Entgeltgleichheitsgesetz: Schattenboxen auf Kosten von Freiheit und Wirtschaft

Nun also will die Familienministerin die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen per Gesetz bekämpfen und die Medien schreiben, die Männer würden vor ihren „kühnen Plänen“ zittern. Zittern sollten die Menschen tatsächlich, Männer wie Frauen, vor der Dummheit und Ignoranz dieser Politik

 

Frauen verdienen 22 Prozent weniger – aus gutem Grund!

Laut den Medien verdienen Frauen 22 Prozent weniger. Das mag im Schnitt sogar so sein. Dennoch ist eine solche Diskrepanz nur dann ein Problem, wenn man alle Zusammenhänge außer Acht lässt.

Frauen verdienen weniger, weil sie nach wie vor vorrangig Berufe ergreifen, die geringeres Gehalt mit sich bringen. Friseusen verdienen im Schnitt nun einmal weniger als ein mit gleicher Schulbildung startender Maurer. Dazu arbeiten Frauen im Durchschnitt weniger Stunden, machen seltener Überstunden und häufiger Halbtagsjobs. Dies trägt genauso zu der Diskrepanz bei, wie es die unterschiedliche Weiterentwicklung im Beruf beiwirkt.

Frauen steigen nämlich im Schnitt langsamer und weniger hoch in ihren Tätigkeiten auf. Dazu kommt, dass sie bei Gehaltsverhandlungen weniger stark agieren und daher geringere Erhöhungen herausschlagen.

Dies ist jedoch in der Masse weder einer Verschwörung der Männer zuzuschreiben, als vielmehr genetischen Unterschieden, die anzusprechen in der „Ich suche mir mein Geschlecht aus“ Gender-Welt inzwischen empörend ist.

Doch alle Studien der Genderunwissenschaften ändern nichts an dem einfachen Umstand, dass die durchschnittliche Frau nur rund ein Zehntel des Testosterons eines Mannes hat. Dieses Sexualhormon bestimmt dabei aber nicht nur den Fettstoffwechsel, sondern auch die Psyche.

Aus Wikipedia:

Eine systematische Übersichtsarbeit zur Beziehung zwischen Testosteron und antisozialem Verhalten ergab, dass ein hoher Testosteronspiegel zu einer beeinträchtigten Regulation emotionaler und motivationaler Prozesse, geringerer sozialer Sensibilität und starker Belohnungsmotivation führt. [Dies sind Dinge, die für ein Aufsteigen innerhalb eines Unternehmens von Vorteil sein können, wenn es sich gegen Konkurrenten durchzusetzen gilt.]

[…]

Männer, denen Testosteron verabreicht wurde, behielten im Vergleich zur Placebo-Gruppe 27 % mehr Geld für sich in Verhandlungssituationen.

Während Frauen also aus eigenem Antrieb weniger bei Gehaltsverhandlungen erzielen und dazu weniger aggressiv um ihren Aufstieg innerhalb des Unternehmens bemüht sind, kommen noch Kinderpausen hinzu, die Frauen gegenüber gleichaltrigen Männern mehrere Jahre an Arbeitserfahrung kosten können. Man braucht keinen Abschluss in Human Ressources um zu wissen, dass ein Mitarbeiter mit mehr Arbeitserfahrung in der Regel mehr Gehalt bekommt.

Was also logisch nachvollziehbar ist und bestenfalls Maßnahmen zur Verringerung der Auszeiten nach Geburten nach sich ziehen sollte, wird zu einem Politikum, weil für Ideologen die Fakten keine Bedeutung haben.

Den vermeintlichen „Gender Pay Gap“ zu beklagen und den Männern anzulasten ist jedoch, wie das Gehalt eines 15 jährigen Maurerlehrlings mit dem eines 30 jährigen Meisters seines Faches zu vergleichen – um anschließend von Altersdiskriminierung des Jüngeren zu sprechen, weil er weniger verdiene.

Das angekündigte Gesetz wird sich also jenseits der Faktenlage und ungeachtet der Ursachen unterschiedlicher Durchschnittseinkommen bewegen und einen massiven Einschnitt in die Freiheit und die Wirtschaft bedeuten. Die Zeche dafür werden auch die Frauen zu zahlen haben.

 

Was wäre, wenn es tatsächlich eine Männerverschwörung wäre?

Doch spielen wir das Gedankenexperiment einmal durch. Was wäre, wenn sich die bösen Männer tatsächlich verschwören würden, um Frauen weniger zu bezahlen? Was hätte das für Folgen?

Kurz: Gar keine, es würde nicht funktionieren. Unternehmen sind gewinnorientiert und wirtschaftlicher handelnde Unternehmen haben massive Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern, die ideologisch handeln. Diese Vorteile können sie dann in Marktanteile umsetzen.

Würden also Frauen tatsächlich 22 Prozent weniger als Männer verdienen, bei gleichen Qualifikationen, Erfahrungen, Fertigkeiten – kurzum, bei exakt gleicher Leistung und Leistungsfähigkeit, dann wären Unternehmen drastisch im Vorteil, die ausschließlich Frauen einstellen würden.

Die Arbeitskosten, praktisch immer der größte Kostenfaktor, wäre so um 22 Prozent verringert, ein eklatanter Vorteil für ein Unternehmen.

Die Folge wäre, das dieses exklusiv mit Frauen arbeitende Unternehmen die Konkurrenz ausstechen könnte, durch günstigere Produkte oder Dienstleistungen und daher in Windeseile den Markt dominieren würde. Da das so rapide wachsende Unternehmen ausschließlich Frauen einstellen würde, wäre eine zunehmende Zahl an Männern gleicher Qualifikation arbeitslos und würde so die eigenen Gehaltsansprüche senken, bis sich eine Parität eingestellt hat und wieder nur noch die Qualifikation bei der Einstellung entscheidet. Gleichzeitig würde ein geringer werdender Anteil an für die Arbeit verfügbaren Frauen diese Ressource verknappen und teurer machen – das Gehalt der Frauen würde steigen.

Ein Gender Pay Gap, würde er denn tatsächlich und nicht nur in den Statistikbüros existierten, würde sich somit in einer Marktwirtschaft selbst in kürzester Zeit erledigt haben.

 

Doch statt Vernunft dominiert die deutsche Politik eben die Ideologie. Statt Ergebnissen zählen nur noch die Absichten. Leiden werden darunter alle, auch die Frauen.

Waffenlieferungen an die Ukraine sind allerhöchste Zeit!

Biden, Steinmeier und andere Politiker des Westens erklären, für den Krieg in der Ukraine gäbe es keine militärische Lösung. Daher werden Waffenlieferungen an das Land abgelehnt.

Was diese Leute aber verstehen müssen ist, dass für eine diplomatische Lösung zwei Parteien notwendig sind, die nicht an eine militärische Lösung glauben. Russland und seine Stellvertreter im Donbas sind aber ganz offensichtlich der Meinung, es gäbe sehr wohl eine militärische Lösung.

 

Eine diplomatische Lösung erfordert zwei Partner, eine militärische nur einen.

Solange dies sich nicht ändert, kann es keine diplomatische Lösung geben. Daher muss Russland zu der Erkenntnis gezwungen werden, dass die Kriegskosten (finanziell, aber auch anderer Art) zu hoch sind, für das was es erreichen kann und möchte.

Ein Weg dahin wären noch härtere Sanktionen, die jedoch völlig unglaubwürdig sind. Russland weiß, dass nach seinem Krieg gegen Georgien 2008 schon nach wenigen Monaten alles wieder in bester Ordnung für es war, obwohl es sich nicht an den vereinbarten Friedensplan gehalten hat. Schon jetzt fordern Politiker ein Ende der Sanktionen, während die russischen Truppen und ihrer Statthalter eine Offensive gegen die Ukraine vorantreiben. Obwohl also weiter Aggression ausgeübt wird, sollten die Sanktionen enden – auch obwohl die Krim von Russland annektiert wurde und an eine Rückgabe aktuell überhaupt nicht zu denken ist.

Wenn man Russland aber wirtschaftlich nicht an den Verhandlungstisch zwingen kann, dann muss dies anders geschehen. Ein Weg dahin wäre, dass die russischen Truppen im Donbas wissen, dass ein weiterer militärischer Vormarsch in Richtung der Ukraine entweder unmöglich ist oder aber nur unter schwersten eigenen Verlusten zu erkaufen wäre. Tritt diese Erkenntnis ein, dann kommt es auch zur Bereitschaft für eine Verhandlungslösung.

Wieso aber sollten die russischen Truppen sich auf eine diplomatische Lösung einigen, wenn sie keine Notwendigkeit dafür sehen? Solange die Ukraine nicht diplomatisch kapituliert hat oder aber ein militärisches Vorgehen gegen sie weitere Erfolg erwarten lässt, solange werden die Waffen auch weiter sprechen.

Daher ist die Stärkung der ukrainischen Streitkräfte eine zwingende Vorbedingung für jeden Verhandlungsfrieden, der nicht auf eine völlige Kapitulation gegenüber einem Aggressor hinauslaufen soll. Wohin aber Appeasement führt, und das wäre es, sollte Europa im 20. Jahrhundert gelernt haben!

“Speak softly and carry a big stick; you will go far.”
Theodore Roosevelt