Mord im Mittelmeer

Jährlich versuchen zehntausende Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa zu kommen um dann als illegale Einwanderer hier zu leben. Immer wieder kommt es dabei zu Unglücken, bei denen Dutzende, manchmal Hunderte, von Flüchtlingen ums Leben kommen. Die Verantwortung dafür liegt ganz klar in Europa, doch weniger so, wie man es uns gerne glauben machen will.

Flüchtlinge
Flüchtlinge in Schlauchboot. Bild: Gemeinfrei

Der Supermarkt des Wohlstands

Stellen Sie sich vor, der lokale Elektronik-Fachmarkt würde von Hippies geführt werden, die eine Unmenge geerbt haben. Weil sie die ganze Zeit bekifft sind und noch immer genug Geld für neues Gras haben, sehen sie Ladensdiebstahl nicht allzu eng.
Wird dort jemand beim Ladendiebstahl erwischt, wird er weder im Hinterzimmer verhauen, noch wird er bei der Polizei angezeigt. Statt dessen kommt der Chef, schaut einen mit großen Augen an und sagt „Du, Du, Du“, während er mit seinem Zeigefinger wedelt. Anschließend gibt er dem Ladendieb den Tipp, wie man den gerade gestohlenen Fernseher richtig anschließt und lässt den Ladendieb mit dem Fernseher das Geschäft verlassen.

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Chinas Marco-Polo-Brücke Moment

Shinzo Abe hat in seiner vielbeachteten Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die aktuelle Situation in Ostasien mit 1914 verglichen. Seiner Aussage zufolge ähnelt das Verhältnis zwischen der VR China und Japan wohl der in Europa am Vorabend des Großen Krieges. Der Ministerpräsident Japans liegt falsch. Tatsächlich kann man die Situation eher mit der der 30er Jahre vergleichen

Marco Polo Brücke
Chinesische Truppen beim Verteidigen der Marco-Polo-Brücke.
Bild: gemeinfrei

 

Rückblick zur Zeit japanischen Hegemonialstrebens

Wenn Abe sich auf die Geschichte beruft, ist ihm vielleicht klar dass die Zeit der Julikrise und davor nicht der beste Vergleich zur aktuellen Situation in Asien ist. Vielmehr dürfte die Lage heute mit der der 1930er Jahre vergleichbar sein. Dort war allerdings Japan der Täter und China das Opfer.

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München im Südchinesischen Meer

Anfang Februar 2014 bezeichnet der philippinische Präsident Bengino Aquino III. die aktuelle Situation im Südchinesischen Meer als vergleichbar mit dem Münchner Abkommen. Im Gegensatz zu vielen anderen Fällen als diese Analogie bemüht wurde, liegt er nicht mehr völlig falsch.

von Ministry of Information official photographer [Public domain oder Public domain], via Wikimedia Commons
Neville Chamberlain wedelt stolz mit dem von Hitler unterschriebenen Vertrag. „Peace in our time“ versprach der britische Ministerpräsident. Tatsächlich dauerte es kaum ein Jahr bis der Zweite Weltkrieg ausbrach. Photo von Ministry of Information official photographer [Public domain oder Public domain], via Wikimedia Commons

Auch wenn das Münchner Abkommen gern als Analogie für aktuelle Ereignisse genommen wird, völlig ungeachtet der Frage ob der Vergleich zutrifft, so scheint in Südostasien erstmals seit 1938 wieder annähernd eine vergleichbare Situation einzutreten.

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Happy Birthday, Ronald Reagan!

40, Ronald Reagan, wäre heute 103 Jahre alt geworden. Der Mann, der als Schauspieler für eher zweitklassige Filme bekannt wurde, machte später eine politische Karriere die ihn vom Gouverneur von Kalifornien hin zum Amt des 40. Präsidenten der USA führte. Zu seinen Leistungen als Präsident wird u.a. der Sieg des Westens im Kalten Krieg gezählt, seine Arbeit im Land führte zu einem überwältigenden Ergebnis zu seiner Wiederwahl, als er alle Bundesstaaten bis auf Minnesota und die Hauptstadt D.C. gewann.

Ronald Reagan

Bekannt auf der politischen Bühne wurde Ronald Reagan mit einer Rede, die heute gerne einfach nur als „The Speech“, also „DIE Rede“ bezeichnet wird. In „A time for choosing“ machte er 1964 Werbung für den Kandidaten der Republikaner Barry Goldwater. Dank Youtube kann man diese herausragende Rede noch heute anhören.Eine halbe Stunde, die sich lohnt!