Warum die Integration scheitern wird (1)

Wenn in den nächsten Jahren Millionen von Menschen nach Deutschland kommen, muss sich zwingend die Frage stellen, was das für unsere Gesellschaft bedeuten wird. Ich bin kein Rassist. Ob die Deutschen künftig eine Variation bei der Hautfarbe haben, wie sie heute bei der Haar- oder Augenfarbe normal ist, ist mir nicht wirklich wichtig. Weit wichtiger ist für mich die Frage, ob die neuen Mitbürger ein Teil dieser Gesellschaft werden oder nicht. Damit die Hautfarbe wirklich auch für die Zukunft der Deutschen ein völlig sekundäres Merkmal wird, müsste eine Assimilation erfolgen, nicht nur eine Integration. Die Zuwanderer müssten Deutsche in allem werden, das ihrer Entscheidung unterliegt, nicht nur in der Wahl des Wohnortes und des Passes. Doch auch eine Integration kann gut funktionieren, wenn die Menschen nebeneinander friedlich und harmonisch leben und einander mit dem gebotenen Respekt anerkennen und gleichzeitig eine allgemeine Schicksalsgemeinschaft erkennen. Hier schätze ich leider die Aussichten als eher schlecht ein. Wenn wir heute nach Deutschland schauen, so wissen wir, dass die ersten Türken vor 50 Jahren nach Deutschland kamen. Ihre Zahl wuchs stetig, aber langsam. Sie waren dabei in ganz Westdeutschland verteilt, während sie schnell in Lohn und Brot waren. Dennoch sind die Zustände in Duisburg-Marxloh, in Köln-Chorweiler oder Berlin-Neukölln bekannt. Auch der arabische Miri-Clan ist bundesweit ein Begriff. Wieso sollte es dieses Mal besser laufen?

Wir schaffen es nicht

 

Es kommen zu viele

Der Hauptgrund, das Haupthindernis für eine Integration oder gar Assimilierung wird sein, dass schlicht zu viele Menschen kommen. In Kapitel über die Demographie habe ich vorgerechnet, wie hoch der Anteil der Migranten alleine aus diesem Jahr in gewissen Altersgruppen sein wird. Nachdem sie sich ihren Wohnort aussuchen können und in die Städte ziehen, wird wegen der unterschiedlichen Mietpreise ein Zuzug vor allem in die ärmeren Stadtteile erfolgen. Dort werden sich die Zuwanderer dann in satten zweistelligen Prozentzahlen konzentrieren, in einigen Straßen, sozialen Wohnungssiedlungen und Ähnlichen noch kleineren Gebietseinheiten wird die Konzentration die 50 Prozent überschreiten. Der Rest zieht daraufhin eilig weg, wenn er es sich leisten kann. Die Mietpreise fallen und Wohnungen werden frei, womit noch mehr der „Flüchtlinge” dorthin ziehen werden.

Wie aber soll Integration in die Deutsche Gesellschaft funktionieren, wenn aufgrund dieser Umstände gar kein Teil mehr von ihr sein kann, weil man zwar in Deutschland wohnt aber keine Deutschen mehr in der Nähe sind? In Gebieten mit fast einheitlich arabischsprachiger Bevölkerung wird entsprechend schnell eine ganze Parallelgesellschaft mit Geschäften, Ärzten, Moscheen und Restaurants entstehen. Wird den Menschen dann durch den deutschen Sozialstaat ermöglicht nicht einmal mehr in einem deutschen Unternehmen arbeiten zu müssen, gibt es praktisch keinen Grund mehr, deutsch zu lernen. Die Bundesagentur für Arbeit stellt bereits die dafür notwendigen Formulare auf Arabisch zur Verfügung.

Sprachkenntnisse sind nun bei weitem nicht alles, um Teil einer Gesellschaft zu werden. Sie sind auch nicht zwingend dafür notwendig, wie beispielsweise die Schweiz beweist. In einem bislang aber noch relativ homogenen Staat, sind sie jedoch ein wichtiger Anfang. Darüber hinaus sind sie aber auch essentiell für die Arbeitssuche, da der Zahl der Arbeitsplätze für nicht des Deutschen Fähige gering ist und sein wird, erst Recht wenn es an besonderen Qualifikationen mangelt. Ohne Arbeitsplätze bleiben die Menschen jedoch Teil der untersten Gesellschaftsschicht, die hauptsächlich vom Geld der Anderen leben werden muss. Dies ist einerseits entwürdigend, was der Großteil der Zuwanderer auch so sehen wird, und andererseits auch ein effektives Hindernis für sozialen Aufstieg. Unterbleibt dieser jedoch, ist eine erhöhte Rückbesinnung auf die eigene Kultur eine Gefahr und gleichzeitig eine leichtere Anwerbbarkeit für Radikale möglich. Die wenigsten Kämpfer für den Islamischen Staat mit deutschem Pass werden aus oberen Gesellschaftsschichten kommen. Neben einigen Konvertiten, die als solche ja fast immer die neu angenommene Sache mit 110 Prozent verfolgen, stammt der große Teil des Restes aus den sozial untersten Zuwandererschichten. Eine effektive Integration, auch in den Arbeitsmarkt, wird also auch essentiell für unsere eigene Sicherheit sein, wollen wir den Zustrom in Richtung des radikalen Islams beschränken.

 

Das war ein Auszug aus „Nein, wir schaffen das nicht!“, meinem Buch über die aktuelle Zuwanderung. Das Buch können Sie hier kaufen:

 

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Die Zuwanderung wird deutsche Steuerzahler teuer zu stehen kommen

Julia Klöckner brachte jeden mit auch nur halbwegs ökonomischem Sachverstand zum Lachen und Weinen zugleich, als Sie allen Ernstes auf ihrer Facebook-Seite folgendes Statement postete:

„Guten Morgen – ein Tipp für die Frühaufsteher: Um 7.15 Uhr spreche ich im Live-Interview mit dem Deutschlandfunk über die Flüchtlingsfrage und wer für die Kosten aufkommt. Der Steuerzahler jedenfalls nicht – der Bund hat gut gewirtschaftet!”

Davon abgesehen, dass der Bund gar nicht wirtschaften kann, weil er sein Geld ausschließlich über aktuelle und künftige Steuern, also Schulden, bekommt, wollte sie damit sagen: „Die Flüchtlinge kosten Sie nichts.” Leider hat die Realität solche Aussagen längst eingeholt.

Sigmar Gabriel nannte die Zuwanderung gar „ein kleines Konjunkturprogramm”. Gemeint war damit, dass die „Flüchtlinge” etwas ausgeben, während gleichzeitig neue Stellen zu ihrer Betreuung geschaffen werden. Dumm nur, dass das dafür aufgewendete Geld zuvor den in der Wirtschaft und in wertschöpfenden Berufen arbeitenden Menschen als Steuern abgenommen werden musste.
Matthias Lücke vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel schätzt die jährlichen Kosten auf 45 Milliarden Euro für Deutschland. Dabei berechnet er, dass die Menschen im Schnitt etwa nach drei Jahren keine Belastung mehr sind, weil sie entweder im Arbeitsmarkt untergekommen oder nach Hause zurückgekehrt sind. Wieweit diese Aussage noch optimistisch ist, kann ich persönlich kaum beurteilen. Was ich aber kann, ist dem eine Meldung aus der ZEIT gegenüber zu stellen:

„Langfristig fanden bisher rund 55 Prozent der Flüchtlinge eine Arbeit, so ermittelte das IAB aus Daten des Sozio-Ökonomischen Panels. Es erfasste in einer Stichprobe die Daten von Ausländern, die zwischen 1985 und 2005 als Flüchtlinge in die Bundesrepublik eingereist sind. Das IAB stellt fest: Langfristig gesehen arbeiten Flüchtlinge seltener als Migranten, die über normale Einreiseprozeduren ins Land kommen. Diese haben nach ein paar Jahren sogar zu 75 Prozent eine Arbeitsstelle.”

Thilo Sarrazin rechnete dagegen gar vor, dass alleine die 2015 Gekommenen bis an ihr Lebensende dem Sozialstaat mit astronomischen Kosten von bis zu 1,5 Billionen zur Last fallen werden. Woher das Geld kommen soll, lässt sich unschwer erraten. EU-Parlamentspräsident Schulz forderte bereits im Oktober 2015 eine Aufweichung der Schuldenregeln, der deutsche Finanzminister brachte eine „Flüchtlingsabgabe” auf Benzin ins Gespräch. Die Grünen wollen dagegen die Wirtschaft, die ja von den „Flüchtlingen” profitieren werde, an ihren Kosten beteiligen. Ob die Wirtschaftsverbände bei einer Umsetzung auch dann noch Merkels Politik unterstützen werden, wäre eine interessante Frage.

Dies war ein Auszug aus „Nein, wir schaffen das nicht!“ (ISBN-13: 978-1530448975) das Sie hier bestellen können:

 

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Buchrezension: Deutschland, deine Götter

Klar, die Platzhirsche der Religionen in Deutschland kennt jeder. Katholiken, Evangelische, Islam und Juden. Dabei hat Deutschland doch so viel mehr an Religionen zu bieten. Dies muss sich Gideon Böss in seinem zweiten Buch nach dem Roman Die Nachhaltigen gedacht haben. Herausgekommen ist so etwas wie ein Reiseführer, auch wenn es dem nicht ganz entspricht.

Gideon spricht mit Vertretern der jeweiligen Religion und zeigt die interessanteren Teile, sowie Beobachtungen, in seinem Buch. Dazu kommen weitere Erklärungen aus den Hintergründen der Religion, die er sich mit einem Studium der jeweiligen religiösen Grundlagen angeeignet hat. Hinzu kommt, dass der Autor der Komödie Die Nachhaltigen auch hier vereinzelt seinen Humor aufblitzen lässt. Doch auch wenn man von einem Atheisten ein Religions-Bashing erwarten würde, ist das vollendete Werk doch anders.

Böss

Ja, es ist ein Reiseführer zu Deutschlands Religionen. Zugleich jedoch einer, bei dem der Autor nicht von der Stadt bezahlt wurde um ihre zusammengekratzten Sehenswürdigkeiten möglichst bombastisch darzustellen. Vielmehr ist der Autor freundlich und offen, nicht ohne aber kritisch zu bleiben. Durch seine Vorbereitung auf die jeweilige Religion boten sich ihm dazu einige sehr gute Ansatzpunkte für wirklich gute Unterhaltungen.

Wenn er beispielsweise mit einem katholischen Priester darüber redet, dass nach der katholischen Lehre der Körper sich wieder mit der Seele im Himmel verbindet. Denn: Welches Alter hat der Körper dann? Keiner will ja wohl in alle Ewigkeit als an Arthritis erkrankter 78 jähriger verbringen, oder? Der Priester meint, es werde wohl im Alter von 33 Jahren sein, weil ja Jesus in diesem Alter gestorben sei. Doch was ist mit den Kindern? Mit jenen, die als Kleinkind gestorben sind? Der Priester ist hier so ehrlich zuzugeben, dass er es nicht so recht weiß, woraufhin beide darüber diskutieren, ob es vielleicht einfach der Körper eines Kleinkindes sei, den man im Himmel erhalte. Mir erstellte sich das das Bild einer auf jeder Wolke herumkrabbelnden Horde Einjähriger, die sich brabbelnd die Spielklötze gegen die Köpfe hauen.

Doch neben dem Humor bleibt es eben auch ernst. Man lernt tatsächlich etwas dazu, so war mir beispielsweise neu, dass sich die Mehrheit der Alewiten in Deutschland gar nicht als Muslime sehen. Auch habe ich von Religionen gehört, von deren Existenz ich nicht einmal wusste.

Am Ende hat man in dem Buch einen kurzweiligen Reiseführer zu Deutschlands Götterwelt, angereichert mit einer Prise echter Informationen, der richtigen Menge Humor und einer freundlichen aber kritischen Kommentierung durch den Autor.

Fazit: Absolut lesenswert!

Das Buch können Sie hier bestellen: Deutschland, deine Götter: Eine Reise zu Kirchen, Tempeln, Hexenhäusern

The background of alliance free-riders

Japan is getting increasingly worried about Donald Trump’s comments on alliance free-riders, especially in regard to Japan. While my sympathies don’t lie with the current republican frontrunner, his comments are worth being discussed.

 

Why do alliance free-riders exist?

Most of the US’ current alliances date back to World War II and the close aftermath. Being the leader of the West and its superpower, and not having suffered any destruction by the war on its mainland, America started to deliver military aid to her allies in Europe and Asia to bolster their defenses against communist aggressions. In both the NATO as well as its alliances in Asia, the States played the role of the older brother who is already earning a decent wage while the younger sibling was still in school. Nations like South Korea were devastated from both the Second World War and the Korean War and simply didn’t have the means to buy everything they needed themselves. Given the geopolitical situation of a gigantic Soviet army that showered communist regimes around the world with weapons, the US didn’t seem to have a choice in that matter.

Thus, buying tanks yourself and giving them as a present to your allies was a cheaper and better alternative to manning the tanks yourself. But despite that, the Allies still needed active protection by US forces. Starting there, the US alliances only grew more into a system where the US shoulders a disproportionate burden of the defense, especially in those nations in direct proximity to the communist bloc.

But where this seems unfair, it also had an important function. By relieving the countries still ravaged from the Second World War from the burden of pouring huge amounts of their meager budget into defense, these countries were able to set up social security programs and welfare states. The rationale behind this was, that countries who help the poor are less likely to vote communist in a time, where a communist takeover by democratic means was a real possibility in countries like Italy or France. So by ensuring the defense of those countries herself, the US helped these countries to set up the means to stay within the western block.

Still, this doesn’t tell the whole story. Other countries were deliberately kept in a disproportionale military level because of their history. To ensure peace and stability in Asia and Europa, it seemed wise not to make the rebuilt militaries of Germany and Japan increase to a size where they could threaten their neighbours like they did just a few years earlier. It seemed a wiser geopolitical choice to just have own troops protecting Japan than having Japan create an army big enough to defend itself against any possible aggression by the People’s Republic of China, North Korea and the Soviet Union .

Leading NATO has a price.
Leading NATO has a price.

 

Should the US accept any more alliance free-riders?

So while there were three reasons to this, the economic situation of allies, the need of the countries to spend money on the society to prevent a communist takeover and the historic implications of having recent aggressors rearm to an impressive size, times have changed.  Donald Trump has a point when he points out that the US will likely have to start World War 3 when Japan is attacked but that Japan doesn’t have to help the US at all.

But this doesn’t tell the whole story, as it ignores things like the Republic of China offering troops to fight the communists in both Korea and Vietnam, South Korean troops fighting alongside the US in Vietnam and being part of ISAF in Afghanistan or Japanese troops helping to scure Iraq, most of the alliances still appear to be mostly one sided.

If the US wants to keep her stand in the world, she might be forced to continue providing selected allies with military aid. Had the Philippines a navy to speak of, the People’s Republic might not have forced them off several reefs and islands in the South China Sea. Providing defensive weapons to nations who can’t afford said weapons will cost the US money, but may very well help saving her from spending blood instead.

Allies with strong economies who are actually economic competitors are another story. Still, the US’ problem is that it simply can’t end those alliances at will without causing severe damage to her geopolitical interests. While nations like Australia and Britain have always done their part, others were more reluctant to pay back the security provided by US troops with assistance for US efforts with both military and diplomatic means. But what is America’s choice? Insisting on Germany to spend the promised two percent of her GDP on defense is fruitless, unless it is accompanied with pressure of some kind. So unless the US is willing to threaten leaving NATO, what means does she have? Increased pressure on allies may push them to a point where they see a negative balance in the costs and benefits in the alliance with the US and abandon said alliance. Such steps would not just diminish America’s global influence but also weaken her security. Without a US alliance, most nations will have to either bow to the demands of other big powers like Russia and China or try to set up their own alliance system which will become a competitor for the US. The EU unsuccessfully works on this project for some years now.

In the end, America might be forced to actually return to Rumsfeld’s “old Europe” and “new Europe”, where the US sees some members of her alliances as active and contributing members who are encouraged and assisted while others are mostly ignored. While this helps strengthen partners like Poland, it doesn’t change the fact that other NATO members just relax in the security system paid for by the US tax payer. The US can encourage those nations, she can plead to them to spend more on their defense, but if they keep unresponsive to diplomatic means, abandoning the alliance is no real option.

In the end, accepting alliance free-riders might just be without any real alternative. Nations who don’t feel threatened enough will be unwilling to contribute more in most cases. Abandoning the alliance with them is no alternative, as they might very well seek an alliance or rapprochement with America’s foes instead. This is the price of being the sole superpower who works with a system of voluntary alliances that aren’t based on a kind of Breshnev-Doctrine, where the leader of the alliances keeps its members in line by force. It is either this or isolationism which will give America’s enemies the time and means to strengthen their position to a point where they will be able to actively threaten the US herself.

 

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Die Besten verlassen das Land zuerst

Die aktuelle Zuwanderung wird zu einer Auswanderungswelle in Deutschland führen. Anders als es im Sprichwort heißt, werden nicht die Ratten das sinkende Schiff verlassen, sondern die Besten des Landes. Was jetzt stattfindet ist eine Armutszuwanderung, auch wenn sie unter dem Label der „Flüchtlinge” verkauft wird. Damit müssen die deutschen Steuerzahler dramatische Mehrkosten aufbringen. Wenn Thilo Sarrazins Ausführung stimmt, so werden es in den nächsten 60 Jahren etwa 1,5 Billionen Euro sein.

Wenn der Standard der nun Kommenden weit unter dem aktuellen durchschnittlichen Standard liegt, sind die bislang schon über dem Schnitt stehenden noch weiter über dem aktualisierten, nach unten korrigierten Standard angesiedelt. Wer aber weit oben ist, der kann auch im Ausland eine Anstellung finden. Mit dieser Aussicht, auf ein besseres Einkommen mit niedrigeren Steuern und weniger sozialen Problemen, wird die Auswanderung zu einer verlockenden Alternative.

Diese schon jetzt über dem Durchschnitt qualifizierten Menschen werden daher in immer größeren Zahlen abwandern und ihr Glück in der Ferne suchen, da sie sich nicht hinabziehen lassen wollen und müssen. Damit verschärfen sie jedoch die Situation für den Rest noch weiter. Mit jedem jetzt abwandernden Hochqualifizierten fehlt das Geld für mehrere Transferleistungsempfänger, von den mangels Hochqualifizierenden wegfallenden Arbeitsplätzen auf niedrigeren Qualifikationsstufen ganz zu schweigen.

Wenn die jetzige Zuwanderung eine Auswanderungswelle nach sich ziehen wird, und der Autor kann dies zumindest aus seinem persönlichen Umfeld (also seiner „Blase”) bestätigen, so wird für die Zurückgebliebenen die Abwärtsspirale mit jedem Tag schneller werden.

Dies war ein Auszug aus „Nein, wir schaffen das nicht!“ (ISBN-13: 978-1530448975) das Sie hier bestellen können:

MANPADS im Kontext

Der frühere russische Vize-Premier Alfred Koch glaubt, der jüngste russische Abzug aus Syrien hänge damit zusammen, dass die Rebellen nun über „Stinger“ (gemeint waren wohl MANPADS im Allgemeinen) verfügten. Die Diskussion auf dem Profil des Journalisten Boris Reitschuster zeigte, dass die Allgemeinheit beschränkte Kenntnisse über dieses Waffensystem verfügt.

 

Was sind MANPADS?

Durch einzelne Personen tragbare Waffensysteme zum Abschuss von Flugobjekten werden MANPADS, also „Man Portable Air Defense System“ genannt. Mit einem einfachen Visier auf dem tragbaren Startgerät werden die Waffen auf das Luftziel ausgerichtet, bis der in der Rakete befindliche Sensor das Ziel erfasst hat. Dann feuert der Schütze die Rakete ab, die aus dem Abschuss- und Transportbehälter ausgestoßen wird. Nach wenigen Metern zündet ein Raketentreibsatz, der die Luftabwehrrakete beschleunigt, aber wegen der geringen Größe der Rakete schon nach wenigen Sekunden wieder ausgebrannt ist. Dabei kann die Luftabwehrrakete eine Geschwindigkeit von Mach 2 bis Mach 2,5 erreichen. Mit ihrem Infrarotsensor (es gibt auch andere Systeme, die jedoch für untrainiertes Personal völlig ungeeignet sind) erfasst die Rakete dabei das Ziel und ist in der Lage Kurskorrekturen selbständig vorzunehmen, um das Ziel zu verfolgen. Erreicht sie das Ziel, zündet der Aufschlagzünder und eine kleine Sprengladung beschädigt das Flugzeug im Idealfall schwer genug, dass es abstürzt. Was leicht klingt, ist in der Realität jedoch merklich anders.

SA-7 MANPADS
SA-7 MANPADS

 

Wie effektiv sind MANPADS?

Was sich in obiger Beschreibung wie ein perfektes System anhört, ist in der Realität deutlich weniger furchteinflößend. Das hat mehrere Gründe:

  1. Reichweite: Der Laie liest beispielsweise bei Wikipedia, dass die FIM-92A Stinger eine Reichweite von 6 Kilometer und eine Bekämpfungshöhe von 3,5 Kilometer habe. Dabei ignoriert er gerne, dass das „maximal“ nicht grundlos davor steht. Während er sich die Reichweite einer solchen Rakete wie eine Walze vorstellt, entspricht sie vielmehr einem Kegel. Einem sehr flachen Kegel.
    Die abgefeuerte Rakete hat nur einen kleinen Treibsatz, der ihr nur eine beschränkte Energie für die Fortbewegung verleiht. Ist der Treibsatz ausgebrannt fliegt sie noch ein paar Sekunden weiter, Kraft ihrer Massenträgheit. Gleichzeitig fällt jedoch auch die Geschwindigkeit rapide ab, nicht zuletzt wegen des enormen Luftwiderstands bei Überschallgeschwindigkeit. Je höher die Rakete aufsteigen muss, desto weniger weit reicht sie aber auch. Ein weiterer Faktor ist, dass jede Kurskorrektur der Rakete ebenfalls gewaltige Energiemengen frisst.
    Das heißt, ihre „maximale Bekämpfungshöhe“ erreicht die Rakete überhaupt nur, wenn sie fast senkrecht nach oben geschossen wird und einfach nur aufsteigen kann. Ihre maximale Reichweite erreicht sie nur, wenn sie einer sehr flachen Flugbahn direkt auf das Ziel zufliegt. Schon einen Kilometer vom Abschussort entfernt ist die maximale Bekämpfungshöhe um hunderte Meter niedriger.
  2. Das Ziel ist keine einfache Beute: Besonders effektiv sind solche Waffen nur, solange sich der Gegner noch nicht darauf eingestellt hat. Dann gelingt der Hisbollah schon auch einmal ein Treffer mit einer ASM auf einem israelischen Kriegsschiff, weil dieses seine Abwehr gegen Flugkörper überhaupt nicht eingeschaltet hatte. Dies geschieht beispielsweise, weil man nicht das Risiko eingehen will, versehentlich eigene Flugzeuge abzuschießen. Täuschkörperwerfer sind mitunter abgestellt, weil man keine Bedrohung am Boden erwartet, die Täuschkörper auch Geld kosten und zudem am Boden Gebäude und Felder in Brand stecken können.
    Hat sich der Gegner jedoch auf die neue Bedrohung eingestellt, kann er ihre Gefährlichkeit merklich reduzieren. Mit Störkörpern und aktiven Abwehrsystemen IRCM (Infrared Countermeasure) und DIRCM (Directional Infrared Counter Measures) können Flugzeuge und Hubschrauber die Erfassung verhindern oder bereits abgeschossene Raketen täuschen. Abwehrmanöver können im Verbund mit bordeigenen Gegenmaßnahmen die Rakete zum Abreißen der Zielerfassung bewegen, eine mit den Abwehrmanövern verbundene Beschleunigung des Flugzeugs kann dieses auch schlicht aus der Reichweite der Rakete bringen.
    Mit anderen Flugprofilen kann eine Erfassung durch den Schützen verhindert werden, weil dieser für die Zielerfassung qualvolle Sekunden braucht. Bricht dabei der Sichtkontakt ab, muss er von vorne anfangen, wenn das Ziel wieder ins Blickfeld kommt. Wird die Hitzesignatur beim Anflug aus der Sonne heraus oder durch die Tragflächen ausreichend verdeckt, kann der Schütze das Flugzeug erst beim Abflug erfassen, während es Sekunde um Sekunde die Distanz erhöht und damit die Effektivität der Rakete verringert.
    Andere Flugtaktiken können auch die Zeit im gefährdeten Luftraum verhindern, beispielsweise durch hohen Anflug, Verringern der Flughöhe direkt über dem Ziel und anschließendem sofortigen Wiederaufstieg.
    Hubschrauber und langsam fliegende Flugzeuge haben oft auch Schützen mit schwerem Maschinengewehr in der geöffneten Heckklappe sitzen, der einen potentiellen MANPADS-Schützen visuell ausmachen und umgehend mit Unterdrückungsfeuer/Deckungsfeuer belegen kann, damit er nicht zielen kann.
  3. Der Schütze: Selbst ein geübter Schütze braucht etwa eine halbe Minute, bis er die Rakete abgefeuert hat. Diese Zeit über muss er sich ein Stück weit exponieren und zudem das Ziel visuell in direkter Linie erfassen können. Die Exponierung kann aus der Luft (oder über Schützen auf dem Boden) zur Bekämpfung des MANPADS-Schützen genutzt werden, während die visuelle Erfassung durch Flugprofile und gewählte Tageszeiten und Wetterumstände ebenfalls beeinflusst werden kann. Ein Jet im Tiefstflug mit hoher Geschwindigkeit ist so nur sehr schwer zu bekämpfen, weshalb auch die Sowjets in Afghanistan so zu fliegen begannen.
  4. Die Waffenwirkung: Da die Rakete nur einen kleinen Sprengsatz in sich trägt, können durch MANPADS beschädigte Flugzeuge oft genug noch kontrolliert landen und sind dabei mitunter sogar noch reparabel.

Entsprechend ist die tatsächliche Effektivität dramatisch geringer, als es sich Manche vorstellen oder als ich es auch selbst beispielsweise noch in meinen Schulbüchern über den Afghanistankrieg lesen konnte. Die Kampfjet-Verluste der Sowjetunion in Afghanistan waren auch nach dem Auftauchen der Stinger nämlich keineswegs verheerend. Tatsächlich verlor die deutsche Bundesluftwaffe im gleichen Zeitraum mehr Flugzeuge beim Training, als die Sowjets durch Feindeinwirkung in Afghanistan!

MANPADS sind so etwas wie Panzerfäuste gegen Flugzeuge, weshalb sie in Deutschland auch Fliegerfaust genannt werden. Die Effektivität ist dabei vergleichbar. In der Theorie nicht schlecht und eine gute Waffe, in der Praxis aber nur ein Notbehelf mit beschränkter Nützlichkeit, wenn der Gegner sich darauf einstellt und seine Taktiken entsprechend anpasst. Einen Luftraum „sperren“ können MANPADS daher mitnichten. Gerade weil Jets zu schnell aus dem Wirkungsbereich von MANPADS fliegen können, sind sie daher nur ordentlich effektiv gegen tief und nah am Schützen fliegende Helikopter, langsame und tief fliegende Flugzeuge sowie startende und landende Flugzeuge, unter deren Flugschneise der Schütze sehr nah am Flugplatz ist. IRCM und DIRCM verringern jedoch auch hier die Effektivität. Es hat schon seinen guten Grund, warum Streitkräfte zur Luftabwehr auch noch über andere Waffen als MANPADS verfügen.

Kurzum: Es gibt kein perfektes Waffensystem. Es gibt nur Waffensysteme, die die „Kosten“ erhöhen. Also den Aufwand, den Materialeinsatz und die Verluste. Kann man diese „Kosten“ schultern, weil das zu erreichende Ziel als wichtig genug eingesetzt wird, dann wird man mit ausreichendem Materialeinsatz auch dann noch sein Ziel erreichen.

 

Zieht sich Russland wegen MANPADS zurück?

Kurz: Nein, garantiert nicht! 

Wenn die Rebellen signifikante Mengen an MANPADS erhalten, wird der Tiefflug für die Russische Luftwaffe gefährlicher, aber keineswegs unmöglich. Für CAS (Close Air Support), den Russland in Syrien typischerweise mit Mi-24 Hubschraubern und Su-25 Flugzeugen geflogen ist, wird es gefährlicher. Allerdings sind beide Systeme auch schon heute erheblich durch die überall in Syrien und dem Irak verfügbaren ZU-23-2 (Flugabwehr-Maschinenkanonen) verwundbar, mit denen der IS die irakischen Kampfhubschrauber bereits 2014 dramatisch dezimiert hatte. Auch überschwere Maschinengewehre sind für beide Fluggeräte nicht ungefährlich.

Während also CAS gefährlicher wird, aber auch dort Technik und Taktik die Gefährdung beschränken können, sind höher fliegende Flugzeuge überhaupt nicht betroffen. Wie bislang auch könnten die russischen Su-30, Su-35, Su-34, Su-24, Tu-160 und Tu-22M3 aus mittlerer bis großer Höhe ihre Bomben abwerfen. Smartbombs kann die russische Luftwaffe ebenfalls problemlos oberhalb der Reichweite von MANPADS ausklinken und selbst seine Eisenbomben kann die russische Luftwaffe dank des SVP-24-Systems (das an Bord des Flugzeugs anhand einer Vielzahl von Daten den perfekten Abwurfzeitpunkt errechnet und die Bombe dann automatisch ausklinkt um sie mit größtmöglicher Genauigkeit abzuwerfen) mit akzeptabler Genauigkeit einsetzen. „Close“ Air Support, also der Beschuss von Stellungen die beispielsweise nur 50 Meter vor den eigenen Truppen liegen, wird damit ohne Smartbombs schwieriger, aber auch nicht unmöglich. Erst recht nicht, wenn Russland im Fall einer zu kurz geflogenen Bombe keine eigenen Soldaten tötet, sondern „nur syrische“ und daher weniger sorgsam agiert. Smartbombs können ohnehin weiter eingesetzt werden.

Ebenfalls verhindern MANPADS nicht, dass Artillerie weiter in die Kämpfe eingreift, auch um kämpfende Truppen direkt zu unterstützen. Artilleriebeobachter oberhalb der Reichweite der MANPADS, sei es in Flugzeugen, Hubschraubern oder Drohnen können diese Raketen genauso wenig verhindern, wie eine Feuerleitung vom Boden oder die Artilleriegranaten selbst.

Wollte also Russland der syrischen Regierung weiter helfen, so könnte es dies problemlos. Auch militärisch. Zumal MANPADS keineswegs perfekte Systeme sind und es unwahrscheinlich ist, dass Russland keinerlei Verluste zu akzeptieren bereit ist. Im Gegenteil. Sein militärisches Engagement in Georgien, der Ukraine und Syrien zeigt ja gerade, dass es sehr wohl bereit ist, mit Blut für seine Ziele zu bezahlen.

Übrigens: Die ersten FIM-92 Stinger sind in Syrien bereits 2012 in Rebellenhand aufgetaucht. Der Islamische Staat hatte spätestens im Sommer 2014 auch moderne MANPADS aus syrischen Beständen erbeutet. Das Auftauchen von MANPADS ist also keineswegs etwas Neues. Dazu kommt, dass eine allzu großzügige Lieferung sehr unwahrscheinlich ist. Sie würde praktisch garantieren, dass ein Teil der Systeme im Untergrund verschwinden und schon in nächster Zukunft außerhalb Syriens und des Iraks auf Passagierflugzeuge abgefeuert werden würden. Das will jedoch keiner der Waffenlieferanten für die syrische Opposition leichtfertig riskieren.

 

Der wahrscheinliche Grund

Höchstwahrscheinlich hat Russland einfach seine Ziele erreicht. Assads Herrschaft ist bis auf Weiteres gesichert, Russland hat nicht nur seinen Marinestützpunkt in Tartus gesichert, sondern verfügt nun sogar auch noch über eine Luftwaffenbasis in Syrien. Obama hat unterdessen aufgegeben, Assads Abdankung als Bedingung für einen Frieden in Syrien zu stellen. Warum also sollte sich Russland unnötig weiter engagieren? Zumal die russischen Regierungsmedien melden, dass die russischen Luftstreitkräfte sehr wohl weiter Luftangriffe fliegen.

 

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Gutmenschliche linke Mörder

Dass die Inkonsequenz der europäischen Staaten, die legale Zuwanderung von Wirtschaftsmigranten nicht erlauben, aber illegale Migration mit Aufnahme belohnen, tötet, habe ich bereits mehrfach erwähnt.

Jetzt war es wieder soweit. In Idomeni haben „Flüchtlings-Aktivisten“ nicht etwa Decken, heißen Kaffee und Essen verteilt, sondern eine Aktion inszeniert. Dabei haben sie die Zuwanderer mit detaillierten Anweisungen ausgestattet, um ihnen das illegale Durchbrechen der Grenze von Griechenland nach Mazedonien zu ermöglichen. Um das Entstehen der Aktion zu garantieren, wurde dabei auch noch bewusst Panik geschürt, die Menschen würden in Kürze in die Türkei abgeschoben werden. Sie haben bewusst mit den Hoffnungen und Ängsten der Menschen gespielt, um für die Kameras der Presse gute Bilder zu erzeugen.

Das Resultat der Aktion? Sie ist gescheitert und drei Menschen sind tot. Glückwunsch, liebe Aktivisten. Diese Leben habt Ihr beendet!

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Ich kann nur hoffen, dass Ihr Verbrecher dafür zur Rechenschaft gezogen werdet und auf Jahre wenigstens wegen fahrlässiger Tötung gesiebte Luft atmet.

 

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Karte der Ausländergewalt

Es gibt im Internet eine Karte für gefälschte Meldungen über „Flüchtlinge“ und eine Karte über mutmaßliche Angriffe von Deutschen auf Zuwanderer.

Da ist es nur richtig, auch eine Karte mit Übergriffen durch Zuwanderer zu erstellen. Diese Arbeit hat sich dankenswerterweise der Twitteraccount XYEinzelfall angeommen.

Soweit ich das sehen kann, ist jeder Vorfall mit Quellen aus der seriösen Presse belegt. Wenn eine ehrliche Debatte erlaubt sein soll, dann muss auch das erlaubt und möglich sein.

 

Hier ist die Karte:

Mein Buch zur Flüchtlingskrise:

 

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Ausländer sind krimineller als Deutsche

Viele glauben zu wissen, dass Ausländer krimineller als Deutsche sind. Andere streiten das umso vehementer ab. Daher hier festgehalten und als Referenz zum späteren leichten Auffinden nutzbar, zwei Zeitungsartikel und eine Statistik. Bei Bedarf kann daher einfach dieser Artikel verlinkt werden.

 

In Deutschland ist jeder dritte Häftling Ausländer. Nicht mit einberechnet sind dabei all jene, die neben einem deutschen Pass auch einen Ausländischen haben, sowie jene, die eingebürgerte Zuwanderer oder „mit Migrationshintergrund“ sind. Artikel der WELT vom 08.03.2016.

 

In Österreich stellen Asylbewerber bei aufgeklärten Straftaten zwischen 2003 und 2014 drei bis fünf Prozent der ermittelten Täter. Ihr Bevölkerungsanteil ist im gleichen Zeitraum aber nur bei 0,1 bis 0,3 Prozent. Zitat aus dem Artikel (abgerufen am 09.03.2016.):

Ausgehend von dieser Basis lässt sich dann errechnen, dass pro Jahr fast jeder zweite Asylwerber strafrechtlich tatverdächtig wird. Im Zeitraum 2004 bis 2014 waren das zwischen 41 und 62 Prozent aller Flüchtlinge.

Dabei sind bereits Mehrfachtäter als nur ein Täter geführt. Algerier, Georgier und Nigerianer haben bei einer Hochrechnung der Straftaten je Asylbewerber in diesem Zeitraum jeweils mindestens eine Straftat pro Jahr begangen. Das heißt, auf 100 Asylanträge kamen mehr als 100 Straftaten bei diesen Asylbewerbern. Syrer waren hier übrigens nur mit 7,6 Straftaten je 100 Asylanträge dabei.

 

Das Statistische Bundesamt hat 2013 eine Statistik veröffentlicht, bei der der Anteil der Ausländer unter den verurteilten Straftätern genannt wird. Wie auch oben werden hier natürlich Doppelstaatler genauso als Deutsche geführt, wie Deutsche mit Migrationshintergrund. Bei schweren Straftaten wie Mord und Totschlag, Vergewaltigung, Diebstahl und Unterschlagung, Raub und Erpressung, sowie Urkundenfälschung waren Ausländer jeweils zu über 30 Prozent die verurteilten Täter im Jahr 2013!

Die Grafik wurde dabei vor zwei Tagen aus dem Netz genommen, ist aber am 09.03.2016 noch über Google Cache aufrufbar. Ich habe die Statistik per Screenshot gesichert:

Anteil Ausländer unter den verurteilten Straftätern. Screenshot.
Anteil Ausländer unter den verurteilten Straftätern. Screenshot.

 

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Die Flüchtlinge dienen als Waffe

 

Auch wenn der Hinweis auf die „Flüchtlingswaffe” vor allem von rechtsextremen und verschwörungstheoretischen Seiten kommt, so wäre es falsch, eine Nutzung der Einwanderungswelle nach Europa als Waffe a priori auszuschließen.

Nicht nur, dass Griechenlands Verteidigungsminister im März 2015, also noch Monate vor Beginn des Massenansturms, offen damit gedroht hatte, „Flüchtlinge” mit Reisepapieren auszustatten, damit sie nach Deutschland könnten, um so Druck im Streit um die griechischen Schulden auszuüben. Im März 2016 tat es ihm Frankreich nach, als der französische Wirtschaftsminister damit drohte, den im „Dschungel von Calais” befindlichen „Flüchtlingen” die Weiterreise nach Großbritannien zu ermöglichen, sollte sich das Land für einen Austritt aus der EU entscheiden.

Doch während eine Nutzung der „Flüchtlinge” als politisches Druckmittel damit belegt ist, ist es keineswegs so, wie es die üblichen Verdächtigen der Verschwörungstheoretiker wieder einmal sehen, nämlich dass die USA dahinter stehen. Spätestens seit dem Spätsommer 2015 steckt nämlich Russland dahinter.

 

Russland führt mit Flüchtlingen Krieg gegen Europa.

Dass die aktuelle Regierung in Griechenland, gebildet aus Rechts- und Linksradikalen, ein gutes Verhältnis zu Russland hat, ist bekannt. Schon im Januar 2015 schrieb Benjamin Prüfer, dass Putin Griechenland zur Spaltung der EU nutzen würde.

Nach der russischen Aggression gegen die Ukraine hatte auch die EU Sanktionen gegen Russland verhängt, die der russischen Wirtschaft inzwischen massiv schaden. Dabei wirken bislang auch Staaten mit russlandfreundlichen Regierungen wie Ungarn oder Griechenland im Rahmen einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik der EU mit. Spätestens seitdem die wirtschaftliche Macht der EU in Russland so sichtbar geworden ist, ist auch die Spaltung der EU zu einem strategischen Ziel des russischen Machthabers geworden, der sich zuvor wegen der militärischen Impotenz der EU mehr auf das Militärbündnis NATO konzentriert hatte.
Seither nutzt Russland seine aus Medien, Politikern und Parteien bestehende „Fünfte Kolonne” innerhalb der EU, um ihren Zusammenhalt zu schwächen. Dabei werden gerne auch mal Millionenkredite an Europakritische Parteien wie die Front National in Frankreich vergeben, die als Nationalisten überraschenderweise kein Problem damit haben, sich aus dem Ausland finanzieren zu lassen.

Mit der seit dem Sommer 2015 anlaufenden Flüchtlingskrise ist auch der Zusammenhalt innerhalb der EU massiv gefährdet worden, wie in meinem in Kürze erscheinenden Buch zur Flüchtlingskrise gezeigt werden wird. Dazu war auch Merkels Amt als Bundeskanzler zwischenzeitlich massiv gefährdet, auch wenn sie im Moment wieder etwas Luft zu bekommen scheint. Angela Merkel sei der einzige Regierungschef, den Putin respektiere.

Im September 2015 hat Russland mit einer militärischen Intervention in Syrien begonnen. Dabei führte seine Luftwaffe nicht nur Luftnahunterstützung für die syrischen Regierungstruppen durch, vor denen die meisten Syrer fliehen, sondern auch Flächenbombardements, deren militärische Nutzen sehr beschränkt ist und bestenfalls im Verbreiten von Terror gegenüber der Zivilbevölkerung liegt. Dabei wird Russland aber auch vorgeworfen gezielte Bomben einzusetzen, beispielsweise gegen Krankenhäuser.

Die Offensiven der syrischen Regierungstruppen und ihrer Verbündeten, aber auch die gewaltigen Bombardements durch russische Luftstreitkräfte führen inzwischen zu Massen an neuen Flüchtlingen. Im Besonderen die Regierungsoffensive in Richtung Aleppo hat dabei Zehntausende Menschen in die Flucht geschlagen.

All diese Menschen erzeugen einen weiteren Migrationsdruck in Richtung EU, der die EU-kritischen bis EU-feindlichen Parteien innerhalb der EU weiter stärkt, den „Brexit”, also den Austritt Großbritanniens aus der EU, wahrscheinlicher Macht und letztendlich auch an Merkels Stuhl wackelt. Sollte Merkel unter der Flüchtlingskrise stürzen, würde Putin den einzigen Gegenspieler verlieren, den er respektiert. Bei einem Nachfolger könnte er dann wohl alsbald auf ein Ende der Sanktionen hoffen.

Während mit Hilfe von russischen Waffen so neue Flüchtlinge geschaffen und auf den Weg geschickt werden, steuert die staatsnahe und in Staatshand befindliche russische Presse zugleich die Stimmung der Russlanddeutschen in der Bundesrepublik. Als die russische Presse eine erfundene Vergewaltigung eines russlanddeutschen Mädchens durch Migranten verbreitete, die angeblich nicht durch die Polizei verfolgt würde, fanden sich Russlanddeutsche bundesweit zu Demonstrationen zusammen, um ihre Kinder zu schützen. Indem die von Russland gesteuerte Presse so mit Lügen die Russlanddeutschen gegen die Regierung aufbrachte, steigerte sie zugleich die Gefahr von Vigilantismus durch ebendiese.

Dass Russland die Flüchtlinge als politische Waffe gegen die EU einsetzen würde, davor hatte bereits im Oktober 2015 der ukrainische Ministerpräsident gewarnt. Inzwischen sagt auch der NATO-Oberbefehlshaber für Europa, General Philip Breedlove das Gleiche.

 

In der Tat hat Russland wesentliche Zügel für die „Flüchtlingskrise” in der Hand. Seine Waffenlieferungen haben das Regime in Damaskus, vor dem die meisten außer Landes geflohenen Syrer flüchten, über Jahre an der Macht gehalten. Russlandfreundliche Politiker sitzen in Griechenland in der Regierung und führen dort kein Grenzregime, das die Flüchtlinge am Betreten oder Verlassen Griechenlands in Richtung EU hindern würde. EU-kritische und Zuwanderung ablehnende Parteien innerhalb der EU erhalten Unterstützung durch Russland und russische Bomben bringen weitere Flüchtlingsstrome auf den Weg. Es ist hier schlicht offensichtlich, dass es wenigstens ein angenehmer Nebeneffekt der russischen Politik in Syrien ist, dass die EU und Merkels Kanzlerschaft durch sie gefährdet wird. Die Art der Bombardements und die zivilen Ziele machen den Vorwurf einer dahingehenden russischen Absicht praktisch belegbar. Dass inzwischen auch Menschen aus Russland selbst über die Grenze nach Europa geschickt werden, ist nur noch ein weiterer Mosaikstein im ganzen Bild.

Dabei muss es keineswegs endgültig erfolgreich sein. Auch ohne einen fertig abgeschlossenen Erfolg erlangt Russland eine starke Verhandlungsposition, wenn es um ein Ende der Sanktionen gegen seine Wirtschaft geht. „Entweder ihr hebt die Sanktionen auf oder ich schicke noch einmal 500.000 Syrer zu Euch.”

 

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