr“ wird die Überwachung der Bevölkerung massiv ausgeweitet. Während man das Abhören von Telefonen von radikalen Muslimen noch nachvollziehen kann, gehen die Maßnahmen weit darüber hinaus.

Statt Telefone zu hacken, soll künftig gleich das ganze Telefon abgehört werden. Mit Hilfe eines „Staatstrojaners“ sollen künftig auch Verdächtige von Straftaten, die den Staat selbst überhaupt nicht bedrohen, totalüberwacht werden können. Während man bei Verdacht auf Terrorismus, Mord, Menschenhandel oder Landesverrat ein solches Vorgehen noch gutheißen möchte, scheint die Liste der dies ermöglichenden Straftaten fast alles bis auf Beleidigung zu umfassen. Steuerhinterziehung gehört natürlich mit dazu.

Gerade Steuerhinterziehung ist jedoch ein Straftatbestand, der jedem vorzuwerfen ist. Anders als bei Verbrechen gilt hier ja gerade nicht „in dubio pro reo“, sondern die Beweislast ist umgekehrt. Nicht das Finanzamt muss einem Fehler oder gar Betrug nachweisen, man selbst muss beweisen, dass man unschuldig ist. Diese Beweisumkehr ist damit ein Freifahrtsschein für eine Überwachung mittels Staatstrojaner.

Die Freiheit in Deutschland geht Schritt für Schritt zuende.

Ist der Staatstrojaner erst einmal installiert, erhält die überwachende Behörde alles, was auf dem Handy passiert. Sie erhält gemachte Fotos und Videos, jede Nachricht in Messengern, auch bei Verschlüsselung, sie kann mittels GPS volle Bewegungsprofile erstellen und mittels Kamera und Mikrofon auch überwachen, wann der Beschuldigte wo Sex hat. Die davon ausgehende Macht ist dramatisch.

 

Einschränkung des Bargeldes

Weitgehend von der Öffentlichkeit ignoriert, wurde vor wenigen Tagen eine EU-Richtlinie für eine Obergrenze bei Bargeldzahlungen eingeführt. Wer künftig etwas für über 10.000 Euro bar bezahlen will, wird dies weiter dürfen. Allerdings muss der Händler die Identität des Käufers überprüfen, also einen Ausweis sehen, und mit Formularen den Bargeldeingang dokumentieren.

Der damit verbundene Verwaltungsaufwand soll Händler mittels „Nudging“ dazu drängen, kein Bargeld mehr anzunehmen. Indem der Staat den Handel bewusst zur Nichtannahme von Bargeld nötigt, soll dem Bürger aberzogen werden, Bargeld zu nutzen. Und während die EZB Geld druckt, als hänge ihr Leben davon ab (was es am Ende wohl auch tut), wird die damit erzeugte Inflation am Ende zu einer Abschaffung des Bargeldes führen.

Dies wurde nicht nur expressis verbis bereits in der Vergangenheit thematisiert, ich hatte es bereits als einen „Generalangriff auf die Freiheit“ festgestellt.

 

Ausplünderung der Bevölkerung

Wer eine große Party schmeißt, muss auch eine große Rechnung begleichen. Neben Sozialstaatsmigranten und wahnsinnigen Umverteilungsmaßnahmen wie der Rente ab 63, schmeißt der Staat das Geld auch sonst mit beiden Händen aus dem Fenster. In einer zunehmend sozial und ethnisch balkanisierenden Gesellschaft wird zwanghaft versucht, den Frieden damit zu erhalten, indem man einfach mehr und mehr Geld auf jedes Problem wirft.

Die dafür anfallenden Kosten lassen sich natürlich beim Steuerzahler plündern. So hat der aktuelle Finanzminister ja schon erklärt, dass die Beschränkung, nicht mehr als 50 Prozent des Einkommens direkt (!) als Steuer abzunehmen (von indirekt war nie die Rede), halte er für falsch. Die Bürger sollen sich mal nicht so haben, es sei „ja nur Geld„.

Dabei ist das Eigentumsrecht das Kernrecht der Freiheit. Ohne Geld kann man keine Zeitungen mit anderen Meinungen mehr kaufen oder ausländische Medien abonnieren. Ohne Geld kann man keine oppositionellen Parteien mehr unterstützen, ja ohne Geld kann man nicht einmal mehr das Land verlassen.

Dass die Regierung nach 398 Jahren das Bankgeheimnis abgeschafft hat, fügt sich nur noch ins Bild.

 

Bekämpfung der echten Opposition

Ich habe hier und anderenorts oft genug über die AfD geschimpft. Daher soll es hier überhaupt nicht um die Inhalte der Partei gehen, die man nun gut oder schlecht finden kann, wie es einem eben beliebt.  Was aber unbestritten zutrifft, ist, dass die Alternative für Deutschland die einzige wirkliche Oppositionspartei zu vielen der ansonsten unisono vertretenen Positionen ist. Ob das Klimawandel, Kernenergie, Euro, EU oder Zuwanderung sind – nur dort wird aus dem Konsens der anderen großen Parteien ausgebrochen.

Entsprechend wundert es nun nicht mehr, dass der Bundestag sich auf den Einzug der Partei vorbereitet, indem er schnell die Regelung für den Alterspräsidenten ändert. Dieser, das älteste Mitglied des Parlaments, hatte bislang immer den neuen Bundestag eröffnet.

Nun hatten die aktuell im Bundestag vertretenen Parteien jedoch das Problem, dass die AfD einige sehr alte Mitglieder auf aussichtsreiche Plätze ihrer Wahllisten gesetzt hat, was ihr höchstwahrscheinlich den Alterspräsidenten verschafft hätte. Einen AfD-Politiker jedoch den neuen Bundestag eröffnen lassen, das geht offensichtlich gar nicht.

Zwar wird die Partei aktuell noch nicht einmal vom Verfassungsschutz beobachtet, aber bei einer somit als demokratisch belegten und auf dem Boden des Grundgesetzes stehenden Partei, muss man schon mal schnell die Regeln ändern, damit sie ja nicht diese kleine, an sich irrelevante, Ehre erhält.

 

Parteienverbot wird Behördensache

Gleichzeitig wurde auf den Weg gebracht, der NPD die staatliche Parteienfinanzierung zu nehmen. Dieses „Parteiverbot light“ umgeht die an sich hohen Hürden eines Parteiverbots, das daher auch erst zweimal in der Bundesrepublik erfolgte, indem Parteien unter dem Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit von staatlichen Mitteln ausgeschlossen werden.

Was die genauen Kriterien für ein Ende der Parteienfinanzierung sein werden, ist mir noch nicht bekannt. Ist es jedoch nur der Verfassungsschutzbericht, so legt sich die Regierung damit ein Werkzeug in die Hand, um die oppositionelle Parteien mit einem Bürokratieakt effektiv zu verbieten. Das riecht bereits unmittelbar nach Diktatur.

Indem nämlich Parteien keine staatlichen Mittel mehr erhalten, sind sie de facto nicht mehr in der Lage, effektiven Wahlkampf zu führen, zumal Spenden an Parteien hoch reguliert und beschränkt sind.

Der Verfassungsschutz ist jedoch eine Behörde, die zwar von vielen Berufsbeamten getragen sein mag, deren Spitze jedoch politisch besetzt wird, also durch Regierungen.

Um eine Partei in die Pleite zu treiben und damit jedwede Bedrohung eines Mandatsverlustes an sie bei Wahlen auszuschalten, muss also nur noch der von der Regierung eingesetzte Präsident des Verfassungsschutzes eine Partei als beobachtet melden. Damit bleibt das Geld aus und der Wahlkampf scheitert.

Zwar kann eine Partei dagegen klagen, das dauert jedoch viele Monate und eher Jahre – und kostet eine Unmenge Geld. Dass ungerechtfertigte Eintragungen in den Verfassungsschutzbericht in der Vergangenheit bereits erfolgt sind, ist ja belegt. Wie lange die Entfernung dauerte, ebenfalls. Im Fall der Jungen Freiheit waren es acht Jahre, also die Dauer von zwei ganzen Legislaturperioden.

Einführung der Zensur

Unter dem Vorwand der Bekämpfung der Gummibegriffe „Hate Speech“ und „Fake News“ wurde die Zensur in Sozialen Netzwerken eingeführt. Ich schrieb schon 2015 davon. Angesichts drohender astronomischer Strafen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter, wird ein sogenanntes „Overblocking“ eingesetzt, um wirklich jedes Risiko zu vermeiden.

Schon jetzt ist die Zensur auf Twitter außer Kontrolle geraten. Accounts, die nichts anderes machen als offizielle Polizeimeldungen zu sammeln, werden in Deutschland zurückgehalten, also geblockt, damit deutsche Nutzer diese Einträge nicht mehr sehen können. Völlig legitime Meinungsäußerungen werden gelöscht. Andere Accounts sind mit Shadowban belegt, ihre Einträge sind also allen nicht-Folgenden gegenüber versteckt, was die Reichweite der Einträge massiv beschränkt und immer weiter schrumpfen lässt.

Auch wenn Twitter das Letzte bestreitet, waren zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels nach wie vor die Einträge vieler Accounts nicht einsehbar, wenn man sie nicht direkt besuchte. Unbestritten ist jedoch, dass gleichzeitig Accounts mit legitimen Meinungsäußerungen gelöscht werden.

Doch nicht nur Twitter, sondern auch Facebook, DAS führende soziale Netzwerk überhaupt, geht inzwischen harsch, undifferenziert und völlig wahnsinnig gegen die eigenen Nutzer vor. Die Zensur des Netzwerkes begann dabei ganz deutlich mit der „Flüchtlingskrise“ in Deutschland, als die Bundesregierung den sich äußernden Widerspruch unter Kontrolle halten wollte.

Dabei sind es gerade die sozialen Netzwerke, die heute ein wichtiges Instrument für die individuelle Freiheit geworden sind. Nur über sie verbreiten sich Meldungen, die das Staatsfernsehen für nicht berichtenswert hält weit und schnell. Nur dort können Menschen für kleines Geld oder auch gratis eine große Anzahl anderer erreichen. Dort war es auch, wo die Aufstände gegen die arabischen Despotien ausbrachen und koordiniert wurden.

Kein Wunder also, dass ein zunehmend repressiver werdendes Deutschland auch dort harte Zügel ansetzen will. Dass sich angeblich das einmal als „letzte Diktatur Europas“ verrufene Weißrussland an dem deutschen Gesetz zur Zensur orientieren will, spricht für sich.

 

Der Weg führt in nur eine Richtung

Sieht man sich nun die obigen Ereignisse an, führt der Weg in eine eindeutige Richtung. Das „freiste Deutschland aller Zeiten“ arbeitet hart daran, dies nicht mehr zu sein. Wenn der Weg beschritten wurde, soll keiner sagen können, man habe es nicht kommen sehen. Man konnte es sehen. Und man hätte etwas dagegen machen können.

 

 

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