Deutschland braucht staatliche Power Metal Förderung

Ich bin das Wochenende über extra nach München geflogen, um zu einem Konzert der Power Metal Bands Hammerfall und Gloryhammer zu gehen. Dabei wurde mir überdeutlich klar, dass Deutschland dringend eine staatliche Power-Metal-Förderung im Sinne der Kulturförderung braucht.

Das Konzert war nicht nur der Wahnsinn und die Reise von zusammen fast 5.000 Kilometern absolut wert. Es hat jedoch auch den dringenden Bedarf staatlicher Eingriffe spürbar belegt. So spielten die beiden Bands im Münchner Backstage, vor nur 1.200 Zusehern. Das Konzert war zwar ausverkauft, aber nur, weil es nicht in einem größeren Veranstaltungsort stattgefunden hat. Damit sich die Bands diesen leisten können, muss der Staat eingreifen.* Die 35 Euro Eintritt waren ganz offensichtlich zu viel für viele Deutsche, denen dieser Musikgenuss so vorenthalten wurde.*

Daher muss der Staat eingreifen und den Bands mit finanzieller Unterstützung durch Steuergelder das Anmieten größerer Konzerträume zu ermöglichen.* Die Tickets zu den Konzerten müssen dringend subventioniert werden, damit auch Hartz IV-Empfänger in ihre Konzerte gehen können.* Aktuell werden Hammerfall- und Gloryhammer-Konzerte von fast allen Deutschen nicht besucht, was ihnen den Genuss unfairerweise vorenthält.*

Doch noch schlimmer: Der Sänger von Hammerfall, Joacim Cans, trifft auch live die Töne so gut, dass es sich fast wie auf den Alben anhört. Trotz dieser großartigen künstlerischen Leistung kann er scheinbar nicht davon leben. So hat Hammerfall zwar in den letzten 20 Jahren zehn Alben veröffentlicht, die teilweise auch sehr gute Chartplatzierungen erzielt haben. Allerdings wohnt Cans inzwischen in der Schweiz und arbeitet dort bei einer LKW-Firma, möglicherweise als LKW-Fahrer. Es ist nicht tragbar, dass so ein Künstler nicht von seiner Kunst leben kann.* Daher muss der Staat eingreifen.* Denn wenn er nicht von seiner Musik leben kann, dann hört er auf sie zu machen. Dies muss der Staat mit Steuergeldern verhindern, weil Künstler von ihrer Kunst leben können müssen.*

Daher bleibt nur der Schluss: Deutschland muss Power Metal finanziell fördern. Die Alben müssen durch den Staat in großer Zahl gekauft und in Schulen verteilt werden. Es müssen Power Metal Bands große Stadien durch Steuergelder angemietet werden und der Eintritt in die Konzerte muss finanziell bezuschusst werden. Nur so kann diese für die Allgemeinheit kulturell so wichtige Musik produziert, erhalten und genossen werden.

 

Haben Sie Spuren von Sarkasmus erkannt? Nun, genau so argumentiert die staatliche Kulturförderung. Nur dass man dort Maler und Bildhauer fördert, deren Kunst einem unbedarften Betrachter wie das Werk eines Sechsjährigen erscheint. Und natürlich Theaterstücke und Opern, die dem unbedarften Zuseher fragen lassen, ob die örtliche Irrenanstalt gerade Freigang hat.

Power Metal ist großartige Musik – für mich. Und es wird offensichtlich produziert und aufgeführt, obwohl Musiker seit 20 Jahren im Geschäft sein können, zehn erfolgreiche Alben veröffentlichen können und dennoch scheinbar nicht allein davon leben können. Weil die Künstler ganz offensichtlich für ihre Kunst leben. Warum können wir das bei dem Rest der Kunst nicht auch probieren und ihren Erfolg nicht einfach dem Markt überlassen?

* „Sage ich aus meinem Elfenbeinturm heraus.“

 

 

 

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Bürgerkrieg in Syrien: 500.000 Tote und das alles für Nichts

Die New York Times meldet, Russland habe einen langfristigen Vertrag für seine Marinebasis in Tartus und einen Militärflughafen in Syrien unterzeichnet. Zum gleichen Zeitpunkt wurde bekannt, dass der stellvertretende türkische Premierminister Mehmet Simsek die Akzeptanz seines Landes für ein Verbleiben von Bashar al-Assad in Aussicht gestellt habe. Damit scheint Assads Verbleib in seinem Amt gesichert und sein Sieg im Bürgerkrieg nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Am Ende werden mehr als 500.000 Menschen getötet worden sein. Millionen wurden vertrieben und sind geflohen, das Land ist zerstört.

Die Lehre daraus könnte sein, aber das hätte man auch schon vorher wissen können, dass man nur in Ländern interveniert, in denen man die Intervention auch zu Ende bringen kann und will. Ob man nun selbst in solche Staaten einmarschiert oder die Opposition nur ermutigt und mit Waffen beliefert. Hätte Obama den Oppositionellen von Anfang an gesagt, dass die USA ihnen nicht helfen und dabei zusehen werden, wie man sie abschlachtet, wäre das Ganze vermutlich weitaus unblutiger ausgegangen, wie im Iran 2009. Denn am Ende steht auch jetzt wieder die Assad-Diktatur. Nur dass sie jetzt zwischen Leichenbergen steht. Die Millionen Menschen, die das Land verlassen haben, werden sich wohl auf viele Jahre nicht zurück trauen. Obama sei Dank.

Weiterlesen hier auf The Germanz.

 

 

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Trump ist Hitler

Ob Sie die Vergleiche von Trump mit Hitler, der NS-Zeit oder den 1930er Jahren gelesen haben, muss ich Sie nicht fragen. Man kann ja keine Zeitung öffnen, ohne dass einem dies entgegen springt. Was die schlauen Kommentatoren jedoch übersehen haben, ist dass Trump nicht etwa wie Hitler ist, sondern dass er Hitler ist! Denn: Es gibt keine Belege, wo er vor 1946 war. Erst Recht in der Zeit vor dem Mai 1945 wird sein Verbleiben überhaupt nicht belegt. Er muss also Hitler höchstselbst sein. [Das war Sarkasmus]

Doch all die hysterischen Kommentatoren vergessen regelmäßig, den einen wirklich angebrachten Hitler-Vergleich zu bringen. Nämlich den, in dem sie fragen, was denn Trumps Versailles war. Adolf Hitler ist ohne den Friedensvertrag von Versailles nicht denkbar (dieser ohne Hitler aber schon). Wieso fragen also nur so Wenige, was Donald Trump überhaupt erst ermöglicht hat? Was hat die republikanischen Vorwähler dazu gebracht den Spinner und Clown (so habe ich ihn selbst genannt) zu wählen, den jeder Experte (und auch ich) für chancenlos hielt? Was hat sie dazu gebracht, Trump in der Wahl selbst zu wählen, auch nachdem seine „grab ‚em by the pussy“ Aufnahme aufgetaucht ist?

Wird dieser Vergleich vielleicht nicht gemacht, weil die Antwort „die Presse, die Eliten, Obama“ lauten könnte? Was der Presse, den Eliten und Obama nicht gefallen könnte.

Aber fragen Sie jetzt mal, wieso Donald Trump gewählt wurde. Weil die Weißen zurückgeschlagen haben. Wegen des Rassismus der Weißen. Weil sie nicht gebildet genug sind. Weil sie abgehängt sind usw. usf. Dabei ist genau diese Antwort die Antwort – nur eben inhärent, nicht in dem was ihre Worte besorgen. Weil offensichtlich einer Mehrheit der Wähler in den für das Electoral College notwendigen Staaten genug davon hatten, von Tofu fressenden Veganern in Sandalen, mit einem Abschluss in Gender(un)wissenschaften und Dreadlocks erklärt zu bekommen, dass der islamische Terrorismus nicht mit dem Islam zu tun habe, dass es nicht etwa nur zwei Geschlechter gäbe, sondern unzählige, dass sie Rassisten seien, wenn sie gegen eine Zuwanderung seien, von der sie sich eine erhöhte Kriminalität oder gar Terrorismus erwarten, wenn sie verlangen, dass man als Einwanderer wenigstens die Gesetze befolgt und nicht einfach nur über die Grenze kommt, etc. pp.

Die Leute hatten offensichtlich einfach die Schnauze voll von dem, was Washington und die Eliten ihnen als Lebensweise vorschreiben.

Ich ging fest davon aus, dass Donald Trump keine Chance auf eine Wiederwahl haben würde. Wenn die Medien jetzt so weitermachen, dann kann er sich nur noch selbst von einer zweiten Amtszeit abhalten. Das, was die Leute dazu gebracht hat ihn zu wählen, gibt es jetzt auf Steroiden.

 

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Atlantic Resolve: Amerikanische Panzer sichern den Frieden.

Als Anfang 2017 das 3rd Armored Brigade Combat Team der US-Army über deutsche Häfen nach Osteuropa verlegt wurde, schimpfte eine Allianz aus aufrichtig Friedensbewegten, Antiamerikanern und Fans der russischen Despotie über die Provokation gegen Russland und die Kriegstreiberei der USA. Tatsächlich ist die Verlegung jedoch das genaue Gegenteil: Sie sichert den Frieden.

Kriege werden begonnen und eskalieren, weil eine Seite die Konsequenzen für kontrollierbar und im Rahmen ihrer Fähigkeiten eingrenzbar hält. Als Saddams Armee 1990 in Kuwait einmarschierte, ging er eben nicht davon aus, dass eine breite Allianz unter der Führung der USA mit hunderttausenden Soldaten seine Armee, die noch nicht einmal die durch Revolution und Embargo geschwächten iranischen Streitkräfte schlagen konnte, in Stücke schießen würde. Er war davon überzeugt, dass er die Konsequenzen seiner Invasion des südlichen Nachbarlandes würde kontrollieren und eingrenzen können.

Sichert den Frieden: Ein amerikanische M1A2 Abrams Kampfpanzer.
US-Army Photo

Der Koreakrieg begann, weil Nordkorea, die Volksrepublik China und die Sowjetunion glaubten, die USA würden sich nicht einmischen oder sich ihr Engagement kontrollierbar in Grenzen halten. Die USA wiederum überschritten den 38. Breitengrad nur, weil sie glaubten die Reaktion der Rotchinesen wäre kalkulier- und kontrollierbar. Ein Russland, das glaubt es könne Grüne Männchen ohne gravierende Konsequenzen nach Estland schicken, könnte damit den Bündnisfall in der NATO auslösen.

Wenn die USA jedoch eine Truppe von kaum 4.000 Mann in die östlichen Länder der NATO verlegt, wird Russland davon nicht bedroht. Diese 4.000 Mann sind noch nicht einmal in der Lage, sich selbst auch nur im Ansatz lange genug zu verteidigen, bis Verstärkung eintrifft, wenn Russland eine ernst gemeinte Offensivoperation durchführt.

Ihr tatsächlicher militärischer Nutzen ist vielmehr der, dass sie Russland deutlich machen, die Konsequenzen militärischer Abenteuer in Richtung der baltischen NATO-Staaten werden sich nicht beliebig eingrenzen und lokal beschränken lassen. Sie zeigen Russland, dass es im Falle eines Angriffs die USA garantiert mit in einen Krieg hineinziehen wird. Weil es dann eben nicht mehr nur um ein Land geht, das der durchschnittliche Amerikaner nicht auf der Landkarte finden kann, sondern weil dann US-Soldaten getötet wurden, was eine Antwort verlangt. Diese Soldaten dienen also offen sichtbarer Stolperdraht.

Dass Russland von diesen wenigen Soldaten nicht bedroht werden kann, weiß man sowohl im russischen Verteidigungsministerium, wie auch im Kreml. Russland ist lokal drückend überlegen und kann wegen der kurzen Kommunikationswege seine Land- und Lufteinheiten fast nach Belieben zum Einsatz gegen die in den Grenznationen stehenden NATO-Einheiten werfen. Allerdings weiß man dort auch, dass man die baltischen Staaten nun definitiv nicht mehr nach Belieben bedrohen und herumschubsen kann.

Kritische Stimmen aus Russland zur Truppenverlegung, die in Richtung Säbelrasseln, Eskalation oder Ähnliches gehen, zeugen daher nicht von aufrichtigen Sorgen bezüglich einer militärischen Bedrohung. Sie zielen vielmehr auf die europäische und amerikanische Öffentlichkeit. Diese soll mit solchen Aussagen beeinflusst werden und den Verteidigungswillen der NATO schwächen. Wie man sieht, nicht gänzlich ohne Erfolg. Denn tatsächlich sorgen die US-Soldaten mit ihrer blanken Präsenz dafür, dass Russland eben keine militärischen Abenteuer wagen wird, die außer Kontrolle geraten und einen großen Krieg beginnen können. Sie sichern daher den Frieden, auch für Russland.

Entsprechend sind solche Beiträge entweder durch völlige Unkenntnis der Materie gekennzeichnet, was peinlich wäre, oder als klares Bekenntnis dazu, dass das despotische Russland gefälligst seine demokratischen Nachbarländer nach Belieben erpressen können soll:

Wenn von den gleichen Leuten nicht ein Wort des Protestes zu hören ist, wenn Russland unangekündigte „Snap Exercises“, also überraschend durchgeführte Großübungen, mit mehr als 100.000 Mann durchführt, bei denen die Invasion von Nachbarländern geübt wird, so spricht das für sich.

 

 

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„Söhne und Weltmacht“ (Heinsohn) in drei Sätzen

Ich habe mal gelesen, dass man jedes Buch auf ein bis drei Sätze zusammenfassen könnte. Weil es sich dann aber nicht verkauft, muss der Autor es auf 200-300 Seiten aufblasen. Das stimmt oft genug nicht oder würde eine extreme Verkürzung des Inhaltes bedeuten.

Jetzt habe ich jedoch ein Buch gefunden, bei dem das zutrifft wie nirgends sonst: „Söhne und Weltmacht.“ von Gunnar Heinsohn.

 

Der Inhalt:

Viele Jungen sorgt für wenige Posten, weshalb die Jungen sich in Bürgerkriegen oder nach außen getragenen Kriegen die Position erkämpfen und dabei verbrauchen.

Die weißen Europäer sind nicht genetisch und allein durch durch den Kapitalismus überlegen gewesen, sondern durch die Verbriefung von Eigentum (statt nur Besitz, was Kredite und damit Wirtschaftswachstum ermöglicht) und durch die mit der Inquisition (Kodifizierung des Verbots von Abtreibung, Empfängnisverhütung und Kindstötung) und Hexenverbrennung (die vor allem Hebammen getroffen hat, die für Abtreibung, Empfängnisverhütung und Neugeborenentötung verantwortlich waren) ausgelöste permanente Jungenschwemme, die ganze Heere an Eroberern erzeugt hat.

Der Westen wird kriegsmüde, da nur noch je ein Sohn je Familie. während er mittels Technologie seine Tödlichkeit so weit erhöhen kann, dass er hofft gegen die hunderte Millionen junger Männer anzukommen, die gerade und demnächst Grenzen überschreiten um sich Positionen zu erobern.

Bitte sehr. Damit brauchen Sie das Buch nicht mehr zu lesen. Wenn Sie es doch noch lesen wollen (und schließlich gibt es unzählige Fußnoten mit Quellenbelegen), so finden Sie es hier auf Amazon.

 

 

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Chinas Machtpolitik treibt seine Nachbarländer einander in die Arme

Peking – Mit seiner wachsenden wirtschaftlichen Macht greift die Volksrepublik China zunehmend zu undiplomatischen Mitteln, wenn es um die Durchsetzung seiner Interessen geht. Schon in der Vergangenheit setzte die Volksrepublik mehrfach auch militärische Mittel ein, um die Kontrolle über Inseln in den Spratleys und die ganze Gruppe der Paracel-Inseln zu übernehmen, teils mit dutzenden Toten auf der Gegenseite. Seitdem Xi Jinping das Land regiert, haben sich seine imperialen Ambitionen nur noch verstärkt.

Nach der Erklärung einer ADIZ (Air Defense Identification Zone = Luftverteidigungs-Identifikationszone) über dem Ostchinesischen Meer 2013 tauchten in staatlichen chinesischen Medien Artikel auf, die einen Anspruch der Volksrepublik auf die Ryukyu-Inseln erklärten, weil die Inseln als Teil des gleichnamigen Königreiches früher einmal  China gegenüber tributpflichtig gewesen seien. Okinawa, der Schauplatz einer schweren Schlacht am Ende des Zweiten Weltkrieges, ist die Hauptinsel dieser Inselkette und Stationierungsort amerikanischer Soldaten. Für Japan sind die Inseln ein integraler Teil ihres Mutterlandes.

Weiterlesen auf The-Germanz

 

 

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3 Bücher, die Sie 2017 lesen sollten

Bei der Goodreads-Reading-Challenge will ich dieses Jahr wieder mindestens 35 Bücher lesen, was angesichts der hohen Zahl an täglich gelesenen Artikeln in Journalen, Fachzeitschriften und Zeitungen eine ziemliche Herausforderung für mich bleibt.

Wie viel Sie 2017 lesen, müssen Sie selbst wissen, aber ich erlaube mir, Ihnen drei Bücher, und ein Bonusbuch, vorzustellen, die ich Ihnen für 2017 ans Herz legen möchte.

 

1. Der Streik / Atlas Shrugged von Ayn Rand

In einer Umfrage in den USA wurden die Menschen gefragt, welches Buch sie am meisten beeinflusst habe. Auf Platz 1 kam, wenig überraschend, die Bibel. Auf Platz zwei lag ein Roman aus dem Jahr 1957: Atlas Shrugged. Der in der deutschen Übersetzung „Der Streik“ heißende Roman ist für sich genommen ausdrücklich kein Meisterwerk der Erzählkunst. Die Charaktere sind holzschnittartig und einseitig. Wo jeder Romanautor weiß, dass seine Personen vielschichtig sein sollen und einen inneren Konflikt haben sollen, gibt es das in Atlas Shrugged schlicht nicht.

Keine der Hauptpersonen hinterfragt sich wirklich, keine kämpft wirklich mit verschiedenen, sich gegenseitig eigentlich ausschließenden moralischen Wertevorstellungen, wie es beispielsweise ein Pornosüchtiger Priester oder ein nach persönlichem wirtschaftlichem Erfolg hungernder Kommunist tun würde.

Was an dem monströsen Werk von Ayn Rand so außerordentlich besonders ist, ist die Welt. In einer zunehmend kommunistischer werdenden Gesellschaft, kämpfen Unternehmer um ihre ureigenen Rechte. Dem Recht an ihrem Eigentum, an ihrem Erfolg und an ihrer Arbeit.

Selbst habe ich das Buch 2012 gelesen, nachdem ich meine Firma verkauft hatte, weil mir kommende EU-Regulierungen das Geschäft kaputtzumachen drohten. Nach zwei harten Jahren ohne Feierabend, Wochenende und Feiertage entschloss ich mich, lieber den Stecker aus meiner endlich schwarze Zahlen schreibenden Firma zu ziehen, statt mich noch ein paar Jahre kaputt zu arbeiten und anschließend vor einem unverkäuflichen Warenlager zu stehen.

Das Buch hat mich soweit beeinflusst, dass ich anschließend jede Lust verloren habe, für einen Staat und eine Gesellschaft, die den Produktiven in ihrer Mitte Hass und Neid entgegen schleudert – während sie von den Transferleistungen aus den Taschen genau dieser Menschen lebt, noch weiter Steuern zu bezahlen. Während der Lektüre des Buches beschloss ich, in absehbarer Zeit dem Land den Rücken zu kehren und dieses System nicht mehr durch meine Steuern zu unterstützen.

Ich wollte Freiheit und die Früchte meiner Hände Arbeit selbst behalten dürfen, statt mir von einer Kaste aus Politikern, die nie in ihrem Leben einer produktiven Arbeit nachgegangen ist, sagen zu lassen, was mit meinem Geld passieren solle.

Der Streik, bzw. Atlas Shrugged, ist ein Schrei nach Freiheit und eine Ode an die Produktivität und den freien Unternehmergeist. Sie können das Buch hier auf Englisch und hier auf Deutsch bei Amazon erwerben.

 

2. Kampf der Kulturen / Clash of Civilizations von Samuel P. Huntington

Eine der berühmtesten und am meisten kritisierten Aussagen dieses Buches ist, „Der Islam hat blutige Grenzen„, wie wir heute jeden Tag in den Nachrichten bestätigt sehen können.

Kampf der Kulturen ist wohl eines der bekanntesten Bücher der letzten 30 Jahre. Ein Buch, von dem praktisch jeder gehört hat, was aber kaum jemand gelesen hat. Dies sollten Sie 2017 ändern, wenn Sie das Buch noch nie gelesen haben.

Gerade in Zeiten von Massenzuwanderung aus kulturell völlig fremden Gesellschaften sind die evidenten Wahrheiten in den Aussagen Huntingtons augenöffnend.

Für mich war es beeindruckend, mit welcher Klarheit Huntington schon vor 20 Jahren die Entwicklung der Geopolitik vorausgesehen hat. Beim Lesen stößt man ständig auf niedergeschriebene Erwartungen und Voraussagen, die so oder so ähnlich bereits eingetroffen sind.

Herrlich erfrischend vor allem in seiner politischen Unkorrektheit ist das Buch nicht nur lesenswert, sondern sollte von jedem gelesen werden. Entsprechend gibt es eine unbedingte Leseempfehlung von mir!

Sie können das Buch hier auf Englisch und hier auf Deutsch bei Amazon erwerben.

 

3. Wie eine Volkswirtschaft wächst… und warum sie abstürztHow an Economy Grows and Why It Crashes von Peter D. Schiff

Eine deutlich leichtere Lektüre als die beiden vorherigen Empfehlungen ist dieses Buch von Peter D. Schiff. Der amerikanische Ökonom und Präsident einer Investmentfirma hatte die Wirtschaftskrise von 2008 klar und öffentlich vorausgesagt.

In diesem einfach gehaltenen Buch erklärt er, wie die Wirtschaft funktioniert. Es ist dabei weniger als Sachbuch gehalten, sondern vielmehr als eine Geschichte von ein paar Menschen. Wo sie anfänglich noch die für ihre Nahrung notwendigen Fische per Hand fangen, kommt einer auf die Idee ein Netz zu bauen, um mehr als einen Fisch täglich zu fangen. Er übt Konsumverzicht für einen Tag, um seine Zeit in den Netzbau zu investieren, wofür er diesen einen Abend hungrig zu Bett geht.

Gerade wer noch nie von der österreichischen Schule der Nationalökonomie gehört hat, dem sei dieses Buch als einfache und vor allem einfach verständliche Einführung in die Wirtschaft nahe gelegt. Wer bislang seine Zweifel hatte, wie noch mehr Staatsschulden gegen eine bisherige Schuldenkrise helfen konnten wird hier die Antwort sauber erklärt finden, die die Logik ihm – und allen anderen auch – hätte geben können: Es geht nicht.

Ob Sie das Buch selbst als Einführung lesen oder einem Sozialisten, Keynesianer (einem Anhänger von John Meynard Keynes, dem Urheber der aktuell vorherrschenden Wirtschaftsvorstellung) oder auch nur ihren heranwachsenden Kindern schenken; das Buch ist lesenswert und bildet.

Sie können das Buch hier auf Englisch und hier auf Deutsch bei Amazon erwerben.

 

Bonusbuch: Nein, wir schaffen das nicht – von mir

Wenn Sie es noch nicht gelesen haben, möchte ich Ihnen mein Buch zur Flüchtlingskrise anpreisen. Die erste Hälfte des Manuskriptes wurde bereits im Herbst 2015 geschrieben, bevor ich es im März 2016 schließlich abschloss. Schonungslos und dennoch differenziert arbeite ich in dem Buch die Ursachen, Auswirkungen und Lösungsansätze für die Flüchtlingskrise durch, was von Seiten der Rezensenten mannigfaltiges Lob für seine nicht-polemische Art erhalten hat.

Nicht wenige der aktuellen Entwicklungen wurden in dem Buch bereits vorhergesehen, weitere noch Folgende werden ebenfalls thematisiert.

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Syrien-Krieg: Wie Assad sich selbst unverzichtbar für die Welt machte

Die für Assad kämpfenden Truppen haben Aleppo nach mehreren Jahren erobert. Nun gilt seit wenigen Tagen in weiten Teilen Syriens ein Waffenstillstand. Mit Russlands Hilfe hat sich das Regime Assad nicht nur stabilisiert, sondern seine Kontrolle über das Land wieder ausgeweitet. Schon im Herbst 2011 war Assads Regime nicht mehr zu retten und Obama und Merkel forderten ihn zum Rücktritt auf. 2013 war man sich einig, dass Assad weg müsse und noch im Herbst 2015 erklärte Obama, dass Assad nicht „zurückkehren dürfe“. Beim Aushandeln des Waffenstillstands waren die USA nun gar nicht mehr beteiligt.

Was zum einen eine blamable Desavouierung der USA durch ein viel schwächeres Russland ist, hat seine Wurzeln nicht zuletzt auch in der mangelhaften Unterstützung der syrischen Opposition. Der Grund hierfür ist einfach: die Angst vor Islamisten. Zunehmend weitere Teile der Öffentlichkeit und Entscheider halten Assad für das kleinere Übel, im Vergleich zur Islamistischen Opposition. Damit geht Assads Plan vollständig auf.

Für das Assad-Regime war es von Beginn des Konfliktes klar, dass ein Sieg im Kampf gegen die Aufständischen im eigenen Land vor allem auch auf der Propaganda-Front erreicht werden musste. Gaddafis Versuch, die Aufstände in seinem Land rein militärisch niederzuschlagen, endete bekanntlich mit einem Eingreifen eines Militärbündnisses unter Führung Frankreichs und Großbritanniens. Wenn sein Regime also ein fremdes Eingreifen verhindern wollte, dann musste es sicherstellen, dass die Rebellen als schlechtere Alternative zu dem Assad-Regime dastehen.

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Kölns Silvesterfeier belegt das Versagen der Migrationspolitik

900 „nordafrikanisch aussehende Männer“ wurden an der Silvesterfeier 2016/17 mit einem Platzverweis bedacht. Wer also vom Phänotyp nach Nordafrika aussah, durfte in Köln nicht mehr Silvester feiern. Dies erlaubt einige Rückschlüsse:

Die Männer wurden von der Staatsmacht offensichtlich als so gefährlich eingeschätzt, dass man sie nicht einmal unter einem der größten Polizeiaufgebote der Bundesrepublik feiern lassen konnte. An den anderen 364 Tagen des Jahres sind diese Männer scheinbar ungefährlich. Oder aber den Politikern ist es egal, was sie dann machen, weil es dann an weniger prominenter Stelle passiert.

Der Staat ist zwar willens, auf der bestbewachten Silvesterfeier Deutschlands wie ein guter Türsteher „Du kommst hier nicht rein“ zu sagen, aber unwillig, diese offensichtlich so gefährlich eingestuften Männer dann auch aus dem Land zu verweisen.

Die Migrationspolitik ist so erfolgreich, dass der Staat nun auch Migranten gegenüber zunehmend zu Kollektivmaßnahmen greift. Oder wie Karim Dabouz schreibt:

Damit hat sich die Opferzahl der zu laschen Einwanderungspolitik noch einmal erhöht – um eine unbestimmbare Anzahl an Menschen, die mit dem ganzen Mist gar nichts zu tun haben, aber zur allgemeinen Sicherheit in Sippenhaft genommen werden (müssen).

An der Grenze jemanden abzuweisen, oder gar jemanden aus dem Inland abzuschieben, ist nicht durchführbar. Dafür sorgt die Politik. Stattdessen schützt man nun winzige Teile der Bundesrepublik an einem einzigen Tag im Jahr vor diesen Menschen, die man an diesem einen Tag für eine solche Gefahr hält, dass man sie nicht einmal unter massivster Polizeipräsenz feiern lassen will. Ansonsten kann der steuerzahlende Bürger schauen, wo er bleibt. Wer das Pech hat und nordafrikanisch aussieht, darf künftig eben nicht mehr Silvester feiern.

Ich sage und schreibe wohl seit bald zehn Jahren sermonhaft: Kriminelle Zuwanderer müssen schon im Interesse der nicht kriminellen Zuwanderer ausgewiesen werden, da es auf sie zurückfällt. Ich bin nun ebenfalls ein Zuwanderer, da ich ausgewandert bin. Sollten hier deutsche Jugendbanden, so absurd die Vorstellung auch erscheint, die Stadt unsicher machen, wäre ich der lauteste Befürworter von harten Maßnahmen gegen sie. Weil sie mich mit in Verruf bringen würden.

 

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