Moralische Standards zwischen Links und Rechts

Che Guevara, der berühmteste „Freiheitskämpfer“ der Welt, war nicht nur Rassist und Schwulenhasser, er wollte auch einen Weltkrieg und Völkermord. Er fand Gefallen an der Exekution hunderter politischer Gegner und war auch sonst ein sehr sympathischer Geselle.

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Die Revolution, an der er in vorderster Front mitwirkte, schuf ein Land, das 70.000 Todesopfer gefordert hat. Von dem Blut an seinen eigenen Händen ganz zu schweigen. Dennoch ist er für die Linken ein Freiheitsheld, wie es auch Fidel Castro ist. Schließlich schuf er ein „kommunistisches Paradies„, das vor allem von jenen geliebt wird, die nicht in ihm leben müssen.

Augusto Pinochet.
Augusto Pinochet.

Augusto Pinochet war ein Militärdiktator, der den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende mit einem Putsch beseitigte, in dessen Zuge Allende Selbstmord beging. Allendes Chile war in Aufruhr, weshalb Pinochet seinen Putsch zumindest Teilen des Landes und der Weltöffentlichkeit als Wiederherstellung der Ordnung verkaufen konnte, auch wenn beispielsweise die vorgelegten Beweise zur Ermordung von Oppositionellen inzwischen als Fälschung belegt sind.

Pinochets Herrschaft forderte 28,000 Gefolterte, 2,279 Hingerichtete und 1,248 „Verschwundene“, (laut Wikipedia) also ebenfalls Tote. Seine Präsidentschaft führte zu marktwirtschaftlichen Reformen, die den Chilenen heute ein höheres Pro-Kopf-Einkommen beschert hat, als es Venezuela hat. Das Venezuela, das die größten nachgewiesenen Erdölvorkommen der Welt hat und auf mindestens 5 Billionen (5.000.000.000.000!) US-Dollar Öl sitzt.

In Chile fallen unter 20 Prozent Abgaben pro Kopf an, was innerhalb der OECD mit der niedrigste Wert ist. Chile liegt auf Platz 7 in der wirtschaftlichen Freiheit weltweit und damit vor den USA und Deutschland. Alles dank der wirtschaftlichen Reformen von Augusto Pinochet.

Wenn Konservative und Liberale die gleichen moralischen Standards wie Linke hätten, müssten sie Augusto Pinochet T-Shirts tragen.

 

 

 

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Nicht Arbeitgeber, sondern der Staat diskriminiert muslimische Bewerberinnen mit Kopftuch

Haben Sie schon von der neuesten Sau gehört, die durchs Dorf getrieben wird? Bewerberinnen mit Kopftuch werden diskriminiert!

Der Hintergrund: Fast 1500 fiktive Bewerbungen verschickte die Universität Linz an deutsche Unternehmen. Bei Unterlagen mit dem typischen deutschen Namen Sandra Bauer folgte in 18,8 Prozent der Fälle eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Die fiktive Meryem Öztürk hingegen bekam nur in 13,5 Prozent der Fälle eine positive Rückmeldung. Trug sie zudem noch ein Kopftuch trug, sank die Quote auf 4,2 Prozent.

 

Arbeitgeber sind sooo gemein!

Oder? Nein! Das ist die Folge des Allgemeinem Gleichstellungsgesetzes („Antidiskriminierungsgesetz“) und der völlig fehlenden Vertragsfreiheit bei Arbeitsverträgen, was als „Arbeitnehmerschutz“ verkauft wird.

Wer Arbeitgeber ist, braucht nicht nur fachlich gute Mitarbeiter, sondern auch solche, die sich gut eingliedern und keine Probleme machen. Wenn jemand aus einem islamischen Land kommt und gar ein Kopftuch trägt, hat der Arbeitgeber Angst, dass er sich einen Fundamentalisten einstellt. Schließlich ist das Kopftuch ja nicht gerade ein Zeichen säkularer Einstellung und mangelnder Religiosität, während sein Fehlen bei einer Frau aus diesem Kulturkreis noch keine Garantie für eine nicht-religiöse Einstellung ist.

Das bedeutet nicht etwa Angst vor Anschlägen. Fast alle Arbeitgeber sind schlau genug zu wissen, dass das Risiko dahingehend verschwindend gering ist, wenn man nicht gerade am Flughafen oder in der Sprengstoffproduktion arbeitet.

Nein, aber ein fundamentalistischer Muslim kann massiv Probleme machen. Er kann:

  • plötzlich verlangen, dass die Kantine kein Schwein mehr serviert
  • plötzlich erklären, die Weihnachtsfeier des Betriebs diskriminiere/beleidige ihn
  • Geschlechtertrennung bei Veranstaltungen verlangen
  • Halal Essen in Kantinen und bei Betriebsveranstaltungen verlangen
  • Alkoholverbot im Betrieb (Firmenfeiern, Kantine, etc.) fordern
  • Das Abhängen von Kreuzen fordern
  • Kunden und Geschäftspartnern des anderen Geschlechts den Handschlag verweigern.
  • etc. pp.

Warum sollte ein Arbeitgeber so ein Risiko freiwillig eingehen?

Nicht dieses Stück Stoff, sondern der Staat verhindert eine Anstellung!
Nicht dieses Stück Stoff, sondern der Staat verhindert eine Anstellung!

 

Im Kapitalismus gäbe es das nicht

Hätten wir einen Kapitalismus, zu dem die Vertragsfreiheit fundamental dazugehört, würde er wie folgend reagieren können:

  • Er könnte die Bewerberin fragen, wie fundamentalistisch sie ist (verboten!)
  • Er könnte sie auffordern sich nicht so anzustellen und sich unterzuordnen (verboten!)
  • Er könnte eine Klausel in den Arbeitsvertrag einbauen, die bei solchen Forderungen sofort und fristlos eine Kündigung ermöglicht (verboten!)
  • Er könnte sie auch nach der Probezeit kurzfristig kündigen, wenn sie Probleme macht. (verboten!)
  • Er könnte sie ausfragen, wie sie zu allem denkt und anschließend sagen: „Wegen ihrer religiösen Einstellungen passen Sie nicht in unser Unternehmen.“ (verboten!) Sie könnte daraus lernen und sich verbessern oder verändern.

 

Wenn der Arbeitgeber die muslimische Bewerberin mit Kopftuch zum Vorstellungsgespräch einlädt und dann ablehnt, droht ihm nach geltendem Gesetz eine Diskriminierungsklage, bei der er beweisen muss, nicht diskriminiert zu haben. Hat er am Ende gar ein paar Fragen in Richtung Religion, Alkohol, Geschlechterverhältnisse, etc. gestellt, dürfte seine kostspielige Verurteilung garantiert sein. Warum sollte ein Unternehmer mit Verstand so ein Risiko eingehen?

Gäbe es all das nicht, ließe sich zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein frei ausgehandelter Vertrag schließen und der Arbeitgeber würde keinerlei Risiko bei einer Anstellung eingehen. Es spräche damit auch umgehend nichts mehr gegen Einstellung.

So aber schützt der „Arbeitnehmerschutz“ Muslimas mit Kopftuch vor Arbeit und das „Allgemeine Gleichstellungsgesetz“ sorgt für ihre Diskriminierung. Den Bewerberinnen wird das Recht genommen, sich selbst einen Arbeitsvertrag auszuhandeln, der den Bedürfnissen von Arbeitgeber und Bewerber entspricht. 

 

 

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7 Gründe, warum Eure TTIP-Ablehnung lächerlich ist

Nun waren also viele Tausend auf der Straße, um gegen TTIP in CETA zu demonstrieren. Sie wollen keinen Freihandel mit Amerika, während sie in amerikanische Markenkleidung eingehüllt mit ihrem iPhone stolz Bilder auf Facebook und Twitter teilen, um anschließend zu McDonalds zu gehen.

Lächerlich ist dies aus folgenden 7 Gründen:

 

1. Ihr wisst nicht, wogegen Ihr überhaupt demonstriert

Zum jetzigen Zeitpunkt steht nur eines fest: Wenn TTIP ratifiziert wird, fallen die Zollschranken. Das ist der Kern dieses Abkommens. Alles andere ist unbekannt oder noch nicht spruchreif. Schließlich finden die Verhandlungen gerade erst statt. Ihr demonstriert also gegen etwas, von dem Ihr überhaupt nicht wisst, was es ist. Aber gut, in Deutschland kann man auch gegen Kernenergie sein, ohne den Unterschied zwischen Alpha-, Beta- und Gammastrahlung zu kennen.

 

2. Ihr bejammert geheime Verhandlungen – habt aber Angst, dass sich die EU von den USA über den Tisch ziehen lässt

Das immer wieder gehörte Argument ist, dass die Verhandlungen ja geheim seien, während gleichzeitig jeder weiß, dass sich die EU von den USA über den Tisch ziehen lässt. Also geht Ihr in eine Gehaltsverhandlung und sagt dem Arbeitgeber: „Ich verlange 40.000 Euro im Jahr, aber ich will den Job unbedingt, daher würde ich auch 30.000 akzeptieren!“? Was wäre da wohl die Antwort? „Wir bieten Ihnen 30.000 Euro Gehalt!“

Wie soll die EU denn verhindern, auf diese Art und Weise über den Tisch gezogen zu werden, wenn sie die Karten von Beginn an auf den Tisch legt? Überhaupt, welche Verhandlungen sind denn nicht geheim? Werden die nun anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin etwa im Fernsehen übertragen werden? Es ist ja schließlich nicht so, dass das ausgehandelte Vertragswerk anschließend ebenfalls geheim wäre. Nein, wenn TTIP spruchreif ist, dann wird es jeder herunterladen, durchlesen und kritisieren können.

 

3. Ihr wollt amerikanische Produkte, aber mehr dafür bezahlen

Auf meiner Facebook-Seite habe ich mich über ein Bild lustig gemacht, wo eine Anti-TTIP Demonstratin in Nike-Turnschuhen bei McDonalds einkehrt. Auf meiner Seite führte dies natürlich zu dem besonders schlauen Kommentar, dass amerikanische Produkte ja gar nichts mit dem Freihandel zu tun hätten.

Stimmt. Die Produkte kommen auch jetzt herüber. Was bedeutet, dass Ihr amerikanische Produkte haben wollt. Nur scheinbar wollt Ihr unbedingt Zölle dafür bezahlen.

 

4. Ihr glaubt, genetisch veränderte und menschenfressende Chlorhühnchen schnappen dann aus den Kühlregalen nach Euch

Davon abgesehen, dass das Chlorhühnchen gesünder ist, als das Deutsche, werden genau darüber Verhandlungen geführt. Weil Freihandel die Produkte günstiger macht – wovon wir alle profitieren – gleichzeitig aber unterschiedliche Standards auf beiden Seiten des Ozeans herrschen. Gerade damit Ihr vor Euren gefährlichen Hühnchen geschützt bleibt, wird verhandelt.

Davon abgesehen, dass Gentechnik völlig ungefährlich ist und bei Billionen und Billiarden verzehrten Mahlzeiten mit gentechnisch veränderten Bestandteilen nicht ein Fall aufgetreten ist, bei dem Schäden angerichtet worden wären, kann am Ende dieser Verhandlungen durchaus im Vertrag stehen, dass Lebensmittel von dem Freihandelsabkommen ausgenommen bleiben. Dazu muss aber überhaupt erst einmal verhandelt werden.

Was übrigens im Interesse der Amerikaner wäre, schließlich sind Lebensmittelstandards in den USA oft höher als in Deutschland und der EU! Contergan wurde übrigens in den USA nicht durch die FDA freigegeben, weil die Tests für amerikanische Standards völlig unzureichend waren…

 

5. Ihr habt Angst vor guten Produkten

Natürlich habt Ihr auch Angst, dass durch den Freihandel deutsche Unternehmen pleite gehen werden. Das wird sogar ziemlich sicher passieren. Allerdings nur bei Unternehmen, die ausgesprochen schlechte Produkte anbieten und dabei völlig unflexibel sind. Und während dann einzelne Unternehmen pleite gehen, werden die 80 Millionen Menschen in Deutschland davon profitieren, weil sie ab sofort bessere Produkte zu günstigeren Konditionen bekommen.

Freihandel muss nämlich nur fürchten, wer ausgesprochen schlecht ist. Nur dann braucht er Schutzzölle, die andere Produkte künstlich verteuern. Und während es ihm selbst und seinen Mitarbeitern hilft, schadet es dem ganzen Land.

Nehmen wir an, deutscher Stahl ist teurer als Amerikanischer und es gibt daher einen Schutzzoll, um amerikanischen Stahl am Ende teurer als deutschen zu machen. Davon profiteren eine Handvoll Stahlhütten. Gleichzeitig bedeutet dies aber für den deutschen Maschinenbau, die deutsche Automobilindustrie, für die deutschen Baukonzerne, für den deutschen Schiffbau, für den deutschen Flugzeugbau, ja selbst für die deutschen Konservenfabriken (sofern sie kein Alu verwenden), dass ihr Stahl unnötig teurer wird. Selbst Eure Pfanne und Euer Grill werden damit unnötig teurer. Am Ende bezahlen 80 Millionen Kunden in Deutschland mehr als nötig, weil ein paar deutsche Stahlwerke nicht modernisieren wollen oder zu unflexibel sind, um effizienter zu werden.

Freihandel wird dafür sorgen, dass nur die besten Produkte sich durchsetzen. Während für uns der Laptop billiger wird, werden deutsche Autos in den USA günstiger werden, was ihren Marktanteil dort steigern wird. Denn weder Porsche, noch BMW, noch Mercedes brauchen Angst vor Freihandel zu haben.

 

6. Ihr lasst Euch von Sozialisten und Antiamerikanern einspannen

Ihr werdet instrumentalisiert und merkt es nicht einmal. Die EU hat aktuell 27 Freihandelsabkommen und Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit weiteren 23 Ländern. Gegen wie viele davon habt Ihr demonstriert? Gegen wie viele davon haben Aktivisten mobil gemacht?

Warum aber ist TTIP dann auf einmal so ein Thema? Natürlich, weil es mit den USA geschlossen werden soll. Das bedeutet nicht, dass jeder von Euch ein Anitamerikaner ist und aus reinen Ressentiments gegen das Abkommen ist. Es bedeutet nur, dass Ihr Euch von solchen Menschen benutzen lasst.

Freihandel nutzt allen Beteiligten, weil er Produkte günstiger und Firmen wettbewerbsfähiger macht. Das alles geschieht zum Wohle der Konsumenten, also zum Wohle von uns allen. Schließlich sorgt Freihandel für größere Märkte und mehr Konkurrenz. Dinge, von denen Unternehmen nur profitieren können, wenn ihre Produkte gut sind. Was wiederum gut für die Menschen ist.

Wirtschaftlich spricht gegen Freihandel also nur, dass damit mehr Markt entsteht, was Sozialisten bekanntlich nicht passt. Zusammen mit der antiamerikanischen Komponente lasst Ihr Euch also von verbohrten Ideologen ausnutzen.

 

7. Schiedsgerichte sind notwendig und Alltag

„Aber die Schiedsgerichte…“ hört man dann. Ja, und? Schiedsgerichte sind notwendig! Was soll BMW denn machen, wenn es in den USA nach Zusicherung der Regierung ein großes Areal kauft um dort eine Fabrik hinzubauen, Millionen investiert, nur um anschließend zu erfahren, dass die US-Regierung Gesetze geändert hat, die das nun verbietet?

Was soll RWE machen, wenn es in Kalifornien Kraftwerke bauen will, Millionen und Milliarden in die Infrastruktur und Nutzungsrechte investiert, nur um dann das Gebiet von der Regierung zum Naturschutzgebiet erklärt zu bekommen?

Sollen sie vor ein US Gericht gehen und klagen? Vor ein Gericht, das an US-Gesetze gebunden ist, die ja gerade den Bau dieser Anlagen verhindern? Oder sollen die Konzerne vor dem Landgericht Oldenburg Klage einreichen, was die USA sicherlich in die Knie zwingen wird?

Wie sollen diese Unternehmen denn Ihr Recht bekommen, ohne dass sich alle Beteiligten auf eine über den beiden nationalen Gerichtsbarkeiten stehende Instanz geeinigt haben? Staaten gehen zur UNO und zu anderen internationalen Organisationen. Wo sollen Unternehmen hin?

Darüber hinaus gibt es bereits zahllose Schiedsgerichte, weil auch die EU ja bereits eine Vielzahl an Wirtschaftsabkommen mit Drittstaaten abgeschlossen hat. Nicht nur das, Schiedsgerichte sind gerechter und die meisten Kläger kommen nicht etwa aus den USA, sondern aus Europa!

Freihandel nutzt allen Beteiligten - bis auf Unternehmer mit schlechten Produkten.
Freihandel nutzt allen Beteiligten – bis auf Unternehmer mit schlechten Produkten.

 

Ist ein wenig Warten wirklich zu viel verlangt?

In Österreich lehnen 73 Prozent das Freihandelsabkommen mit Canada, CETA, ab. Gleichzeitig wissen aber 78 Prozent laut eigener Aussage nicht, worum es überhaupt geht. In Deutschland dürfte es, auch im Bezug auf TTIP, nicht viel anders sein. Schließlich gibt es auch noch nicht viel zu wissen. Immerhin liegt TTIP noch nicht einmal vor. Das Abkommen ist ja noch nicht einmal fertig.

Ist es wirklich zu viel verlangt, mit der Ablehnung erst einmal so lange zu warten, bis man etwas hat, das man tatsächlich kritisieren kann? Aktuell wisst Ihr nicht einmal, wovon Ihr überhaupt redet! Ich übrigens auch nicht. Deshalb bin ich auch nur für Verhandlungen und während ich immer für Freihandel bin, kann der in einer extrem regulierten und subventionierten Welt leider nicht immer nur mit dem einen Satz „Es herrscht Freihandel.“ beschlossen werden. Sollte das Abkommen sich tatsächlich als katastrophal erweisen, werde ich mich selbstverständlich auch dagegen stellen. Aktuell weiß aber noch keiner, worum es überhaupt geht.

 

 

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Das Ende der bekannten Welt

Niemand soll sagen, dass wir in langweiligen Zeiten leben. So verändert sich die Welt gerade ganz rasant vor unseren Augen, auch wenn viele das vielleicht noch nicht so wahrnehmen mögen. Eine kleine und unvollständige Liste an teilweise geradezu epochalen Veränderungen der letzten Jahre:

 

USA:

  • Der Umbau in einen Wohlfahrtsstaat europäischer Prägung nimmt seit Obama an Fahrt auf. Die Aufteilung: Europa – staatshörig; USA – staatskritisch ist mit jedem Tag geringer.
  • Die Republikaner haben einen Präsidentschaftskandidaten, der die eigenen Bündnisverpflichtungen in Frage stellt, anderen Staaten nukleare Aufrüstung empfiehlt, Neo-Merkantilismus für ein gutes Wirtschaftskonzept hält und Sympathien für Diktatoren („starke Anführer“) gegenüber Demokraten („schwache Anführer“) zeigt.
  • Die USA sind seit 2012 nicht mehr die alleinige Supermacht, als Obama seine „rote Linie“ in Syrien beiseite wischte. Inzwischen bestimmt Russland mit über die Ordnung im Nahen Osten.
  • Die Staatsverschuldung hat längst den point of no return überschritten. In der Zukunft warten nur noch die Druckerpresse mit einer verbundenen Großinflation oder eine Staatsinsolvenz. Beides mit fatalen wirtschaftlichen Folgen.
  • Die von der VR China gehaltenen Schulden sind so groß, dass US-Steuerzahler mit ihren Zinszahlungen de facto das Militärbudget von Rotchina bezahlen. Amerikaner bezahlen den Chinesen also die Waffen, die ziemlich wahrscheinlich in wenigen Jahren US-Soldaten töten werden.
  • „Unsere Verbündeten vertrauen uns nicht mehr und unsere Feinde fürchten uns nicht mehr.“
  • Der USA-freundliche Diktator Mubarak wurde unter Jubel aus dem Weißen Haus durch den Islamisten und Staatsterroristen Mursi ersetzt, woraufhin ein von den USA verurteilter Putsch erfolgte. Dessen Ergebnis ist erneut ein (de facto) Diktator – der nun aber nicht mehr USA-freundlich ist, auch wenn er nun immerhin für den Moment von der Mehrheit seines Volkes getragen werden dürfte.

Russland:

  • Russland hat jeden Verständigungskurs gegenüber dem Westen und der NATO aufgegeben. Es betreibt nun wieder eine rücksichtloslose Machtpolitik. Das strategische Ziel ist nicht mehr eine bloße Koexistenz, auf Augenhöhe, es ist eine Zerschlagung von NATO und EU.
  • Russland hat die Nachkriegsordnung in Europa zerschlagen. Ab sofort sind offensichtlich wieder Grenzverschiebungen mit militärischen Mitteln möglich.
  • Russland hat gezeigt, dass es internationale Verträge nur so lange würdigt, wie sie ihm nützen. Das Budapester Memorandum wurde genauso gebrochen wie auch der INF-Vertrag.
  • Russland betreibt eine Informationskriegsführung in bester Nachfolge des KGB in Westeuropa, vor unser aller Augen. Die Öffentlichkeit will es aber mehrheitlich weder sehen, noch etwas dagegen tun.

VR China:

  • Die Schwäche der USA erlaubt den Chinesen, immer unverschämter zu werden. So wurden künstliche Inseln mit militärischen Einrichtungen in den Paracel- und Spratley-Inseln errichtet.
  • Inzwischen werden nicht mehr nur Ansprüche auf die japanischen Senkaku-Inseln erhoben, es gibt auch erste Memoranden, die einen chinesischen Anspruch auf die Ryuku-Inseln (Okinawa ist eine davon) bekräftigen.
  • Mit Hilfe von Währungsmanipulation und eiskalten protektionistischen Gesetzen hat das Land gewaltige Devisenreserven aufgebaut, mit denen es weltweit Hochtechnologie und Rochstoffvorkommen kauft. Sein Markt ist so groß, dass es Unternehmen zur lokalen Produktion zwingen kann, die nur mit Joint-Ventures mit einheimischen Firmen erlaubt sind. Diese behalten die Technologie und bauen daraufhin eigene Produkte, die dank Währungsmanipulation den ausländischen günstige Konkurrenz bieten…

EU:

  • Die EU ist so groß wie nie zuvor und verliert nun gleichzeitig eines ihrer wichtigsten Mitglieder, das Vereinigte Königreich.
  • Die EU will zeigen wie großartig sie ist, indem ihr Chefunterhändler den Ausstieg für GB möglichst schmerzhaft machen will. Ein austretendes Mitglied soll also „bestraft“ werden, was eigentlich ein Grund für den Austritt selbst sein sollte.
  • Seit Beginn der „Flüchtlingskrise“ ist die EU gespalten wie nie zuvor. Griechenland zieht seinen Botschafter aus Österreich ab, der Außenminister Luxemburgs fordert den Rauswurf Ungarns aus der EU.
  • In Frankreich ist der früher kleine FN inzwischen vor der Übernahme der Präsidentschaft, wenngleich das noch halbwegs unwahrscheinlich erscheint. Die Republikaner unter Sarkozy reagieren darauf mit einem rechtsaußen Politikpaket, das u.a. die Internierung von Islamisten in einem „französischen Guantanamo“ vorsieht.
  • Schweden hat die Zuwanderung gestoppt, weil es überlastet ist. Es ist dennoch längst die Vergewaltigungshauptstadt der zivilisierten Welt und wird in wenigen Jahrzehnten eine Bevölkerung haben,die man bislang entlang der Sahara erwartet hätte. Die ethnischen Schweden werden in absehbarer Zeit eine Minderheit im eigenen Land.
  • Osteuropäer haben panische Angst vor den Entwicklungen im Westen bekommen und wählen inzwischen rechts bis rechtsextrem, teilweise auch offen nazistische Parteien. Wie lange die Staaten noch in der EU bleiben, wird sich zeigen. Es herrscht blanke Angst vor islamischer Zuwanderung.
  • Im Westen der EU will man zwar keinen Islamismus, aber nicht eingestehen, dass er doch irgendwie mit Muslimen zu tun hat. Man erlaubt weiter eine islamische Massenzuwanderung, ohne sich darüber Gedanken zu machen, was man mit den Radikalen macht. Die demographische Entwicklung ist eindeutig. Mehrere Länder werden binnen einer Generation eine mehrheitlich islamische Bevölkerung haben, zumindest was die relevanten Altersgruppen (0-40) angeht.
  • Die Krisen der EU lassen den Zusammenhalt massiv erodieren. Vor der „Euro-Krise“ waren die Deutschen das von den Griechen am meisten geliebte Volk. Heute sind sie das am meisten gehasste. Die Griechen mögen die Deutschen inzwischen sogar weniger als ihre „Erzfeinde“, die Türken! Euro-Krise, „Flüchtlingskrise“ und Schuldenkrise lassen Deutschland in eine Vormachtsstellung in Europa rutschen, die seine Regierung offiziell nicht wünscht und daher völlig unzulänglich ausfüllt. „Was in zwei Weltkriegen nicht erreicht wurde, soll die EU nun ermöglichen.“ ist das Bonmot in einigen Ländern Europas.
  • Darunter leidet auch die weitgehend deckungsgleiche NATO. Der Zusammenhalt im Bündnis ist inzwischen so gering, dass es zunehmend wie ein Lippenbekenntnis wirkt. Je geringer der Zusammenhalt, desto wahrscheinlicher wird jedoch seine Notwendigkeit, weil ein Aggressor es austesten könnte. Das bedeutet tatsächliche Kriegsgefahr in absehbarer Zeit.
  • Statt sich militärisch vorzubereiten haben die Europäer lieber alles getan, um wenigstens in den Sozialabgaben Weltmacht zu sein.

Deutschland:

  • Nur noch 15 Millionen Deutsche halten den ganzen Laden mit ihren Steuern am Laufen. Das garantiert den Untergang, da zwingend notwendige Reformen zum Beschneiden des Sozialstaats gegen eine mehrfache Übermacht an Wählern nicht durchsetzbar sind.
  • Das Land ist seit der „Flüchtlingskrise“ gespalten wie wohl kaum je zuvor. Es gibt nur noch „Bahnhofsklatscher“ und „Besorger Bürger“.
  • Mit der Linkspartei und der AfD sind zwei Parteien der fünften Kolonne Russlands inzwischen im zweistelligen Bereich und repräsentieren rund ein Drittel der Wähler. Russlandfreundliche Elemente in der SPD zeigen einen nicht mehr weit von der Mehrheit entfernten Bevölkerungsanteil, der die Westbindung aufgeben will, ohne dabei zu verstehen, dass die Folge eine Hegemonie Russlands über Deutschland wäre. Also eine Hegemonie einer Diktatur.
  • Die demographische Entwicklung ist dramatisch. Alleine die 2015 gekommenen jungen muslimischen Männer stellen 5-7 Prozent des Bevölkerungsanteils ihrer Alterskohorte. Mit Familiennachzug, der Zuwanderung vor 2015 und der ab 2016 wird dies dazu führen, dass ihre Nachkommen in nur einer Generation die Mehrheit in Deutschland in dieser für die Zukunft eines Landes so bestimmenden Alterskohorte stellen werden. Zumindest wenn sie bleiben, was Grüne und Linke mit verteilten Pässen garantieren wollen. Wer das anspricht, ist Nazi. „1 Million kann 80 nicht islamisieren“ wird sermonhaft heruntergebetet, ohne den Kontext anzusehen.
  • Die Deutschen wollen zu 75 Prozent weniger Islam in Deutschland. Noch mehr Angst als vor dem Islam haben sie aber davor, ihre Angst außerhalb von anonymen Umfragen zu äußern. Daher wird auch nicht diskutiert, wie eine demographische Entwicklung hin zu einem islamischen Deutschland verändert werden könnte. Noch mehr Angst als vor dem Islam haben die Deutschen davor, als „Nazi“ zu gelten. Dies treiben sie bis zur Selbstaufgabe.
  • Die Demokratie wird mit jedem Tag gefährdeter, wenn die Leute die Meinungsfreiheit für sich nicht mehr gegeben sehen und beobachten, wie wenig der Bürger bei der Zuwanderung zu sagen hatte.
  • Zu dem bislang unbekannten islamischen Terrorismus wird sich rechter und linker Terrorismus als „Reaktion“ darauf entwickeln. Es wird spannend werden.

Naher Osten:

  • Der Iran erlebt gerade seine Rückkehr in die Gemeinschaft der Völker – ohne dass er sich einen Deut gebessert hätte. Er agiert weiter staatsterroristisch, er unterstützt weiterhin Terroristen weltweit, er unterdrückt und ermordet fleißig weiter Minderheiten im eigenen Land – doch für die USA und die nach Geschäften hungrigen Europäer ist das kein Problem mehr.
  • Der Iran interveniert offen und verdeckt in Syrien, dem Irak und dem Jemen. Die Saudis unterstützen im Gegenzug kurdische Separatisten im Iran. Der Rückzug der USA als Ordnungsmacht lässt Diadochenkriege rund um den persischen Golf erwarten. Statt mehr Frieden wird es zu mehr Krieg wegen der Abwesenheit der USA kommen.
  • In Syrien schlachtet ein Diktator sein Volk ab und die Welt sieht zu.
  • Die Türkei ist auf dem Weg – und hat ihn schon zur Hälfte gegangen – in eine islamistische Diktatur. Atatürks Erbe ist verloren, während Erdogans Außenpolitiik auf eine neo-osmanische Ausweitung des türkischen Einflusses in die arabischen Gebiete hin ausgelegt ist. Türkische Auswanderer in Europa sieht er als Kolonisten.
  • Ägypten ist von einer USA-freundlichen Diktatur zu einer Russland-freundlichen gewechselt.
  • Israel bleibt Israel. Zumindest bis auf weiteres. Was gut ist.

Südostasien:

  • Die Philippinen stehen mit ihrem neuen Präsidenten Duterte, der sich selbst als „Idi Amin [Diktator und Schlächter aus Uganda mit hunderttausenden Opfern] der Philippinen“ beschreibt. Er ist gerade auf dem besten Weg, das Bündnis mit den USA zu beenden und sich stattdessen auf die Seite Chinas zu stellen. Dass er bereit ist, die philippinischen Ansprüche im Südchinesischen Meer aufzugeben hat er bereits angedeutet. Damit zerfällt das US-Bündnissystem zusehend.
  • Japan ist dabei, seine Verfassung so neu zu interpretieren oder gar zu ändern, dass es wieder Krieg außerhalb des Landes führen darf. Damit ist das seit dem 2. Weltkrieg pazifistische Land vor einem epochalen Wechsel in der Außenpolitik.
  • In ganz Südostasien findet ein Wettrüsten statt, um auf Chinas Aufstieg zu reagieren. Da China aktuell keine Zurückhaltung bei seinen Forderungen zeigt, ist Krieg kein Ding der Unmöglichkeit.

Kanada:

  • In Kanada hat der oberste Gerichtshof entschieden, dass auch das Aussprechen der Wahrheit strafbewehrt sein kann, wenn sie andere Menschen verletzt. Zusammen mit seinen Publikationsverboten wegen „Hate Speech“ ist das Land auf dem besten Weg, die Meinungsfreiheit abzuschaffen.
  • Das Land hat einen Präsidenten, der zwar in seinem Kabinett wirklich jede Minderheit bedenkt und auf genau 50 Prozent Frauen im Kabinett achtet, der aber bei Besuchen in islamistischen Moscheen keinerlei Probleme mit der dort praktizierten Geschlechtertrennung hat.

Südamerika:

  • In Argentinien hat man einen Präsidenten gewählt, der genug vom Sozialismus hat. Starke marktwirtschaftliche Reformen sind auf dem Weg. Endlich einmal ein guter Kulturbruch und gute Neuigkeiten.
  • Chile will seine Verfassung ändern, was wohl das Ende der guten wirtschaftlichen Entwicklung seit den Chicago-Boys bedeuten könnte.
  • Brasilien scheint genug von der Korruption zu haben und setzt seine Präsidentin ab. Wegen der Gewalt im Land liberalisiert das Land die Waffengesetze massiv, sodass sich gesetzestreue Bürger bald selbst schützen können. Erneut gute Nachrichten!
  • In Venezuela steht wohl langsam ein Bürgerkrieg, Aufstand oder Militärputsch an. Die wirtschaftliche Lage im Land mit den größten Ölvorkommen weltweit ist so verzweifelt, dass die Menschen in Zoos einbrechen um die Zootiere zu schlachten und zu essen. Unterdessen lässt der sozialistische Präsident Waffen konfiszieren, während er die ihm treuen Bevölkerungsteile bewaffnen lässt und Milizen hat aufstellen lassen. Das kann fast nur blutig enden.

 

Bei weitem nicht abschließend, aber es stehen große Veränderungen an. Amerikas Rolle in der Welt wird sich mit einem Präsidenten Trump massiv ändern. Im Nahen Osten drohen noch mehr und noch größere Kriege, Europa wird wirtschaftlich massiv Probleme bekommen, während es sich rasant in einen islamischen Kontinent umwandelt. China und Russland nutzen das Chaos des Westens, um mit harter Hand und ihrem Militär Fakten auf dem Boden zu schaffen.

„It’s the end of the world as we know it“

 

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