Steuerverschwendung in Würzburg (1)

Hiermit will ich eine kleine neue Serie beginnen. Ich werde auf Fälle von Steuerverschwendung in Würzburg hinweisen. Dabei will ich, wenn möglich, auch den dafür Verantwortlichen mit Namen nennen. Public Shaming, sozusagen.

Wer im Staatsdienst steht, der lebt bereits vom Geld anderer Menschen. Geld, das diesen unter Gewaltandrohung abgenommen wird (kommt mal auf die Idee keine Steuern zu bezahlen). Dies mag zu einem gewissen Grad tolerabel sein, schließlich sieht selbst der Minarchist in mir den Bedarf für Militär und Polizei.

Was jedoch völlig inakzeptabel ist, ist wenn diese Leute sorglos mit fremden Geld umgehen. Weil sie es nicht selbst erwirtschaftet haben, wird es gerne mit beiden Händen zum Fenster rausgeworfen. Für mich ist das inakzeptabel. Ich würde die dafür Verantwortlichen gerne hinter Gitter sehen. Da ich dies wohl leider nicht mehr erleben werde, denn dazu müssten die Steuerverschwender im Parlament die Steuerverschwendung zum Delikt machen, kann ich die Personen wenigstens öffentlich anprangern.

Wenn die Allgemeinheit Steuerverschwender mit der Verachtung straft, die ihnen gebührt, dann ist wenigstens etwas Gerechtigkeit eingekehrt.

 

Dieser Fall hier passiert unweit meiner Wohnung. Vor drei Jahren war der Peterplatz in Würzburg praktisch ein ganzes Jahr lang abgesperrt. Der alte Teer und das noch vorhandene Pflaster wurden abgetragen, woraufhin über Monate (und sicherlich zu Millionenkosten) neues Pflaster verlegt wurde. Pflaster, das mit außergewöhnlicher Qualität glänzt. Jetzt, kaum zwei Jahre später, lässt die Regierung einen Teil ihrer Parkplätze überteeren. Dabei wurde der Teer über das vorhandene Pflaster aufgebracht.

Warum wurde also erst überhaupt gepflastert? Wieso wurde das hochwertige Stadtbild, das nun schon auf Steuerkosten erzeugt wurde, erneut mit Teer verschandelt? Statt die bereits verwendeten hohen Kosten wenigstens einen Sinn haben zu lassen, wurde mit neuem finanziellen Aufwand der Peterplatz wieder hässlicher gemacht!

 

Update:

Wie mir aus der Regierung von Unterfranken mitgeteilt worden ist, sei der Parkplatz zum Schutz geteert worden, weil die Renovierung der Außenfassade des Gebäudes ansteht. Das würde in der Tat die auf den Bildern sichtbare dicke Schicht Teer erklären. Was es nicht erklärt ist, wieso man die Renovierung drei Jahre nach der Neuanlage des Platzes macht und nicht davor. Auch nicht, was dadurch für Kosten entstehen. Um das Pflaster wieder in den tollen Zustand zurückzuversetzen, wird vermutlich erheblicher Aufwand erforderlich sein.

Das hochwertige Plfaster ist sichtbar. Perfekt verlegt und optisch ansprechend.
Das hochwertige Plfaster ist sichtbar. Perfekt verlegt und optisch ansprechend.
Es wird überteert.
Es wird überteert.
Hier ist zu sehen, dass der Teer einfach darübergelegt wurde.
Hier ist zu sehen, dass der Teer einfach darübergelegt wurde.

Die einfache Lösung für die Frauenquote

Seitdem ich mich für einen Job bewerbe, habe ich Frauen zu hassen gelernt.

meinte vor zwei oder drei Jahren ein Freund zu mir. Bei jeder Bewerbung musste er lesen: „Aus Gründen der Gleichstellung werden bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt eingestellt.“ D.h. aus Gründen der Gleichstellung wird unterschiedlich behandelt und diskriminiert. Ihm selbst war mehrfach gesagt worden, dass man ihn gerne genommen hätte, er aber ein Mann sei. Nun ist es also soweit und die organisierte Diskriminierung von Männern wird gesetzliche verordnet, indem die Frauenquote kommt.

Zwar lässt sie die Fakten außer acht, nämlich dass es unzählige kompetente Männer mangels Stellen ebenfalls nie in Führungsposten schaffen. Zwar ignoriert sie Fakten, wie dass Frauen sehr oft weder die nötige Aggressivität zeigen, die für Beförderungen (und das Fordern danach) erforderlich ist, noch den Durchhaltewillen beweisen (beides mangels Testosteron) oder dass Frauen oftmals wegen Kindern Jahre ausfallen und daher weniger Berufserfahrung als gleich alte Männer haben. Auch ignoriert die Quote, dass sie damit alle Frauen beleidigt, weil sie ihnen sagt: „Ihr armen Würstchen bekommt es ohne Hilfe von Papa Staat nicht alleine hin!“ und jede von sich aus erfolgreiche Frau ohne Unterschied zur „Quotenfrau“ erklärt oder zumindest unter diesen Verdacht stellt. Doch Schwamm drüber. Wenn es kommt, muss man einen Umgang damit finden.

 

Das Geschlecht ist ein soziales Konstrukt.

Wie wir von den Gender“wissenschaften“ wissen, ist das Geschlecht ein rein soziales Konstrukt. Dass ich ein Mann bin hat nicht etwa damit zu tun, dass ein Penis zwischen meinen Beinen hängt, sondern es ist die Folge meiner Sozialisierung. Weil ich von meinen Eltern Cowboy & Indianer Playmobil geschenkt bekam bin ich heute ein Mann. Hätte man mir Barbies geschenkt, wäre ich eine Frau. (Dumm nur, dass ich mindestens einmal mit meiner großen Schwester mit den Barbiepuppen gespielt habe, so als Achtjähriger. Aber egal.)

Diese Wahl des eigenen Geschlechts bedeutet aber nicht nur, dass ich ein Mannmann sein kann. Sie bedeutet auch, dass man sich nach dieser neuen „Wissenschaft“ über die Gender selbstverständlich zur Frau erklären kann.

 

Daher lässt sich die Frauenquote von beiden Seiten wunderbar umgehen:

1. Der Arbeitgeber schreibt die Stellen wie gewohnt aus. Findet er einen Mann, den er einstellen möchte, wäre aber vom Staat gezwungen eine Frau einzustellen, hat sich der Eingestellte, pardon: „Die Eingestellte“ zur Frau zu erklären und die Quote ist erfüllt.

2. Bewirbt sich ein Mann um eine Führungsposition, sollte er in seinem Bewerbungsschreiben künftig einfach die Kategorie „Geschlecht“ hinzufügen. In dieser Art: „Geschlecht: männlich / oder weiblich, wenn Quote erfüllt werden muss.“

Fight fire with fire!

 

Noch eine Frage als Nachtrag: Was ist denn bitte mit der trans- cis- wasauchimmer-Quote? Was ist mit dem „Dritten Geschlecht“? Warum werden all diese Menschen diskriminiert, indem sich die Große Koalition auf das binäre Geschlechterbild (O-Ton Genderunwissenschaft) festlegt? Da besteht eindeutig Nachholbedarf!

Ich bin ein Mannmann!

In der Debatte um Proffssx“ Lann Hornscheidt kochen die Emotionen hoch. Viele Menschen sehen das als Zirkus an, andere machen sich darüber lustig und wieder andere sind empört. Es sei ja intolerant, wenn man Lann Hornscheidt nicht so bezeichne, wie sie (ich nutze hier diese Form, weil ich nicht weiß was ich sonst benutzen sollte und „es“ abwertend scheint) sich sieht. Eine Petition zu ihrer Absetzung existiert ebenfalls schon, da sie die Wissenschaft lächerlich mache.

 

Toleranz ist wichtig

Wenn Lann Hornscheidt, als Frau geboren, sich tatsächlich keinem Geschlecht zuordnen kann, dann kann man sich insgeheim darüber amüsieren. Sofern sie sich tatsächlich keinem Geschlecht zuordnen kann und dies nicht nur macht um die kruden Genderthesen voranzutreiben, dann muss es selbstverständlich respektiert werden.

In meinem entfernten Bekanntenkreis war einmal ein Mann, der sich zur Frau umoperieren lassen wollte. Die Tatsache, dass damit sein Penis aufgespalten und in eine Vagina verwandelt werden würde, schien vielleicht Angst zu verursachen, ihn aber nicht völlig abzuschrecken. Wenn aber ein Mann seinen Penis opfern möchte, dann ist es sicher kein Spleen mehr, sondern eine ernste Angelegenheit. Eine Angelegenheit, die höflichen Umgang verlangt.

 

Das Problem ist der staatliche finanzierte Sendungsanspruch

Das Problem mit Lann Hornscheidt ist, dass Sie die kruden Genderthesen, die beispielsweise im norwegischen Fernsehen mit Harald Eia völlig demontiert wurden, qua Amt als Professor (generisches Maskulinum) mit Autorität verbreitet. Wenn an ersten Universitäten bereits Punktabzug erfolgt, wenn man in den Texten nicht das „Binnen-I“ benutzt, also von „KriegerInnen“ schreibt, dann ist etwas im Argen.

Die Häufigkeit von Intersexualität ist mit einem Fall auf 5.000 Menschen überraschend hoch. Es bedeutet doch, dass immerhin 16.000 Menschen in Deutschland intersexuell wären. Ob man es nun wie die WHO als Krankheit ansieht oder nicht, diese Menschen verdienen es, dass man sie nicht marginalisiert und als Zirkusmonster versteht. Etwas irritierend ist aber dennoch, dass es  215 Professuren für Gender-Studies gibt, bei 16.000 Intersexuellen. Das ist eine Professur für 75 Menschen.

Nur zum Vergleich: auf 60.000 Sorben in Deutschland kommt eine Professur für Sorbistik in Bautzen und eine Professur in Leipzig. Das scheint es gewesen zu sein. Bei gleicher Quote hätten die Sorben einen Anspruch auf 800 Professuren.

 

Ich bin ein Mannmann

Wie wir aus den Genderstudies gelernt haben, ist das Geschlecht allein ein soziales Konstrukt. Es ist nicht biologisch festgelegt. Weder durch die Gene, noch durch eventuell vorhandene oder fehlende Körperteile in der Lendengegend.

Meine Sozialisierung hat dazu geführt, dass ich 200% Mann geworden bin. Daher bitte ich künftig darum, in allen Kontaktaufnahmen mir gegenüber nicht „Sehr geehrter Herr Heinrich“, sondern „Sehr geehrterer Herrherrr Heinrich“ zu schreiben. Entsprechend bin ich auch Historikerer oder Autoror. Von mir sollte als Mannmann geschrieben werden. Alles andere wäre intolerant und eine Diskriminierung meiner geschlechtlichen Identität.

 

Wo bleibt Eure Entschuldigung, Ihr Putinisten?

Seit März haben die Putinisten in Deutschland, man möchte fast ihren großen Führer zitieren und von einer Fünften Kolonne sprechen, uns erklärt, dass Moskau nicht für die Gewalt und den Krieg in der Ostukraine verantwortlich ist. Das, obwohl jeder, der zur Quellenkritik fähig war und folglich nicht nur die Stimme Russlands als Quelle der eigenen Weisheit heranzieht, genügend Beweise für das Gegenteil hatte.
Nein, laut diesen freiwilligen Einflussagenten Russlands, ist es ein „Bürgerkrieg“, in dem die „Junta von Kiew“, die in demokratischen Wahlen gewählt wurde,. einen „Völkermord“ anstrebe und die eigenen Bürger ermorde.

Strelkov
Der Terroristenführer und russische Agent Igor „Strelkov“ Girkin.

Wie auch schon auf der Krim, wo mir Putins Rektaltaucher erklärten, dort werde die Bevölkerung unterdrückt und sie hätte sich daher aufgelehnt, strafen Russlands eigene Aussagen seine Verteidiger Lügen. Putin bestätigte auf der Krim, dass es eben seine Soldaten waren, nicht lokale Freiwillige.

Jetzt ist es der GRU-Oberst Igor „Strelkov“ Girkin, der ehemalige „Verteidigungsminister“ der Terroristen, der selbst zugibt, ohne ihn, einen Russen der aus Russland kommt und keinen Bezug zur Ukraine hatte, gäbe es den Krieg überhaupt nicht.

Es hätte ein paar Dutzend Tote, Verbrannte und Verhaftete gegeben, und damit wäre alles vorbei gewesen. Den Anstoss für den Krieg, der bis heute in Gang ist, hat unsere Einheit gegeben. Wir haben alle Karten gemischt, die auf dem Tisch lagen. Alle!

So Girkin.

Stattdessen gibt es inzwischen über 4.000 Tote in der Ukraine. Dank Russland. Und nur wegen Russland!

Wie in den letzten Monaten auch, wo sich meine Analysen und Kommentare von Anfang März diesen Jahres bewahrheitet haben, werden Russlands Einflussagenten mit Sicherheit erneut nicht bereit sein, sich zu entschuldigen.
Sie werden weiterhin alles leugnen und statt selber zu denken die Russische Propaganda ungekaut schlucken.

Die SPD ist Sexistisch und Lookistisch

Auf ihrer Facebook-Seite wirbt die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, die SPD, für die Frauenquote. Dies geht jedoch gründlich in die Hose.

Shitstorm, auch durch Frauen.

Die Kommentare auf das Bild sind eindeutig und vielsagend:

Jada Ja: Diese Quote ist so unfassbar schlimm für mich als Frau. Warum?? Es ist ein Schlag in die Fresse ihr ignoranten Politiker!!

Jutta Klaudat Genau, ich will einen Job nicht aufgrund meiner Qualifikation, sondern aufgrund meines Geschlechts bekommen. Super Idee. Da wird man dann auch richtig ernst genommen auf dem Posten

Cornelia Meyer Zur Heyde Schlauenquote statt Frauenquote.

Manuela Bölts Solch eine Quote braucht kein Mensch, sie ist eine Beleidigung für jede weibliche Führungskraft! Kümmert Euch lieber um gute Kinderbetreuung, damit hochqualifizierte und kompetente Mütter in den Beruf zurück können!

Natürlich schließen sich auch viele Männer dem Ganzen an. Doch wäre es nur der Shitstorm, könnte man das schulterzuckend mit dem Internet und politischen Gegnern abtun, die eben auch auf der Seite der SPD kommentieren dürfen.

Die SPD erweist sich als sexistisch und lookistisch

Was das ganze wirklich zu einem Schuss ins eigene Knie macht ist die Tatsache, dass das sympatische, gut aussehende und lachende Mädel auf dem Kampagnenbild ein gekauftes Foto ist, das auf Shutterstock gegen ein paar Euro zu erwerben ist.
Für die SPD muss für die Frauenquote eine Frau eintreten, die jung und hübsch ist, damit sie sich als Kampagnenmotiv eignet. Das ist klar sexistisch, also „eine auf das Geschlecht bezogene Diskriminierung“.
Es ist auch Lookistisch.

Lookism ist die Annahme, dass das Aussehen ein Indikator für den Wert einer Person ist. Sie bezieht sich auf die gesellschaftliche Konstruktion einer Schönheits- oder Attraktivitätsnorm und die Unterdrückung durch Stereotypen und Verallgemeinerungen über Menschen, die diesen Normen entsprechen und über diejenigen, die ihnen nicht entsprechen.

Wäre man an den propagierten Werten interessiert, hätte man wohl einfach die erstbeste Frau genommen, die in der SPD-Zentrale vorbeigekommen wäre. Aber das wäre vielleicht eine alte, unattraktive und übergewichtige Frau gewesen.

Darum zahl‘ ich nicht (10)

Weil im „Heute Journal“ des ZDF die Familie von Terroristen sich lang und breit äußern kann und keiner von der Familie der Opfer spricht. Weil man völlig unrepräsentative orthodoxe Radikale als jüdischen Gegenpol zu den Mördern präsentiert und weil man die absurden Aussagen der Araber, ihnen gehe es so schlecht und der Mord sei normale Reaktion, nicht entsprechend kommentiert. Siehe dazu Alan Posener

Die SPD steht also für Angriffskriege

Der ehemalige SPD-Vorsitzen Matthias Platzeck hat erklärt, der „Klügere gebe auch mal nach“ im Bezug auf Russland.

Die Annexion der Krim muss nachträglich völkerrechtlich geregelt werden, so dass sie für alle hinnehmbar ist

Damit goutiert Platzeck nicht nur den Bruch des Budapester Memorandums, aufgrund dessen die Ukraine überhaupt ihre Kernwaffen aufgegeben hat. Er akzeptiert damit auch, dass souveräne Staaten Einflusssphären zugeteilt werden, in denen die Großmächte schalten und walten können, wie es ihnen passt.  Am schlimmsten ist jedoch, dass er damit die Zerstörung der Nachkriegs- und Friedensordnung in Europa mit einem Schulterzucken abtut.

Neville Chamberlain hat einen wahrlich würdigen Nachfolger gefunden!