Warum die friedliche Mehrheit irrelevant ist!

„Aber die gewaltige Mehrheit ist doch friedlich und es ist doch nur eine winzige Minderheit“

Ja, das mag stimmen. Es ist aber aus zwei Gründen irrelevant:

1. Meine Heimatstadt ist Würzburg. Ob es dort 134.000 Menschen gibt die mich nicht umbringen wollen ist irrelevant, wenn es einen gibt, der dazu fest entschlossen ist. Irrelevant ist diese „gewaltige Mehrheit von 99.999925 Prozent friedlichen Würzburgern“ nur dann nicht, wenn sie alles daran setzen, mir bei der Suche nach meinem künftigen Mörder zu helfen und ihn vor Vollendung auszuschalten.
Übrigens: In Deutschland haben wir 9.600 gewaltbereite Rechtsextremisten. Sagen wir, sie können auf eine zehnfache Menge an Sympathisanten zählen, die bereit sind, Gewalttaten zu decken und Täter zu verstecken. Dann sind es zusammen 105.600. Der Rest der Deutschen ist also „die gewaltige friedliche Mehrheit.“ Hier zählt sie allerdings, da diese Mehrheit, wenn sie von geplanten Gewalttaten hört oder die Planung verfolgt, unmittelbar die Polizei verständigt. Also: Die friedliche Mehrheit ist nur dann von Relevanz, wenn sie entschlossen und aktiv gegen die radikale oder gewalttätiger Minderheit vorgeht.

2. Für das Hinterfragen der Gründe der Täter ist es dennoch wichtig, ob sie einer bestimmten Gruppe angehören, auch wenn deren Mehrheit friedlich ist. 98,9% aller Sexualstraftaten werden von Männern begangen. Im Jahr sind das zusammen etwa 7.200 Stück. Schließen wir unrealistischerweise Mehrfachtäter aus, dann würde das bei etwa 49% Männern unter der Bundesbevölkerung bedeuten, dass nur 7.120 von 39.200.000 Männern Sexualstraftäter sind. Also gerade mal 0,018 Prozent der Männer. Sollen wir deshalb jede gesonderte Vergewaltigungsprävention, die auf Männer gerichtet ist, abschaffen? Wegen Generalverdachts und so? Soll jede spezielle Ausbildung, Erziehung und Prävention, aber auch jede Strafverfolgung aufhören, weil ja 99,982 Prozent der Männer die völlig harmlose Mehrheit stellen? Dann gibt es übrigens auch keine Frauenparkplätze, Frauenschwimmstunden, etc. mehr. „Warum die friedliche Mehrheit irrelevant ist!“ weiterlesen

Die Rede, die Kölns OB Henriette Reker zu #KölnHbf hätte halten müssen

Liebe Frau Reker,

in Ihrer Rede sprachen Sie angesichts der Angriffe in der Neujahrsnacht davon, dass die Stadt neue Verhaltensregeln für potentielle Opfer erstellen werde um ihnen so eine bessere Vorbereitung zu ermöglichen. Da dies nichts anderes als eine Kapitulation vor der Gewalt und ein Offenbarungseid des Rechtsstaates wäre, gehe ich davon aus, dass Ihr Redenschreiber entweder drei durchzechte Nächte in Folge hinter sich oder eine Valium eingeworfen hatte. Ich habe daher für Sie eine neue Rede geschrieben.

 

Liebe Kölner,

die Angriffe auf dem Bahnhofsvorplatz von der Neujahrsnacht haben uns völlig unerwartet getroffen. Lassen Sie mich ehrlich sein, sie waren ein totales Staatsversagen. Jeder Staat hat als seine Kernaufgabe den Schutz seiner Bürger. Hier haben wir nicht nur katastrophal versagt, hier müssen wir uns auch entschuldigen.
Angesichts von mindestens zwei weiteren, simultan durchgeführten Angriffen dieser Art in anderen Großstädten, jeweils ebenfalls durch arabischstämmige Täter und jeweils mit praktisch identischer Vorgehensweise, kann kein Zweifel mehr bestehen, dass wir vor einem erheblichen Problem stehen. Wir haben es offensichtlich mit einem soziokulturellen Problem der arabischen Männer in Deutschland zu tun. „Die Rede, die Kölns OB Henriette Reker zu #KölnHbf hätte halten müssen“ weiterlesen